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am 4. Januar 2014
Simon Becket ist bekannt geworden durch seine Krimis rund um den Forensiker David Hunter.
Mir gefallen seine Bücher ohne Hunter aber alle durch die Bank besser. Aber das nur vorab.

In Tiere gehe es um einen etwas einfach strukturierten jungen Mann der nach dem Tod seiner Eltern auf sich allein gestellt ist.
Er fängt an Tiere in seinem Keller zu halten. Nur hält er Obdachlose für Tiere! Er sperrt sie ein, hält sie im Keller gefangen und füttert sie mit Hundefutter.
Zuweilen vergiftet er auch schon mal einen mit Rattengift.

Becket schreibt aus der naiven Sicht des Protagonisten. Schnell lernt man eine einfache Denkweise kennen und entwickelt Sympatien für dein jungen Mann.
Natürlich kommt es zum unausweichlichen Showdown als er Besucht bekommt.

Ein interessantes kurzweiliges Buch. Irgendwo zwischen Krimi und Thriller. von mir die volle Punktzahl.
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am 11. März 2011
Interessant was manche Leuten spannend finden und was nicht. Und wie wenig flexibel manche sind'
Ich bin ein begeisterter 'Fan' von Simon Becketts Werken. Seine David Hunter-Reihe bereitete mir stets großes Lesevergnügen. Wobei ich auch erwähnen muss, dass seine anderen Werke, wie etwa 'Obsession' nicht wirklich spannend waren.
Ganz anders 'Tiere':
Da bereits andere hier sehr detailliert die Story beschrieben haben, möchte ich nur einzelne Punkte herausgreifen.
Der Protagonist (Antagonist?) Nigel ist etwas zurückgeblieben und langsam. Meiner Meinung nach steht er geistig kurz vor der Pubertät. Er liebt Zeichentrickfilme und Comics, interessiert sich jedoch, auf eben eine sehr früh pubertäre und auch vorsichtige Weise, für das andere Geschlecht. Das ist Nigels eine Seite.
Die andere Seite zeugt davon, dass Nigel nicht nur zurückgeblieben ist, sondern auch geistig gestört ist mit psychopathischen Anlagen, welche sich jedoch meiner Meinung nach, noch schlimmer ausprägen würden, wenn er nicht geistig zehn Jahre alt wäre.
Die Erzählweise eines Drittklässlers, welche in den Kritiken hier oftmals verschrien wird, finde ich hingegen ansprechend und passend. Ein hochtrabender Stil würde nicht zu Nigel passen. Nigel denkt einfach. Er denkt wie ein Kind. Wie ein Drittklässler eben. Der simple Schreibstil macht das Buch nicht schlechter, sondern authentischer. Gleichzeitig wirkt er auch etwas Mitleid erregend, denn Nigel wirkt wie ein Kind, welches Gut und Böse nicht unterscheiden kann.
Insgesamt wirkt die Figur des Nigel überzeugend. Umso schlimmer noch: er wirkt auch sympathisch. Trotz der Tatsache, dass er unten Menschen eingesperrt hat.
Als seine 'Freunde' zu Besuch sind, hatte ich direkt Mitleid, dass Pete so gemein zu war. Und obwohl der Besuch auch sehr ausführlich beschrieben war, fand ich ihn nicht langweilig. Denn ständig passierte irgendetwas was Nigel innerlich kochen lies. Oftmals dachte ich, dass er seine Besucher selbst in den Keller sperren wird, denn sie trinken, fluchen, beleidigen, sind unanständig und Cheryl machte auch die Teekanne seiner Mutter kaputt.
Am Ende gab es für mich sogar mehrere Möglichkeiten warum Nigel Menschen einsperrt. Sowohl traurige, als auch erschreckende.
Die Fütterung seiner 'Tiere' hatte auch für mich stets etwas Erschreckendes. Seine menschenverachtende Art machte es oft schwierig den 'anderen' Nigel noch wieder zu erkennen. Jedoch stellt man als Leser bald fest, dass er sich nicht einmal gegen seine Gefangenen richtig durchsetzen kann. Erst später, wenn er merkt, wie groß seine 'Macht' eigentlich ist, finde ich, dass man erkennt, dass Nigel sich doch auch weiterentwickelt und innerlich nicht stehen geblieben ist. Ob das gut oder schlecht ist, ist die Frag.
Das Ende gefiel mir ziemlich gut, denn es ist ein offenes Ende. Die Tatsache, dass Nigel sich sofort wieder vor den Fernseher setzt, zeigt, dass er das Ganze nicht mal richtig verarbeiten kann. Irgendwie traurig.
Insgesamt empfand ich das Buch als sehr spannend. Der Schreibstil lässt seinen direkt in Nigels Welt eintauchen. Ob das Buch nun abstoßend, erschreckend oder traurig ist, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Ich persönlich finde alle drei Wörter passend, aber am meisten traurig. Ein direkter Thriller ist das Werk wohl nicht. Aber ein anderes Wort fällt mir dafür wiederum auch nicht ein. Schade, dass viele das Buch 'langweilig' finden und nicht noch einmal drüber nachdenken wollen
Was ich mich jedoch noch frage ist: Warum finden manche Leute die Idee schlecht bzw. langweilig, dass ein geistig zurückgebliebener diese Taten begangen hat? Was wohl manche erwartet haben, ist ein grausamer Thriller aus der Sicht eines Mörders, der seine Opfer entführt, einsperrt, foltert und vergewaltigt? Ist das spannender? Oder nicht doch auch noch abstoßender? Warum wollen manche immer das Extremste vom Extremen? '
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'Tiere' gehört zu Simon Becketts Erstlingswerken und wurde, wie zuvor weitere frühe Romane des Autors, nun in diesem Monat neu aufgelegt. Wer nun als Leser erwartet, dass diese etwas dünneren Büchlein im Stile der David Hunter Reihe geschrieben sind, wird sicherlich enttäuscht sein, denn obwohl man auch hier schon Becketts Stärke, nämlich den Leser mit unterschwelligem Grusel unterhalten zu können, wahrnehmen kann, reichen sie meiner Meinung nach qualitativ nicht an die neueren Werke heran, sind jedoch, um die Beckett Sammlung komplettieren zu können, eine nette Ergänzung im Bücherregal, zumal ich die Covergestaltung als sehr gelungen betrachte.

