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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brüllend komisch und zugleich berührend, ein wunderbares Buch
Um es kurz zu machen: Das Buch ist grandios.
Schon die ersten drei Seiten sind so brüllend komisch und gleichzeitig klug geschrieben, dass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Und dieses Niveau hält das Buch bis zum Ende.
Max' Leben verlief 45 Jahre lang vollkommen vorhersehbar: Er bekam die Frau, die er wollte - Dorit, resolut und...
Veröffentlicht am 24. Juli 2012 von Modus

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grausig geschrieben (oder lektoriert?)
Ich schätze die kurzen Texte ungemein und sie treffen auch genau meinen Humor. Nur leider geht die Übertragung auf Romanlänge gründlich schief. Ob das so das Werk des Autors war oder das Buch irgendwie gekürzt oder ähnlich zusammenlektoriert wurde, ist schwer zu sagen. Aber neben plattem Witz unter der Gürtellinie, einer Geschichte, die...
Vor 4 Monaten von JR veröffentlicht


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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brüllend komisch und zugleich berührend, ein wunderbares Buch, 24. Juli 2012
Von 
Modus "Modus" (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Broschiert)
Um es kurz zu machen: Das Buch ist grandios.
Schon die ersten drei Seiten sind so brüllend komisch und gleichzeitig klug geschrieben, dass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Und dieses Niveau hält das Buch bis zum Ende.
Max' Leben verlief 45 Jahre lang vollkommen vorhersehbar: Er bekam die Frau, die er wollte - Dorit, resolut und erfolgreiche Werbeagentur-Frau. Er arbeitet weitgehend unbemerkt als leicht chaotischer Redakteur bei einem Fernsehsender, geht regelmäßig mit seiner schönen türkischen Kollegin Nergez essen und schafft es doch nicht zum Seitensprung. Er hat einen 18-jährigen Sohn kurz vorm Abitur, Konrad, und seine Eltern, die ruhig das Renterdasein genießen.
Doch alles ändert sich, als Naddi einzieht, Konrads erste und chaotisch-prollige und ziemlich psychotische Freundin. Naddi kann 'mein' und 'dein' nicht unterscheiden, versaut zum Einstand das Badezimmer, krümelt das elterliche Ehebett mit Chips voll, bringt Konrad den Genuß bunter Pilze bei und schürt bei Max und Dorit die ständige Furcht vor einer Schwangerschaft.
Zur gleichen Zeit verwandelt sich der Vater in einen unleidlichen Pflegefall, ein unbekannter Verfolger beschädigt ihm täglich das Auto und Max bekommt einen Vertretungsjob bei der Serie 'Ihnen kann geholfen werden' - mit einem Einstiegsengagement, das alle Voraussetzungen für eine Katastrophe erfüllt.
Plötzlich ist nichts mehr vorhersehbar und Max befindet sich von einem Tag auf den anderen im freien Fall ...

Von Anfang bis Ende schafft es der Autor nicht nur, zum Kaputtlachen lustige Momente einzufangen, bei denen man laut herauslachen muss, sondern auch eine richtig gute und anrührende Geschichte zu erzählen, die Tiefe und Bedeutung hat und viel berührender ist, als so mancher sentimentalitätstriefende Schicksalsroman. All die Charaktere im Buch wirken zutiefst wahrhaftig und echt, wie aus dem Leben geschnitten, kein bisschen aufgesetzt oder künstlich. Mit jeder Faser leben sie, und deshalb ist es auch so unglaublich komisch, selbst in tragischen Momenten, mit ihnen durchs Leben zu stolpern.
Der Humor in diesem Buch ist keine Aneinanderreihung erzwungener Gags, und auch keine Übersteigerung von Klischees, wie man sie in anderen Genre-Vertretern oft findet, sondern wunderbare Situationskomik und das unwillkürliche Kichern, das einen befällt, wenn jemand Dinge ausspricht, wie sie sind, ganz ungeschminkt. Seien es die absurden Momente beim Dreh der Reality-Show, bei denen um jeden Preis der Schein aufrecht erhalten werden muss. Sei es der ungebremste Wahnsinn trifft auf angestrengte elterliche Vernunftbemühungen im Hause Max&Dorit, wenn eine sechzehnjährige Punk-Göre sich in den Werten bürgerlichen Etablissements verheddert und der achzehnjährige, von Pilzen überforderte und spät-pubertierende Schlacks nur stammeln kann: Abba üch lühbe sie doch! Oder seien es die tragisch-komischen und zugleich sehr berührenden Momente, wenn Max bei seinen Eltern zwei Stunden lang damit zubringt, seinen schwerkranken, zweieinhalb Zentner schweren, sozialistische Arbeitsethik predigenden Vater vom Balkon aus dem strömenden Regen ins Trockene zu bugsieren, ohne sich dabei das Kreuz zu verreißen.

