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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kuscheliges Lesevergnügen für lange Winternächte
Merrily Watkins hat eine interessante Zusatzaufgabe bekommen - Sie wird vom neuen Bischof zur Exorzistin benannt und darf sich "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" nennen. Was bei ihren Kollegen, mit denen sie gemeinsam eine Weiterbildung zu dem Thema besuchte, ein scheinbar unspektakulärer Job mit wenigen Vorfällen zu sein scheint, entwickelt bei...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von Eskalina

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittwinternacht
Bei Mittwinternacht handelt es sich um den zweiten Band einer Serie um die Pfarrerin Merrily Watkins. Diese wird vom Bischof zur "Beraterin fuer spirituelle Grenzfragen" ernannt, hinter diesem schwammigen Titel steckt allerdings mehr als es den Anschein hat. Merrily soll die erste weibliche Exorzistin werden. Dabei kaempft sie gegen Windmuehlen. Nicht nur einige...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von K. Caywood


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kuscheliges Lesevergnügen für lange Winternächte, 14. Dezember 2009
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Merrily Watkins hat eine interessante Zusatzaufgabe bekommen - Sie wird vom neuen Bischof zur Exorzistin benannt und darf sich "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" nennen. Was bei ihren Kollegen, mit denen sie gemeinsam eine Weiterbildung zu dem Thema besuchte, ein scheinbar unspektakulärer Job mit wenigen Vorfällen zu sein scheint, entwickelt bei Merrily sehr schnell eine unheimliche Eigendynamik. Schon ihr erster Fall lässt sie nicht mehr los und beschert ihr in der Folge eine aufregende Zeit, denn jemand setzt alles daran, um ihr und um der Kirche Schaden zuzufügen. Und dieser Jemand scheint für seine Zwecke ausgerechnet ihre Tochter Jane gewonnen zu haben...

"Sie raucht, flucht und trinkt und ist allein erziehende Mutter einer Tochter..." Wie schon beim ersten Buch um die Pfarrerin Merrily Watkins, passt diese Werbung, die leider auch hier wieder verwendet wurde, nicht zu dem Bild, das sich der Leser von der Person dieser ungewöhnlichen Frau machen kann - und es ist schade, dass diese Beschreibung nun scheinbar an Rickmans Protagonistin hängen geblieben ist, denn Merriliy ist eigentlich eine ganz normale Frau mit Fehlern und Schwächen, bei der diese Attribute ganz sicher nicht die Oberhand gewinnen, oder einen wichtigen Teil der Handlung ausmachen. Im Gegenteil - so schildert Rickman hier mit viel Einfühlungsvermögen eine sehr sensible Frau, die ihr Handeln immer wieder hinterfragt und die ihre Abenteuer weder als nervige Schnüfflerin, noch als neugierige besserwisserische Detektivin erlebt.
Wer schon den ersten Band "Frucht der Sünde" gern gelesen hat, der findet auch in "Mittwinternacht" eine spannende Geschichte, deren Schwerpunkt wieder einmal die gezeichneten Charaktere sind. Rickman versteht es hervorragend, seine Protagonisten so authentisch darzustellen, dass sie einem ans Herz wachsen - die Guten und die Bösen.

Mit Merrily und ihrer Tochter Jane finden sich zwei teilweise sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, die trotz ihrer Gegensätzlichkeit letztlich immer wieder eine Einheit bilden und die so interessant geschildert werden, dass sie für mich einen großen Reiz dieser Reihe ausmachen. Für Spannung ist gerade mit dem Thema "Exorzismus" reichlich gesorgt. Und auch in diesem Buch sind es eher die Andeutungen, die Vermutungen, das Subtile, die den Leser in Atem halten und das Buch nicht aus der Hand legen lassen.
Dieser zweite Band der Serie zeichnet sich durch deutlich mehr an Spannung aus und man könnte ihn fast rasant nennen, wäre da nicht trotz allem die ruhige Erzählweise, die einige Thriller-Fans abschrecken könnte.

