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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichtsthriller mit kirchlichem Hintergrund/gutes Hörbuch
Raymond Khoury's "Dogma" hat einen, für meinen Geschmack eigenartigen Anfang mit der im 13. Jahrhundert spielenden Episode über die Templer in Konstantinopel/Istanbul, wechselt dann aber in die Türkei der heutigen Zeit. Dieser Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist ein immer wieder kehrendes Merkmal dieses Buches. Warum dies so ist, wird im Laufe...
Veröffentlicht am 22. Februar 2013 von Gambach01

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu viele Längen...
Mehrere Tempelritter wollen im Jahre 1203, drei Kisten mit scheinbar brisantem Inhalt aus Konstantinopel in Sicherheit bringen. Jedoch kommen sie nicht weit. Als sie in einem Kloster Schutz suchen passiert schlimmes.

Gegenwart: Proffessor Sharafi besitzt ein altes wertvolles Dokument welches er schon seit langem versucht zu entschlüsseln. Ein skrupelloser...
Veröffentlicht am 6. Juli 2011 von Aline


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichtsthriller mit kirchlichem Hintergrund/gutes Hörbuch, 22. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Audio CD)
Raymond Khoury's "Dogma" hat einen, für meinen Geschmack eigenartigen Anfang mit der im 13. Jahrhundert spielenden Episode über die Templer in Konstantinopel/Istanbul, wechselt dann aber in die Türkei der heutigen Zeit. Dieser Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist ein immer wieder kehrendes Merkmal dieses Buches. Warum dies so ist, wird im Laufe der Handlung immer klarer.
Die Handlung selbst hat bei mir einen etwas zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Zum Einen hat der Autor es auf Grund seiner detaillierten Geschichtskenntnisse und der Tatsache, dass er auch der Region stammt, geschafft, eine spannende und tiefgründige Handlung aufzubauen. Zum Anderen ist schon nach ganz kurzer Zeit klar, wer der Bösewicht ist und dass die Hauptcharaktere am Ende der Handlung als Sieger dastehen. Überraschungen, wie ich sie liebe, sind so leider ausgeschlossen - und die Spannung kommt so etwas zu kurz.

Die Handlungsträger des Romans selbst sind aus dem Vorgängerbuch "Scriptum" den meisten Lesern bekannt. Trotzdem dürften neue Leser, also solche, die den Vorgänger nicht kennen, nie das Gefühl haben, dass er allein gelassen wird. Die Charaktere werden, geschickt verborgen in der Handlung, noch einmal intensiv vorgestellt, so das das ganze Hintergrundwissen vorhanden ist. Auf der anderen Seite wird sich der Leser, der alles Romane des Autors kennt, nie gelangweilt fühlen. Dazu kommt ein gut strukturierter Spannungsbogen, eine stilistisch dichte Atmosphäre und eine flüssiger Handlungsablauf, die das Lesen zu einem Vergnügen machen sollten.

Das gilt auch für das Hörbuch, das besonders von der Erzählweise von Simon Jäger profitiert, der es versteht, die einzelnen Handlungsträger deutlich mittels seiner markanten Stimme herauszustellen. Dazu kommt eine gelungene Kürzung des Romans für die Hörbuchfassung, die u.a. vom Fehlen grober Schnitzer, der treffenden Zeichnung der Handlungscharaktere und der doch deutlichen Markierung des Wechsels der Handlungsebenen profitiert. man weiß beim Zuhören immer, wenn ein Kapitel zu Ende ist und ein neues beginnt. Das ist leider nicht bei allen Hörbüchern der Fall (siehe "Parasiten (6 CDs)").
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als gedacht..., 23. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Taschenbuch)
Inhalt:
Die Stadt Konstantinopel wird im Jahr 1203 von Kreuzrittern belagert. Als eine Gruppe von Tempelrittern ein Kästchen stiehlt, wird dieses für sie in einem Kloster zum Verhängnis'
Istanbul 2010: Ein Professor und eine Archäologin sind einem Geheimnis auf der Spur, welches dem Professor das Leben kostet. Die Archäologin allerding wird entführt. Um sie zu befreien muss FBI Agent Reilly ein bestimmtes Dokument besorgen und sich auf eine gefährliche Jagd einlassen.

