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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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Beim Neubau eines Appartementhauses auf dem Gelände eines ehemaligen Kinderheimes werden unter der Türschwelle Kinderknochen gefunden. Da während der Bauarbeiten römische Artefakte zutage gefördert wurden und somit nicht klar ist, ob es sich bei den Knochen um einen Fund aus der römischen Besatzungszeit oder um ein Skelett aus der neueren Zeit handelt, wird die forensische Antrophologin Ruth Galloway angefordert und mit der Feststellung des genauen Alters der Knochen beauftragt. Bald schon steht fest, dass es sich um Knochen aus dem letzten Jahrhundert handelt. Besteht hier vielleicht eine Verbindung zu den zwei Kindern, die damals spurlos aus dem Waisenhaus verschwunden sind? Ruth Galloway und DCI Nelson beginnen zu forschen und bald schon gerät nicht nur Ruth Galloways Leben in Gefahr sondern auch das ihres ungeborenen Kindes.

Dieser zweite Fall um Ruth Galloway hat mir deutlich besser gefallen als der erste, der nie so richtig Fahrt aufnehmen wollte und zudem einige logische Schwächen aufwies. Hier läuft die Geschichte wesentlich runder und der Spannungsbogen wird konsequent bis zum überraschenden und grusligen Ende gehalten. Dabei nimmt die persönliche Entwicklung und die fortschreitende Schwangerschaft Ruth Galloways einen großen Raum ein, was aber nicht zu Lasten des eigentlichen Krimifalls geht sondern von der Autorin sehr gut in die Geschichte integriert wird.
Immer wieder gibt es nicht näher datierte Einschübe aus der Sicht einer unbekannten Person, bei denen man lange nicht weiß, wie man sie einordnen soll. Erst nach und nach kristallisiert sich heraus, was es damit auf sich hat. Glaubt man zumindest, denn die Autorin legt hier geschickt verschiedene Fährten aus. Ich lag am Ende zumindest zum Teil richtig, durfte mich aber erfreulicher Weise doch noch ordentlich überraschen lassen.

Mit der Gegenwartsform, in der auch diese Geschichte geschrieben ist, habe ich mich beim ersten Buch noch schwer getan. Ich muss aber sagen, dass mir diese Art des Schreibens mittlerweile immer besser liegt und gefällt, da ich so das Gefühl habe, unmittelbar in die Ereignisse mit einbezogen zu werden.

Ich bin froh, Elly Griffiths eine zweite Chance gegeben und nicht schon nach den ersten, eher enttäuschenden Buch das Handtuch geworfen zu haben. Die Autorin hat sich deutlich gesteigert und ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es mit Ruth und ihrem Baby weitergeht.
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am 8. März 2012
"Knochenhaus" ist nach "Totenpfad" der zweite Fall um die forensische Archäologin Ruth Galloway, die an der Universität North Norfolk unterrichtet und gemeinsam mit ihrem Kater Flint in einem abgeschiedenen Haus am Rande des Salzmoors lebt. Eine selbstbewusste Frau, die nach unsinnigen Diäten mit ihrem fülligen Körper Frieden geschlossen hat und sich seit Kurzem auf das von ihr erwartete Baby freut. Allerdings lässt der für sie glückliche Umstand viel Platz für Spekulationen und während ihre streng gläubigen Eltern regelrecht entsetzt über das unehelich gezeugte Kind sind, weiß der werdende Vater noch nichts von seinen zukünftigen Verpflichtungen. Verstrickungen, die den Rahmen für eine Mordermittlung bieten, die mit mysteriösen Umständen und alten Geheimnissen einhergeht.

Aber nicht nur Doktor Ruth Galloway beschäftigt sich mit den grausamen Funden auf der Baustelle, auch Detective Chief Inspector Harry Nelson ist wieder mit von der Partie und muss sich neben den mühselig voranschreitenden Ermittlungen auch noch Sorgen um die forensische Archäologin machen. Denn plötzlich tauchen in ihrer Nähe blutige Schriften und geopferte Tiere auf und weisen darauf hin, dass es jemand auf sie abgesehen hat.
Ein spannender Fall, der viel von nordischen Mythen und Altertumsforschung verrät, durch seine umfangreichen Schilderungen allerdings ab und an einen flüssigen Handlungsverlauf vermissen lässt. Doch spätestens, wenn der Leser die Ausgrabungsstätten verlässt, wird er von dem dramatisch arrangierten Geschehen regelrecht mitgerissen.

