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4.0 von 5 Sternen Spannend und bizarr
Hauptkommissar Jörg Albrecht wird zu einem äußerst brutalen Mord ins Rotlichtmilieu gerufen. Es handelt sich um seinen Kollegen Ole Hartung, den Albrecht mit einer verdeckten Ermittlung beauftragt hatte. Zusammen mit Hannah Friedrichs beginnt er zu ermitteln. Doch dann wird noch eine Kollegin aus Albrechts Team tot aufgefunden, Kerstin Ebert,...
Vor 6 Monaten von Maus veröffentlicht

versus
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Höchstens durchschnittlicher Serienkillerthriller
Ein Serienkiller geht um in Hamburg und sucht sich mit einer brutalen Unerbittlichkeit seine Opfer, mal wieder. An exponierter Stelle platziert, tappt die Polizei lange Zeit im Dunkel. Erst eine Sekretärin muss die Ermittler auf die richtige Spur setzen, und das auch erst nach rund 260 Seiten. Vorher tappt die Polizei orientierungslos im Dunkeln und dem ermittelnde...
Veröffentlicht am 26. Mai 2012 von Marius


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und bizarr, 10. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
Hauptkommissar Jörg Albrecht wird zu einem äußerst brutalen Mord ins Rotlichtmilieu gerufen. Es handelt sich um seinen Kollegen Ole Hartung, den Albrecht mit einer verdeckten Ermittlung beauftragt hatte. Zusammen mit Hannah Friedrichs beginnt er zu ermitteln. Doch dann wird noch eine Kollegin aus Albrechts Team tot aufgefunden, Kerstin Ebert, hochschwanger. Sie wurde mit nuklearen Strahlen verseucht. Die Opfer müssen den Täter gekannt haben. Als erneut Morde geschehen, eine Journalistin und ein Psychologe, deutet alles darauf hin, dass die Morde mit einem zurückliegenden Fall zu tun haben: dem Traumfänger, der seine Opfer mit ihren schlimmsten Ängsten zu Tode brachte.
Der damalige Ermittler Horst Wolfram ist mittlerweile ein gebrochener Mann. Der damalige Täter sitzt in der Sicherheitsverwahrung. Kann er mit den neuen Morden zu tun haben? Jörg Albrecht beschließt ihn aufzusuchen. Und muss sich seinen eigenen Ängsten stellen...

Die beiden Hauptprotagonisten Jörg und Hannah sind beide auf ihre Weise gut dargestellt worden. Hannah fand ich sehr sympathisch, auch wenn sie während des Falls in eine Affäre schlittert, da sie vermutet, dass ihr Ehemann ebenfalls Affären hat. Jörg Albrecht war mir ebenfalls sympathisch. Er leidet unter seinen privaten Situation, zitiert gerne Sokrates und knabbert noch sehr an einem tragischen Erlebnis aus seiner Jugendzeit.
Der Autor Stephan M. Rother erzählt den Thriller abwechslend aus der Ich-Perspektive von Hannah Friedrichs und in der 3. Person vom Täter und die Ereignisse um Jörg Albrecht. Dies baut Spannung auf. Das Buch hat knapp 580 Seiten, die anfangs sehr spannend sind, da sich die Ereignisse überschlagen und noch keiner so richtig weiß, wie alles zusammenhängt. Durch den Bezug zum Traumfänger-Fall und die psychologischen Gespräche wird die Spannung aber etwas ausgebremst.
Interessant, aber auch beklemmend fand ich, dass mit den Urängsten der Menschen gespielt wurde, wie z. B. lebendig begraben zu sein oder Tod durch eingespritzte Parasiten. Bis zum Schluss habe ich gerätselt, wer der Täter war. Es werden verschiedene falsche Fährten gelegt, aber die Auflösung fand ich für mich doch überraschend.
Auch wenn durchaus einige Längen vorhanden sind, lohnt sich das Weiterlesen.
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4.0 von 5 Sternen Spiel mit der Angst, 16. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
Der Mord an einem Kollegen führt Hauptkommissar Jörg Albrecht und Kommissarin Hannah Friedrichs in einen Club im Hamburger Rotlichtmilieu. Der Tod des Polizisten war äußerst brutal, entmannt wurde er zurückgelassen. Kurz darauf stirbt eine weitere Kollegin, dieses Mal ist Verstrahlung die Todesursache. Weitere Opfer, die auf immer verschiedene Weise sterben, tauchen auf. Erst nach und nach erkennt die Polizei den Zusammenhang mit einem weit zurückliegenden Fall. Bereits vor 30 Jahren gab es eine Serie von Morden, begangen vom sogenannten Traumfänger.

