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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überirdisch
Clara ist eigentlich ein ganz normaler Teenager an einer amerikanischen Highschool. Sie lebt zusammen mit ihrer Mom und ihrem jüngeren Bruder. Ihr Vater hat die Familie verlassen als Clara noch klein war und lebt weit entfernt in New York. Also, eigentlich alles ganz normal, wäre da nicht eine Kleinigkeit: Clara und ihre Familie haben Engelsblut in sich. Und...
Veröffentlicht am 20. Juli 2012 von fantasticbooks

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 112 Seiten
...und es interessiert mich nicht die Bohne, wie diese Story endet.

Ich bin selbst schuld. Niemand sonst. Wieso kaufe ich auch einen Roman, der schon im ersten Satz mit "Die Erde steht still, wenn Engel lieben" beworben wird? Auch das Cover hätte mich vorwarnen können. Aber nein – ich wollte mal wieder nicht auf meine innere Göttin,...
Vor 20 Monaten von streuner veröffentlicht


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überirdisch, 20. Juli 2012
Von 
fantasticbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
Clara ist eigentlich ein ganz normaler Teenager an einer amerikanischen Highschool. Sie lebt zusammen mit ihrer Mom und ihrem jüngeren Bruder. Ihr Vater hat die Familie verlassen als Clara noch klein war und lebt weit entfernt in New York. Also, eigentlich alles ganz normal, wäre da nicht eine Kleinigkeit: Clara und ihre Familie haben Engelsblut in sich. Und jedem Engel wird neben besonderen Fähigkeiten auch eine Aufgabe zugewiesen. Diese erfährt Clara durch eine immerwiederkehrende Vision, bei der sie einen fremden Jungen inmitten eines Waldbrandes sieht. Von Mal zu Mal konkretisieren sich ihre Visionen und sie bekommt mehr über ihre Mission heraus. Als klar ist, wo sich dieser Junge aufhält, zieht kurzerhand die komplette Familie um: nach Jackson in Wyoming. Hier starten alle ganz von vorne, immer mit Blick auf Claras mögliche Aufgabe. In der Schule dauert es dann auch nicht lange und Clara lernt ihren Schützling kennen: Christian. Sie fühlt sich sofort von ihm angezogen und das nicht nur wegen ihrer Mission. Aber Christian ist bereits vergeben an das beliebteste Mädchen der Schule, das sich Clara durch ihre Kontaktaufnahme zu Christian nicht gerade zur Freundin macht. Zum Glück lernt sie Wendy kennen und freundet sich schnell mit ihr an. Wendys Zwillingsbruder Tucker jedoch, scheint nicht gewillt, sich mit ihr anzufreunden. Immer wieder neckt er Clara und reizt sie bis zum Äußersten. Doch nach und nach kriegt seine Schale Risse und er erweckt den Eindruck, dass Clara ihm doch nicht ganz gleichgültig ist. Für wen von den beiden wird Clara sich entscheiden? Und wird sie ihren Auftrag erfüllen können?

Cynthia Hand wirft ihre Leser gleich mitten ins Geschehen. Die Geschichte beginnt mit einer Vision von Clara: ihr Auftrag. Und auch ihr eigentliches Wesen wird ziemlich schnell erklärt. Clara hat Engelsblut und ist ein zukünftiger Schutzengel; muss sich aber erst durch ihren allerersten Auftrag beweisen. Und das scheint gar nicht so einfach, denn zunächst muss sie erst einmal herausbekommen, was ihr eigentlicher Auftrag ist und wo sie ihn erledigen soll. Natürlich hat sie auch nicht damit gerechnet, dass ihre eigene Gefühlswelt bei diesem Auftrag völlig durcheinander gerät. Sowohl Christian, als auch Tucker üben auf Clara, jeder auf seine ganz eigene Art, eine spezielle Anziehung aus. Wird sie auch ihr persönliches Glück finden oder muss sie dies ihrem Auftrag opfern?

Die Charaktere sind allesamt durchweg sympathisch und ziehen mich mit in die Geschichte hinein. Ich habe die ganze Zeit mit Clara gebangt und gehofft, ob sie ihren Auftrag erfüllen kann. Durch das Auftauchen alter Bekannter ihrer Mutter befindet sich Clara zusätzlich in Gefahr, was die Geschichte noch viel spannender macht.

Cynthia Hand hat einen aufregenden Fantasy-Jugendroman kreiert, der mehrere Bände umfassen soll. Der erste Teil von Band 1 liess sich leicht und flüssig lesen, war durchweg fesselnd und ist mit einem wunderschönen Cover ausgestattet, ebenso wie der bereits angekündigte Nachfolgeband, der bereits im Oktober erscheint, so dass ich zum Glück nicht allzu lange warten muss. "Unearthly - Dunkle Flammen" war mehr als lesenswert und ich freue mich schon auf Band 2, der gleich auf meiner Wunschliste gelandet ist.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Engel erhält seine Aufgabe, 23. Juli 2012
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
Die 16-jährige Clara ist ein Engelblut. Nachdem sie beginnt, Visionen zu erhalten, ist klar: Clara hat eine Aufgabe erhalten. Diese hängt offenbar mit einem Jungen zusammen, im Hintergrund sieht sie einen Waldbrand. Nachdem sie in den wiederkehrenden Visionen immer mehr Details entdeckt, wird bald klar, dass sie mit ihrer Familie nach Wyoming umziehen muss. Hier soll sie an der Erfüllung ihrer Aufgabe arbeiten und ihre Fähigkeiten trainieren. Gleichzeitig muss sie versuchen, sich an ihrer neuen Schule möglichst unauffällig zu verhalten ' doch das fällt aufgrund ihrer wachsenden Fähigkeiten immer schwieriger'

Das Cover zeigt ein Mädchen, vermutlich Clara, in einem Wald, der vom Feuerschein rot erleuchtet wird. Hier zeigt sich deutlich der Bezug zur Vision, die sich von der ersten Seite an durch das gesamte Buch zieht. Die verschlungene Schrift des Titels passt meiner Meinung nach ebenfalls gut zum Engelthema, sodass mir das Cover im Ganzen sehr gefällt.

