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Kundenrezensionen

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2009
"Wo dein Herz zu Hause ist" kann in der Tat als Herz-Schmerz-Roman und, da es eben vor allem um Gefühle geht, Frauenliteratur bezeichnet werden. Doch trotzdem ist Anna McPartlins Geschichte keine 0815-Lovestory, keine Fließbandliteratur.

Die Geschichte dreht sich rund um die dreißigjährige Harri, die, anstatt wie geplant ihrem Verlobten James das Ja-Wort zu geben, mit einer Panikattacke im Krankenhaus landet, womit bereits ihr zweiter Heiratsversuch scheitert. Im Folgenden muss sie sich ihrer Gefühle bewusst werden, bzw. ihre Gefühle ergründen und sich diesen stellen. Harri sucht dabei ihre eigenen Wurzeln, sucht ihre Eltern, die sie nicht kennt, und sucht gewissermaßen ihre Heimat.

Die Geschichte schafft es von Beginn an, den Leser zu unterhalten und mit fortlaufender Handlung auch zu emotionalisieren.
Denn McPartlins Roman ist eine gut gelungene Mischung aus Humor, Dramatik und Romantik - wodurch beim Leser zwischen Lachen und Weinen das ganze Spektrum an Emotionen bedient wird. Und das alles erfolgt - und das kann gar nicht genug betont und hervorgehobenen werden - ohne dass sich die Autorin in einem Übermaß an Kitsch, überbordender Romantik oder Pathos verlieren würde. Dadurch erst wirkt die Geschichte so authentisch und glaubhaft.

"Wo dein Herz zu Hause ist" ist daher nicht nur Frauen oder Fans von "Gefühls-Romanen" zu empfehlen, sondern schlichtweg jedem, der einige kurzweilige Stunden mit einer fesselnden, ergreifenden, lustigen und einfühlsamen Geschichte verbringen will.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
ZUM INHALT:
Die Geschichte beginnt mit der geplanten Hochzeit von Harri Ryan mit ihrem Verlobten James. Ein Versuch ist bereits gescheitert und auch beim 2. Anlauf bricht Harri mit einer Panikattacke zusammen und landet im Krankenhaus. Danach trennt sich James von Harri, die sich fragt, was mit ihr nicht stimmt.

Als ihre Welt zusammenzubrechen droht, beschließen ihre Eltern, ihr und ihrem Zwillingsbruder George endlich die Wahrheit zu sagen. Harri ist nicht das leibliche Kind der Ryans bzw. nicht Georges Zwillingsschwester.
Und so macht sich Harri schließlich auf den steinigen Weg, um das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen...

MEINE MEINUNG:
Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählen, was den Handlungsverlauf interessant und abwechlungsreich macht. Zwischendurch finden sich (in kursiver Schrift) Tagebucheinträge aus dem Jahre 1975-1976, deren Zusammenhang allerdings erst im Laufe der Geschichte klar wird.

Die Charaktere (allen voran die -manchmal ungeschickte und chaotische- Hauptprotagonistin Harri, die nicht gern Risiken eingeht) haben alle ihre Probleme (in denen man sich selbst wiederfinden kann) und wirken dadurch sehr sympathisch und menschlich. Schauplatz der Handlung ist das wunderschöne Irland.

Sehr flüssig und charmant finde ich die Schreibweise der irischen Autorin.
Ich wage mal einen Vergleich mit Cecelia Ahern, deren Bücher mir allerdings noch einen Tick besser gefallen. Für dieses gelungene Gesamtpaket vergebe ich rührende 4 1/2 STERNE!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juni 2009
Wie viel Wahrheit verträgt die Liebe?
Den glücklichsten Tag ihres Lebens hat Harri sich anders vorgestellt. An ihrem dreißigsten Geburtstag wollte sie mit James vor den Traualtar treten doch stattdessen landet sie mit einer Panikattacke im Krankenhaus. Und das war schon der zweite Anlauf. Harri weiss nicht, was mit ihr los ist. Ist sie einfach bindungsunfähig oder hat ihre Angst tiefere Ursachen ? Die Eltern können die Verzweiflung ihrer Tochter nicht länger mit ansehen und entschliessen sich, Harri und ihrem Zwillingsbruder George endlich die Wahrheit zu sagen. Denn Harris tief sitzende Unsicherheit kommt nicht von ungefähr. Um wieder richtig leben und lieben zu können, muss Harri einen schmerzhaften und schweren Weg antreten.
Es geht hier um das Suchen und Finden von den eigenen Wurzeln. Auch wenn wir nicht wissen, woher wir kommen (Harri wusste nicht, wer ihre wirklichen Eltern waren!)spüren wir in uns, dass etwas nicht in Ordnung ist und wie wichtig die Freundschaften im Leben sind! Sonst würde Harri mit Allem nicht so leicht fertig werden. Das Buch von Anna McPartlin ist direkt und einfach zu verstehend ohne Schnörkel und Verzierungen geschrieben und gibt dem Leser ein Beispiel, wie Menschen mit schweren Situationen im Leben fertig werden. Als Leser begreift man, Situationen zu überwinden und zu akzeptieren, um loszulassen zu können. Das Buch macht nachdenklich denn die beschriebenen Situationen sind aus der realen Welt aufgegriffen. Egal was uns zustoßen kann, es geht immer weiter. 'Und wenn Du denkst es geht nicht mehr kommt irgendwo ein Lichtlein her'!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2009
Anna McPartlins dritter Bestseller "Wo dein Herz zu Hause ist" ist die ergreifende Geschichte einer Frau, die sich plötzlich und unerwartet im Alter von dreißig Jahren auf der Suche nach sich selbst und ihren Wurzeln befindet. Hierbei lautet die Botschaft: Was auch immer passieren mag, es wird immer weitergehen - irgendwie.