Ein wirklich fesselnd geschriebener Psychothriller, den Stephan M. Rother hier vorgelegt hat. Trotz der vielen Seiten kann sich die Spannung bis zum Ende halten. Die ganze Handlung ist sehr durchdacht und am Ende wird alles schlüssig aufgelöst. Der Täter wird erst ganz zum Schluss enttarnt, sehr gelungen gemacht.
Besonders interessant war der Wechsel der Erzählperspektive. Mal wurde aus der Sicht von Hannah Friedrichs aus der Ego-Perspektive erzählt, dann ein Wechsel zu Albrecht, der aus der dritten Person berichtet. Anfänglich etwas schwierig, aber da Hannahs Part mit 'ich' gekennzeichnet war, war es eigentlich immer klar, wer gerade erzählt.
Abgerundet wird die Handlung durch die privaten Probleme der beiden Ermittler. Albrecht hat ein Kindheitstrauma, das er bis heute nicht verarbeitet hat und noch dazu eine Frau, die er nebst Kindern an einen Zahnwunder-Doc verloren hat. Hannah Friedrichs hingegen steckt im Beziehungsstress mit ihrem Ehemann, von dem sie glaubt, dass er sie betrügt. Ein sympathisches Ermittlerduo, von dem ich gerne noch mehr lesen würde.
Ein sehr gut geschriebener Psychothriller, mit eindeutiger Betonung auf Psycho. Das gewählte Thema "Angst" war interessant und mal etwas anderes. Nicht unbedingt das Highlight es Jahres, aber dennoch gut. Vier Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Thriller!, 6. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
"Ich bin der Herr deiner Angst" von Stephan M. Rother ist ein packender Thriller, der sich mit der Angst von Menschen beschäftigt. Zu Beginn der Geschichte werden zwei Polizisten tot aufgefunden, beide wurden auf eine sehr außergewöhnliche Art und Weise ermordet. Ihre ehemaligen Kollegen Hannah Friedrichs und Jörg Albrecht versuchen nun, die Morde an Ihresgleichen aufzuklären und geraten dabei immer weiter in ein Netz aus Morden, die scheinbar alle auf einen Fall hindeuten, der vor ca. 30 Jahren Aufsehen erregte: der Traumfänger. Den beiden Kommissaren ist klar, dass der damalige Täter nicht in Frage kommt, da er noch immer in Sicherungsverwahrung sitzt. Nun versuchen sie, die Zusammenhänge aufzudecken und den Täter zu finden, bevor es noch mehr tote Polizisten gibt.

So viel zum Inhalt. Stilistisch gesehen hat mit der Thriller gut gefallen. Der Text ließ sich flüssig lesen, trotz der hohen Seitenanzahl. Erzählt wird aus drei Perspektiven: zum einen aus der Sicht des Täters, wobei dies nur kurze Zwischenerzählungen sind, zum anderen aus den Sichten der beiden Kommissare Friedrichs und Albrecht. Auffällig hierbei ist der Wechsel zwischen normaler Erzähl-Perspektive von Jörg Albrecht und der Ich-Perspektive von Hannah Friedrichs. Die Übergänge waren fast fließend und oft nur mit drei Sternchen (***) abgetrennt. Hier hätte ich mir eine klarere Trennung gewünscht, um den Lese- bzw. Denkfluss nicht so abrupt zu stören. Dies hätte auch die Möglichkeit gegeben, mehr Kapitel einzubauen. Bei ca. 12 Kapiteln auf ca. 570 Seiten, sind diese sehr lang; kürzere verleiten zumindest mich persönlich mehr dazu, weiterzulesen, als Kapitel von 40 oder 50 Seiten.

