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Kundenrezensionen

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am 25. Mai 2013
Günther Altmann, Lehrer einer Berliner Brennpunkt-Schule, wird tot am Fuße einer Treppe am Reichstag aufgefunden. Zunächst wird von einem Unfall gesprochen, doch keiner glaubt so recht daran - war es vielleicht sogar Mord?
Als diese Nachricht die Schule erreicht, gibt es ganz unterschiedliche Reaktionen und es stellt sich schnell heraus, dass Altmann nicht unbedingt der Liebling aller war. Schüler feixen, geben pietätlose Kommentare von sich, freuen sich, dass ein strenger Lehrer weniger an der Schule ist. Die Schülerinnen erinnern daran, wie schamlos der jetzt Tote ihnen immer auf die Brüste gestiert hat. Nicht viel anders im Lehrerzimmer: Nach dem ersten Entsetzen, hört man auch hier von ungebührlichem Verhalten, dass Altmann ein Frauenheld gewesen sei oder den Kollegen gegenüber unfair. Es gibt aber auch eine Fraktion, vornehmlich beim weiblichen Personal, die mit Tränen in den Augen kämpfen und kleine Altäre mit Kerze und Foto vom verstorbenen Günther aufstellen.
Sehr schnell wird jedenfalls klar, dass es eine ganze Reihe von potentiellen Tätern gibt. Ob in den Reihen der ungerecht behandelten Schülern, den betatschten Schülerinnen, unter den sitzengelassenen Exfrauen, deren neuen Lebensgefährten oder den Kollegen, so mancher hätte einen Grund gehabt, Altmann um die Ecke zu bringen.

Als sich Frau Freitag sagt: "Vielleicht unterrichte ich ja zukünftige Mörder. Auf jeden Fall müssen Mörder auch irgendwann zur Schule gegangen sein...", beginnen die Ermittlungen und zwar nicht nur durch die Polizei, nein hier treten Frau Freitag und Frl. Krise auf den Plan. Manch Leser kennt Frau Freitag schon aus CHILL MAL, FRAU FREITAG. Frl. Krise ist mit dem gleichen losen Mundwerk ausgestattet. Beide sind zwar Kollegen von Altmann gewesen, also von Beruf Lehrer, sprechen aber fast die gleiche Sprache wie ihre fast ausschließlich Türkischen Schüler, damit ist nicht Türkisch gemeint, sondern ihr ständig schnoddriger Ton.
Beide sind mit allen Wassern gewaschen, sind sich keiner Situation zu schade, ob verkleidet mit Perücke und Sonnenbrille auf Täterspur oder aufgebrezelt auf einer Türkischen Hochzeit.
Sie bewegen sich hauptsächlich in Berlin Mitte, Kreuzberg und Neukölln und um sie herum brodelt das Leben.
Der kabarettistische Krimi-Roman ist unterhaltsam, witzig, kurzweilig, genau das richtige für verregnete Tage und falls es dieses Jahr vielleicht doch noch Sommer wird, auch für sonnige Urlaubstage:)
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am 10. Oktober 2014
... hätte auf mich nicht minder einschläfernd wirken können.

Was ich erwartet habe: kurzweilige, nette Lektüre ohne großen Anspruch, aber mit ein paar Lachern.
Was ich bekommen habe: ein stupides Machwerk ohne jeden Esprit, dafür aber mit zwei Protagonisten, von denen ich hoffe, dass keine einer echten Lehrerin auch nur ansatzweise nachempfunden ist. Da sprechen z.B zwei Akademikerinnen - angeblich jenseits der 40 - übelsten Jugendslang und haben eine Allgemeinbildung, die zum Fürchten ist.

Zudem kommt, dass ich die beiden auch nach zwei Dritteln des Buches nicht auseinander halten konnte, weil der gesamte Text ein derartig eintöniges Blabla ist.

Fazit: nicht auszuhalten. Wer der Mörder ist? Keinen Ahnung, ich habe es nicht zu Ende gelesen und es interessiert mich auch angesichts dieser Ansammlung blasser Gestalten nicht ansatzweise.
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am 18. August 2013
Dieses Hörbuch ist wirklich phantastisch gelesen. Sowohl Joseline Gassen als auch Caroline Kebekus bringen den entsprechenden Charakter perfekt rüber, man hat durchgehend das Gefühl direkt mit dabei zu sein. Den Gastauftritt von Detlef Bierstedt hätte man sich allerdings sparen können. Ich mag den Sprecher wirklich gern, aber was für einen Sinn hat es, ihn mal kurz auf der 1. CD und letzten CD sprechen zu lassen und dann nicht wieder? Entweder ganz oder gar nicht!

