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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Kampf gegen die Schatten der Vergangenheit, 2. August 2012
Von 
Susanne L. "Klusi" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Was im Schatten blieb (Taschenbuch)
Die Nacht, in der ihre Mutter umgebracht wurde, verbrachten die sechsjährige Lauren und ihr Bruder Alex in ihrem Baumhaus. Erst am Morgen erfuhren sie von der schrecklichen Tat, als ihr Vater verhaftet wurde, denn auf ihn fiel der Verdacht, den Mord begangen zu haben.
Das liegt nun über zwanzig Jahre zurück, und Izaan sitzt nach wie vor im Gefängnis. Lauren hat nie bezweifelt, dass ihr Vater der Mörder war, aber Alex glaubt fest an seine Unschuld. Als ihr Bruder sich für einen Einsatz beim Projekt 'Ärzte ohne Grenzen' meldet, in den Irak versetzt wird und Lauren kurz darauf die Meldung erhält, dass er seit einem Bombenattentat vermisst wird, muss sie sich um die Auflösung seines Haushalts kümmern und stößt dabei auf die gesammelten Unterlagen zum damaligen Mordfall. Dabei taucht auch ein einzelner Ohrring auf, der am Tatort gefunden wurde. Seltsam daran ist, dass ihre Mutter nie solche Ohrringe getragen hat. Eigentlich will Lauren nur das Werk ihres Bruders abschließen, aber bei ihrer Recherche kommen ihr Zweifel. Vielleicht ist ihr Vater ja doch unschuldig und damit das Opfer eines Justizirrtums?

Langsam und zuerst zaghaft gewinnt man einen Einblick in Laurens Welt. Sie war erst sechs Jahre alt, als sie die Eltern verlor, die Mutter ist tot und der Vater im Gefängnis. Diese schreckliche Situation wirft auch nach all den Jahren noch einen dunklen Schatten auf das Leben der Geschwister Mahdian. Lauren wird immer noch regelmäßig von Alpträumen und Panikattacken heimgesucht, was in Anbetracht der Lage nur allzu verständlich ist. Sie klammert sich an ihren Bruder, und als er für vermisst erklärt wird, hat sie das Gefühl, den letzten Halt im Leben verloren zu haben. Aber gerade die Liebe zu ihrem Bruder veranlasst sie, seine Nachforschungen im Bezug auf die Mordtat noch einmal zur Hand zu nehmen. Sie muss sich den Schatten der Vergangenheit stellen und Erinnerungen aufarbeiten.
Ein zweiter Handlungsstrang des Romans dreht sich um zwei ungleiche Freundinnen. In mehreren Rückblicken stellt sich bald heraus, dass deren Geschichte in gewisser Weise mit dem Schicksal der Familie Mahdian verbunden ist.

Trotz des Mordfalls in der Vergangenheit ist dieser Roman eigentlich kein Krimi im klassischen Sinn. Die Handlung in der Gegenwart konzentriert sich mehr auf die Folgen, die aus den damaligen Geschehnissen resultieren. Man erhält Einblicke in Laurens Lebenssituation und erfährt einiges über ihre psychischen Probleme, die sie seit ihrer Kindheit hat. Auch das Verhalten ihres Bruders hat seinen Ursprung in der Vergangenheit. Viele kleine Details fügen sich nach und nach zusammen und bringen letztendlich die Wahrheit zutage. Die Autorin legt hiermit einen packenden, sehr realistisch wirkenden Roman vor, dessen Ansatz sich an einer wahren Begebenheit orientiert und der mich außerordentlich gefesselt hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Idee, 4. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Was im Schatten blieb (Taschenbuch)
Das Buch ist in 5 Bücher unterteilt, also ich würde es als übergeordnete Kapitel bezeichnen, diese bestehen dann wiederrum aus anderen Kapitel - Unterkapiteln.
Schon das 1. Buch beginnt spannend. Dieser Abschnitt konnte mich gleich gefangen nehmen. Als es dann mit dem 2. Buch weiter ging, war ich erstmal verwirrt, und es war schwerer für mich in diesen Teil rein zu kommen. Zum Ende hin, aber versteht man gut, warum das alles so geglieder ist und dann passt es meiner Meinung nach so auch gut. Es wird dann alles für mich verständlich.
An manchen Stellen fehlt die Spannung ein klein wenig, aber nicht doll.
Die Charaktere sind toll, irgendwie gefällt mir jeder gut, mit seinen Eigenarten, und das obwohl nicht bei allen Charakteren wirklich in die Tiefe gegangen wird, aber das wäre dann auch viel zu viel gewesen. Die Autorin hat hier genau das richtige Maß bewiesen.
Die Idee zu dem Buch ist gut, ist mir jedoch nicht ganz unbekannt, wobei ich nicht genau weiß woher.
Es ist nichts zu ausschweifend beschrieben, und auch das gefällt mir gut. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Berührend, ganz ohne Kitsch!, 21. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Was im Schatten blieb (Taschenbuch)
"Was im Schatten blieb" ist mein erstes Buch von Amanda Eyre Ward - aber ganz sicher nicht mein letztes! Schon der Klappentext hat mich angesprochen - ich wollte es lesen, sofort. Und als ich angefangen habe, konnte ich nicht mehr aufhören. Ich kann nicht sagen, was genau mich an dem Stil der Autorin so mitgerissen hat, jedenfalls ist der Roman zugleich spannend, aber auch berührend, obwohl der Text nicht kitschig bzw. sentimental geschrieben ist. Die Mischung ist einfach packend.