Mein Fazit: Für Freunde der ruhigeren englischen Krimis, ein Buch, das ein spannendes Lesevergnügen verspricht und ein kuscheliger Tipp für lange Winterabende.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Krimi, eher ein Mystery-Roman mit Krimitendenz, 8. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Phil Rickman, in Lancashire geboren, ist ein englischer Autor und Radiomoderator. Er schreibt auch unter dem Pseudonym Will Kingdom Spannungsromane. Mit seiner Merrily-Watkins-Reihe hat er Ende der Neunziger begonnen. "Mittwinternacht" ist nach "Frucht der Sünde" der zweite Roman der Reihe.

Merrily Watkins, die Pfarrerin von Ledwardine, wird vom neuen Bischoff zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" - oder anders ausgedrückt zur neuen Exorzistin - ernannt. Schon bald ändert sich das Leben von Merrily, sie muss sich nun - neben der Arbeit in ihrer Gemeinde - mit paranormalen Phänomen wie "Abdrücken", "Besuchern", "Ruhelosen", "Entladungen" usw. befassen bzw. auseinander setzen. Die Lage spitzt sich zu, als Merrily, im Rahmen ihres neuen Amtes, an das Sterbebett eines alten Mannes gerufen wird...

Im ersten Roman "Frucht der Sünde" war Merrily Watkins ja eher an der Heimatfront. Dieses Mal muss sie an ganz anderen Fronten kämpfen. Da sind zum einem die Vorurteile gegen ordinierte Frauen in der anglikanischen Kirche, gegen die sie kämpfen muss. Dazu kommt dann noch das Amt der "Beraterin für spirituelle Grenzfragen", für das sie der neue Bischof berufen hat. Aber Merrily ist sich nicht ganz sicher ob sie diese Aufgabe bewältigen kann, nicht nur deshalb, weil sie starke Widerstände - innerhalb der Kirche - gegen ihre Berufung spürt, sondern auch, weil die ersten Fälle, die sie bearbeiten muss, scheinbar über ihre Kraft zu gehen scheinen. Und dann ist da noch ihre sechzehnjährige Tochter Jane, die auf der Suche nach ihrer Identität ist, dem Beruf ihrer Mutter eher kritisch gegenüber steht und auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist und diesen in der Esoterik und deren Auswüchsen sucht.

Phil Rickman hat mit Merrily Watkins eine starke Frau geschaffen, die sich durchsetzten kann aber auch schwächen hat und dies zeigen kann. Es war interessant zu lesen, welche Abenteuer - ich denke so kann man es tatsächlich nennen - sie bestehen muss, vor allem auch durch ihr neues Amt, und in welche Situationen sie gerät. Auch die Beziehung zu ihrer Tochter beschreibt Rickman recht einfühlsam und liebevoll. An Merrilys Seite sind natürlich wieder ihre treuen Helfer. Da ist ihre Tochter Jane, die trotz eigener Identitätssuche und Problemen mit ihrer Mutter doch immer da ist, wenn sie gebraucht wird, und zum anderen ist da noch Lol - den Lesern schon bekannt aus dem ersten Teil - ein guter Freund von Merrily und Jane.

Die Merrily-Watkins-Reihe von Phil Rickmann ist eigentlich keine Krimireihe - auch wenn ab und an mal ein Mord passiert. Ich würde es eher als Mystischen Roman mit Krimitendenzen bezeichnen, dies vor allem auch wegen Merrily Amt als Exorzistin. Keine Ahnung ob Rickman die paranormalen Vorkommnisse in dem Buch richtig beschreibt - ich gehöre, was diese Dinge angeht, eher zu den Ungläubigen - aber es war interessant mal in eine ganz andere Welt reinzuschnuppern.

