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4,3 von 5 Sternen
All I want for Christmas
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2012
Bea ist Anfang 30, alleinerziehende Mutter eines kleinen Sohnes und Besitzerin eines gemütlichen Cafés. In ihrem Leben dreht sich alles um ihren Sohn und das Honey Pot Café, Platz und Interesse an einem neuen Mann hat Bea eindeutig nicht.
Doch kurz vor Weihnachten stehen die Dinge plötzlich ganz anders. Und nicht nur Beas Leben, sondern auch das von Chloe und Olivia wird zur Weihnachtszeit ordentlich auf den Kopf gestellt.
Jede der drei Frauen hat mit ihren Problemen zu kämpfen, aber vielleicht geschieht ja noch das ein oder andere Weihnachtswunder.

All I want for Christmas sprüht geradezu vor Weihnachtsstimmung. Genau das Richtige für diejenigen, die eine berührende, weihnachtliche Geschichte suchen.
Die Handlung, die sich vom 14. bis zum 25. Dezember erstreckt, ist nicht durchgängig fröhlich, aber je weiter es auf Heiligabend zugeht, desto mehr scheinen sich die Wogen zu glätten.
Wie der Klappentext zunächst vermuten lässt, dreht sich der Roman nicht ausschließlich um Bea. Insgesamt wird die Geschichte von drei Frauen erzählt, wobei nur Beas Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Mir ist hierbei allerdings ein wenig rätselhaft, warum nicht für alle drei Frauen die gleiche Erzählform gewählt wurde.
Bea steht als Besitzerin des Cafés, in dem ein großer Teil der Handlung spielt und in dem sich die drei Frauen auch kennenlernen, vielleicht etwas mehr im Mittelpunkt. Das Kochen ist ihre Leidenschaft und das Honey Pot Café ist immer gut besucht. Beas Leben sollte eigentlich perfekt sein, aber schnell wird klar, dass dies nicht so ist.
Chloe ist nahezu besessen davon, eine perfekten Körper zu haben. Vielleicht versucht sie durch ihr perfektes Aussehen ihre wirklich gar nicht perfekte Beziehung zu ihrem Freund auszugleichen. Glücklich und zufrieden ist Chloe jedenfalls nicht! Olivia hat zwar die perfekte Beziehung, aber trotzdem plagen sie plötzlich Zweifel. Eigentlich sollte sie gerade überglücklich sein, aber warum möchte sich dann dieses Glücksgefühl für Olivia nicht einstellen?
Auf den ersten Blick haben die drei Frauen nicht wirklich viel gemeinsam - bis vielleicht auf die Tatsache, dass ihnen allen irgendetwas im Leben fehlt. All I want for Christmas erzählt wie Bea, Olivia und Chloe langsam zueinander finden. Zusammen sind sie stark und so beginnt eine nach der anderen ihr Leben - ganz im Sinne des Geistes der Weihnacht - in die Hand zu nehmen.

Bea hat mir als Protagonistin besonders gut gefallen. Interessant ist, dass man auf den ersten Seiten nicht direkt ihre ganze Geschichte kennt, sondern sich dieses erst im Laufe der Geschichte klärt. Bea wächst einem direkt ans Herz und wirkt durchweg authentisch. Dadurch, dass sie ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, fühlt man sich ihr ein wenig mehr verbunden als den anderen beiden Frauen. Dies finde ich etwas schade, denn auch Chloe und Olivia hätten es verdient, dass man ihre Gefühle und Gedanken vielleicht etwas besser nachvollziehen kann. Chloe wirkt zunächst sehr zickig, aber nicht nur der Leser bemerkt schnell, dass dieses Verhalten nur Fassade ist. Trotzdem braucht man vielleicht etwas länger, um Sympathie für Chloe zu entwickeln.

