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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwar wie gewohnt, ein sehr gemächlicher Erzählstil, doch die interessanten Handlungsstränge machen gewisse Längen wieder wett, 30. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis des Schmerzes: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
Schlechte Zeiten für das beschauliche Örtchen Ledwardine. Ein reicher Städter reißt sich immer mehr Grundstücke unter den Nagel, um für die reichen Londoner lukrative Ferienwohnungen und Luxushäuser bauen zu können. Eine Entwicklung die den alteingesessenen Dörflern sehr aufstößt. Auch Jane fürchtet große Unruhe für das Dorf und hat einen persönlichen Hass auf die Leute, die besagter Städter um sich schart, denn allesamt sind es passionierte Jäger, die das Wild um Ledwardine dezimieren wollen und sich noch nicht einmal zu schade für Hahnenkämpfe sind.

Als sich nach dem Mord an einem Bauern auch noch eine neue Bewegung formiert, die unter anderem die örtliche Polizei von Ledwardine auf dem Kieker hat (angeführt vom Bruder des Ermordeten) und zu allem Überfluss auch noch der einzige Pub, „The Swan“ im Ort verkauft werden soll, können sich Jane, Lol, Merrily und Gomer nicht mehr zurückhalten, wie es halt ihre Art ist.
Doch Merrily ist auch noch anderweitig eingespannt. Ausgerechnet Huw Owen hat ihr wieder einmal einen sehr speziellen Fall zugeschustert. Ein priesterlicher Kollege mit Namen Syd Spicer scheint mit paranormalen Erscheinungen konfrontiert worden zu sein. Merrily gegenüber schweigt er sich jedoch lieber aus. Doch sein plötzlicher Tod nur wenige Tage später lässt Merrily nicht zur Ruhe kommen.

Derweil fürchtet DCI Bliss, der nun getrennt von seiner Frau lebt, dass seine Nochehefrau bereits entdeckt hat, dass er eine Affäre mit Annie Howe hat. Und trotz aller Gemeinsamkeiten mit Annie, sieht es beruflich plötzlich nicht mehr rosig für Bliss aus, denn weitere Morde an zwei rumänischen Frauen bringen Bliss an den Rand seiner Ermittlungskunst und die Zeit läuft gegen ihn, da die neu formierte Bewegung die sich gegen die in ihren Augen sehr lasche Polizeiarbeit auflehnt, Bliss auf ihrer Abschussliste ganz oben stehen hat…

Meine Einschätzung:

Nachdem Phil Rickman mit dem Vorgängerband „Sündenflut“ einen wie ich fand extrem starken und atmosphärisch dichten Teil der Merrily Watkins Reihe ablieferte, in dem auch der Kriminalfall nicht nur schmückendes Beiwerk war, empfand ich „Das Geheimnis des Schmerzes“ leider als etwas schwächer, denn diesmal schleichen sich trotz der vielen verschiedenen Handlungsstränge doch gewisse Längen ein und so manche Handlung wird etwas zu langsam vorangetrieben. Dabei ist die Mördersuche jedoch durchaus interessant und auch die Fälle sind recht undurchsichtig gestrickt worden, so dass man als Leser lange Zeit im Dunklen tappt, wie wohl alles in ein gemeinsames Bild passen mag.

Sicherlich, wenn man ein Fan der Reihe ist, wie ich es bin, dann hat man sich an Phil Rickmans etwas gemächliche Erzählweise bereits gewöhnt und wird obigen Kritikpunkt nicht so stark wahrnehmen, wie es eventuell Neueinsteiger empfinden könnten. Eigentlich macht die gewisse Langsamkeit des Erzählens sonst auch den besonderen Charme der „Cozy-Mystery-Krimi“- Reihe des Autors aus, doch wie erwähnt, man sollte nicht allzu viel Spannungselemente voraussetzen, wenn man zu „Das Geheimnis des Schmerzes“ greift. Und auch Neueinsteiger sollten unbedingt die richtige Reihenfolge der Reihe beim Lesen einhalten, da es ansonsten fast unmöglich ist, einen Einstieg und einen Zugang, zu den mir bereits liebgewordenen Akteuren der Serie, finden zu können.
Interessant fand ich es jedoch diesmal, wie bzw. ob die Beziehung zwischen Annie und Bliss weitergeht und Phil Rickman hat sich nebenbei auch einiges einfallen lassen, um Bliss diesmal arg in Bedrängnis zu bringen. Aber Merrily hat diesmal ebenfalls eine harte und rätselhafte Nuss zu knacken, deren Auflösung mich besonders neugierig hat werden lassen.