Eine für mich außergewöhnliche Reihe, die ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teuflisch gut, 6. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Dieses Buch lesen zu dürfen, hat mich sehr gefreut. Ich mag geheimnisvolle Geschichten wie diese um die alleinerziehende Pfarrerin Merrily, die als "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" einen schweren Stand in ihrer Gemeinde, aber auch bei ihrer Tochter Jane hat. Verschiedene Handlungsstränge ergeben zuletzt eine spannende, stimmige Geschichte. Man muss allerdings bereit sein, sich auf diese teilweise geheimnisvollen Geschehnisse einzulassen, sonst sollte man dieses Buch besser direkt zur Seite legen.Ich finde es schade, dass ich das erste Buch dieser Serie nicht kenne, weil doch eineige Andeutungen auf die Handlung des ersten Teils gemacht werden, mit denen ich nichts anfangen konnte, was mich aber durchaus neugierig darauf gemacht hat.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, man liest sich förmlich fest, und kann es nicht mehr aus der Hand legen (ich habe jetzt noch Augenringe...) Am Anfang haben mich die verschiedenen Schauplätze ein wenig verwirrt, ich musste mich erst mal einlesen und die handelnden Personen kennenlernen, wobei mir vielleicht ein bisschen Wissen über Kirchenpolitik fehlt, ich gebe es zu. Je weiter ich aber im Buch vorankam, desto fesselnder wurde die Geschichte. Mir hatŽs gefallen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merrily, Tod und Teufel, 5. Dezember 2009
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Merrily Watkins, Pfarrerin im Dienst der englischen Kirche, hat nach ihrer Anstellung als Hilfsgeistliche in Liverpool mittlerweile ihre eigene Gemeinde in Ledwardine, einem kleinen Ort im ländlichen Herefordshire an der walisischen Grenze. Dort lebt die alleinerziehende Mutter mit ihrer 16-jährigen Tochter und kümmert sich um die geistlichen Belange ihres Sprengels.

Bischof Michael Hunter möchte den ehemaligen Diözesan-Exorzisten T.H.B. Dobbs los werden und das Amt entstauben und so trägt er Merrily die Aufgabe eines "Beraters für spirituelle Grenzfragen" an, was aber eigentlich nur umschreibt, dass sie künftig für die Kirche als Exorzistin tätig sein soll.

Zum Inhalt möchte ich nicht so viel erzählen, würde das doch bei manchen Ereignissen die Spannung nehmen. Es geht um Dämonen, Schwarze Messen, die Schändung von Gotteshäusern, mysteriöse Erscheinungen und Kirchenpolitik - aber alles im Rahmen und nicht effektheischerisch beschrieben.

Rickman erzählt sehr plastisch und mit viel Sympathie für seine Figuren, ganz gleich, ob das Merrily, ihre Tochter Jane oder der Musiker Lol ist. Ebenfalls sehr gut gelungen sind ihm die Landschaftsbeschreibungen dieses Teils von England. Und was auch noch erwähnt werden sollte: Die Übersetzerin hat einen tollen Job gemacht!

Wie schon in dem Vorgängerband "Frucht der Sünde" beschreibt er weniger einen Kriminalfall, als vielmehr ein Soziogramm einer scheinbar harmonischen englischen ländlichen Gemeinde mit Geheimnissen, unerwarteten Wendungen und Beziehungen, die sich bei näherem Hinschauen als kleine Tragödien entpuppen. Das nimmt dem Buch aber nicht die Spannung - im Gegenteil.