Fazit:
"Knochenhaus" ist ein Leckerbissen für Fans mystischer Kriminalgeschichten, die, gepaart mit archäologischer Details und einem wendungsreich arrangierten Plot, gut zu unterhalten wissen.
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am 12. März 2012
Mal wieder ein Knochenfund und mal wieder ist die leicht übergewichtige und jetzt auch schwangere Doktorin der Archäologie, Ruth Galloway, wieder unterwegs...

Diesmal geht es um einen Knochenfund bei einem alten Kinderheim, Hinweise auf römische Kulthandlungen und eine Mörder, der sich nicht scheut, erneut zu Morden um seine Spuren zu verwischen.

Der ruppige Polizist Nelson ist auch wieder da und das Buch "Knochenhaus" vermag zu fesseln.

Ich finde es mindestens genauso gut, wie den ersten Teil und freue mich auf weitere Romane der Autorin

Klare Kaufempfehlung.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. April 2013
"Knochenhaus" ist der zweite Roman um die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway. Ich habe das Buch gelesen, ohne Band 1 zu kennen, und konnte die Handlungen (auch die Nebenhandlungen) gut nachvollziehen, denn die Autorin erläutert die Vorgeschichte an den Stellen, wo es nötig ist (ohne sich aber in stundenlangen Abhandlungen über Vergangenes zu verheddern). Das fand ich sehr gut, denn so haben auch Erstleser einen guten Überblick, ohne dass es die Haupthandlung stört.

Vom Fall selbst war ich nicht ganz so überzeugt. Irgendwie vermochte mich die Story nicht so recht zu fesseln. Im ersten Teil des Buches erfuhr man, dass die unter einer Türschwelle gefundenen menschlichen Knochen zumindest nicht aus der jüngsten Vergangenheit datieren - die Spanne lag zwischen einem Alter von 20-30 Jahren und "aus dem Mittelalter". Wie daraus dann ein Kriminalfall gebastelt wurde, fand ich teilweise etwas an den Haaren herbeigezogen. Da das (vermeintliche) Verbrechen auf jeden Fall schon länger zurücklag, war die Spannung irgendwie nur unterschwellig da. Diejenigen Personen, die ein wenig merkwürdig handelten und die man in Verdacht für irgendeine Missetat hatte, konnten es ja schon rein zeitlich gar nicht gewesen sein.

Insgesamt fand ich das Buch gut zu lesen, es wurde für mich aber (leider) mehr durch die verkorkste Liebesgeschichte/Affäre zwischen dem Polizeikommissar und Ruth interessant als durch den Fall an sich. Das war schade. Ich denke, mit einem richtig gut strukturierten und spannendem Fall hätte das Buch ein echter Knüller werden können. So war es eben leider nur "nett". Am liebsten würde ich 3,5 Sterne vergeben - drei sind ja hier schon eine "kritische Rezension" und ich fand das Buch ja trotz allem lesenswert! Die sympathischen Charaktere geben also den Ausschlag für 4 Sterne und (m)eine Leseempfehlung.
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Als bei Ausgrabungen in Norfolk neben römischen Überresten auch das Skelett eines Menschen gefunden wird, sieht es auf den ersten Blick so aus, als ob das Kind vor langer Zeit den römischen Göttern geopfert worden wäre. Doch dann stellt sich heraus, dass der Mord an dem Kind höchstens fünfzig bis sechzig Jahre her sein kann. Ruth begegnet bei den darauf folgenden Ermittlungen erneut DCI Nelson und unterstützt ihn mit ihren Fähigkeiten dabei so gut wie sie kann. Doch Ruth hat Nelson gegenüber ein Geheimnis. Als sie ein einziges Mal miteinander Sex hatten, wurde sie schwanger und ist entschlossen das Kind auch auszutragen, obwohl sie weiß, dass Nelson sich wegen ihr höchstwahrscheinlich nicht von seiner Frau trennen wird. Zu diesen Sorgen gesellt sich eine weitere hinzu. Jemand will ihr Angst einjagen, seitdem sie an den forensischen Ermittlungen um die Kinderleiche beteiligt ist und Nelson stellt schließlich besorgt eine Kollegin zu Ruths Schutz ab.