Amy Silver hat es geschafft einen wunderbaren, weihnachtlichen Roman zu schreiben ohne dabei kitschig zu werden. Die Grundstimmung und die Ausgangssituation des Romans ist vielleicht eher traurig, aber trotzdem geraten die Frauen auch immer wieder in belustigende Situationen, sodass man sich ab und zu das Lachen nicht verkneifen kann.
All I want for Christmas ist ein Roman über die Freundschaft. Ein Roman darüber, dass es im Falle einer Katastrophe irgendwann auch wieder bergauf geht. Eine weihnachtliche Lektüre, die ich wirklich nur empfehlen kann.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2012
Inhalt:

Es ist kurz vor Weihnachten und die 32-jährige Bea weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. In ihrem "Honey Pot Café" ist die Hölle los, das erste richtige Weihnachtsfest alleine mit ihrem Sohn und ohne ihren Mann naht und zum ersten Feiertag hat sie die ganze Nachbarschaft zum Essen eingeladen...Eigentlich hat sie da gar keine Zeit für neue Menschen in ihrem Leben. Doch durch Zufall treffen Bea, Olivia und Chloe zusammen. Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber alle mit den Höhen und Tiefen des Lebens zu kämpfen haben.
Weihnachten ist die Zeit der Wunder und in der duftenden Wärme des "Honey Pot Cafés" werden aus Fremden allmählich Freunde.

Meine Meinung:

Als ich das wunderhübsche und liebevoll gestaltete Cover von Amy Silvers "All I want for Christmas" sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Und diese Liebe wuchs beim Lesen des Buches immer mehr, da es solch eine wundervolle und bezaubernde Geschichte mit unglaublich liebenswerten Charakteren enthält.
Locker, leicht und unterhaltsam erzählt Amy Silver auf 320 Seiten die Geschichte dreier erwachsener Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch sie alle stehen mitten im Leben, haben mit Höhen und Tiefen zu kämpfen und müssen oft schwierige Entscheidungen treffen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Familie, Rückschläge und Verlust. Eben und Themen und Probleme aus dem wahren Leben, die sicher viele von uns kennen. Im Buch tauchen immer wieder Sätze und Beschreibungen, z.B. über Ängste, auf, bei welchen man sich denkt: "Ja, genau so ist es". Gerade da der Roman so realistisch ist, ist er etwas ganz Besonderes. Er zeigt, wie wichtig kleine Momente mit Freunden und der Familie und die Liebe zu ihnen sind, und stimmt somit doch sehr nachdenklich. Die Gedanken, die in der Geschichte verarbeitet werden, sind wahr und darum so herzergreifend und -erwärmend, sodass man manchmal sogar zu Tränen gerührt ist. Amy Silver macht deutlich, dass auch schlimme Zeiten irgendwann vorbei gehen können. Wir sollen nicht immer nur am Unglück festhalten, sondern versuchen unser Leben ins Positive zu wenden.
Die Charaktere finde ich besonders gut gestaltet. Sie erscheinen nicht als die ach so perfekten Menschen, die man in manchen Büchern trifft. Sie wirken echt, haben kleine oder große Fehler wie du und ich und reagieren vielleicht nicht immer richtig. Da ist z.B. die Cafébesitzerin Bea, die stark unter dem Verlust eines geliebten Menschen leidet, aber irgendwie versucht weiterzuleben. Doch auch Anwältin Chloe ist gerade an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen und völlig verzweifelt und unzufrieden. Die Journalistin Olivia hingegen kämpft mit den Zweifeln gegenüber der Ehe und versucht die Feiertage, an denen die Familie des Zukünftigen zu Besuch kommt, zu retten. Obwohl die drei sich anfangs nicht sonderlich sympathisch sind, verbindet sie etwas. Etwas, das bald zu Freundschaft wird. Sie interessieren sich füreinander und sorgen sich um das Wohl der anderen. Sie wollen einander helfen und füreinander da sein. Es ist wirklich schön mitzuverfolgen, wie diese Freundschaft entsteht.
Die Handlung wird abwechselnd aus Beas, Olivias und Chloes Perspektive erzählt, sodass man immer und überall dabei ist, nichts verpasst und über alle Gefühle und Geschehnisse bestens Bescheid weiß. Die verschiedenen Erzählperspektiven sind für den Leser aber keinesfalls verwirrend, da Amy Silver sie immer wieder gekonnt verbindet und die Geschichte so zu einem perfekten Ganzen werden lässt. Durch die Ich-Perspektive, die es nur in Beas Kapiteln gibt, werden ihre Ängste, Befürchtungen und Glücksgefühle noch deutlicher und man erlebt sie sozusagen am eigenen Leib mit. So konnte ich mich noch besser mit der Protagonistin identifizieren.

