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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne jede Spur
Es ist ein Abend wie jeder andere - Sandra Jones bringt ihre Tochter zu Bett, erledigt danach noch einige Aufgaben, begibt sich anschließend selbst zur Ruhe - und ist am nächsten Morgen verschwunden. Sergeant Detective D.D. Warren nimmt die Ermittlungen auf.

Dieses Buch fällt mir direkt wegen seiner auffälligen Farbe und einem klaren Titel...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2011 von linus63

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hanebüchener Schluss
In dem Krimi "Ohne jede Spur" von Lisa Gardner verschwindet eine junge Ehefrau und Mutter eines Nachts spurlos aus ihrem Haus in South Boston. Ihr von der Nachtarbeit heimkehrender Ehemann meldet sie als vermisst, verhält sich aber auffallend unkooperativ, passiv und somit verdächtig. In der gleichen Straße wohnt ein registrierter Sexualstraftäter,...
Veröffentlicht am 22. Juni 2011 von Scharfe Zunge


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hanebüchener Schluss, 22. Juni 2011
Von 
Scharfe Zunge (Bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In dem Krimi "Ohne jede Spur" von Lisa Gardner verschwindet eine junge Ehefrau und Mutter eines Nachts spurlos aus ihrem Haus in South Boston. Ihr von der Nachtarbeit heimkehrender Ehemann meldet sie als vermisst, verhält sich aber auffallend unkooperativ, passiv und somit verdächtig. In der gleichen Straße wohnt ein registrierter Sexualstraftäter, der alsbald auch in Verdacht gerät. Emotionale Lichtblicke für den Leser sind die vierjährige Tochter Ree, erstaunlich frühreif für ihr Alter, und der Kater der Familie, Mr. Smith.

Die 37 Kapitel des Buches beleuchten das Geschehen abwechselnd aus der Sicht der Verschwundenen (in Kursivschrift), des Ehemanns, des Sexualstraftäters und der ermittelnden Detektivin. Bis zum Finale verlaufen die Geschehnisse ruhig und unaufgeregt, nahezu in Echtzeit, will heißen, der nebenberufliche Leser braucht zum Lesen wohl gut ebenso lange wie im Buch die Zeit vergeht. Nach der ersten Hälfte des Buches sind gerade einmal 36 Stunden vergangen, bis zum Schluss sind es etwa 3 Tage.

Bereits die ersten Sätze, von der verschwundenen Frau wie aus dem Totenreich heraus erzählt, eröffnen einen Spannungsbogen, den die Autorin über die gesamte Länge des Buches hinweg gleichmäßig aufrecht zu erhalten versteht. Bis auf den Schluss gibt es dabei so gut wie keine "Action", sondern nur ausführliche Beschreibungen des Denkens, Tuns und Unterlassens der Figuren. Das allein reicht aus, um den Leser permanent mitdenken und alle möglichen Lösungs-Alternativen durchspielen zu lassen. Immer wenn die Geschichte langsam durchzuhängen droht, werden neue Personen eingeführt und es werden neue Andeutungen über die ach so dunklen Geheimnisse aus Vergangenheit und Gegenwart der Eheleute gemacht, die der geneigte Leser natürlich bald zumindest im Grundsatz zusammen zu reimen weiß. Im letzten Drittel wurde ich denn auch etwas ungeduldig, zumal die Autorin alles tut, um (außer Ree und dem Kater) keinen echten Sympathieträger, keine Identifikationsfigur entstehen zu lassen.

Interessant fand ich die Informationen zum amerikanischen Sexualstrafrecht (Pointiertes Statement der Bewährungshelferin: Der damals 19-Jährige wäre heute besser dran, wenn er die damals 14-Jährige umgebracht hätte, als einvernehmlich mit ihr zu schlafen), sowie die Methodik der ausführlich geschilderten Befragung von Ree durch eine Kriminalpsychologin. Hier hat die Autorin offenbar gut recherchiert.

Das Ende freilich ist ein derart hanebüchener Quatsch, psychologisch unausgegoren und von sprunghaft-löchriger Logik, hinterlässt Fragen, die sich die Protagonisten zum Teil selbst dazu stellen, ohne dass sie für den Leser schlüssig beantwortet werden, weist darüber hinaus, urplötzlich und übermotiviert, diesbezüglich eher unplausibel angelegten Romanfiguren reichlich überkonstruierte Gewalttätigkeiten zu, so dass ich mich schließlich nur noch darüber geärgert habe, das Buch über mehr als 500 Seiten hinweg aufmerksam gelesen und bereits eine positive Rezension dazu vorüberlegt zu haben.

Der Schluss macht alles kaputt, und in Anbetracht des unglaubwürdigen, an den Haaren herbeigezogenen Endes fällt es mir leicht zu sagen, dass das Buch zweifellos zu den schlechteren gehört, die ich jemals gelesen habe. Es macht andererseits direkt neugierig darauf zu erfahren, ob auch die anderen Werke der immerhin nicht ganz unbekannten Autorin in ihrer Storyline von ähnlich minderer Qualität sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ohne jede Spur, 3. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Als Jason Jones nachts von der Arbeit heim kommt muss er feststellen, dass seine Frau Sandra spurlos verschwunden ist. Er benachrichtigt die Polizei und gerät bald schon selber in den Fokus der Ermittlungen. Seine vierjährige Tochter Ree ist die einzige Zeugin, aber ihre Aussage hilft Jason nicht weiter. Die hartnäckige Ermittlerin D.D. Warren sucht nach jeder noch so kleinen Spur und verliert sich bald in einem Netz aus Lügen, Halbwahrheiten und einer Wand aus Schweigen.

Das Cover zeigt ein Frauengesicht, welches den Leser frontal anguckt, trotzdem aber leicht im Schatten gehalten ist. Die durchdringenden Augen sprechen von Wut, Verzweiflung, Angst, aber auch von starkem Willen. Ich finde es nicht unbedingt schlecht gewählt, aber zu dem Titel und dem Inhalt des Buches hätte ich mir ein anderes Bild gewünscht. Dieses passt eher zu einer Einzelkämpferin.

Lisa Gardner hat einen durchaus guten Thriller geschrieben. Sie baut Spannung auf und lässt die Ermittlungen in unterschiedliche Richtungen laufen, die den Leser in Atem halten und mit raten lassen. Ihre Protagonisten schildert sie geheimnisvoll, was mir durchaus gefällt, aber da jeder eines mit sich herumträgt, wirkt es leider unglaubwürdig und überzogen. Zudem strotzt das Buch vor merkwürdigen Zufällen, die der Handlung zusätzlich die Glaubwürdigkeit entziehen. Lisa Gardner erklärt viele Hintergründe und verliert sich oft in diesen Erklärungen. An vielen Stellen wirkt ihr Buch langatmig und deshalb auch langweilig.

Mein Fazit: Spannend, aber keine Meisterleistung.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne jede Spur, 13. Oktober 2011
Von 
linus63 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Es ist ein Abend wie jeder andere - Sandra Jones bringt ihre Tochter zu Bett, erledigt danach noch einige Aufgaben, begibt sich anschließend selbst zur Ruhe - und ist am nächsten Morgen verschwunden. Sergeant Detective D.D. Warren nimmt die Ermittlungen auf.

Dieses Buch fällt mir direkt wegen seiner auffälligen Farbe und einem klaren Titel ins Auge, der sich als sehr bezeichnend für den ganzen Thriller herausstellt, tappe ich doch lange Zeit ebenso wie die Ermittler im Dunkeln, was Sandras Verschwinden betrifft.

Insgesamt ist die Geschichte sehr flüssig zu lesen und der angenehme Schreibstil sowie die packende Erzählweise lassen mich schnell in die Handlung abtauchen. Während ich den Einstieg in die Geschichte sehr spannend finde, verliert sie zu Beginn der Ermittlungen etwas an Spannung und Tempo, um dann zur Mitte des Buches mit der Einführung neuer Personen und weiterer Aspekte wieder kräftig zuzulegen. Clever legt Lisa Gardner im Verlauf der Handlung immer wieder falsche Fährten, und selbst als sich ein Motiv abzeichnet, ergibt sich am Ende noch eine überraschende Wendung. Perspektivenwechsel, verschiedene Personen, die in Ich-Form berichten, bruchstückhafte Informationen, die mir immer wieder Teile zum Gesamtbild liefern und geschickt eingesetzte Cliffhanger sorgen dafür, dass ich den Rest des Buches in einem Rutsch verschlinge. Besonders positiv finde ich, dass über 540 Seiten meist Hochspannung erzeugt wird, ohne dass Blut in Strömen fließen oder ein Opfer fürchterlich gequält werden muss.

Die Protagonisten sind komplexe Persönlichkeiten, von denen jede mit einem geheimnisvollen Hintergrund ausgestattet ist, der dem Leser nach und nach zugänglich gemacht wird. Dies gefällt mir grundsätzlich sehr gut, ist hier in dieser Fülle aber hart an der Grenze, konstruiert zu wirken. Lediglich die Ermittler finde ich nach einer vielversprechenden Einführung farblos und schwach, was in der Geschichte im Ganzen jedoch nicht stört.

Insgesamt kann ich diesen Thriller sehr empfehlen, der ganz besonders die Leser ansprechen wird, die Spannung ohne großes Blutvergießen und Brutalität mögen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut inszeniert, 21. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Ich muss zugeben, dass mich dieser Thriller wirklich außerordentlich positiv überrascht hat. Angefangen mit dem Rückblick einer Frau, die plötzlich verschwindet, die letzten sechs Stunden ihres >>>alten Lebens<<< Revue passieren lässt, bevor sie in dem Geschehen dieses Thrillers in die passive Rolle verschoben wird und dafür andere Protagonisten in den Vordergrund gesetzt werden. Vorweg der Ehemann, der sich in seinem Verhalten sehr undurchsichtig gibt, eine ebenso aufgeweckte wie auch verschlossene knapp fünfjährige Tochter, ein mysteriöser Nachbar, dessen Absichten ebenso wenig durchschaubar sind, wie das ganze Geschehen insgesamt. Lauter Fassaden, die sich aufbauen und nur eine Frage der Zeit als Damoklesschwert über sich haben, wann sie anfangen einzustürzen. Für Sergeant D. D. Warren und ihre Kollegen ein höchst verwickelter Fall, der sie aufgrund mangelnder Kooperation häufig an Grenzen bringt, die u. U. vermeidbar wären und die sich nur durch erarbeitete Professionalität langsam durch das dichte Mauerwerk von viel Verschwiegenem und Totgeschwiegenem hindurch kämpfen, um des Rätsels Lösung auf die Spur zu kommen, nämlich: Was ist in jener Nacht passiert, als die junge Lehrerin Sandra Jones scheinbar spurlos verschwindet, Tochter und Ehemann zurücklässt in einem Zuhause, in welchem augenscheinlich bewusst wird, so viel Normalität wie möglich nach außen zu zeigen, als gäbe es in dieser kleinen Familie nichts Besonders für das es lohnen würde, ein Verbrechen zu begehen, als wäre diese kleine Familie eine wie jede andere auch, in welchem der Alltag das Familienleben aufrechterhält ' tatsächlich aber von anderen unterscheidet.

Lisa Gardner hat einen für solche Form von Thriller gekonnten Schreibstil, der wirklich mitziehen, Neugierde schaffend und Lesevergnügen auslösend ist. Ausdrucksweise und Stil immer den jeweiligen Protagonisten wie >>>die Faust aufs Auge<<< passend zugeordnet, nicht in Details verlierend und doch hin und wieder Sequenzen einstreuend, die den Leser aufhorchen lassen und ins nächste Kapitel weiter und weiter ziehen auf die Antwort, warum man das Gefühl hat, gerade etwas Wichtiges, Hinweisendes gelesen zu haben.

Von meiner Seite aus begeisterte 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung bis zum Finale, 11. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Der Thriller von Lisa Gardner hat sich den Titel "Ohne jede Spur" redlich verdient. Denn anders wie in vielen Krimis oder Thrillern, in denen ab einem gewissen Punkt absehbar ist, in welchem Personenkreis der Mörder zu finden sein wird, oder gar wer der Mörder ist, bleibt der Leser hier bis zum Schluss im Unklaren. Dies macht das Buch richtig spannend und absolut lesens- und empfehlenswert.

Ich fand die wechselnden Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, sehr gut dargestellt. Oft erlebt man hier, dass sich hinter einer Perspektive der Mörder verbirgt, dem die ermittelnden Beamten dann mit der Zeit auf die Schliche kommen. Doch hier findet meine keine Spuren, die einem helfen würden, (voreilige) Schlüsse zu ziehen.

Langsam wird im Verlauf des Thrillers immer mehr über das Leben der Familie preisgegeben. Der Ehemann James hütet ein dunkles Geheimnis, seine Tochter Ree hat gesehen, was in der Nacht passiert ist, doch sie verdrängt die schlimmen Gedanken und schweigt sich darüber aus. Und Sandra, die vermisste Ehefrau und Mutter, erzählt ihre Geschichte und Vergangenheit.

Nur sehr langsam entwickelt sich die Geschichte, die keine Spuren des Verbleibens von Sandra enthüllen, ohne dabei langatmig oder gar langweilig zu sein. Denn immer wieder kommen neue Wendungen und Ereignisse hinzu, die die Spannung aufrecht erhalten und teils auch noch steigern. Ich konnte das Buch gar nicht zur Seite legen und nach ein paar kurzen Nächten hatte sich das Geheimnis dann endlich gelüftet. Das Ende war voller spannender Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte und die eine dunkle Vergangenheit der Familie zu Tage fördern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung bis zum Schluß, 23. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
'Ohne jede Spur' handelt von einer ganz normalen, kleinen Familie in South Boston. Doch fast scheint die Familienidylle zu perfekt, um wahr zu sein, bis eines nachts die junge Ehefrau und Mutter Sandra Jones spurlos verschwindet. Als ihr Ehemann Jason Jones von seiner Nachtschicht als Journalist nach Hause kommt, findet er lediglich seine dreijährige Tochter schlafend im Kinderzimmer vor, von seiner Ehefrau jedoch fehlt jede Spur. Er verständigt daraufhin die Polizei, verhält sich ansonsten jedoch auffällig unkooperativ und schweigsam und gilt somit zunächst als Hauptverdächtigter. Auch die kleine Ree scheint etwas gesehen zu haben, spricht aber nicht darüber. Sergant Detective D.D. Warren übernimmt die Ermittlungen und binnen kürzester Zeit finden sich noch weitere potentielle Täter, wie zum Beispiel ein verurteilter Sexualstraftäter, der in der gleichen Straße wohnt, oder ein Schüler, der in Sandra Jones ' die als Lehrerin arbeitete - verliebt war.

Das Geschehen wird abwechselnd aus Sicht der Verschwundenen, des Ehemanns, des Sexualstraftäters und der Polizistin erzählt, was aber keinesfalls verwirrend ist.

Das Buch beginnt mit den Gedanken der verschwundenen Frau, was ich persönlich schon sehr spannend finde. Auch einzelne Kapitel zwischendurch werden immer wieder von der Verschwundenen erzählt und man weiß bis zum Schluss nicht, ob hier nun eine Tode oder Lebendige erzählt. Gerade dieser Aspekt trägt enorm zur Spannung bei. Bei den meisten Thrillern kann man den Verlauf schon recht früh erahnen und der Schluss ist keine wirkliche Überraschung mehr. Dies ist hier jedoch nicht der Fall. Die Handlung nimmt immer wieder überraschende Wendungen und auch das Ende war für mich so nicht Vorhersehbar.

Alles in allem ist 'Ohne jede Spur' ein solider, gutgeschriebener Thriller der ohne großes Blutvergießen auskommt und den man nur schwer aus der Hand nehmen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Krimi oder Thriller?, 8. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Eine junge Lehrerin löst sich mit ihrem Mann, einem Reporter, in der Betreuung der vierjährigen Tochter ab. Sie arbeitet tagsüber, er nachts. Eines abends ist sie spurlos verschwunden,die Tochter schläft alleine zu Hause. Da sie für beide das Wichtigste auf der Welt ist, kann er sich nicht vorstellen, dass seine Frau das Haus freiwillig verlassen hat. Trotzdem zeigt er sich den Ermittlern gegenüber so wenig auskunftsbereit, dass er schnell zu den Verdächtigen zählt...
Ist dieses Buch wirklich ein Thriller oder doch "nur" ein Kriminalroman, wie einige Rezensenten hier behaupten? "In Thrillern muss sich der Held meist gegen moralische, seelische oder physische Gewalteinwirkung durch seinen Gegenspieler behaupten, während dies in Kriminalgeschichten viel weniger der Fall ist", habe ich bei Wikipedia gefunden. Demnach liegt hier tatsächlich ein Thriller vor. Denn der psychische Druck, der durch das nächtliche, spurlose Verschwinden der jungen Mutter auf ihren Ehemann und einen in der Nachbarschaft wohnenden jungen Mann (der durch die Liebe zu seiner halbwüchsigen Stiefschwester in massive Schwierigkeiten geraten ist) aufgebaut wird, lässt sich nicht leugnen. "In Thrillern muss sich der Held meist gegen moralische, seelische oder physische Gewalteinwirkung durch seinen Gegenspieler behaupten, während dies in Kriminalgeschichten viel weniger der Fall ist", steht weiter in Wikipedia. Diese dreifache Gewalteinwirkung findet man in diesem Buch durchaus. Daher würde ich dieses Buch auch dem Genre Thriller zuordnen.
Auf jeden Fall lässt es sich gut lesen. Die Spannung ist so aufgebaut, dass es immer schwerer fällt, dieses Buch aus der Hand zu legen. Gedanken der verschwundenen Person erhellen ihre Vergangenheit und schüren die Frage: "Hat sie das Haus selbst verlassen oder wurde sie entführt?" Der Leser kann Gründe für beide Handlungsmöglichkeiten finden. Auch die beiden Männer, denen man eventuell die Entführung zutrauen könnte, lernt der Leser näher kennen - wodurch die Zweifel nicht weniger werden.
Muss jemand, der in eine Gegend zieht, wo ihn niemand kennt und sich einen anderen Namen zulegt, nicht Dreck am Stecken haben? Kann die liebevolle Betreuung eines Kindes durch einen Pädophilen "echt" sein? Das sind nicht die einzigen Fragen, die während des Lesens auftauchen.
Was mir an diesem Buch gefiel: dass die Spannung sich nicht von Brutalität nährt, sondern von schwer nachvollziehbaren Verhaltensweisen. Es enthält viele Andeutungen, aber keine genauen Schilderungen strafbarer Handlungen.
Mein Urteil: lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein ungewöhnlicher Thriller, 19. Juni 2011
Von 
die Lolle - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Sandra und Jason Jones leben mit ihrer vierjährige Tochter Ree und dem Kater Mr. Smith in einem absolut gut gesicherten Haus eines ruhigen Vororts von Boston. Eine Ehe im üblichen Sinn kann man das Zusammenleben der Jones', einer Grundschullehrerin und eines freien Journalisten, nicht nennen. Alles dreht sich nur um das Wohlergehen der von beiden geliebten Tochter.

Eines Nachts verschwindet Sandra - ohne jede Spur, läßt Handtasche, PKW und Schlüssel im Haus zurück. Der Ehemann gibt Stunden später eine Vermisstenanzeige auf. Aufgrund seines verschlossenen und desinteressierten Auftretens gerät er ins Visier von Sergeant D.D. Warren, die zusammen mit Detectiv Brian Miller mit der Ermittlung beauftragt wurde.
Aber da gibt es auch noch Aidan, einen vorbestraften und als Kinderschänder abgestempelten Nachbarn, der gut ins Täterschema passen würde.
Bei den Untersuchungen kommen einige Ungereimtheiten ans Licht, z.B. gibt es von Jason Johns nur gespeicherte öffentliche Daten/Kontenbewegungen etc. aus dem Zeitraum der letzten 5 Jahre. Und woher stammt sein Vermögen von über 2 Millionen Dollar? Auch Aidan macht sich immer verdächtiger.
Aber nach 48 Stunden haben die Beamten noch keine verwertbare Spur.
Etwas Schwung kommt erst wieder in die Handlung, als das schulische Umfeld der hübschen und beliebten Lehrerin beleuchtet wird.

Trotzdem wird im Mittelteil des Buches die Story sehr langatmig.
Die bis dahin von der Autorin Lisa Gardner (mittels vieler Rückblicke in die allesamt geheimnisvollen Vergangenheiten ihrer drei Hauptprotagonisten) aufgebaute Spannung flacht ab. Zwar wird bei jeder Rückblende ein weiteres mysteriöses oder pikantes Detail offenbart, aber die Ermittlungen drehen sich im Kreis und somit wird die Geduld des Lesers zeitweise überstrapaziert.

Die Hauptpersonen Sandra, Jason und Aidan erzählen über ihre Erinnerungen und das aktuelle Geschehen jeweils in der ICH-Form. Ich fand es reizvoll das Geschehen aus drei unterschiedlichen Perspektiven zu erfahren.
Die Charaktere der Beteiligten sind so ungewöhnlich, wie ihre Geschichten. Am ehesten
fühlte ich mich zu Sandra hingezogen. Das Gebaren und die Sprüche der Tochter entsprechen in
keinster Weise einem vierjährigen Kind, sondern eher einer pupertierenden Elfjährigen und haben
mich größtenteils befremdet.

Dann geschehen in einer Nacht kurz hintereinander 2 Morde und nun überschlägt sich die Handlung, man wird wieder gefesselt, staunt und wundert sich.

Mehr möchte ich hier nicht verraten, ...denn das Buch ist lesenswert.

Fazit:
Eine ungewöhnliche Story,
sie fängt interessant an,
wäre der Mittelteil (Ermittlungen) etwas mehr gerafft
und das Ende nicht ganz so mordlastig, (mit einigen Ungereimtheiten)
dann wäre dieser Thriller, der teilweise eher ein Familiendrama ist,
irgendwie glaubwürdiger, ... für mich zumindest.
Daher von mir ein Stern Abzug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein spannender Thriller, 30. Juni 2011
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Lisa Gardners neuer Thriller "Ohne jede Spur"hat mich, obwohl der Inhalt dieser Geschichte nicht so neu und außergewöhnlich ist,nicht losglassen.Ihre geschickt aufgebaute Geschichte und die immer wieder neuen Wendungen im Geschehen, halten den Leser gefangen,da man an der Auflösung der Geschichte interessiert ist.

Eine junge Mutter und Ehefrau verschwinden von heute auf morgen aus dem gemeinsamen Haus. Es werden keine Einbruchs,-oder Kampfspuren festgestellt, sodass eine Entführung unrealistisch ist. Hat Sandra Mann und Tochter verlassen ?Und wenn warum?

Im Laufe dieser Geschichte erfahren wir einiges über die Beziehung zwischen Sandra und Jason und lernen verdächtige Personen im Umfeld der beiden kennen, die dann in einzelnen Kapiteln des Buches zu Worte kommen.Aber genauso wie Sergeant Detektive D.D. Warren,tappt der Leser im Dunkeln, was die Motive der verschwundenen Sandra angeht,alsauch die Motive eines eventuellen Täters.Bis zum überraschenden Ende, dass ich allerdings etwas konstruiert fand,bleibt die Spannung erhalten. Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten, aber gut lesbar. Ich kann garnicht so genau sagen,warum mich dieses Buch so gefesselt hat, warscheinlich deshalb, weil die Autorin die Geschichten von Sandra und Jason so interessant gestaltet hat, dass sie für den Leser zu keiner Zeit durchschaubar war und man zu jeder Zeit mit einem anderen Ende gerechnet hat, aber nicht mit dem, das dann kam.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Je länger man liest, desto spannender, 15. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Ohne jede Spur (Taschenbuch)
Eine spannende Geschichte, wenn sie auch streckenweise einige Durchhänger hat. Sie fesselt durch die unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten. Der Junge Aidan, der verdächtige Ehemann Jason, das Opfer Sandra ... sie alle erzählen letztendlich ihre traurige Geschichte, mal offener, mal verrätselt. Die Personen werden psychologisch sehr gut dargestellt, sind glaubwürdig und authentisch. Die Geschichte selbst ist fesselnd bis zum verblüffenden Ende. Es überrascht, scheint aber durchaus logisch zu sein.

Für mich ein gelungener Thriller mit ab und an ein paar Unwahrscheinlichkeiten , doch das verzeiht man diesem gut durchdachten Pageturner, der spannender wird, je weiter man liest.
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Ohne jede Spur
Ohne jede Spur von Lisa Gardner (Taschenbuch - 1. August 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,89
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