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am 17. September 2015
Andreas Altmanns Reise durch Australien ist zuerst eine Reise in Altmanns Welt. Der Leser erfährt seine erlebten Eindrücke, Ansichten (oft Verbitterung über die Dummheit vieler Leute), Befürchtungen. Altmann reist um sich und die Welt – hier Australien – kennenzulernen.
Dabei erlebt der Leser die Beschreibungen von Orten und Leuten, die der Autor spontan oder mit Verabredung anspricht. Altmann bereist eher unbekannte Orte und unterhält sich mit Vorliebe gerne mit skurrilen Leuten, zum Beispiel: Boxer, Kiffer, Penner, ein Mann, der auf Millionen verzichtet, etc. Kein Interesse an pompösen Leuten und Orten.
Ich mag seinen verbitterten Ton, seine manchmal exzentrischen Texte, eines ewig Reisenden, Heimatlosen, der eher weiß, was er nicht will.

Fazit: eher ein Reisebericht mit viel eigenen Ansichten mit wenig Information über das Leben in Australien
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am 16. Februar 2014
Kennengelernt habe ich den Autor durch das Buch "Scheißleben..." und war fasziniert, weil es hilft, eine ganze Generation besser zu verstehen. Auch sein Buch "Gebrauchsanweisung für die Welt" ist auf seine Art einzigartig, weil es ein Feuerwerk abschießt, was man auf der Welt erleben, dass man die Welt mögen und wie man ihr Überraschungen entlocken kann. Demgegenüber fällt dieses Buch mächtig ab. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst schon viermal in Australien war und insgesamt länger als der Autor mich dort aufhielt, von daher enthält es für mich subjektiv zu wenig Substanz. Das ist sicherlich meinem Vorwissen geschuldet. Inhaltlich will ich aber die Ausführengen des Autors bspw. zu Canberra kritisieren. Warum fährt er dort hin, wenn er der Stadt gegenüber kein Anliegen hat? Sicher: die Kneipenlandschaft und das Nachtleben ist zwar nicht ernüchternd, aber doch sehr übersichtlich. Warum ist ihm aber etwa die Australische Nationalbibliothek keinen Besuch wert, wenn ihm Bücher so wichtig sind? Ich war dort und habe die deutsche Dissertation eines universitären, deutschen Kollegen gesucht, ohne damit zu rechnen, dass sie geführt wurde. Sie war da, wenn auch im Magazin. Ich ließ sie mir kommen und man konnte sehen, dass sie schon einen Rohrbuch hinter sich hatte, aber sie war da. Warum fährt er in diese Stadt, wenn er nicht bereit ist, in Richtungen zu schauen, die ihn interessieren???

Unterm Strich hat dieses Buch viele Erinnerungen wieder aufgefrischt und es war keine vertane Zeit, wenn ich auch seine beiden anderen genannten Bücher wesentlich besser fand. Daher nur 3.5 aufgerundet 4 Sterne. Bei der Geschichte mit dem Mehl und dem Brausepulver denke ich, dass man den Autor mächtig verladen hat (um es höflich auszudrücken).
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am 30. März 2010
Natürlich ist es schwierig ein Buch herauszubringen, der kein Reisebericht werden soll, aber dafür das Land und die Leute näher betrachtet!
Andreas zeigt deutlich in seinen Erzählungen neben der wunderbaren Welt der Australischen Natur verstärkt die Hintergründe der Einheimischen, die größtenteils Erstaunliches zu berichten haben!
Andreas wagt sich mal wieder in die hintersten Gassen und Ecken des Landes um dem Publikum die Schönheit der Unterschiedlichkeit des Lebens darzustellen!!
Ich fand zwar seine Episoden - Erzählung: "Sucht nach Leben" besser, halt zusammenfassender, aber das Leben aus der Sicht eines Altmann zu sehen: zynisch, realistisch und nachfragend ist immer wieder eine Reise wert!!