Fazit:

Gefühlvoll, dramatisch, berührend, romantisch, humorvoll, überraschend - all dies ist "All I want for Christmas" und damit einfach perfekt und zauberhaft! Vor, während oder nach Weihnachten, dieses Wohlfühlbuch kann man immer lesen und es ist nur wärmstens zu empfehlen! :)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Dezember 2012
Amy Silver entfaltet in "All I want for Christmas" ein ganz besonderes Weihnachtsfest für drei junge Frauen in London: Bea, Chloe und Olivia.
Vom 14.Dezember bis zum 25.Dezember, dem Tag an dem die Engländer Weihnachten feiern, begleitet man Bea, Chloe und Olivia. Die Vorzeichen für ein gelungenes Weihnachtsfest stehen für die drei ganz unterschiedlich: Bea versucht nach einem schweren Schicksalsschlag, Weihnachten für ihren kleinen Sohn Luca so schön wie möglich zu gestalten. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Mutter, Nachbar Sam und ihrer italienischen Schwiegermutter. In Beas Honey Pot Cafe kreuzen sich dann auch die Wege von Bea, Chloe und Olivia. Olivia ist eigentlich rundum glücklich und sorgenfrei, als der unerwartete Heiratsantrag ihres langjährigen Freundes sie ganz erheblich aus dem Gleichgewicht bringt. Ganz anders sieht die Sache bei Chloe aus. Sie ist zwar beruflich äußerst erfolgreich, aber einsam und am besten Wege, sich selbst zu verlieren. So unterschiedlich die Lebensläufe der drei Frauen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Erwartungen ans Weihnachtsfest. Für Olivia und Chloe wird das Honey Pot Cafe während dieser Tage ein Zufluchtsort, wo sie nebst aromatischem Kaffee und köstlichem Essen auch wohltuende Ruhe finden.

Mir hat an diesem Buch besonders gut gefallen, wie Amy Silver das ganz normale alltägliche Leben ihrer Figuren schildert. Weder, Bea, noch Olivia oder Chloe sind perfekt, alle haben ihre Stärken und ihre Schwächen, alle drei versuchen sich im Leben zu behaupten und ihren Anteil am Glück zu finden. Die Tage vor Weihnachten bringen sie da mehr als einmal ins Grübeln. Und manchmal bringen nur ganz radikale Entscheidungen, die sozusagen aus dem Bauch heraus getroffen werden, die gewünschte Klarheit.
Und wenn dann London für eine Nacht und einen Morgen im Schnee versinkt, dann nähert sich der Roman seinem perfekten Ende: ein weihnachtliches, verschneites London, in dem neue Freundschaften, neue Hoffnungen und die Aussicht auf eine neue Liebe passend zur Jahreszeit geschenkt werden.
"All I want for Christmas" ist die ideale Lektüre im Dezember.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2013
Bea ist Anfang 30 und hatte in den letzten drei Jahren eine schwere Zeit. Sie lebt mit ihrem knapp 2jährigen Sohn Luca in der Wohnung über ihrem Café, dem Honey Pot, in dem sie selbstgemachte Antipasti und Kuchen verkauft. Olivia arbeitet bei einer Frauenzeitschrift, ist wohlhabend und mit dem netten Kieran zusammen, der ihr just einen Heiratsantrag gemacht hat, der bei Olivia aber eher Besorgnis als Freude auslöst. Chloe ist eine erfolgreiche Anwältin, aber privat eher einsam, seit sie sich auf eine Affäre mit dem verheirateten Michael eingelassen hat. Sie ist aufbrausend und herrisch und viel zu dünn. Als sich die Wege dieser drei Frauen im Honey Pot Café kreuzen, ahnen die Drei noch nicht, welch weitreichende Veränderungen dies für sie zur Folge haben wird…

So trivial, wie sich die Inhaltsangabe liest, ist das Buch dann auch. Amy Silver ist eine mäßig begabte Autorin, deren Debüt sich zwar sehr leicht "weglesen" lässt, dafür aber nicht gerade durch sprachliche Finesse glänzt. Viele Sätze wirken ungelenk, sprachlich sehr simpel oder gekünstelt. Die profane Geschichte tut sich lediglich durch absolute Vorhersehbarkeit hervor, die hier genannten Probleme wirken teilweise überzogen oder konstruiert, so dass man hier bestenfalls von einem durchschnittlichen Frauenroman sprechen kann.