Zunächst einmal geht es um Lauren, heute 32 Jahre alt. Als sie 6 war, starb ihre Mutter. Auf tragische Weise - es war Mord. Ihr Vater sitzt seitdem in Haft - unschuldig, wie Alex, ihr Bruder, meint. Zu Recht, wie Lauren denkt, schließlich gab es weder Einbruchspuren noch sonstige Hinweise auf eine andere Person. Alex kämpft für die Freiheit des Vaters, während Lauren sich an Verdrängung versucht. Als ihr Bruder jedoch an einen Ohrring kommt, der am Tatort gefunden wurde und der niemandem aus der Familie zugeordnet werden kann, sieht Alex den Durchbruch gekommen - kann dem Ganzen aber nicht weiter nachgehen, da er an dem Projekt "Ärzte ohne Grenzen" teilnimmt und in den Irak muss. Ob er da jemals lebend wieder herauskommt? Eins ist klar: Nun ist es an Lauren, die Wahrheit herauszufinden...

Spannend, wirklich spannend. Lauren war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn sie ab und an zu sonderbarem Verhalten neigt. Die Frage ist allerdings: Ist das nicht normal? Ist es nicht natürlich, dass sie nicht will, dass ihr Bruder in den Irak geht, zumal er ihr einziger Halt ist? Ist es nicht verständlich, dass sie aufgrund der Ereignisse Panikattacken kriegt? Und ist es nicht klar, dass Lauren nicht heiraten möchte, nicht zu 100 % lieben kann, wenn sie denkt, dass ihr Vater ihre Mutter, seine eigene Frau, ermordet hat? Ich denke schon. Und so ist die Entwicklung, die die Protagonistin durchmacht, ebenso spannend wie die Suche nach der Wahrheit.

Die Geschichte hält einige Überraschungen parat und auch der zweite Handlungsstrang - die Story um Sylvia - ist letztlich gelungen, auch wenn ich zunächst enttäuscht war, dass Lauren in den Hintergrund gerät und an ihre Stelle Sylvia und ihre merkwürdige Freundin Victoria treten. Allerdings hat die Autorin durch die beiden einzelnen Geschichten, die letztlich ineinanderlaufen, einen gelungen Roman geschaffen, der einem sowohl hier als auch da einen Einblick gibt und nachvollziehbar, aber nicht durchschaubar ist. Die Geschichte bleibt mir sicherlich noch eine Weile im Kopf, so ganz losgelassen hat sie mich bisher nämlich nicht.

Von mir gibt's die volle Punktzahl.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was im Schatten blieb, 14. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Was im Schatten blieb (Taschenbuch)
Erster Satz:
Ich kann mich an den Geschmack des Meeres erinnern und den Duft bevorstehenden Regens.

Cover:
Das Cover sieht gut aus und wirkt durch die dunklen Farben sehr düster und passt dadurch gut zur Geschichte.

Meinung:
Was im Schatten blieb ist eine Mischung aus Drama und Krimi. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich etwas skeptisch ob das Buch überhaupt etwas für mich ist, aber die Geschichte konnte mich überraschenderweise überzeugen. Der Schreibstil von Amanda Eyre Ward ist flüssig und hat mir gefallen. Das Buch ist in 5 Teile untergliedert. Im ersten Teil wird aus der Sicht von Lauren erzählt. Verwirrend für mich war allerdings dass im zweiten Teil plötzlich zwei andere Frauen erzählen. Im dritten Teil gibt es dann aber wieder einen Schwenk zurück zu Lauren und in den nächsten Teilen vermischen sich die Erzählperspektiven immer mehr. Die verschiedenen Erzählperspektiven und die Zusammenhänge wurden vorher aber gut überlegt. Am Anfang tappt man als Leser dadurch noch im Dunklen, aber nach und nach erkennt man dann die Zusammenhänge.

Lauren ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch. Als sie sechs war, wurde ihre Mutter ermordet und ihr Vater musste deshalb ins Gefängnis. Im Gegensatz zu ihrem Bruder ist Lauren davon überzeugt das es auch wirklich ihr Vater war. Überwunden hat sie diesen Tag aber nie und leidet nun an psychischen Problemen. Sie versucht zusammen mit einer Psychologin ihre Probleme aufzuarbeiten und erinnert sich dabei immer besser an die Nacht, in der ihre Mutter ermordet wurde und so langsam fängt sie an daran zu zweifeln das ihr Vater schuld an dem Tod ihrer Mutter hat. Lauren war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat einen tollen Freund an ihrer Seite, der sie auch sofort heiraten würde, wenn Lauren denn endlich bereit dazu wäre. Ich fand es wirklich schön wie verliebt die beiden ineinander sind und die Macken des jeweils anderen akzeptieren.