Fazit: Zwar wie gewohnt, ein sehr gemächlicher Erzählstil, doch die interessanten Handlungsstränge machen gewisse Längen wieder wett. Dennoch ein „Cozy-Mystery-Krimi“ mit großem Unterhaltungswert. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)

Merrily Watkins Reihe zur Info:

1. Teil: Frucht der Sünde
2. Teil: Mittwinternacht
3. Teil: Die fünfte Kirche
4. Teil: Der Turm der Seelen
5. Teil: Der Himmel über dem Bösen
6. Teil: Die Nacht der Jägerin
7. Teil: Das Lächeln der Toten
8. Teil: Ein dunkler Gesang
9. Teil: Das Gespinnst des Bösen
10. Teil: Sündenflut
11. Teil: Das Geheimnis des Schmerzes
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5.0 von 5 Sternen sehr spannend!, 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie immer eine Geschichte, die man nicht aus der Hand legen möchte! Freue mich schon sehr auf Dax nächste Buch von Phil Rickman!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Geheimnis des Schmerzes, 20. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis des Schmerzes: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
„Das Geheimnis des Schmerzes“ ist der 11. Teil aus der Merrily-Watkins-Mystery-Reihe um die ermittelnde Pfarrerin und Exorzistin Merrily Watkins.
Pfarrerin Merrily Watkins hat auch diesmal wieder alle Hände voll zu tun. In dem kleinen Örtchen Ledwardine wird ein reicher Landwirt ermordet, er wurde ziemlich grausam zugerichtet, regelrecht abgeschlachtet. Waren osteuropäische Landarbeiter die Täter? Eine Bürgerrechtsbewegung „Das Land wehrt sich“ wird gegründet. Etwas später werden zwei junge Rumäninnen tot aufgefunden. Ob da ein Zusammenhang besteht? Francis Bliss ermittelt und Annie Howe bittet Merrily um Hilfe. Ward Savitch kauft sämtliche Grundstücke in dem Örtchen auf und auch der Pub soll verkauft werden. Merrily Watkins stellt nun auch Nachforschungen an, ein toter Priesterkollege hatte plötzlich Interesse am Exorzismus und dabei stößt sie auf den Mithras-Kult.

Ich kannte bisher nur den 10. Teil der Reihe „Sündenflut“ und da konnten mich die Charaktere noch nicht so begeistern. Irgendwie fand ich sie nicht interessant genug. Ich meine auch, es ist sicher besser mit dem 1. Teil zu beginnen, um die Protagonisten nach und nach besser kennen zu lernen.
Nachdem mich „Sündenflut“ nun nicht so ganz fesseln konnte, fand ich „Das Geheimnis des Schmerzes“ viel interessanter und die Charaktere haben mir diesmal richtig gut gefallen, besonders Jane, Merrilys Tocher.
Das Erzähltempo dieses Romans ist eher ruhig und manchmal etwas zäh. Die Handlung besteht aus mehreren Erzählsträngen, die parallel verlaufen. Durch den häufigen Perspektivenwechsel wird jedoch manchmal die Spannung genommen. Ich fand die Handlung jedoch größtenteils interessant und unterhaltsam und habe mich mittlerweile an Phil Rickmans Erzählstil gewöhnt. Die sympathischen Dorfbewohner von Ledwardine gefallen mir und ich bin jetzt doch neugierig auf den ersten Band der Reihe geworden.

Für die Fans der Merrily-Watkins-Reihe unbedingt zu empfehlen! Aber auch für Krimi-Fans, die diese Reihe noch nicht kennen, ist dieser Roman lesenswert.
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Das Geheimnis des Schmerzes: Ein Merrily-Watkins-Mystery
Das Geheimnis des Schmerzes: Ein Merrily-Watkins-Myster
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von Phil Rickman (Taschenbuch - 1. April 2014)
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