Günther Altmann, Lehrer einer Berliner Brennpunkt-Schule, wird tot am Fuße einer Treppe am Reichstag aufgefunden. Zunächst geht jeder von einem Unfall aus, doch schnell kommen sowohl unter den Lehrern, als auch in Schülerkreisen erste Zweifel auf - war es vielleicht doch Mord? Nach und nach erfährt der Hörer pikante Einzelheiten aus dem Leben des toten Lehrers, die einige Verdächtige auf den Plan rufen. Also machen sich Frl. Krise und Frau Freitag auf, den Täter aufzuspüren.
Wie bekannt sein dürfte, handelt es sich bei den beiden um Lehrerinnen und nicht um Polizeibeamtinnen, daher gestaltet sich die Ermittlungsarbeit als sehr chaotisch aber nicht weniger vergnüglich.

Einige Rezensenten bemängeln, daß der Krimi vorhersehbar und unrealistisch sei. Es stimmt schon, daß sich hier diverse Zufälle häufen und die Ermittlungsarbeit ziemlich schlecht ist und eigentlich auch nur auf glücklichen Zufällen und Fügungen beruht. Für mich kam das Ende aber doch überraschend, allerdings bin ich auch nicht Krimi-erprobt.

Allerdings habe ich mir dieses Hörbuch auch weniger zugelegt, weil ich einen spannenden Krimi erwartet habe, sondern weil ich auf eine humorvolle Geschichte aus dem Lehrer-Schüler-Leben von Frau Freitag und Frl. Krise gehofft habe und das wurde auch erfüllt. Von mir aus hätten gerade die Schüler gern noch eine größere Rolle spielen dürfen.

Das Ende läßt darauf schließen, daß in naher Zukunft noch ein Krimi mit dem Ermittlerteam Krise/Freitag geben wird - und ich freue mich schon darauf!

Fazit: Bei "Der Altmann ist tot" handelt es sich um einen humorvollen Krimi, den man nicht zu ernst nehmen sollte. Reine Krimifans sollten hier lieber die Finger von lassen, Freunde von Frau Freitag und Frl. Krise werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
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am 21. Juli 2013
Schon seit Längerem habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Wie ihr vielleicht wisst, habe ich immer mal einige Zitate aus dem Buch von Frau Freitag zum Besten gegeben und mir hat der locker, flapsige Schreibstil eigentlich gut gefallen. Auch auf den Blogs von Frau Freitag und Frl. Krise habe ich mich einige Male rumgetrieben und seither immer mehr Interesse an Lehrerblogs entwickelt. Als ich dann gesehen habe, dass die beiden gemeinsam einen Krimi rausbringen, in denen die zwei Charaktere ermitteln, musste ich mich sofort darauf stürzen und hatte auch das Glück, in der Leserunde von LB mitmachen und ein Rezensionsexemplar gewinnen zu können.

Nach dem Lesen bin ich nun mittlerweile etwas geteilter Meinung, aber eins nach dem anderem! Der Schreibstil ist immer noch locker, die Sprache salopp, wenn auch nicht immer treffend. Krise und Freitag verfallen des öfteren in Jugendsprache wie “krass”, “echt jetzt”, “hä”, was auf die Dauer ein merkwürdiges Bild hinterlässt, manchmal schon fast gezwungen. Gut gefallen haben mir in der Regel die Erzählungen über den Schulalltag mit den Schülern,

Zitat: “Meine Klasse ist eigentlich süß. Die holen brav ihre Stifte raus und fangen an zu zeichnen. Wird nicht viel bei rauskommen, na ja, ist auch nicht schlimm, man kann einfach nicht immer so anspruchsvoll sein, dann hält man nicht jahrzehntelang durch und bekommt ein Burnout.”

man kommt sich so vor, als wäre man an eine Schule versetzt mit 100% Ausländeranteil, die Hälfte spricht nur gebrochen deutsch, wenn sie überhaupt mal genug Bock für die Schule haben, und dort machen sie auch nie, was sie sollen. Da hat man es als Lehrer wirklich nicht leicht. Ob es wirklich an manchen Schulen so schlimm ist, kann ich nicht einschätzen, bin da mit meinem Gym und meinen Schülern wohl reichlich verwöhnt!

Gefragt habe ich mich ab und zu, ob die zwei Lehrerinnen bei den ganzen Ermittlungen, dem Rumspionieren und den konspirativen Kaffee-Klatsch bei Onkel Ali überhaupt noch zum unterrichten bzw. zur Unterrichtsvorbereitung kommen, aber das muss man an dieser Schule sowieso relativ sehen. Onkel Ali ist übrigens ein absoluter Knaller, türkischer Berliner oder berlinisierter Türke? Wirklich großartig, obwohl er mir mit den Weibern manchmal ganz schön leid tat!

Ernsthaft gestört haben mich allerdings zwei Dinge: Zum einen der merkwürdig abgehackte Stil (kann das kaum beschreiben), der für kein angenehmes und flüssiges Lesempfinden gesorgt hat. Ich war immer recht froh, wenn ich einen Leseabschnitt “geschafft” hatte. Zum anderen sind mir die beiden richtig unsymphathisch geworden. Sie wissen alles besser, über jeden Kollegen kann man etwas schlechtes erzählen bzw. sich in irgendeiner Form erheben, die Schüler sind eh alle blöd, faul oder sonstwas, die Lebenspartner werden so eingesetzt, wie man sie gerade brauchte und Onkel Ali wird für die Pläne auch mal richtig ausgenutzt. Witzig, spritzig und sarkastisch sollten Krise und Freitag wirken, aber am Ende war ich dann doch etwas genervt. Und auch wenn eine Fortsetzung angedeutet wird, so werde ich wohl erstmal nix von Frl. Krise und Frau Freitag lesen, da ich am Ende wirklich ein wenig die Nase voll hatte von der ganzen ach so spritzigen Wichtigtuerei.

Der Kriminalfall selbst war originell, auch wenn es mir eher so vorkam, als wäre das lediglich der Aufhänger, um den Humor des Duos weiter zu verbreiten. Aber da muss sich jeder ein Bild machen. Hier noch ein kleines Zitat der beiden Ermittler:

“Wir besichtigen die Mülltonnen, oder was?”

“Mann, Frl. Krise, hast du noch nie <Tatort> gesehen? Wir gucken uns um, und dann finden wir irgendwas, und das tun wir dann in diese Plastiktüte, hier.”

“Hahaha, Alditüte! Im Fernsehen haben die aber immer kleine Gefrierbeutel. Hast du auch so weiße Anzüge dabei?”

“Nee, aber hier, ich habe in der Apotheke diese Gummihandschuhe gekauft. Nicht, das …”

“Das glaube ich jetzt nicht, Frau Freitag! Gummihandschuhe! Eine Taschenlampe wäre vielleicht sinnvoller gewesen! Ist stockdunkel draußen!”

“S***, du hast recht. Eine Taschenlampe wäre gut gewesen…”

hier auch auf meinem Blog: [...]
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am 24. Mai 2014
Ich war eigentlich ziemlich gespannt auf dieses Hörbuch - und bin nun ein wenig enttäuscht.

Sehr gefallen hat mir das Schulsetting inclusive der Schülerszenen, die gut gelesen werden und witzig sind.

Die Geschichte fand ich schon weniger gut, da sie an einigen Punkten unglaubwürdig und das Verhalten der beiden Hauptakteurinnen wenig nachvollziehbar bis hanebüchen ist.

Was mich ebenfalls gestört hat ist die Stimme der Frau Freitag, die häufig so klingt, als versuche man ständig beim Reden zu lächeln (besser kann ich es nicht beschreiben) - die Schülerfiguren, die von dieser Stimme gelesen werden, kommen viel besser rüber.

Insgesamt also ok - aber auch nicht mehr.
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am 7. Juni 2016
Super lustige Krimigeschichte über zwei Lehrerinnen einer Berliner Schule, die neben ihrem Job noch im Fall des Todes ihres Kollegen ermitteln.
Ich habe bereits zwei weiter Bücher dieser Reihe, die genauso gut sind.
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am 18. Januar 2015
Ein schönes Buch für sehr leichte Unterhaltung. Spannend war es leider nicht dafür aber unterhaltsam und lustig. Macht Lust auf mehr da die beiden Hauptakteure, Frau Freitag und Fräulein Kriese einfach Spaß machen und man sich auch gut mit ihnen Identifizieren kann.
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am 24. Juni 2016
Nicht ethisch lehrreich, nicht sprachlich oder intellektuell bereichernd.
Aber wer so ein Buch kauft, darf das auch nicht erwarten.
Also: 5 Sterne von mir, denn habe mich köstlich amüsiert!

Wer sich intellektuell bestätigen möchte, weil er allen Ablenkungen des Autors zum Trotz auf die absolut überraschende, ungewöhnliche Lösung kommen möchte - der sollte einen einen anderen Krimi lesen, der Genre-typischer ist.

In diesem Buch sind Täter, Opfer und Ermittler durchschnittliche, fehlerbehaftete Menschen ihrer Zeit.
Hier kommt der Spaß aus den Nebenhandlungen, der Alltagssprache und den Details des Lehreralltags.
Mir gefällt, dass die Lehrerinnen sich wirklich nicht wie Profi-Ermittler verhalten, sondern das Ziel in Schlangenlinien mit einer Mischung aus Fehlschlägen, Bauernschläue und Zufall erreichen.

Sicher oft überzeichnet, aber mit Gespür für den Witz in Dialogen und Situationen.

Nicht zu ernst nehmen, dann macht es Spaß.
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am 21. Juni 2013
Günther Altmann, der Mathematiklehrer einer Berliner Brennpunktschule, wird tot auf der Treppe des Reichstags aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass er an seiner Schule nicht bei allen besonders beliebt war. So hat er als notorischer Schürzenjäger nicht nur seinen Kolleginnen, sondern auch den jugendlichen Schülerinnen nachgestellt und ist mit ihnen nicht sonderlich zimperlich umgesprungen, als er ihrer überdrüssig wurde. Gut möglich, dass eine der von ihm nach kurzer Affäre Verschmähten (oder jemand aus der Familie seiner türkischen Liebschaften) sich an ihm blutig gerächt hat.

Die beiden Kolleginnen des toten Mathematiklehrers - Frl. Krise und Frau Sonntag - nehmen die Verfolgung dieser und manch anderer Fährte auf, um zu klären, ob Günther Altmann ermordet wurde bzw. wer die Tat begangen hat. Viel spielt sich an der Schule ab und den Autorinnen, welche ihren beiden ermittelnden Lehrerinnen ihre Namen überlassen haben, ist es gut gelungen, auf zumeist sehr humorvolle und selbstironische Weise die Probleme des alltäglichen Wahnsinns des Lehrerdaseins zu beschreiben. Man merkt, dass die Autorinnen selbst über langjährige Erfahrung als Lehrerinnen verfügen und wissen, worüber sie schreiben. Besonders gut hat mir gefallen, wie sie die Sprache der überwiegend türkischstämmigen Jugendlichen - zumeist in wörtlicher Rede - eingebaut haben. So haben sie das geschafft, was vielen sogenannten Regionalkrimis nicht gelingt: Sie haben eine wirklich gute und authentische Schilderung des Milieus geliefert, in dem ermittelt wird.

Im Laufe der Nachforschungen geht es dann auch oft sehr lustig zu und die Autorinnen haben sich einige originelle Szenen einfallen lassen. So verschaffen sich die ermittelnden Lehrerinnen Zugang zu einer türkischen Hochzeit, wobei sich eine von ihnen für die Ermittlung „opfert“ und sich dort arg betrinkt. Ein andermal besorgen sie sich Kopftücher und verkleiden sich als türkische Frauen, um nicht erkannt zu werden, als sie im Hinterhof eines verdächtigen Kollegen Nachforschungen anstellen. Besonders lustig fand ich die Szenen, in denen sie zwei ehemaligen türkischstämmigen Schülern, die inzwischen eine Ausbildung bei der Berliner Polizei absolvieren, mehr oder weniger raffiniert Informationen zu den laufenden Ermittlungen um den Tod ihres Kollegen entlocken wollen. Witzig ist auch, wie die beiden Detektivinnen ganz nebenbei eine Serie von Diebstählen von Nobel-Kinderwägen aufdecken.

Der Krimi wird abwechselnd in Ich-Form aus der Perspektive von Frl. Krise und Frau Sonntag erzählt. Das fand ich zumindest am Anfang beim Lesen sehr schwierig, da man einige Zeit braucht, um die beiden Frauen auseinander halten zu können. Insgesamt liest sich der Roman wirklich recht amüsant. Allerdings wird er als Krimi ausgewiesen. Und genau hier liegt für mich das Problem. Die Ermittlungen verlaufen über weite Strecken hinweg sehr ziellos und kommen nicht so recht voran. Bei allem Humor und der gelungenen Beschreibung des Lebens an der Brennpunktschule und in Berliner Kiezen habe ich doch die Spannung bei der Auflösung des Todesfalls vermisst. Auch wenn die Lösung dann in sich stimmig ist, fand ich den Weg dahin doch etwas langatmig und vergebe für die Lektüre des sonst guten Romans insgesamt nur drei Sterne.
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am 27. Mai 2013
Als langjährige Blogleserin der beiden Autorinnen hatte ich mich seit der Ankündigung auf das Buch gefreut. Nun ist es ausgelesen und noch immer habe ich ein Schmunzeln im Gesicht. Die Geschichte ist spritzig und schnell, abwechslungsreich und voller 'alter Bekannter' und soielt - natürlich - im sehr lebendig beschriebenen Berlin. So konnte ich jede U-Bahn Station nachvollziehen und mit durch Kreuzberg, Neukölln und Moabit streifen. Und das laienhafte nebenbei-Ermitteln ist doch zu herrlich und amüsant!

Ich war ja sehr gespannt, wie die beiden eine Kriminalgeschichte erzählen würden, so richtig vorstellen konnte ich mir das nicht. Nun bin ich wirklich begeistert und wünsche mir meeeehr davon!!!

Eine klare Kaufempfehlung für alle, die in vielfältiges Berliner Leben reinfühlen möchten und Spaß an kreativen, nicht zu ernsten Krimis haben.
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