In dem Buch lernt man aber auch noch zwei anderen Frauen und deren Leben kennen. Sylvia lernt man kennen als sie gerade dabei ist ihren Mann zu verlassen. Sylvia konnte ich am Anfang überhaupt nicht einschätzen und ich wusste auch nicht welche Rolle sie in Laurens Leben spielen soll. Nach und nach erfährt man aber dass sie etwas über den Mord an Laurens Mutter weiß. Sylvia erzählt viel über ihre Kindheit, die nicht einfach war. Ihr Vater hat ihre Mutter alleine gelassen als sie schwanger war und schon deshalb war ihr Start schwer. Dazu kommt auch noch, das ihre Mutter nicht viel Geld hatte. Trotzdem durfte sie aber auf eine bessere Schule gehen und dort hat sie dann auch ihre beste Freundin Victoria kennengelernt.

Victoria ist Ehefrau und hat zwei Kinder. Genauso wie Sylvia hat sie gerade ihren Mann verlassen. Doch Victoria scheint nicht so ein stabilen Charakter wie Sylvia zu haben, obwohl sie früher immer diejenige, die entschieden hat wo es lang geht. Victoria scheint zwei Gesichter zu haben und ich da sie so ein verkorkstes Leben hat, ist sie dem Alkohol verfallen. Ihre Töchter haben mir wahnsinnig leidgetan und ich habe mich über ihre Mutter geärgert weil sie nicht genug getan hat um ihre Tochter zur Vernunft zu bringen. Victoria hat schon als Kind bekommen was sie wollte und ist auch damals schon sehr skrupellos gewesen. Die Geschichten die man von Sylvia über Victoria erfährt, sind ziemlich schockierend.

In dem Buch wird eine verzwickte Geschichte behandelt und ich war die ganze Zeit über gespannt wer Laurens Mutter ermordet hat. Was das angeht bin ich auch ziemlich lange im Dunkeln getappt und ich denke dass das in diesem Genre auf jeden Fall ein gutes Buch ausmacht. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll was mir richtig gut gefallen hat. Alle Charaktere wurden gut ausgearbeitet und konnten mich überzeugen.

Fazit:
Was im Schatten blieb ist eine überzeugende Geschichte, die nicht nur etwas für Krimifans ist. Mir hat das Buch gefallen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tragisch und berührend, 6. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Was im Schatten blieb (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Lauren war gerade sechs Jahre alt, als ihre Mutter ermordet wurde. Der Mörder: Laurens Vater, davon war das Gericht damals überzeugt. Seit über zwanzig Jahren sitzt er im Gefängnis. Seit über zwanzig Jahren hat Lauren den Kontakt zu ihm abgebrochen. Jede Erinnerung an die Mordnacht hat sie verdrängt. Doch als ihr Bruder Alex spurlos verschwindet, entdeckt Lauren in seinen Unterlagen einen Hinweis auf ein Schmuckstück, das am Tatort gefunden wurde. Laurens Mutter trug keine Jadeohrringe. Lauren wird klar, wenn sie erfahren will, was in jener Nacht wirklich geschah, muss sie sich ihren eigenen Erinnerungen stellen...

Tragisch und berührend

Amanda Eyre Ward hat mit "Was im Schatten blieb" eine unglaubliche, tragische und berührende Geschichte geschrieben, die ich zwar an einem Nachmittag verschlang, in mir aber noch lange nachhallte.
Sie greift ein Thema auf, was so nicht alltäglich ist, aber trotzdem gelingt es ihr, überzeugend zu sein, Authentizität zu vermitteln und ihrem Leser einen Eindruck von der Welt zu vermitteln, mit der Lauren seit 20 Jahren konfrontiert ist.

Ihr Schreibstil ist eingehend und man gewöhnt sich recht schnell daran.
Etwas verwirrend wirkt es, als plötzlich die Geschichte von Lauren in den Hintergrund tritt und zwei andere Frauen das Geschehen dominieren.
Schnell wird jedoch klar, dass die Beziehung zwischen diesen Personen tiefer geht und dass die wahre Verknüpfung erst noch zutage treten wird. Die Autorin schafft es auch letztlich, einen fließenden Übergang zu gestalten, der eine runde Geschichte gestaltet und keine Fragen offenlässt.

Die Autorin schafft es, viele Themenbereiche anzureißen, aber sich nicht genau auf ein Genre festzulegen. Dabei spielen ein wenig Psychologie, ein wenig Krimi und auch eine Menge Drama eine Rolle.
Mit Was im Schatten blieb" hat man Erfüllung für einen Nachmittag und Gedankenstoff für die nächste Woche.
Es ist ein kurzes Buch, was an einigen Stellen ruhig etwas mehr Raum hätte vertragen können
Das Puzzlespiel, was die Autorin hier inszeniert, wirkt gut überlegt und konstruiert, sodass man spannend gefordert wird.
Ein Buch, wie ich es so nicht erwartet hätte!
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Was im Schatten blieb
Was im Schatten blieb von Amanda Eyre Ward (Taschenbuch - 1. August 2012)
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