Meine Meinung:
Die Handlung ist zwei Handlungsstränge unterteilt. Es werden die Ereignisse im Jahre 1203 in Konstantinopel und 2010 in Istanbul geschildert. Immer dabei ist das Geheimnis um ein mysteriöses Kästchen, für welches sich so einige interessieren und dafür über Leichen gehen würden.
Wie auch schon beim Skriptum, hat mich der Schreibstil des Autors auch im Dogma absolut begeistert. Ohne kompliziert oder langweilig zu sein bringt verständlich und flüssig seine Geschichte dem Leser nahe. Was mir bei Dogma sehr positiv aufgefallen ist, ist dass der Autor noch mehr Spannung und Action in die Handlung gebracht hat. Spannend und im rasanten Tempo jagt der Leser dem Geheimnis um das Kästchen hinterher, sodass ich mich nur schwer tat, das Buch aus den Händen zu legen. Mit seinen beinahe 600 Seiten und der mitreißenden Geschichte, ist das Buch ein absoluter Pageturner.
Die Charaktere Tess und Reilly habe ich gerne auf ihren Abenteuern begleitet und finde, dass es dem Autor gelungen ist, sehr interessante Charaktere zu erschaffen. Beide sind auf ihre eigene Art und Weise sympathisch und teilweise auch anstrengend. Jeder sollte sich aber selber auf sie einlassen und kennenlernen.
Insgesamt ist Raymond Khoury ein Werk gelungen, welches einen spannenden Thriller und einen interessanten historischen Roman vereinigt. Wer auf Tempelritter, Geheimnisse und Abenteuer steht, ist bei Dogma definit an der richtigen Adresse.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu viele Längen..., 6. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Taschenbuch)
Mehrere Tempelritter wollen im Jahre 1203, drei Kisten mit scheinbar brisantem Inhalt aus Konstantinopel in Sicherheit bringen. Jedoch kommen sie nicht weit. Als sie in einem Kloster Schutz suchen passiert schlimmes.

Gegenwart: Proffessor Sharafi besitzt ein altes wertvolles Dokument welches er schon seit langem versucht zu entschlüsseln. Ein skrupelloser Iraner kommt irgendwie dahinter und räumt den Proffessor aus dem Weg. Zwei Archäologen werden aus einem Grabungsort entführt und sollen dem Iraner dabei helfen, die drei Kisten der Templer zu finden. Eine Verfolgungsjagd beginnt.

So weit, so gut. Der Prolog las sich recht spannend, und auch die ersten Kapitel waren recht vielversprechend. Auch die Schauplätze hätten dem Leser ein paar spannungsgeladene Momente bescheren können. Vor allen Dingen die in der Türkei, die Höhlen liessen dort viel Raum und Phantasie für eine gute Verschwörungstheorie und gute Verstecke zu. Nur leider schafft der Autor es nicht die Spannung zu halten, weil er einfach jede Situation wie Kaugummi in die Länge zieht. Die Protagonisten, Agent Reilly und dessen Exfreundin und Archäologin Tess blieben mir fremd. Diese Figuren waren flach und sogar die Gespräche zwischen den beiden blieben hohl, ich konnte mich mit keiner dieser Figuren anfreunden.

Dann kam hinzu das Agent Reilly offenbar so eine Art Supermann ist. Er konnte sich aus jeder Situation, und war er noch so schwer verletzt, ja, sogar fast halbtot, retten. Er schaffte die unglaublichsten Dinge, rettete mal eben einen Haufen Leute. Ich habe ja nichts gegen Übertreibungen, aber ich finde in diesem Genre sollte es doch ein paar Grenzen geben.

Es gab wirklich gute Ansätze in diesem Roman, manchmal konnte das Buch auch mich fesseln. Aber dann, jedes mal das gleiche: Entweder wurde es so unrealistisch, das ich dachte "Pfff" , oder es wurde wieder bis zum geht-nicht-mehr in die Länge gezogen.