Alles zusammen betrachtet war "Ich bin der Herr deiner Angst" für mich ein gelungener Thriller mit überraschendem Ende, der trotz relativ hoher Seitenanzahl nicht langweilig wurde.
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4.0 von 5 Sternen Auf den Spuren des Traumfängers, 13. März 2012
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als die Ermittler Hannah Friedrich und Jörg Albrecht im Hamburger Rotlichtviertel das Zimmer im Club "Fleurs du Mal" betreten, präsentiert sich ihnen das pure Grauen. Ihr Kollege Ole Hartung wurde auf entsetzliche Weise ermordet. Noch am selben Tag wird das nächste Opfer auf einem Hamburger Friedhof gefunden, ebenfalls grausam entstellt. Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, geht das Morden weiter. Bald schon stellt Albrecht große Ähnlichkeiten zu einem alten Fall fest. Allerdings ist der Serientäter damals gefasst worden und befindet sich heute in der Psychiatrie.

Stephan M. Rother erzählt seinen Thriller einmal aus Sicht von Hannah Friedrich in der Ich-Form, ebenso begleitet man aber auch die Ermittlungen aus der Perspektive von Jörg Albrecht, dies jedoch in der Erzählform. Und dann gibt es immer mal wieder ein Zwischenspiel bei dem man verfolgt, wie der Täter eine andere Person observiert. Diese beklemmenden Szenen sind jedoch extrem kurz und zwar ist einem bald klar, um wen es sich bei der observierten Person handelt, jedoch erhält man keine Hinweise auf die Identität des Serienmörders.

Die Spannung ist praktisch von der ersten Seite an vorhanden, fast ständig auf sehr hohem Niveau und hält sich problemlos bis zum Schluss. Bedingt durch die grausamen Morde, die der Autor eher zurückhaltend beschreibt, ist die Stimmung zumeist düster und bedrückend. Stephan M. Rother lässt seine Leser in Bezug auf den Täter wie auch dem Motiv wirklich bis zum Schluss zappeln und gibt nicht den kleinsten Hinweis. Zwar ist das Ende für meinen Geschmack jetzt ein wenig unrealistisch dargestellt, jedoch schlüssig erklärt und lässt keine Fragen mehr offen.

Den Schwerpunkt des Thrillers hat der Autor klar auf die Ermittlungsarbeit seiner Protagonisten gelegt, ihr Privatleben ist eher Nebensache. Der "Herr und Meister" Jörg Albrecht ist ein Hauptkommissar der alten Schule. Er besitzt die Gabe ein wenig um die Ecke zu denken und verlässt sich bei Ermittlungen hier und da gerne auf sein Bauchgefühl. Dennoch ist der geschiedene Albrecht ein eher konservativer Mann, sein Team spricht ihn generell mit Hauptkommissar an und ist voller Respekt ihm gegenüber. Irgendwie wirkt das Ganze stellenweise ziemlich steif und der ruppige Befehlston seinem Team gegenüber hat mich stellenweise gestört.

Seine Stellvertreterin Hannah Friedrich ist verheiratet, ebenfalls eher der nachdenkliche Typ, hat kein schlechtes Gewissen beim Fremdgehen und ist ebenfalls sehr engagiert in ihrem Beruf. Und obwohl der Erzählstrang von Hannah in der Ich-Form geschrieben ist, bleiben Hannah wie auch Jörg Albrecht eher blass und schwer greifbar. Und auch die weiteren Charaktere konnten mich jetzt nicht durchweg überzeugen.

