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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erneut ein fesselnder Roman von Philippa Gregory aus der Zeit der Rosenkriege
Mit dem historischen Roman "Mutter der Königin" schiebt Philippa Gregory den Einstiegsband ihrer Serie zu den "Rosenkriegen" bzw. "Cousins wars" nach. Der Roman endet praktisch da, wo die Fortsetzung "Die Königin der weißen Rose" beginnt.

Heldin des Romans ist Jacquetta von Luxemburg, in erster Ehe verheiratet mit dem mächtigen, sehr viel...
Vor 23 Monaten von Shiloh veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Zu wenig Spannung und Figurentiefe - schade
"Die Königin der weißen Rose" hat mich sehr begeistert, "Der Thron der roten Königin" gefiel mir auch, so dass ich mit hohen Erwartungen an "Die Mutter der Königin" heranging. Vielleicht zu hohen Erwartungen, weil ich Jacquetta von Luxemburg, Enkelin der Melusine, als Figur sehr interessant finde.
Auch ihre...
Vor 27 Tagen von ChristianeL veröffentlicht


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erneut ein fesselnder Roman von Philippa Gregory aus der Zeit der Rosenkriege, 2. November 2012
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Taschenbuch)
Mit dem historischen Roman "Mutter der Königin" schiebt Philippa Gregory den Einstiegsband ihrer Serie zu den "Rosenkriegen" bzw. "Cousins wars" nach. Der Roman endet praktisch da, wo die Fortsetzung "Die Königin der weißen Rose" beginnt.

Heldin des Romans ist Jacquetta von Luxemburg, in erster Ehe verheiratet mit dem mächtigen, sehr viel älteren Herzog von Bedford, die sich für ihre zweite Ehe aus Liebe allen Widerständen zum Trotz für eine lebenslang glückliche Ehe mit dem nicht standesgemäßen, aber gleichwohl tüchtigen und noblen Ritter Richard de Woodville entscheidet, mit dem sie 13 Kinder bekommt. Ihre erste Tochter ist Elisabeth; die "Königin der weißen Rose".

Jacquetta stammt aus einem hochrangigen europäischen Adelsgeschlecht, dass seine Herkunft auf die Undine (Wassergeist) Melusine zurückführt. Die Gaben der Ahnfrau werden an die Töchter des Hauses weitergegeben. In Jacquettas Kindheit verfügt die Großtante Jacquettas, die Matriarchin des Hauses Luxemburg über die Gaben. Nach der Gefangennahme der Jungfrau Jeanne dŽDarc hat sie diese unter ihren Schutz genommen. Jeanne darf sich frei bewegen und freundet sich mit Jacquetta an. Nach dem Tode der Großtante bleibt Jeanne schutzlos zurück und wird an die Kirche und damit an die Engländer ausgeliefert. Der Verbrennung Jeanne auf Veranlassung des Herzogs von Bedford trifft Jacqetta tief.

Von ihrer Großmutter lernt Jacquetta, dass es auch in der Männerwelt des 15. Jh. Frauen gibt, die nicht nach dem Takt der Trommel eines Mannes marschieren wollen oder können. Doch diese Frauen sind in steter Gefahr, weil sie in der patriarchalischen Gesellschaftsordnung nicht vorgesehen sind. Frauen von niedriger Geburt sind in steter Gefahr einfach als Hexe verbrannt zu werden, aber auch mächtige Frauen und/ oder Frauen mächtiger Männer schweben in dieser Gefahr. Jacquetta weiß, dass sie ihre Gabe verheimlichen muss, um ihre Familie in Sicherheit zu halten. Das ist nicht leicht unter einer arroganten, machtbewussten Königin wie Marguerite dŽAnjou, einer französischen Prinzessin aus einer Nebenlinie, die dem jungen König Henry VI. als "Trostpreis" offeriert und von ihren englischen Untertanen auch so behandelt wird. Doch der sanfte König hat seiner Gemahlin wenig entgegenzusetzen, die bei seiner schweren Krankheit die Zügel der Regierung mit Hilfe ihrer wenig zuverlässigen Günstlinge in die Hand nehmen will. Bei den ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Haus York und den Aufständen im Königreich gegen König und Königin muss Jacquetta stets um ihren geliebten Gemahl bangen und auch ihre Kinder bleiben nicht ungeschoren.

