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161 von 169 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues aus Wesses: Uhtred zum fünften!
Von vielen Fans lange und sehnlich erwartet, erscheint nun der fünfte Teil der "Saxon Stories". Auf diesmal 511 Seiten kämpft sich der Recke Uhtred durch das mittelalterliche England des ausgehenden 9. Jahrhunderts.

Das Gerüst und die verbürgte historische Grundlage bilden diesmal die militärischen Auseinandersetzungen mit den...
Veröffentlicht am 22. April 2010 von Druss

versus
32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blutig die Fünfte
Was macht einen guten historischen Roman aus? Er muss gut recherchiert sein (ist hier der Fall), er muss in Handlung und Personendarstellung realistisch sein (hier in großen Teilen gegeben), er muss spannend sein. Für Letzteres fünf Sterne: An Spannung mangelt es nicht, Cornwell hält sich nicht lange mit übertriebener Orts- oder Personenmalerei...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2010 von Martin Schnackenberg


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161 von 169 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues aus Wesses: Uhtred zum fünften!, 22. April 2010
Von 
Druss - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
Von vielen Fans lange und sehnlich erwartet, erscheint nun der fünfte Teil der "Saxon Stories". Auf diesmal 511 Seiten kämpft sich der Recke Uhtred durch das mittelalterliche England des ausgehenden 9. Jahrhunderts.

Das Gerüst und die verbürgte historische Grundlage bilden diesmal die militärischen Auseinandersetzungen mit den Dänen bei Farnham (Surrey) und Benfleet (Essex). Diese werden notwendig durch die Invasion des sogenannten "großen Heeres" der Dänen, das ab etwa 892 in England einfällt. Dieses Heer hat mehrere Führer, u.a. den verbürgten Jarl Haesten. Der von Cornwell erdachte Harald Bluthaar ist dagegen, wie Uhtred eine Kunstfigur, die allerdings an Fakten orientiert ist.

An diesem Grundgerüst entwickelt Cornwell seine Geschichte aus der Sicht Uhtreds. Auseinandersetzungen mit Alfred (dem Großen), der Kirche (diesmal in Person des Bischofs Asser), Wiedersehen mit alten dänischen Freunden sowie die lästigen Querelen um die so bedeutsamen Eide, dürfen natürlich nicht fehlen.

Das Buch ist gewohnt souverän geschrieben. Die herausragende Erzählkunst Cornwells läßt auch den fünften Band der Reihe zu einem besonderen Leseerlebnis werden. M.E. ist sogar eine leichte Steigerung zu Teil vier zu verzeichnen.

Doch bei aller Freude hier auch noch eine kritische Anmerkung: Cornwell beginnt mit Uhtreds Charakter ganz vorsichtig und zaghaft an der äußeren Grenze zur Unglaubwürdigkeit zu kratzen. Da der 6. Band bereits projektiert wird, möchte man ihm empfehlen, dem für mittelalterliche Verhältnisse doch recht hohem Alter Uhtreds Rechnung zu tragen.

Fazit: Tolle Unterhaltung und Lesespaß pur für Freunde gut recherchierter historischer Romane, aus deren Mitte sich Cornwell erneut und deutlich erhebt. Ein echter Pageturner und damit: Klare Kaufempfehlung!

P.S.: Für Neueinsteiger in Uhtreds Welt der Saxon Stories empfiehlt sich für vollen Lesegenuß zunächst die Lektüre der ersten Bände der Saxon Stories. Hier die Reihenfolge:

1. Das letzte Königreich
2. Der weiße Reiter
3. Die Herren des Nordens
4. Schwertgesang
5. Das brennende Lan
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "DIE LATRINEN SIND NICHT SAUBER GELECKT WORDEN ...", 6. Mai 2010
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
"... und Ihr seht aus, als hättet Ihr gerade nichts zu tun!"

Wessex ist mal wieder bedroht: Harald Bluthaar plündert mit seiner Armee das Land, ebenso wie Jarl Haeten, der mit 200 Schiffen aus dem Frankenland angesegelt kommt. Stellt sich die immer wieder gern gestellte Frage, wer den Karren für Alfred aus dem Dreck ziehen soll. Der aufmerksame Leser kennt die Antwort.
Nachdem Uhtred das Schlimmste abwenden kann, fällt er einer Intrige zum Opfer, denn seine Feinde, Alfreds Priester, sind der Ansicht, dass er seine Schuldigkeit getan hat und gehen kann.
So kommt es, dass Uhtred noch einmal ganz von vorn anfangen muss, doch ihm bleibt die Befriedigung, dass schon bald die Rufe nach ihm sehr laut werden: Wessex' Nachbarn fühlen sich von Alfreds Politik bedroht und erheben sich, um den schwer kranken Alfred vom Thron zu stoßen, und sich bei dieser Gelegenheit auch noch Mercien einzuverleiben. Uhtreds Loyalität steht auf der Kippe: Einerseits verachtet er Alfred, anderseits fühlt er sich Æthelflæd, Alfreds Tochter verpflichtet, denn er hat geschworen sie zu beschützen und ihr zu dienen. Sie ist die Herrin von Mercien, und durch den Krieg ernsthaft bedroht, denn ihr Mann Æthelred ist ein Feigling mit dem Rückgrat eines Gummibaums.
Uhtred hat also mal wieder alle Hände voll zu tun Alfreds Hintern zu retten und die Herrschaftsverhältnisse in Wessex und Mercien neu zu ordnen. Dazu kommt eine persönliche Krise, die Uhtred aus dem Gleichgewicht bringt - doch mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Bernard Cornwell macht mich wirklich fertig. Wie kein anderer Autor schafft er es, mich von der ersten bis zur letzten Seite in einen absoluten Kriegszustand zu versetzen: Ich schmecke Blut, rieche den Rauch der verbrannten Häuser, fühle das Kettenhemd auf den Schultern, bleibe mit den Männern im Schildwall im Schlamm stecken, während ich dem Gegner Beleidigungen zuschreie, bis ich heiser bin. Nach 500 Seiten Cornwell bin ich fix und fertig, und weiß nicht, was mich getroffen hat - und bin entsetzt, weil das Buch keine Seiten mehr hat.
Die Uhtred-Reihe gehört zu den besten Serien die ich kenne. Ich mag diesen Charakter unheimlich gern, denn er ist alles, nur nicht eindimensional. Uhtred ist durch und durch ein Krieger, der den Kampf liebt. Er ist ein Führer und Entscheider, der Schlachten gewinnt, aber auch Fehler macht. Dabei zeigt er immer wieder unglaublich schöne Facetten, ist arrogant, bleibt aber selbstkritisch, ist mutig nachdem er seine Angst überwunden hat, hält sein Wort, bricht aber einen Eid. Er stellt sich infrage, und entwickelt sich dadurch immer weiter, wodurch seine ganze Persönlichkeit eine einzigartige Dynamik erhält. Selbst wenn er völlig skrupellos mordet, kann ich ihn als Leserin verstehen; seine Handlungen sind, durch die Nähe, die der Autor zu seinem Helden schafft, für mich immer nachvollziehbar. In dieser Form schafft das für mich nur Cornwell.
'"Das brennende Land"' ist ein absolutes Muss für jeden Uhtred Fan - ich kann den Roman uneingeschränkt empfehlen.

Die Uhtred-Reihe im Überblick:

Teil 1: Das letzte Königreich (rororo)
Teil 2: Der weiße Reiter (rororo)
Teil 3: Die Herren des Nordens (rororo)
Teil 4: Schwertgesang (rororo)
Teil 5: Das brennende Land
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blutig die Fünfte, 9. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
Was macht einen guten historischen Roman aus? Er muss gut recherchiert sein (ist hier der Fall), er muss in Handlung und Personendarstellung realistisch sein (hier in großen Teilen gegeben), er muss spannend sein. Für Letzteres fünf Sterne: An Spannung mangelt es nicht, Cornwell hält sich nicht lange mit übertriebener Orts- oder Personenmalerei auf und treibt uns Leser gnadenlos durch die Handlung, das gefällt mir. Der Autor versucht sich auch nicht daran, ständig Sexszenen einzubauen (wie z.B. Follet), um sich besser zu verkaufen. Liebesbeziehungen entwickeln und darstellen: Das kann Cornwell nicht - und darum versucht er es auch nicht. Sehr gut! "Wovon man nicht reden kann, davon soll man schweigen"! Was er kann: Schlachten beschreiben, das Frühmittelalter in all seiner Brutalität beschreiben, mittelalterliche Religionskonflikte beschreiben, die Dänenkriege aus rein militärischer Sicht beschreiben. Und das macht er auf 511 Seiten beinahe ohne Pause. Das wird manchem zu brutal sein, es spiegelt aber, nach allem, was wir wissen, gut und realistisch das sich deutlich von der Gegenwart unterscheidende Verhältnis zur Gewalt in der mittelalterlichen Gesellschaft klar wieder. Was mir noch gefällt? Die Hauptperson ist ein Mensch, kein Konstrukt. Er irrt sich, er weiß um seine Unzulänglichkeit, er ist ,z.B. in seinen Gefühlen zu König Alfred, zwiegespalten, er fällt mitunter um und wechselt die Seiten. Dadurch wird auch die Handlung unberechenbar und spannend. Zudem wirkt Uhtred echter als viele "modernisierte" Figuren in anderen historischen Romanen, selten z.B. irritiert ihn Gewalt, oft brutale Gewalt, das irritiert den modernen Leser - ist aber wohl realistisch. Mittelalterliche Krieger mussten nicht ständig gegen ihr schlechtes Gewissen ankämpfen. Gewalt war normal, an Gewalt waren sie von der Kindheit an gewöhnt, Gewalt gehörte zum täglichen Leben. Und so ist es bei Cornwell auch dargestellt.
Insgesamt ist dies zwar keine Literatur vom Range eines Feuchtwangers, es ist aber verdammt spannende und ordentliche historische Unterhaltungsliteratur und wer die Vorgänger gelesen hat, der muss auch diesen Band lesen. Warum aber nur drei Punkte, werden manche fragen? Weil Cornwell sich meines Erachtens etwas verbraucht. In der Tat beginnt es unglaubwürig zu werden, dass die Hauptfigur trotz zunehmenden Alters nichts an Stärke verliert (viele Rezensenten beklagen das zurecht), in der Tat wechselt er in diesem Roman reichlich oft und nicht immer wirklich gut konstruiert die Kampfgegner, in der Tat versucht sich Cornwell hier mehr als zuvor an etwas, was er nicht gut kann (s.o.): Uhtred und die Frauen bzw. Uhtred und Gefühle und Liebe. Mit einem Wort: Dieser Band ist zwar auch noch spannend, er ist aber deutlich redundant und weniger gut als die Vorgänger, das wollte ich mit den drei Sterne als ehrliche Warnung betonen. Alle Uhtred-Fans sollten aber dennoch zuschlagen - sonst würde doch was fehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cornwell in Bestform! Atmosphärisch dichter, actionreicher und spannender Historienroman mit vielschichtigen Akteuren, 10. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
Wieder einmal ist das Land vom mittlerweile kränkelnden und schwach gewordenen König Alfred in Gefahr. Harald Bluthaar will Alfreds Land plündern und die Menschen unterjochen. Mit ihm reist seine schöne Geliebte, die das zweite Gesicht besitzt und von allen als Hexe bezeichnet wird- Skade!

Doch allein Uhtreds Intelligenz und seiner Kampfesstärke ist es zu verdanken, dass der Angriff von Harald fehlschlägt und Skade Uhtreds Gefangene wird. Alfreds Glaube in Gott ist unerschütterlich und so umgibt er sich immer noch mit unzähligen Priestern und frommen Menschen, die jedoch nicht alle so fromm und uneigennützig sind, wie es den Anschein hat.