Zunächst muss ich sagen: Ich habe das Buch in Rekordgeschwindigkeit gelesen. Das liegt wohl zum einen am tollen Schreibstil der Autorin, durch den die Geschichte geradezu vorbeirauscht. Zum anderen steigt die Spannung im Buch immer weiter an, je näher Clara der Erfüllung ihrer Aufgabe kommt. Der Weg bis dahin ist lang, wird aber zu keinem Zeitpunkt langweilig. Stetig gibt es neue Enthüllungen und Erkenntnisse, außerdem werden Claras Versuche, als Neue in der Schule ihren Platz zu finden und sich von ihrer Aufgabe abzulenken, humorvoll beschrieben.

Sehr interessant fand ich die Kapitelüberschriften: Die Kapitel, welche jeweils um die 20 Seiten lang sind, beginnen stets mit einem kurzen Zitat aus dem nachfolgenden Abschnitt. Manchmal geben sie einen kleinen Hinweis auf das, was geschehen wird, oftmals werfen sie aber auch nur Rätsel auf bis zu jener Stelle im Kapitel, an dem der Satz fällt (ein Beispiel: 'Ich habe den schwarzen Tod überlebt.').

Die Geschichte wird durchgehend aus der Sicht Claras beschrieben. Diese wird dem Leser schnell sympathisch. Allzu gut kann man nachvollziehen, wie sie zunächst geschockt ist, als sie von ihrer Bestimmung erfährt, und schließlich versucht, ihrer Mutter mehr Informationen zu entlocken. Während ihre Kraft wächst, kommt es zu einigen amüsanten Zwischenfällen, mit denen Clara auf ihre Weise ganz souverän umgeht.

Claras Freundinnen sind zwei ungleiche Charaktere, die sie in den verschiedensten Lebenslagen unterstützen. Angela und Wendy ergänzen sich gut, indem sie jeweils ihre eigenen Stärken haben, die eine gute Freundin benötigt. Während Wendy Clara in allen emotionalen Fragen zur Seite steht, ist Angela ganz die Praktische.

Wie der Klappentext schon verrät, kommt auch die Romantik in diesem Buch nicht zu kurz. Ihre Hin- und Hergerissenheit zwischen zwei Jungen war typisch Jugendbuch und stellenweise doch etwas kitschig, insgesamt waren Claras Handlungen jedoch nachvollziehbar und haben dazu beigetragen, die Spannung hoch zu halten.

Unearthly war mein erstes Buch über Engel und konnte mich positiv überraschen. Mit Humor, Spannung und Romantik werden die Versuche eines Engelbluts beschrieben, ihren Platz in der Welt zu finden. Stellenweise sind mir Parallelen zu Twilight aufgefallen, dem dieses Buch mit einer eigenständigen Geschichte jedoch in nichts nachsteht. Wer Twilight mochte, wird auch dieses Buch mögen! Ich empfehle dieses Jugendbuch daher gerne weiter und freue mich schon jetzt riesig auf den 2. Teil der Trilogie, welcher am 1. Oktober erscheint!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 112 Seiten, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
...und es interessiert mich nicht die Bohne, wie diese Story endet.

Ich bin selbst schuld. Niemand sonst. Wieso kaufe ich auch einen Roman, der schon im ersten Satz mit "Die Erde steht still, wenn Engel lieben" beworben wird? Auch das Cover hätte mich vorwarnen können. Aber nein – ich wollte mal wieder nicht auf meine innere Göttin, ähm...Stimme hören.

Die Autorin unterrichtet Kreatives Schreiben? Sonderlich kreativ finde ich die schon inflationäre Verwendung des Wörtchens "schön" allerdings nicht. Hier ist alles und fast Jeder wunderschön und hochbegabt. *gähn*

Die Protagonistin Clara, als Viertelengel natürlich ausnehmend hübsch, fällt beim Anblick ihres wunderschönen Christian‘ innerhalb zweier Seiten gleich zwei Mal in Ohnmacht. Mir war ebenfalls schon ganz schummerig und nur die hektische Suche nach dem Riechsalz hat mich davor bewahrt. Stop! War das nicht ein anderes Jahrhundert? Tatsächlich. Ist erst knapp 200 Jahre her, dass mit dem beliebten Riechsalz reihenweise umfallende Damen wieder zum Leben erweckt wurden.

Das Bedürfnis, mir beim Lesen andauernd die Hände waschen zu müssen, damit die Seiten keine Schmalzflecken bekommen, konnte ich nur mühsam unterdrücken.
Einen echten Brüller habe ich dann auf Seite 60 gefunden.

Zitat:
"Ich rücke langsam in der Schlange vorwärts, hole mein Essen und folge Wendy zu ihrem Tisch, wo eine Gruppe identisch aussehender Mädchen erwartungsvoll zu mir aufsieht. Wendy rattert ihre Namen runter: Lindsey, Emma und Audrey. Sie wirken sympathisch. Zu den schönen Menschen gehören sie allerdings definitiv nicht; sie tragen T-Shirts und Jeans, haben Zöpfe oder Pferdeschwänze und kaum Make-up im Gesicht."

Ich habe den Satz gleich drei Mal gelesen! Bei einer so treffenden Beschreibung definitiv nicht schöner Menschen bleibt mir glatt die Spucke weg! Eindeutig eine Bildungslücke meinerseits.
Ich trage gerne Jeans und T-Shirts; sogar für einen Pferdeschwanz fühle ich mich noch nicht zu alt und in den Genuss von Make-up kommt mein Teint eher selten. Na gut – ich finde mich damit ab – zu den schönen Menschen gehöre ich jetzt definitiv nicht mehr. Schade! Ob mich eine Beauty-Beratung oder vielleicht gar eine Schönheits-OP doch noch in den Kreis der schönen Menschen katapultieren könnte? Nö, ich bin aus dem Alter raus, wo man sich für andere und deren Schönheitsideale aufbrezelt oder unters Messer legt. Wer mich nicht so mag, wie ich bin, der hat eben Pech.

