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Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch|Ändern
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Eigentlich frönt Emilio von Ritzfeld- Hohenstein am liebsten dem Nichtszutun, doch da seine finanzielle Lage recht desolat ist, kommt die Anfrage einer Freundin seiner verstorbenen Mutter gerade recht. Diese hat vor zehn Jahren ihren Sohn Niki durch einen tödlichen Unfall in den Südtiroler Bergen verloren und hegt, nachdem sie kürzlich zufällig einen anonymen Zettel fand, den man durchaus als Morddrohung ansehen könnte, den Verdacht, dass Nikis Unfall am Ende vielleicht doch kein Unfall war. Und da Emilio in dem Ruf steht nicht nur ein Gourmet und großer Weinkenner, sonder auch ein herausragender Privatermittler zu sein, der genau weiß, wie man die richtigen Fragen stellt, zögert Nikis Mutter auch nicht lange und beauftragt Emilio sich auf ihre Kosten nach Bozen aufzumachen, dorthin wo Niki und sein elitärer Freundeskreis; eine kleine Gruppe von Weinliebhabern, lebten und arbeiteten.
Emilios Zweifel an Nikis Unfall schwinden nachdem er in Nikis privatem Unfeld ermittelt, immer mehr, denn seltsamerweise werden nun auch andere Mitglieder des Weinliebhaberclubs erpresst und bedroht. Kann es einen Zusammenhang zwischen den Erpressungen und dem Mord an Niki geben?

Meine Einschätzung:

Man sollte sich als Leser im Vorfeld schon darüber im Klaren sein, dass man, wenn man sich für „Tod oder Reben“ entscheidet, einen Roman bekommt, in dem, dem Rebsaft eine große Rolle eingeräumt wird. Neben dem Kriminalfall, den ich persönlich recht ansprechend und undurchsichtig genug gestrickt fand, um mich ans Buch zu fesseln, lässt sich der Autor direkt schwelgerisch aber auch informativ verpackt über Weinsorten, Anbaugebieten und Unterschiede im Geschmack aus. Selbst als „Nicht-Weinliebhaber“ fasziniert das Wissen des Autors hinsichtlich des Rebsaftes, das er an seine Leser zu vermitteln vermag, allerdings war es mir so manches Mal doch etwas zuviel des Guten; etwa wenn diverse Lokalitäten in aller Ausführlichkeit beschrieben und aufgezählt werden. Dies ist allerdings nur ein kleiner Kritikpunkt meinerseits, denn ansonsten hat mir der erste Fall von Emilio von Ritzfeld- Hohenstein sehr gut gefallen. Emilio ist ein Mensch mit Ecken und Kanten. Er ist alles andere als perfekt, kommt schwer in die Gänge, es sei denn seine Neugierde wird geweckt und ist alles andere als eine hochemotional reagierende Romanfigur. Doch seine innere Überlegtheit, seine Cleverness und sein trotz allem gutes Herz, machen aus ihm einen Romanhelden, den man recht schnell in sein Leserherz schließt. Lediglich den „Bösewicht“ des Romans hätte ich mir vielleicht ein wenig intelligenter gestrickt gewünscht, aber ansonsten ist der Krimi handwerklich sehr gut und solide gemacht. Abgerundet wird dieser „Wein-Krimi“ von einer Art Weinführer, verfasst vom Autor, der Interessierte über wichtige Lokalitäten in der Region aufklärt.