Eine meiner Lieblingsstellen (zwischen Max und Dorit, nachdem die Naddi-und-Konrad-Liebeskatastrophe eskaliert):
"Liebe ist doch wirklich das letzte!", sagte ich wütend. [...] "Alles geschieht aus Liebe! Eine Ausrede für Wahnsinn und Egoismus!" [...]
"Das zwischen uns ist also keine Liebe?", fragte Dorit.
"Nein", sagte ich. "Natürlich nicht. Es ist mehr. Deswegen hält es auch. Lieben kann doch jeder Idiot!"

Noch mal: ein ganz, ganz tolles Buch. Wunderbar komisch, berührend erzählt und mit einer richtig guten Geschichte, die sogar ein paar unerwartete Wendungen bereithält.
Konkurrenzlos gut!
Unbedingt lesen!
Gäbe es 6 Sterne, ich würde sie sofort vergeben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grausig geschrieben (oder lektoriert?), 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Broschiert)
Ich schätze die kurzen Texte ungemein und sie treffen auch genau meinen Humor. Nur leider geht die Übertragung auf Romanlänge gründlich schief. Ob das so das Werk des Autors war oder das Buch irgendwie gekürzt oder ähnlich zusammenlektoriert wurde, ist schwer zu sagen. Aber neben plattem Witz unter der Gürtellinie, einer Geschichte, die keinen Meter trägt, so schmerzen vor allem diese haarsträubend flachen Psychologien der Hauptpersonen, bei denen man wirklich viel Phantasie aufbringen muss, um zu verstehen, warum nun jeder das tut, was er tut. Ich habe mich veralbert gefühlt, als die Geschichte zuende war. Kein Strang richtig bedient, geschweige abgeschlossen. Sehr enttäuschendes Buch.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungen, 17. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Broschiert)
Mein erstes Buch dieses Autors und gleich ins " Schwarze " getroffen. Witzig unterhaltsam und manch einer in diesem Alter findet Parallelen zum eigenen Leben.

Max, der Protagonist dieses Buches, hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass er seiner Frau erklären muss, warum er ein Kondom mit sich herum trägt, dass er netterweise seinem Sohn abtritt, dessen erste Freundin Naddi, Max nachts vollkommen überraschend auf der Toilette trifft.Nein , auch im Fernsehsender, in der er als Redakteur arbeitet, ist der Teufel los. Da müssen schon mal psychisch angeschlagene Kollegen aus der Psychatrie geholt werden, um eine Sendung zu retten. Auch sein Vater bereitet Max große Sorgen, also ein rundherum gelungenes Leben, dass man eigentlich einfach nur noch ordnen muss.

Stefan Schwarz hat mit seinem Buch meine Art Humor getroffen.Er erzählt das Leben eines Familienvaters auf herrliche Art und Weise, ohne jemals plump zu wirken. Die Situationskomik,mit der dieses Buch des öfteren aufwartet, ist mehr als gelungen und hat meine Lachmuskeln arg strapaziert.Die Personen in diesem Roman sind so beschrieben, dass sich ein jeder in einem dieser Personen oder Situationen wiedererkennen wird und das macht den Reiz dieses Buches aus. Alles ganz alltäglich, aber auf appetitliche Weise serviert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebenswürdige Un-Geschichte, 5. Dezember 2013
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Taschenbuch)
Max Krenke ist Mitte vierzig, Redakteur beim Landfunk, Ehemann der resoluten Erfolgsfrau Dorit sowie Papa von Mascha und Konrad. Letzterer betritt soeben die Volljährigkeit - und bringt eines Tages Naddi mit nach Hause, ein unaufhörlich plapperndes Piercingmonster, dem Max kein einziges Wörtchen glaubt. Die überschaubare und bislang heimelige häusliche Welt wird auf eine harte Probe gestellt.
Außerdem ist da noch Max' Vater, der mal ein hoher Funktionär in der DDR-Agrarindustrie war und pausenlos von alten Zeiten erzählt, während er körperlich verfällt, was er allerdings nicht wahrhaben will.
Abgerundet wird die Angelegenheit durch die reizvolle Kollegin Nergez, mit der Max, wie ein Reportagegast quasi en passant festgestellt hat, genetisch ideal harmoniert, so dass die beiden eigentlich unbedingt Kinder zeugen müssten. Deshalb kauft sich der Held ein Kondom, denn früher, als er noch jung war, führte das unweigerlich dazu, dass es keinen Sex gab. Dieses Kondom allerdings findet die Ehefrau Dorit. Zu allem Überfluss führt ein anonymer Täter rätselhafte Anschläge auf Max' Auto durch.