Liegt Schönheit nicht im Auge des Betrachters? Den Fokus auf reine Äußerlichkeiten eines Menschen zu legen, halte ich in einem (Jugend?) Roman für keine gelungene Botschaft.

Einen Brüller hab ich noch:
Welche Sprache sprechen die Engel? Ist doch klar:
"ENGELLISCH! So unheimlich und wunderschön, wie die Klänge eines Lieds." (Zitat)

Ehrlich – ich hab schon jede Menge Tränen beim Lesen vergossen, hier allerdings nicht vor Rührung...
Kann mich mal einer aufklären, ob das im Original auch so kreativ ist?
Von Spannungsaufbau oder dem Vorantreiben der Handlung scheint die Autorin noch nicht viel gehört zu haben.

Soll ich sagen, dass es mir leid tut, das Buch nach 112 Seiten abgebrochen zu haben? Nein, es tut mir nicht leid. Ich habe keine Lust, mich durch (erwartete) weitere 300 Seiten Gesülze zu quälen. Es ist eindeutig das falsche Buch für mich gewesen.
Vielleicht liege ich ganz falsch mit meiner Meinung und der Rest macht all das wieder wett, was der Anfang versemmelt hat? Möglich, aber schwer vorstellbar...

Mein Fazit bis Seite 112:
Oberflächlich, anspruchslos, langweilig. Den zweiten Stern gibt es dafür, dass der Roman jedes Engel-Klischee aus meiner Kindheit erfüllt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mir mehr erhofft, 8. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
Die Erde steht still, wenn Engel lieben. «Am Anfang ist da ein Junge, mitten im Wald. So alt wie ich, um die sechzehn, siebzehn. Dabei sehe ich ihn nur von hinten. Ein orangefarbenes Licht erhellt den Himmel. Die Luft ist voller Rauch. Als ich einen Schritt auf ihn zugehe, knackt ein Ast unter meinen Füßen. Er hört mich, beginnt sich umzudrehen. In einer Sekunde werde ich sein Gesicht sehen. Genau da verschwimmt die Vision. Ich blinzle und er ist weg.» Clara gehört zu den Nephilim. Um ein Schutzengel zu werden, gilt es, eine Mission zu erfüllen. Doch das ist schwieriger als erwartet: Ein schwarzer Engel lässt ihre Seele in einen Abgrund stürzen und sie alles hinterfragen. Folgt Clara ihrer Bestimmung oder ihrem Herzen?

Meine Vorfreude für die neue Trilogie von Cynthia Hand war nach all den positiven Kritiken und dem Klasse Klappentext so groß, sodass ich leider mit zu hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen bin. Zwar sind die ersten Seiten noch interessant zu lesen, da man erst einmal Clara kennenlernt. Sie weiß, dass Engelblut in ihren Adern fließt und das diese Vision von dem Jungen ihre Aufgabe darstellt die sie als Schutzengel meistern muss. Doch nach einiger Zeit findet man sich in dem langweiligen Alltag von ihr wieder. Dabei begegnen einem immer wieder diese typischen Klischees, wie das in Ohnmacht fallen auf dem Schulflur und weitere typische Teenie Dramen.

Dabei macht auch Clara zu Anfang keine besonders gute Figur, obwohl sie der Engel ist. Sie erschien mir oftmals sehr oberflächlich und naiv, denn sie ist der Meinung, dass sie diesen Jungen, der sich als Christian entpuppt, aus ihrer Vision unbedingt lieben müsste, obwohl sie ihn noch nicht einmal kennt. Selbst als sie ihm dann endlich begegnet und feststellen muss, dass er eine Freundin hat, hält sie an ihrem Plan fest und will unbedingt mit zusammenkommen. Kurze Frage: Wie wäre es erst einmal mit kennenlernen?!
Das Clara dabei gar keine Augen für die Menschen hat, die sich wirklich etwas aus ihr machen und unter ihre aufgesetzte Maske gucken können, hat mich noch mehr erschüttert. Anstatt richtige Gefühle zu zulassen stößt sie diesen Menschen lieber vor den Kopf.

>>Ein wirklich, wirklich spirituelles verwöhntes Prinzesschien aus Kalifornien.<< (S.349)

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich die ersten 200 Seiten eigentlich die ganze Zeit nur gefragt, wann das Buch endlich zu Ende ist und ob ich überhaupt das gleiche Buch lese, wie all die anderen, die von dem Buch so begeistert waren? Ich konnte es bis dahin nicht wirklich nachvollziehen und auch jetzt, wo ich das Buch beendet habe fällt es mir schwer das zu begreifen. Denn das nächste Problem ist dann, dass Clara nicht nur oberflächlich und naiv war, sondern auch noch unglaublich viel gejammert hat. Diese ersten 200 Seiten handeln eigentlich nur von ein und dem selben Thema: Ich bin ein Engel, ich will kein Engel sein - Ich bin ein Engel, ich bin aber viel zu schlecht für einen Engel - Ich bin ein Engel, nein halt, nur ein Viertelengel...

>>Ich bin ein Engelblut. Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen. Ich muss mit dem Jammern aufhören, mit dem Zeitschinden, muss aufhören, alles in Frage zu stellen. Ich muss einfach.<< (S.226)

An diesem Punkt dachte ich mir dann nur: "Toll Clara! Und warum ist dir diese Erkenntnis nicht schon 150 Seiten früher gekommen?!" Auch die Entscheidung von wegen nehme ich lieber Tucker oder Christian war in meinen Augen keine wirklich schwierige Frage, obwohl (so ganz unter uns) Clara dieses Mal alles richtig gemacht hat...
Um einen wirklichen Wettstreit zwischen den beiden Kontrahenten ausbrechen lassen zu können hätte die Autorin wesentlich mehr auf Christian eingehen müssen. Wobei ich aber vermute bzw. befürchte, dass sie dieses Versäumnis im folgenden Band nachholen wird.

