Kundenrezensionen


 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


116 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hunter Teil 4...
Der Band wurde ja vielerorts mit Spannung erwartet und als ich ihn als verspätetes Geburtstagsgeschenk erhielt, war ich sehr gespannt. Auch, weil es schon sehr schnell viele verschiedene Meinungen dazu gab.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick, 8 Jahre zuvor, als David Hunters Familie, Frau und Tochter noch lebten. Kennengelernt hat man Hunter ja im...
Veröffentlicht am 27. März 2011 von Alles_Schwarz

versus
281 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und das soll David Hunter sein?
Mit enormer Spannung habe ich den 4. Teil der David Hunter- Serie von Simon Beckett erwartet. Vorweg sei erwähnt, dass ich die ersten drei Teile alle gelesen bzw. gehört habe, und jedes Mal aufs Neue begeistert und gefesselt war. Eventuell hatte ich auch deswegen sehr hohe Erwartungen an den 4. Teil..der diesen jedoch in keinster Weise gerecht wurde...
Veröffentlicht am 15. März 2011 von Maxwell


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Monster und Polizisten, 19. Januar 2015
Von 
progue - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verwesung: David Hunters 4. Fall (Taschenbuch)
Acht Jahre ist es her, dass David Hunter dabei war, als Jerome Monk sich weigerte zu zeigen, wo sich die Gräber seiner Opfer befanden. Acht Jahre, dass sich bei dem Fluchtversuch Monks, des riesigen Monsters, Terry Connor auszeichnete. Terry und David waren einmal fast befreundet, doch in den letzten Jahren ist viel passiert in Hunters Leben, und so hat er Terry aus den Augen verloren. Und auch Sophie, die psychologische Beraterin der Polizei. Doch plötzlich kommen alle Erinnerungen zurück, genauso wie alte Bekannte und Kollegen. Denn Monk, der mehrfache Mädchenmörder, ist geflohen, und Terry, der sowohl damals als auch heute mitten im Geschehen der Fahndung steht, bringt persönlich eine Warnung vorbei. Denn sowohl Hunter als auch Sophie und andere, die damals an den Ermittlungen beteiligt waren, könnten in Gefahr geraten. Diese Vermutung bestätigt sich kurze Zeit später, als Sophie in ihrer Wohnung überfallen und bewusstlos aufgefunden wird; kurz darauf wird einer der damals beteiligten Forensiker ermordet. Alle Spuren deuten auf den übermenschlich wirkenden Monk, der keine Schmerzen zu kennen scheint und Skrupel gleich gar nicht. Für Hunter und Sophie wird es gefährlich, selbst als sie von Bodyguards bewacht werden - doch dann findet Hunter etwas heraus, das alle ihre Ermittlungen von damals wieder an den Anfang zurückwerfen könnte ...

Simon Beckett hat mit seinen David-Hunter-Romanen einen echten Wurf in der Kriminalliteratur geschafft. Sein Protagonist ist sehr sympathisch; leider manchmal trotz seiner Intelligenz zu gutgläubig und vor allem kann er nicht Nein sagen, was einige Male zu nerven droht. In diesem Fall ging es mir wirklich auf die Hutschnur, wie sehr er sich von Sophie vereinnahmen ließ. Vielleicht liegt es daran, dass sie mir in dem Teil von vor acht Jahren sympathischer gewesen ist, aber hier konnte ich sie einfach nicht ab. Natürlich bekommt man zum Schluss eine Erklärung für ihr gelegentliches dummes Gehabe, aber das ändert nichts daran, dass ich David Hunter so gern einmal am Hals packen und würgen wollte. Lass doch die blöde Kuh in Gefahr geraten!, wollte ich ihm sagen. Wer nicht will, der hat schon! Doch nein, Hunter ist ein Kavalier, immer und jederzeit. Und ist den Leuten, die er als seine Freunde betrachtet, schon zu loyal ergeben. Ok, das gibt's nicht, ich weiß. Aber so manche Sachen waren doch vorhersehbar und das hätte ein Mann mit seinen Erfahrungen auch erkennen können. Den Schluss fand ich (Vorsicht, saudummes Wortspiel!) nicht gerade schlüssig, deshalb und aufgrund der vorher erwähnten Dinge gibt's einen Punkt Abzug.

