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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreissend und unvergesslich...
Was für ein Buch... Gefühlsgewaltig, ohne ins Kitschige abzudriften, spannungsgeladen, mitreissend und beeindruckend, durch unglaublich bildhafte Beschreibungen der historischen Geschehnisse. Im letzten Jahr war Charlotte Lynes "Die zwölfte Nacht" mein historisches Lesehighlight. "Das Haus Gottes" hat es nun kurz vor Ablauf diesen Jahres ebenfalls...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2009 von S. Forster

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend und bewegend, aber grausam
In diesem Buch wird Portsmouth im Jahre 1336 lebendig. Detailreich und sehr realistisch schildert Charlotte Lyne das Leben der Menschen in der alten Hafenstadt. Die Geschichte und insbesondere die darin enthaltene Liebesgeschichte ist spannend und bewegend.
Die Autorin führt viele verschiedene Personen ein, die sie alle sehr lebendig werden lässt, so dass...
Veröffentlicht am 18. Juli 2010 von Windkind


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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreissend und unvergesslich..., 31. Dezember 2009
Von 
S. Forster (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
Was für ein Buch... Gefühlsgewaltig, ohne ins Kitschige abzudriften, spannungsgeladen, mitreissend und beeindruckend, durch unglaublich bildhafte Beschreibungen der historischen Geschehnisse. Im letzten Jahr war Charlotte Lynes "Die zwölfte Nacht" mein historisches Lesehighlight. "Das Haus Gottes" hat es nun kurz vor Ablauf diesen Jahres ebenfalls geschafft, diesen Platz einzunehmen.

Die Autorin steigert sich für mich von Buch zu Buch. Ihre Geschichte um Dorothy und den Schiffsbauer Aimery Fletcher strotzt nur so von tiefgründigen Charakteren, niemand bleibt eindimensiomal, sondern jede Figur, egal ob Haupt- oder Nebencharakter hat Stärken und Schwächen, gute und schlechte Seiten. Neben Dottie stehen besonders die männlichen Protagonisten im Mittelpunkt, was mir gut gefallen hat. Das Innerste der Personen wird beleuchtet, man kann das Handeln aller Figuren nachvollziehen, auch wenn die Handlungen an sich vielleicht nicht entschuldbar sind. Dadurch kommt man ihnen sehr nah, wird mitten ins Geschehen gezogen und fühlt mit allen Beteiligten mit, auch den auf den ersten Blick "bösen" Charakteren. Schön, dass auch die Nebenfiguren wie beispielsweise der blinde John, der Master des Domus Dei oder Agnes und Symond, Aimerys Kinder, nicht vergessen werden und man mit ihnen am Ende des Buches Frieden schließen kann.

Das damalige Leben in Portsmouth wird sehr plastisch beschrieben. Sei es der Schiffsbau, die alltäglichen Aufgaben oder die Kämpfe. Die Schrecken des Krieges und vor allem der Pest sind so spürbar, so real. Der Verzweiflung, aber auch der Stärke, dem Wille zu Überleben der Menschen dort, kann man sich nicht entziehen. Freude, Leid und Trauer, aber auch Stolz und Zufriedenheit sind die Emotionen, die "Das Haus Gottes" weckt und es zu einer Geschichte machen, die man wahrhaftig erlebt. Lynes teils unverblümte und raue Sprache erweckt ihre Figuren zum Leben, macht sie fassbar und dessen ungeachtet schafft sie es wieder, mit ihrem zum Teil fast poetischem und feinsinnigen Ausdruck zu begeistern.

Man merkt wieder einmal, wieviel Leidenschaft und Arbeit die Autorin in ihre Bücher steckt, was ihre Werke zu mitreissenden und unvergesslichen Geschichten macht. Wirklich großartig.
Ich freu mich schon auf den nächsten Schmöker aus Lynes Feder.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend und bewegend, aber grausam, 18. Juli 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
In diesem Buch wird Portsmouth im Jahre 1336 lebendig. Detailreich und sehr realistisch schildert Charlotte Lyne das Leben der Menschen in der alten Hafenstadt. Die Geschichte und insbesondere die darin enthaltene Liebesgeschichte ist spannend und bewegend.
Die Autorin führt viele verschiedene Personen ein, die sie alle sehr lebendig werden lässt, so dass sie dem Leser ans Herz wachsen.
So weit so gut, doch dann bricht (wie so oft in Mittelalterromanen) die Pest aus. Nun lässt Charlotte Lyne die meisten der so liebevoll eingeführten Personen jämmerlich an der Pest krepieren. Jeder einzelne Todeskampf wird mit grausamer Ausführlichkeit geschildert - sicherlich realistisch, aber mir einfach zu viel.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Menschen am Solent, 17. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
Meine Meinung:
Mit diesem Roman hat mich Charlotte Lyne ins England des 14. Jahrhundert entführt. In Portsmouth, einer englischen Hafenstadt, lernte ich ihre Figuren sehr schnell kennen und lieben. Mit ihrer fast schon poetischen Sprache hat sie mich sehr schnell in die Geschichte gezogen und ich habe mit Dorothy und Aimery gelebt, gelitten und gehofft.

Jung und blauäugig kommt Dorothy von Southport nach Portsmouth in die Familie Fletcher. Sie heiratet den schönen Symond und ist voller romantischer Hoffnung auf ein harmonisches Familienleben. Doch schon bald muss sie merken, dass Symond alles andere als ein Traummann ist und weder ihr Aberglaube noch alles Werben ihn dazu machen können.
Als die Franzosen die Stadt in Schutt und Asche legen, ist nichts mehr, wie es war. Hunger und Not kommen über die Stadt und Dorothy zeigt ihre Stärke. Sie schuftet und setzt ihre ganze Kraft ein, anderen selbstlos zu helfen. Darüber vergisst sie fast ihr eigenes Leben. Ihr Schwiegervater Aimery versorgt die Familie und, anstatt seinem Traum, ein Schiff zu erbauen, zu folgen, zieht er schließlich in den Krieg. Dann kommt auch noch die Pest über die Stadt und rafft einen nach dem anderen dahin.
Ich muss sagen, dass Charlotte Lyne eine seltene Gabe besitzt. Weder die englische Geschichte noch etwa der Schiffsbau haben mich bisher sonderlich interessiert. Die Autorin erzählt jedoch so interessant und erklärt so genau, dass vor meinem inneren Auge ein Schiff entstand und das Volk am Solent, einer Meerenge, mir sehr schnell ans Herz wuchs.

Früher habe ich besonders schöne Sätze aus Büchern in eine Kladde geschrieben. Bei diesem Buch habe ich zum ersten Mal seit langem bereut, dass ich diese Gewohnheit aus Faulheit abgelegt habe. Viele Zitate wären es wert gewesen, in dieser Kladde zu landen.

Sowohl die Haupt-, als auch die Nebenfiguren, sind sehr emotional beschrieben. Ich habe sie gemocht oder auch gehasst. Meine eindeutige Lieblingsfigur ist John, ein blinder Gehilfe Aimerys. Er sagt als einziger immer die Wahrheit und nimmt nie ein Blatt vor den Mund. So einen Menschen würde ich gerne persönlich kennen. Aber leider ist er nur eine Romanfigur, die mir jedoch schnell ans Herz gewachsen ist.

Wieder einmal hat Charlotte Lyne bewiesen, dass sie wortgewandt und interessant Geschichten erzählen kann. Dieser Roman ist ein absolutes Muss für Freunde gut recherchierter historischer Romane!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Manchmal ist weniger mehr......, 17. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
Nachdem ich von Frau Lyne "Die zwölfte Nacht" gelesen habe und ich von diesem Buch echt begeistert war, habe ich mir natürlich auch das neue Buch von ihr angeschafft.
Komischerweise ist mir der Stil jetzt zum Teil unheimlich auf die Nerven gegangen. Ständig diese eingefügten Verse, das war mir zu viel.
Die Worte sind gut gewählt, der Schreibstil gewohnt gut, aber die Autorin lässt einem bei den Emotionen keinerlei Raum. Alles wird solange beschrieben und ausgewalzt, bis es auch der letzte begriffen hat.

Dottie war mir einfach zu gut - Agnes dagegen fand ich mit ihren Schwächen sehr ansprechend.

Und auch die Themen - Vater - Sohn, das war so ausgewalzt, alles über Seiten hingezogen - das Buch hätte mit 200 Seiten weniger auch auskommen können - und alles wäre gesagt gewesen.
Ich meine es kann schon eine tragische Liebe geben, auch zwischen Schwiegertochter und Schwiegervater, alles soll es ja geben, dass man sich dieser Liebe nicht gleich ergibt, ist auch noch verständlich, nur irgendwann nervt das ewige Leiden dieser nicht erlaubten Liebe.
Der Ehemann verschwindet über lange Zeiten überhaupt und steht eigentlich gar nicht mehr im Wege........
Die Pest wiederum wurde gut beschrieben, der Bootsbau jedoch hat mich nicht wirklich in dem Umfang in welchem es beschrieben wurde, interessiert.
Und Aimery! Anfangs mochte ich ihn, aber dass er so gar nicht aus seiner Schuld kommen wollte, hat mich auch immer weiter von ihm entfernt und hätte ich gekonnt, hätte ich ihn geschüttelt und ihm klar gemacht, dass er endlich aufwachen und sein Glück mit Dottie machen solle.

