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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persönliche, einschneidende Begegnungen
Die Sucht nach Leben von der der Autor schreibt, ist in jedem seiner Geschichten spürbar. Der Autor setzt sich sehr kritisch mit den Gegebenheiten in den besuchten Ländern auseinander. Er verwendet eine eher einfache Sprache, die sich dem manchmal sehr traurigen und vulgären Inhalt seiner Erlebnisse im Untergrund anpasst. Mit diesen teilweise...
Veröffentlicht am 1. September 2009 von D. Liebau

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen selbstgefällig und intolerant
ich hatte mich auf ein Buch voller Inspirationen und Fernweh auslösend gefreut.
Leider erhielt ich eine völlig konfus aneinandergereihte Abfolge von selbstgefälligen und belehrenden Eindrücken.
Der Autor urteilt über fernsehschauende oder träge in der Eckkneipe hockende Menschen, während er "das wahre" Leben bei...
Vor 13 Monaten von Moni veröffentlicht


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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Persönliche, einschneidende Begegnungen, 1. September 2009
Von 
D. Liebau "Doriana" (Trechtingshausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Sucht nach Leben von der der Autor schreibt, ist in jedem seiner Geschichten spürbar. Der Autor setzt sich sehr kritisch mit den Gegebenheiten in den besuchten Ländern auseinander. Er verwendet eine eher einfache Sprache, die sich dem manchmal sehr traurigen und vulgären Inhalt seiner Erlebnisse im Untergrund anpasst. Mit diesen teilweise äußerst harten und unzweideutigen Beschreibungen sozialer Abgründe und deren Praktiken, gibt das Buch die Chance auf eine völlig andere Sicht auf die Welt. Neben dem, seiner Meinung nach, engstirnigen und kurzsichtigen Denken der meisten Menschen, ist die persönliche Einstellung des Autors zu Religionen und zum Glauben im Allgemeinen immer wieder Thema des Buches. Man kann viel über das Anderssein lernen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen selbstgefällig und intolerant, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs (Taschenbuch)
ich hatte mich auf ein Buch voller Inspirationen und Fernweh auslösend gefreut.
Leider erhielt ich eine völlig konfus aneinandergereihte Abfolge von selbstgefälligen und belehrenden Eindrücken.
Der Autor urteilt über fernsehschauende oder träge in der Eckkneipe hockende Menschen, während er "das wahre" Leben bei Fußmärschen oder einem indischen Masseur findet.
Auch vermeindlich weniger talentierte Schreiber werden mit gnadenlosen Sarkasmus bedacht.
Bei einem so weitgereisten Mann hätte ich wirklich mehr Toleranz und Weitblick erwartet.
Zweifellos werden einige interessante Begegnungen beschrieben, aber eben ohne erkennbaren Zusammenhang und oftmals viel zu kurz, so dass der Eindruck entsteht, Herr Altmann wollte vor Allem damit angeben, wo er schon überall gewesen ist....
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen eher enttäuschend, 25. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs (Taschenbuch)
Das Buch besteht aus einer Sammlung kurzer Texte (im Schnitt jeweils 2-3 Seiten lang) zu allen möglichen Themen. Darunter sind einzelne Erlebnisse von seinen Reisen, aber auch allgemeine Gedanken zum Leben. Ein bisschen wirkte das Buch auf mich wie eine Resteverwertung, in der einfach viele kleine Gedanken-Schnipsel und Fundstücke zu einem Buch zusammengestellt wurden. Eine besondere Struktur konnte ich im Buch nicht erkennen.
Einige dieser kurzen Texte fand ich wirklich gut und interessant, einiges regte zum Nachdenken an. Manche Texte wirken dagegen einfach nur arrogant gegenüber allen, die ein "bürgerliches" Leben führen, was auch Sicht des Autors offensichtlich reine Zeitverschwendung ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Andere Einsichten, 5. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs (Taschenbuch)
Altmann versteht es, mit Sprache umzugehen, wie die vorliegende Sammlung von Kurzgeschichten verdeutlicht. Ich finde seinen Stil dabei keineswegs so einfach, wie an anderer Stelle hier beschrieben. Die Geschichten beleuchten dabei einen Teil unserer Welt und Ereignisse, die den meisten von uns sicherlich ein Leben lang vorenthalten bleiben werden. Zum Teil spannend, zum Teil informativ, lassen sie an einigen Stellen jedoch eine leicht verdeckte Arroganz des Autors erkennen, die verwundert. Nicht jedem ist es gegeben, sein Leben und seinen Horizont durch Reisen zu erweitern. Auch wenn sich Altmann stets offen und tolerant gibt, lebt er diesen ANspruch nicht immer. Gut zu lesen, doch den Inhalt durchaus skeptisch hinterfragen. Dennoch 4 Punkte, weil Altmann uns etwas näher bringt, dass in dieser Form sicherlich nicht dem Mainstream zuzuordnen ist und uns auch die "andere Seite" näherbringt.
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22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Hymne an die Freude des Lebens, 19. März 2009
Von 
Der Autor plaudert in seinem neuen Werk aus seinem vollen "Lebensfass". Seine überschäumenden Gedanken entzünden in unserem Lesehirn ein regelrechtes Feuerwerk und der Wort-Akrobat lässt alle Spiegelneuronen auf Hochtouren laufen. Am liebsten würden wir alles stehen und liegen lassen und hinaus in die weite Welt ziehen ... Dieses Mal erleben wir den Autor nicht im gewohnten Reisemarathon, sondern Altmann nimmt uns mit in verborgene Winkel. Die Schauplätze sind Parkplätze, Taxis, Hinterhöfe, Bordelle ... Wir erfahren etwas über die Philosophie des Reisens, über das Staunen, über die Neugier. Es ist eine Hymne an die Freude des Lebens, ein Minnelied des tiefen Einlassens auf den Augenblick.
Die Kurzgeschichten beschreiben auch ganz persönliche Ereignisse wie "das Ende eines Fernsehers", "Vom Heiligen Stuhl", "Dem guten Lektor" ... Besonders gelungen ist der Schussakkord, wo der Autor unverhofft zum "Heiligen der Südsee" wird .. Man kann gar nicht anders als hier immer weiter ... weiter .. weiterlesen ... Macht süchtig!!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blick hinter die Kulisse der Welt, 5. Oktober 2012
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs (Taschenbuch)
Ein wenig widersprüchlich ist er schon, der Herr Altmann. Reiseschriftsteller mag er nicht genannt werden, auch wenn er das Reisen und das darüber Schreiben zum Beruf gemacht hat. Und wenn andere sich im Fernsehen ihr Innerstes entblößen, schämt er sich nach eigenem Bekunden fremd, aber aus seinen Büchern erfahren wir gelegentlich mehr über ihm, als wir wissen möchten.

