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30 Rezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wunderbare Fortsetzung!,
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
Inhalt:Nach dem Kampf mit Samjeeza und dem Waldbrand sind Clara und Christian sich sicher: sie sind an ihrer himmlischen Aufgabe gescheitert. Immer wieder hat Clara eine neue Vision, in der sie der Kummer fast auffrisst und Christian dabei ihre Hand hält, um sie zu unterstützen. Du schaffst das, flüstert er ihr in ihrem Traum zu. Doch was das alles bedeutet, kann sie sich nicht erklären. Christian hingegen hat genau den gleichen Traum und erkennt den Ort als den Friedhof, auf dem seine Mutter begraben ist. Zusammen mit Angela und Jeffrey gründen die beiden den „Engelclub“, in dem sie immer wieder versuchen, mehr über sich und ihre Fähigkeiten herauszufinden. Dabei ertrifft sie schon bald eine schreckliche Erkenntnis. Und auch Samjeeza, der Schwarzflügel, ist noch immer auf der Jagd nach ihr. Fazit: „Heiliges Feuer“ ist der zweite Band der „Unearthly“-Trilogie von Cynthia Hand. Dabei besteht ein nahtloser Übergang zwischen dem ersten Band „Dunkle Flammen“ und und dem vorliegenden Buch. Die Geschichte verläuft direkt an der Stelle weiter, an der sie geendet hat, als wäre sie nicht unterbrochen worden, was einen Quereinstieg so gut wie unmöglich macht. Ein großter Vorteil dabei ist, dass man direkt wieder ins Geschehen einsteigen kann und die anfänglichen Probleme damit, in die Geschichte einzusteigen, die ich beim ersten Band hatte, ausbleiben. Nachdem Clara und ihre Mutter Samjeeza fürs Erste in die Flucht geschlagen haben und Christian und sie ihre Aufgabe scheinbar nicht erfüllt haben, wird sie erneut von Visionen heimgesucht. Anders als beim ersten Mal erscheinen diese jedoch im Schlaf. Geplagt von Kummer und Traurigkeit schreitet sie Hand und Hand einen Ort voller Menschen entlang, den Christian, der die selbe Vision hat, schon bald als Friedhof enttarnt. Claras Angst, wen sie wohl verlieren wird, zieht sich durch das ganze Buch und von witzigen Szenen kann überhaupt nicht die Rede sein. Christian versucht stets, an ihrer Seite zu sein und sie zu unterstützen, doch da ist noch ihr Freund Tucker, weswegen sich Clara von Christian distanzieren muss. Ihre Beziehung gerät immer mehr ins Wackeln, da Clara nicht mehr weiß, wie viel sie ihrem Liebsten noch zumuten darf, nachdem es nach dem Schulball zu einem Zwischenfall kommt. Auch stellt sich ihr die Frage, wie es in Zukunft weitergehen soll. Ihre Freunde und sie sind mittlerweile im letztes Schuljahr und es geht darum, eine Universität zu finden. Tucker empfand ich in diesem zweiten Band als eine ziemlich nervige Last am Bein, der immer wieder auftaucht, während Christian die ganze Zeit im Hintergrund agiert, aber stets präsent ist, für den Fall, dass Clara ihn braucht. Christian war von vornherein mein Favorit und ist es auch geblieben. Während „Dunkle Flammen“ eher als Einstieg in die Welt der Engel, voller Liebe und gegen Ende sehr spannend ansehen lann, ist „Heiliges Feuer“ als sehr düster, emotional und traurig zu beschreiben. Das Ende hat mich vollkommen aus der Fassung gebracht, da sich das Buch ab der Hälfe etwa mit einem Thema beschäftigt, vor dem sich wohl so ziemlich jeder am meisten fürchtet. Teilweise fand ich das sehr heftig, da es sich immernoch um ein Jugendbuch handelt. Andererseits ist es auch ein Thema, mit dem sich jeder eines Tages auseinander setzen muss... Insgesamt hat mir „Heiliges Feuer“ deutlich besser als der erste Band gefallen und ich kann es absolut nicht erwarten, wie es im dritten Band weitergehen wird, der nächstes Jahr erscheint. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
[3,5] Nicht unbedingt schlecht, aber GANZ anders als Band eins!,
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
Zur AufmachungAlso ich muss ja sagen, dass ich mich allmählich an die deutschen (beziehungsweise australischen) Cover gewöhne. Besonders jetzt, wo ich das Cover von Band drei entdeckt habe, das ich einfach wunderschön finde. Mir fällt auch gerade auf, dass da jedes Mal die Jahreszeit passend zum Buch gewählt worden ist, das war mir bei Band eins und zwei gar nicht aufgefallen. Was den Titel angeht, so muss ich leider sagen, dass weder Hallowed noch Heiliges Feuer so ganz zur Geschichte passen wollen. Besonders letzteres nicht. das ist wahrscheinlich so gewählt worden, dass es zu Band eins passe, aber war Feuer ja auch das Thema, hier weniger. Zum Buch Oje. Um diese Rezension zu verstehen, muss man wissen, dass ich ein riesiger Fan von Band eins gewesen bin, ich habe das Buch geliebt, besonders den Humor und auch die Charaktere. Leider muss ich sagen, dass mir der zweite Band genau diese beiden Dinge genommen hat. Der Sarkasmus