Das Thema zu diesem Buch ist gut gewählt, leider wird in dem Fall eine verbotene Liebe zu sehr ausgeschlachtet.
Warten wir also auf das nächste Buch von Frau Lyne.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwere Kost..., 27. Oktober 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
Trotz der vielen positiven Rezensionen bin ich von diesem Buch nicht so begeistert.
Mir erscheint es stark übertrieben und in der Sprache reichlich künstlich , zum Teil sgar schwülstig. Alles ist so bedeutungsschwer und von solch großer emotionaler Tiefe, daß für mein Empfinden zu wenig Spannung aufkommt.
Es hat mich wirklich Mühe gekostet, bis zum Ende durchzuhalten, das natürlich auch ziemlich vorhersehbar ist. Die ganze Handlung hätte man auf einem Viertel des Seitenumfangs darstellen können und Themen wie der 100-jährige Krieg und die Schrecken der Pest wird nichts Neues abgewonnen. Dass die männliche Hauptperson an einem Trauma durch eine extrem brutale Erziehunghung leidet und deswegen kommunikationsgestört ist, kann ich nachvollziehen - wird aber auch unendlich breitgetreten.

Überhaupt kein Vergleich mit Rebecca Gable, die es wirklich versteht, eine mitreißende Spannung aufzubauen.

Ist aber nur meine ganz persönliche Meinung - es gibt offenbar Leser die begeistert sind und denen ich das Recht dazu natürlich keineswegs abspreche. Vielleicht liegt es nur an mir... .
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitreise in eine ferne Welt, 25. Oktober 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
Portsmouth, 1336: Dorothy, jung, energisch und zupackend, ist voller Zuversicht, als sie Symond, den schönsten Jungen der Stadt, heiratet. Das Happy-End hält aber nicht lange an: Symond entpuppt sich als faul und lebensuntüchtig, seine Familie, die Dorothy zwangsläufig mitgeheiratet hat, als ganz besondere Herausforderung. Der Großvater ist ein bösartiger Geizhals, Symonds Schwester ein bezauberndes Wesen mit lockeren Moralvorstellungen, sein Vater ein schweigsamer Sonderling und die Mutter eine tote, in allen Köpfen aber noch sehr lebendige Ehebrecherin. Nur allmählich begreift Dorothy, daß einer aus dieser Familie tatsächlich der ist, der ihr das "etwas mehr" geben kann, nachdem sie sich so sehnt: Ihr einzelgängerischer, nach dem Tod seiner Frau in Schuldgefühle verstrickter Schwiegervater Aimery.

Eines fällt bei diesem Buch sofort auf: Die Sprache. Die ist außergewöhnlich, lebendig, bildreich, plastisch und wunderschön zu lesen. Von der ersten Seite an hat man das Gefühl, in das Leben der Menschen in Portsmouth einzutauchen, die Salzluft am Solent zu atmen und die Möwen über dem Meer kreischen zu hören - Und dann liest man plötzlich einen Satz, liest ihn vorsorglich noch einmal und denkt leicht irritiert: Das war doch jetzt nicht nötig! Das hätte man doch auch anders ausdrücken können!- Denn das ist diese Sprache auch: Stellenweise unglaublich vulgär.

ABER: Wir reden über einen historischen Roman, der bei den ganz gewöhnlichen Bewohnern einer englischen Hafenstadt des 14. Jahrhunderts spielt. Wie auch immer das normale englische Volk vor siebenhundert Jahren gesprochen hat, es war ganz sicher nicht druckreif und frei von Derbheiten. Um ganz genau zu sein: Schaut man dem Volk heutzutage auf's Maul, hört man oft nichts anderes. Deshalb: Ja, hier ist manches sprachlich gewöhnungsbedürftig, aber hat man sich einmal darauf eingelassen, steckt man fasziniert selbst mittendrin in diesem 14. Jahrhundert und in der Stadt Portsmouth (die die heimliche Hauptrolle spielt). Dorothys Welt wirkt authentisch, die Menschen, die sie bevölkern, sind Menschen mit guten und schlechten Eigenschaften, sie sind tapfer und feige, mal glücklich, mal weniger glücklich. Besonders gut hat mir dabei gefallen, daß kaum ein Charakter eindimensional beschrieben wird. Alle werden aus unterschiedlichen Perspektiven (inklusive der eigenen) betrachtet, keiner bleibt stehen, alle dürfen sich entwickeln und verändern - und dabei keineswegs immer perfekt sein (oder perfekt aussehen). Und anders als in vielen "historischen" Romanen werden hier wirklich Menschen einer fernen, uns fremden Zeit lebendig, die auch in den Moralvorstellungen und Bräuchen ihrer Zeit leben. In dieser Welt ist es unerläßlich, Kinder während der Weihnachtsfeiertagen "vorsorglich" zu verprügeln, und es darf ein Auge zugedrückt werden, wenn ein Mann sich an seiner ehebrecherische Frau rächt.

