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5.0 von 5 Sternen Mein Arzt und ich
Mia Morgowski erzählt in ihrem neusten Roman die Geschichte von Dr. Paul Rosen und seiner Patientin Nella. Während Dr. Paul Rosen in der Praxis seines Vaters das Leben eines kleinen Hausarztes fristet, statt wie er es geplant hat, als Anti-Aging-Spezialist Karriere zu machen, versucht Nella mit ihrer Flugangst zurecht zu kommen, um ihren Freund in der Schweiz...
Veröffentlicht am 4. Mai 2011 von Carmen Vicari

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flugangst mit Nebenwirkungen
Charaktere

Dr. Paul Rosen will eigentlich nur eines: als Schönheitschirurg arbeiten und die entsprechende Kohle dafür absahnen. Doch da sein Vater einen Herzinfarkt hatte, muss er erst einmal dessen Praxis übernehmen...

Außerdem steht er nur auf verheiratete Frauen. Die sind nämlich nicht so anstrengen. Aber das ist seine...
Veröffentlicht am 20. Mai 2011 von Amazon-Kunde


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Arzt und ich, 4. Mai 2011
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Mia Morgowski erzählt in ihrem neusten Roman die Geschichte von Dr. Paul Rosen und seiner Patientin Nella. Während Dr. Paul Rosen in der Praxis seines Vaters das Leben eines kleinen Hausarztes fristet, statt wie er es geplant hat, als Anti-Aging-Spezialist Karriere zu machen, versucht Nella mit ihrer Flugangst zurecht zu kommen, um ihren Freund in der Schweiz besuchen zu können.
Leider wirkt das Mittel von Dr. Rosen bei Nella nicht und sie erleidet auf dem Flug in die Schweiz einen Zusammenbruch. Glücklicherweise ist ein Arzt an Bord der Maschine. Dieser entpuppt sich allerdings als Dr. Rosen, der ebenfalls auf dem Weg in die Schweiz ist, um sich für eine Stelle als Anti-Aging-Spezialist an einer Klinik zu bewerben. Bevor jedoch seinem künftigen Chef unter die Augen treten darf, muss Dr. Rosen eine Ehefrau herbeizaubern und was läge näher als die Hilfe von Nella in Anspruch zu nehmen? Immerhin hat er sie ja während des Fluges ausgiebig betreut.

Das Buch ist in zwei Sichtweisen unterteilt. So wird der Part von Dr. Rosen in Romanform eines Ich-Erzählers geschrieben und der Teil von Nella in Form eines Tagebuchs. Leider scheinen sich hier ab und an Fehler bei der Zeitangabe eingeschlichen zu haben. Optisch ist der Teil von Dr. Rosen ganz in Romanform gehalten, während sich der Teil von Nella auch optisch durch Schnörkel und Ringeinband - ganz im Tagebuchstil abhebt.

Durch die abwechselnde Schreibweise wird der Lesefluss allerdings in keinster Weise gestört oder unterbrochen. Im Gegenteil, es ist eine erfrischende Weise, ein Buch mal so zu schreiben und der Autorin gelingt der Spagat zwischen diesen beiden Stilen. Die Geschichte selbst ist sehr witzig, spannend und man lacht als Leser immer wieder auf. Da sich Dr. Rosen und Nella nicht wirklich gut kennen, stolpern die beiden von einem Fettnäpfchen in das nächste und als dann auch noch der Freund von Nella auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Roman für gemütliche - witzige Stunden auf dem Sofa. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von der Autorin.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flugangst mit Nebenwirkungen, 20. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Charaktere

Dr. Paul Rosen will eigentlich nur eines: als Schönheitschirurg arbeiten und die entsprechende Kohle dafür absahnen. Doch da sein Vater einen Herzinfarkt hatte, muss er erst einmal dessen Praxis übernehmen...

Außerdem steht er nur auf verheiratete Frauen. Die sind nämlich nicht so anstrengen. Aber das ist seine Arzthelferin Birte, mit der er eine Affäre hat, eigentlich auch...

Nella hat zusammen mit zwei Freundinnen einen Secondhandladen mit angrenzendem Café.

Ihr Freund Leo ist vor kurzem auf eigene Faust nach Genf gezogen.