Im Fokus der Geschichte steht diesmal Nigel, ein junger, minderbemittelter Mann und Sonderling, der nach dem Tod seiner Eltern nun allein in einem stillgelegten Pub lebt und eigentlich ganz zufrieden mit seinem Leben ist.
Er ist ein TV-Junkie; liebt vor allem harmlose Kinderfilme wie Bambi und seine Umwelt nimmt ihn als eher harmlosen und schüchternen Zeitgenossen zur Kenntnis.
Was jedoch keiner ahnt, ist, dass Nigel auch eine dunkle Seite besitzt- er hält in seinem Keller, in seinen Augen lediglich menschlicher Abschaum; Prostituierte und alkoholkranke Obdachlose wie Tiere in Käfigen gefangen und füttert sie mit Hundefutter.
Der Grund seines seltsamen Verhaltens offenbart sich dem Leser nur Stück für Stück, etwa wenn Nigel selbst in kindlich naiv gestalteten Rückblenden aus seinem Leben erzählt.

(Kleine Anmerkung: Der Roman ist insgesamt in Ich Form aus Nigels Sicht geschrieben und verlangt dem Leser einiges an Durchhaltevermögen ab, was aus Sicht des Autors wohl witzig wirken soll, rief in mir eher das Gegenteil hervor, da es nicht in meiner Natur liegt, über Menschen zu lachen, die geistig minderbemittelt sind)
Ein wenig erinnert Nigel an eine 'böse Forrest Gump Version', doch was in dem Film funktionierte, schlägt hier meiner Meinung nach völlig fehl, da das gewisse Fingerspitzengefühl für manche Situationen hier völlig fehlt. )

Der Stein kommt jedoch erst ins Rollen, als Nigel eines Tages Besuch von zwei Arbeitskolleginnen und einem Freund von diesen bekommt. In eine von den beiden Frauen ist der geistig etwas zurückgebliebene Mann verliebt und seine Angebetete scheint diese Liebe sogar zu erwidern, doch was wird sie tun, wenn sie von seinen sprichwörtlichen 'Leichen im Keller' erfährt?