Der einzige Lichtblick dieser Geschichte und damit auch der Grund meiner Bewertung ist Tucker! Er ist einfach ein unglaublich toller Charakter, denn er hat nicht nur dieses gewisse Etwas, sonder ist in seiner Art auch noch außerordentlich sympathisch. Zudem hat er es geschafft, dass Clara ihre Maske vom kalifornischem Prinzesschien absetzt und mir endlich einmal sympathisch erschien. Die Zeit die Tucker mit Clara verbringt ist (leider) so ziemlich das interessanteste und beste an dieser Geschichte. Eine Tatsache, die eigentlich ziemlich niederschmetternd für mich ist, da ich mir wirklich mehr von dem Buch erhofft hatte.
Christian kann ich eigentlich kaum beurteilen.. Ich bin mir aber nicht wirklich sicher, ob das daran liegt, dass ich ihn einfach nicht leiden konnte, oder weil er doch ziemlich viel im Hintergrund agiert hat und somit fast nebensächlich war? Doch wenn er mal im Vordergrund stand kam er mir extrem eitel und nervig vor. Es ist zwar dauernd die Rede davon, wie intelligent und gebildet er ist, aber als Person konnte er mich mit seinem Charakter so gar nicht überzeugen.

Die Idee hinter dieser Geschichte ist unter dem großen Haufen an negativer Kritik eigentlich unauffindbar. Die Fetzen an Idee, die sich mir beim Lesen ergeben haben sind eigentlich ganz interessant und ausbaufähig. Zwar hat mir die Vorstellung der Autorin über Engel bzw. Viertelengel nicht sehr zugesagt, aber die Handlungen und geheimnisvollen Visionen haben mir trotzdem zugesagt.

Alles in Allem bin ich mehr als nur enttäuscht von dem Buch und frage mich die ganze Zeit, ob ich etwas falsch gemacht habe oder etwas nicht beachtet habe, sodass ich jetzt so negativ über das Buch denke? Da ich eigentlich trotzdem wissen möchte, wie es weiter geht und ob sich Cynthia Hand in meinen Augen noch steigern kann, werde ich mir auch den 2. Teil vornehmen, in der Hoffnung das es eindeutig besser wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Himmlisch gut!, 11. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
Die sechzehnjährige Clara Gardner sieht einen Jungen, der mitten in einem brennenden Wald steht. Sie spürt die Hitze und die fallende Asche auf ihrer Haut, riecht den beißenden Geruch des Feuers. Gerne würde sie das Gesicht des Jungen sehen, ihn erkennen, seinen Namen, den sie doch gar nicht kennt, rufen, wissen, was sie tun muss, wissen, ob sie ihn retten muss.
Sie möchte aber auch, dass er sie endlich sieht - in all ihrer strahlenden Schönheit.

Doch Clara befindet sich weder in einem echten brennenden Wald noch hängt sie Tagträumen hinterher - Clara hat eine Vision.
Denn sie ist viertel Engel und zu dreiviertel Mensch - fast genauso wie ihre alleinerziehende Mutter und ihr jüngerer Bruder Jeffrey.
Und diese Vision gibt ihr den ersten Hinweis, welche Aufgabe sie als Engel zu tragen hat:
Ist Clara womöglich ein Schutzengel?
Auf die Erteilung ihrer Aufgabe wartet Clara schon seit ihrem vierzehnten Lebensjahr, dennoch fürchtet sie sich auch davor, da sich ihr ganzes Leben dadurch ändern könnte - und ein Umzug in einen neuen Bundesstaat wäre da nur der Anfang...
Denn sie muss an den Ort ihrer Visionen, ihrer wahren Bestimmung reisen...
Und so zieht Clara mit ihrer kleinen Familie von Kalifornien nach Wyoming, vom Golden State in den Cowboy State, in die tiefste Provinz mitten unter lässige Cowboys, naturverbundene Fliegenfischer und süße Skilehrer, um ihre Aufgabe als Halbengel erfüllen zu können.

Und dann fiebert man mit Clara mit, wer wohl dieser Junge aus ihren Visionen ist, deren Gesicht sie nie sehen kann, wann sie ihm das erste Mal in der Realität begegnen wird und wie er auf Clara reagieren wird und was es mit diesem brennenden Wald auf sich hat.
Genauso vergnügt nimmt man an ihrem herrlich amüsanten und schrägen High School- Leben mit dem außergewöhnlichen Unterricht teil - so einen Geschichts- und Literaturunterricht hätte ich mir daaamaaals auch gewünscht ;O) - oder an ihren Unternehmungen in der Wildnis des Cowboy States.
Und dieses neue Leben zwischen den verschneiten Bergen von Wyoming ähnelt ihrem alten Leben so überhaupt nicht mehr.
Nicht nur, weil Clara nicht mehr im sonnigen Kalifornien zuhause ist und jetzt weiß, dass sie kein Mensch mehr ist und an sich, ihren Aufgaben und ihren unirdischen Kräften wachsen muss, sondern weil sie an der Jackson Hole High School nicht mehr zu den angesagten, coolen, beliebten Teenies gehört.
Stattdessen landet sie eher zufällig bei den unscheinbaren Mädchen, die sich selbst "die Unsichtbaren" nennen, zieht den Zorn der alljährlichen Abschlussballkönigin auf sich und landet ständig in riesigen Fettnäpfchen.
Und das meistens vor zwei Jungs, die unterschiedlicher fast nicht sein könnten und die ihr mehr oder weniger widerwillig den Kopf verdrehen.
Und dabei weiß Clara gar nicht so recht, was mit ihr in Wyoming genau passiert und ist dabei noch so herrlich amüsant, tolpatschig, authentisch, liebenswürdig und sympathisch und irgendwie alles andere als cool:
Wenn sie traurig ist, schaut sie "Ein Hauch von Himmel". Geht es ihr richtig mies, gar "Eine himmlische Familie".
Und im Auto hört sie die Dixie Chicks und Kelly Clarkson und keine angesagten Bands.
Und genau das macht sie so schrecklich normal und liebenswert.