fehlte so ganz, ich habe nicht einmal auch nur geschmunzelt, geschweige denn laut gelacht (Was mir bei Band eins mehrfach passiert ist) und Clara war für mich einfach nur das Mädchen, das sich nicht zwischen zwei fantastischen Typen entscheiden kann und deshalb totunglücklich ist. Sie war im zweiten Band sehr weinerlich, hat sich viel mehr gefallen lassen als in Band eins und war mir rundum einfach unsympathischer. Und was das aller aller schlimmste daran ist? Cynthia Hand scheint sich dessen vollauf bewusst zu sein. Zumindest, was das Liebesdreieck angeht, denkt sich Clara in einer Szene, dass sie diese Mädchen früher gehasst hat und jetzt selbst eines ist. Das macht die Sache aber auch nicht besser und es ärgert mich, dass die Autorin die Geschichte in diese Richtung hat gehen lassen. Besonders, da es in Band eins nie etwas zwischen Clara und Christian gegeben hat. Nur ihre "Bestimmung". Clara muss dagegen ankämpfen, weshalb ich mich auch wieder frage inwiefern da noch der freie Wille enthalten sein soll, den ja nicht-vollwertige Engelswesen haben und reine Engel nicht. Tucker kommt in diesem Teil so selten vor, dass es fast schon weh tut. Auch er war nicht mehr der Alte und die Verbindung, die die beiden in Band eins noch hatten war verschwunden. Clara SAGT zwar immer wie sehr sie sich doch lieben, aber es kommt hier einfach nicht mehr rüber. Christian hat auch eine Kehrtwende gemacht. Zwar gefällt er mir so besser, aber es wirkt nicht gerade authentisch, dass seine Ziele sich plötzlich so sehr verschoben haben sollen. Und dann wäre da noch das Ende. Ich hatte darauf gehofft, dass das Ende noch einiges rausreißen würde, so dass das buch von mir dann 4 Sterne erhalten wird, aber leider war auch das Ende sehr enttäuschend. Clara hat die ganze Zeit (von Beginn an, weshalb das hier kein Spoiler ist) die Vision von einer Beerdigung auf der einer der Schwarzflügel anwesend ist. Man sollte meinen, dass es da mal ein wenig Action geben würde, aber leider ist das bei Weitem nicht der Fall, eher im Gegenteil. Wenn ich mir das so durchlese, dann klingt das als habe ich das Buch ganz schrecklich gefunden. Aber so war das auch wieder nicht. Es hatte eine unglaubliche Tiefe, war sehr emotional und vor allem traurig. Wenn man sich darauf einstellt und sowas gern liest, dann kann man diesen zweiten Band bestimmt auch fast genauso gut finden wie noch Band eins, aber ich war darauf nicht vorbereitet. Die Stimmung des Romanes war sehr ernst und düster. Die ganze Zeit hing Claras Vision wie eine dunkle Wolke über der Geschichte und es kam so gut wie nie echte Freude auf, aber das ist ja nicht unbedingt etwas schlechtes. Es ist nur eben komplett anders als noch Band eins. Der Schreibstil war auch wieder sehr gut und ich habe auch mit Clara mitgelitten. Einige neue Charaktere waren auch sehr sympathisch. Ich fand es nicht schlecht, glaube nicht, dass es da jedem so geht wie mir (besonders, wenn man vorbereitet ist) aber für mich war dieses Buch kein Vergleich zu Dunkle Flammen. Fazit Schreibstil: 4,5 Sterne Charaktere: 3 Sterne Emotionale Tiefe: 4,5 Sterne Spannung: 2,5 Sterne Humor: 3 Sterne Originalität: 4 Sterne Ein ernüchternder zweiter Teil, der eine sehr viel düsterere Atmosphäre hatte als Band eins, aber auch keineswegs schlecht gewesen ist. Ich fühle mich von der Autorin nur ein wenig verraten, weil ich hier nicht das bekommen habe, was der erste Band geboten hat, sondern etwas völlig anderes. Und weil sie weder dem Humor noch den Charakteren treu geblieben ist. Ich will Band drei trotzdem auch noch lesen, aber ich hoffe inständig, dass die Autorin Clara im letzten Teil der Trilogie zurück zu sich selbst finden lässt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Zum Träumen gut!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
Das zweite Buch hat mich persönlich stark berührt, weil meine Mutter vor ein paar Jahren an Krebs verstarb. Das Buch beschreibt so gut diese Gefühle des Verlustes, das man manchmal daran glauben will die Geschichte spielt in der Realität. Eigendlich ist es ein Buch für junge Mädchen mit viel Romantik und Fantasie jedoch bin ich, mit meinen 47 Jahren, seit langem nicht mehr so fasziniert und berührt gewesen von einer Geschichte.Ich bin gespannt auf den 3.Teil!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Clara im Chaos der Gefühle,
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
Unearthly - Heiliges Feuer" der Autorin Cynthia Hand ist der zweite Teil der Trilogie rund um die Protagonistin Clara. Dieser Band ist ebenfalls als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen und umfasst inklusive Prolog und Danksagung der Autorin 397 Seiten. Das Cover ist mit dem Titelschriftzug in erhabenen Buchstaben mit geschwungenen Linien ähnlich wie der erste Band mit einer jungen Frau in einem romantischen langen Kleid gestaltet jedoch ist hier die Farbe Weiß vorherrschend.Clara, die Ich-Erzählerin, hat eine neue Vision in der sie aber wieder nicht ihre eigentliche Aufgabe erkennt. Bereits im ersten Band hat sich eine Vision von ihr erfüllt, jedoch ist sie ihrer Meinung nach nicht zur rechten Zeit am rechten Ort um die ihr zugeteilte Aufgabe als Engelsblut zu erfüllen. Die Erzählung beginnt nur einige Tage nach Ende der Handlung des ersten Teils. Der Alltag beginnt wieder für Clara und ihre Mitschüler an der Jackson Hole Highschool. Es ist das letzte, wichtige Schuljahr vor der Entscheidung welchen Beruf man später ausüben möchte und ob man dazu studieren muss und wenn ja, an welcher Universität. Auch Clara steht vor dieser Entscheidung. Aber dies ist nicht das einzige Problem mit dem sie sich auseinandersetzen muss. Ihre Familie wird weiterhin von einem Schwarzflügel bedroht. Und obwohl Tucker ihr Freund ist fühlt sie auch eine gewisse Bindung an Christian. Mit dessen Hilfe gelingt es ihr, den Handlungsort ihrer neuen Vision zu deuten und ihr wird klar, dass ein von ihr geliebter Mensch bald sterben wird. Wenn Clara bereits im ersten Band als einfühlsam beschrieben wurde, so nimmt ihre Empathie in diesem zweiten Teil noch deutlich zu. Und dies ist nicht nur für sie wichtig, sondern auch für andere Engelblutwesen. Cynthia Hand beschreibt nachvollziehbar das Gefühlschaos von Clara, ob es um Liebe im Zwiespalt geht oder den Kummer den sie bei anderen wahrnimmt allen voran die Traurigkeit eines Schwarzflügels. In der Auseinandersetzung mit dem nahenden Tod eines geliebten Menschen zeigt sie einfühlsam verschiedene Umgangsweisen damit auf, die dem Leser nahe gehen und authentisch sind. Doch die Autorin findet zu den ernsten Anklängen im Roman auch stets einen heitere Ausgleich, den sie geschickt einflechtet bevor es allzu melancholisch wird. Aus dem bisher beschriebenen lässt sich auch ableiten, dass die Charaktere in solch einem Auf und Ab nicht einseitig bleiben können, fast jeder hat seine guten und schlechten Seiten, was die Geschichte überaus interessant macht. Insgesamt legt die Autorin wieder eine flüssig und spannend zu lesende Erzählung vor, die ich vor allem allen Lesern des ersten Teils aber auch jedem, der gerne Romantasy liest, empfehlen möchte. Ich freue mich schon auf den abschließenden Teil. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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5.0 von 5 Sternen
Unearthly 2 - Einfach wunderschön!,
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
Tucker ist gerettet! In letzter Sekunde konnte Clara ihn aus dem Feuer unter Missachtung ihrer Aufgabe als Engelsblut herausholen. Und während sie noch über die Folgen ihres Handelns nachdenkt, hat sie bereits weitere Träume, die Fürchterliches erahnen lassen. Dabei befindet sie sich auf einer Beerdigung und alle ihre Freunde sind auch da - doch wo ist Tucker? Panik macht sich in Clara breit; die Angst, den Jungen, den sie liebt, zu verlieren ist groß. Doch was soll sie tun?Derweil gründet sie gemeinsam mit Angela, ihrem Bruder Jeffrey und Christian einen Engelclub, damit sie hier Informationen austauschen und ihre Fähigkeiten trainieren können. Doch ihr Bruder zieht sich mehr und mehr aus Claras Leben zurück, die dies jedoch aufgrund ihrer eigenen Sorgen nur am Rande registriert. Was ist los mit ihm? Weshalb verhält sich Jeffrey so merkwürdig? Und auch ihre Mutter tut sich weiterhin schwer, Clara mehr über ihr Leben als Engelsblut zu erklären. Was verbirgt sie? Die Handlung setzt unmittelbar nach Ende des ersten Bandes der "Unearthly"-Saga ein. Das fand ich sehr schön, befand ich mich doch gleich wieder unmittelbar in der gewohnt spannenden und fesselnden Handlung. Die Verbindung zu Clara war ungebrochen und so fühlte ich gleich wieder mit ihr und begleitete sie durch die Geschichte. Ich war so gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, nicht mal um mir die zwischendurch dringend benötigte Packung Taschentücher zu holen. Doch natürlich enthält die Geschichte auch viele schöne und romantische Aspekte, die sehr ausführlich und schön beschrieben sind, dabei aber nie ins Kitschige abzugleiten drohen. Immer noch befindet sich Clara im emotionalen Zwiespalt hinsichtlich Tucker und Christian. Während sie Tucker aufrichtig liebt, wird ihr nach Konfrontationen mit den Schwarzflügeln immer mehr klar, dass sie ihn damit auch in Gefahr bringt. Und auch Christian löst Gefühle in ihr aus, so dass sie sich weiterhin von ihm angezogen fühlt. Dabei verstärkt sich weiterhin der Eindruck, dass sie beide irgendwie zusammengehören. Wie soll sie sich entscheiden? Das Cover von "Heiliges Feuer" gefällt mir sogar noch besser als das von "Dunkle Flammen" und das, obwohl das schon sensationell gelungen war. Aber die Schlichtheit der Farben des doch sehr ähnlichen Motivs war noch beeindruckender als die farblich intensive Version des Vorgängers. Es ist wunderschön und romantisch und ein absoluter Hingucker. Die "Unearthly"-Reihe von Cynthia Hand ist einfach ein Knüller. Hier stimmt einfach alles: toller, geradezu fesselnder Schreibstil, sympathische Charaktere und eine wunderschöne Story, die einen einfach umhaut. Nach dem grandiosen Auftakt der Reihe habe ich erst befürchtet, dass Band 2 das sicher nicht halten kann, aber: Weit gefehlt! Ich habe diesen Teil noch fesselnder und noch emotionaler empfunden. Dadurch, dass hier noch weitere, neue Charaktere ihren Auftritt haben, wird die Geschichte noch runder und ist alles, nur kein Abklatsch des ersten Bandes. Ich war begeistert und kann den abschließenden Band der Trilogie kaum noch erwarten. "Unearthly" ist für mich eine der Top-Engelsreihen der letzten Jahre und ich empfehle jedem Fan von Jugend- und/oder Fantasybüchern: Unbedingt lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Claras Aufgabe ist noch nicht vollendet…,
Von
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
Der zweite Teil der Unearthly-Trilogie setzt kurz nach den Ereignissen des ersten Bandes ein. Claras muss feststellen, dass sie die erste Vision im Zusammenhang mit ihrer Aufgabe als Engel missinterpretiert und nicht vollständig erfüllt hat. Doch während sie sich noch fragt, ob das nun alles war, taucht eine neue Vision auf: In wenigen Monaten wird sie sich auf einem Friedhof befinden. Doch wer stirbt? Und was ist Claras Rolle in dieser Situation? Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, mehr über das Engeldasein und ihre Aufgabe herauszufinden.Das Cover des zweiten Teils ist wie auch schon das erste ein echter Hingucker. Dieses nahezu schwarz-weiße Cover gefällt mir sogar noch besser, da sich so die Haare des Mädchens auf dem Cover (das vermutlich Clara darstellen soll) auffallend vom Hintergrund abheben. Warum der zweite Teil „Heiliges Feuer“ heißt, ist mir jedoch nach wie vor unklar, ich habe im Buch kein Feuer gefunden. Oder soll das ein Synonym für den im Buch so oft erwähnten „Himmlischen Glanz“ sein?! Dank des recht nahtlosen Anschlusses an die Ereignisse in Teil 1 habe ich schnell wieder in die Geschichte hineingefunden und mich an die verschiedenen Charaktere erinnert, die jedoch nur ganz kurz vorgestellt werden – man sollte den ersten Band unbedingt vorher gelesen haben! Der Haupterzählstrang berichtet vor allem von Claras Versuchen, mehr über ihre Aufgabe und die neue Vision in Erfahrung zu bringen. Von ihrem Engelfreunden erhält sie dabei tatkräftige Unterstützung. Der Alltag mit Schulbesuchen und Freundschaften zu Nicht-Engeln tritt dabei deutlich in den Hintergrund, ihre Treffen mit Tucker bleiben das einzige Erzählenswerte außerhalb der Engelwelt. Claras Vision zeigt, wie auch schon im Klappentext angekündigt, dass bald jemand sterben wird. Allmählich fokussiert sich die Geschichte auf diesen Aspekt, nach und nach offenbaren sich mehr Details über Claras neue Vision. Ich möchte euch vorwarnen: Es wird ziemlich traurig, damit hatte ich in einem Buch dieser Art nicht gerechnet. Die Bedeutung und Umstände der Vision werden jedoch plausibel erklärt, was meine Enttäuschung über die dramatischen Züge des Buches etwas mildern konnte. Die Romantik kommt in diesem Buch trotz allem nicht zu kurz. Erneut findet Clara sich in einem Liebesdreieck zwischen Tucker und Christian wieder. Amüsante Verweise auf Liebesdreiecke in Filmen (insbesondere Twilight) zeigen dabei, dass die Autorin sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Claras Zwiespalt war jedoch nachvollziehbar – oft denke ich in Situationen dieser Art „Entscheid dich jetzt einfach, liebe Protagonistin!“, bei Clara ist das jedoch gar nicht so einfach. Der Leser kann sich in diesem Buch auf romantische Szenen freuen, die manchmal auch ein kleines bisschen kitschig werden, mir aber gefallen haben. Insgesamt hat der zweite Teil der Unearthly-Trilogie stark an den ersten angeschlossen. Sympathische Charaktere, Claras Suche nach der Bedeutung ihrer Visionen und amüsante sowie romantische Szenen konnten mich überzeugen. Lediglich die Entwicklung des Buches ins Dramatische anstatt ins Spannende habe ich nicht erwartet und war deshalb ein wenig enttäuscht. Trotzdem: Wer Teil 1 gelesen hat und begeistert war, der sollte unbedingt mit diesem Band fortfahren! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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4.0 von 5 Sternen
Ein 2. Teil, der sich sehen lassen kann!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
"I'm definitely fighting my purpose, pushing back against all that I think is expected of me. But all I feel in this moment is anger. Even though I suppose it's true; I can never accept things. I can never let them be what they are. I'm always trying to change them." (S. 132 der Original-Ausgabe - ich habe das Buch auf Englisch gelesen)Kleine Warnung vorab: "Unearthly: Heiliges Feuer" ist der Folgeband von "Unearthly: Dunkle Flammen". Also wer den 1. Band nicht gelesen hat und es noch machen will, wird mit dieser Rezension gespoilert (das Fazit ist allerdings spoilerfrei!). Nun erst mal zum Inhalt: Clara begreift, dass die Suche nach dem Jungen in dem Feuer nur der Anfang ihrer Bestimmung als Teil-Engel ("Quatarius") war. Seit neuestem hat sie einen wiederkehrenden Traum, der offensichtlich eine Vision ist und nichts Gutes verheißt, denn eines ist klar: Eine geliebte Person wird sterben - nur wer? Dazu wird das Verhältnis zu ihrer Mutter immer mysteriöser (welche Geheimnisse verbirgt sie nur?), ihr Bruder entfernt sich immer mehr von der Familie, weitere Familiengeheimnisse warten darauf gelüftet werden und auch ihre Engel-Freundin Angela hat ein Geheimnis... Als hätte Clara damit nicht schon genug um die Ohren, gibt es ja auch noch ihren menschlichen Freund Tucker (der im 1. Band mein Herz erobert hat!) und Teil-Engel Christian - der nicht nur "superhot" ist sondern den auch noch mehr mit Clara verbindet als sie ahnt... Also wer "Unearthly: Heiliges Feuer" wohl als langweilig bezeichnet, muß ein anderes Buch als ich gelesen habe. Es mag nicht actiongeladen sein, aber es gibt jede Menge ungeklärte Fragezeichen im Laufe des Buches und somit wahnsinnig viel zu erkunden und einige ungeahnte Wendungen. Insgesamt ist "Unearthly: Heiliges Feuer" eher ein trauriges Buch (*snüff*), was schlicht damit zusammenhängt, dass eben Claras Vision vom Tod geprägt sind. Dies legt sich auch nicht, wenn das Rätsel gelöst ist, wer sterben wird - es ist einfach sooo traurig ;( Ich habe ja gehofft, ich halte es ohne Tränchen aus ... aber am Ende ging das einfach nicht mehr *snüff* Doch trotz des traurigen Themas haben wir mit Clara eine wieder mal überaus sympathische Protagonistin, deren Handlungen nachvollziehbar sind und die - wie man ja am obigen Zitat sieht - sich nicht immer dem Schicksal beugt sondern kämpft! Die meisten werden sich wohl vor der angedeuteten Dreiecksbeziehung Tucker-Clara-Christian fürchten. Ich gebe zu: Ich war vom 1. Band an Tucker-Fan! Hach, er hat doch einfach was, oder? Also weg mit dem Störenfried Christian, denkt Ihr bestimmt! HA! Aber wappnet Euch, denn Cynthia Hand macht uns Christian wirklich sympathisch. Gut, mein Herz total erobert hat er nicht ... aber mit seiner Art hat er definitiv Pluspunkte gewonnen (insgesamt ist er mir allerdings immer noch etwas zu glatt). Selten schafft es eine Autorin eine Dreiecksbeziehung so sympathisch zu transportieren, sie nicht störend sondern verständlich wirken zu lassen und auch noch beide Charaktere überaus sympathisch wirken zu lassen. WOW! Dennoch hätte ich mir einfach etwas mehr Tucker und weniger Christian (ja, er mag ja "gut" sein - aber das ist nun mal nicht alles) gewünscht. Dazu noch Cynthia Hands moderner, dennoch nicht zu jugendlicher und überaus mitreissender Schreibstil... Wer den 1. Band geliebt hat, muß auch den 2. Band lesen - denn der muß nicht hinter dem ersten grandiosen Band verstecken. FAZIT: Ich habe nichts zu meckern :) Diese Reihe ist definitiv der Stern am Himmel der Engelbücher! Sympathische Charaktere, eine Story mit ungeahnten Wendungen, die nicht langweilig wird, und eine tolle Liebesgeschichte - was will man mehr? Also *husch*husch* LESEN :) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Unearthly,
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
Kaum hat Clara den Waldbrand und ihre erste Mission als Engelblut hinter sich gebracht, empfängt sie eine neue Vision: Ein Friedhof, alle ihre Freunde und Bekannte sind anwesenden, nur ihre große Liebe Tucker fehlt. Clara kann den Gedanken kaum ertragen, dass Tucker womöglich in dem Grab liegt und wünscht sich nichts sehnlicher, als ihn zu beschützen, vor dem nahenden Tod zu bewahren. Diese Aufgabe wird ihr nicht gerade leicht gemacht, taucht doch der Schwarzflügel Samjeeza immer wieder auf und stürzt sie und ihre Freunde in Gefahr.Das Cover zeigt eine junge Frau in einem mit Schnee bedeckten Wald. Sie trägt ein weißes Kleid und wirkt verloren und unsicher. Ich finde es sehr gut zum Inhalt gewählt, da auch dieser im Winter spielt und Clara weiterhin auf der Suche nach sich selber ist. Mit ihrem neuen Roman knüpft Cynthia Hand nahtlos an den Geschnissen des ersten Bandes an. In ihrem gewohnt flüssigen Schreibstil verzauberte sie mich sofort und dank kleinere Rückblicke, war mir die Handlung des ersten Teils sofort wieder präsent. Hand baut zwar eine gewisse Grundspannung auf, geht aber hier mehr in die seelische Tiefe ihrer Protagonisten und zeigt ungewohnt starke Gefühle, die mich mitrissen und gefangen hielten. Die vorherrschende Stimmung wirkt bedrückend und nachdenklich, muss sich Clara erstmals mit dem Tod eines geliebten Menschen auseinandersetzen. Die inneren Gefühlsschwankungen waren gut nachvollziehbar und die ein oder andere Träne konnte ich mir nicht verkneifen. Zugleich war es spannend zu beobachten, wie Clara mit dieser für sie neuen Situation umgeht. Erst weigert sie sich wehemend, versucht den Gedanken wegzuschieben und beginnt dann langsam aber sicher den Tod als Möglichkeit anzuerkennen. Clara ist, wie ihr Burder, ihre Mutter und einige Freunde, ein Engelblut. Also ein Mensch, der halb Engel ist. Sie muss in ihrem Leben eine Aufgabe erfüllen, die ihr quasi von Gott gegeben wurde. Ich muss gestehen, dass dies reichlich kitschig klingt, aber die Autorin bringt dies mit so viel Einfühlungsvermögen ihren Lesern nahe, dass es sich fast wie ein Märchen liest. Unweigerlich drängt sich der Gedanke an einen Schutzengel auf und ich ließ mich sehr gerne auf dieses Gedankenspiel ein. Als starken Kontrast zum Engelblut kommt Samjeeza, ein Schwarzflügel ins Spiel. Schwarzflügel strahlen einen so starken Kummer aus, dass sie alle in ihrer Umgebung förmlich lähmen und zur Untätigkeit verdammen. Sie können töten und Unheil anrichten, gegen den ein Engelblut ankämpft, aber nicht wirklich bestehen kann. Besonders gut hat mir gefallen, dass die leeren Stellen und Geheimnisse aus dem ersten Teil gelüftet und erklärt werden. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie es im nächsten Teil weiter geht, denn die beiden bisherigen waren von der Thematik so verschieden, dass ich gespannt auf Band drei gucke! Schade fand ich, dass Claras Bruder Jeffrey mal wieder in eine Außenseiterposition gedrängt wurde. Er scheint ein sehr interessanter Charakter zu sein, von dem ich gerne mehr gelesen hätte. Vorallem, weil ihn ein düsteres Geheimnis zu umgeben scheint, das hoffentlich bald gelüftet wird! Mein Fazit Wunderschön! Wer Teil 1 mochte, wird diesen Teil lieben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
düster und voller Gefühl geht es weiter...,
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
Cover/Aufmachung:Das Cover ist wunderschön, und passt trotzt, oder gerade, wegen der anderen Farben, perfekt zu Teil 1. Wieder ist ein Mädchen abgebildet (soll wohl Clara darstellen) welches in einem Wald steht. Dieses mal ist alles in wunderschönen schwarz-weiß Tönen gehalten, was das Grundthema "Engel" noch mehr unterstreicht. Das "Unearthly" hebt sich, wie auch schon bei seinem Vorgänger vom Untergrund ab, sodass es einfach Spaß macht, mit den Fingern darüber zu gleiten. Meinung: Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung von Unerarthly - Dunkle Flammen gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Band 2 ist um einiges düsterer als Teil 1, verliert aber deshalb keineswegs an Faszination. "Heiliges Feuer" schließt nahtlos an Band 1 an und so ist man auch sofort wieder in die Geschichte vertieft. Die Protagonisten haben sich weiterentwickelt, man lernt sie und ihre unterschiedlichen Facetten besser kennen, und bekommt mehr Einblick in ihre Gefühlswelt und ihr daraus resultierendes Handeln. Clara ist ernster geworden, sie hat sehr viel Angst, weil sie zum einen bei ihrer Aufgabe versagt hat, und zum anderen vor dem Tod des ihr geliebten Menschen steht, womit sie natürlich nur sehr schwer zurecht kommt. Ihre Leichtigkeit und Lockerheit ist fast vollständig verloren gegangen, dennoch kann man sich sehr gut in sie hinein versetzen. Ihre empathischen Kräfte haben sich ebenfalls weiterentwickelt und so hat sie nicht nur mit sich, sondern auch mit den Gefühlen der anderen zu kämpfen. Die Beziehung zu Tucker, wird auf eine harte Probe gestellt, denn auf der einen Seite ist da er, ihre große Liebe, auf der anderen Seite, ist da aber ihre "Bestimmung" und Christian. Christian habe ich im zweiten Band um einiges mehr ins Herz geschlossen und so bin ich nun ziemlich hin und her gerissen, zwischen ihm und Tucker. Es ist schön, Christian besser kennen zu lernen und man erfährt so einiges Neues und Überraschendes. Er ist tiefgründiger und zeigt noch mehr Gefühl und er tut in so vielen Situationen einfach das Richtige. Von Jeffrey bin ich eher enttäuscht, auch wenn man ihn nun besser verstehen und seine Handlungen um einiges mehr nachvollziehen kann, gefällt es mir trotzdem nicht, wie er Clara zum Teil behandelt. Auch von Angela hätte ich mehr erwartet, da diese eine menge Potential hat. Wobei ich denke/hoffe, dass sie im letzten Band noch mal so richtig loslegen wird. Neue Charaktere fügen sich wunderbar in die Geschichte ein, und man erlebt mit ihnen, einige tolle und unerwartete Momente. Und das ist es auch, was ich unter anderem so gerne an dieser Reihe mag, es ist eben nicht alles vorhersehbar und klar, und genau das macht ein gutes Buch aus. Frau Hand's Schreibstil ist flüssig und so fliegt man, trotzt der dunkleren Stimmung, nur so durch die Seiten, und möchte am Liebsten nicht mehr mit Lesen aufhören, bis man das Buch beendet hat. Ich bin sehr gespannt, wie es vor allem mit Clara und Christian weiter geht, aber auch auf Jeffreys Zukunft, sowie auf Angelas Aufgabe, die vielleicht sogar etwas mit dem großen Ganzen zu tun hat. Fazit: Unearthly - Heiliges Feuer, ist für Fans des ersten Bandes ein absolutes Must-Read, da die Geschichte um einiges tiefgründiger und emotionaler und mit einigen unerwarteten Highlights gespickt ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Tolle Fortsetzung, allerdings GANZ anders als Band 1!,
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Heiliges Feuer (Taschenbuch)
*Worum geht's?*Clara, das sechzehnjährige Engelsblut, muss den Tatsachen ins Auge sehen: Um ihre große Liebe Tucker zu retten, hat sie ihre Aufgabe, ihr Schicksal, ihre Bestimmung nicht erfüllt. Sie hat versagt - und muss nun mit den Konsequenzen leben: Ein Schwarzflügel, ein gefallener Engel, hat ihre Schwäche bemerkt und es nun auf sie abgesehen. Als wäre Claras Leben noch nicht kompliziert genug! Plötzlich scheint es, als würde sie noch eine weitere Chance bekommen, sich als Schutzengel zu beweisen. Sie empfängt wieder Visionen, die ihr eine neue Mission zeigen. Eine Prüfung, noch schwieriger und dramatischer als zuvor: Denn Clara sieht, das jemand sterben wird. Jemand, der ihr sehr nahe steht... *Kaufgrund:* Ganz klar: "Unearthly. Dunkle Flammen" ist ein Serienauftakt, der mich regelrecht begeistern konnte. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Clara weitergehen würde! *Meine Meinung:* "Unearthly. Heiliges Feuer", der zweite Band der Engelstrilogie von Cynthia Hand, schließt beinahe nahtlos an seinen Vorgänger "Dunkle Flammen" an. Dank einer kurzen und knackigen Wiederholung der wichtigsten Ereignisse und Geschehnisse des ersten Teils findet man ohne Probleme wieder in die Geschichte um das junge Engelsblut Clara hinein. Für Seiteneinsteiger wird der knappe Gedächtnisauffrischer der Autorin allerdings kaum reichen, um sich im Mittelteil der dreiteiligen Buchreihe zurechtzufinden. Wer "Unearthly. Dunkle Flammen" also noch nicht gelesen hat, sollte erst zum Auftakt der Trilogie greifen und diese Rezension nicht weiterlesen. Es besteht akute Spoilergefahr! Bereits nach wenigen Seiten verspürt man wieder dieselbe Begeisterung, die einen auch an die Seiten des ersten Bandes gebannt hat. Clara ist noch immer die humorvolle und ehrliche Protagonistin, die man so sehr zu schätzen gelernt hat, und verzaubert mit ihrer Art erneut die Herzen der Leser. Nach diesem mühelosen Übergang zwischen den zwei Büchern, der die Lust auf "Unearthly. Heiliges Feuer" weiter wachsen lässt, freut man sich auf amüsante Lesestunden, die einen gut unterhalten werden. Die anfängliche Euphorie ebbt allerdings bald ab, als sich herausstellt, dass dieser Teil der Trilogie in eine ganz andere Richtung einschlagen wird als sein Vorgänger. Die gesamte Handlung wird düsterer, ernster und verliert ihren jugendlichen Highschool-Charme. Jetzt beginnt das harte Leben und Themen wie das perfekte Ballkleid werden von dunklen Gefahren abgelöst, die ihre Opfer fordern. Was nun im ersten Moment nach Spannung pur klingt, ist allerdings eher ein Roman, der Wert auf Emotionen legt. Überraschende Wendungen oder packende Kämpfe, die einen vom Hocker hauen, gibt es hier kaum; es wir bloß alles angedeutet und erwähnt, womit die Autorin natürlich große Erwartungen in den Abschluss der Engelstrilogie setzt. Langweilig wird es in dem zweiten Band zwar nicht, aber die ein oder andere aufregende oder unerwartete Szene hätte ihm sicherlich gut getan. "Unearthly. Heiliges Feuer" wendet sich anderen Themenpunkten zu als "Dunkle Flammen" und ist daher schlecht mit dem anderen Teil zu vergleichen. Cynthia Hand legt nun viel mehr Wert auf den Ernst ihrer Geschichte als auf ihren Spaßfaktor. Der Tod und seine Auswirkungen spielen in diesem Teil eine ganz entscheidende Rolle. Schlecht macht dieser extreme Imagewechsel das Buch nicht, aber es ist eben nicht das, was man erwartet hat, was bei mir im ersten Moment für einen gewissen Unmut sorgte. Doch sobald man sich auf die Veränderung einlässt, wird man von der emotionalen Haupthandlung begeistert werden und wieder - wenn auch nicht ganz so stark - dem "Unearthly"-Lesewahn verfallen. Auch im zweiten Teil übernimmt Clara die Rolle der erzählenden Protagonistin. Nach den Ereignissen aus "Unearthly. Dunkle Flammen" ist Clara gezwungen, sich den Tatsachen zu stellen: Sie hat ihre Engelsmission nicht erfolgreich beendet, hat versagt, sich gegen ihre Bestimmung gewehrt. Zu Beginn nimmt sie ihren Misserfolg noch relativ gelassen - schließlich hat sie Tucker gerettet! -, doch je weiter die Handlung voranschreitet desto stärker scheint sie unter den Konsequenzen leiden zu müssen. Ein unermüdlicher Kummer breitet sich mehr und mehr in Clara aus und verändert ihr Wesen, macht sie ernster, vernünftiger, erwachsener - Charakterzüge, die sie dringend gebrauchen kann, denn ihr stehen schwierige Zeiten bevor. Claras Entwicklung hat ihr als Protagonistin und Kämpferin sicherlich gut getan. Sie hat noch immer ihren liebenswerten Charme, mit dem sie die Leser begeistern kann, aber man kann nicht leugnen, dass einem die "alte" vorwitzige Clara mit ihren frechen Sprüchen und ihren lustigen Gedanken fehlt. An "Unearthly. Dunkle Flammen" hat mir die ungezwungene Liebesgeschichte besonders gut gefallen. Eine Protagonistin, die weiß, was sie will - das braucht das Genre und genau die hat Cynthia Hand ihren Lesern geboten! Umso enttäuschender ist es für mich, dass sie sich in "Unearthly. Heiliges Feuer" doch dazu entschlossen hat, auf die typische Schiene aufzuspringen. Der sympathische Tucker rückt immer stärker in den Hintergrund, während Christian für Clara noch attraktiver wird. Auf diese Weise erhält Christian die Chance, mehr aus seinem Charakter herauszuholen, aber dass Tucker dabei so wenig Aufmerksamkeit erhält, tut einem als Fan doch in der Seele weh. Clara, noch immer fest entschlossen, nur auf ihr Herz zu hören, will sich zwar nicht eingestehen, dass sie Gefühle für Christian hat, aber ihr Herz ist sich wohl nicht so sicher wie ihr Verstand... Apropos: Cynthia Hand macht sich über die klischeehafte Liebesgeschichte selbst ein wenig lustig, indem sie Clara daran glauben lässt, sie würde niemals zu einem unsicheren Mädchen werden, das sich nicht zwischen zwei hinreißenden Männern entscheiden können würde. Tja, Clara - die Zukunft ist stets ungewiss... Ein kleines Highlight der Geschichte war für mich Claras kleiner Bruder Jeffrey, der in "Unearthly. Heiliges Feuer" genau die Aufmerksamkeit bekommt, die ich mir bereits im ersten Teil für ihn gewünscht hätte. Endlich bekommt er die Möglichkeit zu zeigen, was in ihm steckt - und das ist einiges! Jeffrey entwickelt sich zu einem geheimnisvollen und interessanten jungen Mann, der sich nicht weiter hinter seiner Schwester und seiner Mutter verstecken will. Die Zeit, in der er seine eigene Engelsaufgabe überstehen muss, rückt näher und näher, aber ist Jeffrey wirklich schon bereit dazu, sich ihr zu stellen? Die Ereignisse aus "Unearthly. Heiliges Feuer" zwingen ihn, den Tatsachen ins Auge zu sehen und seine eigenen Entscheidungen zu treffen. War ich im ersten Band noch gänzlich von Cynthia Hands schreiberischem Talent überzeugt, ließ mich die jugendliche Wortwahl der Charaktere diesmal oft genervt mit den Augen rollen. Der übermäßige Gebrauch des Ausdrucks "Boah" ist mir tatsächlich so sehr auf die Nerven gegangen, dass ich es in meiner Rezension nicht unerwähnt lassen kann. Dies ist allerdings nur ein kleiner Kritikpunkt, denn die Autorin schafft es mit ihrem flüssigen und sonst sehr angenehmen Schreibstil trotzdem, ihre Leser in einen unerbittlichen Lesefluss zu reißen. Ihre Sprache macht Spaß, der zwar von einigen "Boah" geschmälert wird, aber noch immer groß genug ist, um "Unearthly. Heiliges Feuer" in einem Rutsch durchlesen zu wollen. Die Seiten lesen sich so fix, dass man gar nicht mitbekommt, wie schnell der fast 400 Seiten lange Roman vorbei ist. *Cover:* Ganz im Stil des ersten Bandes gefällt mir auch dieses Cover ziemlich gut, allerdings nicht so sehr wie das zu "Unearthly. Dunkle Flammen". Immerhin sind meine Hauptkriterien erfüllt: Es passt zur Reihe und bezieht sich, wenn auch nicht sonderlich offensichtlich, auf die Geschichte. *Fazit:* "Unearthly. Heiliges Feuer" ist eine tolle Fortsetzung zu "Dunkle Flammen", der man allerdings ohne Erwartungen begegnen sollte. Der zweite Teil der Trilogie schlägt eine ganz andere Richtung ein als sein Vorgänger und kann einem deshalb nicht das bieten, was man nach "Dunkle Flammen" erwartet hätte. Es wird düsterer, emotionaler, ernster und die lustige und charmante Atmosphäre geht dabei fast vollständig verloren. "Unearthly. Heiliges Feuer" ist keinesfalls schlecht, aber eben nicht mit dem ersten Roman zu vergleichen. Wäre ich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen, wäre ich sicher auch nicht enttäuscht worden. Ich vergebe gute 3 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Unearthly. Heiliges Feuer von Cynthia Hand (Taschenbuch - 1. Oktober 2012)
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