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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise ins Mittelalter
14. Jahrhundert: Elisabeth wird aufgrund einer drohenden Fehde von ihrem Vater zu Freunden auf die Burg Kempenich geschickt. Da ihre Magd kurz zuvor gestorben ist, bekommt sie auf Burg Kempenich eine neue Magd: die Bauerntochter Luzia. Die beiden ungleichen Frauen freunden sich trotz des Standesunterschiedes bald miteinander an und entdecken, dass ihre Familien bereits...
Veröffentlicht am 28. Februar 2012 von Sternenstaubfee

versus
21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Klappentext hält nicht was er verspricht.
Zuerst muss festgestellt werden, dass "Die Eifelgräfin" flüssig und interessant geschrieben ist. Das war leider auch schon das Positive.

Wer, wie ich, eine spannende Geschichte mit Bezug auf die Kreuzzüge - vielleicht einen Perspektivenwechsel zwischen 1148 und 1348 erwartet, wird enttäuscht. Einzig im Prolog kommt das Jahr 1148/49 vor, hat...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von D. Mödder


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise ins Mittelalter, 28. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
14. Jahrhundert: Elisabeth wird aufgrund einer drohenden Fehde von ihrem Vater zu Freunden auf die Burg Kempenich geschickt. Da ihre Magd kurz zuvor gestorben ist, bekommt sie auf Burg Kempenich eine neue Magd: die Bauerntochter Luzia. Die beiden ungleichen Frauen freunden sich trotz des Standesunterschiedes bald miteinander an und entdecken, dass ihre Familien bereits vor zweihundert Jahren miteinander verbunden waren. Elisabeth und Luzia sind beide im Besitz eines Teiles eines wertvollen Kruzifixes.
Auf Burg Kempenich lernt Elisabeth auch Johann von Manten kennen, in den sie sich bald verliebt, der seinerseits aber keine Gefühle zulassen möchte. Zu schmerzhaft ist ihm noch der Tod seiner ersten Ehefrau in Erinnerung.
Und dann bricht die Pest in der Eifel aus...
* Meine Meinung *
Diesen wunderbaren historischen Roman habe ich sehr genossen! Es war eine Freude, am Leben von Elisabeth, Luzia, Johann und anderen liebgewonnenen Figuren teilzunehmen! Die Figuren sind tatsächlich so bildhaft beschrieben, dass man bald glaubt, sie persönlich zu kennen. Man kann mit ihnen fühlen und fühlt sich dabei wirklich ins Mittelalter zurückversetzt!
Dieser Roman kommt dabei ganz ohne Kampfszenen, Blutvergießen, Gewalt und Kriege aus, was mir persönlich sehr gefallen hat! Es ist einfach ein schöner Roman, der dem Leser das Leben auf einer Burg im 14. Jahrhundert näherbringt. Ich hatte während des Lesens das Gefühl, das alles sehr gut passt und recherchiert wurde.
Die Liebesgeschichte zwischen Elisabeth und Johann ist dabei wunderbar in die ganze Geschichte integriert, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Es ist also kein kitschiger historischer Liebesroman, sondern ein historischer Roman, der von allem ein bisschen zu bieten hat: Liebe, Spannung, Abenteuer, Geheimnisse, Freundschaft, Intrige und Geschichte.
Ich habe Die Eifelgräfin" sehr gerne gelesen und freue mich nun auf den zweiten Teil Die Gewürzhändlerin".
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier fehlt nichts - außer einer Fortsetzung, 26. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Petra Schier lässt uns mit "Die Eifelgräfin" teilhaben am Burgleben des Jahres 1348.