Fazit: Wie immer spannendes, sehr gut geschriebenes David-Hunter-Abenteuer mit einem nicht gänzlich überzeugenden Ende.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung, 28. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Verwesung: David Hunters 4. Fall (Taschenbuch)
"Verwesung" handelt von einem Fall, zu dem Hunter schon 8 Jahre zuvor gerufen wurde. Vor 8 Jahren war im Moor die Leiche einer jungen Frau gefunden worden. Dieser Mordfall wird dem bereits verurteilten Jerome Monk zugesprochen. Die Leichen der anderen Frauen wurden aber nie gefunden. Aus diesem Grund entschließt sich das Ermittlerteam um Hunter, Sophie Keller, Terry Conners, Bob Roper und Professor Wainwright Monk aus dem Gefängnis zu holen, damit er sie zu den Orten führt, wo die restlichen Leichen begraben sind. Dabei gelingt Monk ein Fluchtversuch, der aber direkt wieder vereitelt wird. In der Gegenwart nun gelingt Monk der Fluchtversuch doch, als er wegen einer vermeintlichen Herzattacke ins Krankenhaus gebracht werden soll. Für das Ermittlerteam stellt sich nun die Frage, ob Jerome Monk sich an ihnen rächen will.
Ich bin ein großer Fan von den Thrillern von Simon Beckett, da er nicht einen normalen Ermittler zu seinem Protagonisten erwählt hat, sondern mit David Hunter einen Forensiker, der sich einem Mordfall von einem ganz anderen Ansatz her nähert. Dies stellt in meinen Augen eine wirkliche Bereicherung dar in einer Fülle von Thrillern, die den Büchermarkt überschwemmen.
Zudem gibt "Verwesung" auch einen Einblick in das Leben von Hunter, als seine Frau und seine Tochter noch lebten und eben auch in den Tag, an dem deren Leben ausgelöscht wurden. Hinzu kommt auch noch eine hochspannender Fall, bei dem mir schon in der Beschreibung des Falles vor 8 Jahren klar wurde, dass man mit Jerome Monk vermutlich den falschen Täter hinter Gittern gebracht hat. Wer nun letztlich der Täter war und wie die einzelnen Personen zusammenhingen war sehr interessant und vor allem bis zum Schluss nicht klar. Bei "Verwesung" wurde aber auch klar, dass Becketts Thriller vor allem davon leben, dass die einzelnen Charaktere detailliert beschrieben werden und dass man über deren Eigenschaften in grandiosen Interaktionen informiert wird. So sind die Szenen, die Sophie Keller, eine ehrgeizige Profilerin, die von der Männerdomäne um Conners noch nicht so recht ernst genommen wird, mit David Hunter sehr intensiv gestaltet und man hat schnell das Gefühl Keller schon ewig zu kennen. Dass Hunter für Sophie Gefühle entwickelte, hat mich etwas gestört, da er sich bei ihr und auch schon bei Jenny Hammond immer für die naheliegenste Frau interessiert, die schließlich immer irgendwie in den Fall verwickelt wird oder sogar ist. Dies ist aber nun ein kleiner Kritikpunkt.
Anosnsten bin ich mit "Verwesung" hochzufrieden, da es sich um einen grandiosen Thriller mit einem grandiosen David Hunter handelt, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat und mehr soll ein Thriller ja auch gar nicht machen. Darum gebe ich 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der vierte und schwächste Teil der "Hunter"-Reihe, 7. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Verwesung: David Hunters 4. Fall (Taschenbuch)
Nun bin ich schon im Besitz der drei Vorgänger-Romane "Kalte Asche", "Chemie des Todes" und "Leichenblässe", also war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Simon Becketts neustes Werk "Verwesung" auf meinem Schreibtisch landet. Warum auch nicht? Die bisherigen Geschichten um den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter haben mich bisher stets gut unterhalten, wenngleich auch nie vorbehaltslos begeistert. Vielleicht kann ja "Verwesung" diesmal den letzten Schritt zur 5-Punkte Wertung machen? Leider nicht.