Ab und zu gab es Anmerkungen zum ersten Band "Skriptum" des Autors, den ich aber nicht gelesen habe. Dort ging es aber nicht um wichtiges denn ich konnte ohne Vorwissen der gesamten Handlung des Romans folgen.

Dieses Buch ist meiner Meinung nach nicht gut gelungen und würde es auch nicht weiter empfehlen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartet toll!, 8. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Taschenbuch)
"Dogma" ist ein Buch, das ich mir wohl, nur vom Klappentext her, im Laden selbst nicht gekauft hätte. Aber als kostenlose Dreingabe habe ich es natürlich dennoch gelesen - und muss sagen, dass ich wirklich froh bin, das Buch gelesen zu haben!

Ich hatte sehr viel langweiliges, historisches Blabla erwartet, gewürzt mit umständlichen Namen, vielen Jahreszahlen und somit einem heillosen Durcheinander in meinem Kopf. Zum Glück ist das alles gar nicht passiert.

Die eigentliche Geschichte spielt in der Gegenwart, wird aber immer wieder durch Passagen aus dem 13./14. Jahrhundert unterbrochen, sozusagen wenn die Personen der Gegenwart etwas aus dieser Zeit erläutern oder um dem Leser zu erklären, was für die Protagonisten schon klar ist.

Ich habe den Vorgänger "Scriptum" nicht gelesen und bin hin und her gerissen, ob ich dies jetzt noch tun werde - denn laut den Infos, die ich gelesen habe, schließt "Dogma" dort an und ich möchte natürlich ungern jetzt schon Auflösungen kennen, die sich im ersten Buch erst herauskristallisieren...

Der Schreibstil von Raymond Khoury ist trotz der immer mal wieder auftauchenden Fachbegriffe oder historischen Begebenheiten einfach zu lesen und ganz klar, es macht Spaß, mit Reilly und Tess durch die Zeit zu reisen und die Schilderungen von beklemmenden Situationen, die selbstverständlich über das gesamte Buch hinweg immer wieder auftauchen, sind wirklich packend. Punkteabzug gibts aber für die meiner Meinung nach zu ausschweifenden Kampf- und Schussszenen, das hätte etwas abgeschwächt auch nicht geschadet und den Fokus ein bisschen mehr auf die Geschichte als auf den Eindruck, Rocky himself ist mit von der Partie, gelenkt.

Dieses Buch hat aber definitiv dazu beigetragen, dass meine Abneigung gegen Bücher, in denen historisches mit-verpackt ist, um ein deutliches Maß geschrumpft ist - ein tolles Lesevergnügen und trotz der rund 550 Seiten kein langatmiges, zu kürzender Thriller!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sackt zusammen wie eine Marionette, der man die Fäden durchtrennt hat..., 20. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Taschenbuch)
Als ich in diesem Buch zum dritten Mal den Satz las, der auch Titel miner Rezension ist, ist mir fast die Hutschnurr geplatzt. Doch eigentlich ist er eine perfekte Beschreibung für diesen Roman.
Imprinzip find ich es verdammt schade, dass am Ende so ein enttäuschendes Buch herausgekommen ist, denn ich finde die Idee an sich gar nicht schlecht. Dass es ein weiteres Verschwörungsbuch ist, stört mich auch nicht weiter. Wer nicht an so etwas interessiert ist, kann zu anderen Büchern greifen ;) Aber der Autor zieht alles so dermaßen in die Länge, erzeugt damit leider nur Langeweile und Genervtheit statt Spannung. Platt und "amerikanisch" ist es noch dazu, eine flache Liebesgeschichte, ein übersteuerter Held, den einfach nix kaputt kriegt und der am Ende nur noch eine Bombe aus einer Kugelschreibermine und einen Kaugummi hätte basteln brauchen, um das absurde Bild komplett zu machen.

Ich habe von den letzten 50 Seiten jeweils nur den ersten Satz der Absätze gelesen. Trotzdem hab ich den Faden nicht verloren und das Ende der Kapitel war immer noch vorhersehbar. "Skriptum" hatte ich auch schon gelesen, aber ehrlich gesagt hat mich das zweite Werk von Khoury noch mehr enttäuscht. Keine Empfehlung meinerseits, nicht mal für den Strandurlaub.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 16. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Taschenbuch)
1204 bringen Tempelritter einen geheimen Schatz in Sicherheit. Dabei werden sie hinterhältig ermordet.

1310 wollen drei Tempelritter, die sich vor der Inquisition in Acht nehmen müssen, diesen Schatz bergen und ihren Orden damit wieder aufbauen.

2010: Drei Archäologen werden entführt von einem skrupellosen Mann, der den Schatz sucht. Einer der drei Archäologen ist Tess, die Freundin des FBI-Agenten Sean Reilly. Dieser macht sich auf die Suche nach seiner entführten Freundin und ist dem Verbrecher schon bald auf der Spur.

Die Personen bleiben farblos, werden kaum beschrieben, haben kaum Emotionen. Der historische Hintergrund ist nur der Aufhänger. Mit der Historie wird sich ansonsten kaum auseinander gesetzt, über die Tempelritter wird gerade einmal das Allernötigste berichtet. Schon nach wenigen Seiten beginnt dann die Action, indem im Vatikan eine Bombe explodiert. Danach bleibt die Action auf diesem hohen Level, eine Bombe nach der anderen explodiert, dazwischen rasante Autofahrten, Kämpfe oder andere Verfolgungen, immer mal wieder unterbrochen von den absolut menschenverachtenden Handlungen des Terroristen, dem Menschenleben vollkommen egal sind.

Ich hatte mich auf dieses Buch wirklich gefreut, denn es ist nach der Zusammenfassung des Verlages genau das, was ich gerne lese. Die Enttäuschung dann war groß. Ich hatte einen spannenden Thriller erwartet. Stattdessen reiht sich eine sinnlose Action-Szene an die nächste. An sich mag ich Action ganz gerne, aber hier ist es einfach nur langweilig. Man kann auch nicht miträtseln, weil aus dem Umfeld nichts berichtet wird, man nicht irgendwie mehrere Handlungsstränge zusammenpuzzeln muss. Der geschichtliche Hintergrund wird ebenfalls nicht näher beleuchtet, auch die damaligen Tempelritter liefern sich mit ihren Gegenspielern nur eine Verfolgungsjagd nach der anderen. Dazwischen immer wieder die nervigen Hinweise auf den ersten Band, die so plump sind, dass sie mich an die Werbeunterbrechung in einem Film erinnert haben, denn sie sind auch noch völlig überflüssig. Obwohl ich es sonst nicht mache, hab ich nach über der Hälfte schließlich abgebrochen, denn ich fand es unerträglich und nur noch Zeitverschwendung.

Meiner Ansicht nach ist dies hier der völlig missratene Versuch, an einen Erfolg anzuknüpfen. Ein Buch, das höchstens für Action-Fans geeignet ist, die gerne auch mal einen Menschen explodieren sehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Kirche dunkle Geheimnisse, 9. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Taschenbuch)
Als Agent Reilly einen Anruf bekommt, in dem man ihm mitteilt, dass er einem iranischen Wissenschaftler Zugang zum Vatikan verschaffen soll, sonst wird er seine Freundin Tess Chaykin nie mehr wiedersehen, handelt er sofort. Dank seiner guten Kontakte zum Vatikan und seiner FBI-Zugehörigkeit, ist es ein leichtes, in den Vatikan zu kommen. Der nächste Schritt wird da schon schwieriger - er braucht Zutritt zu den Geheimarchiven. Dies wird ihm, wenn auch widerwillig, erteilt. Mit dem Wissenschaftler an seiner Seite beginnt nun eine mörderische Schnitzeljagd. Nicht nur, dass sie geheime Dokumente aus dem Archiv entwenden und den ganzen Vatikan in Aufruhr versetzen, der vermeintliche Wissenschaftler entpuppt sich als Tess' Entführer , der vor Mord nicht zurückschreckt. Zahed, so sein richtiger Name hat nicht nur Tess und ihren Kollegen entführt, sondern auch den echten Wissenschaftler umgebracht. Als Reilly dies klar wird, bleibt ihm nichts anders übrig, als ihn ziehen zu lassen, um Tess zu retten. Die Rettung gelingt und mit Hilfe des Vatikans, der die meisten Unterlagen aus den Geheimarchiven auch auf Mikrochips gespeichert hat, machen sie sich auf die Suche, nach dem, hinter dem Zahed her ist. Etwas, dass die Kirche in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Die Spur führt in die Türkei. Hinter was ist der Iraner wohl her? Wird es Tess und Reilly gelingen, ihn zu stoppen?

Wie schon in "Scriptum" bleibt Raymond Khoury auch in "Dogma" seinem Erfolgskonzept treu. Dreh-und Angelpunkt der Geschichte sind, wie auch im Vorgänger, die Tempelritter und ein Kirchengeheimnis. Seit "Sakrileg" verkauft sich sowas sehr gut und Dank Autoren wie Khoury wird das Thema auch nicht langweilig.

Die Geschichte ist in zwei Handlungsstränge geteilt. Wie auch schon in "Scriptum" werden Teile der Geschichte aus Sicht eines Tempelritters erzählt. Conrad macht Anfang des 14. Jahrhunderts eine wichtige Entdeckung, die ihn auf die Spur von wichtigen Dokumenten führt, die seine Ordensbrüder ein Jahrhundert zuvor aus dem belagerten Konstantinopel in Sicherheit brachten, und die seit dem verschollen sind. Diese Dokumente sollen das Überleben des Ordens sichern. Durch die Teilung der Handlungsstränge ist der Leser den Protagonisten immer ein Stück weit voraus. Aber nur ein ganz kleines, denn immer wenn es spannend wird, wird die Zeit wieder gewechselt. Zusammen mit kurzen Kapiteln, treibt das den Leser voran, an ein Weglegen des Buches ist kaum zu denken. Dabei gelingt es Khoury auch, den Spannungsbogen konstant zu steigern.

Die Protagonisten Reilly und Tess sind den Lesern von "Scriptum" bereits bekannt, so dass auf eine ausführliche Vorstellung verzichtet wird. Aber auch ohne Kenntnisse des Vorgängerromans, wird man mit den Figuren schnell warm. Kleinere Rückblicke auf vergangene Abenteuer tragen dazu bei, überlagern die Handlung aber nicht. Zahed und sein Helfer sind auch hervorragend charakterisiert, man spürt förmlich das Böse, das von ihnen ausgeht. Einzig Zaheds Motive bleiben ein bisschen blass, vermutet man als Leser doch Größeres dahinter.

Neben einer spannenden Story lernt man auch wieder etwas über Kirchengeschichte. Der Autor arbeitet bekannte Kirchengeheimnisse in die Geschichte ein und es stellt sich die Frage, was würde sich wirklich ändern, würden diese öffentlich diskutiert. Interessant ist es allemal, aber nie langweilig.

Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, der Bücher á la "Sakrileg" und "Scriptum" verschlungen hat. Die Mischung aus historischen Fakten, spannungsgeladener Fiktion und einer Liebesgeschichte ist hier vorbildlich gelungen, so dass man nicht enttäuscht werden kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Scriptum nun der Nachfolger des Bestsellers, 31. Mai 2011
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Audio CD)
Nach dem Welterfolg SCRIPTUM erscheint nun das Hörbuch DOGMA in altbewährter Besetzung und mit geschmeidigem Hintergrund - wieder geht es um die Geheimnisse der Kirche und hier nun um das Geheimnis der Templer insbesondere - da sich die Templer und deren Geheimnisse immer gut verkaufen lassen hat Raymond Khoury hier wohl leichtes Spiel? Nun ja, geben wir mal nichts auf tiefere Logik sondern konzentrieren uns rein auf Action und rasante Abläufe, dann ist DOGMA genau ihr Ding - es vermischt ein wenig Religion mit Historie und würzt das ganze ab mit einer Priese James Bond - Voila - heraus kommt: DOGMA von Raymond Khoury.

Nun soll es ja nicht negativ klingen, mitnichten, denn ich habe dem Hörbuch gerne zugehört und bin genauso wie unser Protagonist mitgerissen worden in einen Strudel von Reisen, Orten und Geheimnissen. Woraus das Geheimnis besteht bleibt lange Zeit ungeklärt - um die Spannung zu erhöhen...

Die Reise führt den Special Agent der CIA wieder einmal fast um die ganze Welt und obwohl er einen beträchtlichen Schaden im Vatikan anrichtet, hält der Pontifex doch seine schützende Hand über ihn - na, noch mal gut gegangen, oder?

Ich mag die Mischung aus Krimi, Spionagethriller und Geheimniskrämerei, insbesondere wenn sie mit den Templern zu tun hat - die garantieren immer für eine Überraschung und sind ja anscheinend nicht tot zu kriegen, zum Jammer der katholischen Kirche...

Der Gegenspieler ist stark und schonungslos, gut ausgebildet und brutal - genau das Richtige um einen Special Agent der CIA zu stoppen. Er scheut nicht vor Bomben oder Frauenkidnapping - doch wer hinter dem Gegner steht ist ebenfalls lange geheimnisvoll - die Templer können es doch nicht sein, oder?

Insgesamt gesehen finde ich auch die Lesung der Geschichte durch Simon Jäger wieder einmal sehr gelungen, er liest atmosphärisch dicht und bringt noch in den letzten Satz eine typische Khoury - Spannung.

Wen also religiöse Thriller und einen Helden mit James Bond Attitüden und ein wenig Templerwürze gefällt, dem sei das Hörbuch DOGMA von Raymond Khoury sehr ans Herz gelegt - man wird mit dem anhören nicht Fehl gehen und die Zeit war gut angelegt.

Empfehlenswert!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen völlig absruser und unglaubwürdig, 6. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Taschenbuch)
jetzt habe ich mich so auf das Buch gefreut, habe es mit in meinen Istanbul Urlaub genommen und war am Ende doch wieder so entäuscht wie nach Skriptum.

Der Beginn des Buches hat mir, wie auch schon bei Skriptum, gut gefallen. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und der Wechsel der Erzählung jeweils aus Sicht von Reilly, Tess und Zahed macht am Anfang noch Spaß und fesselt. Die Sequenzen aus der Vergangenheit habe ich gerne gelesen, man fühlt mit Conrad und Maysoon und ist begierig zu erfahren, wie sie den Schatz retten und was aus den beiden wird.

Ab der Mitte des Buches ließ bei mir die Begeisterung aber wieder, wie bei Skriptum, erheblich nach. Zumal einige Sachen falsch recherchiert waren. Iznik liegt bei Bursa, also nicht so weit von Istanbul. Aber wirklich doch noch ca.500 Kilometer von Kappadokien entfernt, wo sich die Protagonisten den Landschaftsbeschreibungen nach herumtreiben. Und das Stockcarrennen in Istanbul ( im Stadteil Fener) selbst ist ebenso unglaubwürdig. Jeder, der die engen, zugeparkten Gassen und den Verkehr in und um Fener kennt, weiß, dass dort kaum ein Durchkommen ist und an eine Verfolgungsjagd in einem Auto ist da erst recht nicht zu denken. Insegsamt nimmt man es auch mit den mit den Entfernungen nicht so genau

Leider sind die Szenen in der Gegenwart dann im Laufe der Geschichte nicht mehr wirklich spannend, es wird immer abstruser und unglaubwürdiger. Da hat wohl ein Actionberater gefehlt. Ich liebe Action, ich liebe z.B. Jack Reacher und Dedektive Bosch. Aber so wie die Action dort den Storys Handlung und Schnelligkeit verleiht, so störend und unglaubwürdig ist sie hier.

Beispiel: als er (Zahed) die Piostole hob und aus sie (Tess) richtete.....Sie (Tess)warf sich nach vorn, zog seine (Zaheds) Hand an sich und biss hinein....sie fühlte, wie Sehnen rissen und Knorpel brach...(Seite 361).