Fazit: Ein sehr spannendes Buch mit einer vielschichtigen, wenn auch ein wenig unglaubwürdigen Story, worüber man aber gerne hinwegsieht. Der eindringliche Schreibstil des Autors fesselt einen problemlos an den Thriller, auch wenn die Beschreibungen der Charaktere nicht durchweg überzeugen können.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Höchstens durchschnittlicher Serienkillerthriller, 26. Mai 2012
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein Serienkiller geht um in Hamburg und sucht sich mit einer brutalen Unerbittlichkeit seine Opfer, mal wieder. An exponierter Stelle platziert, tappt die Polizei lange Zeit im Dunkel. Erst eine Sekretärin muss die Ermittler auf die richtige Spur setzen, und das auch erst nach rund 260 Seiten. Vorher tappt die Polizei orientierungslos im Dunkeln und dem ermittelnde Kommissar Jörg Albrecht fallen auch keine später klar werdenden parallelen zu dem Traumfänger-Fall auf, der seinen Einstieg in das jetzige Ermittlungsteam markierte.

Das ist nur eine der vielen hanebüchenen Wendungen, die Stephan M. Rother im Laufe der 570 Seiten entfaltet. Nachdem er sich bereits als Epigone des Mystery- bzw. Vatikanthrillers betätigt hat ("Das Babylon-Virus"; "Die letzte Offenbarung"), muss nun der Serienkillerthriller dran glauben. In Hamburg und Königslutter angesiedelt setzt sich der Roman aus verschiedenen Perspektiven und Zwischenspielen zusammen.Die Grundidee ist auch wirklich nicht schlecht gelungen, doch leider finde ich die weibliche Perspektive der Ermittlerin Hannah Friedrichs gnadenlos überzogen und von Klischees triefend (natürlich kann ein erfolgreicher Mann mit 'waffenscheinpflichtiger Stimme' bewirken, dass die toughe Kommissarin ohne zu zögern sofort mit einem potentiell Verdächtigen in die Kiste hüpft). Auch die anderen beteiligten Personen bleiben außer Jörg Albrecht und dem "Traumfänger" blass, konturlos und angerissen.
Gerade zu Beginn des Buches stagnieren die Ermittlungen und damit auch die Motivation, das Buch zu einem Ende zu bringen. Gerade in der Mitte des Buches dachte ich kurzzeitig daran, aufzugeben, bis doch etwas Schwung in die Ermittlungen kam. Fehlt am Anfang des Tempos, macht Stephan M. Rother aber zum Ende hin alles richtig und zieht das Tempo immer mehr an, um den Leser bei der Stange zu halten. Dies gelingt wirklich gut, nur muss ich dabei anmerken, dass das Ende trotz der Spannung völlig skurril und irrealistisch anmutet. Natürlich muss die Schlussszene kumulieren, allerdings, ohne hier viel vom Ablauf verraten zu wollen, geschieht dies fernab der Realität und ein Polizeieinsatz wäre so wahrscheinlich nie bewilligt worden. Auch offenbaren sich hier wieder Logiklöcher, die die Geduld und den guten Willen des Lesers merklich strapazieren.

Am Ende bleiben trotz dem Versuch, das Buch rund zu Ende zu schreiben, zahllose Fäden in der Luft hängen. Motiv und Durchführung der Taten bleiben nebulös und man hat den Eindruck, dass man eben einen Täter und ein, wenn auch an den Haaren herbeigezogenes, Motiv eben braucht, damit das Buch rund wird ' das tut es aber leider so oder so nicht.
Trotz dem am Ende des Buches eingefügten Cliffhanger (der Nachfolger Öffne deine Seele kommt im März 2013) bleibt man mit dem Gefühl zurück, dass hier jemand schnell auf den Erfolgszug des Thrillers mit dem Sujet Serienkiller aufspringen wollte, doch dieses Buch ist in allen Bereich höchstens durchschnittlich und auf jeden Fall belanglos. Eigentlich hörte sich der Klappentext und die riesige Marketingkampagne nicht schlecht an, doch das Ergebnis, das Rother abliefert, lässt sehr zu wünschen übrig!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus gelungener Thriller, 27. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
Stephan M. Rother hat mit "Ich bin der Herr deiner Angst" einen gelungenen gelungenen Thriller geschrieben, der den Leser direkt von der ersten Seite an packt. Die Morde werden von Mal zu Mal schlimmer und teilweise habe ich überlegt das Buch wegzulegen, weil es so gruselig war. Dabei fand ich es spannend, dass sich vieles in der eigenen Fantasie abspielt, denn so genau beschreibt der Autor den Zustand der Leichen gar nicht. Nachdem der Beginn dermaßen vielversprechend war, hat das Buch in der Mitte einen Hänger. Irgendwie geht die Geschichte nicht so sehr voran und die Handlung wird durch die weiteren Morde getragen, die natürlich Höhepunkte darstellen. Als Leser weiß man lange nicht wohin die Geschichte geht und den Täter zu ermitteln fällt ebenso lange schwer, was ich beides als äußerst positiv empfand.

Die Protagonisten sind erfrischend unterschiedlich. Sehr gut fand ich, dass ausnahmsweise mal keine Liebesgeschichte zwischen den Ermittlern statt findet. In letzter Zeit habe ich viele Thriller gelesen, in denen genau dies passiert ist und hier findet sich daher eine gelungene Abwechselung dazu. Hannah Friedrichs und Hauptkommissar Jörg Albrecht sind beide interessante Charaktere mit eigenen Problemen und Hintergründen, die nach und nach aufgedeckt werden. Fast schleichend erfährt man die Konstellationen der Figuren zueinander. Amüsant fand ich zu großen Teilen auch Albrechts Faible für Sokrates, den er gerne zwischendurch mal zitiert. Bei einem Thriller finde ich es besonders wichtig, dass die Charaktere glaubwürdig sind und hier wird mal als Leser nicht enttäuscht. Interessant sind auch die verschiedenen Perspektiven, wobei Hannah Friedrichs als Einzige aus der Ich-Perspektive erzählt. Sie nimmt schon eine besondere Rolle in dem Buch ein und das wird durch die Wahl der Perspektive gut unterstrichen.

Neben dem Hänger in der Mitte des Buches gibt es leider auch ein, zwei Stellen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum einen verlaufen die Ermittlungen ab der Hälfte des Buches sehr festgelegt. Man schließt viel zu schnell andere Möglichkeiten aus und legt sich auf die Verbindung zum Traumfänger-Fall fest. Das finde ich nicht so ganz gelungen, weil es viel von der Spannung wegnahm. Der Traumfänger-Fall konnte mich im Gegensatz zu den aktuellen Morden auch nicht so ganz überzeugen.

Bewertung
"Ich bin der Herr deiner Angst" startet gleich extrem spannend, lässt dann aber nach. Einige Schlussfolgerungen konnte ich so nicht nachvollziehen und der Einbezug des Traumfänger-Falls war für mich eher ein Spannungskiller. Dennoch ist der Thriller für mich durchaus gelungen, denn das Finale wertet vieles wieder auf.
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3.0 von 5 Sternen Nicht so spannend, wie erwartet, 5. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
Ich bin der Herr Deiner Angst
Ich muss zugeben, ich habe mir dieses Buch besorgt, weil ich von den positiven Rezensionen ein wenig geblendet war. Doch leider muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Ich habe es bis zur 300. Seite durch gehalten und dann habe ich das Buch verbannt. Denn es hat mich leider nicht so vom Hocker gerissen, wie ich es gedacht hätte.
Inhalt:

