Kundenrezensionen


42 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (14)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merrily und Mystery
Auch in dem dritten Buch der "Mystery-Serie" um Merrily Watkins, die Pfarrerin und Beraterin für spirituelle Grenzfragen, kann der Autor Phil Rickman bei mir wieder voll punkten.

Ich habe mit Bedacht "Mystery" in Anführungszeichen gesetzt, denn mystisch ist meiner Meinung nach überhaupt nichts an diesen Büchern. Gut, es passieren immer...
Veröffentlicht am 17. Mai 2010 von Hamlet

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz ausgereift
In Phil Rickmans dritten Roman um Merily Watkins, der vom Verlag jetzt nicht meht mit dem Zusatz Krimi sondern Mystery versehen wurde, gerät die Pfarrerin zwischen die Fronten von Anhängern der alten Religion, die das Heidentum in Großbritannien wieder erstarken lassen wollen und militante Christen unter der Führung des Charismatischen Pfarrers Ellis...
Veröffentlicht am 29. April 2010 von Bouquineur


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz ausgereift, 29. April 2010
Von 
Bouquineur (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
In Phil Rickmans dritten Roman um Merily Watkins, der vom Verlag jetzt nicht meht mit dem Zusatz Krimi sondern Mystery versehen wurde, gerät die Pfarrerin zwischen die Fronten von Anhängern der alten Religion, die das Heidentum in Großbritannien wieder erstarken lassen wollen und militante Christen unter der Führung des Charismatischen Pfarrers Ellis. Beide Gruppen strecken ihre Fühler nach der stillgelegten und langsam verfallenden Kirche St. Michael in Old Hindwell aus, unter deren Fundament ein altes heidnisches Heiligtum vermutet wird. Besitzer dieser alten Kirche sind das Hexenpaar Betty und Robin, die das alte Gemäuer dem Heidentum widmen wollen, was die Einwohner des angrenzenden Ortes samt Pfarrer Ellis mit allen Mitteln zu verhindern suchen. Merrily Watkins nimmt sich der Sache in ihrer Funktion als Beraterin für spirituelle Grenzfragen an und will vermitteln. Gleichzeitig kümmert sie sich um Barbara Buckingham, deren Schwester mit 39 an einem Schlaganfall gestorben ist und deren Ehemann ein beunruhigendes Verhalten an den Tag legt, da er seine verstorbene Frau nicht gehen lassen will. Beide stammen ebenfalls aus Old Hindwell.

Glaube und übersinnliche Elemente haben ja bei Rickman schon in den ersten beiden Büchern eine starke Rolle gespielt und in diesen Elementen ist Rickman mit diesen dritten Buch nun auch endgültig angekommen. Vom Verlag war es daher vermutlich auch eine logische Entscheidung, dies Reihe nicht mehr mit dem Zusatz Krimi zu versehen, denn als Krimi kann man dieses Buch nicht bezeichnen. Vorrangig geht es in diesem Buch um den Kampf zwischen Christen und Neu-Heiden und die Bemühungen dieser beiden Gruppen, die stillgelegte Kirche St. Michael den jeweils eigenen Zwecken zuzuführen. Was nach einem Kampf zwischen himmlischen und heidnischen Heerscharen klingt, hat am Ende mehr oder weniger ganz weltliche Gründe, die zwar überraschend sind, mich aber doch irgendwie unzufrieden zurückgelassen haben. Vielleicht war es vom Autor aber auch beabsichtigt, dass die Situation am Ende des Buches letztendlich genauso ist wie am Anfang des Buches und der Leser damit genauso wenig weiß wie vorher. Für mich hatte das allerdings eher etwas von losen Enden und fehlenden Erklärungen, auf die der Autor über 550 Seiten konsequent hingearbeitet und sie dann nicht liefert.
Positiv anmerken muss man, dass Rickman hier nicht in das Schema "Guter Christ - böser Heide" verfällt. Es gibt keine Wertung, keine Tendenz, der Leser ist hier genau wie Merrily Watkins neutraler Beobachter und kann sich ein unabhängiges Bild beider Gruppierungen machen.