Und so habe ich mich dann Seite für Seite gekringelt vor Lachen.
Cynthia Hands Schreibstil ist einfach so schön ironisch und leicht und dadurch erscheint Clara als fast normales Mädchen mit Stärken und Schwächen und der allgegenwärtigen Neigung zu Peinlichkeiten.
Das Familienleben der Gardners ist so warmherzig und offen, sodass Clara ihre Mutter als ihr ureigenes "Gilmore Girl" bezeichnet. Doch in Wyoming ändert sich leider das Verhältnis zu ihrer sonst so offenen, lustigen und junggebliebenen Mutter (schließlich ist sie schon über 100 Jahre alt), die neuerdings Geheimnisse vor Clara zu haben scheint und sich Sorgen um Clara und ihren Umgang macht.
Und es macht so viel Spaß Claras High School- Leben zu folgen und natürlich mitzufiebern, welche Aufgabe genau der Himmel für Clara vorgesehen hat und wann sie diese erfüllen muss.

Und das Beste daran:
Man weiß nie, was im nächsten Kapitel passieren wird!
Und auch die obligatorische Liebesgeschichte ist überhaupt nicht vorhersehbar und deshalb total spannend, erfrischend und einfühlsam und vor allem sehr sehr amüsant - was Clara natürlich gar nicht gefallen würde, wenn sie wüßte, dass wir als Leser ihre peinlichen Ausrutscher genießen.
Aber die Entscheidung, die Clara treffen muss, ist aber auch verflixt schwierig...
Christian Prescott oder Tucker Avery?
Alleine die Namen sind schon Programm...

Eine außergewöhnliche, überraschende, spannende, warmherzige Romantasygeschichte für Jung und Alt, der man anmerkt, dass sie mit viel Liebe, Fantasie, Humor und neuen Einfällen geschrieben worden ist.

Über den Inhalt an sich habe ich euch hoffentlich nicht zu viel verraten. Ich wusste vorher nichts über diese Geschichte und bin dementsprechend total unvoreingenommen herangegangen. Am besten ihr macht das genauso und lasst euch einfach von Seite zu Seite positiv überraschen!
Und das Cover passt trotz der sich etwas beißenden Farben so perfekt zum Inhalt:
Clara mit ihren, beschönigt ausgedrückt, kupferrot gefärbten Haaren und im Hintergrund der brennende Wald.

5 von 5 Sternchen für dieses unerwartet himmlische Lesevergnügen!
Ich bin immer noch begeistert!
Definitiv ein großes Jahreshighlight!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erst pfui, dann hui, 4. Oktober 2012
Von 
Gwyneth (ALzB) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
Clara ist ein Engelblut - ein Mensch, welcher nicht einfach nur ein Mensch ist.. denn ein Engelblut ist tatsächlich himmlisch. Sie stammen von ganzen oder auch halben Engeln ab, leben ein weitgehend normales Leben auf Erden - bis sich ihre Aufgabe bemerkbar macht. Dann wird ihr Leben auf den Kopf gestellt.. und genau das geschieht bei Clara. Als sich ihre Aufgabe in Form von Visionen bei Clara bemerkbar macht, packt ihre Mutter die Koffer und die ganze Familie zieht um. Dorthin, wo Clara offensichtlich sein muss. Doch leichter gesagt als getan. Nicht nur, dass Clara erst einmal genaueres herausbekommen muss.. sie verliebt sich. Aufgabe oder Liebe? Clara steht zwischen den Stühlen und hat keine Ahnung, welche Konsequenzen auf sie warten..

"Unearthly - Dunkle Flammen" ist ein Buch, welches auch in Deutschland bereits vor Erscheinen tatsächlich in den Himmel gelobt wurde. Viele begeisterte Leser griffen schon zur englischen Ausgabe und schwärmten vor sich hin. Das ließ begeisterte Leser, die jedoch lieber auf Deutsch lesen, neugierig werden und den Erscheinungtermin herbeisehnen. So war es auch bei mir. Auf den ersten Seiten des Buches stellte sich jedoch erst einmal Ernüchterung ein. So wirkt das Buch am Anfang recht durchschnittlich, fast schon etwas langweilig und erinnerte mal wieder eher an das Tagebuch eines Teenagers. Doch je weiter die Geschichte vorran schreitet und je wichtiger und klarer Claras Aufgabe wird, umso mehr vermag das Buch den Leser wirklich zu fesseln. Tatsächlich hat dieses Buch etwas Besonderes an sich, auch wenn es sich in vielen Punkten nicht von seinen Genre-Kollegen unterscheidet.

Die Spannung entsteht vor allem durch Claras Visionen - zu Beginn sind diese sehr bruchstückhaft und undeutlich, doch im Laufe der Geschichte sieht Clara immer mehr Details und man bekommt schließlich das große Ganze präsentiert. Der Leser wird neugierig auf Claras Aufgabe und wie sich das auf ihr Leben auswirken wird. Man fiebert mit dem unfreiwilligen Rotschopf mit.

Die Charaktere sind ebenfalls wirklich sympathisch. Clara selbst ist eine angenehme Protagonistin, wenn auch ein recht typisches Teenager-Mädchen, das ein bisschen zu sehr von Selbstzweifeln geplagt wird. Tucker war mein persönlicher Liebling - er bringt Humor in die Geschichte und die Dialoge zwischen ihm und Clara brachten mich mehr als einmal zum schmunzeln. Was sich liebt, das neckt sich. Oder? Auch Angela bringt schon recht früh Schwung in die Geschichte.. sie ist direkt und liebenswert, wobei ich mir nach wie vor unsicher bin, in welche Richtung sich ihre Rolle noch entwickelt. Denn auch Angela hat ihre Vergangenheit und ihr Geheimnis. Wie viel steckt tatsächlich dahinter? Christians Rolle in der Geschichte ist unwichtiger als gedacht und auch die befürchtete Dreiecks-Beziehung stellt sich als halb so wild raus - zumindest in diesem ersten Band.