Die Kommissare der Hamburger Mordkommission, Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs, werden zu einem erschreckenden Tatort im Rotlichtviertel gerufen. Das Opfer: Ein Kollege. Und es wird nicht der einzige Tote bleiben. Die Ermittlungen scheinen ins Nichts zu verlaufen. Für die Kommissare beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der Kampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner und vor allem gegen die innersten Dämonen: die eigene Angst.
Mein Fazit: Die Idee für dieses Buch mag ja eigentlich ganz gut sein, aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt. Denn ich hatte immer so meine Probleme, um wieder in ein neues Kapitel hinein zu kommen, denn ich musste immer erst mal überlegen, aus welcher Sicht es jetzt wieder beschrieben wird, denn das war manchmal ein wenig irreführend. Und dadurch, dass 3 Erzählsichten dabei waren, hat sich auch vieles überschnitten, deswegen bin ich da immer wieder ausgestiegen beim Lesen.
Die Morde wurden immer extremer, das hat mir schon gefallen, auch weil die Morde immer unterschiedlicher waren und nicht immer die gleiche Vorgehensweise. Aber leider lässt er das genaue Vorgehen für den Leser im Unklaren und das hat mich sehr gestört. Und die Handlung konnte nicht über die manchmal sehr ausschweifende Art des Schreibens hinweghelfen. Leider. Mich hat dieses Buch leider nicht überzeugen können, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Ich bin auch nicht so bewandert mit Geschichte, aber wirklich weiter gebracht haben mich auch nicht die Zitate von Sokrates, was wollte mir der Autor hiermit vermitteln?
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3.0 von 5 Sternen Ich bin der Herr deiner Angst, 3. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
«In unserem Job bekommt man eine Menge Tote zu sehen. Das Bild aber, das sich uns hinter der Tür im ‹Fleurs du Mal› bot, wird mich bis an das Ende meines Lebens begleiten. Viele unserer Leichen sehen so aus, als würden sie schlafen. Das war hier nicht der Fall.» Ein in jeder Hinsicht verstörender Mord führt die Ermittler Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs ins Hamburger Rotlichtviertel: Das Opfer war ein Kollege, und es wird nicht das letzte sein. Die Taten nehmen an Grausamkeit zu. Und alle haben sie mit den dunkelsten Geheimnissen der Opfer zu tun, ihrer größten Angst. Irgendwann keimt in Albrecht eine Erinnerung: Der Traumfänger-Fall. Seit dreißig Jahren schlummert er in den Akten. Seit dreißig Jahren sitzt der Täter in der Psychiatrie. Wie es scheint, hat der Alptraum gerade erst begonnen ...

Dieser Thriller ist keine leichte Kost. Die Protagonisten, Jörg Albrecht und Hannah Friedrichs haben verschiedene Erzählperspektiven, was das Verständnis nicht immer optimiert. Der Kriminalfall an sich ist sonnenklar, und clever konstruiert.Ein bisschen haben mich die Stereotypen aus dem Bausatz" wie schreibe ich einen Thriller" genervt. das ist für unverwechselbare Protagonisten zu wenig Substanz und Charakter. Zu Beginn quält man sich als Leser ein wenig, das Buch nimmt erst zur Mitte hin Fahrt und Spannungsbogen auf. Die Idee mit den Ängsten ist im Thrillergenre nicht neu, aber in diesem Fall sehr gut umgesetzt.
Angenehm fand ich dass der Thriller in Deutschland spielt aber keinerlei Provinzflair zu erzeugen versucht.
Man merkt allerdings sehr deutlich, dass der Autor studierter Historiker ist. Eine ( manchmal verfremdete ) historische Begebenheit jagt die nächste , was für den Leser ein wenig verwirrend ist und nicht so recht zum Krimiplot passt.
Fazit: Ein Thriller der sich gut,schnell und angenehm lesen lässt und den man ziemlich schnell wieder vergisst
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2.0 von 5 Sternen Ein Herr, der mich leider nicht überzeugen konnte, 27. Juni 2012
Von 
A. Mueller "antjemue" (Chemnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
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Ich lese für mein Leben gern und Thriller gehören immer wieder zu meiner Lieblings-Unterhaltungslektüre. Man sagt mir nach, dass ich damit meine böse Seite auslebe. Gerade in diesem Genre hielten mich in den letzten Jahren auch einige deutsche Autoren mit ihren Werken in Atem. Als ich dann vor einigen Wochen "Ich bin der Herr Deiner Angst" von dem mir bislang unbekannten

Stephan M. Rother

im Restenewsletter von Amazon Vine entdeckte und ich die Kurzbeschreibung als in mein Beuteschema passend einstufte, musste ich einfach bestellen. Natürlich informierte ich mich im Netz auch ein bisschen über den Autor und war überrascht.