Meine Zusammenfassung

Paul hat sich in der Privatklinik von Dr. Schümli als Partner beworben; natürlich weiß sein Vater nichts davon.

Nella fliegt übers Wochenende zu Leo nach Genf. Um ihre Flugangst zu bekämpfen holt sie sich bei dem unmöglichen, gut aussehenden, arroganten Dr. Paul Rosen (offenbar hat Rosen senior derzeit frei) ein Mittel gegen Flugangst. Doch das wirkt leider überhaupt nicht. Eine Unverschämtheit, dass die Stewardess ihr ausgerechnet Paul zur Seite stellt, um ihre Flugangst in den Griff zu bekommen.

Und damit nimmt das Chaos seinen Lauf.

Bei der Ankunft wird sie von Dr. Schümli irrtümlicherweise als Pauls Frau eingestuft.

Zudem hat Leo sie auch noch aufgrund eines wichtigen Termines für den ersten Abend versetzt. Den Grund dafür lernt sie später leider zufällig im Restaurant kennen.

Und damit sitzt sie das ganze Wochenende als Pauls Ehefrau in Genf fest. Und davon sind beide nicht sonderlich begeistert.

Verstrickungen in Lügen und Ausreden sind damit vorprogrammiert. Und das gemeinsame Bettabenteuer natürlich auch....

Doch wie soll das Leben zurück in Hamburg weiter gehen?

Mein Fazit

Die Kapitel werden abwechselnd von Paul (erzählt in der Ich-Form) und Nella (Tagebuchform, minutiös aufgegliedert) erzählt.

Das Buch läßt sich gut und flüssig lesen, ist humorvoll und sarkastisch.

Punktabzüge gibt es für, dass die Handlung sehr flach und das Ganze ziemlich anspruchsvoll ist (für den Strand oder einen faulen Tag aber durchaus geeignet) und dafür, dass ein uraltes Thema mal wieder aufgegriffen wurde.
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4.0 von 5 Sternen Eine Liebeskomödie, mit lustigen Katastrophen..., 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Nella wohnt in Hamburg und ist seit Jahren in einer festen Beziehung zu ihrem Freund. Der jedoch nun aus beruflichen Gründen nach Genf, in die Schweiz, gezogen ist. Sie überwindet alle Hürden, sogar ihre Flugangst, um bei ihrem Freund zu sein. Doch ihre Flugangst macht ihr sehr zu schaffen und somit trifft sie in ihrer Arztpraxis vom Hausarztes auf den jungen Dr. Paul Rosen, der ihr gleich seit Anfang an seltsam vorkommt und ihr ein komisches Mittel zur Beruhigung gibt. Auch Dr. Rosen ist auf den Weg nach Genf, um seine Karriere als Arzt zu beginnen. Dabei trifft er unerwartet auf Nella, und die Katastrophe beginnt. Denn jeder versucht sein eigenes Leben so zu leben, wie sie es sich ausgemalt haben, doch merken sie schnell, dass sie ohne den Anderen nicht mehr aus den Katastrophen heraus kommen...

Meine Meinung:
Allein das Cover hatte mich sehr angesprochen, denn dieses Buch hab ich durch einen Flohmarktspaziergang entdeckt. Dabei kannte ich vorher das Buch, noch die Autorin nicht. Aber wie ich nun mal „typisch Mädchen“ bin, und somit auf Pink und Glitzer stehe, hatte ich es sofort in meinen Händen und musste es haben. Aber auch weil es sich hierbei um einen Liebesroman handelt. Und ich muss gestehen, im Sommer lese ich einfach viel lieber Liebesromane, als nun Thriller oder Krimis. Aber nun zurück zum Cover: Abgesehen, dass es pink ist, ist es auch sehr schön gestaltet. Man sieht eine Wärmflasche mit einem Herzen drauf. Und ich glaube, jede Frau weiß es, wie es sich bei Liebesschmerz anfühlt, so dass man es sich zu Hause gemütlich macht, auch gerne mit einer Wärmflasche.

Der Schreibstil von Mia Morgowski ist sehr einfach gehalten, und auch ihre Kapitel sind nicht all zu lang, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Es wird jeweils aus der Sicht von Dr. Paul Rose und Nella Johannsen erzählt, aber so gut miteinander abgestimmt, dass es reibungslos ineinander über geht. Das tolle dabei ist, dass es sich bei Nellas Sicht um Tagebucheinträge handelt. So hat man gleich einen intimeren Eindruck von der Gefühlswelt der Protagonistin.

