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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar
Spitze! Das erste Buch Herrndorfs ist für mich zugleich auch sein bestes Werk.
Jeder Satz passt wie die Faust aufs Auge. So düster und trostlos habe ich das Berliner Leben als Zeitgenosse Herrndorfs ebenfalls erlebt. Vieles von dem, was der Autor seinen Protagonisten im Roman empfinden oder anklingen lässt, konnte ich gut nachfühlen.
Die bis...
Vor 14 Monaten von Zweifler veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hörbuch
Die Hörbuchfassung von "In Plüschgewittern" wird auf 3 CDs von August Diehl gelesen. Das macht er gut. Seiner Stimme habe ich gern zugehört. Für die Figur, aus dessen Perspektive er erzählt, findet er genau den richtigen Ton. Das Hörbuch als Hörbuch hat mir also gut gefallen. Was mir nicht gut gefallen hat, ist die Geschichte...
Vor 12 Monaten von Villette veröffentlicht


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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eitelkeit und Egoismus, 31. März 2005
Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem der Titel so gut gepasst hat wie bei diesem, denn Eitelkeit und Egoismus sind die Hauptcharakterzüge der Hauptpersonen in diesem Roman. Jeder ist auf seinen Vorteil bedacht, was in der heutigen Gesellschaft (und auch in der Historie) ja nichts Neues ist. Da dieses Buch aber in Berlin spielt, treten die genannten Wesenszüge beim Kampf um Macht und Geld noch deutlicher hervor.
Wolfgang Herrndorf schafft es mit einem gehörigen Maß an Zynismus, das Verhalten der hippen Gesellschaft Berlins und derer, die ihr gerne angehören würden, zu skizzieren. Da seien ihm einige langatmige und auch nervige Passagen (bei so vielen Seiten kein Wunder) verziehen. Seinen (Anti-)Helden fand ich nicht immer ausgereift. Einerseits der toughe Typ, andererseits ein nervöses Weichei. Das paßte nicht so ganz.
Ansonsten ist dieses Buch unbedingt empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Der beste Herrndorf, 30. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Taschenbuch)
Über Herrndorf ist in den letzten Jahren ja - zu recht - sehr viel geschrieben worden, sodass ich an diese Stelle nur sagen möchte, dass mir In Plüschgewittern noch besser als Tschick gefallen hat. Beides großartige Werke, aber In Plüschgewittern ist nicht so verfilmungsreif szenenhaft geschrieben und wirkt daher auf mich noch eine Spur authentischer und ehrlicher.
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3.0 von 5 Sternen Licht und schatten, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Kindle Edition)
In plüschgewittern ist wohl ein echter " herrndorf".

Tschick ist grandios, arbeit und struktur ist bewegend und in plüschgewittern hat durchaus auch seine momente.
Dennoch war ich froh, als ich es relativ zügig hinter mich gebracht hatte. Hoffentlich hat wolfgang herrndorf nicht zuviel lebenszeit ähnlich vergeudet wie sein antiheld in diesem werk.
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4.0 von 5 Sternen Typisch Herrndorf: etwas wirr und damit "leider" sehr realitätsnah, 17. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Kindle Edition)
das "leider" in der Überschrift ist provozierend gemeint.
Das Buch beshreibt die Geschichte eines oberflächlich gesehen orientierungslosen jungen Mannes.
Der aber alles andere als oberflächlich ist, denkt und lebt.

Ein Buch mit Tiefgang, daher eindeutig zu empfehlen !
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich guter Erstlingsroman…, 1. April 2014
Von 
Shaun - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Taschenbuch)
Wolfgang Herrndorf, Jahrgang 1965, war gebürtiger Hamburger und lebte in Berlin, neben seiner Prosa mit dem Kultroman Tschick von 2010 widmete er sich zunächst der Malerei und illustrierte für die "Titanic". Er starb am 26.03.2013.