Ich fand das Buch superspannend, absolut kurzweilig und unterhaltsam - volle Punktzahl und Leseempfehlung meinerseits - und ich freue mich schon sehr auf die Folgebände!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merrily wird Exorzistin, 16. Juli 2014
Von 
Kleeblatt "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Bischof Michael Hunter möchte neue Zeichen setzen und einen für ihn nicht mehr tragbaren Exorzisten ersetzen. Er hat sich als Ersatz für Merrily Watkins, die Pfarrerin aus Lewardine entschieden.
Sie macht als einzige Frau unter Männern eine Weiterbildung mit, aber selbst ihr Ausbilder würde ihr am liebsten den Job ausreden. Aber sie zieht es durch und kann sich alsbald ""Berater für spirituelle Grenzfragen" nennen. Huw Owen, der Ausbilder, erzählt ihnen, dass im Allgemeinen mit spirituellen Einsätzen 2 - 3x im Jahr zu rechnen ist.
Aber kaum hat Merrily ihre Weiterbildung beendet, bekommt sie die ersten Aufträge.
Eines nachts wird sie in ein Hospital gerufen, wo ein alter, wirklich böser Mann im sterben liegt. Alle Schwestern haben Angst vor ihm, weil er das personifizierte Böse darstellt. Auch Merrily spürt da eine böse Kraft, die von ihm ausgeht und sie spürt, wie diese in sie eindringt.
Weitere Ereignisse geschehen, so wird in ihrer Kirche eingebrochen und aus dem Wasser wird ein Toter gezogen. Auch ihre 16-jährige Tochter scheint ihr wieder weiter zu entgleiten, indem sie sich immer enger an ihre Schulfreundin Rowenna bindet ...

Merrily hat alle Hände voll zu tun, nicht nur mit ihrer Arbeit als Gemeindepfarrerin, sondern auch übermäßig viel was ihre spirituellen neuen Aufgaben angeht. Die Realität sieht völlig anders aus als die, die ihr vorhergesagt wurde, von wegen 2 - 3x im Jahr.

Während Merrily sich um ihre Gemeinde und die spirituellen Aufgaben kümmert, geht ihre Tochter Jane ihre eigenen Wege. Das Gefühl, dass ihre Mutter keine Zeit für sie hat, kennt sie und so freundet sie sich mit Rowenna, einer neuen Mitschülerin an. Das ist endlich ein Mädchen, das auch mal zuhören kann.
Merrily hat ihre Zweifel, was die Freundschaft der beiden angeht, nachdem sie ein wenig aus der Vergangenheit von Rowenna in Erfahrung bringen konnte.

Dieses Buch beinhaltet verschiedene Handlungsstränge, die anfangs völlig losgelöst erscheinen, sich aber zum Ende des Buches zu einer gesamten Einheit entwickelt.
Der Spannungsbogen wird bereits zu Beginn gezogen und steigert sich bis zu einem rasantem aufregenden Ende.

Das Hauptaugenmerk liegt nicht mehr in der Gemeindearbeit einer Pfarrerin, sondern Merrilys Tätigkeiten im Zusammenhang mit spirituellen Aufgaben. Auch wenn es keine Hexen gibt, das Böse gibt es scheinbar und das gilt es zu bekämpfen.
Satanisten findet man in dem Buch ebenso wie Geistererscheinungen, Legen von Tarotkarten zur Bestimmung der Zukunft sowie Morde.
Die Mordermittlungen laufen aber, wie bereits in Teil 1, nur am Rande, so dass auch dieses Buch meines Erachtens das Prädikat "Krimi" nicht wirklich verdient. Es geht eher in Richtung Mystery mit kriminellen Elementen.

Neben vielen neuen Protagonisten trifft der Leser auch auf alte Bekannte. So trifft man neben Merrily und ihrer Tochter Jane auch wieder auf Lol, einem Freund von Merrily und auf Annie Howe, Ermittlerin bei der Polizei.

Merrily ist noch immer die taffe Pfarrerin, die nicht daran denkt, das zu tun, was man von ihr erwartet, sondern die das tut, was sie für richtig hält.
Sehr gut kann man ihre Gewissenbisse nachvollziehen, als sie sich fast entschließt, den Posten als Beraterin für spirutuelle Grenzfragen aufzugeben. Ihr Ängste und Zweifel sind absolut glaubhaft und nachzuvollziehen.