Seine Art zu reisen, kann man fast als ausbeuterisch betrachten. Mit großem Geschick bringt er die Menschen, denen er begegnet, dazu, sich zu öffnen und ihn hinter die Fassade ihres Lebens blicken zu lassen. Die Rollen, die er manchmal spielt, würden einem Günter Wallraff zur Ehre gereicht haben. Auf diese Weise ist ein Sammelsurium von Geschichten und Gedanken entstanden, das thematisch nur notdürftig und geographisch überhaupt nicht arrangiert ist. Obwohl es kein Reisebuch ist (da hat er also recht), macht es Lust, seinen Spuren zu folgen, trotz aller Risiken und Strapazen, die er auf sich genommen hat.

Mit mindestens einer Ausnahme allerdings, nämlich wenn er seine Crack-Erfahrungen schildert und die anschließende, offenbar relativ problemlose Entwöhnung. Ein gesellschaftskritisches Buch wie dieses vermittelt ja zwangsläufig die unterschwellige Botschaft, dass die Welt eine bessere wäre, wenn jeder sich so verhalten würde wie der Autor. Ich vermute, dass die Disposition zur Sucht individuell sehr unterschiedlich ist und dass er möglicherweise nur Glück gehabt hat. Als Vorbild für künftige New York-Reisende, die ebenfalls die Stadt von unten kennen lernen wollen, dient er jedenfalls nicht.