Der 1968 geborene Historiker, Künstler und Komödiant ist auch in der schreibenden Gilde kein Neuling. Er veröffentlichte in den letzten 12 Jahren, inklusive diesem Buch, sieben Romane. Bislang waren die Handlungen wohl eher im historischen Bereich angesiedelt. "Ich bin der Herr Deiner Angst" scheint mir nicht sein erster Ausflug ins Thrillergenre zu sein, aber wie ich aus den Kurzbeschreibungen seiner anderen Werke herauslesen konnte, wohl der erste, der gar keine historischen Aspekte beinhaltet.

Ein Serienkiller in Hamburg

Im Hamburger Rotlichtviertel wird eine grauenvoll zugerichtete männliche Leiche gefunden. Die gerufenen Mitarbeiter der Mordkommission sind vor Ort schwer erschüttert. Handelt es sich doch bei dem Opfer um einen ihrer Kollegen, der in dem aufgefundenen Etablissement verdeckt ermittelte. Kurze Zeit später wird ein weiteres Mitglied ihres Teams erst vermisst und kurze Zeit später tot aufgefunden. Hier scheint ein Serienkiller am Werk zu sein, der es auf die Mitarbeiter einer speziellen Abteilung abgesehen hat...

Spektakulärer Einstieg, aber dann...

Den Einstieg in diesen Thriller mit dem Vorspiel in Form eines mysteriösen, anonymen Beobachters und den kurz darauf folgenden brutalen Morden, fand ich sehr gelungen. Ich freute mich schon auf ein extrem spannendes Leseerlebnis, welches sich dann bei mir aber leider nicht so richtig einstellen wollte.

Trotz der angenehmen Sprache, des bildhaften Stils, den verschiedenen Handlungssträngen und Perspektiven konnte ich mich im weiteren Verlauf der Geschichte mit keinem der Protagonisten so wirklich identifizieren. Vielleicht war es von einem männlichen Autor auch etwas unglücklich gewählt, gerade eine Frau in der ersten Person erzählen zu lassen.

So konnte ich als Leserin die Geschehnisse aus dem Privatleben des Leiters der Ermittlungen, die in der Erzählperspektive zu Papier gebracht waren, wesentlich besser nachvollziehen, als viele Dinge, die Kommissarin Hannah Winter in der ICH-Perspektive von sich gab und tat. Überhaupt spielte sich meiner Meinung nach, lange Zeit viel zu viel der Handlung im Privatleben der Kommissare ab. Ansonsten wurde rumgeeiert und der Druck, den die Kommissare von oben bekamen, wirkte auch eher klischeehaft, als kompetent. Die Ermittlungsarbeit blieb irgendwie auf der Strecke. Ich empfand furchtbare Längen.

Bei den nächsten eigentlich ebenfalls richtig brutalen Morden, bei denen dann erst die Sekretärin die Ermittler auf Parallelen zu dem überhaupt ersten Fall des leitenden Ermittlers lenkt, hatte ich durch die Längen schon so viel Abstand zu den Protagonisten, dass diese Morde mich schon gar nicht mehr richtig berührten. Ungefähr bei der Hälfte des Buches, machte ich erst mal eine längere Lesepause, während der ich zwei Romane anderer Genres las.

Als ich das Buch dann erneut zur Hand nahm, empfand ich tatsächlich eine Steigerung des Tempos. Hier gelang es dem Autor dann auch, mein Interesse mit der Einführung weiterer interessanter Protagonisten noch einmal zu entfachen. Doch obwohl der Showdown mich dann fesselte, konnten mich der Ausgang der Geschichte und die Motivationen des Täters nicht überzeugen. Es wirkte alles nicht rund und außerdem blieben mir, im Rückblick auf die mich zu Beginn wirklich schockierten Morde, zu viele Fragen offen.