Fazit
Nicht ganz so himmlisch wie erwartet, jedoch sehr lesenswert und nach einem holprigen Start sehr überzeugend. Unverzichtbar für Fans der Engel-Fantasy.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Engel sein ist so.... schwierig >.<, 4. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
Wie unschwer im Klappentext zu lesen, will Clara eigentlich nur ein ganz normaler Teenager sein. Doch Dank ihrer Mutter die ein Engel ist und sie deswegen auch, bekommt sie eine Aufgabe. Die bekommt jeder Engel im Alter zwischen 13 und 20 Jahren. Clara bekommt ihre und deswegen müssen sie umziehen, an den Ort wo alles passieren soll.
Wie das so bei Jugendlichen ist, ist ein Umzug ziemlich krass wenn man aus dem Freundeskreis gerissen wird und an der neuen Schule nicht so gut ankommt weil man den Freund des beliebtesten Mädchen anschmachtet.
Ja, Clara hat neben dem Engelproblem auch die eines ganz normalen Teenagers :)

Der Leser wird direkt am Anfang ins kalte Wasser oder auch in Claras Version ihrer Aufgabe geworfen. Es geht auch rasant weiter. Es passiert in den guten 400 sehr viel. Sei es die Lebensaufgabe eines Engels, Familie, Schulprojekte, der Schwarm oder Freundschaften, immer passiert was und lässt einen irgendwie nicht zu Atem kommen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich das Buch so schnell durch hatte?

Eigentlich besteht das Buch aus altbekannten Elemente. Trotzdem ist die Zusammensetzung sehr gut gelungen, denn man will einfach wissen, wie es weiter geht. Man kann nur die ganze Zeit mitfiebern. Schafft Clara ihre Aufgabe oder nicht? Für welchen Kerl wird sie sich am Ende entscheiden?

Dunkle Flammen ist der Auftakt einer neuen Engelsserie die den Namen Unearthly trägt. Der zweite Teil, Heiliges Feuer, erscheint bei uns im Oktober. Also dauert es nicht mehr so lange. Band 3, Booundless, ist noch nicht angekündigt aber in Amerika schon. Ja im Januar 2013 :)

Ich kann mich nur wiederholen. Das Buch fängt rasant an und bleibt Spannend bis zum Ende. Man fiebert mit Clara mit und hofft, das sie ihre Aufgabe erfüllt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Für alle Engel Leser zu empfehlen. Band 2 wird auf jeden Fall gelesen. Dauert ja auch nicht mehr, bis es raus kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Clara sei Dank keine 0815 Engelsgeschichte, 1. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
Durch Zufall bin ich auf eine gute Rezension von "Unearthly" gestoßen und wurde neugierig. Obwohl die ganze Engelthematik eigentlich nichts für mich ist, da ich die Reinheit und das unendlich Gute, welches den Protagonisten solcher Bücher gerne mal anhaftet eher langweilig finde. Negativ vorbelastet war ich schließlich auch, als ich "Engelsnacht" von Lauren Kate las und maßlos enttäuscht wurde.

Doch da hatte ich die Rechnung ohne Clara Gardner gemacht, die von Anfang an der Geschichte unendlich viel Leben einhaucht, ohne ein übertriebener Gutmensch zu sein oder mir mit ihrer Äsotherik auf die Nerven zu fallen. Nein Clara entscheidet so wie sie es für richtig hält und nicht wie von einer "höheren Macht" geleitet. Sie ist einfach unglaublich sympathisch und lässt sich in den verfahrensten Situationen nicht unterkriegen, ob im alltäglichen Highschoolwahnsinn, nach einer öffentlichen Zurückweisung beim Abschlussball oder im großen Showdown, bei dem sie für mich den Satz des Buches rausgehauen hat:
"Ich werde mich wehren, ihn bepinkeln, ankotzen, beißen, kratzen." (S.390)
Natürlich sprang dann mein Kopfkino an...
Was sie mir noch viel sympathischer machte, war, dass sie sich für den Jungen entschied, den auch ich favorisierte. Ich hoffe sie bleibt während der Reihe auch bei ihrer Wahl und springt nicht mehr zwischen Christian und Tucker hin und her.

Christian fand ich an sich eher blass geraten, obwohl sein Geheimnis am Ende mich doch zu überraschen wusste. Er ist dann doch leider der stereotype, mysteriöse, überirdisch gut aussehende Junge, welcher seit Twilight zu langweilen weiß. Tucker ist da das absolute Gegenteil. Zwischen ihm und Clara kommt es zu ganz vielen Herzklopfmomenten, obwohl Cynthia Hand uns durch ihren Schreibstil nicht immer an diesen Augenblicken teilhaben lässt, sondern wir erfahren erst im nachhinein durch Claras Erzählungen davon.
Die Autorin versteht definitiv ihr Handwerk, schließlich ist sie auch Dozentin für kreatives Schreiben und so fliegen durch ihren einmaligen, bildhaften Schreibstil die Seiten dahin.
Ein wenig klischeehaft sind für mich Claras Eltern dargestellt wurden. Der Vater ist niemals da und bezahlt für seine Abwesenheit mit teueren Geschenken, wie Autos zum Geburtstag seiner beiden Kinder, während die Mutter das komplette Gegenteil darstellt. Sie artet in ihrer Überfürsorglichkeit zur Glucke aus, die jeglicher Eigenständigkeit Claras mit Sanktionen den Riegel vorschieben will. Dabei sollte sie es eigentlich besser wissen, schließlich ist auch sie ein Engelblut, welches seit über 100 Jahren auf der Erde weilt. Ob ihr Verhalten mit ihrer geheimnisumwobenen Aufgabe zu tun hat, erfahren wir wohl in den nächsten Bänden. Ich wünsche mir auch für Claras Freunde, dass sie noch einige Wendungen durchmachen und vielleicht ein paar böse Begebenheiten ans Licht kommen.

Was mir an diesem Buch überhaupt nicht gefällt, ist sein Cover. Es soll wohl eine Anlehnung an die Engelsreihe von Lauren Kate darstellen. Dabei verliert es für mich jedoch jegliche Ästhetik und erinnert nur an eine Karikatur. Es sieht eher so aus, als würde Clara mit Vampirteint, zotteliger Aufstehfrisur und in einem viel zu eng geschnürten Gothikkleid (welches noch nicht mal ihrem Stil entspricht) durch den Wald trampeln. Das war leider nichts!