Obwohl dieser Roman als Thriller deklariert ist, fehlen fast sämtliche Zutaten, die einen solchen normalerweise ausmachen. Weder kommt Spannung auf, noch entwickelt man Sympathie für den Romanhelden- wenigstens mir ging es so. Statt wie im Vorwort angekündigt über diverse Szenen zu stolpern, die mit einer Prise schwarzem Humor gewürzt waren, empfand ich im Grunde fast nur Mitleid für den Romanhelden der einfach zu minderbemittelt war, um diverse Scherze, die seine Mitmenschen über ihn machten, überhaupt verstehen zu können und der nicht aus Rache an ihnen zum 'Tierhalter' wird, sondern einfach aus mehreren traumatischen Begebenheiten aus seiner Kindheit und Jugend heraus plötzlich zum 'Untier' wird.
Man erfährt in diesem 284 Seiten langem Roman sehr viel über Nigels Seelenleben, was jedoch auf die Dauer ein wenig eintönig wird und mich dazu verleitete manche Passagen schneller zu überfliegen. Jedoch gewinnt die Story dann 100 Seiten vor Ende des Romans dann wieder etwas an Fahrt, als Nigels Besuch vor der Tür steht.

Allerdings enttäuschte mich auch diesmal die recht unspannend umgesetzte Szenerie aus der man viel mehr hätte machen können. Außer anzüglichen 'Zoten' vom Besuch ausgesprochen, die den Helden, der sich im Grunde seines Herzens doch wünscht, normal zu sein und Freunde zu haben, in Verlegenheit bringen sollen, geschieht lange Zeit nichts. Auch die zärtliche Annäherung zu einer der beiden Frauen ist dann nur noch belanglos zu nennen und langweilt.
Es ist sicherlich kein Roman der fesselnde Spannung vermitteln kann. Man bleibt eigentlich nur als Leser 'dran', weil man wissen will, ob Nigels Doppelleben am Ende doch aufgedeckt wird und ob die Menschen im Keller überleben werden.
Lediglich für den dennoch unterhaltsamen Schreibstil vergebe ich 2 Sterne, wobei es sicherlich einige Leser geben wird, die einen völlig anderen Lesegeschmack haben als ich und den Roman vielleicht ganz anders bewerten- schließlich gewann 'Tiere' bereits einen Preis für den besten Kriminalroman.

Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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am 29. Mai 2011
Dieses Buch ist bei seinen Lesern recht umstritten. Trotzdem wollte ich es einmal wagen etwas anderes als die David Hunter-Reihe von diesem Autor zu lesen. "Der wohl böseste Roman des Autors" war für mich im Nachhinein jedoch wirklich sehr enttäuschend.

Zum Inhalt: Nigel ist ein etwas zurückgebliebener junger Mann. Er hat aber immerhin einen netten Kopierjob, wo er auch Cheryl und Karen kennengelernt hat und außerdem einen alten Pub den seine Eltern ihm überlassen haben. Fernsehen, Comics und ein gutes Essen und schon ist Nigel wunschlos glücklich. Natürlich hat er auch sene Verpflichtungen, denn seine Mitbewohner im Keller brauchen schließlich auch Futter und Pflege. Dass diese Mitbewohner eher unfreiwillig dazu geworden sind, stört Nigel nicht..

Vom Klappentext her fand ich das Buch recht ansprechend und so bin ich ganz euphorisch gestartet. Ich muss auch sagen, noch bis Seite 150 in etwa hat mir das Buch gefallen. Nigel hat sein Leben und seine Probleme im Detail geschildert und als Leser kam man diesem doch irgendwie armen Jungen recht nah.
Direkt danach geht es dann ausschließlich nur noch um Cheryl und Karen, das Buch wird dadurch absolut niveaulos. Es geht nur noch um Trinken und Sex, Nigels Mitbewohner geraten fast in Vergessenheit, obwohl der Leser pausenlos darauf wartet, dass die Anderen etwas entdecken.

Das Ende ist dann komplett offen, der Leser wird einfach alleingelassen und darf sich den Rest dann denken. Dies fand ich noch mit am schlimmsten, denn gerade wo die Spannung zum Höhepunkt kommt, endet das Buch.
Ich bin mir nicht sicher, was der Autor damit eigentlich bezwecken wollte. Der Anfang war recht gut als Einstieg, dann wirds irgendwie sinnlos und langweilig und das Ende rundet in keinster Weise irgendetwas ab. Dieses Buch hat nichts von einer Geschichte oder von einer spannenden und verknüpften Story. Es kommt mir viel mehr vor wie ein wirrer Tagebucheintrag, ohne richtigen Sinn dahinter.

Ich bin jedenfalls sehr enttäuscht. Die Charaktere waren für den Leser nicht nachvollziehbar, nach den ersten 150 Seiten habe ich mich von Nigel wieder komplett entfernt, sodass seine Familiengeschichte mich auch nicht berühren konnte. Mir bleibt übrigens ziemlich schleierhaft, warum er jetzt eigentlich im Keller seine Mitbewohner hält. Es gibt zwar eine kurze Erklärung zum Schluss, gemist mit seinem etwas dümmlichen Charakter reicht das zwar, aber besonders gelungen ist diese Auflösung sicher auch nicht.
Ich persönlich konnte bei dem Buch auch nicht lachen oder ähnliches. Mir tat Nigel zwar irgendwie leid, da er einfach nicht versteht, was er eigentlich falsch macht. Trotzdem bleiben die Charaktere blass und seine Mitbewohner haben letztlich eine viel zu geringe Rolle in diesem Buch.
Ich bin froh, dass Simon Beckett mit diesem Buch anscheinend einen schlechten Versuch gewagt hat, nur um mit der David Hunter Reihe sein wahres Können unter Beweis zu stellen.

Dieses Buch ist etwas, dass man einfach nicht braucht. Das Lesen ist im Nachhinein Zeitverschwendung gewesen, ich fühle mich nicht unterhalten und bleibe mit zu vielen offenen Fragen zurück. Ich bin nur froh, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe, dass hätte mich maßlos geärgert. Überhaupt nicht empfehlenswert!
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am 5. August 2011
Da ist Simon Beckett wirklich eine interessante Perspektive eines retardierten und sehr einfach strukturierten Protagonisten gelungen. Nigel erscheint da durchaus nicht unsympathisch und man ertappt sich dabei, ihn stellenweise sogar ins Herz zu schließen, trotz aller Skurrilitäten, die er so an den Tag legt. Leider bleibt der Spannungsbogen nicht durchgehend gespannt. Ferner ereignen sich viele Belanglosigkeiten, die derart penibel deskriptiert werden, dass der Handlungsverlauf erstmal für einige Zeit brach liegt. Sicherlich ist dies gewollt, um Nigels psychische Struktur und Emotionen transparent werden zu lassen, dem Leser mag dies allerdings nicht selten eine gute Portion Ausdauer abverlangen. Zum Ende hin scheinen sich viele Schlussszenarien plausibel zu machen, aber Beckett geht dabei einen sehr diplomatischen Weg. Vielmehr überlässt er es dem Leser, den offenen Handlungsstrang frei zu gestalten. Alles in Allem ein Buch, das kurzweilig für gute Unterhaltung für zwischendurch sorgt. Allein des Perspektivenwechsels wegen empfehlenswert. Wegen stellenweiser Langatmigkeit 4 Sterne.
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am 28. Oktober 2012
Wann spricht man von einem Buch, dass es gut ist?
Wenn es zu Ende gelesen wird?
Wenn man sich an die Hauptfigur noch 1 Monat danach erinnern kann?
Wenn man sich nach einem Jahr noch daran erinnern kann, es gelesen zu haben?

