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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrenmorde in Finnland? - Maria Kallio ermittelt wieder
Brisantes Thema: Aus einem finnischen "Maedchen-Club", der fuer die Integration und Hilfe von weiblichen Teenagern - sowohl mit Migrations-Hintergrund als auch "einheimischen" - eingerichtet wurde, verschwinden drei junge Maedchen verschiedener Nationalitaeten. Kurz darauf findet man eine junge persische Frau erdrosselt auf.

Maria Kallio ermittelt...
Veröffentlicht am 10. Februar 2012 von miki101.Michaela

versus
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3.0 von 5 Sternen geht besser
habe schon bessere Krimis der Maria Kallio Reihe gelesen; finde diesen extrem langatmig; ein paar Seiten weniger wären besser gewesen
Vor 7 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrenmorde in Finnland? - Maria Kallio ermittelt wieder, 10. Februar 2012
Von 
miki101.Michaela "Jai yen" (VR/Italy) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Brisantes Thema: Aus einem finnischen "Maedchen-Club", der fuer die Integration und Hilfe von weiblichen Teenagern - sowohl mit Migrations-Hintergrund als auch "einheimischen" - eingerichtet wurde, verschwinden drei junge Maedchen verschiedener Nationalitaeten. Kurz darauf findet man eine junge persische Frau erdrosselt auf.

Maria Kallio ermittelt wieder.

Solide Krimikost, am Ende eine Wendung, die sich weder Ermittler noch die Einrichterin des Maedchen-Clubs in all ihrer Konsequenz hatten ausmalen koennen...

Wie immer in Leena Lehtolainens Krimis gibt sie uns auch durchaus interessante Einblicke in Marias Leben und die damit verbundenen positiven und auch negativen Entwicklungen.
Ebenfalls sehen wir die Spannungen, die zwischen den verschiedenen Ermittlungsstellen wegen Kompetenzen oder der Publikumsarbeit auftreten koennen.
Und immer wieder Episoden aus Marias Aufenthalt in Afghanistan, wo sie beinahe Opfer eines Attentates wurde. Die ihr heute noch Albtraeume bereiten, da eine deutsche Polizistin, eine Freundin, dabei ihr Leben lassen musste.
Umso mehr, als auch noch ein Offizier der finnischen Friedenstruppe auftaucht und sie mit Verschwoerungs-Theorien geradezu bombardiert...

Die Arbeit der Polizei, meist erschwert durch die Sprach- und Kulturbarriere, wird ebenso wie das Verhalten der Einwanderer-Familien sehr stimmig dargestellt.
Ausserdem bietet das Buch einen guten Einblick in die Arbeit der sogenannten "Friedenstruppen" der verschiedensten Nationen in aktuellen Krisengebieten.
Und vor allem die Sozialkritik - z.B. die Ablehnung militanter Anti-Migrations-Gruppen - kommt glasklar herueber.

Somit ein Krimi, der in seinem sozialen Engagement mehr als aktuell ist.
In dem aber die Polizeiarbeit, die Routine des Alltages und auch eine Prise Zufall jedoch im Vordergrund stehen.
Maria Kallio und Leena Lehtolainen - beide in Bestform, also.
Ich freue mich schon auf den naechsten Fall aus Espoo.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mitreißender Krimi mit aktuellem Thema, 23. Januar 2012
Der neue Krimi von Leena Lehtolainen ist genau so spannend, wie wir es von ihr erwarten. Stets richtet sie in ihren Fällen ein besonderes Augenmerk auf die Situation der Frauen. Neben der interessanten Karriere ihrer Kommissarin, die Job und Familie auch in außergewöhnlichen Situationen unter einen Hut bringen muss, führt sie uns dieses Mal die schwierige Situation junger Migrantinnen vor Augen, die sich gern in die Gesellschaft ihrer Gastländer integrieren möchten, dabei aber von ihren Familien und den alten Traditionen jede Menge Steine in den Weg gelegt bekommen. Nebenbei geht Lehtolainen auch auf die Probleme in Afganstian ein, bei denen es bei weitem nicht nur um Religion, sondern verschärft auch um einträgliche Drogengeschäfte und den Mohnanbau geht. Außerdem beschäftigt sie sich mit dem aufkeimenden Fremdenhass in ihrer Heimat Finnland, der sich besonders gegenüber muslimischen Männern entwickelt. So ist 'Sag mir, wo die Mädchen sind' ein mitreißender Krimi rund um ein komplexes und immer wieder aktuelles Thema, das Leena Lehtolainen mit viel Sensibilität und authentischem Touch angeht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Politisch und inhaltlich sehr interessant - Spannungskurve leider absackend, 26. Mai 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Brisantes Thema, gut dargestellt: die Arbeit der Polizei, die politische Situation in Finnland bezüglich Integration und Nicht-Integration von Ausländern sowie rassistische Ansichten und Vorurteile verschiedener Personen und Gruppen, Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Ehrenmorde und der Afghanistan-Krieg. Maria Kallio ist um die 40, ihr Privatleben ist anders als früher, alte Lena-Lehtolainen-Fans können miterleben, wie sich Maria Kallios Leben verändert - das alles spricht mich an und unterscheidet diesen Krimi wohltuend von anderen.
Aber trotzdem ist es mir ab etwa der Hälfte des Romanes immer wieder schwer gefallen, mich zu konzentrieren. Und so manches Mal bin ich eingeschlafen beim Lesen.
Ich hab mich gefragt, woran das liegt. Lena Lehtolainen hat so viele verschiedene Personen in diesen Krimi eingearbeitet, dass es ein bisschen schwierig wird, den Überblick zu behalten. Es ist immer mal wieder so, dass man erstmal nachdenken muss, wer denn jetzt die Person ist, die zu dem Namen gehört, der gerade auftaucht. Das stoppt den Lesefluss unnötigerweise. Was mir außerdem unangenehm auffiel, waren Passagen, in denen nachträglich etwas erklärt wird, das bereits vor einiger Zeit passiert ist. Keine kunstvoll aufgebauten Rückblenden, sondern kleine Einschübe von etwa einer halben Seite oder weniger, die den Fortgang der Erzählung stören. So etwas ist ungeschickt und "tödlich" für den Spannungsaufbau. Erst recht gilt das für Verhöre/Gespräche in indirekter Rede, die manchmal lustlos schnell runtergeschrieben zu sein scheinen, als ob Lena Lehtolainen plötzlich eingefallen wäre: "Ach ja, darüber muss ich ja a u c h noch berichten, na, dann schnell eine Zusammenfassung."
Aufgrund der vielen verschiedenen Handlungsstränge und der schwächen in Aufbau und Dramaturgie zerfasert der Krimi zum Ende hin ziemlich. Es gibt immerhin eine überraschende Auflösung, die jedoch nicht alles retten kann.
Dennoch gebe ich 4 Sterne, da dieser Krimi inhaltlich so viel zu bieten hat, dass es sich lohnt, ihn zu lesen, wenn man bereit ist, über die Schwächen im Aufbau, Dramaturgie und Stil hinwegzusehen.
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5.0 von 5 Sternen finnische Krimis, 31. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sag mir, wo die Mädchen sind: Maria Kallios zehnter Fall (Taschenbuch)
bin ein Fan von finnischen Krimis und habe das Buch schon gelesen! Auch die neue Serie habe ich schon bestellt, gerne wieder
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3.0 von 5 Sternen geht besser, 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
habe schon bessere Krimis der Maria Kallio Reihe gelesen; finde diesen extrem langatmig; ein paar Seiten weniger wären besser gewesen
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4.0 von 5 Sternen Nicht von der alltäglichen Sorte ..., 24. Februar 2013
Von 
Thomas Lawall (Sinsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Maria Kallio telefoniert mit ihrer Tochter Iida. Die 13-jährige weiß es bereits, dass die SMS, die sie bekommen hatte, der Wahrheit entspricht. Ihre Freundin Noor Ezfahani wurde ermordet. Laut den Angaben ihrer Eltern war sie wie immer gegen 15 Uhr aus der Schule gekommen. Nach dem Abendessen sei sie zu einem Spaziergang aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt. Iida will sich nach der Schule mit einigen Freundinnen treffen, um nach dem Einkauf von Blumen und Kerzen, den Fundort der Leiche aufzusuchen. Ihre Mutter zeigt sich wenig begeistert, denn schließlich würden sie in dem zweifellos abgesperrten Gebiet die weiteren Ermittlungen erheblich stören.

Iida zeigt sich wenig beeindruckt und lässt von ihrem Vorhaben nicht ab. Maria Kallio lenkt ein und verspricht ihrer Tochter, sie an der Fundstelle abzuholen. Sie verlässt das Präsidium, läuft nach Hause und fährt mit ihrem Wagen sofort nach Olario, wo sie vor der Schule parkt. Sie folgt einem Trampelpfad, der zum Ort des Geschehens führt, wo die technischen Ermittlungen noch in vollem Gange sind. Zahlreiche Jugendliche haben sich vor der Absperrung versammelt, wo sie für die ermordete Noor bereits eine provisorische Gedenkstätte aus Kerzen und Blumen errichtet haben. Alle ringen um Fassung und schließlich muss Maria Kallio ihrer Tochter versprechen, dass sie das Verbrechen aufklären wird.

Ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Die Familie des sechzehnjährigen Mordopfers beschuldigt einen Neunzehnjährigen, ihre Tochter belästigt zu haben. Tuomas Juhani Soivio wäre deshalb, laut Angaben der Familie Ezfahani, zweifellos der Mörder ihrer Tochter. Ihre Freundinnen sind anderer Ansicht. Die beiden wären ein glückliches Paar gewesen. Den Mörder solle man eher im Kreis der Familie suchen. Schließlich wisse ja jeder, welches Regiment bei ihr zu Hause geführt würde. Ohne Kopftuch über die Strasse zu laufen, wäre mit der Androhung von Prügel verbunden gewesen. Der schlimmste wäre Vetter Rahim, welcher bereits der Polizei wegen einiger Körperverletzungsdelikte bekannt wäre.

Oberkommissarin Maria Kallio, die im Rahmen einer Organisationsreform bei der Espooer Polizei als "Kommissarin der Einheit für untypische Fälle" eingesetzt ist, hat sich nicht nur mit dem Mord an der jungen Noor Ezfahani zu beschäftigen sondern auch noch mit drei verschwundenen Mädchen. Aziza Abdi Hasan, eine Siebzehnjährige aus Afghanistan, Sara Amir, eine vierzehnjährige bosnische Muslima und Ayan Ali Jussuf aus dem Sudan, achtzehn Jahre alt. Ein Zusammenhang drängt sich auf, der zunächst in falsche Richtungen führt ...

Der etwas eigenwillige Erzählstil der finnischen Autorin stellt die eine oder andere Hürde auf, die es geduldig und mit einiger Ausdauer zu überwinden gilt. Mitunter bleibt in den ersten Kapiteln auch der Eindruck einer merkwürdig farblosen Sprache und etwas holprig formulierte Rückblenden nicht unbemerkt, was den Rezensenten dreimal dazu bewog, die Lektüre abzubrechen. Doch "Sag mir, wo die Mädchen sind" gehört zu jenen Werken, die sich solch ein Ungemach nicht gefallen lassen und sich, auf welchen Wegen auch immer, stets wieder im Gedächtnis zurückmelden und darauf bestehen, es doch gefälligst noch einmal zu versuchen. Im vierten Anlauf habe ich dem Drängen nicht nur nachgegeben, sondern auch das Buch nicht mehr aus den Händen legen können.

Was dennoch bleibt, ist Leena Letholainens teils sehr sachlich formulierter Erzählstil, der mitunter fast amtliche Formulierungen nicht auslässt, andererseits aber zuweilen mit einem ausgesprochen trockenen Humor überrascht. Dieser kommt dann wahrlich so unerwartet, dass er beinahe etwas aufgesetzt wirkt. Das muss wohl die finnische Art des Erzählens sein, was dieses Buch zweifellos zu etwas Besonderem erhebt, insbesondere wenn Maria Kallios zehnter Fall für den Rezensenten den ersten bedeutet. Dennoch teile ich eine von "Frau Ezfahanis" Eigenschaften, zumindest was deren Namensgedächtnis betrifft und welches mich zu begleitenden Notizen nötigte: "Finnisch Name schwierig. Bleibt nicht in Kopf."

"Sag mir, wo die Mädchen sind" dann insgesamt schon. Der sehr feinfühlige Blick auf die Gesamtproblematik der Integration und deren mannigfaltige Schattierungen verleihen dem Roman eine ganze Reihe aktueller Bezüge. Neben der Berücksichtigung ganz spezieller Sichtweisen von Menschen aus aller Herren Länder, wo im Zusammenleben untereinander sowie mit der finnischen Bevölkerung mitunter Welten aufeinanderprallen, bleibt das Buch dennoch ein Kriminalroman. Erfreulicherweise nicht von der alltäglichen Sorte. Leicht unterkühlt - aber von einer erfrischenden Prägnanz.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu schnell geschrieben, 12. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Natürlich können wir es alle nicht erwarten, daß ein neuer Fall der Maria Kallio auf den Markt kommt. Leider beschleicht mich bei den letzten Bänden das Gefühl, daß der Autorin die Ideen ausgehen und daß der Zeitdruck pünktlich abzuliefern zu groß wird. Trotzdem hatte ich beim Lesen Spaß und freue mich auf den nächsten Fall.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschenk, 8. Januar 2014
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Rezension bezieht sich auf: Sag mir, wo die Mädchen sind: Maria Kallios zehnter Fall (Taschenbuch)
Dieses Buch war ein Geschenk da sich der Beschenkte es ausgesucht hat gehe ich davon aus , das alles ok war
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Sag mir, wo die Mädchen sind: Maria Kallios zehnter Fall
Sag mir, wo die Mädchen sind: Maria Kallios zehnter Fall von Leena Lehtolainen (Taschenbuch - 2. Dezember 2013)
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