Kundenrezensionen


17 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familiäre Alchemie
Wien versinkt im Schnee, es geht auf Weihnachten zu und schließlich am Heiligen Abend werden dem Lemming, Klara und ihrem kleinen Benjamin (schon sieben Monate alt) in Klaras Haus in Ottakring das Gas abgedreht - sprich: dringende Bauarbeiten, die kein Aufschieben dulden - die Weihnachtsente schon im Rohr. Der Lemming - nicht verlegen - weiß sich Rat und nimmt...
Veröffentlicht am 1. April 2009 von Esther

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas zu viel Lärm
Keine Frage, als Slupetzky-Fan haben mich der Stil, die Schreibweise und die detaillierten Beobachtungen und Verwicklungen begeistert.
Das Thema "Lärm" wurde aber übertrieben strapaziert und so ist bei mir streckenweise etwas Langeweile aufgekommen; als beispielsweise die "Ratte" die dreiundsiebzigste Verlängerung der Baustelle verkündet...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von Hannes Winter


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familiäre Alchemie, 1. April 2009
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Wien versinkt im Schnee, es geht auf Weihnachten zu und schließlich am Heiligen Abend werden dem Lemming, Klara und ihrem kleinen Benjamin (schon sieben Monate alt) in Klaras Haus in Ottakring das Gas abgedreht - sprich: dringende Bauarbeiten, die kein Aufschieben dulden - die Weihnachtsente schon im Rohr. Der Lemming - nicht verlegen - weiß sich Rat und nimmt ein weiteres Mal die Hilfe des Schutzengels seines Sohne, die unbekannte Geburtshelferin Angela Lehner in Anspruch und gibt Benjamin in ihre Obhut. Als er diesen gegen Mitternacht - der Heiligabend ist ohnehin gelaufen - abholt, findet er die gute Fee, die Helferin in der Not vergiftet auf ihrem Bett, daneben putzmunter der junge Mann.

Auch Lemming's vierter Fall bleibt in Erwartungen an Humor und munterem Sarkasmus seinen Vorgängern nichts schuldig. Wortwitz und sprachliche Spielereien in Dialog und Betrachtung machen mich Leser gefügig, fordern mir verschmitzes Schmunzeln ab. (Betrachtung über Ähnlichkeiten von Säuglingen und was der Lauda damit zu tun hat - S 179-180 oder jene des Schneefalls in Wien S 69). Die Zeichnung der Charaktere und das Abbild ihres Lebens, Kummers und ihrer Sorgen in Mimik und Körperhaltung machen mich ein wenig sprachlos.

Wie üblich wird ein zweiter Handlungsstrang eingeführt - diesmal ein wenig anders als gewohnt - dessen List, sich in den Roman einzuschmeicheln ausgesprochen gut gelungen ist. Der Lemming ist nicht mehr zum beruflichen Versagen aufgelegt, jetzt ist er Vater. Auch die Polizei hat sich nach Krotznig's Abgang Verstärkung und mit ihr eine Überraschung zugelegt - Bezirksinspektor Polivka. Das zentrale Thema ist eines, das uns jeden Tag und überall begegnet, oft belagert und zumal den Zorn in jedermann weckt - der unsägliche Lärm des Lebens und Strebens. Weniger brutal sind die Todesfälle in Lemming's viertem Fall, und doch viel eindringlicher, treffen unvermutet tief. Zumal plagt die Schuldfrage, zumal die Wut und der Ärger auf ausbleibende Einsicht geschweige denn Reue.