Ich fühlte mich auch mit dem 2. Band um die Pfarrerin Merrily Watkins sehr gut unterhalten.
Wenn man das Buch zur Hand nimmt, sollte man sich nicht an der Bezeichnung "Krimi" orientieren, denn das ist er, mit meinen Augen gesehen, nicht.
Aber es ist ein Buch, das mit Merrilys spitzfindigem Humor unterhält, Spannung verspricht und mit Mystery aufwarten kann. Was will man mehr?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittwinternacht, 8. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Bei Mittwinternacht handelt es sich um den zweiten Band einer Serie um die Pfarrerin Merrily Watkins. Diese wird vom Bischof zur "Beraterin fuer spirituelle Grenzfragen" ernannt, hinter diesem schwammigen Titel steckt allerdings mehr als es den Anschein hat. Merrily soll die erste weibliche Exorzistin werden. Dabei kaempft sie gegen Windmuehlen. Nicht nur einige Kirchentraeger stellen sich gegen sie, sondern auch ihrer Teenagertochter Jane rebelliert. Als sich die Ereignisse ueberschlagen und eine Leiche aus dem Fluss gezogen wird, sie zu ihrem ersten Fall ins Krankenhaus gerufen wird, die Bekannte ihres Freundes Selbstmord begeht und Satanisten mehrere Kirchen schaenden wird es kritisch.
Wird Merriyl dem Druck standhalten? Was hat ihre Tochter mit der ganzen Sache zu tun und was spielt der eigene Bischof fuer eine Rolle in dieser Katastrophe?
Wirklich nicht schlecht, vor allem weil es sich hier mal nicht um einen knallharten blutruenstigen Krimi handelt, sondern eben auch "spirituelle Grenzfragen" behandelt werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Krimi, da führt kein Weg vorbei!, 2. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Ein wirklich spannender Roman, den ich in zwei Tagen verschlungen habe. Aber ..., es bleibt die Aussage bestehen: Es handelt sich nicht um einen Krimi! Er wird unter diesem Genre angeboten, es handelt sich aber eher um eine mystische Geschichte, in deren Verlauf nebenbei ein Mensch stirbt.
Nebenbei muss ich anmerken, das viele Handlungsstränge unerklärt bleiben. Zwar findet man irgendwie eine Erklärung für den oder die Tote, allerdings gibt es sowohl in diesem, wie auch dem Vorgängerroman keine hinreichende Erklärung für so manche Vorgänge während des Romans. Das stört mich ungemein. Daher habe ich auch einen Stern abgezogen.
Es ist nur dem guten Schreibstil, der jedoch durch ein paar Lektoratsfehler behindert wird, zu verdanken, dass ich vier Sterne verteile für einen Roman der eigentlich nicht dem angekündigten Genre entspricht. Trotzdem ist er von der ersten Seite an so interessant, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Und schließlich wird die Wirkung rezensiert und nicht die falsche Genrenbezeichnung.
Wer also aus einen Mix aus mystischen Begebenheiten, mit spannenden Elementen, die entfernt an einen Krimi erinnern steht, wird von diesem Roman sicher nicht enttäuscht. Dieselbe Mischung bietet auch Maskerade des Todes, von einer anderen Autorin.
Ich möchte hinzufügen, ich werde auch die folgenden Romane kaufen, da ich mich nun auf die falsche Genrebezeichnung eingestellt habe und die Qualität dieser Romane schätzen gelernt habe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein übersinnlicher Krimi, 5. Dezember 2009
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Eine Pfarrerin zieht mit ihrer Tochter aufs englische Land, um dort fortan ein ruhiges und kontemplatives Leben zu führen. Wenn dies das Grundgerüst für einen Krimi ist, darf man sich wahrlich auf eine gemächliche Art von cozy, also Häkelkrimi gefasst machen - nicht aber so bei Phil Rickman. Im vorliegenden zweiten Roman um Pfarrerin Merrily Watkins und deren Tochter Jane geht es hoch her im beschaulichen Örtchen Herefordshire, denn Merrily bekommt nämlich eine neue Aufgabe übertragen: Sie wird zur Beraterin für spirituelle Grenzfragen, lediglich ein Euphemismus für den Posten der Exorzistin. Ihr Vorgänger war zu alt und kauzig, und deshalb wird Merrily von ihrem Bischof Mick Hunter zu der neuen Aufgabe berufen. Schon bald muss sie in ein nächtliches Krankenhaus ausrücken, um ihren ersten Exorzismus durchzuführen und auch ansonsten wird es um die Pfarrerin nicht ruhig. Ihre Tochter Jane sucht sich die mysteriöse Rowenna als Freundin aus, eine Kathedrale wird geschändet und mit dem Bischof scheint auch etwas nicht zu stimmen ...