Der schwierige Weg von Dorothy und Aimery endet während der Pestepidemie von 1348. Eigentlich schon auf der Zielgeraden, liefert die Seuche nochmal einen dramatischen Höhepunkt von ganz besonderer erzählerischer Qualität. Eine so eindringliche Beschreibung der Pest habe ich nie zuvor gelesen.

Mein Fazit: Eine lesenswerte historische Zeitreise, die anders als viele andere Romane wirklich das Prädikat HISTORISCH verdient. Den einen Stern Abzug gibt es, weil meinem ganz persönlichen Empfinden nach der Gesamteindruck genauso gut gewesen wäre, hätte man die sprachlichen Derbheiten mit milderen Synonymen abgeschwächt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ode an das Leben, 21. Mai 2009
Von 
Netha (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
[b]Meine Meinung[/b]

Dieses Buch von Charlotte Lyne war für mich das dritte, und ich kann nicht sagen ob es besser oder schlechter war als die vorigen.
Die Autorin hat in jedem Buch eine andere Thematik, welche sie bis ins kleinste Detail ausfeilt und von Grund auf recherchiert. In dem vorliegenden Buch habe ich eine ganze Menge über den damaligen Schiffbau und der Stadt Portsmouth erfahren und lernen dürfen. Das Glossar am Ende des Buches half mir sehr gut wenn ich Bezeichnungen nicht kannte.

Die Geschichte um Dorothy und deren Familie wurde niemals undurchsichtig, auch wenn es zu beginn einiges an Personen zu beachten gab. All diese Personen lernt der Leser mit jeder Seite besser kennen. Die anfangs Bösen bekommen einen sehr eigenen Charakter und einige sind im Herzen gar nicht die Bösen. Auch die Guten werden sehr gut ausgeleuchtet. Es ist immer besser zu verstehen warum sich welche Person nun gerade so verhält.
Als die Pest Portsmouth heimsucht musste ich mich von einigen liebgewonnenen Protagonisten verabschieden, aber auch einige Miesepeter fallen dem schwarzen Tod (Beulenpest) zum Opfer.

Die ganze Geschichte ich mir sehr viel Gefühl und mit dem Herzen an diese Stadt geschrieben worden, man kann sich dem nicht entziehen, auch das traurige Kapitel der Pest hat mir Seiten gezeigt an die ich so nie gedacht hätte.
Das Ende der Geschichte ist einfach nur wunderbar, es hat bei mir Wünsche zum Ende wahr gemacht. So ein Ende ist einfach nur schön, der Leser kann für sich selber den Gedanken weiter spinnen wie es dort jetzt weiter geht.

Fazit: Eine wirklich Runde Geschichte die einen mitzieht, spannend , fesselnt und einfach mit ganzen Herzen verfasst

Dieses Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch, 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
Nach die Glocken von Vineta und die Zwölfte Nacht war das mein drittes Buch von Charlotte Lyne. Zum Inhalt wurde bereits genug gesagt, so dass ich vor allem die fundierte Recherche und die atmosphärische Dichte des Romans hervorheben möchte. Und wie man an Charlottes Lynes Sprache herummäkeln kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Allein deshalb sind ihre Bücher schon ein Genuss. Ich habe selten eine kraftvollerer und phantasiereichere Sprache gelesen. Bitte weiter so ;o)

Gerne 5 Sterne
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch wie die Gezeiten, 25. April 2009
Von 
Bouquineur (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
Über einen Zeitraum von 13 Jahren erzählt Charlotte Lyne die Lebens- und Leidensgeschichte von Dorothy und Aimery, die sich erst bei der Hochzeit von Dorothy mit Aimerys Sohn Symond kennen lernen. Das Verhältnis der beiden zueinander ist von Beginn an schwierig, denn Dorothy verachtet ihreren Schwiegervater zunächst für den vermeintlichen Totschlag an seiner Frau während Aimery sich aus übergroßem Schuldgefühl gegen jegliche Nähe abschottet.