Der Leser wird zu Beginn gleich mitten in die Handlung - in Harris Hochzeitsvorbereitungen - hineingeworfen und von der ersten Sekunde an mitgerissen, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und habe das Buch regelrecht verschlungen, während ich mit Harri mitgelitten, mitgefiebert, gehofft, geliebt, geweint und gelacht habe.

Überraschenderweise findet der Leser nach dem turbulenten ersten Kapitel nicht sofort das zweite vor, sondern anstatt dessen einen viel älteren Tagebucheintrag einer zunächst unbekannten Person (ich möchte nicht zu viel verraten). Ein solcher Tagebucheintrag befindet sich hinter jedem der siebenundzwanzig Kapitel und vermittelt dem Leser ein Wissen, das Harri erst im Laufe des Romans erhält. Dieses finde ich besonders interessant und bemerkenswert, da ich bisher kein anderes Buch gelesen habe, in welchem der Leser bereits mehr Antworten auf bestimmte Fragen hat als die Protagonistin. Die gefühlvollen, lustigen und zugleich auch schockierenden Tagebucheinträge sorgen beim Lesen zusätzlich für eine unterhaltsame Abwechslung.

Der Roman dreht sich allerdings nicht nur um Harri und ihr Schicksal, sondern auch um die Probleme ihrer Freunde, die die Handlung nach und nach ins Rollen bringen. Zunächst verwirrten mich die Geschichten um Harris Freundinnen, Susan und Melissa, und ich hatte den Eindruck, die Abschweifungen der Autorin würden die Haupthandlung bloß unnötig ins Stocken bringen. Doch erst im Laufe des Romans lässt sich erkennen, wie wichtig die Probleme ihrer Freunde auch für Harri sind und wie diese sich auf das Leben und die Selbstfindung der Protagonistin auswirken - so ist es beispielsweise der Konflikt zwischen Susan und ihrer Tochter Beth, der Harri dazu bewegt sich nicht von ihrer Mutter zu distanzieren. Auf diese Weise hat Anna McPartlin mehrere kleine Stories nicht nur bemerkenswert miteinander verknüpft, sondern es sind auch vor allem die Geschichten um Susan, Melissa und auch um Harris Zwillingsbruder George und dessen Partner Aidan, die der eigentlich äußerst tragischen Geschichte immer wieder auch eine humorvolle Note geben.

Insgesamt tauchen in "Wo dein Herz zu Hause ist" also eine ganze Menge Nebenfiguren mit ihren eigenen Problemchen auf, aber dennoch ist der knapp 480-seitige Roman so gut strukturiert, dass der Leser stets den Überblick behält. Was mich (positiv) überrascht hat, sind die relativ vielen schwulen Charaktere in diesem Roman, durch die alten Tagebucheinträge und die Geschichte um George und Aidan, die sich im Jetzt abspielt, gibt die Autorin ganz nebenbei gleichzeitig einen kleinen Überblick über die Unterschiede bezüglich der Kirche und der Einstellung zur Homosexualität zwischen dem Irland der Siebziger und dem heutigen Irland, was ich ganz besonders interessant fand.