Die Geschichte um die Ermittlerin wider Willen, eine Art weiblicher Father Brown, gestaltet Rickman sehr abwechslungsreich, und dies trotz des beträchtlichen Buchumfangs von fast 600 Seiten. Der Autor erschafft sehr plastische Figuren, die niemals überzeichnet wirken und dem Leser altvertraut erscheinen. Die gestresste und von Dämonen heimgesuchte Merrily Watkins wirkt sehr sympathisch und man kann dem Stress der Witwe nachspüren. Auch das Thema Exorzismus und Aberglauben gleitet nicht in übersinnlichen Hokuspokus ab, sondern bleibt angenehm realistisch und dezent. Doch leider gibt es Abzug wegen der meiner Meinung nur latent vorhandenen Spannung, da das Buch gut 100 Seiten braucht, bis man sich in den Roman hineinfindet, was vielleicht auch daran liegt, dass ich das Vorgängerbuch Frucht der Sünde" nicht gelesen habe und dementsprechend unvertraut mit den Hauptcharakteren war. Dennoch ist die Geschichte oftmals behäbig und Phil Rickman zaubert große Spannung nur im Finale des Buchs. Für einen ausgewiesenen Krimi war mir die Spannung eindeutig zu wenig.

Ob die weiteren Bände rund um Pfarrerin Merrily Watkins spannender werden, bleibt abzuwarten, aber einen Eindruck des nächsten Abenteuers Die fünfte Kirche" kann man sich druch die ans Buch angeschlossene Leseprobe verschaffen. Ob ich ein Fan dieser Reihe werde, dass müssen erst die nächsten Bände zeigen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittwinternacht, 7. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Inhalt: Merrily Watkins ist Pfarrerin im beschaulichen Ledwardine und wurde vom Bischhof von Hereford grade zur "Beraterin für spirituelle Grenzfragen" ernannt. Da ihre Ernennung erst kurze Zeit her ist, ahnt Merrily nicht, was noch auf sie zukommt, denn hinter dem Amt verbrigt sich ein nur allzu bekanntes, das des Exorzisten. Schon bald geschehen komische Dinge und Merrily wird früher als erwartet zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Danach wird ihr schnell klar, das Unheil droht. In ihre Kirche wird eingebrochen. Eine Leiche treibt im Wye und zudem wird eine weitere Kirche von Satanisten geschändet. Neben diesen Problemen hat Merrilys Tochter Jane zudem mit einer ominösen neuen Freundin zu tun, die sie mit anderen Leuten zusammen bringt. Bei allen ihren Nachforschungen erfährt Merrily von einer Verschwörung, die die Kirche von England bedroht.

Meinung: Ich hätte bei einem Kriminalroman eigentlich etwas anderes erwartet muss ich sagen und finde ehrlich, dass Kriminalroman einfach als Bezeichnung für dieses Buch nicht passt. Die Krimielemente verglichen mit den Mysterieelementen waren in diesem Buch ziemlich gering, so dass ich eher sagen würde, dass es sich um einen Mysterieroman handelt.
Insgesamt war die Geschichte auf jeden Fall nicht uninteressant und auch die Kleinigkeiten, die man über die englische Kirche oder den keltischen Glauben erfahren hat. An manchen Stellen wirkte die Geschcihte jedoch ein bisschen zu gestellt durch die einzelnen Gegebenheiten, die einen zu den Geistererscheinungen führen mussten. Insbesondere den Teil der Geschichte mit Moon fand ich ein bisschen eigenartig.
Die einzelnen Charaktere sind teilweise auch schon sehr schnell verdächtig und durchschaubar, wie zum Beispiel Michael Hunter oder Rowenna Napier. Andere Charaktere blieben mir bis zum Ende ein ziemliches Rätseln, wie Huw und Dobbs. Zudem muss ich sagen, dass es mir echt gefallen hat, wie die Gefühle von Merrily des öfteren beschrieben wurden, auch wenn mir unter anderem die genaue Beziehung zwischen ihr und Lol überhaupt nicht klar geworden ist.
Jedoch war das Buch als Unterhaltung ziemlich gut und auch auf seine Art und Weise spannend, weil man einfach nicht wissen konnte, wie die ganzen Sachen letztendlich aufgelöst werden. Also eindeutig eine ziemlich gute Unterhaltung, wenn auch mit leichten Schwächen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mittwinternacht, 16. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi (Taschenbuch)
Mittwinternacht hat mir gut gefallen! Der Schreibstil von Phil Rickman ist flüssig, Spannung wird aufgebaut und ich kam gut in die Geschichte rein. Es ist der zweite Teil über Merrily Watkins. Den ersten habe ich nicht gelesen, was aber überhaupt nicht störte. Es wird kein, bzw. kaum Bezug auf den ersten Teil genommen und so hatte ich nicht das Gefühl, dass mir etwas Wichtiges an Hintergrundinformationen fehlt.

Merrily Watkins ist Pastorin in ihrer eigenen Gemeinde und alleinerziehende Mutter von ihrer sechzehnjährigen Tochter Jane. Die beiden haben ein sehr gutes Mutter-Tochter Verhältnis. Es wird zwar etwas getrübt, weil die christliche Welt von Merrily mit der spirituellen Welt von Jane kollidiert, dazu noch die Pupertät und falsche Freunde, aber im Grunde sind die Probleme nur oberflächlich, da die Basis stimmt. Merrily lässt Jane genug Freiraum, um sich selbst zu finden und zu experimentieren, weil das Grundvertrauen da ist. Jane nutzt diese Freiheit aus, erkennt allerdings auch ihre Fehler und gibt sie zu.

Diese Familienachterbahnfahrt muß Merrily meistern, während sie in ihrem Beruf extrem gefordert wird und ihren eigenen Weg nicht klar erkennt. Sie wird von ihrem Bischof als Beraterin für spirituelle Grenzfragen, kurz Exorzistin, ernannt. Als erste Frau in diesem Amt hat sie gegen Vorurteile und Vorverurteilungen zu kämpfen. Zudem wird ihr Glaube erschüttert. Natürlich glaubt sie an Gott (das Gute) und Satan (das Böse), aber Geistererscheinungen sind doch ein anderes Kaliber.

In dieser schweren Zeit steht ihr Lol zur Seit. Ein guter Freund - vielleicht auch mehr - , der selber durch den Selbstmord seines Schützlings Moon in eine Sinnkrise gestürzt wird.

Phil Rickman verknüpft diese diversen Handlungsstränge zu einer spannenden Geschichte. Und ja, auch mit hat das Fieber für Marrily Watkins gepackt und ich freue mich auf die Fortsetzungen!
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Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi
Mittwinternacht: Ein Merrily-Watkins-Krimi von Phil Rickman (Taschenbuch - 1. Dezember 2009)
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