200 Jahre zuvor teilten sich drei Männer nach einem Kreuzzug ihre Beute, darunter ein magisches Kruzifix. Jeden von ihnen begleitet fortan ein Teil dieses Kreuzes, als Glücksbringer und Unterfand für zukünftiges Glück, und als Erinnerung an einen Schwur'

Elisabeth von Küneburg wird in die Obhut von Freunden auf die Burg Kempenich geschickt. Während sie auf die Wiederkehr ihres Verlobten wartet, freundet sie sich intensiv mit ihrer neuen Magd Luzia an. Sie entdeckt, dass in dem Mädchen mehr als ein einfaches Bauernmädchen steckt, und bringt ihr unter anderem sogar Lesen und Schreiben bei. Aus dem Mädchen wird in kürzester Zeit eine hübsche junge Frau. Als Gaukler die Burg besuchen verliebt sich Luzia zum ersten Mal, und bald kann sie ihrer Leidenschaft für den jungen Roland nicht mehr nachgeben.
Elisabeth jedoch muss sich mit dem ungehobelten Johann von Manten auseinander setzen. Immer wieder begegnet er ihr auf respektlose Art und weckt so ihren Zorn. Dann trifft endlich langersehnte Nachricht über ihren Verlobten ein und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, denn auch die Pest ist geradewegs auf dem Weg nach Kempenich.

Petra Schier hat mit "Die Eifelgräfin" einen leidenschaftlichen, spannungsgeladenen, historischen Roman geschaffen in dem es an nichts mangelt. Liebe, Leidenschaft, Freundschaft, Zwistigkeiten, Krankheit, Tod und die Pest bringt sie gekonnt zusammen. Flüssig geschrieben und kurzweilig erfährt man so sehr viel vom Burgleben dieser Zeit. Mittlerweile konnte ich auch in Erfahrung bringen was Höllenfenster sind, denn diesen Begriff kannte ich vorher noch nicht.
Ebenso war mir bisher noch nie so ein stures Burgfräulein untergekommen. Ich hätte Elisabeth, aber auch Johann an so manch einer Stelle im Buch nur allzu gern kräftig durchgeschüttelt. Petra Schier bedient hierbei zwar einiges an Klischees, aber in vielerlei Hinsicht ist ihre ganz spezielle "Kriegen Sie sich oder kriegen Sie sich nicht?" - Thematik heute noch aktuell und ich bin mir sicher, dass genau das noch vielen Leser/innen - die Herzschmerz lieben - sehr gefallen wird.
Rund um das Kruzifix hat die Autorin noch einen Schuss Mystik mit einfließen lassen, der den Aberglaube und die Gottesfurcht dieser Zeit zusätzlich unterstreicht.
Die Zeichnungen am Ende des Buches und die historischen Nachbemerkungen runden das positive Gesamtpaket noch einmal ab.

Fazit: Ein gelungener historischer Roman, dem es an nichts fehlt - außer vielleicht einer Fortsetzung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach super, 1. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Neben den vielen Fantasy- und Jugendromanen habe ich es als eine willkommene Abwechselung gesehen, "Die Eifelgräfin" zu lesen. Aber dieser Gedanke wird dem Buch nicht gerecht, denn es ist so viel mehr als nur eine Abwechselung. Mittels der toll recherchierten historischen Begebenheiten und den authentischen Figuren fühlt man sich direkt zurückversetzt ins 14.Jahrhundert. Nach und nach bauen sich die verschiedenen Handlungsstränge und die einzelnen Themen des Buches auf und verknüpfen die einzelnen Personen, um die es geht. Dabei schreibt die Autorin zwar ausführlich, aber keineswegs langweilig. Mich hat das Buch zu jeder Zeit gefesselt und ich hatte es trotz der hohen Seitenzahl zügig gelesen.

Johann, Luzia und Elisabeth - das sind die Hauptfiguren, um die sich der historische Roman dreht und aus deren Sicht abwechselnd berichtet wird. Mittels der unterschiedlichen Perspektiven erhält der Leser einen guten Überblick auf die Beweggründe und Gefühlslagen der Figuren. So verlieben sich Elisabeth und Johann, wollen es sich aber nicht eingestehen, was zu Verwirrungen und einem Hauch Dramatik führt. Die Charaktere sind durchweg toll beschrieben und man kann sich komplett in sie einfühlen. Man lernt nebenbei auch durch die Charaktere, wie der Verhaltenskodex im 14. Jahrhundert war und ich fand es sehr spannend mehr darüber zu erfahren. Die Gespräche, die geführt wurden, waren durchweg ansprechend, teilweise mit Humor, aber auch mit einer Ernsthaftigkeit, so dass sie völlig glaubwürdig waren und man sich vorstellen konnte, man säße neben den Personen mit am Tisch.