Anna McPartlin konnte mich mit ihrem dritten Roman, der jede Menge unerwartete Wendepunkte bereit hält, auf jeden Fall überzeugen und hat von nun an eine Leserin mehr, auch wenn ich ein paar ganz kleine Passagen als ein wenig zu übertrieben empfunden habe, wie etwa die Szene in Sevilla, in der Melissa Harris Vater (!), den sie gerade erst kennen gelernt hat, von ihren Beziehungsproblemen erzählt. Aber hier schließe ich mich einfach Susan, Harris Freundin an, die im Laufe der Geschichte schließlich einmal selbst sagt: "Es ist genau wie in einem Liebesroman." - und da ist es eben nicht unbedingt wie in der Realität.

Jemandem, der auf der Suche nach einer kitschig-leichten Lektüre mit einer rosaroten Romanze ist, würde ich dieses Buch nicht empfehlen. Wenn man aber einen tiefgründigeren, bewegenden und fesselnden Herzschmerz-Roman mit der perfekten Mischung aus Tragik, Romantik und Humor an verregneten Herbsttagen genießen möchte, dann ist"Wo dein Herz zu Hause ist" genau das Richtige.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2009
In dem Buch geht es um das Suchen und Finden von unseren Wurzeln. Auch wenn wir nicht wissen, woher wir kommen (Harri wusste nicht, wer ihre wirklichen Eltern waren!)spüren wir in uns, dass etwas nicht in Ordnung ist und wie wichtig die Freundschaften im Leben sind! Sonst würde Harri mit Allem nicht so leicht fertig werden. Das Buch v. Anna McPartlin ist direkt und einfach geschrieben (wirklich kein Satz zu viel oder zu wenig!) und gibt uns ein Beispiel, wie wir mit schweren Situationen im Leben fertig werden. Wie wir lernen die Situation zu überwinden, zu akteptieren und danach loszulassen wird auch gelehrt. Mich hat das Buch nachdenklich gemacht, weil die beschriebenen Situationen aus der realen Welt aufgegriffen sind. Egal was uns zustoßen kann, es geht immer weiter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2010
Ich habe mir das Buch vor 4 Monaten gekauft, und anfangs fiel es mir sehr schwer es zu lesen. Nicht weil es schwer geschrieben ist sonderen weil der inhalt mich nicht ganz so packte. Doch als ich bis zur Hälfte angekommen war hab ich den zweiten teil an einem abend durch gelesen. Es ist eine tolle Geschichte über eine Frau die versucht ihr leben wieder richtig lebenswert zu machen. der zeitsprung wischen gegenwart und vergangenheit fand ich toll auch wenn ich zwischen den kapitel manchmal den faden verlor.

es lohnt sich dieses Buch zu lesen den es gibt neuen mut alles zu überwältigen was das leben so bietet. das einzigste was mir nicht so gefallen hat ist dass das buch nicht in der Ich form geschrieben ist. Natürlich hätte man dann die anderen Lebensgeschichten von Harris freunden nicht so erzählen können.

Im großen und ganzen ein tolles Bucch
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am 27. Januar 2010
Hallo Zusammen,

das dritte Buch dieser Autorin ist genauso toll geschrieben wie die ersten beiden. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und habe mich sehr gefreut. Dieses Buch hat mich sehr zum Lachen gebracht, aber auch zum Nachdenken. Ich finde, dass diese Buch sehr gelungen ist und auch 5 Sterne verdient, da ich es nicht aus den Händen legen konnte.

Ich freue mich schon auf das nächste und hoffe dass es auch ein Bestseller wird.

LG
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TOP 1000 REZENSENTam 11. März 2012
Es war einmal eine große Liebe zwischen einem Jungen und einem Mädchen. Der plötzliche Tod seines Vaters, die Brutalität ihres Stiefvaters, eine unerwartete Schwangerschaft und der einsame Tod ... Anna McPartlin spielt mit den Emotionen des Lesers und erzählt eine traurige Geschichte. Jedoch versteht sie es, auch Liebe, Hoffnung und das Zurückfinden ins Leben in den Plot zu verflechten und zieht den Leser langsam ins Geschehen hinein. Eine Familientragödie, die Folgen hat - und eine verwirrte Protagonistin, die nicht weiß, wo ihre Wurzeln sind - Themen, die zu Herzen gehen und dem Leser eindrucksvoll nahe gebracht werden. Eine gute Story, gefühlvoll umgesetzt und mit einer Prise Spannung aufgewertet!

Anna McPartlin erzählt die Geschichte der Protagonistin Harri aus der Sicht der Autorin - zugleich aber auch in Rückblenden durch die Erzählform des Tagebuches eines anderen Mädchens. Die Geschichten der beiden Mädchen wechseln sich ab - ein Kapitel spielt in der Gegenwart, als Hauptperson Harri, das nächste Kapitel stellt eine Eintragung im Tagebuch von Liv dar, das in den 1980ern spielt. Erst nach und nach fügen sich die beiden Lebensberichte zusammen und ergeben einen Sinn. Und erst nach und nach taucht der Leser ins Geschehen ein, begreift Zusammenhänge, verknüpft lose Enden. Und mit jedem Kapitel gelingt es McPartlin, Verständnis zu wecken, den Leser auch emotional mit einzubeziehen. Der große Moment der Enthüllung, das Aussprechen eines lange gehüteten Familiengeheimnisses, ist der eigentliche Höhepunkt im Geschehen. Mit dieser Enthüllung werden Dinge ins Laufen gebracht, die vor Jahren begonnen nun endlich ein Ende finden. Verständnis und Versöhnung, Verzeihen und Neubeginn - ohne zu viel über den Inhalt zu verraten freue ich mich anmerken zu dürfen, dass McPartlin ein Happy End gelungen ist, das ich weder kitschig noch sentimental, sondern vielmehr als herzerwärmend nennen würde.
McPartlin schreibt lebhaft, benutzt den Dialog zwischen Menschen, um Inhalte aus deren Gedanken- und Gefühlswelt zu vermitteln und verwendet sehr oft kursive Schrift, wenn sie die unausgesprochenen Gedanken der handelnden Personen ausdrückt.

Die Figuren dieses Romans sind überzeugend, detailliert und lebensnahe dargestellt - sie wirken lebendig und beziehen den Leser emotional ein. Besonders Augenmerk legt McPartlin auf die Protagonistin Harri, sie vergisst aber dabei nicht auf die Nebenpersonen. Harri ist ein Familienmensch und hängt sehr an ihren Freunden - die Autorin schafft es mühelos, sie alle ins Geschehen mit einzubeziehen, ohne auch nur eine Person dabei zu vernachlässigen. Man bringt Verständnis für die Handlungen und Fehler der Figuren auf und es gibt in diesem Roman nicht einfach ein Schwarz-Weiß-Denken" - die Protagonisten sind Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen.

Es handelt sich hierbei um ein Taschenbuch mit fröhlichem Cover - ein Mädchen, das auf einem Sandstrand Luftsprünge macht ... meines Erachtens unpassend für diesen Roman. Ich konnte für meine Person jedenfalls keine Verbindung zu der Geschichte herstellen, muss sogar zugeben, dass mich dieses kitschige, klischeehaft erscheinende Cover beinahe vom Kauf abgehalten hätte. Das Buch ist, wie bereits erwähnt, in Kapitel unterteilt, wobei sich die Erzählform der Autorin über die Protagonistin Harri mit den Tagebucheinträgen des Mädchens Liv aus den 1980er Jahren abwechseln. Sehr gut die kursive Schriftform, die die Autorin wählte, um Gedankengänge auszudrücken bzw. Tagebucheinträge aus den 1980ern zu vermitteln. Mit dieser übersichtlichen Vorgehensweise wird es dem Leser sehr leicht gemacht, von einer Geschichte in die andere überzuwechseln um festzustellen, wie alles am Ende zusammen findet. Sehr gut!

Das Buch Wo dein Herz zu Hause ist" ist keine schwere Kost, sondern eine Lektüre für einen netten Nachmittag auf der Couch. Darüber hinaus strotzt es jedoch von Emotionen und beschert durch das Happy End ein wohlig-warmes Gefühl nach dem Lesen. Durchaus zu empfehlen. 3 Sterne
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am 25. Januar 2012
Harri ist eine dreißigjährige Braut und bekommt kurz vor ihrer Trauung einen Panikanfall und landet im Krankenhaus. Zum zweiten Mal. Der Grund für diese Panikattacke ist ein in der Vergangenheit tief verborgenes Geheimnis, welches mit ihrem schwulen Zwillingsbruder George und ihren Eltern zusammenhängt. Um wieder mit ihrem Verlobten James zusammenzukommen, muss Harri zuerst ihrer Vergangenheit aufdecken und sich selbst finden.

Diese Geschichte schaffte es gleich zu Beginn, mich als Hörer in ihren Bann dank ihrer gut gelungenen Mischung aus Humor, Emotionen, Romantik wie auch Dramatik und Freundschaft in einer fortlaufenden Handlung zu ziehen. Schnell fand ich mich als Sympatisantin der Hauptprotagonistin Harri wieder, die mir immer mehr sympatischer wurde, wie auch ihr Zwillingsbruder James. Beide Charaktere gaben mir das Gefühl von Wärme und inniger Geschwisterliebe. Während der Entwicklung und der fortlaufenden Handlung der Geschichte fühlte ich immer wieder mit den Protagonisten mit, ich lachte, weinte, hoffte und bangte. Die Autorin Anna McPartlin versteht es, sich sämtlicher menschlicher Emotionen zu bedienen und diese gekonnt umzusetzen.