Ein etwas stillerer, ausgesprochen guter vierter Lemming!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas zu viel Lärm, 5. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Keine Frage, als Slupetzky-Fan haben mich der Stil, die Schreibweise und die detaillierten Beobachtungen und Verwicklungen begeistert.
Das Thema "Lärm" wurde aber übertrieben strapaziert und so ist bei mir streckenweise etwas Langeweile aufgekommen; als beispielsweise die "Ratte" die dreiundsiebzigste Verlängerung der Baustelle verkündet.
Auch habe ich etwas weniger "Eselsohren" für "Außergewöhnlich-Sprachliches" bemüht als bei den Vorlemmingen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wortwitz und Wortgewalt, 14. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Wer die bisherigen Lemming Bände gelesen hat, für den wäre es wahrscheinlich verwunderlich, wenn Lemmings Sohn im Krankenhaus, oder im Zuge einer Hausgeburt, oder wenigstens im Rettungswagen, kurz: auf irgendeine quasi mitteleuropäisch durchschnittlich herkömmliche Art zur Welt kommen würde. Tut er natürlich nicht, geht viel verschlungenere Wege des Herrn, um hernach nichtsdestotrotz sich bester Gesundheit und seine Eltern durch seinen Liebreiz zu erfreuen. Mutter Klara, die Tierärztin, und der Lemming sind also immer noch zusammen. Alleine das schon ein Grund, auch den neuen Slupetzky zu lesen, finde ich.
Es passiert genug im Verlauf der Handlung, was des Lemmings mehr als verständlichen Zorn weckt. So heftig manchmal, dass man erstaunt zuschaut welche Energien in dem mitunter durchaus phlegmatischen Loosertypen Leopold Wallisch stecken.
Stilsicher und mit viel Wortwitz baut Stefan Slupetzky eine Handlung auf, die mir in vielen Details schlüssig scheint. Abgesehen von der Raumausstattung eines Tatortes am Ende des Buches, von der ich mir gar nicht vorstellen kann, wie sie so geworden ist, wie sie ist. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet: die wirklich Schlechten ordentlich schwarz, und alle anderen in diversen Wiener Grauschattierungen, ab und zu mit einem Farbklecks versehen.
Durchaus als positiv empfinde ich, dass der Lemming fast das ganze Buch lang weitgehend ohne Polizei auskommt. Eine logische Konsequenz, denn die glaubt ihm ohnehin erst dann, wenn alles ausgesprochen unglaublich wird.
Auch am Ende dieses Falles ist das Böse nicht ausgerottet, und Menschen, die man am liebsten zum Kuckuck wünschen möchte, leben kuckucksgleich weiterhin in allen möglichen Nestern. Aber man schöpft immerhin Hoffnung, dass das Böse immer wieder mal, mit durchaus unlauteren, aber für des Lesers Empfinden befriedigenden Mitteln eines vor den Latz bekommt. Als Lemming Liebhaber wünscht man sich natürlich, dass das bald in einem fünften Band passiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein tolles Buch von Slupetzky, 21. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Wer die vorhergehenden drei Lemmingbücher gelesen hat wird dieses sicher nicht auslassen. Und gut so, denn Slupetzky läßt nicht nach. Im Gegenteil - er wird immer subtiler. Ein sehr gelungenes Buch, eine schöne Reise durch Wien, wunderbar beschriebene Charaktäre und ein gutes Thema, das uns alle nervt nämlich Lärm!!! Außerdem wird der Lemming in dieser Geschichte Papa (so wie Herr Slupetzky beim Schreiben dieses Buches) und somit kommen auch ganz und gar liebliche Klänge in Lemmings vierten Fall. Danke dafür und bitte mehr davon!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von der neuen Geißel der Menschheit, 28. April 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Ein neuer Lemming ist erschienen. Und er ist auch neu, der Lemming. Er ist ein anderer und das hat einen Grund. Die Handlung setzt dort fort, wo der dritte Teil endet: Die beginnende Schwangerschaft Claras im letzten Teil ließ die Fangemeindee gespannt auf den Lemming in der neuen Vaterrolle warten. Und sie steht ihm gut, diese Rolle, auch wenn er und Clara wie alle Jungeltern mit den gleichen Problemen kämpfen: Zu wenig Schlaf zum Beispiel. Doch dieses Schlafdefizit hat nicht nur den kleinen Ben als Ursache. Eine andere Lärmquelle, das stellt sich bald heraus, rückt dem unschuldigen Familenglück auf den Leib. Ebenso wird bald klar, dass auch noch andere Menschen in des Lemming Umfeld unter dem Lärm leiden, und zwar so stark, dass es sich zu einem zentralen Thema des Buches entwickelt, wodurch die tote Freundin zu Beginn beinah in Vergessenheit gerät.
Mit viel Sprachwitz und manchmal melancholischem Humor zeichnet sich Slupetzky in diesem Buch wieder mit einigen Stilblüten aus. Mir hat in diesem Zusammenhang der träge Gedankenfisch besonders gut gefallen (wer das Buch liest, wird verstehen, was ich hier meine). Das Werk insgesamt wirkt sehr ausgereift. Alles passt und sitzt, sowohl sprachlich wie auch von der Stimmung her. Auch die Hinterfotzigkeit wird man nicht vermissen.
Slupetzky hat sich seit demm ersten Lemming vom Newcomer zum Altmeister entwickelt, ohne jedoch altklug zu wirken. Der Lemming jedenfalls wirkt mit seinem kleinen Benjamin und der schönen Clara an seiner Seite jung wie nie zuvor, auch wenn der Autor am Ende schreibt: "der Lemming ist tot", doch das ist eine andere Geschichte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Netter Schreibstil, 20. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Es passiert herzlich wenig und es dauert lang bis der Krimi in Schwung kommt.Es fehlt nur noch der "Mundl" und die Wiener Vorstadt lebt.
Man kann es schon lesen-es hat Stil und Humor,aber so spannend,daß man es in einem Zug ausliest ist es nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Lemming häutet sich, 12. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Zu Beginn von “Lemmings Zorn“ - dem inzwischen vierten Krimi mit Leopold Wallisch alias Lemming - wird Lemming Vater. Das ganze ereignet sich am ersten Mai und Lemming wäre nicht Lemming, wenn alles den gewohnten Lauf der Dinge nehmen würde. Die Entbindung passiert unterwegs, Lemming und seine Klara haben es gerade noch in ein Kloster geschafft und eine ihnen unbekannte Frau - Angela Lehner - fungiert aus der Not heraus als Hebamme. In der Folge wird Angela zur Freundin der Familie und zur geliebten Bezugsperson des neuen Erdbewohners Ben(jamin). Um so größer ist das Entsetzen, als Angela zu Weihnachten auf Ben aufpasst und von Lemming tot aufgefunden wird. Alles deutet auf Selbstmord hin, allein Lemming mag nicht daran zu glauben.