Fazit: Ein handwerklich gut gemachter Krimi für Weinliebhaber und solche, die es werden wollen! Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Oktober 2012
Nach vier Krimis mit dem Protagonisten Hippolyt Hermanus präsentiert der Autor uns nun eine neue Hauptfigur, den Baron Emilio von Ritzfeld-Hechenstein. Nach dem Alleskönner und Superhelden Hippolyt nun Emilio als Detektiv mit Ecken und Kanten, aber trotzdem oder gerade deswegen sehr sympathisch. Hoffentlich vervollständigt der Autor in weiteren Bänden noch die Beschreibung dieser Persönlichkeit.
Das Konzept dieses Buchs gefällt mir gut: Es geht um die Weinregion Südtirol; dabei werden Sehenswürdigkeiten und weitere touristische Informationen, dann Köstlichkeiten der regionalen Küche und vor allem die dortigen Weine vorgestellt und interessant beschrieben. Das alles eingebunden in eine originelle und hinreichend spannende Kriminalgeschichte, die die Aufgabe sehr gut erfüllt, die Informationen über die Region und deren Weine leicht lesbar zu machen, sodass sie wie nebenbei einfach so mit aufgenommen werden können. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen; ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Dann gibt es im Anhang noch ein Glossar mit weiteren Informationen über Weinanbau (Rebsorten, Anbaumethoden, Weinbauern, Kellereien, Genossenschaften etc.), regionalen Speisen - mit Rezepten und außerdem Restaurants, Weinlokale und Feinkostgeschäfte.
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am 17. Januar 2013
Der Krimi "Tod oder Reben" des deutschen Autors Böckler ist ein klassischer Vertreter des Genres des Lokalkrimis, welcher grundsätzlich vom Lokalkolorit leben sollte. Wie auch schon bei anderen Versuchen dieser Art, kann der Autor als Außenstehender nicht so ganz wirklich den Nerv der Örtlichkeiten treffen, an denen er seine Handlung anzusiedeln gewählt hat. Vor allem bei der Wiedergabe der Teile in italienischer Sprache bricht die Glaubwürdigkeit völlig weg.
Störend wirkt der andauernde und (und auch schon bei anderen Vertretern des Genre unternommene) Versuch für lokale Weine, Kellereien und Restaurants zu werben. Das Buch ist voll von für die Entwicklung der Handlung völlig unnötigen Verweisen auf Produkte und Gaststätten, weshalb man den Eindruck nicht los wird, die direkt Interessierten könnten an dieser angeblich desinteressierten Werbung nicht so ganz unschuldig sein.
Zum Inhalt ist zu sagen, dass die Hauptfigur, ein phlegmatischer, heruntergekommener Baron mit hervorragenden Weinkenntnissen, der als Privatdetektiv sein Auskommen verdient voll und ganz dem Schema des eigenbrötlerischen aber brillanten Ermittlers entspricht, das bereits Tausende male präsentiert und verkauft wurde. Die Figur ist allerdings nicht wirklich glaubwürdig.
Überhaupt hat man beim Lesen den Eindruck die Handlung sei etwas erzwungen". Auch der für die Erzählung gewählte Rahmen (die Geschichte eines Auerhahns) ist wohl eher eine linkische Anlehnung an den Heimatroman", deren Tradition die Lokalkrimis ja in gewisser Weise fortsetzen.
Alles in allem entsprach das Buch dennoch den nicht zu hoch angesetzten Erwartungen des Lesers, da die Handlung (abgesehen vom Rahmen um den Auerhahn) dennoch konsequent entwickelt und eine gewisse Spannung beibehalten wird. Demnach kann der Krimi eine nicht prätentiöse Ferienlektüre darstellen.
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am 12. September 2013
Den "Wein-Krimi" habe ich mit großer Lesefreude während des diesjährigen Familienurlaubes in Meran gelesen. Ja, es war ein wahrer Genuss...

Viele Schauplätze in Südtirol wurden beim Lesen gegenwärtig, die Handlung wurde spannend und auch mit Humor vom Autor in Szene gesetzt, also ein "Wein-Krimi mit Lach-Effekt"... Das Buch von Michael Böckler ist nicht nur ein gelungener Krimi, sondern gleichzeitig auch ein Reise- und Weinführer. Jetzt weiß ich, dass der Südtiroler Edelvernatsch eine verdauungsfördernde Wirkung hat und woher der Name Lagrein stammt ("die Lag`ist rein", Aussage der Geliebten eines Winzers nach dem Schäferstündchen...). Auch Köstlichkeiten der regionalen Küche werden schmackhaft vorgestellt und interessant beschrieben. Im Anhang findet der Leser / die Leserin weitere Informationen über Wein, regionale Speisen mit köstlichen Rezepten und Restaurantempfehlungen.