Zum Inhalt: In diesem 2002 veröffentlichten Roman schildert Herrndorf in Ich-Perspektive einen an der Realität verzweifelnden, arbeitslosen jungen Mann um die 30, der seine Freundin Erika verliert, die er im Studium kennengelernt hat und jetzt von München nach Frankfurt umzieht. Er tut so, als brauche er sie und ihre Liebe nicht mehr und trampt von Höhe Frankfurt nach Hamburg zu seinem arrivierten Bruder Volker und dessen schwangerer Frau Marit weiter. Dort läßt er sich mit Geld ausstatten, um dann im Fluchtreflex der Enge des vermeintlichen Spiesser-Daseins ins quirlige Berlin zu entfliehen.
Er erinnert sich auf der Fahrt an seine Jugend in den 80er Jahren; an seinen Freund seit Kindergartentagen Malte Lipschitz, mit dem er durch die Gegend streifte und Scheiß baute, bis der sich über sein Mofa in eine andere, ihm nicht mehr zugängliche Sphäre fort entwickelte. Auch an seine erste Liebe muß er denken, die mit der hellblauen Jeans: Anja Gabler, wegen der er die falschen Leistungskurse wählte, nur um ihr nahe zu sein, an die er mit seiner unnahbaren "David Carradine-Art" aber nie ran kam. Schon damals lag "Caine" bei der Abifeier lieber besoffen unter der Theke, als sich auf die beschwerliche Welt des Flirts einzulassen. Aber zwei Jahre später traf er sie auf der Party seines Klassenkameraden Jörg Simoneit wieder, und sie waren dann tatsächlich für ein Jahr ein Paar.
In Berlin angekommen, besucht er für ein paar Tage seinen schwulen Freund Desmond in Friedrichshain, der ihm Anthony's Wohnung von gegenüber vermittelt, weil der kurz wegfahren wolle. Desmond schwärmt ihm von Ines Neisecke vor, einer Schriftstellerin, die er in einer Kneipe kennenlernen könne. Dort kommt aber außer Wortgefechten und Besäufnis nichts rum. Desmond und er bereiten dann eine große Party vor. Ines erscheint auch dort, kurz kommt es zu Küssen, aber längst betrunken geht er wieder allein seiner Wege. Dann wieder Annäherung, aber schließlich Ines' ernüchternde Klarstellung, daß sie beide sexuell "inkompatibel" seien, wenn sie auch später die Nacht in ihrem Bett verbringen.
Statt mit Desmond und seinen Freunden ins Theater oder ins Kino zu gehen, driftet er mal ab zu Ines, ohne bei ihr landen zu können, oder läßt sich schließlich volllaufen. Ohne sich noch von Desmond zu verabschieden verläßt er Berlin am nächsten Tag. Da die Mitfahrzentrale schon geschlossen hat, muß er es wohl mit Trampen versuchen. Aber da trifft er auf einen Mann, der ihm anbietet, ihn nach Worms mitzunehmen, es ist Malte Lipschitz, der ihn aber nicht erkennt. Unterwegs wird Malte zudringlich - offenbar ist dieser schwul inzwischen, und so zwingt er Malte, ihn hinter einer Raststätte aus dem Auto zu lassen. Er legt sich in der Dämmerung hinter die Leitplanke die Böschung hinab an einen Baum und erinnert sich an Erika.
Aus der Sicht von Volker, seinem Bruder, erfährt der Leser danach im letzten Kapitel von der psychischen Erkrankung des Ich-Erzählers, wahrscheinlich einer Psychose, jedenfalls aber seinem Scheitern an der Realität, vielleicht mit verschärft durch den tötlichen Unfall, der Erika nie in Frankfurt hat ankommen lassen, wie sich bei einem Besuch dort des Protagonisten herausgestellt hatte.

Die leichte Sprache des Romans und auch der Humor wie auch Sarkasmus machen ihn gut lesbar. Ich fühlte mich beim Lesen in der Tat an "Der Fänger im Roggen" von Salinger erinnert. Ein wirklich guter Erstlingsroman. (01.04.14)
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum dieses Buch?, 11. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Taschenbuch)
Mit großer Begeisterung über den sprachlichen und Situations-Einfallsreichtum des Autors sowie über das (etwas 'pädagogische', aber komplett logische und menschlich schöne) Ende hatte ich zunächst "Tschick" gelesen und dann "In Plüschgewittern" ausgeliehen bekommen.

Oooo.k., der Sprachwitz ist auch in diesem (überarbeiteten) Erstling schon zu erkennen, auch der Wechsel der (v.a. erinnerten) Situationen hat seinen etwas verdrehten Charme ... Andererseits frage ich mich am Ende, was ich aus diesem Buch mitnehmen soll - die Erkenntnis, dass der namenlose 30jährige Protagonist, der eine Woche lang viel zu viel Alkohol konsumiert, keine feste Arbeit zu haben und auch nicht (mehr?) zu studieren scheint, sich ziemlich ziellos treiben lässt, einen Haufen sinnloser Gespräche führt, so viele Mitmenschen wie möglich vor den Kopf stösst, jedesmal ohne Abschied geht und nebenbei 'freundlicherweise' überall noch ein bisschen Unordnung/Zerstörung hinterlässt, sich weigert, erwachsen zu werden??? Was für eine Verletzung hat er am Ende am Bein und wie ist die zustande gekommen? Was für eine OP hat seine schwangere Schwägerin am Schluss - das wird (absichtliche Frustration der Lesererwartung?) nicht aufgelöst, auch viele andere Fäden laufen ins Leere, keine der Figuren scheint irgendeine Entwicklung durchgemacht zu haben. Schleichende Dissoziation des Protagonisten in der Gesellschaft?!? Generationenportrait?? Popliteratur?? Bin schlicht ratlos, wer (wenn ich nicht zufällig genau so ein Mensch wie der Protagonist bin) oder was mir an dieser Geschichte gefallen soll.

Irritierenderweise scheinen sich übrigens auch einige der anderen Kommentare auf andere Bücher zu beziehen (z.B. der Kunde, der einen Stern verteilt hat und schreibt "Um die interessantere, reifere Seite von Wolfgang Herrndorf kennenzulernen empfehle ich seinen Roman 'Gläserne Bienen' und seine Alterstagebücher 'Siebzig verweht'", nennt hier Werke von Ernst Jünger und kommentiert dessen Buch "In Stahlgewittern"; ein anderer Kunde "war ehrlich gesgat froh, das er an Schluss abkratzt" - tut er (der Ich-Erzähler) doch gar nicht (oder war das in der Erstfassung doch noch der Fall) - ?!?!?!?
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5.0 von 5 Sternen Wolfgang Herrndorf trifft Christian Kracht, 1. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Taschenbuch)
Man merkt, dass Herrndorf sehr beeindruckt von Christian Krachts wunderbarem 'Faserland' war, dessen lakonischen Stil er übernommen und noch mit etwas Boshaftigkeit versehen hat. - Äußerst unterhaltsam, witzig und klug.
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4.0 von 5 Sternen Amüsant zu lesen, 2. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Kindle Edition)
Nichts, was man nicht von Herrn Lehmann oder Heinz Strunk schon kannte. Aber dennoch wirklich sehr gut zu lesen. Streckenweise absolut lustig und nie so richtig flach und niveaulos wie andere Zeitgeistautoren.
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5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 24. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Taschenbuch)
Sehr schönes Büchlein. Würde Stimmung und Schreibstil als eine Mischung von Kurbjuweit und Faserland, von Kracht, beschreiben.Mehr will ich dann auch nicht verraten. Bloß soviel noch: Es lohnt.
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5.0 von 5 Sternen Plüschgewittern, 14. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Plüschgewittern (Taschenbuch)
Bin ein Fan von Wolfgang Herrndorf , deshalb habe ich dieses Buch bestellt. Ich habe das Buch sehr gern gelesen .Hat mir gut gefallen. Der Lieferservice war auch gut . Wie immer.
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In Plüschgewittern
In Plüschgewittern von Wolfgang Herrndorf (Taschenbuch - 1. März 2012)
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