Es ist faszinierend zu beobachten, wie ich nach und nach mehr Sympathie dem Nigel entgegen bringe als den "normalen" Charakteren. Und das obwohl ich Pickel bekomme, wenn ich "und/oder so" höre oder lese.
Steht das auch im Original so oder wollte der Übersetzer den Text an den einfacheren Leser anpassen?

Viele Rezensenten bemängel, dass die Geschichte kein Ende hat, dass einige Fragen offen stehen.
Dann wurde ich empfehlen es noch Mals zu lesen.
Richtig zu lesen und nicht einfach nur überfliegen, auf der Suche nach einem Kick.

Ein Hinweis: es war sehr tricki vom Autor das Rote, das Schwarze, das Alte, das Dicke und die Sumpfhühner Tiere zu nennen. Aber sind das die wahren Tiere in der Geschichte?

Ich danke dem Autor für den Einblick in das Leben von Nigel.
Danke, ich habe es verstanden.
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am 20. August 2013
Ich habe noch die Buchversion mit der riesigen 3D Fliege auf dem Cover
und war natürlich schon davon gleich Feuer und Flamme, dann noch Simon Beckett,
was kann noch besser werden? Nun ja, das dachte ich zumindest.

Die Story an sich ist eigentlich nicht schlecht, aber es gäbe da unheimlich viel Potenzial,
das hier leider nicht ausgeschöpft wurde. Nigel ist ein total naiver junger Mann, schüchtern
und schon sehr stark zurück geblieben. Schon seine Schreibweise hat mir nicht gefallen.
Die Geschichte mit den "Tieren" in seinem Keller, nun ja, Geschmäcker sind ja unterschiedlich,
aber irgendwie fehlt eine ausführliche Hintergrundgeschichte, und vor allen Dingen das
Ende ist wirklich einfach nur Ende, leider ein offenes, von dem ich sehr enttäuscht war.
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am 3. Oktober 2015
Ich kann die vielen negativen Bewertungen in keiner Weise nachvollziehen.
Zum Inhalt ist ja schon viel geschrieben worden, was dieses meiner Meinung nach beste Werk des Autors aber ausmacht, ist die extrem gut dargestellte Psychopathologie des Täters und dessen beschränkte Denkweise.
Dazu achtet der Autor fast feinfühlig darauf im Seelenleben des Protagonisten zu bleiben und hat es hier absolut nicht nötig grausame Details auszuformulieren oder über verbale Grenzen zu gehen um die Abartigkeit des Ganzen darzustellen, man begegnet dem gruseligen Geschehen deutlich subtiler, für diese Leistung hat er allein schon höchste Punktzahl verdient.
Für mich einer der besten Krimis der letzten Jahre !
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am 28. Juli 2012
Keine Ahnung wie man diesem genialem Buch nur einen Stern geben kann. Es ist definitiv einer der besten Bücher von Beckett. Es ist zwar komplett anders als die David Hunter Reihe, aber es fasziniert aus einem völlig anderem Grund. Das seltsame an diesem Buch ist das man sich als Leser ständig dabei erwischt,das man Mitleid mit dem Protagonisten hat und über seine Naivität lacht, obwohl er ein komplett kranker Soziopath ist. In diesem Buch geht es auch nicht um einen tollen Plot, sondern um die meisterhafte Darstellung eines Psychos. Irgendwie hab ich mir bei der Lektüre ständig gedacht, das ich solchen Leuten ständig im Alltag begegne und wer weiß was die für "Leichen" im Keller haben.
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am 6. Mai 2015
Dieses Buch ist in erster Linie eins: stinklangweilig...
Ich habe mich bis ans Ende durchgekämpft, weil ich dauernd dachte: "Da muss jetzt dann gleich irgendwas aufregendes passieren!" Hin und wieder denkt man: "Oh...da könnte jetzt gleich was spannendes passieren!" und dann - "flupp" - nix ist...und wieder Langeweile pur...
Die Grundidee des Buches fand ich gut und hab es mir deswegen besorgt. Leider war`s das aber auch. Die Handlung könnte man in einem Satz erklären und der Autor verliert sich seitenweise in Beschreibungen und Schilderung bereits erläuterter Sachverhalte. Wirklich schade!
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