Die Geschichte der irischen Autorin wird in zwei verschiedenen Zeiten erzählt: Zum einen der Gegenwart, in der sich Harri verzweifelt versucht ihrer Vergangenheit zu stellen und die Vergangenheit in den Jahren 1975-1976, deren Zusammenhang sich erst im Verlauf des Romans herauskristallisiert. Die Charaktere wurden sehr realistisch dargestellt, wodurch sie sympathisch und menschlich wirken, so dass man schnell seine Lieblingscharaktere findet und sich im Geiste mit ihnen anfreundet, weil man sie versteht.

Die Covergestaltung erinnert irgendwie an 'PS: Ich liebe dich' von Cecilia Ahern sowie 'So was wie Liebe' von Anna McPartlin selbst. Vielleicht wurde dieses Motiv genau deshalb ausgewählt, um eine Ähnlichkeit der Romane zueinander darzustellen, welche durchaus gelungen ist, wenn man die Romane kennt.

'Wo dein Herz zu Hause ist' ist ein wundervoller emotionaler Roman ' nicht nur für Frauen, der ergreifend, fesselnd, humorvoll, einfühlsam und in einem einfach angenehmen schlichten Stil beschrieben ist. Eine gute und leichte Lektüre/Hörbuch für Zwischendurch, welches auch das Herz berührt.

Weil dieses Hörbuch mein Herz und meine Seele berührte sowie auch reichlich Spannung enthielt, vergebe ich 4,5 Punkte!
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am 11. Februar 2011
Harri "traut sich" an ihrem 30. Geburtstag nicht, ihren Freund James zu heiraten und lässt ihn am Traualtar stehen. Bereits zum zweiten Mal verhindert eine Panikattacke die Eheschließung. Harri weiß selbst nicht was mit ihr los ist und bleibt ihrem "Fast-Ehemann" eine Erklärung schuldig. James wendet sich verletzt von ihr ab, zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus und lässt Harri Zeit, sich selbst zu sortieren und zu finden.

Erst nachdem Harri sichtlich leidet rücken ihre Eltern nach und nach mit der unglaublichen Wahrheit heraus und liefern eine Erklärung dafür, warum Harri sich in ihrer Familie nie so ganz zuhause fühlen konnte. Harri erfährt, dass sie nicht diejenige ist, die sie seit 30 Jahren zu sein glaubt. Und sie findet eine Erklärung dafür, warum ihr geliebter Zwillingsbruder George so anders ist als sie selbst.

In zwei Handlungssträngen kommt der Leser dem Geheimnis um Harris Herkunft auf die Spur.

Das Thema, nach seinen eigenen Wurzeln zu suchen, das grundsätzlich eine gute Story böte, wurde nach meinem Geschmack nur recht schwach zu Papier gebracht. Die Charaktere wirken flach und stereotyp. Für die Hauptdarstellerin konnte ich keine rechte Sympathie empfinden und ihre überzogene Gefühlswelt wirkte auf mich unglaubwürdig. Die Autorin hat es nicht geschafft, mich für ihre Story zu begeistern. Sie plätschert ohne den nötigen Tiefgang für die Thematik, angereichert mit seichten Dialogen dahin. Das Buch habe ich getrost einige Tage bei Seite legen können, obwohl ich normalerweise eine Leseratte bin. Sprachlich ist der Roman für meinen Geschmack zu schlicht gehalten und lässt nur blasse innere Bilder entstehen. Das ist mir besonders aufgefallen als ich übergangslos einen anderen Roman begonnen habe, der von der ersten Seite an sprachlich und atmosphärisch wesentlich mehr zu bieten hatte.

Einziger Lichtblick waren für mich die Tagebucheinträge der unverblümten Liv, die sich deutlich charismatisch von den anderen belanglosen Charakteren abhob.

Aufgrund der etlichen positiven Bewertungen hatte ich mir mehr erwartet - aber das ist natürlich Geschmackssache. Ich vergebe drei Sterne für eine passable aber vorhersehbare Story ohne die nötige Substanz für die behandelte Problematik. Für mich ist "Wo dein Herz zu Hause ist" insgesamt ein Buch, das man nicht gelesen haben muss.
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