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TOP 1000 REZENSENTam 28. März 2010
Andreas Altmann macht sich von Deutschland aus via Sydney auf den Weg durch Australien. Dabei ist er drei Monate fast ständig unterwegs: per Anhalter, Bus, Bahn oder Flugzeug. Unterwegs trifft er viele Menschen und kann sie für bereichernde Gespräche gewinnen. Auffällig häufig sind es Australier erster Generation, also solche Menschen, die im Verlauf ihres eigenen Lebens aus einem anderen Land nach Australien eingewandert sind. Und laut ihren Erzählungen scheint Australien auch wesentlich offener gegenüber Flüchtlingen des zweiten Weltkriegs gewesen zu sein. Aber Altmanns Berichte erzählen auch von einem intoleranten Australien und einer sehr gewalttätigen Geschichte gegenüber den Ureinwohnern. Altmanns Buch dient also keineswegs dazu, sich ein verklärtes und romantisiertes Bild dieses riesigen Landes aufzubauen. Im Gegenteil, häufig ist Altmann in (Zitat) "Kuhdörfern" unterwegs, die weder Unterhaltung noch manchmal eine ordentliche Unterkunft zu bieten haben. Die Trostlosigkeit in diesen verwaisten Orten macht der Autor fast greifbar. Und er bringt einem Episoden nahe, die man im eigenen Urlaub wohl nur sehr selten erleben wird.
Und genau dies macht Altmann dem Leser (?)/anderen Reisenden zum Vorwurf. Oder den Menschen insgesamt. Er verdammt den Massendrang und die Durchschnittlichkeit und verkennt dabei, dass es Individualismus nur geben kann, wenn es auch eine breite Masse gibt, von der man sich abhebt. Er moralisiert: die Menschen sollten für sich selbst denken (sicher ein wunderbares Ziel, aber nicht jeder verfügt über die geistigen Kapazitäten) und sich nicht von der Konsumgesellschaft einlullen lassen. Für den Autor mag eine Busfahrt durch das australische Outback ein Highlight sein, für Ortsansässige hat es aber sicherlich längst seinen Reiz verloren und daher wenden sie sich von der Landschaft ab und dem Fernsehschirm zu.
Altmanns Stil ist aber selten derart moralisierend, dass man das Buch weglegen möchte. Erfrischenderweise bezeichnet er sich selbst als Lästerer und das nimmt vielen Bemerkungen die Spitze. Teilweise ist er auch zynisch und ich konnte auch sehr lachen, wenn er - selbst in ernsten Angelegenheiten - absolute Absurditäten aufzeigen konnte. Überwiegend habe ich seinen Stil also sehr genossen. Altmann erzählt selten von sich selbst und dafür mehr die Geschichten seiner Begegnungen. Und er geht auch auf historische Anekdoten ein, ja, er sucht sie geradezu. Beispielsweise berichtet er nicht pauschal von der Besiedlung Australiens durch englische Sträflinge, sondern sucht sich Einzelschicksale heraus um beispielhaft zu skizzieren.
Was mir den Autor noch viel sympathischer macht: ständig liest er irgendein Buch. Mich würde wirklich interessieren, wieviele er in seiner Zeit in Australien gelesen hat. Er folgt Empfehlungen, die er australischen Radiosendungen und Zeitungen entnommen hat. Und hat ihm eins gefallen, berichtet er in seinem Buch auch davon.
Ein letzter Kritikpunkt sei noch erwähnt. Es drängt sich mir eine Frage penetrant auf: gehört zum richtigen Reisen und dem Schreiben von Reisebüchern eigentlich immer der Konsum von Drogen? Das ist mir bereits bei Helge Timmerbergs "In achtzig Tagen um die Welt" aufgefallen. Glücklicherweise thematisierte Altmann seinen eigenen Drogenkonsum weit weniger ausführlich. Und die Nebenwirkungen schienen bei ihm ja auch Reue ausgelöst zu haben.
Als Fazit kann ich nur jedem, der sich für das Reisen und fremde Länder interessiert, dieses Buch empfehlen. Natürlich wird er keinen objektiven Abriss der größten Sehenswürdigkeiten erhalten, dafür kann man Reiseführer lesen. Für mich bleibt dieses Buch definitiv hängen, ich habe einiges dazugelernt und mich mit vielem kritisch auseinandergesetzt (wahrscheinlich war das sogar die heimliche Absicht des Autors). Ich habe den Autor auf einer interessanten Reise begleitet und werde auch in Zukunft seine virtuelle Reisebegleitung bleiben.
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am 9. September 2008
Altmann beiden Aussies,was ein Buch.
Voller ,verrückter,schöner,verwirrender,lustiger Stories .
Als Mann könnte man Herrn Altmann gut finden,
als Mensch sollte man Ihn gut finden,
aber als Geschichtenerzähler muß man Ihn einfach lieben.
Da bringt er jedesmal GOLD mit nach Hause,
der gute Junge.
Pures Lesegold !!
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