An den 5 Sternen soll das nichts ändern, dafür ist das Buch einfach zu anregend, vorurteilsfrei und auf erfrischende Art und Weise politisch unkorrekt.
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Selbst viel gereist - nicht so extrem, 3. August 2009
Von 
Ich bin selbst im Leben recht viel gereist. Die Geschichten in dem Buch stellen eher das extreme, nicht mehr das normale Leben in den bereisten Ländern dar. Die Perspektive ist recht häufig ganz unten oder ganz oben. Natürlich sind sie (dadurch?) interessant(er), das Bild von dem einen oder anderen Land kann dadurch schon recht verzerrt ausfallen. Herr Altmann schient zumindest zum Teil solche Begegnungen gezielt zu suchen.
Auch wenn es mit Gefahren "nur" überfallen zu werden oder inhaftiert zu werden verbunden ist. Das zeugt vom (falschen) Mut beim reisen? Bisher viel Glück gehabt. Der Knast eines Entwicklungslandes bietet sicher noch mehr Schreibstoff für weitere spannende Bücher - wenn man es denn überlebt...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht mein Schreibstil, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs (Taschenbuch)
Habe das Buch zwar zu Ende gelesen aber der Stil geht mir echt auf den Wecker. Werde kein Buch mehr von Herrn Altmann kaufen.
Zu viel Drogen und Sex.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenssplitter eines Lebenshungrigen, 18. August 2011
Auf mit Bedacht ausgewählte Geschichten, in prägnante Form geschliffen und sorgfältig in die unverwechselbare ausdrucksstarke Altmannsche Sprache übertragen, trifft der Leser in diesem Buch. Episoden aus Andreas Altmanns abwechslungsreichem Reporterleben wechseln mit Rückblenden auf die lange Zeit seiner beruflichen Selbstfindung, witzigen Schilderungen verschiedenartigster Begebenheiten oder Auseinandersetzungen mit fraglichen Ansichten und Verhaltensweisen seiner Mitmenschen.

Durch die Herangehensweise an seine Reportagen werden sie interessant und spannend. AA verbreitet kein lückenhaftes Wissen nach einigen lässig geführten Interviews, sondern er mischt sich unter die Menschen und lebt zeitweise mit denen, über die er dann berichtet. Groteske Situationen, gefahrvolle oder sogar lebensbedrohliche, sind deshalb nicht zu vermeiden.

Gefühle zeigen sich, die Freude an einer Eisenbahnfahrt durch Indien, Wut auf die Engstirnigkeit mancher Zeitgenossen und Verdruss über religiöse Dogmatiker. Er provoziert und erreicht dadurch beim aufmerksamen Leser genau das, was aktives Leben bedeutet: Der Leser denkt nach und positioniert sich.

Betroffen machen die Beschreibungen von Frauen in Bangladesh, die infolge einer irrwitzigen Sitte von abgewiesenen Männern mit Säure übergossen werden und dann mit grausam zugerichteten Körpern weiterleben müssen, von einem elenden Straßenstrich in Thailand, der eher einer tierischen Triebbefriedigung ähnelt und die Frauen zu roboterähnlichen Werkzeugen degradiert.

Das Buch schließt mit einer der charmantesten wahren Geschichten, die ich kenne. AA wird einen Tag und eine Nacht auf einem Inselchen in der Südsee für Gott gehalten. Wer möchte nicht auch so ein Erlebnis haben! Fernweh wird geweckt und die wehmütige Erkenntnis, dass einem so ein Erlebnis verwehrt bleiben wird, weil man nicht mitgehen würde mit einem Fremden im fremden Land, weil man nicht in ein kleines Propellerflugzeug steigen würde und aus tausend anderen ängstlichen Gründen.

Deshalb ist es gut, dass wir als Leser wenigstens teilhaben können am Altmannschen Lebenshunger mit der unbändigen Neugier. Nach der Lektüre des Buches sind wir ein bisschen klüger, ein bisschen nachdenklicher, ein bisschen wacher, ein bisschen süchtiger nach Leben, einen klitzekleinen Schritt altmännischer eben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt ein Leben vor dem Tod, 25. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs (Taschenbuch)
Mit wunderbarer Leichtigkeit führt Herr Altmann ehrlich, witzig, schnörkellos, sehr menschlich, kurzweilig und doch tiefgründig in eine abenteuerlicher Welt, in der er seine Sucht nach Leben befriedigt. Man liest interessiert, gespannt, bewundernd, mal schmunzelnd, mal den Kopf schüttelnd und wünscht ihm mitunter eine schützende Hand bei all seinen Unternehmungen.
Mit Sicherheit möchte ich das, was er beschreibt, nicht selbst erleben, aber habe verstanden, dass es darum geht, das Leben nicht zu verplempern. Neugierig bleiben, unnötigen Ballast weglassen und leben! Das ist es, was er, so denke ich, versucht zu vermitteln.
Ich habe das Buch mit Freude gelesen, werde es gern weiter empfehlen und bin jetzt erst einmal, fast kann man sagen, süchtig nach all seinen anderen mutigen Abenteuern.
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Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs
Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs von Andreas Altmann (Taschenbuch - 2. August 2010)
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