Die Geschichte spielt in einer sehr kurzen Zeitspanne, nämlich nur vom 14. bis 25. Dezember eines Jahres und wird abwechselnd aus der Sicht der drei Frauen erzählt. Die Kapitel sind sehr kurz und durch die verschiedenen Perspektiven stellt sich leider kein durchgängiger Lesefluss ein. Amy Silver bedient sich hier haufenweise typischer Klischees (die überarbeitete Anwältin, die gutmütige, aber schwer gebeutelte Cafébesitzerin, die unsichere Kolumnistin), so dass "All I want for Christmas" auf keiner Ebene je zu überraschen weiß.

Jede der drei Frauen hat ihr Päckchen zu tragen, allerdings vermag man dafür kaum Interesse aufzubringen, was zum einen an der Vorhersehbarkeit der Geschichte liegt und zum anderen an Amy Silvers wortkrückigem Schreibstil. Das Bisschen, was Frau Silver hier nur kryptisch andeutet und so geheimzuhalten versucht, ist schon nach wenigen Seiten so offensichtlich, dass man sich fast ein wenig veräppelt vorkommt.

Bea schlägt sich allein mit ihrem Sohn durchs Leben, während sie versucht, die allseits bekannte Grätsche zwischen Beruf und Mutterschaft zu meistern. Als ihr Nachbar Sam sein Interesse an ihr bekundet, ist sie damit hoffnungslos überfordert. Ihr ach so dunkles Geheimnis ist leicht zu erraten, die daraus entstehenden Missverständnisse und Irrungen wirken deshalb eher lächerlich. Auch die latent anorektische Businessfrau Chloe strotzt nur so vor Klischees. Sie steckt in einer unglücklichen Affäre mit einem verheirateten Mann fest und behandelt ihre Umwelt barsch und unhöflich, weil ihr eigenes Unglück so groß ist, herrje. Als sie sich endlich zu einer Entscheidung durchringt, schubst Silver ihr gleich zwei neue Gockel in die Historie, damit sie sich auf jeden Fall erst einmal falsch entscheiden kann, bis ihr dann die große Erleuchtung kommt. Und auch Olivias Lebensumstände werden hier zu einem Pseudo-Drama aufgebauscht, das eigentlich keins ist. Aus Angst vor Veränderung ihrer Beziehung stolpert Olivia unsicher durch die Weltgeschichte, nachdem ihr Freund ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Auch sie muss natürlich erst straucheln und sich ausgiebig mit ihren neuen Freundinnen Bea und Chloe betratschen, bis sie die Dinge wieder im richtigen Licht sieht.

Das alles ist so profan und alltäglich, dass es einem kaum gelingt, "All I want for Christmas" gespannt und vor allem emotional interessiert zu verfolgen. Demzufolge ist man sehr dankbar, dass die Geschichte nach gut 300 Seiten dann auch ihr Ende findet. Was für eins, verrate ich nicht, aber überraschend ist das alles keinesfalls. "All I want for Christmas" ist absolut entbehrliche "Frauenliteratur", die vor Klischees und Vorhersehbarkeiten nur so strotzt und einfach nicht gut geschrieben ist. Für zumindest ein paar gelungene Passagen, für die man wenigstens marginal Interesse aufbringen kann und einen Mini-Bonus, weil es sich hier immerhin um die erste Schreibübung der Autorin handelt, gerade mal noch zwei von fünf Christbäumen, unter die man dieses Werk allerdings nicht legen sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2013
Ich habe "All I Want For Christmas" bei 30 Grad im Sommer gelesen. Klappt wunderbar!