Weniger gelungen fand ich den zweiten Handlungsstrang um Barbara Buckingham und deren verstorbener Schwester Menna. Groß eingeführt zu Beginn des Buches tritt dieser Strang im Laufe der Geschichte ein wenig in den Hintergrund, um dann auf den letzten Seiten des Buches wieder ans Licht gezerrt zu werden. Es gelingt dem Autor zwar noch, den Bogen zum Haupthandlungsstrang zu schlagen, aber einer der wichtigsten Punkte findet am Ende keine Erwähnung mehr und hinterlässt ein offenes Ende.

Alles in allem fand ich diesen dritten Band trotz der von Seite zu Seite steigenden Spannung eher unausgegoren und deutlich schwächer als die beiden ersten Bücher. Dennoch ich mich schon auf den vierten Band, der im Oktober erscheint. Ich mag sie ja, die Merrily, und ich möchte schon wissen, wie es mit ihr weitergeht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Drachen, Christen, Heiden, Heuchler..., 19. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
ok, nicht unbedingt in DER Reihenfolge...

Nachdem die ersten beiden Bände unter "Krimi" veröffentlicht wurden, steht dieser unter dem Genre "Mystery". Vermutlich ein wenig hoch aufgehängt, wie man am Ende feststellen muss.

Zugegeben, es ist kein reiner Krimi, aber nach etwa 200 Seiten hat man durchaus Lust auf "mehr" und die Kernstory mit Abstechern in heidnische Riten, Exorzismus, Hexenverfolgung und alte Legenden verspricht über weite Strecken mehr, als der Schluss letztendlich bieten kann. Besser umschreiben kann man es leider nicht, ohne den Genuss, der sich bis fast zum Ende ohne Frage einstellt, unweigerlich zunichte zu machen.

Je näher man diesem Ende kommt, um so mehr fragt man sich, wie der Autor all die sorgsam und durchaus spannend aufgehäuften Fragen auf den wenigen noch verbleibenden Seiten auf diesem Niveau abarbeiten will. Die Antwort darauf ist simpel:

Überhaut nicht

Nach dem hektischen und oberflächlich durchgezogenen Schluss, der in keinster Weise dem, wie ich finde, bis hierher wirklich lesenswerten Buch gerecht wird, hat man irgendwie das Gefühl, dass der Autor sich bei den ersten 530 Seiten derart ins Zeug gelegt hat, dass er irgendwann überrascht feststellte, dass er ja morgen abgeben muss. Die letzten 30 Seiten lesen sich wie der Rohentwurf für eine Schluss, dem auch noch der wirklich zündende Gedanke für einen brauchbaren Abgang fehlt...

Die wirklich interessanten Fragen bleiben einfach offen und der eigentliche Hintergrund ist derart banal und konstruiert, dass man kaum glauben kann dass er aus der gleichen Feder stammt wie der Rest des Buches.

Sehr schade
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merrily und Mystery, 17. Mai 2010
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
Auch in dem dritten Buch der "Mystery-Serie" um Merrily Watkins, die Pfarrerin und Beraterin für spirituelle Grenzfragen, kann der Autor Phil Rickman bei mir wieder voll punkten.

Ich habe mit Bedacht "Mystery" in Anführungszeichen gesetzt, denn mystisch ist meiner Meinung nach überhaupt nichts an diesen Büchern. Gut, es passieren immer wieder mal (zuerst) unerklärliche Dinge, aber im Verlauf der Handlung werden diese überwiegend ganz logisch aufgelöst.

So auch in dem neuen Fall um fanatische Christen und Wicca-Hexen, um falsche Honoratioren und ungleiche Brüder. Zum Inhalt möchte ich hier nichts weiter verraten, denn das würde doch zu sehr auf Kosten der Spannung gehen.

Ich verstehe aber schon, dass eher ungeübte Leser mit der Komplexität der Geschichte, respektive der Handlung, hier leicht überfordert sein können und die Flinte schnell ins Korn werfen. Aber ihnen entgeht eine hervorragende Beschreibung des Lebens in einem Dorf an der walisischen Grenze, mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren, die dem Leser im Verlauf der Serie ans Herz wachsen.

Und nicht zu vergessen: Die Qualität der Übersetzung ist einmal mehr von allererster Güte!

Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf das vierte Buch aus der Serie, das im Oktober 2010 unter dem Titel "Der Turm der Seelen" bei Rowohlt erscheinen wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Nicht Neu aber gut, 21. September 2014
Nachdem Marrily Watkins nun zur Exorzistin ernannt ist und sich nach und nach auch in der Gemeinde einfinden kann, halten sich die Probleme nicht fern.
Nicht nur, dass Heiden und Wicca (ein Hexenzirkel) in einer heftigen Fernsehdebatte den christlichen Glauben verunglimpfen, Nick Ellis eine neue Strömung namens "Merr des Lichts" ins Leben ruft und sollen Heiden auch noch in einer alten Kirche den Teufel anrufen.

Das dritte Band der erfolgsreihe um Merilly Watkins mischt einmal mehr Glauben, Geistergeschichten und Krimininalroman in einem Buch und hält mich als Leserin so gefesselt.

Auch wenn dieser Band ein wenig nachgelassen hat, beschreibt Phil Rickman in dieser Serie wieder einmal eine äußerst authentische Gemeinde auf dem Land. Das spiel mit der Phantasie des Lesers fasziniert mich noch immer: sind es "glaubhafte" Geistergeschichten? Ist es erklärbar? Sind es übernatürliche Mächte? und vorallem: wie würde es mir mit diesen Phänomenen gehen?

Das Finale wirkt etwas abgehackt - aber dennoch sinnhaft in der Story.

Merrily Watkins, Lol, Perry und Jane - eigendlich alle Charaktere im Buch sind sehr authentisch. Manchmal etwas zu echt. Und dennoch Klischeebesetzt. Ein paar scharfe Worte, ein bisschen fremdartigkeit und schon rennt der Dorfmob los?

Das Fazit. Es ist das dritte Buch, es ist nach wie vor spannend, unterhaltsam und sehr gut zu lesen. Leider fehlte mir in diesem Band das gewisse Etwas, etwas außergewöhnliches, fremdes oder neues. Dennoch lese ich weiter an der Reihe und freue mich Band für Band auf das nächste.

Kleiner Tip am Ende: wer gut englisch liest, sollte diese Bücher in der originalsprache lesen. Zum einen ist das ein oder andere mal sehr guter schwarzer Humor eingeflochten, der nur im original rüberkommt, zum anderen finde ich persönlich die Stimmung wird besser transferiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Altes Rezept - noch immer gut., 21. September 2014
Nachdem Marrily Watkins nun zur Exorzistin ernannt ist und sich nach und nach auch in der Gemeinde einfinden kann, halten sich die Probleme nicht fern.
Nicht nur, dass Heiden und Wicca (ein Hexenzirkel) in einer heftigen Fernsehdebatte den christlichen Glauben verunglimpfen, Nick Ellis eine neue Strömung namens "Merr des Lichts" ins Leben ruft und sollen Heiden auch noch in einer alten Kirche den Teufel anrufen.

Das dritte Band der erfolgsreihe um Merilly Watkins mischt einmal mehr Glauben, Geistergeschichten und Krimininalroman in einem Buch und hält mich als Leserin so gefesselt.

Auch wenn dieser Band ein wenig nachgelassen hat, beschreibt Phil Rickman in dieser Serie wieder einmal eine äußerst authentische Gemeinde auf dem Land. Das spiel mit der Phantasie des Lesers fasziniert mich noch immer: sind es "glaubhafte" Geistergeschichten? Ist es erklärbar? Sind es übernatürliche Mächte? und vorallem: wie würde es mir mit diesen Phänomenen gehen?

Das Finale wirkt etwas abgehackt - aber dennoch sinnhaft in der Story.

Merrily Watkins, Lol, Perry und Jane - eigendlich alle Charaktere im Buch sind sehr authentisch. Manchmal etwas zu echt. Und dennoch Klischeebesetzt. Ein paar scharfe Worte, ein bisschen fremdartigkeit und schon rennt der Dorfmob los?

Das Fazit. Es ist das dritte Buch, es ist nach wie vor spannend, unterhaltsam und sehr gut zu lesen. Leider fehlte mir in diesem Band das gewisse Etwas, etwas außergewöhnliches, fremdes oder neues. Dennoch lese ich weiter an der Reihe und freue mich Band für Band auf das nächste.

Kleiner Tip am Ende: wer gut englisch liest, sollte diese Bücher in der originalsprache lesen. Zum einen ist das ein oder andere mal sehr guter schwarzer Humor eingeflochten, der nur im original rüberkommt, zum anderen finde ich persönlich die Stimmung wird besser transferiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen zu viele Informationen, 4. Februar 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
Eine ehemalige Kirche wird von dem jungen Paar Betty und Robin gekauft, die hier ihren Wicca-Glauben ausleben wollen. Doch mit dem ruhigen Leben ist es schnell vorbei, als in einem Zeitungsartikel von den "Heiden" berichtet wird die eine Kirche schänden wollen. Der örtliche und erst vor kurzem zugezogene Prediger Nick Ellis nutzt die Gunst der Stunde um gegen die Andersgläubigen zu hetzen und seine fundamentalistische Haltung durchzusetzen. Währenddessen muss Merrily Watkins als Beraterin für spirituelle Grenzfragen" versuchen die Wogen zu glätten, dabei gerät sie aber selber in die Schusslinie beider Seiten.

"Die fünfte Kirche" ist bereits der dritte Band der Reihe rund um die Pfarrerin Merrily Watkins von Phil Rickman. Ich muss sagen, dass mir die ersten Bücher besser gefallen haben. Von den Figuren bin ich weiterhin überzeugt. Merrily ist ein sehr interessanter Charakter und ihre Aufgabe als Beraterin für spirituelle Grenzfragen", was der neue Begriff für Exorzistin ist, bietet viel Potenzial für die Krimi-Reihe. In "Die fünfte Kirche" war mir jedoch alles zu ausschweifend erzählt. Es wurde viel Wert auf Erläuterungen und Hintergründe gelegt, der eigentliche Kriminalfall aber mit Mutmaßungen auf wenigen Seiten abgehandelt.
Auch einige der neuen Nebenfiguren und ihre Sichtweise haben mir gut gefallen. Erzählt wird nicht nur aus der Perspektive von Merrily, sondern auch von den Wicca-Anhängern, was der Geschichte mehr Authentizität verleiht. Aber eine strikte Kürzung hätte dem Spannungsbogen meiner Meinung nach gut getan, denn die wesentlichen Aspekte gingen so in vielen Details unter.
Auf Englisch sind inzwischen elf Bücher der Reihe erschienen, aber ich denke, dass ich die Bücher nun nicht weiter verfolgen werde, da mir das Ganze einfach zu verworren wird.
Empfehlen kann die Reihe an alle Leser, die ruhig erzählte Kriminalgeschichten mit spirituellem Einschlag mögen. Man sollte allerdings vorher "Frucht der Sünde" und "Mittwinternacht" gelesen haben, bevor man mit dem dritten Band beginnt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Not for Ladies only, 18. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
Der "Verdacht" liegt nahe, dass Mr. Rickman seine Reihe um die stets überfordert
und ein wenig hilflos wirkende Teilzeit-Exorzistin, alleinerziehende Mutter und Pfarrerin Merrily Watkins vor allem für die weibliche Leserschaft - eine sichere Bank - konzipiert hat.
Die Story in der "fünften Kirche" ist entsprechend weitaus weniger brutal und
explizit als in handelsüblichen englischen oder skandinavischen Krimis, die heute beinahe als Anleitung für angehende Metzger durchgehen könnten.
Dazu kommt mehr als ein Hauch "Übersinnliches", viel Atmosphäre aus Wales, eine
Prise Okkultes, ohne dass jedoch Monster oder dergleichen in Persona auftreten.
Plus eine Krimihandlungslinie.
Nach einem etwas konfusen Anfang gewinnt man nach etwa 80-100 Seiten einen ersten
Überblick. Zunächst wirkt die bekannte Technik, die verschiedenen Handlungselemente zusammen zu montieren, etwas anstrengend.
Im Laufe des mit 500 Seiten recht langen Buches nimmt die Story dann doch Fahrt auf, jedoch, um im Bild zu bleiben, ist es das Tempo eines bejahrten Land-Rovers auf einem Feldweg im walischen Hinterland, keinesfalls Highway-Tempo.
Gut so!
Wer "Inspektor Barnaby" und ähnliche, eher "traditionelle" britische Krimis, mag,
wird auch dieses Buch mit Gewinn lesen.
Wirken auch manche Elemente eher kolportagehaft und die Charaktere teilweise eindimensional, die Darstellung des Landlebens etwa oder die Figur "Betty", und ist die Aufklärung des obligatorischen Mordes eher holprig und wenig überzeugend,
so erzeugt das Buch doch durchaus Spannung. Man bleibt dran und kann den ironischen Seitenhieben des Autors auf fundamentale Christen und "neue Heiden" einiges abgewinnen: am Ende geht's doch wieder nur um Eitelkeit, Geld, Macht und Sex bei den selbsternannten "Heilsbringern" der einen wie der anderen Kirche. Falsche Propheten, klar!Keine neue Erkenntnis, aber ein sympathischer, aufklärerischer Zug von Mr. Rickman.
Vom etwas enttäuschenden, "hölzernen", Schluss abgesehen macht das Buch Spass. Prima Urlaubs- oder Feierabend-Lektüre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2.0 von 5 Sternen Merrily, die mit dem Satan Tango tanzt!, 24. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
"Die fünfte Kirche" von Phil Rickman
erschienen im rororo-Verlag, Seitenanzahl: 558

