Kundenrezensionen

32
4,4 von 5 Sternen
Mein neues Leben als Mensch
Format: TaschenbuchÄndern
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als Kolumnist, Reisender in Sachen Literatur und genauer Beobachter und literarischer Begleiter seiner multilingualen Familie ist Jan Weiler mittlerweile vielen Deutschen ein Begriff und, mit Verlaub gesagt, schon so etwas wie eine Institution in Sachen Trost und Rat in Familienangelegenheiten geworden.

Egal, ob er nun von seiner Frau mit den italienischen Wurzeln berichtet oder von dem bei ihm zu Hause wohnenden Pubertier (seine Tochter), von dem kleinen Sohn oder (am allerliebsten) von seinem herrlich radebrechend deutsch sprechenden Schwiegervater Antonio, immer darf der Leser nicht nur Zaungast sein sondern sich als Mitglied der verzweigten Familie fühlen und spüren, dass die Probleme überall ziemlich gleich sind.

In seinem aktuellen Buch "Mein neues Leben als Mensch" begibt sich Jan Weiler auf die Spur des Geschenkekaufs, geht der Frage nach (guten) Manieren nach, wird von seiner Tochter fast in den Wahnsinn getrieben und von seinem Schwiegervater getröstet, möchte seinen Kindern ein schönes Osterfest bereiten und zehrt davon noch Weihnachten und beschäftigt sich mehrfach mit Hamstern.

Komisch und sehr realistisch sind seine Blicke auf den deutschen Küchentisch, der im Zentrum der Familie steht. Oder zumindest stehen könnte. Absolut witzig sind viele seiner Anekdoten und Pointen und ganz klar weiß Jan Weiler, wovon er berichtet und worüber er schreibt, hat er viele Dinge doch so oder so ähnlich erlebt oder kenn wenigstens jemanden, der jemanden kennt, der so etwas erlebt hat. Unbedingt lesen und verschenken!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2012
Jan Weiler ist Journalist und Autor. In dem vorliegenden Buch wurden seine Kolumnen aus verschiedenen Zeitschriften zusammengestellt und überarbeitet. Das Buch ist im Kindler-Verlag erschienen. Es umfasst 225 Seiten unterteilt in einzelne Kapitel, die teilweise von Larissa Bertonasco passend illustriert sind. Auf dem Titelbild ist ein gezeichneter Jan Weiler im Alltagschaos zu sehen.

In ca. 60 Kapiteln, die meist ca. 2-4 Seiten umfassen, beschreibt Jan Weiler in seiner bekannten Art, wie sein Leben mit seinen zwei Kindern, Nick und Carla, seiner Frau Sara und deren Vater Antonio so im tagtäglich abläuft. Die Geschichten lassen einen beim Lesen sehr schmunzeln, erkennt man doch ab und an seine eigenen kleinen Problemchen und Erlebnisse mit dem eigenen Nachwuchs.

Die Texte sind unterhaltsam geschrieben. Schwiegervater Antonio ist bereits bekannt geworden durch Jan Weilers Buch "Maria, ihm schmeckt's nich".

Die meisten Geschichten kommen sehr realistisch mit einem Augenzwinkern rüber. Jan Weiler gewährt den Leser Einblick in seinen Alltag. Seien es die Schulprobleme des Sohnes, der Liebeskummer der Tochter, der Tod des Hamsters oder die italienische Hochzeitsfeier eines Anverwandten. Keine noch so komische Situation wird ausgelassen. Auch sich selbst schont der Autor nicht, als er von einem Malheur beim Aussteigen aus der S-Bahn berichtet.

Fazit:
Ein kurzweiliges Buch, das ich an einem Tag bei strahlendem Sonnenschein auf der Sonnenliege genossen habe.
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am 27. Juli 2012
Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten. Aber ich mag Jan Weiler bzw. seine Art des Schreibens.
Und so war ich einfach neugierig auf sein aktuelles Buch, das mit 60 neuen, von Larissa Bertonasco illustrierten Kolumnen aufwartet. Ursprünglich erschienen diese im "Stern" und in der "Welt am Sonntag".

"Jan Weiler sitzt mitten im Leben und schreibt es auf", meint Elke Heidenreich über den Autor. Und genauso lesen sich die Kolumnen: Alltagsgeschehen, dessen skurriles Potenzial Jan Weiler offenbart, so dass Vertrautes komisch wird.
Die 3 bis 5 Seiten langen Geschichtchen bieten einige Stunden Kurzweil und einen Einblick in alltägliche Lebenssituationen der Familie Weiler - und dies auf durchaus amüsante Weise. Der Autor stellt Gewohntes auf pragmatisch-sachliche Weise dar, mit einer gehörigen Portion trockenem Humor - und kann dabei auch über sich selbst lachen.

Nicht jede der 60 Geschichten ist ein Schenkelklopfer, aber ein amüsiertes Lächeln ist allemal drin. Manchesmal habe ich aber auch lauthals gelacht.
So ist es nicht nur schön, Jan Weilers Schwiegervater Antonio Marcipane wiederzubegegnen (bekannt aus: "Maria, ihm schmeckt's nicht!" ), sondern auch seiner eigenen Familie, die v.a. mit den beiden Kindern immer wieder Anlass zu Denkanstößen bietet - und den Leser letztlich mit einer Vielzahl von Pointen und Anekdoten amüsiert.

Vorhin habe ich hier einen Buchtrailer zum Buch gefunden:
[...]
Und nun ärgere ich mich fast, dass ich das Buch nicht als Hörbuch genossen habe. Das scheint mir fast noch eine Spur witziger zu sein... Aber was nicht ist, kann ja noch werden!

In jedem Fall eine locker-leichte Unterhaltung, ein spaßiger Zeitvertreib, der Lust auf mehr macht.
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am 21. Dezember 2014
Jan Weiler schreibt kurze Geschichten aus dem alltäglichen Leben. Die meisten Dinge, um die es geht, hat man schon mal erlebt oder zumindest davon gehört. In insgesamt 60 Kolumnen geht es diesmal unter anderem um folgende Themen:

Was schenkt man einem Esoteriker? Was ist das Belmondo-Phänomen oder das Obama-Komplott? Kann man sich gegen Spam-E-Mails wehren? Wie rettet man seinen Lieblingssessel vor dem Aussortiertwerden? Was tut man, wenn der 6jährige Sohn einen Vater-Sohn-Abend fordert… Inklusive Übernachtung im Zelt – im April? Und wie reagiert man, wenn die pubertierende Tochter in einen Vampir verliebt ist (Endkrasser Boy-Alarm)?

Natürlich ist auch Schwiegervater Antonio wieder mit von der Partie! Sobald er in einem Buch auftaucht, bin ich verloren. Diesmal begleiten wir ihn zum Minigolf, bei der Fußball „Wä-Emme“ und beim Angeln („Nur dä Fruhwurm fangte eine Fisch“). Er präsentiert sich als Osterhase oder Weihnachtshexe, gibt sichere Tipps fürs Lottospielen und regelt Konflikte mit Lehrern. („Du wirst jetzt aber nicht gleich sagen, du hättest ihr ein Angebot gemacht, das sie nicht ausschlagen kann oder so etwas.“ – „Io? No! Stupido! Habi Einsatz gemacht für Friede und Zusammenarbeit.“)

Ich habe bereits mehrere Bücher von Jan Weiler und lese sie gerne „mal so zwischendurch“. Auch bei diesem Buch habe ich mich sehr amüsiert. Der erste Band „Mein Leben als Mensch“ ist aber für mich noch eine Klasse besser.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sie haben Kinder?
Mit Haustieren?
Zum Teil in der Pubertät?
Kaufen Sie dieses Buch!
Jan Weiler schildert in zahlreichen amüsanten Episoden sein Leben als Familienvater, seine Unternehmungen mit dem italienischen Schwiegerpapa und seine Sicht auf die Welt im Allgemeinen.
Am Stärksten sind seine Texte immer dann, wenn er liebevoll sein Familienleben unter die Lupe nimmt, seien es die Schwärmereien seiner Tochter für vegetarische Vampire, der Angelausflug mit seinem Sohn oder der nicht ganz gelungene Versuch seines Schwiegervaters, die Kinder von der Existenz eines Osterhasen jenseits der eigenen, im Morgentau über das Gras hoppelnden Vaters zu überzeugen.
Mehr als einmal konnte ich da zustimmend nicken, weil sich bei mir ganz ähnliche Dinge abspielen (bis auf die Sache mit dem italienischen Teil der Familie).
Nicht jede Kolumne ist treffsicher, bei einigen scheint es fast so, als habe den Autor zwischendurch die Lust verlassen und er wollte sie nur noch eben zuende bringen, aber schon die reine Menge guter Texte wiegt die paar weniger guten locker auf.