Unterm Strich spielen Geschichte und Verwicklungen aber kaum ihre Rollen, zumal von einer Geschichte Schrägstrich Handlung im eigentlichen Sinn überhaupt nicht gesprochen werden kann. Insofern sei dem Autor auch verziehen, dass die Auflösungen auf eher tönernen Füßen stehen, um es vorsichtig auszudrücken, denn bei diesem kurzen, vergnüglichen und überaus liebenswerten Roman ist eindeutig und sprichwörtlich der Weg das Ziel. Stefan Schwarz legt seiner sympathisch-chaotischen Hauptfigur so wunderbare Sätze in den Mund und Gedanken in den Kopf, dass es eine wahre Freude ist, zudem skizziert der Autor sein überwiegend schrullig-originell-hinreißendes Personal präzise, anschaulich und mit erkennbarer Zuneigung zu seinen Figuren. "Das wird ein bisschen wehtun" ist eine clevere und humorige Liebeserklärung an die Familie, das Dasein, die Merkwürdigkeit der Welt und ihre Passagiere. Schwarz macht sich an keiner Stelle über irgendwen lustig (okay, die dicke Vroni kriegt durchaus ihr Fett weg), und dennoch muss man oft lachen oder schmunzeln - und fortwährend nicken. Der Autor führt den Beweis, dass Comedyliteratur kein simples Haudrauf sein muss, in dem Figuren zu reinen Pointenlieferanten werden, sondern dass man sich ihnen auch ... äh ... ernsthaft zuwenden kann, ohne auf Humor zu verzichten. Man könnte sogar sagen, dass Schwarz' Max Krenke ein klassischer Entwicklungsromanheld in bester Wilhelm-Meister-Tradition ist - nur eben sehr viel lustiger als beim ollen Goethe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen OK!, 25. August 2013
Von 
B. Binger (Mainz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Kindle Edition)
Drei Sterne für dieses Buch! Es ist unterhaltsam und im ersten Drittel echt witzig. Dann kommt jedoch leider nicht mehr viel hinzu... Eine nette Urlaubslektüre, aber in diesem Genre gibt es bessere.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Max wieder in lustig und mit Tiefgang. Perfekt!, 15. November 2012
Von 
Bookmark - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Broschiert)
Mein Gott, was habe ich mit Stefan Schwarz bzw. mit seinen
Büchern schon für Spaß gehabt.

Hier gibt es jetzt ein lustiges Buch mit Tiefgang. Das muß
man so erstmal hinbekommen.
Klasse! Mir fehlten diesmal zwar ein paar von diesen wunderbaren
Sätzen, die ich aus "Hüftkreisen mit Nancy" kannte, aber die
Sache mit der Windelbestellung hat mich dafür entschädigt. Ich habe
Tränen gelacht. Ein ganz tolles Buch!