Eine kleine Kritik habe ich, am Klappentext, der für mich nicht eindeutig ist. Ich habe ein anderes Buch erwartet, als ich es aufschlug und war schon ziemlich überrascht. Die Inhaltsangabe stimmt zwar grob überein, schließt aber einen ganz wichtigen Punkt komplett aus: Die Liebe zwischen zwei Hauptfiguren. Für mich wurde das Buch dadurch sehr viel interessanter, als ich nach dem Klappentext erwartet hatte. Hinzu kommt, dass im Klappentext Handlungsteile angesprochen werden, die nur einen winzigen Teil des Romans ausmachen.

Bewertung
"Die Eifelgräfin" ist ein unterhaltsamer historischer Roman, dessen Geschichte mich auf jeder Seite gefesselt hat. Zu keiner Zeit hatte ich den Eindruck, dass die Spannung nachließ. Die vom Klappentext völlig außen vor gelassene Liebesgeschichte brachte für mich die richtige Mischung an Gefühl und Dramatik, was das Buch aufwertete. Ich werde mir sicher irgendwann den vor kurzem erschienenen zweiten Band, "Die Gewürzhändlerin", zulegen, um zu erfahren, wie sich die Charaktere weiterentwickelt haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lesenswert!, 11. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Elisabeth von Küneburg kam im September 1348 nach Burg Kempenich, um bei einer Bruderfehde in Sicherheit zu sein. Ihre Magd Luzia wurde zur Freundin und sie lernte Johann von Manten kennen. Es dauerte lange, bis sie bemerkte, daß unter der rauhen Schale ein weicher Kern steckt. Als dann die Pest Einzug hielt, wurde sie unter falschen Vorwand nach Hause gebracht. Dort soll sie ihren Stiefvetter ehelichen...

Die Grundrissabbildungen fand ich gut. Allerdings bin ich der Meinung, sie wären am Anfang des Buches besser gewesen. Wenn man nicht weiß, daß sie da sind, sieht man sie erst nachdem man das Buch beendet hat...

Der Schreibstil ist flüssig und ich habe mich sehr schnell in der Geschichte zurechtgefunden. Das Kopfkino hat mir schöne Bilder geschenkt und ich sah sowohl die einzelnen Charaktere als auch die Umgebung vor mir. Ich konnte lachen, weinen, wütend und traurig werden. Es gab viele sympatische Zeitgenossen, leider auch unsympatische (aber das gehört ja dazu, sonst wäre das Buch langweilig) und auch solche, die ich mit der Zeit erst liebgewonnen habe. Der berühmte rote Faden spann sich von Beginn an durch bis zum Ende. Ein spannendes Buch, das ich nur ungern aus der Hand gelegt habe.

Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut recherchiert, humorvoll, lebendig ..., 28. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Jeusalem im Jahre 1148: Drei Männer teilen sich die Beute aus einem Kreuzzug, ein Kruzifix, und schwören, sich gegenseitig für immer schützen zu wollen.
200 Jahre danach kommt es in der Eifel zu Erbstreitigkeiten, die Elisabeth von Küneburg dazu zwingen, die Burg ihrer Eltern zu verlassen und auf der Burg ihrer Freunde auf die Rückkehr ihres zukünftigen Ehemanns zu warten. Als eine neue Magd die Arbeit für Elisabeth antritt, stellen die beiden fest, dass es eine Verbindung zwischen ihnen gibt, von der niemand etwas geahnt hätte ...

"Die Eifelgräfin" ist ein lebendiger, vielschichtiger Roman, bei dem es mir schwerfiel, die wichtigsten Informationen zum Inhalt zusammenzufassen, denn die Autorin deckt mit diesem Buch eine schiere Fülle an Themen ab. Hier gibt es nicht nur höfische Intrigen und die Pest, sondern auch Themen wie Freundschaft und vor allem die Liebe nehmen einen großen Raum ein und lassen für den Leser eigentlich keine Wünsche offen. Die einzelnen Charaktere werden dabei wunderbar beschrieben und bringen den Leser dazu, mit ihnen mitzufiebern ... oder auch gelegentlich ungläubig den Kopf zu schütteln vor so viel Dummheit. Viel Spaß hatte ich aber auch am gelegentlichen Humor, den Petra Schier in ihre Geschichte einfließen lässt und den teils geistreichen und amüsanten Gesprächen.
Lediglich der Handlungsstrang um die Reliquie kam mir etwas kurz - um mehr darüber zu erfahren, muss man wohl den zweiten Band lesen.

Insgesamt kann ich dieses Buch jedem weiterempfehlen, der Spaß an gut recherchierten, spannenden Historienromanen mit einer Prise Humor und toll beschriebenen Charakteren hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 1 der Kreuzromanreihe ..., 11. Januar 2012
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Der Prolog beginnt im Jahre 1148 in Jerusalem. Drei Männer teilen sich die Beute aus dem Kreuzzug. Ein magisches Kreuz wird dabei durch drei Teile geteilt. Der eine erhält den Rahmen, der andere das Kreuz und der dritte die dazugehörende Kette. Zeitgleich geben sie sich das Versprechen, sich und die Ihren auf ewig zu schützen. Etwa 200 Jahre später wird Elisabeth von Küneburg zu Freunden ihrer Eltern geschickt, um so einer drohenden Fehde mit dem Stiefonkel zu entkommen. Da erst kürzlich ihre Magd verstarb, tritt Luzia in ihre Dienste. Beide Frauen verbindet etwas - ohne es zunächst zu ahnen. Durch Zufall stellen sie fest, dass sie beide im Besitz von Teilen des magischen Kreuzes sind. Sie fügen diese wieder zusammen, aber wo steckt der dritte Teil und wieso summt und leuchtet das Kreuz immer wieder? Als Pest ausbricht und Elisabeths Verlobter daran stirbt, scheint alles verloren...

Petra Schier hat in dem ersten Teil der Kreuz-Romanreihe einen spannenden und mitreißenden Auftakt vorgelegt. Dabei ist die Idee zu dem Buch schon etwa 15 Jahre alt. Viele Jahre reifte das Buch weiter und wurde schließlich so umfangreich, dass es auf zwei Bücher gesplittet werden musste.

Auch wenn man merkt, dass die Geschichte weiter geht, lässt sich der erste Band als abgeschlossene Geschichte betrachten. Die Geschichte beinhaltet alles von Liebe und Leidenschaft, bis hin zu Zwistigkeiten und Verzweiflung.

Die historische Grundlagen wurden sauber recherchiert und dabei geschickt in die Geschichte eingeflochten. Die Hauptprotagonisten Elisabeth, Luzia und Johann wirken sehr lebendig und der Leser wird regelrecht mitgerissen. Viel zu schnell fliegen die Seiten dahin.

Durch das magische Kreuz hat sich die Autorin auch ein wenig Mystik im Roman erlaubt. Dies ist jedoch keinesfalls störend, sondern wirkt sehr erfrischend.

Eine Rekonstruktion der Burg Kempenich, ein historisches Nachwort sowie zwei Lieder von Walther von der Vogelweide runden den positiven Gesamteindruck noch ab. Lediglich einen Personenregister habe ich vermisst.

Fazit: Ein spannender und fesselnder erster Teil, der Lust macht auf die Fortsetzung und ein Wiedersehen mit Elisabeth, Luzia und Johann.

Band 1: Die Eifelgräfin
Band 2: Die Gewürzhändlerin
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Burggeschichte aus dem Mittelalter, 10. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Es handelt sich im Buch um das Leben auf einer mittelalterlichen Burg.

Der Plot entwickelt sich langsam und ruhig, ist aber sehr unterhaltsam zu lesen. Im Prolog wurde eine Reliquie erwähnt, die gleich im ersten Teil des Romans auftaucht, die Beziehungen der Beteiligten aus der damaligen Zeit zu einigen "heutigen" Personen werden erklärt. Das silberne Kruzifix scheint eine mystische Kraft zu haben. Diese Reliquie wurde damals unter drei Freunden, die an einem Kreuzzug nach Jerusalem teilgenommen haben, verteilt: das Kreuz selber, der Rahmen und die wertvolle Kette.

Die Inhaber der zwei Teile von dem Kruzifix sind dem Leser fast von Anfang an bekannt. Wem gehört nur der dritte Teil, die silberne Kette? Können die Nachfolger auch eine Freundschaft schließen und einander helfen? Das Kreuz jagt erst Elisabeth und ihrer Magd Luzia Angst ein, weil es so wie eine Warnung von sich geben kann, es leuchtet und summt...

Das Leben ohne Liebe war auch in Mittelalter unmöglich. Es geht etwas zwischen Hauptpersonen Elisabeth und Johann vor. Das ist gegenseitige Liebe ohne Zweifel, aber die beiden geben es so einfach nicht zu. Sie wollen es nicht glauben und versuchen einander aus dem Weg zu gehen. Was wird daraus?

Dann kommt die Pest über die Alpen und breitet sich in Deutschland ein. Es folgen leider auch traurige Ereignisse, trotzdem wird es alles gut enden, so viel kann ich verraten.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Es gibt viele interessante Fakten und Beschreibungen aus der mittelalterlichen Zeit. Ein Einblick in das alltägliche Leben der Burg sogar mit entsprechenden Zeichnungen von dem damaligen Aussehen der Anlage ist gut recherchiert und spannend beschrieben.

Für alle, die sich für historische Romane interessieren, ist das Buch empfehlenswert.

Und die Fortsetzung wird bald folgen. Ich bin gespannt, wie sich die Charaktere weiterentwickeln, und werde das zweite Buch unbedingt lesen. Ich freue mich riesig darauf.
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5.0 von 5 Sternen Super, 1. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel? Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen. Zweihundert Jahre später: Wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort – doch dann bricht die Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der Bruderschaft, sie zu retten?

Die Autorin:
PETRA SCHIER, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Lektorin und Autorin.
Ihre erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachtsromane bei Rütten & Loening.
MILA ROTH ist ein Pseudonym der Autorin Petra Schier. Unter diesem Namen veröffentlicht sie verlagsunabhängig die erste Vorabendserie im Buchformat um den Geheimagenten Markus Neumann und die Zivilistin Janna Berg.

Meine Meinung:
Die Autorin hat es mal wieder geschafft mich gänzlich in die Geschichte zu ziehen. Ich bin abgetaucht und es war als wäre ich bei den Geschehnissen dabei. Die Figuren sind mir wieder so ans Herz gewachsen das es mit dem umschlagen der letzten Seite fast wie ein Abschied von guten Freunden ist. Ich habe bereits andere Bücher der Autorin gelesen und bin immer wieder überrascht und fasziniert wie sie es schafft ihre Geschichten lebendig zu machen. Ich mag den Schreibstil einfach sehr. Er ist flüssig und man hält sich hier nicht ewig an Beschreibungen oder Umschreibungen auf. Die Geschichten sind authentisch und auch wenn vielleicht nicht alles wirklich so war wie es in den Büchern beschrieben wird ist es dennoch alles harmonisch und greift ineinander.

Ich kann dieses Buch wirklich wieder jedem Liebhaber von historischen Romanen ans Herz legen. Einfach ein Genuss und ich freue mich nun auf den zweiten Teil. „Die Gewürzhändlerin“.
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4.0 von 5 Sternen Ja so waren die alten Rittersleut, 1. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Wer auf historische Romane aus dem Mittelalter steht, wo sich edle Ritter und holde Burgfräulein ein Stelldichein geben, ist hier bestens bedient!

Die Geschichte spielt im 14. Jahrhundert und erzählt anschaulich das
Leben von Herrschaft und Gesinde auf einer Burg in der Eifel mit allem Freud und Leid.

Wie ein roter Faden zieht sich ein geheimnisvolles Kruzifix durch den Roman. Zu Zeiten der Kreuzzüge schlossen drei Freunde einen Pakt, sich und ihre Nachkommen auf ewig zu schützen und in Freundschaft zueinander zu stehen und jeder von ihnen erhielt ein Teil dieses Schmuckstückes.

Jahre später wird die junge Elisabeth von Küneburg wegen einer bevorstehenden Familienfehde in die Obhut von Freunden gegeben und lernt dort die fast gleichaltrige Magd Luzia kennen. Die beiden werden schnell zu Vertrauten, auch als sie feststellen, dass beide einen Teil dieses Kruzifixes besitzen. Neugierig wollen beide herausfinden, was es mit diesem Gegenstand auf sich hat und wer noch den dritten Teil des Schmuckstückes besitzt, welches augenscheinlich magische Kräfte innehat.

Elisabeth lernt den Edelmann Johann von Manten kennen und obwohl sich beide zueinander hingezogen fühlen, wagt keiner den ersten Schritt, da Elisabeth verlobt ist und Johann um seine verstorbene Ehefrau trauert. Jedes Mal, wenn sie sich begegnen, ergibt sich aus einem scheinbar harmlosen Gespräch ein handfester Zank, was anfangs noch recht amüsant ist, aber irgendwann einfach zu viel des Guten ist. Da kann man auch nicht verstehen, warum er sich ihr immer wieder nähert und sie auch zu einigen Küssen verführen kann und dann aber immer wieder eine andere Ausrede hat, warum er das besser nicht getan hätte. Das strapaziert dann doch den geduldigsten Leser.

Nach einigen Wirren in beider Leben u.a. dem Tod einer wichtigen Person in Elisabeths Umfeld, der bevorstehenden Verlobung von Johann mit einer wohlhabenden Amtmannstochter und dem Ausbruch der Pest, wird der Roman dann doch einen befriedigenden Abschluss finden.

Erstaunlicherweise wird erst im Epilog enthüllt, wer der Dritte im Bundes des Paktes ist, allerdings gibt sich diese Person den anderen nicht zu erkennen und es bleiben noch einige Fragen offen, auf die wir dann wohl hoffentlich in der unvermeidbaren Fortsetzung eine befriedigende Antwort erhalten werden!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Historischer Roman mit einem Schuss Mystik, 17. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Eifelgräfin (Taschenbuch)
Die junge Adelige Elisabeth wird von ihren Eltern zu Freunden auf Burg Kempenich in die Eifel geschickt, da ihr Vater mit seinem Stiefbruder in einem Erbschaftsstreit liegt. Dort wird ihr die Magd Luzia zur Seite gestellt. Schnell schließen die beiden jungen Frauen Freundschaft und stellen fest, dass sie beide einen Teil eines geheimnisvollen Kruzifixes besitzen, der schon seit zwei Jahrhunderten im Besitz ihrer Familien ist.

Während Elisabeth auf die Rückkehr ihres Verlobten aus Italien wartet, lernt sie den rüpelhaften Ritter Johann kennen. Die beiden verabscheuen sich geradezu und es kommt zu einigen Auseinandersetzungen, die mich amüsiert haben. Luzia verliebt sich in den Gaukler Roland, der ihr Herz erobert, ihr jedoch keine gesicherte Zukunft bieten kann. Doch dann kommt die Pest nach Deutschland und bringt Elisabeth und ihre Freunde in Gefahr. Das geheimnisvolle Kruzifix scheint eine bedeutende Rolle zu spielen ...

In einer sehr bildhaften Sprache hat die Autorin mir sowohl die Figuren als auch die Landschaft und die Gebäude näher gebracht. Am Ende des Buches findet sich zudem ein Grundriss der Burg, der die Wohnverhältnisse nochmals deutlich macht. Geschickt hat Petra Schier Fiktion mit historischen Begebenheiten und einem Hauch Mystik gemischt. Besonders die Magd Luzia und den Kaufmann Martin Wied, einen Freund Johanns, hatte ich schnell in mein Herz geschlossen. Aber auch alle anderen Figuren waren so beschrieben, dass ich spontan Sym- und Antipathie verteilt habe.

Obwohl Die Eifelgräfin" im Gegensatz zu anderen Romanen der Autorin eher ein Liebesroman ist, war das Buch durch das geheimnisvolle Kruzifix und die Rivalität der Werber um Elisabeth spannend zu lesen. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, die die Autorin in einer Leserunde in Aussicht gestellt hat.

Fazit:
Die Eifelgräfin" ist ein spannender historischer Roman, der mich mit einem Schuss Liebe und Mystik gefesselt hat.
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Die Eifelgräfin
Die Eifelgräfin von Petra Schier (Taschenbuch - 1. Oktober 2009)
EUR 9,99
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