Lemming hat sich seit dem ersten Band der Folge unglaublich entwickelt. Längst hat er die duldvolle Opferrolle abgelegt und spätestens mit der Vaterschaft ist er endgültig gereift. In “Lemmings Zorn“ überkommt ihn einmal nachhaltig so sehr die Rachlust, dass er als blutrünstiger Racheengel kaum mehr zu bremsen ist. Lemming gibt es nicht mehr - er hat sich gehäutet - nun ist er Leopold Wallisch. Sein nunmehr glückliches Familienleben gönnt man dem einstigen Ritter der traurigen Gestalt als Leser von ganzem Herzen.

Der vierte Fall mit Leopold Wallisch unterscheidet sich sehr von seinen drei Vorgängern. Er handelt viel von geplagten Schicksalen und traurigen Existenten mit zerstörtem Leben. Traurig auch, dass sich der inzwischen bestens bekannte und dem Leopold Wallisch stets hilfreiche und wohlgesonnene Unterstützer, der Gerichtsmediziner Bernatzky, in den Ruhestand verabschiedet. Was soll nun aus seinem Mitarbeiter Watzka von der Telefonvermittlumg werden, der stets so sehr an Catarella aus Andrea Camilleris Montalbano-Romanen erinnert hat? Ich freue mich schon auf die Antwort im nächsten Krimi von Stefan Slupetzky: Lemming ist tot - es lebe Leopold Wallisch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Lemming-Style, 8. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Wie gewohnt, in sarkastisch-witziger Manier, geht der Lemming sympathisch auf Problem/Verbrecherjagd und hilft dem Leser schnell sich in einer seiner Marotten wiederzuerkennen...sehr empfehlenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Meisterhaft, 17. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Eben habe ich den vierten Lemming fertig gelesen und bin restlos begeistert. Ich mochte schon die ersten drei Teile sehr gern, aber dieser hier hat mir von allen am besten gefallen. Eine unglaublich tolle Sprache, ein geschickter Handlungsaufbau und eine Spannung, die sich bis zum Ende ständig steigert. Nebenbei noch Wien-Flair und sozialkritische Anklänge. Einfach fantastisch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Der zornige Lemming, 22. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall (Taschenbuch)
Lemmings vierter Fall von Stefan Slupetzky ist wieder ein äußerst gelungener Wien-Krimi.
Der Lemming wird Vater eines liebenswerten Buben namens Benjamin. Doch als die beste Freundin der Familie plötzlich tot von Lemming aufgefunden wird, muß er noch einmal sein kriminalistisches Können unter Beweis stellen.
Schon allein Lemmings Vaterrolle paßt wie die Faust aufs Auge. Einfach köstlich. Auf die Vater-Mutter-Sohn-Beziehung wird sehr schön eingegangen - herzerwärmend. Doch es geht auch anders: wie der Titel verrät kann der Lemming auch richtig wütend werden - zum Leidwesen eines richtigen Wiener "Ungustls". Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.
Wie immer spannend erzählt und gut zu lesen. Das Buch fesselt den Leser bis zum Schluß. Wer die ersten Lemming-Bücher mochte kommt an diesem Werk wohl nicht vorbei. Von mir gibt es auf alle Fälle die volle Punktzahl.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xab038354)

Dieses Produkt

Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall
Lemmings Zorn: Lemmings vierter Fall von Stefan Slupetzky (Taschenbuch - 1. April 2009)
EUR 8,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen