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am 2. Februar 2011
Wieder einmal hat Phil Rickman nicht enttäuscht: Die Geschichte ist vielschichtig und subtil, es gibt offensichtlich noch so viel mehr zwischen Himmel und Erde, als wir uns alle träumen lassen.
Diesmal ist die Kriminalstory angelehnt an die grausigen Berichte über Mörderhäuser, wo dämonische Gurus neugierige Jugend anlockt und zum Bösen verführt. Aber es ist nicht so wie es scheint- der Hauptverdächtige ist tatsächlich ein gebeutelter psychisch kranker Bauer, der unter einer Elektroallergie leidet und von einer gemeinen Sirene verlockt wurde. Herrlich- die Abgründe der Provinz- die ehrgeizigen Honoratioren kämpfen gegen die Ökoszene,sie gehen bisweilen Zweckbündnisse ein und intrigieren dann wieder hemmungslos. Dazwischen unsere tapfere Merrily, die diesmal Unterstützung von einem Co-Exorzisten und einer reichen Dame erhält, die in ihr einen Engel sieht. Das Töchterchen befindet sich derweil in einer Sinnkrise, trennt sich vorübergehend vom liebenswerten "Irene", während sie vergeblich versucht, das Liebesleben der Mutter anzukurbeln. Aber die Königskinder können(noch)nicht zusammen kommen, obwohl es an Liebe nicht fehlt. Die Liebesgeschichte bleibt somit ebenfalls spannend. Ein Ende ist hoffentlich noch lange nicht in Sicht. Volle Punktzahl.
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Eigentlich will der alte Gomer Parry nur einer neu zugezogenen Dörflerin und ihrem Mann einen Gefallen tun, als er seine Meinung über die neumodischen Abwasserleitungen, sogenannte Efflapure, die Roddy Lodge dort eingebaut hat, zum Besten gibt und den Vorschlag macht, diese auszuwechseln. Doch mit dem aufbrausenden Angeber Roddy ist nicht gut Kirschen essen. Sämtliche Dörfler haben Angst vor ihm und so ist für Gomer, nachdem kurz danach ein Feuer in seiner Werkzeug und Montagehalle ausbricht bei dem sein Neffe verbrennt, klar, dass Roddy etwas damit zu tun haben muss.

Gomer überredet Merrily Watkins, ihn zu begleiten und Roddy aufzuspüren, da er ahnt, dass Roddy seine Spuren verwischen will. Doch als sie den Mann schließlich erwischen, wird diese Begegnung noch viel schauriger, als es sich Merrily in ihren kühnsten Träumen hätte vorstellen können, denn in Roddys Baggerschaufel befindet sich eine frisch ausgegrabene, verweste Frauenleiche.
Die dazu gerufene Polizei nimmt Roddy fest. Eine Hausdurchsuchung fördert weitere gruselige Beweise zu Tage. Roddy hat sein Schlafzimmer mit weiblichen Aktphotos tapeziert, doch die aufgeklebten Köpfe stammen von anderen brisanten Fotografien- von vermissten und toten jungen Frauen, die einst von einem Serienmörder getötet wurden.
Ist der Tatverdächtige ein Nachahmer, ein Bewunderer des Täters von einst? Die Polizei recherchiert fieberhaft und befürchtet, dass Roddy noch weitere Frauen auf dem Gewissen hat. Auch die Dörfler von Underhowle geraten aus dem Häuschen, als sie davon erfahren, denn ein Serienmörder würde sich nicht gut auf der bislang weißen Weste des Dorfes machen.

Als Roddy der Polizei die Orte, wo er angeblich mehrere Frauenleichen verscharrt hat, zeigen möchte und sich geständig zeigt, kommt es zu einer Katastrophe. Es gelingt dem Tatverdächtigen sich auf einen Hochspannungsmast zu retten. Und dort hockt er ohne Furcht- beobachtet von der Polizei, von Gomer und Lol und diversen anderen Dörflern, die bereits voller Neugier und Erwartung der Dinge, die sich dort ereignen mögen, ausharren'

Phil Rickmans klerikale Mystery Reihe um die Pfarrerin und Exorzistin Merrily Watkins geht bereits in die fünfte Runde und auch wenn die Romane nicht gerade durch nägelkauende Spannung brillieren- sie funktionieren eher als typisch englischer Landhauskrimi; werden sie meiner Meinung nach von Band zu Band stärker und das liegt besonders an Phil Rickmans Talent seine Haupt und Nebenfiguren sehr realistisch und dreidimensional darstellen zu können. Zudem entwickeln sie sich innerhalb ihres Spielraumes langsam weiter, was ich immer besonders wichtig in einer Serie finde.

Bislang war es immer so, dass der Kriminalfall fast zur Nebensache wurde, doch in 'Der Himmel über dem Bösen' ist es anders. Es geht praktisch von der ersten Seite an los und man wird in eine Handlung verstrickt, die recht undurchsichtig ist- man tappt also genau wie die Hauptfiguren sehr lange im Dunkeln. Wie immer baut der Autor auch eine mystische Sicht auf die Dinge in seine Hauptstory mit ein, für die er durchaus aber auch andere Lösungsvarianten vorschlägt, wobei ich an dieser Stelle nicht zuviel verraten möchte.

Währendessen haben auch die Akteure des Romans, mit einigen größeren und kleineren Problemen zu kämpfen- so fühlt sich Merrilys Tochter Jane immer noch sehr unsicher in Glaubensfragen und was ihre Beziehung zu Eirion angeht, auch Merrily und Lols Beziehung ist ein wenig festgefahren und Gomer hat abermals mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen.
Aber auch der mysteriöse Huw Owen mischt in diesem Roman wieder mehr mit und sorgt für einige Verwirrung.
Neben Merrily und Lol avanciert der knorrige Gomer immer mehr zu einem Lieblingsromanakteur von mir und es hat mich sehr gefreut, dass er in diesem Band wieder einmal mehr zu Wort kam.
Aber nicht nur der Kriminalfall ist gelungen, nebenbei hat der Autor auch noch einige sehr interessante Informationen zum Thema Strahlung/ Elektrosmog zusammengetragen, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregen.

Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
33 Kommentare8 von 10 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2013
Zwölf Morde konnte die britische Polizei dem Ehepaar West nachweisen. Fred West erhängte sich 1995, seine Frau Rosemary wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Und jetzt ist es, als würde der kranke Geist des Serienmörders umgehen. Oder ist ein Nachahmer am Werk? Oder gar mehrere? Vielleicht sind es ja doch die Starkstromleitungen und Mobilfunkmasten in Underhowle, die Menschen dazu bringen, abscheuliche Taten zu begehen... Merrily Watkins, Pfarrerin und Exorzistin der Diöszese Hereford, ist wieder unterwegs zwischen Himmel und Hölle, Seelsorge und Polizeiarbeit. Wie üblich funkt Tochter Jane dazwischen, aber immerhin scheint die Liebesbeziehung zum Musiker Lol eine neue Chance zu erhalten. Das Buch hält den hohen Spannungspegel der Merrilyi-Watkins-Reihe. Und die Handlungsstränge rund um technischen Fortschritt und Umwelt erhalten durch den Rauch in Fukushima eine erschreckend reale Brisanz.
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Einerseits ist dieser Band der Merrily Watkins-Reihe schon fast ein Krimi, da die Geschichte für Phil Rickman ungewöhnlich schnell "zur Sache kommt", als gleich in den ersten Kapiteln zwei Todesopfer entstehen, die scheinbar von dem gleichen, offensichtlich irren Täter ermordet wurden, der ebenso scheinbar ein größenwahnsinnger Paranoiker ist, der meint, Frederick West, den britischen Serienmörder aus den 1990ern nachzuahmen. So sieht es aus. Und man fragt sich fast ein wenig verwundert, was noch auf den paar hundert Seiten passieren soll, die ja noch folgen.
Was folgt ist, dass zunehmend Zweifel an dieser scheinbar so klaren Schuldzuweisung auftauchen und die Wahrheit noch viel bizarrer ist.
Ein absolutes Highlight in diesem Band ist die Einbindung von Moira Cairns, die schon in früheren Werken Rickmans mitspielte, z.B. in The Man in the Moss und December. Moira ist eine hellseherisch begabte Folksängerin, die anders als Merrily (und Jane) eine absolut natürliche Spiritualität besitzt und lebt. Schade, dass Moira wohl erst einmal wieder aus den nächsten Bänden verschwindet, sie ist eine wirkliche Bereicherung des Stammpersonals.
Denn etwas nervig in diesem Band ist Jane, die sich mit nun 17 Jahren aufführt, als sei sie erst 14 oder 15 (wo hingegen sie als 15jährige sehr frühreif wirkte, sehr merkwürdig). Zum Teil kann man ihr Verhalten noch ein wenig verstehen, denn sie erlebt im Band davor den Tod einer Mitschülerin, aber nach einer Weile wirkt ihr Benehmen doch immer befremdlicher und auch in sich völlig widersprüchlich. Entsprechend spielt Jane hier auch eine vergleichsweise kleine Rolle, stattdessen tritt Lol Robinson, der wieder an seiner Musikerkarriere arbeitet, deutlich öfter in den Vordergrund.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. August 2011
Phil Rickman, in Lancashire geboren, ist ein englischer Autor und Radiomoderator. Er schreibt auch unter dem Pseudonym Will Kingdom Spannungsromane. Mit seiner Merrily-Watkins-Reihe hat er Ende der Neunziger begonnen. "Der Himmel über dem Bösen" ist nach "Frucht der Sünde", "Mittwinternacht", "Die fünfte Kirche" und "Der Turm der Seelen" der fünfte Roman der Reihe.

Zugezogene haben Probleme mit ihren Abwasserleitungen und rufen deshalb Gomer Parry, der einen Landwirtschaftsdienst betreibt, zur Hilfe. Gomer soll das wieder richten, was sein Kollege Roddy Lodge verbockt hat. Doch dann brennt plötzlich Gomers Lagerhalle, seine Maschinen werden zerstört und sein Neffe Nev kommt ums Leben. Was hat Roddy Lodge mit der Sache zu tun? Dramatische Ereignisse nehmen ihren Lauf...

Als Fan der Merrily-Watkins-Reihe konnte ich natürlich an diesem Buch nicht vorbei gehen ohne es gelesen zu haben und ich muss sagen ich wurde die ersten 250 Seiten ziemlich enttäuscht. Irgendwie wollte mich das Buch nicht an seine Vorgänger erinnern. Mir fehlte der rote Faden und auch die Personen waren mir auf einmal ziemlich unsympathisch. Da ich die Hoffnung hatte, dass das Buch noch besser wird, habe ich weiter gelesen und es nicht bereut - es war als ob sich Phil Rickman erst mal hätte warm schreiben müssen.

Diesmal bekommt es Merrily Watkins mit dem Phänomen Elektrizität bzw. Elektrosmog zu tun und auch ihre Beziehung zu Lol muss geklärt werden. Jane, ihre Tochter, steckt in einer schweren Lebenskrise, mit verursacht durch die Pubertät. Und natürlich ist diesmal auch wieder Gomer Parry mit von der Partie und spielt eine nicht unerhebliche Rolle.

Sehr schwacher, wirrer Anfang aber dafür wird das Buch dann umso besser - diesemal sogar mit einer "echten" Krimihandlung. Leider kommt der Teil aber nicht ganz an seine Vorgänger heran.
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am 17. Oktober 2015
Dies ist der fünfte Band aus der Merrily Watkins-Serie. (Die Reihenfolge: "Frucht der Sünde", "Mittwinternacht", "Die fünfte Kirche", "Der Turm der Seelen"). Man braucht die Vorgänger nicht gelesen zu haben, da alle Bände bis jetzt in sich abgeschlossen sind. Allerdings lernt man so nicht alle Ecken und Kanten der wiederkehrenden Charaktere kennen, was den gewissen Charme dieser Reihe ausmacht.
Leider hat mich "Der Himmel über dem Bösen" genauso wie "Der Turm der Sünden" enttäuscht. Wie gewohnt verbindet Phil Rickman auch hier wieder mehrere Genres miteinander. Krimi, Mystery, Grusel, Drama, Ökothriller. Allerdings hatte ich das Gefühl, das er, gerade weil er soviele Sparten bedienen möchte, sich etwas verzettelt hat. Es will keine rechte Spannung aukommen, die Handlung ist teilweise ziemlich verworren und die Atmosphäre bedrückend. Für mich endet hier die Reihe.
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am 3. Januar 2011
Ja, die Wartezeit kann einem schon lang werden, bis ein Buch von Phil Rickman wieder auf dem deutschen Markt erscheint. Aber mit dem Rowohlt-Verlag hat er einen guten Griff getan: schon auf dem angelsächsischen Markt erschienene Bücher werden zügig übersetzt und veröffentlicht.
Auch in diesem Band schafft es Rickman wieder sehr aktuelle Themen wie Elektrosmog (der heute absolut nicht mehr als Hirngespinst abgetan wird) und das unfassbare Phänomen von Serienkillern mit übernatürlichen Elementen zu verbinden. Wer seinen Büchergeschmack gerne kategorisiert, wird mit Rickman da wohl seine liebe Not haben, aber das ist es ja gerade, was seinen Schreibstil ausmacht.
Seine Helden haben nicht immer eine Lösung oder eine eindeutige Erklärung parat - das unterscheidet die Pfarrerin Merrily Watkins von den oft so kongenialen Ermittlern des 08/15-Genres. Es schadet dem Buch auch nicht, daß Rickman das Thema Serienmörder (am Fall des englischen Mörderehepaares Fred und Rose West angelehnt) sehr delikat behandelt. Als Leser muß man nicht jede Grausamkeit bis ins Detail dargestellt bekommen - auch mit Rücksicht auf die Angehörigen der Opfer der Wests, deren gesamte Opferzahl bis heute nicht bekannt worden ist...
Wer sich also auf eine Geschichte einlassen möchte, die hinter die Seelenvorhänge guckt, aber nicht unbedingt eine einzige Auflösung anbietet, der wird auch hier wieder voll auf seine Kosten kommen. Ansatzpunkte für spätere Diskussionen unter Lesern wird es genug geben..
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am 8. Juli 2013
Ich bin begeistert von dieser Reihe! Spannend, geheimnisvoll und sehr interessant, was die Themenauswahl betrifft! Der Autor bedient sich dabei esoterischer/spiritueller Themen, sowie Kirche und Religion.
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am 9. Februar 2011
Nach der Beschreibung auf dem Einband, den vorangegangenen Rezensionen hier auf Amazon und der Anzahl der Seiten des Buches (immerhin fast 800 im Vergleich zu den üblichen ca. 400), war ich absolut guter Dinge gut und spannend unterhalten übers Wochenende zu kommen. Was dann tatsächlich mein Lese-Wochende ausmachte, war gähnende Langeweile. Hervorgerufen durch die sich dahin schleppende Handlung, die nicht vorhandene Spannung, geschweige denn Mistery, und einem öden und streckenweise nervigen Schreibstil mit abgehackten Dialogen und viel zu langen Sätzen.
Auch auf die Beziehungsprobleme der Hauptcharaktere wird mir zu stark eingegangen, man bekommt das Gefühl der Autor vernachlässigt über dies die eigentliche Handlung seines Buches.
Ich bin original bis zur Hälfte gekommen und das allein durch meinen guten Glauben die Handlung würde schon noch in Gang kommen, oder es würde noch etwas passieren. Letztendlich musste ich mir zum ersten Mal eingestehen, dass ich ein Buch gekauft habe das so uninteressant und langweilig ist, dass ich es weder zu ende lesen kann, noch will.
Man hätte aus dem Thema sicher etwas machen können aber so ist es eine gähnende Zumutung.
Mr. Rickman hätte sich vorher entscheiden sollen ob er so etwas wie einen "Öko-Thriller" oder eine Schnulze schreiben will.
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