Ein in jeder Hinsicht "köstliches Buch", besonders zu empfehlen im (Südtirol-)Urlaub.
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am 6. August 2013
Es ist ein leichter Krimi, der gut zu lesen ist. Man spürt die Liebe des Autors zu Südtirol und seinen Weinen. Hierum hat er eine Kriminalgeschichte gebaut, die vor 10 Jahren ihren Lauf nahm und nun endgültig aufgeklärt wird. Besondern nett sind die Reisetipps am Ende des Buches. Ich werde Sie ausprobieren.
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am 22. Mai 2013
...wurden stärker in mir geweckt als das Krimifieber, obwohl eine spannende Fährte gelegt wird. Zwar sind die sich als nicht zuteffend erweisenden ersten Verdächtigungen leicht zu durchschauen, trotzdem erschließt sich bis zum Ende nicht, wie der Fall zu lösen ist. Was mir gut gefiel, ist der unaufregte Protagonist, der trotz seiner misantrophischen Züge ein Genießer ist - kein schlechtgelaunter Alkoholiker oder Soziopath oder ein sonstwie unglücklicher Einsamer. Es gibt viel über Wein zu lesen, aber man gewinnt nie den Eindruck, dass der Autor Seiten füllen und sich daher in epischer Breite über jede Mahlzeit oder Verkostung auslassen muss; vielmehr ist es angenehmer Bestandteil der Geschichte.
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am 19. Juli 2013
Nach Hippolyt Hermanus ist mir der bekennende Faulpelz und Gourmet Baron Emilio fast noch sympatischer. Eine herrlich krude und spannend Geschichte, ein kulinarischer Reiseführer vom Feinsten, besonders was die Weine betrifft, natürlich absolut unvollständig und willkürlich, prima gezeichnete Gestalten, trockener Humor, Herz, was willst du mehr.

Ich hatte das Glück, den Roman in Südtirol zu lesen und habe mich gleich ein wenig auf die Spuren vom Baron begeben. Die Beschreibungen sind, soweit selber erlebt, zutreffend, und die Kasnockerl mit Graukas haben wir in unsere Küche übernommen.

Herrlich auch, wie Emilio den Fall "löst".

Insgesamt: Köstlich.
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am 7. November 2014
Kurz vor unserem Urlaub in Südtirol fand ich dieses Buch. Im Anhang sind viele Erklärungen über Südtiroler Spezialitäten, nebst Rezepten außerdem ein Verzeichnis der Restaurants und Weingüter, die die Hauptfigur im Buch besucht. Diese Empfehlungen haben wir gerne befolgt und waren nie enttäuscht. Das wurde die interessante und spannende Handlung des Buches fast zur Nebensache
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am 5. August 2013
Obwohl ich sonst kein Freund von Krimis bin, hat mich dieses Buch fasziniert. Seine detailgetreue Beschreibung der Orte in Südtirol, sowie zahlreiche Lebensweisheiten haben mich dieses Buch intensiv lesen lassen und taugen nicht für eine oberflächliche Lesart.
Dies ist mit Sicherheit nicht das letzte Buch, das ich von diesem Autor lesen werde.
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am 24. Juli 2013
Netter Krimi mit sympatischen Darstellern, einen verschrobenen Detektiv mit einer Zusatzführung durch die Weinanbaugebiete von Südtirol. Da ich sowohl in München als auch in Südtirol ortskundig bin, macht es großen Spaß das Buch zu lesen und genau die Schauplätze zu kennen. Habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und hat richtig Spaß gemacht.
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