Als ein blinder Mönch eine Vision hat, wird diese sogleich als göttliche Wahrheit vom Hof angenommen und Uhtred, dessen Frau von diesem Mönch als Hexe bezeichnet wurde, verliert die Beherrschung. Er tötet den Mönch- mit ungeahnten Folgen. Er wird vom tapferen Gefolgsmannes Alfreds zu einem Gejagten...

Das Warten hat ein Ende und nun geht es endlich weiter mit Uhtreds Abenteuern.
Zwar ist "Das brennende Land" wieder einmal sehr spannend und atmosphärisch dicht geschrieben, dennoch schleichen sich langsam bei mir Zweifel ein, ob die Heldenfigur des Uhtred nicht langsam etwas zu alt wird, für diverse Kampfeinsätze und Strapazen die er in diesem Roman fast mühelos über sich ergehen lässt, was jedoch nur ein kleiner Kritikpunkt meinerseits sein soll, denn das Buch ist für mich bisher das absolute Highlight des Jahres im historischen Romanbereich.

Es gelingt dem Autor wie immer die brisante politische Situation sehr unterhaltsam, lebensecht und packend zu vermitteln. Wie immer amüsierten mich Uhtreds heidnische und sarkastische Gedanken und Dialoge aufs Beste und mit Skade hat Cornwell eine interessante, geheimnisvolle Akteurin in die Geschichte miteingeflochten.

Diesmal gerät Uhtred jedoch in eine große Konfliktsituation- was der Story noch eine gewisse Eigendynamik verleiht. Man fragt sich als Leser wie Uhtred sich aus seiner eigentlich auswegslosen Lage herausmanövrieren will bzw. ob es ihm gelingen wird und man kann das Buch nicht zur Seite legen, bis man weiß, wie es ausgeht- was mich eine schlaflose Nacht gekostet hat. ;-)

Fazit: Cornwell in Bestform! Atmosphärisch dichter, actionreicher und spannender Historienroman mit vielschichtigen Akteuren. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chronologischen Reihenfolge, 14. November 2012
Hallo liebe Fans der historischen Romane,

macht Euch bereit für eine atemberaubende Zeitreise in die Vergangenheit der britischen Insel. Seit ein paar Jahren lese ich leidenschaftlich gerne historische Romane. Ich möchte Euch mit meiner Rezension eine kleine Hilfestellung geben, in welcher chronologischen Reihenfolge ich Euch das Lesen oder das Hören empfehlen würde.

1 Das letzte Königreich Bernard Cornwell
2 Der weiße Reiter Bernard Cornwell
3 Die Herren des Norden Bernard Cornwell
4 Schwertgesang Bernard Cornwell
5 Das brennende Land Bernard Cornwell
6 Das zweite Königreich Rebecca Gable
7 Hiobs Brüder Rebecca Gable
8 Die Säulen der Erde Ken Follett
9 Die Tore der Welt Ken Follett
10 Der König der purpurnen Stadt Rebecca Gable
11 Das Lächeln der Fortuna Rebecca Gable
12 Der Hüter der Rose Rebecca Gable
13 Das Spiel der Könige Rebecca Gable
14 Der dunkle Thron Rebecca Gable

Die Säulen der Erde und Hiobs Brüder überschneiden sich zeitlich.
Genauso wie Die Tore der Welt und der König der purpurnen Stadt

Viel Spaß beim Lesen und Hören

Euer Mario Brennemann
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie lange ...., 29. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
will Cornwell den guten Uthred noch auf Bebbanburg warten lassen? Bis der Leser keine Lust mehr hat oder die Mauern zerfallen?

Mit diesem fünften Band bin ich sehr uneins. Zu Cornwell's Saxon stories durch Zufall und Lesermeinungen gekommen, war ich zunächst sehr skeptisch. Das hohe Niveau über mehrer Bände zu halten schien mir extrem schwierig.

Diese Klippen hat Cornwell einigermassen gut umschifft, aber ich denke, es wird langsam Zeit zum Ende zu kommen. Die ewigen Schlachten und fiesen Gegner, da hilft auch die zarte Romanze zu Aethelflad nicht wirklich über Wiederholtes hinweg.
Auch dieser Band hebt sich deutlich von anderen Machwerken in der Qualität in Bezug von Recherche und Schreibstil ab, liest man aber alle Bände relativ kurz hintereinander beginnen die immer gleichen Abschnitte über den tollen Schildwall, die prächtige Rüstung mit Wolfskamm am Helm und Armringen an zu nerven, mir ging's jedenfalls so. Persönlich hat mich geärgert, dass Cornwell aus dem guten Ragnar einen bierbäuchigen, behäbigen Couch-Potato gemacht hat, der eigentlich nur noch gerne seine Ruhe hätte.... also ich weiss nicht.... das war nix.

Fazit: Schade, dass sich das Thema, wohl auch aus pekunären Gründen, so lange hinzieht. Dennoch ist "Das brennende Land" für sich genommen ein guter historischer Roman, immerhin um Klassen besser als Kastner's Thorag-Epos, das zum Schluss auf mich nur noch albern wirkte und nur der Vollständigkeit halber gekauft wurde.
Und so werde ich dann wohl doch den nächsten Band lesen, weil ich ja schließlich wissen will, wie's ausgeht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teil 5 und noch kein Ende in Sicht, 6. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
"Das brennende Land" ist der fünfte Band aus einer Serie über den Engländer Uthred von Bebbanburg. Er wurde mit 10 Jahren von Dänen entführt, nachdem sein Vater in der Schlacht gestorben ist. Daraufhin eignet sich sein Onkel unrechtmäßig die Burg an und Uthred wächst bei den Dänen heran, so dass er selber zu einem halben Dänen wird. Doch das Schicksal führt ihn zu Alfred, König von Wessex, in dessen Diensten er gegen die Dänen kämpfen muss, immer mit den Gedanken an seine geliebte Bebbanburg, die er eines Tages zurückerobern will.

Hier die Reihenfolge:
- Das letzte Königreich (Entführung, Heranwachsen & erste Kämpfe)
- Der weiße Reiter (Kämpfe gegen Guthrums Invasion)
- Die Herren des Nordens (Uthred muss in der Nähe seiner Heimat eine Mission erfüllen)
- Schwertgesang (Kampf um London)
- Das brennende Land
(Uhtred gewinnt eine große Schlacht, aber er wird von der Hexe Skade, die anfangs mit dem Dänen Harald Bluthaar liiert ist, verflucht und bald ändert sich sein ganzes Leben: seine Frau stirbt und er muss vor Alfred flüchten. Was soll er nun tun? Immernoch will er Bebbanburg - aber dafür benötigt er Gold um Krieger zu bezahlen. Außerdem hat er zwei Eide geschworen - nicht nur einen...)

Ich fand alle Bücher sehr spannend. Etwas problematisch ist allerdings, wenn man alle hintereinander liest, dass im nächsten Buch immer natürlich Kurzzusammenfassungen von Ereignissen aus dem vorherigen Band gegeben werden. Was mich aber viel mehr stört ist die Tatsache, dass dies erst der fünfte Band ist und ich nicht weiß, wann der nächste Band erscheint und wieviele es insgesamt werden. Es kann eine sehr umfangreiche Saga werden, die sich noch über Jahre hinziehen wird. Dies sollte man wissen, bevor man in den Bann der Bücher gezogen wird!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der bisher vielleicht beste Teil, 23. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
der Serie um Uthred von Bebbanburgh und dessen schwieriges Verhältnis zu "seinem König" Alfred (dem Großen) von Wessex, an den er durch sein Ehrenwort als Krieger gebunden ist.
Uthred stammt aus sächsischem Adel, doch als ihn einfallende Dänen raubten und aufzogen, nahm er neben ihren Werten auch deren heidnischen Glauben an. Dennoch kämpft er voller Grimm für den kränkelnden frömmelden christlichen Sachsenkönig Alfred.

Die Serie besteht mittlerweile aus fünf Bänden:

- Das letzte Königreich
- Der weiße Reiter
- Die Herren des Nordens
- Schwertgesang
- Das brennende Land

Charakteristisch für die Reihe ist, dass der Autor keine schwarz weiß Malerei betreibt. Die heidnischen Dänen sind nicht automatisch die Bösen, sondern ganz simpel die - manchmal hoch geachteten - Feinde. Bernard Cornwell gelingt es, wie kaum einem anderen Autoren, die Kämpfe und Schlachten sehr plastisch und glaubwürdig zu beschrieben. Das Mittelalter war nicht nur wegen seiner fürchterlichen Stich- und Hiebwaffen eine brutale Zeit und in genau diese Welt lässt Cornwell den Leser eintauchen.

Die Bücher sind von der Machart her in etwa das, was früher als "Jungensromane" bezeichnet worden wäre. Der tapfere Held, der den Kampf liebt und grimmig seine Ziele verfolgt. Trotz der schriftstellerischen Freiheit, ist jedes der bisher von mir gelesenen Bücher nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch lehrreich.

Im fünften Teil der Serie
Wird Uthred auf diplomatische Mission zu seinem alten Rivalen Haesten gesandt, um dem Sachsenherrscher Alfred den Rücken frei zu halten, um die gefährlichste Bedrohung seines Reiches seit langem auszuschalten, den Dänenherrschers Harald Bluthaar

Uthred bringt die schöne zauberkundige Geliebte Skade von Harald Bluthaar in seine Gewalt, wodurch es den Angelsachsen gelingt den Dänen eine Falle zu stellen und in der blutigen Schlacht von Fearnhamme die Oberhand zu behalten. Den Fluch der Dänin nimmt Uthred, in dem Bewußtsein seiner eigenen kriegerischen Fähigkeiten auf die leichte Schulter, doch dann verliert er, schon wieder, alles!
Der Däne Haesten bricht das Bündnis und überzieht das Land der Sachsen mit Mord und Brand. Bei der Schlacht von Benfleet stehen sich Uthred und Harsten wieder gegenüber und dieses Mal geht es wieder um Leben, Tod und grausame Rache,...

Fazit: Eine fantastische, in ihrer Erbarmungslosigkeit, auch realistische Serie über die Zeit in der Geschichte des späteren Englands auf Messers Schneide stand. Bernard Cornwell ist mit der Uthred Reihe, meiner Meinung nach, auf dem bisherigen Zenit seines Könnens, da Uthred jetzt auch als Person an Tiefe gewinnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 892 n.Chr. - Die Verteidigung von Mercien -> 5. Teil der Saxon-Stories und erstklassiges Lesefutter, 3. Juni 2012
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
Im Jahr 892 ist im Königreich Wessex eine oberflächliche Ruhe eingekehrt: Die Dänen haben sich in die Königreiche des nördlichen Britanniens zurückgezogen, die Kirche ist in Wessex und Mercien fest etabliert und die durch König Alfred verankerten Gesetze scheinen das Land befriedet zu haben. Doch Alfred ist sehr krank und sein Tod scheint absehbar - unabhängig davon ist sein Ehrgeiz ungebrochen.

Allerdings lässt die nächste Bedrohung nicht lange auf sich warten, denn auch die Dänen haben ihre Pläne zur Eroberung Britanniens noch nicht vergessen - mehr denn je gelockt durch die nun in den Kirchen gehorteten Schätze und genauso fest entschlossen, im Namen Thors die Macht der Kirche und ihrer Bischöfe wieder zu brechen: Diesmal ist es Harald Bluthaar, der plündernd und mordend durch das Land zieht und Jarl Haesten belauert die Westsachsen, um im geeignetsten Moment zuschlagen zu können.
Und Uhtred, noch immer an Alfred durch diesen verhassten Eid gebunden, zieht mit seinen Mannen in die Schlacht - um mal wieder festzustellen, dass das Schicksal für ihn noch einiges mehr bereithält...

Mein Fazit:
Die gesamte Reihe der Saxon Stories ist erstklassiges historisches Lesefutter und fesselndes Kopfkino, rau und authentisch. Wie immer chronologisch der Entstehungsgeschichte Englands unter der Herrschaft Alfred von Wessex folgend, sind es diesmal die Angriffe der Dänen in der letzten Dekade des 9. Jhds. und die Schlachten von Farnham (Fearnhamme, Surrey) und Benfleet (Beamfleot, Essex), denen sich sein fiktiver Held Uhtred von Bebbanburg als Alfreds Kriegsherr widmen muss.
Und keiner schreibt wie Bernard Cornwell: Er katapultiert einen als Leser an rauchende Herdfeuer, an Königshöfe und in schlammige Schildwälle, zwischen Mönche, Bauern und Skalden, Sachsen und Nordmänner. Dabei gibt es auf beiden Seiten Freund und Feind und Uhtred ist mal wieder hin- und hergerissen zwischen Loyalitäten, widersprüchlichen Eiden, gehaltenen und gebrochenen Versprechen, Liebe und Freundschaften - man liebt und hasst, leidet und kämpft und erlebt die Intrigen und Kämpfe beinahe am eigenen Leib. Wegen mir könnte das ewig so weitergehen...

Von mir wie schon bei den Vorgänger-Romanen ein unverbrüchliches DAUMEN HOCH! und natürlich eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe:
Das letzte Königreich
Der weiße Reiter
Die Herren des Nordens. Historischer Roman
Schwertgesang
DAS BRENNENDE LAND
Der sterbende König (erscheint 1. Sept. 2012)

Und noch ein kleiner Textauszug:
"Es war Morgen, und ich war jung, und auf der See lag ein silbrig-rosafarbener Schimmer unter dem Nebelhauch, der die Küste verhüllte. Südlich von mir lag Cent, nördlich Ostanglien und hinter mir Lundene. Vor mir ging die Sonne auf und vergoldete die wenigen Wolken, die über den Himmel zogen.
Wir befanden uns im Mündungsgebiet der Temes. Mein Schiff, der Seolferwulf, war neu und leckte, wie es alle neuen Schiffe tun. Friesische Handwerker hatten es aus ungewöhnlich hellen Eichenbalken gebaut. Daher hatte es seinen Namen: Silberwolf. Hinter mir waren der Kenelm, der von König Alfred nach irgendeinem ermordeten Heiligen benannt worden war, und der Drachenfahrer, den wir den Dänen abgenommen hatten. Der Drachenfahrer war eine wahre Schönheit, ein Schiff, wie allein die Dänen es bauen können. Es hatte einen schlanken Körper, war leicht zu lenken und doch tödlich in der Schlacht."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen lässt sich echt zeit, 6. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das brennende Land: Historischer Roman (Taschenbuch)
nachdem mit ,,das letzte königreich,, im jahr 2007 die alfred saga begann ziehen sich die fortsetztungen der saga immer länger hin...,, der tod des königs,, erscheint im herbst 2012 und damit ist die saga über fünf jahre gezogen...viel zu lang.. die geschichte selbst ist bisher spannend erzählt aber die langen buchpausen lassen das interesse langsam schwinden...parallel gab es ja noch die triologie vom ,,bogenschützen - das zeichen des sieges - und die taschenbuchauflage der arthussage,, alle gut zu lesen, aber die alfred saga hätte in kürzeren abständen erscheinen müssen...
als triologie etwa...
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Das brennende Land: Historischer Roman
Das brennende Land: Historischer Roman von Bernard Cornwell (Taschenbuch - 3. Mai 2010)
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