Jacquetta und ihr Gemahl Richard sind wunderbare Protagonisten, die in machtbewussten Zeiten aus Liebe zusammenhalten und versuchen, für ihre Familie und die Kinder das Beste zu erreichen. Wem der Roman "Der Thron der roten Königin" wegen der scheinbar gefühlskalten Heldin nicht gefallen hat, wird hier wieder voll auf seine Kosten kommen. Jacquetta und Richard sind einander so zugetan und gehen so liebevoll miteinander und mit ihren Kindern um, wie man es sich nur wünschen kann.

Da die historischen Quellen im 15. Jh. sich mit den historischen Nebenfiguren nicht so intensiv befasst haben, hat die Autorin die Lücken mit dichterischer Freiheit, gefüllt. Allerdings hat ihre dichterische Freiheit aufgrund ihrer großen historischen Kenntnisse einen hohen Grad Glaubwürdigkeit und Einfühlungsvermögen in diese wechselhaften Zeiten.

Gestört hat mich eigentlich nur, dass ich den Herzog von Bedford in der Liste der Häuser Lancaster und York nicht gefunden habe und daher nicht richtig einordnen konnte. Das stört aber den Lesefluss dieses fesselnden historischen Romans mit gelungenem Spannungsbogen nicht wirklich.
Wie alle Bände der Reihe habe ich auch die "Mutter der Königin" innerhalb kürzester Zeit inhaliert. Die Romane sind als Serie angelegt, die gleiche Zeiten aus der Perspektive der unterschiedlichen Handelnden zeigen. Sie werden von der Autorin weder chronologisch geschrieben, noch veröffentlicht. Der nächste Roman wird sich daher auch nicht, wie (von mir inbrünstig erwartet) mit Elisabeth Woodvilles Tochter Elisabeth von York befassen, sondern zunächst mit den Töchtern des "Königsmachers" Neville, der dann wiederum parallel zu den Ereignissen in "Die Königin der weißen Rose" und "Der Thron der roten Königin" verläuft. Wer diese Roman noch nicht kennt, sollte mit diesem Roman (Die Mutter der Königin) einsteigen.

Sehr lesenswert!
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3.0 von 5 Sternen Zu wenig Spannung und Figurentiefe - schade, 4. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Kindle Edition)
"Die Königin der weißen Rose" hat mich sehr begeistert, "Der Thron der roten Königin" gefiel mir auch, so dass ich mit hohen Erwartungen an "Die Mutter der Königin" heranging. Vielleicht zu hohen Erwartungen, weil ich Jacquetta von Luxemburg, Enkelin der Melusine, als Figur sehr interessant finde.
Auch ihre Lebensgeschichte versprach viel: erst mit einem alten Mann verheiratet, um dann mit einem nicht standesgemäßen Jungen durchzubrennen und eine Liebe zu leben, die bis zum Tod hält ...

"Die Mutter der Königin" gehört zu den wenigen Büchern, die ich immer mal wieder für Tage zur Seite legte. Für meinen Geschmack zieht sich die Geschichte sehr langatmig hin, ohne dass ich den Figuren nahe komme.
Jacquettas Erzählstimme mochte ich gar nicht und mehrfach hatte ich das Gefühl, die Autorin stattet ihre Figur mit Vorahnungen aus, die sich im Lauf der Historie bewahrheitet haben - mich erinnerte das an einen Bühnenmagier :-).

Sehr stark finde ich - wie auch bei den Vorgängerbüchern - die Art, wie Philippa Gregory das Ränkespiel am Hof beschreibt, die Begrenzungen, die es mit sich bringt, erste Hofdame der Königin zu sein, die Zwänge, denen sich Jacquetta und ihr Ehemann unterwerfen müssen.

Ein deutliches Manko: immer wieder hatte ich den Eindruck, ich müsste parallel ein Sachbuch zu den Rosenkriegen lesen, weil ich den Überblick über die Namen, die politischen Ereignisse und die Koalitionen verlor. Bei den Vorgängerbüchern ist es Philippa Gregory nach meinem Geschmack besser gelungen, das historische Hintergrundwissen zu vermitteln.

Möglicherweise bin ich auch nicht richtig in die Geschichte hineingetaucht, weil ich durch "Die Königin der weißen Rose" schon das Ende der Geschichte kannte - der Fluch eines Prequels.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter der Königin, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Taschenbuch)
Spannend zu lesen, der Schreibstil hat mich überzeugt. Die Autorin bringt ein doch sehr umfangreiches und schweres Thema mit einer Leichtigkeit an den Leser. Sehr gelungen ist auch der Spagat zwischen Fiktion und historischen Fakten. Für mich ein sehr gelungener Roman und nur zu empfehlen. Was mich besonders angesprochen hat, diese Reise durch eine sehr unruhige, von Kriegen geprägte Epoche, aus den Augen einer Frau dieser Zeit, sehen zu dürfen. Einer Frau die mutig und sehr Selbstbewust war, auch wenn sie keine Rebellin gewesen ist, sondern eine normale Frau aus der Oberschicht, die ihrem Herzen gefolgt ist auch wenn sie damit gegen die herrschenden Konfentionen verstoßen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rosenkrieg in England - die Zeit davor, wie alles so kam, 17. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Taschenbuch)
Ich schätze die Romane dieser Autorin sehr, vor allem weil sie sich mit jenen historischen Persönlichkeiten beschäftigt, über welche nicht oder nur selten geschrieben wird, es gibt ja auch noch die Vorfahren von Heinrich VIII.................
Wenn jemand die Geschichte Englands dieser Zeit nicht so gut kennt, sollte man diesen Roman der Trilogie eigentlich als erstes und nicht als letztes von drei Bänden lesen, denn in diesem Band geht es um die Mutter von König Edwards Frau Elizabeth, welche davor mit einem Bruder von König Henry V verheiratet war und der Königin Margarite (Anjou) von Henry VI als Kammerzofe gedient hat.
In ihrem Leben haben sich also die Weichen gestellt für den Rosenkrieg zwischen den Anhängern des Hauses Lancaster und jenen des Hauses York, das Ende ist bekannt.
Und so folgt letztendlich König Henry VI nach einer Unterbrechung (König Edward und Richard York) wieder ein König aus dem Haus Lancaster, aber auch aus dem Hause Tudor, Henry VII und danach dessen berühmter Sohn Henry VIII.
Ich kann nicht beurteilen, wie verständlich die politische Lage Englands in diesem Buch erklärt wurde, da ich darüber schon einiges gelesen habe und es für mich somit kein Neuland war.
Das Thema selbst ist und bleibt interessant, man kann sich heute allerdings nicht vorstellen verheiratet zu sein, insgesamt 14 Kinder zu haben, ständig schwanger zu sein und dann noch quasi berufstätig zu sein, einer Königin zu dienen und dies dann auch in Kriegszeiten, in welchen man den damit verbundenen Gefahren ausgesetzt ist.
Nachgewiesen ist die Liebe zwischen der Protagonisten und ihrem Ehemann wie auch ihre Schönheit, man kann sich gut vorstellen, wie sich die junge Herzogin in den feschen Edelmann verliebt und diesen dann auch gegen höheren Willen heiratet, als ihr erster Mann verstirbt.
Die Protagonistin hat jedenfalls ein interessantes Leben, ist bei zahlreichen sehr entscheidenden Vorgängen Zeugin und wechselt letztendlich aus Vernunftsgründen am Ende die Seiten, aber auch weil ihre Tochter Königin wird, verheiratet mit einem König aus dem Hause York.
Dem Roman fehlt meiner Ansicht nach in einigen Passagen etwas Spannung und Tiefgang, historische Inhalte sind jedenfalls ausreichend vorhanden.
Rebecca Gable hat dieses Thema ja ausreichend in den Waringham Bänden behandelt, sie stand in ihrer Erzählung eindeutig auf Seiten des Hauses Lancaster.
Philippa Gregory zeigt hier vor allem eine sehr realistische Seite auf, vor allem die Schwächen von König Henry VI und seiner französischen Königin, ohne deren zahlreiche "Fehler" und ohne die gesundheitlichen Problme von König Henry VI wäre es vielleicht gar nicht zum Rosenkrieg gekommen, Frau Gregory stellt sich in ihrem Roman jedenfalls nicht auf eine Seite, sie versucht wohl eher, den Sachverhalt möglichst realistisch darzustellen.

Ich habe gelesen, der Roman oder die Trilogie soll von BBC verfilmt werden, das wäre natürlich toll.
Davor sollte man die drei Bände der Trilogie unbeindgt lesen, falls man sich für England und diese Zeit interessiert.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Liebe, Macht und Intrigen am englischen Königshof, 26. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Taschenbuch)
„Die Mutter der Königin“ habe ich mir gekauft, weil ich mal wieder Lust auf einen Schmöker über den englischen Königshof im Mittelalter hatte und mich mit Philippa Gregor, von der ich bereits die beiden Romane „Die Schwester der Königin“, sowie die entsprechende Fortsetzung „Das Erbe der Königin“ gelesen hatte, in guten Händen wähnte.

Als sehr spannend habe ich den ersten Teil empfunden, in dem sich die hübsche Adlige Jacquetta in den Ritter ihres ersten Ehemannes Richard verliebt bis zu dem Teil, in dem die neue temperamentvolle Königin Maguerite eingeführt wird und die ersten Jahre von deren Herrschaft an der Seite ihres zart besaiteten Ehemannes geschildert werden. Das letzte Drittel dieses historischen Schinkens habe ich, wenngleich es auf historischen Tatsachen beruht, als recht monoton empfunden. Abwechselnd werden Szenen beschrieben, in denen Jacquettas Ehemann Richard aus einer in der Regel von Königin Maguerite initiierten Schlacht zurückkehrt und die Liebenden sich voller Wonne in die Arme fallen und die Schwangerschaften von Jaquetta, die auch im wahren Leben 16 Kinder hatte. Krisen oder Streits scheint es im Hause Woodville eher selten zu geben. Jacquetta und Richard führen eine Bilderbuchehe, was vielleicht stellenweise wenig realistisch und oftmals kitschig angehaucht ist, aber an für sich ganz okay ist, weil der Leser mit diesen beiden positiven Figuren immerhin einen Leitfaden hat, der ihn durch diese doch sehr grausame Epoche des Mittelalters führt.

Eine wichtige Figur im Roman ist Königin Maguerite, der Jacquetta und Richard mit bemerkenswerter Hingabe dienen. Bedauerlicherweise sind dies aber keine leichten Zeiten für eine Frau an der Spitze der Macht, denn der Duke of York lauert darauf, ihr endlich das Zepter der Macht entreißen können. Fand ich Königin Maguerite zu Anfang noch beeindruckend und interessant, ist sie mir im Laufe des Romans immer unsympathischer geworden. An dem englischen Volk, über das sie um jeden Preis herrschen will, scheint ihr wenig zu liegen, stattdessen scheint es ihr allein um Machtausübung zu gehen. So setzt sie ohne zu zögern und ungeachtet ob dies strategisch überhaupt gewinnbringend ist, das Leben unzähliger Soldaten im Kampf gegen das Herzogtum York aufs Spiel. Jacquetta und ihrem (oftmals leider treudoofen) Ehemann ist das aber egal, sie haben sich fest vorgenommen der Königin zu dienen, und zwar nicht unbedingt, weil sie sie als eine solch besonnene und ihres Amtes würdige Regentin ansehen, sondern aus sturer Loyalität. Sie haben sich nun einmal geschworen, dem Hause Lancaster bis zum bitteren Ende zu dienen. Meines Erachtens wurde die Figur der Maguerite von der Autorin zu unkritisch behandelt.

Ein weiteres wichtiges Motiv in dem Roman ist die Wahrsagerei. Immer wieder übt Jacquetta Rituale wie zum Beispiel das Legen von Tarotkarten aus, um in die Zukunft zu schauen. Auf diese Weise gewinnt sie dann metaphorisch zu deutende Einblicke in diese, die den Leser Schlüsse über den weiteren Verlauf der Handlung ziehen lassen. Wem eine solche Vermischung von Realität und Zauberei nichts ausmacht, der wird diese Szenen bestimmt mögen. Bei einem historischen Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, empfinde ich persönlich etwaige Szenen allerdings als fehlplatziert. Sie haben mich mehr gelangweilt, denn unterhalten.

Fazit: Trotz der Kritikpunkte ist das Buch leichte Unterhaltung und alles in allem gut lesbar. Im Nachhinein würde ich mich allerdings für einen anderen Roman entscheiden ;)

Spoiler: Einen Negativpunkt gibt es im Übrigen für den deutschen Titel, da ich ihn als sehr irreführend empfunden habe. Die gesamte Lektüre ist mit Andeutungen gespickt, die klar machen, dass Jacquettas Tochter Elizabeth noch sehr hoch aufsteigen wird, sodass der Leser nur darauf wartet, dass Königin Maguerite abgesetzt wird und sich der letzte Teil des Buches mit Elizabeth als herrschende Königin beschäftigt. Diese Zeit, in der Jacquetta die Rolle als Mutter einer englischen Königin inne hat, wird in diesem Roman allerdings überhaupt nicht thematisiert, obwohl ich dies sehr spannend gefunden hätte. Es wurden also schon von Anfang an falsche Erwartungen zum Inhalt des Romans geweckt, sodass ich am Ende mit einem leichten Gefühl der Enttäuschung zurückgelassen wurde.
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5.0 von 5 Sternen Eine Wassernixe am englischen Hof, 28. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Taschenbuch)
Dieser historisch gut recherchierte Roman spielt zur Zeit der Rosenkriege und erzählt die Lebensgeschichte von Prinzessin Jacquetta von Luxemburg. Jacquetta führt ihre Herkunft auf die Wassernixe Melusine zurück, und verfügt deshalb über übersinnliche Kräfte. Sie heiratet in ihrer ersten kurzen Ehe den Herzog von Bedford und wird damit die erste Dame Frankreichs.
Nach dessen Tod heiratet sie Richard von Woodville. Da diese Ehe nicht standegemäss ist, muss sie eine Strafe bezahlen. Sie geht mit ihm nach England und wird dort die erste Hofdame und engste Vertraute von Marguerite D'Anjou, der jungen französischen Frau Heinrichs des VI.
Aus heutiger Sicht würde man sagen, sie war eine berufstätige, gesellschaftlich sehr aktive Frau. Man kann es kaum nachvollziehen wie sie ihre eigene immer schneller wachsende Familie und ihren "Beruf" als Hofdame unter eine Hut brachte. Sie war fast andauernd schwanger, ging zur Entbindung ihres jeweiligen Kindes kurze Zeit auf ihr Gut und gab dann den Säugling, so bald es nur ging, einer Amme und eilte wieder zurück an den Hof, um dort wieder der Königen Marguerite zu dienen.
Sie ware Marguerites engste Vertraute und ich frage mich, warum sie diesen Einfluss nicht stärker geltend gemacht hat um die junge und unerfahrene Königin besser zu beraten. Statttdessen sagte sie zu allen deren Entscheidungen ja und Amen. Selbst als die von reiner Rachsucht getriebene Königin die Rosenkriege anzettelte, die das Land in einen Blutrausch versetzten, gebot sie ihr nicht Einhalt. Richard Woodville und sie kämpfen bis zum Untergang auf der Seite des Hauses Lancaster.
Der Roman ist durchaus spannend geschrieben. Auf den vorderen Seiten ist eine Ahnentafel der Häuser Lancaster und York abgedruckt und auch eine Landkarte von England zur Zeit der Rosenkriege. Wer sich für die Geschichte Englands interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Es beschreibt die Zeit vor den berühmten Heinrich VIII., und schliesst damit eine Lücke im Geschichtswissen, da über die Zeit vor Heinrich VIII. nicht viel geschrieben wird.
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5.0 von 5 Sternen Buch, 10. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Taschenbuch)
Wer die Vorgaenger Buecher gelesen hat, ist dieses Buch ein muss. Das Buch faellt gegenueber seinen Vorgaenger nicht ab. Empfehlen kann man das Buch der gerne Geschichten aus dem MA Grossbrittanien mag
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4.0 von 5 Sternen Tolles buch, 25. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Kindle Edition)
Man mag gar nicht aufhören zu lesen! Erinnert mich an die Romane von Rebecca Gable, die mir allerdings noch etwas besser gefallen haben .
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4.0 von 5 Sternen Die Mutter der Königin, 25. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Taschenbuch)
Zuerst bitte dieses Buch lesen und dann das Folgebuch "Die Königin der weißen Rose" und nicht umgekehrt wie ich. Ansonsten ok.
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5.0 von 5 Sternen die mutter der königin, 21. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: Die Mutter der Königin (Kindle Edition)
das mittelalter wird sehr anschaulich dargestellt. man meint, daß man mitten im geschehen ist.ich hoffe, noch weitere bücher von gregory zu lasen zu bekommen, btw. daß sie noch welche schreibt.
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Die Mutter der Königin von Philippa Gregory (Taschenbuch - 1. November 2012)
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