Inhalt:

Betty und Robin Thorogood, praktizierende weiße Hexen, beziehen ein altes Bauernhaus mit einer baufälligen Kirche in Radnorshire. Vor ihrer Tür finden sie ein rätselhaftes Holzkästchen mit Beschwörungsformeln. Betty hat ohne Vorwarnungen unheilvolle Visionen. Es ist ein alter heidnischer Ort. Beide versuchen, das Geheimnis der fünften Kirche zu entschlüsseln.
Merrily Watkins, Pfarrerin und Expertin für spirituelle Grenzfragen in der Diözese wird darauf aufmerksam und versucht zu ermitteln, welche Kräfte in der heidnischen Kultstätte tatsächlich wirken.

Autor:

Phil Rickman, geboren in Lancashire, ist ein englischer Autor und Radiomoderator. Zu seinen Werken gehören auch bemerkenswert erfolgreiche Spannungsromane, die er unter dem Pseudonym Will Kingdom verfasst. Seit Ende der neunziger Jahre schreibt er an seiner Krimireihe um Merrily Watkins, die in England seit langem Kultstatus genießt.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Dies ist der 3. Band, der sich um Merrily Watkins, Pfarrerin und Expertin für spirituelle Grenzfragen dreht. Sie wird vom Autor als unkonventionelle, rauchende und dickköpfige Person sympathisch beschrieben. Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Die ab und zu witzige Wortwahl ist amüsant zu lesen. Der Autor hört bei den Kapiteln im spannendsten Moment auf und man fiebert dem nächsten Kapitel entgegen, um den weiteren Verlauf des Krimis zu erfahren.
Merrily ist zwar eine Vertreterin der anglikanischen Kirche und trotzdem nehmen die christlichen Ausschweifungen in diesem Buch weniger Platz als gedacht ein. Es wirken viele exzentrische Personen in diesem Krimi mit und die Handlungsorte werden bildlich beschrieben.
Das Cover fällt mit seiner düsteren Gestaltung mit einer alten Kirche und im Vordergrund ein Kreuz sofort ins Auge und stimmt den Leser auf einen Mysterykrimi ein.

Fazit:

