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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ein Strandkorb für Oma,
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Sönke und Maria leben zusammen auf der Insel Föhr. Sie sind gerade dabei, sich ein Häuschen nach ihren Vorstellungen einzurichen und fühlen sich wohl. Auch die Oma von Sönke und Maria (klingt komisch, ist aber die Oma von beiden) lebt schon immer auf der Insel, zieht sich meistens zu jugendlich an und ist sehr unternehmungslustig. Die beiden bekommen in den Ferien Besuch von ihrer fünfzehnjährigen Cousine Jade aus Frankfurt, deren Anblick sie erstmal verdauen müssen - aus dem ehemals kleinen, netten Mädchen ist ein schwarzgekleideter, stark geschminkter Teenager geworden, der sich am liebsten auf Friedhöfen aufhält. Nur zwischen Jade und Oma ist das Verhältnis von Anfang an gut, sie unternehmen viel zusammen. Zwischen Maria und Sönke kriselt es, da es nicht klar ist, ob Maria als Polizistin weiterhin auf Föhr arbeiten kann oder ob eine Versetzung droht. Ein Bilderraub aus dem Museum der Insel lässt alles andere in den Hintergrund treten - die Aufklärung dieses Falles schweisst die Familie zusammen - natürlich nach einigen Irrungen und Wirrungen, die sehr schön beschrieben sind. Allerdings baut sich meiner Meinung nach keine richtige Spannung auf.Ansonsten ein netter Roman für den Sommerliegestuhl, der sich leicht lesen lässt und mit seinen 218 Seiten auch recht überschaubar ist. Allerdings wird darin die Insel Föhr so wunderbar beschrieben, dass man direkt hinfahren möchte. Auch das Cover mit der zeitungslesenden Oma im Strandkorb ist sehr gelungen und genau richtig gewählt für die Geschichte. Mir hat es Spass gemacht, die Familie auf Föhr "zu besuchen", allerdings hätte man in die ganze Sache noch etwas mehr Spannung einbauen können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Seichte Lektüre für nicht allzu kritische Leser,
Von T. Jannusch "rumble-bee" (Velbert) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Ich habe sehr mit mir gerungen, ob es nun drei oder vier Sterne werden sollten. Doch letztlich habe ich mich zu drei Sternen entschlossen. Wenn ich in mich gehe, liegt dies vor allem daran, dass ich den ersten Band von Herrn Mommsen schon kenne, und gehofft hatte, er würde die Fehler aus seinem einmal erstellten "Roman-Rezept" des Erstlings, "Oma ihr klein Häuschen", ausmerzen. Doch nein - er verwendet dasselbe Rezept einfach noch einmal, und manche "Macken", die ich schon im ersten Buch unschön fand, fallen hier sogar noch mehr auf.Genau wie im ersten Band, hält der Klappentext meiner Meinung nach überhaupt nicht, was er verspricht. Dieser lässt nämlich einen ausgewogenen Plot vermuten - gleichmäßig verteilt auf eine schwierige pubertierende Cousine, auf die tüddelig werdende Oma, und einen "spannenden" Kriminalfall.Gut, mit der Ankunft von Jade, der (ups - welch ein Schreck) Gothic-Braut, werden die ersten Kapitel bestritten. Gut gemacht ist Jades pampige Art, und ihre spontan erblühende Freundschaft zur fidelen 76jährigen Oma von Sönke. Doch danach verliert der Leser diesen Handlungsstrang leider ein wenig aus den Augen; Jade taucht nur noch sporadisch auf, jedenfalls weniger, als man es vermutet hätte. Und auch ihre charakterliche Wandlung wird für mich nicht recht ersichtlich. Irgendwann ist sie auf einmal "nett", und das war mir zu plump und zu plötzlich. Das ganze Buch wirkt ein wenig bemüht, weil die 3 Handlungsstränge (eindeutig zu viel für dieses Büchlein) so unausgegoren miteinander verquickt werden. Immer wieder gibt es nette Episoden, das will ich nicht bestreiten, aber dadurch, dass Sönke in der ersten Person durch das Buch führt, bekommt man immer zu wenig von den anderen Handlungen, bei denen er gerade nicht dabei ist, mit. Die Folge davon ist, dass neue Entwicklungen immer ein wenig überraschend im nächsten Kapitel "nachgereicht" werden müssen. Das wirkte vom Stil her auf mich recht unbeholfen.Und der Schluss - genau wie im ersten Band, wird einfach irgendwann ein "Cut" gesetzt, und dann heißt es nur noch "wenige Wochen später". Die letzten Kapitel werden demnach einfach "abgehandelt", hier passiert zu viel und zu unlogisches, und das Ende... ich werde es nicht verraten, aber das fand ich völlig unnötig und fehl am Platz. Genauso notwendig wie eine Sahnehaube auf Kartoffelpuffern... Von der Handlung her wirklich gelungen finde ich eigentlich nur die Beziehung Sönke-Maria, und wie sie unter den Verstrickungen auf der doch recht kleinen Insel leidet. Es kann nicht einfach sein, eine Frau zu lieben, deren Vergangenheit alle auf der Insel kennen - man selbst aber nur teilweise. Schön sind auch alle Charaktere, für sich genommen. Sönke, der ein wenig tapsige und finanziell unsichere Insel-Neuling - die herrlich spritzige Oma, die sogar mit über 70 noch auf Partys geht - zwei Insel-Chöre, die sich gegenseitig eigentlich nicht grün sind - die verschiedenen Insel-Promis - Sönkes Verwandtschaft - und sogar eine Art "running gag" gibt es, weil nämlich die unsägliche Band aus der Ukraine schon wieder in der Kurmuschel spielt, wie im ersten Band auch...! Was ich dem Autor lassen muss, ist die Fähigkeit, in gleichmäßig auf das Buch verteilten Häppchen die Insel Föhr zum Leben zu erwecken. Die Beziehung zu den Dänen, Geest und Marsch, Stadt- und Landbezirke, Föhrer Manhattan (der schmeckt übrigens sehr lecker!), die Ortschaften und Sehenswürdigkeiten, die Friedhöfe - und und und, das war alles recht detailgenau und zutreffend dargestellt. Nur eines will mir partout nicht einleuchten. Durch welches Fenster sollen Oma und Jade, bitte, aus dem Museum ausgestiegen sein? "Durch eines der unteren Fenster"..? Meiner Erinnerung nach hat das Museum "Kunst der Westküste" nur Oberlichter, und nur im blauen Kinderbereich eine große Glasfront. Die einzigen von Wohnhäusern aus einsehbaren Fenster sind die von "Grethjens Gasthof", der direkt rechts vom eigentlichen Museumsteil liegt. Somit ist mir ein zentraler Aspekt der "Kriminalhandlung", die sowieso schon recht dürftig war, überhaupt nicht ersichtlich. Und zwei ganz eindeutige Fehler, die das Lektorat wohl übersehen hat, möchte ich auch noch erwähnen - wer daran nicht interessiert ist, kann diesen Absatz einfach überspringen. Erstens: im ersten Drittel des Buches wird der Taxifahrer Ocke, Omas Freund, innerhalb weniger Seiten zweimal in nahezu identischen Worten vorgestellt - so als hätte der Autor vergessen, dass er ihn vor wenigen Seiten schon einmal erwähnt hat. Zweitens: Sönke radelt mit Oma in der Marsch. Sie lassen ihre Räder an einem Zaun stehen und gehen lange (!) einen Weg entlang. Doch als ihnen ein Roller-Fahrer entgegen kommt und Oma nach Hause mitziehen will, steigt sie einfach auf ihr Rad und hält sich an dessen Schulter fest. Das ist logischerweise unmöglich - zuerst hätten sie zu ihren Rädern zurückgehen müssen. Man kann mich nun des "Korinthenkackertums" bezichtigen - aber mich ärgert so etwas vor allem deshalb, weil Herr Mommsen es auch im ersten Band mit der Logik manchmal nicht so genau genommen hat. Klingt dies alles nun sehr kritisch? Vermutlich. Allerdings sind meine Zeilen nicht absolut "vernichtend" gemeint. Ich kann nur einfach dieses Buch nicht so unbefangen "auf Unterhaltung hin" lesen wie manch anderer, eben WEIL ich Föhr genau kenne. Da achte ich umso mehr auf überzeugende Handlung - und daran hat es hier halt gehapert. Ich möchte dies aber insofern relativieren, als man sich sicher durch dieses Buch gut unterhalten fühlen kann. Es kommt sehr darauf an, was man hier erwartet. 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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Einen Strandkorb bitte!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Ein Strandkorb für Oma ist ein unterhaltsamer Roman für zwischendurch. Mit seinen nur knapp über 200 Seiten hat man ihn schnell gelesen.Es geht um Sönke und Maria: beide leben auf Föhr und haben für zwei Wochen ihre etwas andere, pubertierende "Grufti-Cousine" Jade zu Besuch. Dazu kommt eine im Herzen und Modegeschmack jung gebliebene Oma, die so langsam aber sicher auch Zeichen ihres Alters zeigt. Diese Kombination von sehr unterschiedlichen und liebevoll gezeichneten Charakteren macht dieses Buch zu einem idealen Sommerschmöker. Wer würde jetzt nicht gerne auf Föhr im Strandkorb sitzen und dieses Buch lesen? Mommsen hat es mit dieser Geschichte geschafft, die einzigartige Stimmung und Kulisse von Föhr an den Leser zu bringen. Neben einigen lustigen Momenten, bleibt auch ein wenig Spannung nicht auf der Strecke: schließlich muss ein aufsehenerregender Diebstahl aufgeklärt werden. Die Geschichte rund um Maria und ihren Ex-Freund Tobias kam mir allerdings ein bisschen zu kurz. Es wird immer nur flüchtig angedeutet, Sönke erfährt erst ziemlich spät davon, aber leider bleibt hier ein wenig die Dramatik und Spannung aus, die aus dem Aufeinandertreffen hätte entstehen können. Außerdem empfinde ich die Kommunikation zwischen Sönke und Maria während des gesamten Buches ein wenig kühl; Sönke ist oft allein unterwegs, weil Maria arbeiten muss. Hier hätte ich mir mehr Interaktion gewünscht. Alles in allem aber ein gutes, sommerliches Buch für den Zeitvertreib auf Balkonien! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Oma wird tüdelig,
Von moriturus (St. Ingbert, Saar) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Klappentext:Seit einem Jahr leben Sönke und Maria gemeinsam auf der Nordsee-Insel Föhr. Mit der Ruhe ist es allerdings vorbei, als Sönkes minderjährige Cousine Jade zu Besuch kommt. Statt des braven Mädchens von früher steht eine übelgelaunte Grufti-Braut vor ihnen. Auch Oma bereitet Sorgen, denn sie wird zunehmend vergesslich, so richtig vergesslich! Und dann geschieht auf der Insel ein spektakulärer Kriminalfall, und die Kripo schickt vom Festland einen Kommissar, den Maria noch von früher kennt ' ihr attraktiver Exfreund. Aber in der friesischen Karibik lösen sich alle Probleme irgendwann auf ganz eigene Art ... Meine Meinung: Das Buch hält, was es verspricht: eine locker leichte Sommerlektüre, in der gekonnt Heimatverbundenheit mit einer gewissen Portion Spannung gemischt wird. Gewürzt wird das ganze mit einer huten Prise hintergründigem Humor. Wer tiefgreifende Literatur erwartet ist hier fehl am Platze, aber die wird auch mit keinem Wort versprochen. Statt dessen bietet das Buch leichte Lektüre und Unterhaltung für ein paar unbeschwerte Stunden. Mein Fazit: Für den Urlaub am Strand oder auf Balkonien uneingeschränkt zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nette Sommerlektüre,
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Inhalt:Auf der Nordsee-Insel Föhr leben Sönke, sowie seine Lebensgefährtin Maria, eine Polizistin. Auch die Oma lebt auf Föhr. Sönkes Cousine Jade, eine pubertierende 15jährige soll für 2 Wochen zu Besuch kommen. Statt des braven Mädchens von früher kommt eine Gossip-Braut an. Zudem wird die Oma immer vergesslicher und tut sich mit Jade zusammen. Als im Museum in wertvolles Bild geklaut wird, überschlagen sich die Ereignisse. Meine Meinung: Eine nette Urlaubslektüre welche sich sehr leicht liest. Man bekommt Lust auf die Nordsee. Die Oma wird ziemlich überzogen charakterisiert. Man kann sich alle Personen sehr gut vorstellen, am besten jedoch Jade. Das Buch ist sehr lustig geschrieben teilweise jedoch ziemlich übertrieben und überspitzt. Die Spannung hält sich meiner Meinung nach in Grenzen. Man hätte ein bisschen mehr aus der Story machen können. Das Buch ist auch relativ dünn und könnte durchaus ein paar Seiten mehr haben. Aber insgesamt eine gut zulesende nette Story, ein richtiger Urlaubsschmöker, der Lust auf Nordseeurlaub macht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Insulaner halten zusammen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
"Ein Strandkorb für Oma" von Janna Mommsen ist eine herrliche Sommerlektüre, die auf der Insel Föhr spielt. Locker und leicht geschrieben ist dieses Buch ein netter Familienroman über die Familie und die Inselgemeinschaft - denn nicht jeder Bewohner gehört automatisch dazu. Ähnlich wie in Dörfern, wo man auch im "richtigen" Verein sein muss oder die "richtigen" Leute kennen. Ist man erstmal akzeptiert, stehen die anderen wie ein Mann hinter demjenigen.Sönke lebt auf der Insel - wie seine Oma und ein Teil seiner Verwandschaft. Seine Lebensgefährtin Maria ist Polizistin. Als die 15 -jährige Cousine Jade, ein Goth, zu Besuch kommt, und Oma und Jade unter Diebstahl-Verdacht geraten, wird es kompliziert. Oma vergisst vieles und wird tüdelig, Maria arbeitet mit einem Kollegen zusammen, den sie (zu) gut kennt. Die Familie und die Inselgemeinschaft, die an Sönkes Werbeprojekt interessiert ist, machen alles nicht einfacher. Wie trotz aller Irrungen und Wirrungen ein Happy End wartet, ist sehr lesenswert. Mir hat dieses Buch gut gefallen, es ist sehr unterhaltsam. Und es ist vor allem menschlich. Es macht einfach Spaß, es zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
rührend,
Von Andreas Langstrumpf "Andi1969" (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Ein rundes Buch. Eine Mischung aus Urlaub, Krimi, älter werden und Familie. Es macht Spass, ist flüssig zu lesen und kann ich empfehlen für die trüben, nassen Herbsttage auf der Couch. Ich habe gelacht, geweint und mich sofort im Buch wohlgefühlt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Lust auf Meer...,
Von KleineHexe82 (Bayreuth) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Bei "Strandkorb für Oma" handelt es sich um die Fortsetzung von "Oma ihr klein Häuschen", beide Bände spielen auf der Nordseeinsel Föhr. Ich habe bereits den ersten Band gelesen und das schadet sicher nichts, auch wenn man auch ohne den ersten Teil zu kennen, den Durchblick behält. Sönke, eigentlich ein Großstädter um die 30, ist im Verlauf des ersten Bandes auf Föhr gelandet, wo ein Teil seiner Familie und auch seine Oma leben. Dort verliebt er sich dann in seine Stiefcousine Maria und wohnt jetzt seit einem Jahr mit ihr in Omas kleinem Häuschen auf Föhr. Das ist die Ausgangssituation für "Strandkorb für Oma". Klingt recht idyllisch, wäre aber nicht genug Stoff für ein ganzes Buch. Daher kommt es zu neuer Aufregung, indem Sörens Cousine und natürlich auch zugleich Omas Enkelin Jade zu Besuch kommt, die sich vom kleinen süßen Mädchen in einen Grufti verwandelt hat und erst einmal so gar keine Lust hat, die Ferien auf einer Norseeinsel bei ihrer Verwandtschaft zu verbringen. Ein spektakulärer Diebstahl im Kunstmuseum der Insel holt zudem Marias Exfreund einen Polizisten auf die Insel, der noch deutlich Interesse an ihr zeigt, was zu Eifersuchtsattacken bei Sören sorgt. Noch schlimmer ist allerdings, dass Oma immer vergesslicher zu werden scheint und abbaut, sodass sich alle ziemliche Sorgen um sie machen und eine Lösung her muss, wie es mit Oma weitergehen soll, ob sie vielleicht sogar in ein Heim muss. Keine guten Aussichten also... Meiner Meinung nach lebt das Buch von den sympathischen und teilweise auch nicht ganz alltäglichen Charakteren, in die man sich gut hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen kann. Das gilt besonders für Sören. Und Oma muss man einfach gern haben, da sie einfach sehr liebeswert und zugleicht recht ausgeflippt und unkonventionell für ihr Alter ist und so immer wieder auf ungewöhnliche Ideen kommt. Zudem gefällt mir, dass alles auf der Nordseeinsel Föhr spielt, was ein bisschen für Urlaubsstimmung sorgt und bei mir dazu führt, dass ich da am liebsten auch bald hinfahren würde. "Strandkorb für Oma" ist angenehm leicht zu lesen, bietet aber dennoch immer wieder Überraschungen und ist sicher eine gute Urlaubslektüre, eignet sich aber genauso für einen gemütlichen Leseabend auf dem Sofa im Herbst.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein Strandkorb für Oma,
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Diese Geschichte schafft es schon auf den ersten paar Seiten eine sehr sommerliche Atmosphäre zu erzeugen, selbst wenn man beim Lesen, während man aus dem Fenster schaut das grausigste Herbst- oder Winterwetter sehen würde.Neben dieser sonnigen Atmosphäre schaffen es die Föhrer und vor allen Dingen Oma, die Geschichte durch ihre charakterlichen Feinheiten sehr amüsant und lustig zu gestalten ohne aufgesetzt komisch zu sein. Mommsen schafft es einfach auf eine sehr angenehme Weise seine Charaktere glaubhaft und realitätsnah zu gestalten. Allein durch die Art, in der über die Charaktere berichtet wird, macht sie zum einen sehr sympathisch und zum anderen besitzen sie alle sehr herrliche kleine Eigenheiten und Macken, die sie einfach besonders machen. Nachdem ich Oma in diesem Roman kennengelernt habe, würde ich sie liebend gern selbst einmal im realen Leben kennenlernen, insbesondere, da sie nicht die ganz typische Oma zu sein scheint, daher einen frischen Wind überall hereinbringt und zudem auch mit ungewöhnlichen Dingen umzugehen weiß, wie ihrer Enkelin Jade, die als Gothik auf dem ländlichen Föhr extrem heraussticht. Neben diesen vielen tollen Charakteren bringt zudem der Kriminalfall einiges an Spannung in die Geschichte und außerdem noch mehr Leben, wie ebenso auch gewisse Spannungen, insbesondere zwischen dem Erzähler Söhnke und der Polizistin und seiner Freundin Maria, welche die Geschichte zusätzlich mit Spannung würzen. Jedoch schaffen es auch dieses Verbrechen und alle Streitereien der Charakter nicht die Atmosphäre zu verdunkeln und das sommerliche Flair zu nehmen. Insgesamt ist es eine sehr turbulente, witzige und auch sommerliche Geschichte, die extrem viel Spaß macht, vor allen Dingen wegen Oma. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Strandkorb für Oma,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ein Strandkorb für Oma (Taschenbuch)
Das Buch hat absolut das gehalten, was es mir mit der Leseprobe versprochen hatte. Es hat einen schönen lockeren Schreibstil, die Personen sind gut beschrieben und meiner Meinung nach auch nicht überzogen dargestellt. Eine gute Mischung aus Spannung, Liebesgeschichte und Lebensweisheit, die aus diesem Buch spricht. Auch eine schöne Portion Lokalkolorit hat der Autor mit einfließen lassen. Dieser Tobias geht nicht nur Sönke auf den Nerv, mir auch! Oma Inken hat immer gute Ideen und eine sehr gute Portion Selbstbewusstsein. Die lässt sich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen und beweist, dass man sich auch im Alter nicht gleich unterkriegen lassen muss. Sönke und Maria haben ihre eigenen Probleme miteinander, die sie aber auch zu lösen wissen - wie könnte es in einem solchen Roman auch anders sein? Der braucht einfach ein Happyend.... Jade ist ein Thema für sich, aber auch sie findet ihren Weg, wenn das auch nicht so ganz einfach ist. Alles in allem ein tolles Buch mit viel Lesespaß, genau die richtige Urlaubslektüre, ob im Strandkorb oder anderswo!
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Ein Strandkorb für Oma von Janne Mommsen (Taschenbuch - 1. Juli 2011)
EUR 8,99
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