Aber für das deutsche Cover können ja Cynthia Hand und ihre Clara nichts daher gibt es von mir volle 5 Punkt und eine freudige Erwartung auf den nächsten Band "Heiliges Feuer". ML
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderschöner JugendFantasyRoman :D, 26. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
***INHALT/KURZBESCHREIBUNG ***

Meine eigenen Worte:

Am Anfang des Buches werden wir in eine Kleinfamilie eingeführt. Clara, die Tochter und Hauptperson in dieser Geschichte, ist süße 16 Jahre alt und geht zur Highschool. Sie hat einen jüngeren Bruder, Jeffrey, und die Geschwister leben bei ihrer alleinerziehenden Mutter. So weit, so gut: Das Besondere an Clara ist, dass sie zu einem Viertel ein Engel ist und sagen wir mal außergewöhnliche" Fähigkeiten besitzt. Damit sie zu einem Schutzengel werden kann, wird ihr - wie jedem Teenager in ihrer Situation - eine Aufgabe gestellt, die sie erfüllen muss. Keiner weiß, was sich im Einzelfall hierhinter verbirgt, aber die betroffene Person hat intensive Visionen. Clara träumt, sieht, riecht, fühlt einen Waldbrand und sie findet dort einen Jungen in ihrem Alter, den sie vor dem Feuertod retten muss. Die Familie muss umziehen, da diese besagten Bäume nicht in der Gegend wachsen. In der neuen Heimat findet sie schnell Anschluss und Gefallen an zwei Jungen, die sie in völlig unterschiedlichen Situationen und Lebenslagen kennenlernt. Wie wird sie sich entscheiden? Für die Aufgabe oder die Liebe? Kann außerdem geheim gehalten werden, dass sie und ihre Familie Engel sind?

***MEINE MEINUNG***

Cynthia Hand erzählt diese wunderschöne Jugend-/Engelsgeschichte in der jetzigen Zeit aus Sicht der Hauptprotagonistin - Clara in Ich-Form.

Der Leser erfährt, dass Clara und ihr Bruder sich sehr zusammenreißen müssen, um nicht wegen ihrer übernatürlichen Fähigkeiten in der Schule aufzufallen. Jeffrey kann einem zu Beginn schon ein wenig leid tun, denn ohne Rücksicht auf Verluste wird einfach umgezogen, weil das eben die Bestimmung von Clara, der Älteren, ist. Dementsprechend ist auch die Stimmung (sehr gut beschrieben wie ich finde) zwischen den Geschwistern. Der Bruder kann an der neuen Schule aber ebenfalls schnell Anschluss finden und als Leser hat man eigentlich auch im Hinterkopf, dass er ebenfalls irgendwann eine Aufgabe zu erfüllen hat und sich dann alle nach ihm richten müssen.

Die Eltern sind getrennt, ich weiß aber nicht wirklich, warum (vielleicht gibt es hierzu ja eine Aufklärung in den nächsten beiden Büchern). Die Mutter kümmert sich sehr fürsorglich um ihre Kinder, macht sich aber hauptsächlich Sorgen um ihre ältere Tochter, ob sie der Aufgabe gewachsen ist und sich vielleicht hiervon ablenken lassen könnte.

Die weibliche Hauptperson sowie die Nebenfiguren wirken sehr sympathisch und natürlich auf mich, so dass ich sie ohne weiteres in mein Herz schließen und zusammen mit ihnen Freud und Leid teilen konnte.

Es wird in diesem Buch viel mit wörtlicher Rede und mit moderner, aber nicht allzu jugendlicher Sprache gearbeitet. Der Text war dementsprechend schön flüssig zu lesen.

Am Anfang tat ich mich ein wenig schwer, in den Roman reinzukommen. Vielleicht, weil es sich hier doch um eine Erzählung aus Sicht einer Jugendlichen handelt - ich kann es nicht so genau sagen. Bis mich die Story so richtig gepackt hatte, habe ich auch schon ein Drittel des Buches lesen müssen, aber ab da konnte und wollte ich eigentlich nicht mehr aufhören zu lesen.

Es wird bei den Erzählungen und Beschreibungen sehr viel Wert auf Einzelheiten und Details gelegt. Z.B. die Badestelle und der Baum, von dem Clara und Tucker in den Fluss springen, konnte ich mir bildlich vorstellen und ich wäre am liebsten mit ihnen zusammen ins kühle Nass getaucht. Die beginnende Liebesgeschichte zwischen beiden u.a. mit den ersten Herzklopfen, Missverständnissen habe ich sehr gut verfolgen, verstehen und miterleiden können. Ein kurzes Aufschniefen bei einer Textpassage während meiner Zugfahrt konnte ich nicht unterdrücken *hach*

Die Dreiecksgeschichte wirkt nicht abgehoben oder unsinnig, viel mehr prallen hier zwei Jungen aus völlig unterschiedlichen Lebensbereichen auf Clara, die in ihren Überlegungen, Ansichten und Verhalten ihrem Alter entsprechend reagiert, aber dabei niemals nervig ist.

Sehr schön und beeindruckend fand ich, dass die Autorin gekonnt einfühlsame, beängstigende und gefährliche Szenen visuell beschreiben konnte, so dass ich das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein.

Das Buch hätte vollends meinen Lesegeschmack getroffen, wenn mich die Geschichte von der 1. Seite an gepackt hätte. Ich kann aber wirklich nicht sagen, warum dies nicht der Fall gewesen ist. Es hat erst ab der Geschichte mit Tucker so richtig Klick" bei mir gemacht.