Währenddessen geben die Nachforschungen erste Rätsel auf: Grund und Boden, auf dem das Skelett gefunden wurde, ist zwar immer noch im Besitz der Familie des ehemaligen Eigentümers, doch zwischenzeitlich war in dem dazugehörigen Haus ein Kinderheim untergebracht aus dem einst zwei Kinder; ein Junge und ein Mädchen von einem auf den anderen Tag spurlos verschwanden. Beide wurden nie gefunden und so befürchten die Ermittler dass es sich bei der Leiche um eines der beiden Kinder handeln könnte. Doch wer käme als Täter in Frage? Etwa der damalige vorstehende Pfarrer, der von allen ehemaligen Bewohnern heute noch hochgeschätzt wird, eine Nonne oder doch jemand ganz anderes?

Zwischenzeitlich lernt Ruth den attraktiven Archäologen Max Grey kennen, der auch an ihr Interesse zeigt. Bei einem keltischen Fest, das ihr Freund Cathbad veranstaltet, hat Ruth sehr viel Spaß, doch was wird Max sagen, wenn er erfährt, dass Ruth schwanger ist?

Nach 'Totenpfad', dem ersten Roman über Ruth und Nelson, war ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und vorab möchte ich allen Lesern, die diesen ersten Teil noch nicht kennen sollten, empfehlen, ihn zuvor zu lesen denn manche Handlungsstränge bauen direkt auf Geschehnisse des ersten Teils auf. Abermals wird Ruth in einem Kriminalfall verwickelt und so kreuzen sich auch die Wege zwischen ihr und Nelson erneut.

Ein wenig Gewöhnungszeit brauche ich jedes Mal erst um mich einzulesen, denn die Romane der Autorin sind komplett in der Gegenwartsform geschrieben. Doch andererseits ist man durch die ausgewählte Zeitform auch wenig näher dran an der Geschichte.

Ich finde es ganz wunderbar, dass die Autorin ihr Heldenpaar etwas anders konzipiert hat, als man es aus so vielen anderen Romanen gewohnt ist. Obwohl man von Beginn an das Knistern zwischen dem Heldenpaar wahrnimmt, das auch diesmal wieder vorhanden ist, haben beide ein sehr stark ausgeprägtes Verantwortungsgefühl anderen gegenüber und so kommt es Ruth gar nicht in den Sinn, Nelson zu beknien seine Familie zu verlassen oder ihm Vorwürfe zu machen. Und auch wenn Harry Nelson bei seiner Familie bleiben will, ist ihm dennoch ganz klar, dass er so weit es ihm möglich ist auch Verantwortung für sein noch ungeborenes Kind übernehmen will. Dass beide jedoch bereits hoffnungslos ineinander verliebt sind, ist ihnen noch nicht bewusst- dieser Punkt verspricht jedoch in weiteren Fortsetzungen noch ganz spannend zu werden.

Sowohl Ruth als auch Nelson sind eigentlich schweigsame Einzelgänger, (auch wenn Nelson verheiratet ist) herrlich unperfekt und gehen nur in ihrem Job auf. Harry Nelsons knorrige, grantige Art ist zwar dabei gewöhnungsbedürftig, doch seine Gedanken über allgemeine Dinge des Lebens brachten mich wieder einige Male zum Schmunzeln. Und Ruth ist auch die einzige, die den schwierigen Harry richtig zu nehmen weiß.

Bei Elly Griffiths Büchern ist die Tätersuche eigentlich eher zweitrangig und die Liste der potentiellen Verdächtigen überschaubar. Und obwohl ich eigentlich recht schnell wusste, wer der Täter ist, (der Leser erfährt im Laufe des Buches recht viel über seinen Antrieb, da die Autorin seine Gedanken vor dem damaligen Mord in Rückblenden in 'Ich-Form' offenbart) fand ich diesen Krimi dennoch atmosphärisch dicht und unterhaltsam. Und so manche erwähnten Rituale unserer Vorfahren bescherten mir dazu Gänsehautfeeling pur und interessante Einblicke in die Geschichte.
'Knochenhaus' ist eine geniale Mischung aus Forensik-Krimi und Schauerroman und lag lesetechnisch gesehen genau auf meiner Wellenlänge.

Fazit: Atmosphärisch dichter Krimi der dem Leser Gänsehautfeeling beschert! Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 11. März 2012
'Knochenhaus' ist der zweite Fall mit der energischen Archäologin und Knochenkundlerin Ruth Galloway und dem verheirateten, etwas ruppigen Detective Chief Inspector Harry Nelson. Dieses Mal geht es um kopflose Skelette und uralte religiöse Bräuche, um eine rührende Geschichte aus einem Waisenhaus der 1950er Jahre und um dunkle Geheimnisse aus der tiefen Vergangenheit. Dabei greift die Autorin Rituale alter heidnischer Kulturen auf, die in der heutigen Zeit gerade von jungen Leuten wiederbelebt und zelebriert werden. Besonderes Augenmerk legt sie auf die beiden Hauptfiguren, die in ihrem ersten Fall 'Totenpfad' eine kurze Affäre miteinander hatten und auch in 'Knochenhaus' noch alle Mühe haben, ihr Verhältnis zu einander zu klären - ein kleiner Spritzer Soap-Opera also, der der Story aber durchaus nicht schadet. Mit dieser unterhaltsamen Mischung gelingt Elly Griffiths ein ebenso unterhaltsamer wie solider Krimi aus England.
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am 15. Februar 2014
Ein bischen reichlich zum Privatleben der Protagonisten, darunter verblasste die Story fast, aber trotzdem noch super gut zu lesen. Ich freue mich schon auf das nächste Buch dieser Reihe.
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am 2. September 2012
Elly Griffiths ist Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Die Idee zur Figur von Ruth Galloway hatte sie, als ihr Mann seinen Job als Banker aufgab, um Archäologe zu werden. Dazu kamen die Mythen und Legenden, die ihre in Norfolk lebende Tante früher immer erzählte. Das Knochenhaus ist nach Totenpfad (2009) Elly Griffiths' zweiter Krimi mit Ruth Galloway und DCI Harry Nelson. Weitere Bände sind in Vorbereitung.

Auf einer Baustelle in Norfolk werden menschliche Knochen entdeckt. Die Gebeine eines Kindes, wie die forensische Archäologin Ruth Galloway festgestellt. Nur der Schädel fehlt. Eine rituelle Opfergabe aus römischer Zeit? Früher hat an gleicher Stelle ein Waisenhaus gestanden, aus dem vor über vierzig Jahren zwei Kinder spurlos verschwunden sind. Sind es ihre Überreste, die hier begraben liegen. Die Ermittlungen führen Ruth und DCI Nelson tief in die Vergangenheit und auf die Spur eines Mörders, der noch immer zu töten bereit ist, um sein Geheimnis zu wahren ...