Kurz danach kommt ein zu einer Konfrontation zwischen Reilly und Zahed: Er (Reilly) wußte, dass der Mann bewaffnet war und griff hastig dorthin, wo er die Schußhand vermutete (genau die Hand mit dem Biss!)...Reilly hielt mit einer Linken das Gelenk der Schusshand fest umklammert und schlug es wieder und wieder gegen den Fels. Er traf einmal...zweimal...hörte Knorpel brechen (schon wieder?) und fühlte das Blut...(Seite 379)

Zitate: Er schlägt sie mit dem Ellbogen ins Gesicht, seine Finger gruben sich in ihre Wangen, suchten ihre Augen, usw. .....trotzdem steht sie auf und kann flüchten. Nach den Schlägen wäre ich ko, sie ist nur Archäologin, keine Agentin, wie ist es möglich, dass eine normale Frau all diese Schläge wegstecken kann?

Reilly ebenso: (Seite 498) der Pistolengriff war gegen seinen Kiefer gekracht, so dass er auf der Stelle zu Boden ging, ohne seine Gegner überhaupt gesehen zu haben....Trotzdem kann er drei Seiten später Tess und der alten Frau die Flucht ermöglichen und zwei Gegner bewältigen.

Seite 517: Seine Lider waren schwer..ein Auge war halb zugeschwollen...seine Lippen waren geschwollen...mehrere Rippen mußten gebrochen sein und er hatte sen ein oder anderen Zahn eingebüßt. Er ist an Händen und Füßen gefesselt.... trotzdem kann er in diesem Zustand zwei Gegner bewältigen und durch das Fluckzeugcockpitz hüpfen wie eine junge Gazelle....

Weniger wäre mehr und glaubhafter gewesen: Mehr historische Abschnitte über die Templer und weniger Action, mehr Tiefe der Protagonisten und weniger Action, mehr glaubwürdige Handlungsstränge und weniger Zufälle....so bleibt der Leser leider nur enttäuscht und unbefriedigt zurück.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute spannende Fortsetzung, 22. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Dogma (Taschenbuch)
Eine neue Geschichte um die Archäologin Tess Chekin und den FBI-Agent Sean Reilly, die auf der Suche nach dem versteckten Schatz der Tempelritter sind.
1203 entkamen ein paar Tempelritter aus Konstantinopel mit einem Schatz, den sie vor der Armee des Papstes retten können. Aber sie geraten in einen Hinterhalt. 100 Jahre später findet einer der letzten Templer diesen Schatz und schafft es ihn in Sicherheit zu bringen. Aber um was für einen Schatz handelt es sich? Genau auf dieser Suche ist zur heutigen Zeit auch ein Iraner, der glaubt, dass er mithilfe von diesem Schatz einen globalen Krieg entfachen kann, gegen die USA und die katholische Kirche. Aber da er sich nicht genug auskennt, entführt er Tess und zwingt Reilly so ihm zu helfen. Reilly gelingt es Tess zu befreien und es beginnt eine Jagd quer durch die Türkei nach dem Schatz und für Tess und Reilly auch vor dem Iraner. Zum Schluss geht leider der Schatz verloren, aber dennoch gibt es eine Möglichkeit die Schätze der Tempelritter, der Menschheit zugänglich zu machen.

Bei dem Buch handelt es sich um eine neue Geschichte, die man auch versteht ohne das erste Buch von Raymond Khoury Scriptum nicht gelesen hat. Es gibt zwar einige Zusammenhänge zum Vorgänger, aber die werden so deutet dargestellt und erneut beleuchtet, dass man alles gut versteht. Das Buch ist spannend bis zum Schluss, und es geschehen einige Wendungen in der Geschichte mit der man nicht gerechnet hat. Aber leider sind genau diese Wendungen manchmal etwas zu erdacht, dass es nicht mehr realsitscih ist. Aber das ändert sich dann schnell wieder, und man kann sich wieder gut in die Geschichte der Protagonisten reinversetzen. Also ein absolut zu empfehlen.
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Dogma
Dogma von Raymond Khoury (Taschenbuch - 26. Mai 2011)
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