Resümee

Leider konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen. Auch der ganz am Ende des Buches eingefügte Cliffhanger macht mir jetzt nicht unbedingt Lust auf den im März nächsten Jahres erscheinenden Nachfolger. Tut mir leid, aber für dieses Buch kann ich keine von Herzen kommende Leseempfehlung abgeben.
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4.0 von 5 Sternen Packender Psycho-Thriller aus deutschen Landen- Nichts für Zartbesaitete!, 7. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich bin der Herr deiner Angst (Taschenbuch)
örg Albrecht und seine Kollegin Hannah Friedrichs von der Mordkommission sind entsetzt, als sie einen Kollegen auf brutalste Art und Weise hingerichtet in einem SM-Bordell auffinden und es bleibt auch nicht bei diesem einen Toten, der eine Lücke in die Abteilung von Albrecht reißt, denn nur kurze Zeit später wird auch eine weitere Mitarbeiterin seines Teams ermordet aufgefunden.

Es scheint, als ob der Täter den Polizisten stets eine Nasenlänge voraus ist und jeden ihrer Schritte durchgeplant hat. Obwohl das Ermittlerteam sich verbissen an die Arbeit macht, kann ein weiterer Mord nicht verhindert werden. Doch dann ergeben sich plötzlich Parallelen zu einer Mordserie, die das Mordkommissions-Team um Albrechts Vorgänger vor vielen Jahren erschütterte und die aus dem ehemaligen Chef einen gebrochenen Mann gemacht hat. Nun muss Albrecht das Schlimmste annehmen. Sind neben seinen Kollegen und Kolleginnen auch seine Familienmitglieder in Gefahr? Um weiter zu kommen muss er sich ausgerechnet an den Mann wenden, der für die damaligen 'Traumfänger'-Morde verantwortlich war, einen Professor, der zu gerne auch Albrechts geheime Ängste ergründen würde'

Meine Einschätzung:

Ich habe meine Zusammenfassung bewusst vage gehalten um nicht im Vorfeld zu viel von der Spannung zu nehmen, denn höllisch spannend ist 'Ich bin der Herr Deiner Angst' allemal. Sicherlich es gibt durchaus einige Dinge oder Personen in diesem Thriller, die mich an andere Figuren in bereits geschauten oder gelesenen Krimis erinnerten, wie auch die Figur des verrückten Professors, doch ich für meinen Teil hatte damit eigentlich überhaupt keine Probleme. Hauptsache für mich war es, dass ich von diesem Roman unterhalten wurde und ehrlich gesagt fand ich sowohl Schreibstil, Beschreibungen von Örtlichkeiten des Autors als auch die Charakterisierung der Hauptfiguren als überaus gut und facettenreich genug geschildert, um mich ans Buch zu fesseln und mir die immerhin über 572 Seiten nicht zu lang werden zu lassen.

Dennoch, trotz all des Lobes muss ich zugeben, dass ich den ab und an in Latein zitierenden Ermittler Albrecht manchmal ein wenig zu übertrieben intellektuell dargestellt fand. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Und auch hätte die Story ruhig ein wenig gestraffter erzählt werden können. Die bildhaften Beschreibungen der Mordfälle als solche sind nichts für zart besaitete Leser und wurden schonungslos für den Leser aufbereitet. Interessant fand ich vor allem wie der Autor seine Figuren mit ihren Urängsten konfrontiert, bei denen sich auch der Leser wieder finden kann. Somit hält 'Ich Bin Der Herr Deiner Angst' von Stephan M.Rother das, was er dem Leser schon vom Titel her suggeriert. Wer auf der Suche nach einem packenden Psycho-Thriller mit vielen ungeahnten Wendungen aus deutschen Landen ist, kann hier meiner Meinung nach bedenkenlos zugreifen.

Fazit: Packender Psycho-Thriller aus deutschen Landen- Nichts für Zartbesaitete!
4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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Ich bin der Herr deiner Angst von Stephan M. Rother (Taschenbuch - 2. April 2012)
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