Wie bei jedem Liebesroman gibt es auch hier eine kleine Spannung. Diese wird auch sehr schnell aufgebaut, und durch die Szenen, die den Beiden erleben, flaut es auch nie ab und man möchte einfach nur wissen, wie es nun mit Paul und Nella weitergeht.

Zu den Hauptprotagonisten:
Nella Johannsen ist eine junge, verliebte Frau, die sogar ihre Flugangst überwindet, um ihren Freund in der Schweiz zu besuchen. Dabei gerät sie, auch mit ihrer Art, von einer in die andere Katastrophe.
Sie ist allgemein ein sehr gut beschriebener Charakter, so dass sich wirklich jede Frau in jeder Situation sich wohl wiedererkennen kann.

Dr. Paul Rosen ist ein junger Art, der unbedingt eine berühmte Karriere machen möchte, und schreckt dabei vor keinem Mittel zurück. Doch dadurch kommt nicht nur sein Leben ins Wanken, sondern auch das von Nella.
Auch er ist ein gut beschriebener Charakter. Allein sein Charme und wie er sich gibt, schmilzt man schon als Leserin dahin. Und auch so manche Situationen kommen einen im wahren Leben bekannt vor. Aber es gibt darin auch manche Eindrücke von ihm, wodurch wir Frauen wohl nun auch etwas besser die Männer verstehen können, warum sie gerade so denken oder handeln.

Was ich noch zum Buch sagen wollte:
Ich finde das Ende von der Geschichte endet es zu schnell. Dabei hätte mich doch noch mehr interessiert, wie es nun mit den Beiden weitergehen würde. Somit muss ich nun meine Fantasie spielen lassen. Aber ein „Happy End“ hat es auf jeden Fall.

Fazit:
„Die Nächste bitte“ von Mia Morgowski ist eine sehr schöne und leichte Lektüre, für alle, die Liebesromane mit einer Mischung aus Humor mögen. Man erkennt zum Teil sein eigenes Leben wieder, ob man gerade eine Beziehung oder Single ist. Für mich war es das erste Buch von Mia Morgowski, und ich weiß, es wird nicht das Letzte von ihr sein. Durch ihren leichten und humorvollen Schreibstiel bin ich schon ein großer Fan von ihr geworden.

4 1/2 von 5 Sterne
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3.0 von 5 Sternen Nichts besonderes, aber lässt sich ganz gut lesen, 29. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Inhalt:
Dr. Paul Rosen ist ziemlich frustriert, da er in der Praxis seines Vaters das Leben eines kleinen Hausarztes fristet, anstatt wie geplant, als Anti-Aging-Spezialist Karriere und Kohle zu machen. Modeverkäuferin Nella leidet unter extremer Flugangst, doch da sie ihren Freund in der Schweiz besuche möchte, wendet sie sich an ihren Hausarzt, welcher ihr beruhigende Tropfen verschreibt.
Leider wirkt das Mittel nicht und Nella erleidet auf dem Flug in die Schweiz einen Zusammenbruch. Zufälligerweise ist Dr. Rosen auch in dem Flugzeug, da er sich in der Schweiz in einer Schönheitsklinik um seinen Traumjob beworben hat. So kümmert er sich notgedrungen um die verzweifelte Nella. Als die beiden das Flughafengebäude verlassen, überrascht Prof. Schümli, Pauls zukünftiger Chef, die beiden und hält Nella für Pauls Ehefrau. Denn eine Ehefrau ist Bedingung für die Stelle in seiner Schönheitsklinik. Da Nellas Freund Leo ihr für den Abend eh abgesagt hat, willigt sie widerstrebend ein, für einen Abend Fr. Dr. Rosen zu spielen und das Chaos nimmt seinen Lauf…

Meinung:
Meine Erwartungen an den Roman, waren nun nicht besonders hoch. Der Klappentext verspricht eben eine typische, überzogene und humorvolle Liebesgeschichte, ohne großen Anspruch - und genau das habe ich auch bekommen.