Mir haben in diesem Buch die mystischen Einflüsse und Erscheinungen etwas gefehlt. Zum Ende hin wird der Krimi ein wenig langatmig und die Spannung verliert an Intensität. Meine Begeisterung für "Die fünfte Kirche" hält sich leider etwas in Grenzen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Hat mich nicht überzeugt, 1. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
Merrily Watkins konnte sich bislang kaum an ihren Job als "Exorzistin" gewöhnen, als sie schon gleich in den nächsten Brandherd geworfen wird: in einer späten Nachtshow soll sie zwischen überzeugten Heiden und Wicca-Anhängern den christlichen Glauben verteidigen. Darüber hinaus hat sie ganz eigene Probleme: der Pfarrer Nick Ellis hat eine neue christliche Strömung namens Meer des Lichts ins Leben gerufen, die die Leute aufhetzt. Zwei Heiden haben ein Grundstück mit einer alten aufgegebenen Kirche gekauft und Vater Ellis ist überzeugt davon, dass sie mit ihren Praktiken den Teufel rufen.
"Die fünfte Kirche" ist der dritte Band der Serie und voraussichtlich auch der letzte, den ich gelesen habe. Das Prinzip ist im Grunde genommen interessant: eine weibliche Pfarrerin im Grenzbereich zwischen Christentum und Übernatürlichem. Allerdings konnte ich mit keinem der Charaktere wirklich warm werden. Mir sind die Hauptpersonen zu normal. In Kritiken wird die Authentizität zwar immer wieder lobend erwähnt, aber ich persönlich finde die Charaktere einfach nicht interessant, besonders und ansprechend genug, um die Bände weiterhin zu lesen. Außerdem stört mich, dass die Romane sich selbst nicht so ganz entscheiden können, in welche Sparte sie gehören: Belletristik oder Phantastik? Einerseits werden die Ereignisse als real und echt dargestellt, andererseits werden immer wieder klar übernatürliche Phänomene eingeflochten und ebenfalls als "echt" bezeichnet. Gerade in diesem Band hat mich die stereotypische Beschreibung der Dorfbewohner verärgert. Ein Priester spricht einige aufrührerische Worte, und sofort verwandelt sich das ganze Kaff in einen gewalttätigen Mob. Kleinere Gemeinden und Dörfer regeln ihre Angelegenheiten zwar wirklich häufig unter sich, aber wenn es so extrem wie geschildert zugehen würde, hätten sie schon längst keine Einwohner mehr. Mord, Inzest, Gotteswahn- in diesem Buch ist in der Beziehung wirklich für jeden was dabei. Anscheinend tickt der alte Gomer als einziger noch halbwegs normal. Mir hat das Buch zusammenfassend jedenfalls nicht so gut gefallen, daher gibt es nur 3 von 5 Sternen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Brillante Vezögerungstaktik, 14. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery (Taschenbuch)
Vorneweg: Rickman schreibt sehr gut, man könnte sagen brilliant. Zumindest schafft er es, den Leser solange zu fesseln, bis der weiß, warum das Buch unter Krimi läuft. Denn ganz bestimmt verdient es nicht den Titel Mystery. Dazu ist einfach zu wenig gruseliges im Buch, weder glaubhafte Geister noch wirklich furchteinflößend Übersinnliches.Trotzdem schafft es Rickman, Spannung zu erzeugen. Auch wenn man nicht so genau begründen kann, warum das wirklich spannend ist. Zu lange passiert in dem Buch nicht wirklich Aufregendes. Es werden sehr treffend die Personen und die Umstände der Handlung beschrieben. Das alles sehr glaubhaft ohne die oftmals in anderen Büchern zu findenden Klischees. Rickman benötigt auch keine blutriefenden Momente (obwohl so etwas gegen Ende des Buches doch auftaucht), um das Lesevergnügen kurzweilig zu halten.

Seine Hauptdarstellerin dieses Fortsetzungsromanes, eine englische Pfarrerin (alleinstehend und attraktiv, also doch ein bischen Klischee...), muss dieses Mal gegen Heiden und fanatische Christen zugleich antreten. Dabei versucht sie, sich weder vor den einen noch den anderen Karren spannen zu lassen. Ein Todesfall und ein scheinbar von der Toten besessener Witwer führen unsere Heldin in eine komplizierte Geschichte um fünf Kirchen, ihre Geschichte und den Kampf um die Vorherrschaft in der kleinen Gemeinde. Wer wird gewinnen? Das heidnische Paar, das eine der verfallenen Kirchen gekauft hat. Oder der bigotte Dorfpfarrer, der seine Schafe eher wie ein Sektenführer gegen den Teufel in die Schlacht führt. Nebenbei wird noch exorziert und arme alte Leute um ihr Erbe gebracht. Viel Stoff, der geschickt zu einer flüssigen Geschichte verarbeitet wird. Doch wie gesagt, muss sich der Leser durch viele Seiten kämpfen, bis der Krimicharakter wirklich zum tragen kommt. Ansonsten erinnert das Buch irgendwie an den Doktor und das liebe Vieh. Nur eben mit einer Pfarrerin und verschiedenen kleinen Episoden, die sich irgendwann zu einem ganzen Fügen.

Unterhaltsam, aber teilweise etwas in die Länge gezogen und nichts für klassische Thriller oder Mystery-Fans. Dafür herrscht zuviel englische Langeweile vor. Auf jeden Fall gefiel mir das Buch besser als sein Vorgänger und Rickman ist ein intelligenter Erzähler, der einen durch sein Buch lockt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Mystery
Die fünfte Kirche: Ein Merrily-Watkins-Myster
y
von Phil Rickman (Taschenbuch - 3. Mai 2010)
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen