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TOP 1000 REZENSENTam 26. August 2013
~Inhalt~

Durch einen unglücklichen Zufall entdecken zwei Wanderinnen in den Bergen von Jämtland ein Massengrab. Zwei Kinder- und vier Erwachsenen-Leichen. Alle seit Jahren tot. Alle per Kopfschuss getötet. Die Brisanz des Falles wird schnell klar und so macht sich ein altbekanntes und vor allem bewährtes Team rund um Höglund zum Einsatz in die Provinz bereit. Torkel, Ursula, Sebastian, Billy, Vanja – und ganz neu dabei Jennifer, die die Nachfolge von Vanja antreten soll. Doch verschiedenste private Spannungen belasten jeden einzelnen im Team. So weiß Torkel immer noch nicht, woran er bei Ursula ist und ob ihre Affäre weiter Bestand hat. Sebastian versucht indessen Vanja von sich zu begeistern – in der Hoffnung, ihr irgendwann mal sagen zu können, dass er ihr leiblicher Vater ist. Billys und Vanjas Freundschaft wird überschattet durch Auseinandersetzungen während ihres letzten gemeinsamen Falles. Und Jennifer muss sich in einem festen Team als neue und mögliche Nachfolgerin von Vanja behaupten, denn diese hat vor, ihrer Karriere in den USA eine neue Richtung zu geben. Indessen stellt sich der Fall als äußerst kompliziert dar. Kaum eine brauchbare Spur, die es wert ist, sie zu verfolgen. Doch dann entdecken sie ein Puzzleteil nach dem anderen und kommen des Rätsels Lösung immer näher. Aber auch die privaten Spannungen in dem Ermittler-Team entpuppen sich als wahre Zeitbombe.

~Einschätzung~

Puh, bei diesem Buch fällt es mir gar nicht so leicht, alles in verständliche Worte zu packen. So viel passiert hier! Deswegen konzentriere ich mich auf die für mich prägnantesten Bereiche …

Es gibt verschiedenste Erzählstränge. Auf der einen Seite erfahren wir von Torkel und seinem Team mehr über die schleppenden Ermittlungen in den Bergen. Billy, Jennifer und Ursula scheinen zu Beginn kaum einen richtigen Anhaltspunkt zu haben und sich im Kreis zu drehen.

Zeitgleich ein anderer Schauplatz: Hier lernen wir den Redakteur Lennart Stridh kennen, der hinter dem plötzlichen Verschwinden von Shibekas Ehemann Hamid und dessen Cousin Siad vor etlichen Jahren ein Verbrechen vermutet. Shibeka und ihr Sohn legen große Hoffnung in die Recherchen von Lennart, doch sie merken schnell, dass man schlafende Hunde lieber nicht wecken sollte.

Sebastian Bergman, der in den vorangegangen Büchern („Der Mann, der kein Mörder war“ und „Die Frauen, die er kannte“) immer eine tragende Rolle in den Ermittlungen inne hatte, ist in „Die Toten, die niemand vermisst“ ermittlungstechnisch eine Randfigur. Stattdessen erfahren wir mehr über sein Privatleben, seine Vergangenheit und seinen Drang, fester Bestandteil in Vanjas Alltag zu werden. Einige seiner Handlungen nehmen dabei psychologisch gesehen schon sehr fragwürdige Formen an. Er scheint regelrecht besessen zu sein von seinem Vatergefühl und seiner Eifersucht gegenüber Vanjas Ziehvater. Und als würde dieses Gefühlschaos nicht reichen, macht ihm seine Ex-Freundin Ellinor, die das Ende ihrer Beziehung nicht akzeptieren möchte, auch noch zu schaffen.

Der Charakter der Vanja wird von Teil zu Teil immer prägnanter. In „Die Toten, die niemand vermisst“ hat sie so manches Päckchen zu tragen. Zwar nimmt sie so gut wie gar nicht an den Ermittlungen teil, doch die privaten Rückschläge, die sie hinnehmen muss, machen ihr ganz schön zu schaffen. So wird sie von einem Psychologen als „nicht geeignet“ für die begehrte Profiler-Ausbildung in den USA beurteilt, obwohl sie alle vorherigen Prüfungen mit Bravour bestanden hat und die psychologische Beurteilung nur noch Pro forma sein sollte. Und als wäre das nicht genug, wird ihr geliebter Vater Valdemar Lithner wegen Betruges in U-Haft gesteckt. Zu Vanjas Entsetzen ist ihr Vater schuldig. Trotzdem zögert sie keine Minute, als ein Arzt ihr mitteilte, dass Valdemar erneut an Krebs erkrankt ist und dringend eine Organtransplantation benötigt, um sein Leben zu retten. Doch zu dieser Operation soll es nie kommen.

Trotz verschiedenster Erzählstränge werden die Fäden zum Ende hin gekonnt zusammengeführt. Ich muss aber trotzdem sagen, dass der Kriminalfall an sich in diesem Buch etwas langatmig und leider auch nicht ganz so spannend war, wie ich es von Hjorth & Rosenfeldt aus der Vergangenheit kenne. Im Vordergrund sehe ich hier eher die persönlichen Verstrickungen der Protagonisten. Diese sind dem Autorenduo wirklich sehr gut gelungen. Die Charaktere entwickeln von Band zu Band immer mehr Tiefe und auch die Beziehungen untereinander scheinen noch viel Potenzial für weiteren Lesestoff zu bieten. Positiv anmerken möchte ich das Ende des Buches. Nicht, dass mich die Auflösung der Mordfälle besonders vom Hocker gehauen hätte. Das nicht, aber mit diesem „fiesen“ Schluss habe ich wirklich nicht gerechnet ;-) Und jetzt heißt es wieder: Warten auf den nächsten Fall für Sebastian Bergman!

~Fazit~

Um das ganze Konstrukt um Sebastian Bergman und seine Kollegen zu verstehen und komplett genießen zu können, empfehle ich, die zwei Vorgängerbücher des erfolgreichen Autoren-Duos Hjorth & Rosenfeldt zu lesen. Man darf sich aber keinesfalls auf ein großes Thriller-Erlebnis einstellen, wenn man „Die Toten, die niemand vermisst“ liest, sondern vielmehr auf ein Gesamtkunstwerk. Die Autoren spinnen über die drei Bände verschiedenste Beziehungsfäden, die sich wohl erst am Ende in einem großartigen Finale vollkommen entfalten werden. Absolute Leseempfehlung für Fans von komplexen Stories. 4 von 5 Punkten! (SM)

Serieninfo für Neueinsteiger:
1) Der Mann, der kein Mörder war (2010)
2) Die Frauen, die er kannte (2011)
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am 23. Juni 2013
Sehnsüchtig habe ich auf dieses Buch gewartet, denn bereits die beiden Vorläufer zu diesem Buch habe ich verschlungen. Dieser Krimi knüpft nahtlos an die beiden anderen Bücher an, man versteht die Handlung auch ohne diese Bücher gelesen zu haben, aber: man sollte sie unbedingt lesen, denn sie sind genauso spannend und literarisch gut wie "Die Toten, die niemand vermisst".

Was mir neben der unendlichen Spannung so sehr gefällt, ist, dass Hjorth und Rosenfeldt die Charaktere in einer Art lebendig machen, dass ich sofort in die Stimmung und Gefühlslage der Romanfiguren hineingezogen werde. Auch in diesem Teil werden wieder viele Ebenen miteinander verknüpft, das private Dilemma der verschiedenen Ermittler im Team (besonders natürlich von Bergmann, klar), aber auch verschiedene Handlungsorte der Ermittlungen und der darüber berichtenden Presse. Und im Gegensatz zu anderen Krimis, in denen ich mich immer wieder erwische, dass ich Namen durcheinander bringe und zurückblättern muss, um mich zu vergewissern, sind die Figuren hier so lebendig und mit all ihren Macken und Zerrissenheiten doch nachvollziehbar und liebenswert. Man muß einfach weiter lesen und lesen und lesen...die 500 Seiten vergehen wie im Fluge.

Also. Wer die beiden Bücher "Der Mann, der kein Mörder war" und "Die Frauen, die er kannte" noch nicht gelesen hat: unbedingt damit anfangen, es lohnt sich. Und wer diese Bücher kennt, der wird diesen 3.Teil lieben, schon weil einem die Menschen aus dem Ermittlerteam inclusive Sebastian Bergmann schon ans Herz gewachsen sind. Die Autoren bleiben sich treu: eine spannende Geschichte, in der es nicht nur um die Aufklärung eines Mordfalls geht, sondern um all das Menschliche derer, die diesen Mordfall aufklären mit ihrer Verzweiflung, ihrer Zerrissenheit, Unvollkommenheit und ihrer Sucht nach Anerkennung und Liebe. Schon diese Verwicklungen besonders zwischen Bergmann und Wanja, sowie Bergmann und Ellionor sind Krimistoff genug.