Die Geschichte wird dabei jeweils abwechselnd aus der Sicht von Paul und von Nella erzählt. Während Pauls Erzählungen in typischer Buchform geschrieben sind, werden Nella's Anteile eher in Form eines Tagebucheintrags mit Zeitangaben und Randverzierungen wiedergegeben. Dabei wirkt dieser Szenewechsel aber gut durchdacht und unterstützt den Leser dabei, einen Rundumblick der kompletten Geschichte zu erhalten.

Der Schreibstil ist in beiden Teilen zwar unterschiedlich, aber immer flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte bedient sich vieler Klischees und ist teilweise extrem sarkastisch. Zwischenzeitlich hat mich dieser Umstand auch öfters zum Schmunzeln oder Lachen gebracht. Und auch wenn man merkt, dass die Autorin sich wirklich Mühe gibt, vor allem gegen Ende, einige eher unvorhergesehene Wendungen zu integrieren, ist die Handlung selbst einfach platt und schafft es selten, für eine wirklich Spannung zu sorgen.

Die Charaktere sind sehr stereotyp und strotzen nur vor Klischees. Und dabei sind sie leider oft auch noch ziemlich unsympathisch. Vor allem Paul ist ein oberflächlicher Macho, der nur das Geld im Kopf hat und dem das Wohlergehen seiner Patienten völlig egal ist. Zwar verändert er sich im Laufe des Romans zumindest leicht, aber seine Bekanntschaft möchte ich trotzdem nicht machen.

Nella ist zwar etwas sympathischer, aber trotzdem ist es mir teilweise auch ziemlich schwer gefallen, mich in sie hineinzuversetzen. Und auch die Nebencharaktere erfüllen alle nur denkbaren Vorurteile. Zwar ist dies nicht tragisch, da man dadurch leichter über die ganzen Miseren lachen kann, aber es trägt eben auch nicht dazu bei, dass der Roman wirklich positiv hervorsticht.

Fazit:
„Die Nächste, bitte“, ist ein typischer Frauenroman, der sich ganz gut lesen lässt und dabei auch für den einen oder anderen Lacher sorgt. Jedoch ist die Handlung sehr seicht und die Charaktere zu klischeehaft um wirklich vollkommen zu überzeugen. Trotzdem hat mir das Buch einige sehr kurzweilige Lesestunden verschafft, weshalb ich solide 3 von 5 Buchherzen vergebe.
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4.0 von 5 Sternen humorvoller Arztroman für Frauen, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Mir hat der Roman "Die Nächste bitte" von Mia Morgowski gut gefallen. Die bisherigen Romane habe ich noch nicht gelesen, aber mich hat der Schreibstil gleich angesprochen. Locker, humorvoll und lustig liest es sich und auch der Wechsel von Nella und Paul gefällt mir. Das Buchcover mit einer großen roten Wärmflasche auf rosa Hintergrund, die auch noch angeraut ist, passt, da Nella schon viele Schmerzen erleidet, aber auch Ihren Spaß hat und eine Wärmflache bekanntlich gegen Bauchschmerzen hilft. Der Roman gibt Frauen und Männerklischees wieder, da wie oben schon erwähnt aus Nellas oder Pauls Sicht erzählt wird. Pauls Sicht ist sachlicher und Nellas Sicht entspricht eher der Tagebuchform.

Nella ist eine Frau mit Modeladen, die ihren Freund in Genf besuchen möchte. Da sie große Flugangst hat, geht sie vor dem Flug zum Arzt und lässt sich etwas verschreiben, doch das Rezept stellt nicht ihr Hausarzt sondern dessen Sohn aus. Leider hilft es nicht und der Arzt Paul muss während des Fluges nach ihr schauen, da er wegen einer Bewerbung für eine Stelle in einer Privatschönheitsklinik auch in die Schweiz fliegt. Paul ist Nella unsympatisch, aber er riecht gut und gibt Nella bei seinem ebentuell zukünftigen Arbeitgeber als seine Frau, da eine Bedingung der Stelle ist, dass er verheiratet sein muss.Paul nimmt Nella mit auf sein Hotelzimmerr, da Ihr Freund Leo nicht zu Hause ist, und er ja eine Ehefrau zum Vorzeigen braucht. Mit Nella hat er es nicht einfach, da diese ihren Freund auch noch mit einer Anderen sieht. Durch die abwechselde Sichtweis, erfährt man, wer was wie wahrnimmt und es kommt zu einien Komplikationen und Missverständnissen.

Mir gefällt der Roman gut und er ist sehr zu empfehlen für Frauen, die z.B, auch gerne Grey's Anatomy oder Doctors Diary mögen und sehen.
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3.0 von 5 Sternen Ultra-Lift-Anti-Aging-Starting-Over-Tagescreme, 1. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Als Nella ein Mittel gegen ihre Flugangst benötigt, lernt sie den Sohn ihres Hausarztes kennen - und hassen. Ein aufgeblasener Schnösel, wie er im Buch steht. Als dieser ihr dann auch noch ein Plazebo andreht und sie im Flugzeug zusammenbricht, ist er der einzige Arzt an Bord. Dr. Paul Rosen kümmert sich um sie, wenn auch anders, als erwartet. Am Flughafen in Genf wird er von seinem zukünftigen Abreitgeber abgeholt. Dieser empfängt Nella freundlich, nett und zuvorkommend. Professor Schümli ist nämlich der festen Überzeugung, dass Nella Pauls Ehefrau ist. So nimmt das Verhängnis seinen Lauf...

Das Cover ist in rosa gehalten und eine rote Wärmflasche prangt mitten drauf. Ich finde es sehr lustig, ansprechend und sehr gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt.

Mia Morgowski schreibt ihren lustigen Roman zum einen aus der Tagebuchsicht von Nella und zum anderen aus der Sicht von Paul. Das Buch liest sich flüssig und druchaus komisch, da die beiden ständig um sich herum kreisen und von Verständinsproblemen geplagt sind. Witzige Wortkreation, Verwechslungen und das ständige Hin und Her geben dem Roman Witz und Esprit. Doch leider muss ich gestehen, dass mich ab der Hälfte des Buches diese Schreibweise ziemlich nervte und was vorher zum Schmunzeln komisch war, zaubert nun nur noch ein halbherziges Lächeln auf mein Gesicht. Alles wird ins Lächerliche gezogen, wodurch das Buch komplett seine Glaubwürdigkeit einbüßt.

Die Protagonisten Nella und Paul empfand ich ab der ersten Seite charmant, eigensinnig und interessant. Doch dann schwenkte es um. Die Handlungen der beiden waren vorhersehbar und platt. Auch Spannung kamn leider nicht auf, bzw wirkte zerschrieben.

Mein Fazit: Ein lustiger Roman für Zwischendurch.
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4.0 von 5 Sternen Ideal für Bus und Bahn oder Strand und Schwimmbad, 4. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Eine Frau wechselt in ihrem Leben mehrfach den Lover, aber niemals ihren Hausarzt, sagt Nella Johannsen. Und genau diesen will sie vor ihrem Flug nach Genf zu ihrem Lover aufsuchen, um sich ein Mittel gegen Flugangst verschreiben zu lassen. Doch sie trifft dort leider nur auf dessen Sohn, den gutaussehenden und offensichtlich arroganten Dr. Paul Rosen. Rosen will Karriere machen, als Anti-Aging-Doc, denn hier klingelt die Kasse, und die Frauen ziehen sich freiwillig aus, so denkt er es sich zumindest. Im Moment sitzt er allerdings noch in der Kleinstadt-Praxis seines Vaters fest und muss sich mit nervigen Patienten befassen, wie mit Nella zum Beispiel, die an einem Mittwochnachmittag in der Praxis steht. Doch das von Dr. Rosen empfohlene Mittel entpuppt sich zwei Tage als völlig wirkungslos. Der Flug nach Genf ist die Hölle. Und der einzige Arzt an Bord ist Dr. Paul Rosen.

Doch der hat ganz andere Sorgen: Sein zukünftiger Chef denkt nämlich, er sei verheiratet. Nur wo kriegt er so schnell eine Ehefrau her? Ja, auch ohne das Buch gelesen zu haben, wissen wir natürlich alle wie es ausgeht, oder? Aber das macht gar nichts, denn amüsant zu lesen ist es allemal. Dabei wechseln sich die zwei Protagonisten beim Erzählen kapitelweise ab. Die Geschichte wird a so sowohl aus Seiner, als auch aus Ihrer Sicht erzählt; zum Glück fortlaufend (also ohne sich zu wiederholen).

Zwei Sachen irritieren mich allerdings ungemein:

1. Es wird ziemlich viel Werbung betrieben. Fast erwarte ich einen Zusatzhinweis wie seit neustem bei Sat 1 zu sehen: 'unterstützt durch Produktplatzierungen'. Doch während ich diese Produkte bisher noch nie in der Serie bei SAT 1 gesehen habe, ist es hier offensichtlich'. Im 'Beipackzettel' am Ende des Buches findet sich eine Erklärung:

Besondere Hinweise: In seltenen Fällen (1 von 1000 Lesern) entsteht möglicherweise der Eindruck, die Autorin hätte Werbeverträge mit dem Hause Dior oder mit der Firma Ferrero. Dem ist nicht so. Sie wäre aber nicht abgeneigt.

2. Dr. Rosen macht sich ganz schön viele Gedanken. Auch wirklich tiefgehende Gedanken. Ganz ehrlich, kann ich mir das von ihm im Besonderen und von Männern im Allgemeinen nicht vorstellen. Dass die Leserin natürlich genaustes darüber informiert werden muss, leuchtet mir durchaus ein. Aber in der Ich-Erzählung?

Egal, das Buch ist genau richtig für Bus- und Zugfahrten, für Strand oder Schwimmbad, zum Abschalten kurz vorm Schlafengehen. Der Schreibstil gefällt mir total gut ' sehr locker, sehr flüssig, ohne albern oder übertrieben zu wirken.

Die Autorin Mia Morgowski hatte mit 'Kein Sex ist auch keine Lösung" bereits einen Bestseller, den ich leider nicht kenne. Ich werde das nachholen und das Buch definitiv noch lesen.
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2.0 von 5 Sternen Die Nächste bitte ???, 13. Oktober 2011
Von 
linus63 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Dr. Paul Rosen will als Anti-Aging-Arzt in Genf hoch hinaus, steckt jedoch momentan in der Hamburger Hausarztpraxis seines Vaters fest und hadert mit seiner täglichen Arbeit.
Nella will nach Genf fliegen und benötigt ein Mittel gegen ihre Flugangst. Das erhält sie in von ihrem Arzt Dr. Rosen.
Doch das Mittel wirkt nicht und Dr. Rosen, der zufällig im selben Flugzeug sitzt, muss Nella retten. Als Gegenleistung soll Nella in Genf seine Ehefrau spielen, die unabdingbare Vorraussetzung für die offene Stelle seiner Träume ist, um die er sich bewirbt. Dies wird umso brisanter, als nach der Landung unerwartet ein weiterer Bewerber für diese Stelle samt Ehefrau auftaucht .....

Obwohl Cover und Titel meine Vorurteile gegenüber Arztromanen kräftig schüren, habe ich sie schließlich außen vor gelassen und mich an dieses Buch herangewagt. Die Geschichte liest sich größtenteils leicht und flüssig. Während dem Leser Pauls Erlebnisse und Gedanken in der Ich-Form erzählt werden, schreibt Nella Tagebuch. Obgleich das Tagebuch optisch ansprechend aufbereitet ist und alles etwas auflockert, bin ich, z.T. bedingt durch den Schreibstil, nach ca. 100 Seiten so genervt, dass ich versucht bin, das Buch abzubrechen. Beispielsweise zieht sich die Suche nach einer Versichertenkarte eine Stunde und 35 Minuten lang über 4 Seiten mit 11 Tagebucheinträgen zu unterschiedlichen Zeiten hin. Mein Lesefluss kommt hier ständig ins Stocken und ich finde die Lektüre nicht lustig, sondern hektisch und gestückelt. Doch glücklicherweise gelingt es Nella im Laufe des Buches immer häufiger, einen Eintrag über mehrere Seiten zu verfassen, was mir wesentlich besser gefällt.

Der oft vorhandene ironische und teilweise sogar sarkastische Unterton gibt dem Ganzen einen amüsanten Touch, genauso wie das Spiel mit den (Ärzte-) Klischees, über die sich die Protagonisten einerseits lustig machen, die sie andererseits aber zu einem späteren Zeitpunkt perfekt erfüllen wollen. Gelungen sind auch die häufigen Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten. Sie knüpfen teilweise nahtlos aneinander an, was die Geschichte lebendig, flüssig und temporeich werden lässt. Andere Szenen lese ich zweimal aus verschiedenen Sichten, wodurch ich ein umfassenderes Bild der Situationen und auch der Figuren erhalte.