Wortgewaltig, wuchtig in einer Sprache die unglaublich poetisch und sinnlich und zugleich hart wie das wirkliche Leben ist, deren Schönheit beim Lesen trunken macht, erzählt Charlotte Lyne eine Geschichte so unberechenbar wie die Gezeiten des Solent - trügerisch ruhig und beständig wie die Ebbe, tosend wild, und lebensprühend wie die Flut. Krieg, Hunger, Krankheiten, Tod, nichts bleibt den Protagonisten in dieser Geschichte erspart und ebenso wenig dem Leser, der wirbelsturmartig durch die Geschichte getrieben wird, mitleidet, Sehnsucht, Trauer, Liebe und Hass verspürt, alles um sich herum vergisst ganz tief abtaucht und Teil dieses wundervollen Buches wird. Charlotte Lyne zeichnet Protagonisten, die so plastisch sind, dass man als Leser das Gefühl hat, wenn man die Hand ausstreckt, könne man sie berühren. Man möchte Ihnen einen Teil ihrer Last abnehmen, sie schützen oder die vermeintlich Schuld von ihren Schultern nehmen. Eine Schuld, die sie blind macht für die Liebe, die sie hart macht gegen sich selbst und andere, und die ihnen das Gefühl gibt, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden. Bisweilen möchte man sie einfach nur schütteln und weil man das nicht kann, windet man sich, leidet mit, wenn durch Missverständnisse Kluften zwischen ihnen entstehen, die sich über lange Strecken nicht wieder schließen lassen. Genauso freut man sich aber, wenn man erlebt, wie sich die Charaktere entwickeln und an den Schwierigkeiten, denen sie sich ausgesetzt sehen, wachsen und man ganz neue Facetten erlebt, mit denen man - vor allem bei einigen Protagonisten - nicht gerechnet hat.

Schuld, Sühne und Vergebung sind die zentralen Themen von Charlotte Lynes Geschichte zweier Menschen, die liebevoll eingebettet ist in die Geschichte der Stadt Portsmouth am Solent während der ersten Phase des hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich und der Geschichte des Schiffbaus, der in diesem Buch eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Charlotte Lyne verwebt hier gekonnt und glaubhaft historische Ereignisse mit einer Lebensgeschichte, wie sie gewesen sein könnte. Einer Geschichte, die eine Hommage ist an das Leben, die Liebe, den Mut und die Stärke, für das zu kämpfen was man liebt. Eine Geschichte wie das Rad des Lebens, das sich immer weiter dreht und bei der ich unaufhörlich den wunderschönen Choral "Fortuna, imperatix mundi" in der Fassung von Carl Orff im Ohr hatte.

Charlotte Lyne ist eine begnadete Geschichtenerzählerin, in deren Worte und Sätze man sich einhüllen, an denen man sich betrinken möchte, von denen man nicht genug bekommen kann. Mir bleibt eigentlich nur zu sagen: ich möchte mehr davon, ich bin süchtig nach Büchern von Charlotte Lyne!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere, aber mitreißende Spätmittelalterstory, 29. Dezember 2010
Von 
G. Bogner (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Haus Gottes (Taschenbuch)
Dorothy Loyes aus Southampton ist überglücklich als sie den jungen und gut aussehenden Symond Fletcher aus Portsmouth heiratet. In ihrem neuen zu Hause in Portsmouth gibt es neben Agnes der Schwester von Symond, noch den Großvater Fletcher und Vater Aimery Fletcher, den ein dunkles Geheimnis umgibt. Für Dorothy ist der dunkle Aimery schwer zu durchschauen und ihr unheimlich, aber sie hat ein fröhliches unverwüstliches Gemüt und übernimmt schnell das Regiment im Haushalt der Fletchers.

Ein sehr düsterer, bewegender Roman mit blumiger Sprache, der einen mühelos in die brutale Zeit des Mittelalters eintauchen lässt. Die Protagonisten Dorothy und Aimery wachsen einem ans Herz und man leidet durch die ganzen Jahre mit den vielen Schicksalsschlägen mit den Beiden mit. Ein Buch das fesselt bis zum Ende, jedoch nur wenige positive Momente bietet, aber trotzdem lohnenswert zu lesen.
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Das Haus Gottes
Das Haus Gottes von Charlotte Lyne (Taschenbuch - 2. Mai 2009)
EUR 9,95
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