Das Cover zeigt das Waisenhaus, welches am Meer liegt. An der Küste sind starke Wellen und auf dem Titel des Buches sitzt ein Vogel. In der Luft sieht man ebenfalls einen. Insgesamt macht der Titel einen schon richtig neugierig auf das Buch. Und wenn ich das Cover ansehe kriege ich eine Gänsehaut. Es sieht - obwohl es sehr schlicht gehalten ist - sehr gruselig aus.
Die Geschichte wurde von der Autorin richtig gut ausgedacht. Ich wünschte ich mir würden auch solche Geschichten einfallen. Das erste Buch mit den selben Ermittlern habe ich leider nicht gelesen. Bin aber schon richtig neugierig drauf, habe aber schon einige schlechte Rezensionen gelesen, was mich aber keinesfalls davon abhält es zu lesen.
Die Erzählperspektive ist die Vergangenheit. Ich finde diese Zeitform viel besser als die Gegenwart, weil ich finde das viele Autoren nicht in der gegenwart schreiben können. Ich weiß nicht warum, aber bei vielen kommt es komisch rüber.
Der Schreibstil der Autorin ist mir recht und ich kam gut voran. Also keine niveaulose Umgangssprache.
Das Buch war sehr sehr spannend und ich freue mich schon auf den ersten Teil der Ermittler und ebenfalls auf die folgenden Teile.

Insgesamt vergebe ich dem Buch 4 Sterne, da es mich in seinen Bann gezogen und mich überzeugt hat.
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am 8. November 2014
Habe mir das Buch aufgrund der positiven Empfehlungen gekauft und wurde enttäuscht. Zuzugeben ist, die Figuren sind nicht völlig platt, aber... von packender Spannung keine Spur. Ich habe es bis Seite 212 von 347 geschafft... mit großer Anstrengung, und das Buch das weggeworfen, denn, ... die Geschichte kommt nicht in Schwung. Eine Kinderleiche... ja bitte... und? Eine Schwangerschaft der Protagonistin.... ja bitte... und? Und dann diese prätentiöse Berufsbezeichnung: "forensische Archäologin"!

Zusammenfassend kann man sagen: Aufmachung (rote Schrift vor grauem Hintergrund) und Titel (diese typischen "Einworttitel" so à la "Geisterknochen", "Knochengrab", "Grabesfurcht" pp.) entsprechend dem eher langweiligen Inhalt. Wenn Sie im Krankenhaus nach dem Erwachen aus der Narkose unanstrengende Ablenkung brauchen, dann ist das Buch was für Sie.
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Knochenhaus ist nach Totenpfad der zweite Teil der Krimiserie um die Archäologin Ruth Galloway und Detective Harry Nelson.
Bei Bauarbeiten zu einem mehrstöckigen Wohnhaus werden, ähnlich wie im ersten Band, wieder Menschenknochen gefunden, die Ruth analysieren soll.
Die Arbeiten an der Fundstelle sind bis auf Weiteres sofort gestoppt, sodaß die Polizei in Ruhe ermitteln kann.

Früher stand an der Stelle ein Kinderheim und bei den Nachforschungen kommen so einige Dinge ans Tageslicht, die eigentlich verborgen bleiben sollten.
Auch die Familie des neuen Eigentümers scheint nicht ganz so harmlos zu sein, wie sie sich gerne darstellt .

Die Knochen deuten auf einen Kindermord hin, was Ruth noch stärker belastet als sonst , denn sie hat gerade herausgefunden, dass sie schwanger ist.
Wie wird der Vater des Kindes die Nachricht aufnehmen ?
Wird er seine Familie verlassen und will sie das überhaupt ?

Eigentlich ist Ruth gerade genug mit sich selbst und der Veränderung in ihrem Leben beschäftigt, doch da sind diese unheimlichen Kritzeleien an der Baustelle, die ihr Angst machen.

Als Ruth sich weiter mit dem Fall beschäftigt, werden daraus plötzlich Drohungen und sie richten sich konkret gegen sie.
In diesem Moment dachte ich, die Situation hat zuviel Ähnlichkeit mit dem ersten Band und war schon etwas enttäuscht..
Doch das war wirklich nur ein Moment, denn danach geht es ganz anders weiter und auch nicht vorhersehbar....
Mir hat Knochenhaus genauso gut gefallen wie der Totenpfad.
Es ist spannend und hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.

Vor allem ist Ruth ja mal eine Frau aus dem Leben, etwas übergewichtig und total sympathisch.
Auch den etwas wortkargen Harry hatte ich sofort ins Herz geschlossen.
Ich freue mich schon auf weitere Bände der Reihe..
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