Zur Handlung von mir kein Wort. Es ist schließlich ein Krimi.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Januar 2014
Nach der Lektüre des zweiten Sebastian-Bergmann-Falls "Die Frauen, die er kannte" im letzten Jahr, war ich gespannt auf die Fortsetzung in diesem Roman. Dieses Mal nicht in der gedruckten Ausgabe, sondern als Hörbuch. Für mich liegt zwischen Lesen und Hören ein eklatanter Unterschied. Meinetwegen jedes zu seiner Zeit.

Ein Kotzbrocken ist dieser Sebastian Bergmann, Psychologe im Diensten der schwedischen Polizei. Und ein Schürzenjäger sondergleichen. Die einzige Frau in der Geschichte, mit der er nicht im Bett war, ist seine Tochter. Gut, das ist ein wenig übertrieben, allerdings auch nicht weit weg von den Fakten. Wieder einmal wird er eingebunden in einen Fall eines Massenmordes. Dieses Mal werden in der schwedischen Provinz sechs Leichen ausgegraben, die jahrelang verscharrt waren und die auch nicht schnell identifiziert werden können. Darunter auch zwei Kinderleichen.

Die Spur führt unter anderem auch hinein in den schwedischen, aber auch den amerikanischen Geheimdienst. Und eine parallele Geschichte eines verschwundenen Muslims, dessen Frau nie die Suche nach ihm aufgegeben hat, wird nach und nach mit dem aufzuklärenden Fall verbunden.

Dazu kommt die angefangene Vater-Sohn-Geschichte um Sebastian Bergmann und Vanja, der sich Bergmann gedanklich mehr widmet als seiner Arbeit. In vielen Kapiteln wird hin- und hergesprungen zwischen den verschiedenen Handlungssträngen. Ein Konstrukt, das man gerade aus Kriminalromanen kennt, damit zum einen der Leser den Handelnden immer voraus ist und zum anderen durch die offenen Enden der einzelnen Kapiteln eine permanente Spannung aufrechterhalten wird.

Ganz überzeugt hat mich die Handlung nicht, ob das an der Form lag, kann ich schwer einschätzen. Ich denke aber nicht. Ist es der Kürzung geschuldet, in der das Hörbuch vorliegt? Vielleicht. Gelesen ist der Roman auf alle Fälle sehr gut. Und zwar von Douglas Welbat, der ohne allzu sehr zu überziehen, den verschiedenen Figuren ihre eigene Stimme und dem Leser dadurch die Möglichkeit des Wiedererkennens gibt. Für eingefleischte Krimifreunde sicherlich eine gute Empfehlung.
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TOP 500 REZENSENTam 8. November 2014
Nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut.
Die ersten beiden Romane der Sebastian Bergman Reihe haben mir eigentlich ganz gut gefallen.
Ich mag halt Krimis, in denen man auch etwas über die private Seite der Protagonisten erfährt.
Die eigentliche Storry sollte aber im Mittelpunkt bleiben.
Das ist in diesem dritten Roman mit „Oberwiderling“ Sebastian Bergman mitnichten der Fall.
Obwohl der eigentliche Fall spannend beginnt, verliert sich der Roman immer mehr in der ausschweifenden Darstellung der vielfältigen Beziehungsprobleme des Ermittlerteams.
Die eigentliche Kriminalgeschichte wird mehr oder weniger “en passant“ behandelt.
Fiesling Bergman ist in den Fall nur sehr rudimentär involviert. Seine Rolle und Notwendigkeit in den Ermittlungen erschließt sich mir nicht.
Kein Fall für Sebastian Bergman.
Dafür werden seine Intrigen und Gemeinheiten wieder umso ausführlicher geschildert. Lesenswert; aber was hat das mit einem/diesem Krimi zu tun?
An dieser Stelle bleib festzustellen:
Wer die ersten beiden Romane nicht gelesen hat, kann dem komplexen Beziehungswirrwar der Protagonisten schwerlich folgen.
Ich bin von diesem Roman ziemlich enttäuscht.
Auch wenn für eine vierte Fortsetzung geschickt Cliffhanger gesetzt wurden,
sollten die Autoren darauf achten, sich nicht in holzschnittartige Fließbandstorrys zu verlieren
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am 29. August 2013
Bei 14,95€ für ein Taschenbuch überlege ich normalerweise gut, ob ich sie wirklich ausgebe. In diesem Fall war meine Entscheidung aber schnell gefallen, da die beiden Vorgänger mich wirklich überzeugt hatten. Der dritte Sebastian-Bergmann-Krimi hat dies leider nicht getan. Im Gegensatz zum zweiten Band der Reihe, kommt so gut wie gar keine Spannung zustande, was vor allem am Aufbau des Romans liegt. Zu viele Charaktere, zu viele verschiedene Perspektiven erschweren es dem Leser, einen Überblick zu behalten. Hinzu kommt, dass der eigentliche Kriminalfall erst gegen Ende des Buches eingehend thematisiert wird. Davor wird es dem Leser wirklich schwierig gemacht, den Zusammenhängen folgen zu können. Kriminalpsychologe Bergmann trägt außerdem so gut wie nichts zum Fall bei, er interessiert ihn gar nicht. Dieser ist viel zu sehr mit seiner persönlichen Lage beschäftigt, welche die zweite, große Handlung im Buch darstellt.
Die beiden Handlungsstränge, die fehlende Konzentration auf den eigentlichen Kriminalfall, der auch noch unzureichend erklärt und beleuchtet wird, sowie die viel zu vielen Perspektiven, machen den Roman zum bisher schlechtesten der Reihe. Gut und flüssig zu lesen, ist es dennoch. Hoffen wir, dass der nächste Band auch inhaltlich wieder punkten kann und sein Geld wieder wert ist.
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am 4. September 2013
Die ersten beiden Bücher haben mir wirklich gut gefallen.

Im dritten Buch der Reihe, hatte ich das Gefühgl, dass man schnell durch den Erfolg ein weiteres veröffentlichen wollte. Zuviele verschiedene Handlungsstränge, die teilweise langweilig waren. Auch wenn sie am Ende zu einem Erzählstrang werden und Sinn ergeben.

Der Fall stand diesmal so sehr im Hintergrund und auch Sebastian konnte nicht mit seinen stichhaltigen psychischen Analysen, mein Lesevergnügen erhöhen.
An einer Stelle sagt Sebastian "Die Fall war ja auch total langweilig" und leider muss ich ihm diesbezüglich wirklich Recht geben.

Das Ende ist ein Cliffhanger wie er im Buche steht (Was für ein Wortspiel.. ;)

Ich werde mir beim vierten Buch wirlklich überlegen, ob ich es nun kaufe und wünsche mir das die Story wieder mehr Schwung bekommt und selbst wenn Sebastian nicht permanent im Spotlight steht, doch wieder die Rolle des Kriminalpsychologen einnehmen kann.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. März 2014
Ich habe bereits beide Vorgänger gehört und fand sie ausgesprochen gut gelungen, selbst kleine Fehler in der Logik des Buches (beispielsweise die Handyortungen, die den Autoren offenbar als Lösungsansatz im zweiten Buch entfallen war) konnten meine Begeisterung nur unwesentlich schmälern.
Daher war ich sehr froh, als ich dann auch den dritten Teil in den Player schieben konnte. Die Qualität von Jewelcase und Aufnahme möchte ich hier beim Audiobuch-Verlag noch mal kurz lobend erwähnen, denn normalerweise gehöre ich zu den Menschen, die diese dummen CD-Verpackungen immer äußerst schnell zerlegt oder zerbrochen haben. Dieses hier hielt, obwohl es ja häufig geöffnet und geschlossen werden mußte und durch mein Auto flog.

Die Geschichte ist diesmal eine eher politische, wenig persönlichen Bezug zum eigentlichen Mord gibt es, was ja bei den Vorgängern anders war, dennoch zog auch diesmal die Handlung meine Aufmerksamkeit auf sich. Denn wieder gelingt es den Autoren, ihre Figuren so realistisch und faszinierend zu zeichnen, ihre Schwächen und Vorzüge so klar dazustellen, daß man als Hörer meint, man kenne sie schon ewig. Die Verwicklungen und Ermittlungen sind spannend, wobei auch hier das Zwischenmenschliche durchaus mehr Raum einnimmt, als die Ermittlungsarbeit an sich. Jeder der Ermittler hat mal wieder sein persönliches Päckchen zu tragen und mit den Anforderungen des Lebens zu kämpfen. Geschickt werden in diesem Band die Fäden der Vorgänger aufgegriffen und weiter gesponnen.
Und dann dieses Ende, damit hatte ich nicht gerechnet, zumal ich eigentlich sicher war, den letzten Band der Reihe in den Händen zu halten, aber da muß jetzt irgendwie noch etwas kommen, das läßt für mich zu viel Raum für Spekulationen. Andererseits wäre es auch reizvoll hier mit den Gedanken allein gelassen zu werden und dies tatsächlich als Ende anzusehen.

Douglas Welbat liest wie schon in den Vorgänger Hörbüchern routiniert und stimmig. Seine Stimme paßt unheimlich gut zu Sebastian Bergmann. Ich mag seine Tonlage und Erzählweise sehr.
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am 4. Juni 2014
Die drei Bücher, die ich über Sebastian Bergmann gelesen habe, sind sehr spannend und geben einen guten Einblick in die
etwas wirre Psyche von Sebastian.Er wird eigentlich sehr unsympathisch dargestellt, man fühlt aber trotzdem mit ihm
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Januar 2016
Sebastian Bergman wird auch in diesem Buch nicht zum Symphatieträger Nr. 1, aber er ist weicher, menschlicher geworden. Die Morde, die nur sehr langsam aufgedeckt werden, sind es nicht.

Wieder werden mehrere Handlungsstränge langsam miteinander verbunden und erst nach und nach versteht man die Zusammenhänge. Die Spannung verlor sich manchmal kurz, aber sie kam immer wieder. Ich fand die Geschichte an sich schon gut und die Entwicklung zwischen Sebastian und seiner Tochter interessant. Trotz des Vorschritts in seiner Gefühlswelt bleibt Sebastian auch ein Egoist, der seine Chancen nutzt und stets versucht seinen Willen durchzusetzen.

Die vielen kleinen bösen Kommentare zwischen den Kollegen lockerten die Geschichte auf, aber gaben auch einen kleinen Einblick in die brodelnde Gefühlswelt der schwedischen Polizisten. Das Ende schafft einen gelungenen Übergang zum nächsten Buch und lässt zudem noch ein paar Fragen offen.

Das schwedische Autorenpaar schaffte es wieder mich an einen dicken Krimi zu fesseln und neugierig auf den nächsten Band zu machen.
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am 5. Juli 2015
Nachfolgende Rezension bezieht sich auf das Hörbuch und gibt meine persönliche Meinung wieder.
Douglas Welbat liest gewohnt professionell und versteht es seine markante Stimme zur rechten Zeit zum spannungsaufbau einzusetzen.
Leider geht die ganze Story an Sebastian Bergman vorbei, so das Welbat seine typische " Bergmanstimme" selten zum Einsatz bringen kann.
An Welbat liegt es jedenfalls nicht das " Die Toten die niemand vermißt" das schwächste Buch der Reihe ist.

Nun zur Story.
Man fragt sich am Ende was das denn nun sollte, war das ein Krimi mit sozialkritischem Hintergrund oder ein Sozialkrimi oder was auch immer.
Für mich war es weder das eine noch das andere, dadurch war die ganze Story sehr verwirrend und komplett an Sebastian Bergman vorbei geschrieben.
Aber gerade der skurille Einzelgänger Sebastian machte bisher den Erfolg der Reihe aus.
Auch die Nebenstory mit seiner immer noch heimlichen Tochter Wanja konnte die Geschichte an sich nicht retten.
Lediglich der stärker eingebundene Charakter von Ursula gab dem ganzen noch etwas mehr Spannung ( zumindest in Sebastians Privatleben).
Die eigentliche Geschichte um die 6 unbekannten Leichen zieht sich mit unendlicher Langsamkeit hin, und wie gesagt auch die Sozialkritische Komponente um die in eigenen Welten lebenden Flüchtlinge ist eher langweilig, da nur an der Oberfläche gekratzt wird.
Am Ende wird es dann beim Showdown doch noch etwas spannend und zumindest für einige gibt es ein Happyend.
Kaufempfehlung ?
Nur bedingt, die Klasse von Band 1&2 wird nicht erreicht.
Da ich Band 4 gleichzeitig gekauft habe, kann ich sagen das dieser auch wieder deutlich besser wird.
Also Band 1,2& 4 kaufen, Band 3 nur wenn man die Reihe komplett haben möchte.
Man versteht Band 4 auch ohne Nr.3 zu lesen.
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