Warum? Weil die Geschichte weniger "Lebkuchenduft, Schneegestöber, Wolldecke und Kaminfeuer" denn vielmehr die Geschichte dreier Frauen ist, die sich eines Tages auf offener Strasse über den Weg laufen.

Bea führt das "Honey Pot Kaffee", dessen Name noch aus der früheren Beziehung zu Marc stammt. Zusammen mit ihrem kleinen Sohn ist das Kaffee die einzige Erinnerung an ein Leben, das früher einmal war: Glücklich, unbeschwert und voller Zukunftspläne. Heute drücken Bea vor allem die Sorgen "einer schlechter Mutter", die in stressigen Situationen zur Beruhigung Koch- und Kuchenrezepte laut vor sich hin sagt.

Chloe ist komplett anders. Sie ist die zielstrebige und attraktive Anwaltsgehilfin, die von ihrem Chef für geschäftliche Besprechungen jeweils in Restaurants und Bars, nie aber in den Konferenzraum B eingeladen wird. Doch auch Chloe hadert mit ihrem Leben. Denn je mehr sie bei Männern landet, desto mehr hintersinnt sie sich, warum sich nie jemand in die "echte" Chloe verguckt. Die "echte" Chloe nämlich, die exzessiv Sport betreibt, Kalorien zählt und bei jeder Mahlzeit einen Kampf mit sich selbst austrägt. Einzig Michael, ein verheirateter Familienvater, scheint "aufrichtiges Interesse" am "Spielzeug Chloe" zu haben.

Und schliesslich wäre da noch Olivia, die angesichts des jüngst erfolgten Heiratsantrages eigentlich die glücklichste Frau auf Erden sein sollte. Doch seit dem Antrag plagt Bea nur noch eine Sorge: Dass sie in der Zeit vor ihrer nahenden Heirat zu wenig Männer "vernascht" und eigentlich nie so "richtig" gelebt hat.

Fazit:
*******
"All I Want For Christmas" erzählt abwechselnd in kurzen Kapiteln die parallel verlaufenden Leben dreier Frauen. Die Perspektiven wechseln nicht nur zwischen den Wohnungen, sondern (als sich die Frauen kennenlernen) auch zwischen den Gesprächspartnern hin und her. Das ist ziemlich witzig, da der Leser somit z.B. nachvollziehen kann, was in den Köpfen der jeweils anwesenden Gesprächsteilnehmer vor sich geht.

Mit der eingeflochtenen Liebesgeschichte um Bea (die unverständlicherweise als Aufhänger des Buches fungiert) habe ich mich erst ein wenig schwer getan, da sie m.M.n. zu viel Zeit für sich in Anspruch nimmt und die Geschichten der zwei anderen Frauen ein wenig in den Hintergrund drängt. Zudem entwickelt sie sich einen Ticken zu schnell ("Was, war da jetzt wirklich schon ein Kuss?"). Amy Silver versteht es aber, die stürmische Liebe zu drosseln und auf Sparflamme kochen zu lassen. So umgarnt sie den eigentlichen Plot angenehm zurückhaltend und sorgt schlussendlich für die nötige Kaminfeuerwärme, die man sich von einer Weihnachtsgeschichte ja schliesslich auch erwartet.

Ein Buch das immer geht! Auch im Sommer.
Vier Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dies ist das erste Buch, das von Amy Silver in Deutschland erschienen ist und wahrscheinlich auch nicht das letzte bleibt. Mir jedenfalls gefiel der Roman und der Schreibstil der Autorin.
Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich anfangs ein wenig gebraucht habe, um so richtig in die Geschichte reinzufinden. Erzählt wird die gesamte Handlung aus der Sicht von drei verschiedenen Frauen, die zugleich auch die Hauptpersonen des Romans sind:
Da ist zum einen die junge Witwe Bea, die alleine ein gutbesuchtes Café führt und sich zugleich um ihren kleinen Sohn kümmern muss, der kurz nach dem Tod ihren Mannes geboren wurde. Sie liebt ihren Sohn auch, wenn es nicht immer leicht ist ihn anzusehen, zumal er genauso aussieht wie sein Vater. Unterstützt wird sie von ihrer Mutter und ihrem Nachbar, der bereits seit langem Gefühle für sie hegt, ihr seine wahren Gefühle aber nicht gesteht.
Zum anderen ist da Journalistin Olivia, die immer wieder sich und ihre Ehe hinterfragt.
Des Weiteren ist da die Anwältin Chloe, die geradezu versessen nach einem perfekten Körper und Aussehen ist und in einer zum Scheitern verurteilte Beziehung mit einem verheirateten Mann steckt.
Diese drei Frauen treffen immer wieder in Beas Café aufeinander und lernen sich immer besser kennen. Allerdings dauert es eine Weile bis sie wirklich Freunde werden, insbesondere bei Chloe und Olivia, deren erstes Zusammentreffen nicht positiv verläuft und sie sich zunächst nicht sonderlich sympathisch sind.
Die drei Frauen scheinen auf den ersten Blick nicht allzu viel gemeinsam zu haben, außer dass sie alle etwas in ihrem Leben vermissen. Während sie nacheinander zueinander finden, lernen sie jedoch ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und wegweisende Entscheidungen für ihr Leben zu treffen.

Ich fand es allerdings ein wenig verwirrend, dass alleine Beas Sicht auf die Handlung in der Ich-Form erzählt wurde. Dadurch bekam man zwar einen klaren Einblick in ihre Gefühlswelt. Allerdings fiel es mir dadurch auch etwas schwer Olivias und Chloes Handlungen immer so ganz nachvollziehen zu können.
Generell kann ich jedoch sagen, dass mir das Buch ziemlich gut gefiel. Amy Silver schreibt in einem lockeren Schreibstil, der einen sehr schnell in weihnachtliche Stimmung versetzt. Der Roman erzählt vom wahren Leben: Freundschaft, Familie, Liebe, Verlust und Neuanfang. Beim Lesen bekommt man immer wieder das Gefühl, dass alles genauso passieren kann.
Der Roman hält immer wieder Überraschungen bereit und bietet die volle Bandbreite der echten Gefühle: Drama, Romantik, Humor, Traurigkeit, Ängste u.v.m.

Angesichts dessen, dass ich jedoch einen Moment brauchte, um so richtig in die Geschichte reinzukommen und dass mir ein etwas tieferer Einblick ins Chloes und Olivias Seelenleben gefehlt hat, muss ich einen leichten Punktabzug vollziehen. Somit bekommt das Buch von mir 4 Punkte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2013
Passend zu dem tristen Wetter draußen gibt es ein Buch aus der Weihnachtszeit ;)

Inhaltsangabe:
Zum ersten Mal seit der Geburt ihres Sohnes kann sie mit ihm alleine Weihnachten feiern. Doch ausgerechnet in diesem Jahr scheint Bea alles über den Kopf zu wachsen.
Sie möchte für die Zuückgelassenen ein kleines Weihnachtsfest veranstalten und sie lernt neue Menschen kennen und lieben - doch ist Bea schon soweit wieder jemanden in ihr Herz zu lassen?

Meine Einschätzung:
Entgegen dem Klappentext in dem die junge Bea im Mittelpunkt steht, geht es nicht ausschließlich um sie - sondern um zwei weitere junge Frauen, die erkennen was wirklich im Leben zählt.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich leicht und angenehm zu lesen. Die Geschichte aus der Sicht von drei unterschiedlichen Frauen zu erzählen gefiel mir sehr gut und man konnte die Entwicklung sehr deutlich erkennen - besonders bei Chloe, der jüngsten, wie ich glaube.

Die Handlung selbst lief nach Schema F ab und doch kam ich nicht eher von dem Buch los bis ich durch war. Geschickt erzählt die Autorin nur nach und nach von Beas Finden, Verlieren und Verarbeiten ihrer großen Liebe Marco. Man leidet mit ihr und doch hofft man auch, dass sie den Weg zurück ins Leben findet.

Ein wirklich herzerwärmdender Roman, der einem sagt, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und das Leben noch so einige Überraschungen bereithält.

Mein Fazit:
Süßer, nachdenklicher Roman für Zwischendurch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2013
Dieses Buch habe ich im Dezember 2012 gelesen und ich bewerte es als eines der schönsten und stimmungsvollsten Weihnachtsbücher, die ich bisher gelesen habe (und zur Weihnachtszeit lese ich viele Weihnachtsbücher ;-) )

Zuerst einmal finde ich das Cover richtig schön, obwohl eine Frau darauf abgebildet ist, was ich normalerweise nicht ganz so passend finde.

Die Geschichte handelt von drei Frauen, den meisten Raum nimmt aber die Geschichte um Bea und ihr Caffee ein, und spielt im vorweihnachtlichen London.

Das Buch versprüht eine ganz eigene, wunderschöne und weihnachtliche Atmosphäre. Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch in das man in der Vorweihnachtszeit perfekt abtauchen kann.
Wer also auf der Suche nach einem schönen, stimmungsvollen Weihnachtsbuch ist, der wird von diesem Buch begeistert sein :-)
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Besitzerin des Honey Pot Cafes in London, Bea, liebt ihr kleines Cafe und widmet sich mit Hingabe dem Kochen und Kreieren von neuen Leckereien. Auch für ihre Gäste hat sie stets ein offenes Ohr, doch eines Morgens geht es hoch her in ihrem Laden und sie hat große Mühe damit, sich zusammenzureißen. Zuerst läuft ihr Nachbar Sam mit seiner neuen Freundin an ihrem Schaufenster vorbei, dann legt sich die nervige Kundin Chloe mit ihr an und zu allem Überfluss wird auch noch direkt vor dem Honey Pot eine junge Frau von einem rücksichtslosen Fahrradfahrer umgefahren. Bea ist mit ihrem Latein am Ende- und lädt den weiblichen Unglücksraben erst einmal auf einen Cafe ein. Olivia , so heißt die 'Überfahrene', ist sehr dankbar über Beas Freundlichkeit, doch die nervige Chloe schafft es schließlich doch noch, dass Bea sie aus ihrem Cafe wirft, als sie den Grund für Chloes schlechte Laune erfährt- Chloe hat ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann und ärgert sich darüber, die Weihnachtstage allein bleiben zu müssen. Olivia dagegen ist in einer glücklichen Beziehung aber dennoch überfordert, als ihr Freund ihr einen Heiratsantrag macht. Trotz gewisser Anfangsschwierigkeiten freunden sich die drei ungleichen Frauen schließlich miteinander an und obwohl die alleinerziehende Bea, Mutter eines Sohnes, eigentlich genug Probleme in ihrem Leben hat, ist sie froh über etwas Abwechslung. Rätsel gibt ihr jedoch auch ihr Nachbar Sam auf, der ihr Herz plötzlich schneller schlagen lässt'

'All I want for Christmas' ist ein warmherziger Contemporary, der in der Weihnachtszeit spielt und über drei Frauen handelt, die jede für sich, am Scheideweg ihres Lebens stehen. Obwohl die Autorin immer im Wechsel den Werdegang von Chloe, Bea und Olivia beschreibt, ist Bea, diejenige unter den dreien, die eigentlich am interessantesten ist, welche zudem eine sehr tragische Hintergrundgeschichte besitzt. Bea mutierte schnell zu meiner Lieblingsromanfigur- ihre Gefühlswelt wurde plausibel dargestellt und sie wuchs mir auch im Laufe der Geschichte etwas mehr ans Herz, als Chloe und Olivia. Die Autorin hat einen sehr eingängigen Schreibstil und schuf mit ihrem Roman eine sehr schöne Geschichte über Verlust, Freundschaft, Liebe und Verzeihen, die zwar tiefgründig ist, aber ganz ohne 'Schmalz' auskommt. ;-) Romantiker kommen dennoch genauso auf ihre Kosten, wie auch diejenigen Leser, die einfach ein wenig weihnachtlich verströmende Stimmung in ihrer Lektüre suchen. Lediglich die Erwähnungen von 'hipper' Markenkleidung hier und da, fand ich ein wenig überflüssig, doch ansonsten war dieser Roman von Amy Silver für mich eine echte Leseüberraschung, die ich gerne weiterempfehle.

Fazit: Gefühlvoller, anrührender Contemporary jenseits der Kitschgrenze, der den Geist der Weihnacht glaubhaft vermitteln kann.
Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 5. November 2014
Inhalt:
Bea ist 30 Jahre alt, hat einen 15 Monate alten Sohn und Besitzerin des bezaubernden Cafés “Honey Pot Café, italienische Feinkost und Café”. Seit ihr Mann nicht mehr da ist, geht es in ihrem Leben drunter und drüber und sie weiß nicht mehr so recht, wo ihr der Kopf steht.
Olivia arbeitet als Journalistin für Style! und bekommt von ihrer Chefin regelmäßig eins auf den Deckel, weil sie sich nicht von anderen vorschreiben lässt, was sie tun und zu lassen hat. Im Grunde führt sie ein gutes Leben, doch trotzdem fehlt ihr das i-Tüpfelchen zum Glück.
Chloe ist Anwältin und ein Workaholic. Die Affäre zu ihrem Kollegen bestimmt ihr ganzes Leben – doch ob das wirklich das Richtige ist?
Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können treffen an einem schicksalhaften Tag aufeinander, wodurch ihre Leben unwiderruflich miteinander verwoben werden.

Fazit:
“All I want for Christmas” ist ein weihnachtlicher Roman von Amy Silver. Wer einen locker-flockig-lustigen Roman erwartet, wie es das Cover vermuten lässt, wird bei diesem Buch wohl leider enttäuscht werden.
“All I want for Christmas” handelt von Schicksalsschlägen, Freundschaft, Familie, Kompromissen, Einsamkeit, Vergangenheitsbewältigung und das Glück in dem zu finden, das man bereits hat und bringt einen schnell dazu, manche Dinge zu hinterfragen und über sie nachzudenken.
Bea, Olivia und Chloe könnten gar nicht unterschiedlicher sein und hatten alle keinen guten Start miteinander. Vor allem Chloe hat es den anderen beiden durch ihre aggressive Abwehrhaltung nicht gerade einfach gemacht. Viel mehr möchte ich von der Geschichte auch gar nicht verraten.
Die Handlung spielt in der Vorweihnachtszeit in London und streckt sich bis hin zum Weihnachtsfest. Aus den Perspektiven aller drei Frauen werden drei Handlungsstränge erzählt, die sich immer wieder miteinander überkreuzen. Beas Sicht wird in der Ich-Perspektive erzählt, während sie als auktoriale Erzählerin die Erlebnisse von Chloe und Olivia erzählt. Die Kapitelüberschriften bestehen aus dem Datum und der Uhrzeit, was eine gute Übersicht über den jeweiligen Zeitraum gewährleistet.
Mir hat die Geschichte der drei Frauen unheimlich gut gefallen und ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen. Allein schon die Tatsache, dass die Geschichte im weihnachtlichen London spielt, hat diesen Roman für mich sehr attraktiv gemacht.
Leider gibt es auch negative Punkte.
Zunächst ist mir an einigen Stellen aufgefallen, dass Tatsachen geschildert werden, von denen die Personen noch gar nichts wissen können. Beispielsweise erhält Bea ein Paket ohne Absender und sie weiß sofort, von wem es ist, obwohl sie die Schrift nicht kennt.
Der für mich persönlich schlimmste Kritikpunkt gilt jedoch nicht der Autorin, sondern dem Rowohlt Verlag, bei dem das Buch erschienen ist. Besonders auf den ersten 60-80 Seiten ist mir aufgefallen, dass die Kommasetzung zum Teil nicht stimmt, die Satzstellungen ab und an katastrophal sind und insgesamt einige Übersetzungen mehr als merkwürdig klingen. Vielleicht habe ich mich nach 80 Seiten auch daran gewöhnt, aber anfangs hat es den Lesefluss stark beeinträchtigt.
Trotz allem hat mir “All I want for Christmas” unheimlich gut gefallen und ich kann den Roman mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
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