Meine Empfehlungen daher ganz klar: Kaufen, lesen, lachen!
Selbstverständlich auch dann, wenn sich keine pubertierenden Zwerghamster- und Vampirfreunde in Ihrem Haushalt aufhalten.
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am 24. Oktober 2011
Also ich finde ja, jeder sollte die Bücher von Jan Weiler lesen - oder die Hörbücher hören - und die Lesungen besuchen. Die Texte sind intelligent geschrieben und wirklich lustig! Da es sich um Kolumnen handelt, ist das Buch auch bestens für Gelegenheitsleser geeignet; es muss sich nicht zwangsläufig in einem Rutsch durch das ganze Buch "gearbeitet" werden (allerdings gehe ich davon aus, dass jeder in den Bann gezogen wird und es dann doch innerhalb kürzester Zeit gelesen haben wird). Das Hörbuch ist ein Mitschnitt seiner Lesungen und macht einfach gute Laune. Die Geschichten werden vom Autor so lustig erzählt und in vielen Situationen findet man sich sofort wieder. Zusätzlich hat Jan Weiler eine Stimme, die man, meiner Meinung nach, gerne hört. In diesem Buch gibt es übrigens einen tollen Ratschlag wie man an eine neue Küche kommt...wenn das nicht ein zusätzlicher Anreiz ist *smile* Also: sollten Sie Jan Weiler bereits kennen ist dieses Buch/Hörbuch ein Muss! Kennen Sie ihn noch nicht: sämtliche Werke von Jan Weiler sind ein Muss!
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am 31. März 2015
"Maria, ihm schmeckt's nicht" und "Mein Leben als Mensch" hatte ich bereits gelesen und für gut befunden. Daher war ich auch auf weitere seiner Kolumnen neugierig. Und von Seite Eins an war ich wieder begeistert. In wenigen Seiten bringt mich der Autor in seinen Kolumnen zum Schmunzeln und teilweise auch zum Nachdenken. Dabei berichtet er auf lustige Weise von seiner Familie, die aus dem "Pubertier" Carla, dem altklugen Grundschüler Nick, seiner Frau Sara und seinem Schwiergervater, dem Vollblut-Italiener Antonio. Durch diese Charaktere hat er stets eine lustige Geschichte parat, die sich schnell lesen lässt und mich tierisch amüsiert und einfach nur Spaß macht. Jede Seite ist ein Genuss. Wer lustige Literatur mag, sollte defintiv zu diesem Buch greifen. Auch die Aufmachung mit den netten Illustrationen gefällt mir. Jan Weiler ist ein schriftstellerisches Genie und ich liebe dieses Buch.
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am 5. Dezember 2011
Jan Weilers neuestes Buch ist so geschrieben, dass es für den typischen Feierabend nach einem anstrengenden Arbeitstag Entspannung bietet.
Kurzgeschichten ohne Tiefgang, rein nur zur Unterhaltung und ohne dass man noch viel überlegen muss können auch reizvoll sein, vor allem dann,
wenn sein siebenjähriger Sohn und sein Schwiegervater Antonio die Hauptrolle spielen.
Es ist sicherlich kein schallendes Gelächter zu erwarten, aber zum Schmunzeln gibt es wirklich genügend "Futter".

Ich gebe daher gerne eine Kaufempfehlung für dieses Buch ab, da ich glaube, dass diese Art von unbeschwertem Lesen einfach auch Spass machen kann.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. November 2011
Über das Buch gibt es eigentlich nichts zu meckern, es ist ganz im gewohnten Jan-Weiler-Stil geschrieben.
Ich hab nicht ganz so oft gelacht wie beim Vorgänger, aber es ist sehr unterhaltsam und kurzweilig.
Auf alle Fälle lesenswert!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 22. Dezember 2011
Wer die Zusammenstellung von Jan Weilers Kolumnen in "Mein Leben als Mensch" mochte, der wird auch dieses Buch mögen. Zwar sind nicht genauso viele wirkliche Treffer dabei wie beim Vorgänger, wo Kreativität, Humor und Subtilität eine hervorragend unterhaltsame Sammlung geschaffen hatten, aber der Leser fühlt sich trotzdem wohl. Alte Bekannte wie Weilers Schwiegervater Antonio Marcipane trifft man wieder, die Kinder werden größer und bieten daher immer mehr Stoff zum darüber Schreiben. Tochter Carla, das Pubertier, ist köstlich frech und genervt, aber nicht übertrieben gezeichnet. Sohn Nick findet langsam den Weg in die Eigenständigkeit und weiß schon viel zu viel über die Welt. Und dann trifft man Leute wie Ulrich Dattelmann, Vater von Chiara-Roxana und Frank-Ribery, der mit Nick in die Schule kommt. Dattelmann ist ein Übervater und eine Nervensäge und Weiler schaut halb angewidert halb neidisch auf ihn. Das sind fast die schönsten Stellen. Echte Höhepunkte und meine persönlichen Empfehlungen sind die Kolumnen "Saisoneröffnung", "Ich bin unheimlich reich", "Die Hochzeit des Jahres", "Ich hätte da eine gute Weinadresse für Sie!", "Das Belmondo-Phänomen" und "Ein Abend, wie er sein sollte". Da findet man alles, was ein Leserherz braucht.
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