Leider konnte ich mich mit keiner der Hauptfiguren richtig anfreunden. Dr. Rosen verkörpert den überheblichen, arroganten, souveränen Arzt, der jede Situation im Griff und für alles eine Erklärung hat. Allerdings ist er ohne Rückgrat und auf dem Weg zu seinem Ziel, der vakanten Stelle in Genf, krampfhaft bemüht, alle Erwartungen zu erfüllen und dazu ist ihm alles Recht. Allein seine Kreativität im Erfinden neuer Erklärungen, die geschickt und spontan in die bestehende Geschichte eingeflochten werden, ist bewundernswert. Dazu ist sein Sinn für Humor recht originell, als er hinter Nellas Rücken in ihr Liebesleben eingreift und damit einige Verwirrung stiftet. Währenddessen stellt die normalerweise selbständige Nella in dieser Geschichte eine schwache Frau mit hysterischen Einschlägen und wiederkehrender, vorübergehender Amnesie dar, die sich ständig lächerlich und von Paul zum Spielball seiner Pläne machen lässt - ziemlich flach.

Das Lügengebäude, das beide in Genf aufbauen, ist letztendlich derart konstruiert und an den Haaren herbeigezogen, dass ich es nicht mehr komisch finde - weniger wäre hier mehr. Das gleiche gilt für die Nebengeschichte mit Pauls letztem Verhältnis - zu viel Zufall, zu absurd und damit unglaubwürdig. Allerdings dringt die Situationskomik vereinzelt doch zu mir durch, so dass ich hin und wieder schmunzeln kann. Dennoch bin ich richtig erleichtert, als schließlich Pauls Mutter beherzt eingreift, einige Dinge klärt und das vorprogrammierte Happy-End, wenn auch nur bedingt in der erwarteten Form, eintritt.

Alles in allem in das Buch sehr leichte Kost ohne Tiefgang, schnell gelesen und leider nur stellenweise amüsant.
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3.0 von 5 Sternen Die Nächste bitte - oder vielleicht doch nicht?, 5. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Der Inhalt ist schnell umrissen: Nella hat Flugangst. Das hindert sich aber nicht daran, sich ein Flugticket nach Genf zu kaufen, um dort ihren Freund Leo für ein Wochenende zu besuchen. Nur muss jetzt ganz schnell noch etwas gegen ihre Flugangst her, also wendet sie sich vertrauensvoll an ihren Hausarzt Dr. Rosen.
Allerdings landet sie nicht bei ihm selbst, sondern bei dessen Sohn Paul. Eigentlich interessiert Paul sich nicht für die Allgemeinmedizin - schon gar nicht in der Hausarzt-Praxis seines Vaters in Hamburg. Er will Schönheitschirurg werden. Und er hat auch schon ein tolles Jobangebot an der Hand: Prof. Schümli aus Genf sucht einen Partner für seine neue Tages-Klinik im Herzen der Stadt. Der einzige Haken: Partner kann nur werden, wer verheiratet ist, damit es in der neuen Klinik, die hauptsächlich von Frauen aufgesucht wird, nicht zu Schwierigkeiten kommt.
Nachdem Paul bereits oft die Erfahrung machen musste, dass Frauen nicht aufgrund echter Beschwerden zu ihm in die Sprechstunde kommen, sondern um sich ihm anzubiedern, nimmt er auch Nellas Beschwerden nicht ernst und verschreibt ihr ein Placebo. Und schon nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Die beiden sitzen natürlich im selben Flugzeug nach Genf und die Tropfen wirken nicht. Da muss schon der einzige Arzt an Bord zur Hilfe eilen, um Nella vor dem Tod durch Ersticken zu retten... Tja, und dann hat Leo sie auch noch versetzt, alles Mist. Da trifft es sich doch irgendwie ganz gut, dass Prof. Schümli Nella für Pauls Frau hält, oder?

Eine zwar reichlich konstruierte Geschichte, die zugleich an manchen Stellen so absurd daher kommt, dass sie schon wieder ganz aus dem Leben gegriffen sein könnte. Und die Situationskomik, in der die Handlung geschildert wird, lässt häufig schmunzeln. Was mir bereits in der Leseprobe sehr gut gefiel, ist die Tatsache, dass die Geschichte nicht nur aus Nellas, sondern auch aus Pauls Perspektive geschildert wird und so erfahren wir eine Woche lang beider Gedankengänge. Zugleich liegt hier in meinen Augen aber auch eine erzählerische Schwäche: Ich hätte es schön gefunden, wenn auch ein gewisser sprachlicher Unterschied auszumachen wäre, doch beide Protagonisten schildern ihre Sicht der Dinge im gleichen Duktus. Was wiederum sehr schön zu lesen war, waren die unterschiedlichen Auffassungen ein- und derselben Situation, was zu herrlichen Missverständnissen führen kann. Doch nicht nur darin liegt die Schwierigkeit für Paul und Nella: Natürlich entpuppt sich ihre Lügengeschichte als immer größer werdenes Chaos, das sie selbst kaum noch überblicken können. Das kann nur Verwirrung bei allen Beteiligten stiften, erst recht als Pauls Plan von ganz ungeahnter Seite durchkreuzt wird...

Alles in allem eine solide Geschichte, die im genau richtigen Tempo mit reichlich Witz geschrieben ist. Ein Roman, der sich ganz gemütlich wegschmökern lässt, für den kleinen Lesehunger zwischendurch.
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2.0 von 5 Sternen Nur für Fans!, 4. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman (Taschenbuch)
Nella leitet zusammen mit ihren beiden besten Freundinnen ein Second-Fashion-Café und hat einen wunderbaren Freund, Leo, den sie nun für das Wochenende in Genf besuchen möchte. Die schnellste Verbindung bietet da natürlich der Luftweg, doch Nella leidet unter fürchterlicher Flugangst, sodass ein Besuch bei ihrem Hausarzt für einige Beruhigungstropfen nicht umgangen werden kann. Unglücklicherweise übernimmt Dr. Rosen junior diese Sprechstunde und entpuppt sich als arroganter und sehr gut riechender Schnösel, der am besagten Wochenende in der Schweiz zu einem Bewerbungsgespräch verweilt. Denn Paul Rosens Traum besteht aus einem prall gefüllten Konto und einer Menge Damen, die nur darauf warten, sich von ihm die lästigen Falten wegspritzen zu lassen.

Die beiden unterschiedlichen Welten werden durch die Autorin gut durch zwei verschiedene Erzählperspektiven dargestellt, wobei Pauls Kapitel eher sachlich das Geschehen beschreiben, fällt Nellas Anteil etwas flippiger in Tagebuchform mit vielen kleinen Skizzen aus.
In der Hoffnung auf eine leichte Lektüre habe ich mir dieses Buch gekauft und musste leider schon nach wenigen Seiten feststellen, dass dieser Arzt-Roman von Klischees nur so überladen ist und sich die Handlung in Genf zusehends immer unglaubwürdiger entwickelt, bis es einfach nur noch absurd ist, was dem Charme und Witz der Szenen leider nicht gut tut.
Hinzukommt, dass beide Protagonisten nicht meine Sympathie erwecken konnten, da der männliche Part zu karrierefixiert und Nella in ihrer Verzweiflung und Unsicherheit immer anstrengender wird. So war mir das "Schicksal" der Charaktere herzlich egal und ich habe nur noch das unumgehbare Happy End herbeigesehnt, um mit dieser Lektüre abschließen zu können.
Die Ereignisse und Verhalten aller Beteiligten sind viel zu vorhersehbar und so war mein einziger Trost, dass durch den einfach Schreibstil es wenigstens nur ein kurzes "Vergnügen" war.

Meine einzigen beiden Highlight bei diesem Roman sind zum einen das ausgefallene Cover und der lustige "Beipackzettel" als Abschluss, wobei von fast 350 Seiten nur drei durchweg gelungene kein guter Schnitt ist und ich "Die Nächste, bitte" wirklich nur an eingefleischte Mia Morgowski Fans oder Frauen auf der Suche nach seichtem Lesestoff empfehlen kann.
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Die Nächste, bitte: Ein Arzt-Roman von Mia Morgowski (Taschenbuch - 2. Mai 2011)
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