***COVER/BUCHTITEL***

Bei so einem traumhaften Titelblatt muss ich doch noch ein paar Worte darüber verlieren.
UNEARTHLY ist in weißer schön verschnörkelter Schrift verewigt worden und man erkennt auf dem Cover die Rückansicht einer rothaarigen Frau, die vor verkohlten Bäumen steht. Wunderschöne Farben sind hier verwendet worden, wie ich finde. Wenn man sich die Beschreibung des Klappentextes nochmal durchliest und das Cover dabei betrachtet, kann man nur sagen: Perfekte Fotoauswahl!
Ich denke mal, dass Ihr mir zustimmt, dass man auf den ersten Blick erkennt, dass es sich um einen Roman aus dem Bereich Fantasy" handelt.
Der Buchtitel UNEARTHLY heißt übersetzt so viel wie ÜBERIRDISCH, was natürlich auch auf das richtige Genre hinweist. Mal eine sehr gute Übersetzung, die auch zum Roman passt. Habe in letzter Zeit wirklich mit den Ohren bei einigen anderen Büchern (z.B. Der Knochenbrecher von Chris Carter - passt nun so gar nicht zur Story!) schlackern müssen.

***INFOS***

DUNKLE FLAMMEN ist unter dem Genre Fantasy" einzusortieren. Soweit ich es überblicken kann und auf ihrer Homepage bzw. ihrem Blog fündig geworden bin, sind die Bücher der UNEARTHLY-Trilogie die ersten Werke von Cynthia Hand.

Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in Südkalifornien. Ihren eigenen Aussagen zufolge hat Sie keine Muse an ihrer Seite, sondern einen Schutzengel namens Buster, der es liebt, ihre Grammatik zu korrigieren.

Als Übersetzerin wurde Isabell Lorenz verpflichtet, die zuletzt Der Glanz des Südsterns" von Elizabeth Haran für die deutschen Leser in schöne Worte umformulierte.

Das Taschenbuch ist in Kapitel unterteilt, die jeweils ungefähr 20 Seiten beinhalten. Die Abschnitte sind mit Überschriften versehen - hier finden wir auch die schöne schnörkelige Schrift vom Cover wieder.
Es handelt sich eindeutig um einen Jugendroman, der aber auch Erwachsene anspricht. Ich war zumindest begeistert und lese eher selten Fantasy.

Als Vorab-Info für interessierte Reihenleser (so wie ich einer bin!) möchte ich anmerken, dass am 01.10.12 bereits Band 2 unter dem Titel Unearthly - Heiliges Feuer" erhältlich sein wird. Der dritte Teil (Boundless") wird allerdings noch etwas auf sich warten lassen, da die amerikanische Veröffentlichung erst am 22.01.13 erfolgt (ich denke mal, dass die deutsche Übersetzung dann später in Deutschland verkauft wird - Angabe ist aber ohne Gewähr...).

***FAZIT***

Ich liebe Bücherreihen und ich mag tatsächlich - wie es scheint - Fantasyromane. Den zweiten Teil dieser Trilogie habe ich mir bereits vorbestellt und bin sehr gespannt, wie die Geschichte um Clara weitergeht. Das Schicksal der Engel in diesem Roman und die schöne Storyline um Clara, Christian und Tucker haben mich in ihren Bann gezogen
.
Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen (1 Stern Abzug, da ich leider nicht von Anfang an gefesselt" war), werde dieses Buch weiterhin weiterempfehlen und habe es auch schon mehrmals ausgeliehen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unearthly - Dunkle Flammen, 9. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Unearthly. Dunkle Flammen (Taschenbuch)
Inhalt des Buches:
In dem Moment, als Clara ihre erste Vision hat, kann sie noch nicht wissen, was für einschneidende Folgen das für sie und ihre ganze Familie haben wird.
Denn nach Claras Vision von dem Waldbrand und diesem fremden Jungen reagiert ihre Mutter mit harten Maßnahmen. Aus dem schönen Kalifornien ziehen sie, ihre Tochter und Claras Bruder Jeffrey in das abgelegene Wyoming, in der Hoffnung mehr über Claras Aufgabe zu erfahren.
Zwar zeigt ihr die Vision mit der Zeit immer mehr Bruchstücke von der Aufgabe, doch geht es hierbei für Clara um Leben und Tod.
Deshalb ist es umso besser, wenn sie diesen Jungen findet und näher kennenlernt.
Das tut Clara auch tatsächlich: gleich am ersten Tag in ihrer neuen Schule fällt sie vor ihm in Ohnmacht und er trägt sie - ganz gentlemanlike - zur Schulkrankenschwester.
Sein Name ist Christian.
Es folgen Monate voller Teenieprobleme, Streit mit der Mutter, gelüfteter und gewahrter Geheimnisse und Freundschaften, die sich zu wahren Gefühlen entwickeln.
In dieser ganzen Zeit versucht Clara sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren: auf Christian. Aber ohne dass sie es vorhersehen und verhindern kann, schleicht sich jemand tief in ihr Herz und gefährdet damit nicht nur ihre Aufgabe, sondern auch Claras ganze Existenz als Engelwesen ...

Meine Meinung:
Am Anfang musste ich mich etwas zusammenreißen und tapfer Zeile für Zeile weiterlesen, weil mir die Geschichte an vielen Stellen zu sehr nach Klischee verlief.
Ein Ohnmachtsanfall in der Schule und als Clara das erste Mal mit ihren Skiern hinfällt, landet sie vor dem Skilift auf Christian, das Auto, das sie gleich zu Beginn rempelt, ist natürlich das von Tucker, ... sind nur einige Beispiele.
Manchmal war mir die Geschichte auch etwas zu mädchenhaft geschrieben und ich fühlte mich eher in einem Kitsch- als in einem Fantasy-Roman.
Und dann dachte ich wirklich nur: Das kann nichts mehr werden.
Aber im Gegenteil.
Nach einer Weile habe ich das Buch wirklich verschlungen und konnte mich kaum noch davon losreißen.
Mich interessiert das Thema Nephilim und Engel so oder so ungemein. Und hier ist wirklich eine gehörige Portion davon zu finden - wenn auch hier und da etwas kitschig.
Fazit:
Da wünscht man sich doch gleich, auch ein Engelsblut zu sein. ;)

Das Cover:
Auf dem Cover ist Clara in einem blutroten Kleid zu sehen. Im Hintergrund stehen hochgewachsene Bäume - Drehkiefern - und das orange Licht deutet das herannahende Feuer an.
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Unearthly. Dunkle Flammen
Unearthly. Dunkle Flammen von Cynthia Hand (Taschenbuch - 1. August 2012)
EUR 9,99
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