Liebe Grüße aus dem schönen grünen Bezirk im Südosten Berlins!
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es hat wehgetan - vor Lachen!, 20. März 2012
Von 
M. Weigand "#17" (Köln, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Broschiert)
Zunächst muss ich sagen, dass ich normalerweise fast nur historische Romane lese, im Sommer 2010 von meiner Frau genötigt wurde Hummeldumm von Tommy Jaud zu lesen und seitdem immer mal wieder Romane von Comedy Autoren lese. Dadurch bin ich zufällig auf dieses Buch gestoßen, weil ich vom Cover einfach angesprochen war. "Das wird ein bisschen wehtun" erzählt die kurze Episode eines durchschnittlichen Mannes, verheiratet 2 Kinder, VW Passat in der Zeitspanne der ersten Freundin seines 18 jährigen Sohnes. Stefan Schwarz besitzt hierbei die außergewöhnliche Fähigkeit den Leser die "Durchschnittlichkeit" seines Protagonisten fühlen zu lassen und die Situationen in die dieser sich begibt, bildlich vor Augen zu führen. Diese Situationen beginnen mit Problemen, die jeder 35-50 jährige Familienvater mit älteren Familienangehörigen (Eltern/Großeltern) nachempfinden kann und werden z.T. überspitzt bis zu Ende widergegeben. Ich habe wirklich Tränen beim Lachen verdrückt und meiner Frau erging es ebenso.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Au! Das tut wirklich ein bisschen weh!, 11. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Taschenbuch)
Sorry, wahrscheinlich fehlt mir hier ein Modul, welches mich daran hindert, dieses Buch witzig zu finden. Ich will es auch nicht negativ bewerten. Bin einfach nicht der richtige Leser. Es ist mir einfach zu einfach gestrickt. Vielleicht auch etwas zu derb. Nein, nicht mein Lese-Niveau
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen flotter Verlauf, jähes Ende, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Kindle Edition)
Es werden mehrere problematische Geschichten gleichzeitig aufgebaut und sehr witzig geschildert. Zum Schluss hin geht es dann nach meinem Empfinden überrraschend flott und ohne große Einfälle zuende. Insgesamt aber wirklich gut und sprachlich sehr erfrischend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Ende wird die Luft dünner!, 21. November 2013
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das wird ein bisschen wehtun (Taschenbuch)
Max staunt nicht schlecht, als er eines Nachts auf dem Klo eine junge Frau vorfindet, die ihm fremd ist. Naddi ist die erste Liebe seines Sohnes Konrad. Und der hat nach Ansicht seines Vaters den Verstand komplett ausgeschaltet, ist Konrad doch seiner ersten Liebe absolut hörig. Doch damit nicht genug. Max' betagter Vater braucht Unterstützung. So fährt er jeden Abend zu seinen Eltern, um seiner Mutter zu helfen, seinen Vater ins Bett zu bringen. Auch beruflich läuft es alles andere als rund, muss Max doch als verantwortlicher Redakteur die Sendung "Ihnen kann geholfen werden" übernehmen und sich mit einem neuen Moderator herumärgern. Einziger Lichtblick ist seine türkische Kollegin Nergez, mit der er fortpflanzungstechnisch zu fast einhundert Prozent übereinstimmt. Eigentlich ein Glücksfall, wäre da nicht noch seine Ehefrau Dorit, mit der er im Prinzip glücklich verheiratet ist.

Mit DAS WIRD EIN BISSCHEN WEHTUN legt Stefan Schwarz einen durchaus feinsinnigen und humorvollen Roman vor. Seine spitze Feder konnte er als Kolumnist der Zeitschrift "Das Magazin" sammeln, für das er monatliche Kolumnen schreibt. Und so sprühte gerade der Anfang des Romans vor tollen Szenen. Sei es das problematische Zusammenleben mi Naddi, die sich zu allem Überfluss auch noch mit Max' Ehefrau verbündet oder die beruflichen Unwegbarkeiten mit dem neuen Moderator. Max' Leben ist alles andere als leicht. Gekonnt zeichnet Stefan Schwarz das Porträt einer Familie, in dem sich der Leser wiederfinden kann. Auch sein Humor ist sehr subtil und reicht von echten Kalauern bis zu witzig-geistreichen Sätzen, die man gerne auch ein zweites Mal liest. Zum Ende hin geht dem Roman zwar nicht die Luft aus, aber meine anfängliche Euphorie ließ schon deutlich nach. Die Handlung wird etwas vorhersehbar und verliert dadurch ein wenig an Reiz. Auch die wirklichen Lacher sind in der zweiten Romanhälfte etwas dünner gesät.

Stefan Schwarz ist ohne Zweifel ein talentierter Autor, der ein ausgezeichnetes Sprachgefühl besitzt. Mit DAS WIRD EIN BISSCHEN WEHTUN legt er einen Roman vor, der ein lesenswertes Bild einer Durchschnittsfamilie zeichnet und der gerade zu Beginn mit viel Wort- und Situationswitz seine Leser in den Bann zieht.
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Das wird ein bisschen wehtun
Das wird ein bisschen wehtun von Stefan Schwarz (Taschenbuch - 1. Juli 2013)
EUR 9,99
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