Zum Inhalt gibt es nicht all zu viel zu sagen: Nach diversen Schicksalsschlägen in vorherigen Bänden ist Doktor David Hunter wieder voll bei der Arbeit: Der forensische Anthropologe wird bei Ermittlungen hinzugezogen, wenn die Polizisten seine Expertise bei der Bestimmung von Todeszeitpunkten, Tatwaffen etc. benötigen. So auch diesmal, als Hunter tief in einem englischen Moor an das Grab einer Frauenleiche gerufen wird: Ein mutmaßliches Opfer des überführten Mörders Jerome Monk. Leider gelingt es dem Team nicht, die restlichen Opfer aufzuspüren und so gerät der Fall in Vergessenheit. Bis Monk 8 Jahre später flieht...

Tja, ließt sich nicht all zu spannend, ist es eigentlich auch nicht. Im Prinzip ist alles beim Alten: David Hunter versucht sein Leben auf die Reihe zu bekommen und hadert mit seiner eigenen Gutmütigkeit, wie immer trifft er auf unfähige oder gemeine Vorgesetzte, wie immer gibt es die attraktive Kollegin, die einen Hauch sexuelle Spannung generiert, wie immer wird einem 2/3 des Buches der Tathergang überdeutlich serviert, nur um dann am Ende doch noch den Plottwist abzuziehen. Was die ersten Male noch pfiffig und kreativ erschien, ist nun leider langsam vorhersehbar. Selbst das ewig-langweilige Schwarz-Weiß-Cover macht wohl keine all zu großen evolutiven Sprünge mehr.

Gibt es denn gar nichts Neues? Na, ein paar Dinge sind dann doch anders. Kommen wir erst zu den erfreulichen Neuerungen: David Hunter lamentiert immernoch mit seiner Vergangenheit, ist aber nicht mehr so penetrant weinerlich wie in manchem Vorgängerband. Endlich! Charaktertiefe und Tragik finde ich eine tolle Sache, aber auf weniger als 400 Seiten immer und immer wieder die gleichen Tiraden? Zum Glück ist Becketts Protagonist nun seelisch etwas stabiler. Das war es dann aber leider auch schon an positiven Neuerungen.
Negativ gibt es vor allem die Abkehr vom "forensischen" Prinzip zu berichten. Früher hat Dr. Hunter tatsächlich noch ermittelt. Er analysierte Spuren, gab (interessante) Weisheiten aus der forensischen Anthropologie zum Besten und hat eben - kurz gesagt - das getan, was Polizisten in einem Krimi eben so tun. In "Verwesung" ist das alles Schnee von Gestern. Zu Beginn darf Hunter kurz mal eine Leiche ausgraben (dabei aber eigentlich auch nur zuschauen), und ab dann versucht er sich eigentlich nur noch leidlich erfolgreich als Seelsorger, Leibwächter und Freizeitkoch.

Hinzu kommt der erstaunlich klischeebehaftete Griff in's Charakterregal, eine im großem und ganzen viel zu gewöhnliche Geschichte und ein Klimax, der einen mit einem verblüfften "Und jetzt?"-Blick auf dem Gesicht zurücklässt. Da rettet auch der gewohnt solide und routinierte Schreib- und Erzählstil von Becketts nicht mehr.

Fazit: Tja, unter dem Strich wirkt "Verwesung" für mich ein bißchen wie Geldschneiderei. Dr. Hunter wird nochmal in den Ring geschickt, aber auf dieses Abenteuer hätte man aus meiner Sicht ruhig verzichten können. Dabei muss man wohlmöglich differenzieren: Für einen Krimifan, der die vorherigen Bände nicht kennt, könnte "Verwesung" durchaus einen Blick wert sein. Hier erhält man einen etwa 400 Seiten starken Ausflug in's englische Moor, welches vielleicht knapp über dem Genre-Durchschnitt liegt. Bettet man "Verwesung" jedoch in die Reihe ein, wird man in seinen Erwartungen vermutlich enttäuscht. Diese Enttäuschung ist letztendlich auch der Grund, wieso ich mich zwischen zwei und drei Sternen schwankend für die schwächere Bewertung entschieden habe. Schade, Herr Beckett, das können Sie doch besser!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "... Eins, zwei, acht - eine unveränderliche Wahrheit ...", 4. März 2011
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
In einem Moor in Dartmoor wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Ermittler vermuten, dass es sich hierbei um die sterblichen Überreste eines der Opfer des Serienmörders Jerome Monk handelt. Dieser ist für den Mord an mehreren jungen Frauen verurteilt worden, weigert sich aber hartnäckig, der Polizei mitzuteilen, wo er die Leichen vergraben hat. Bei den Ermittlungen ist auch der forensische Anthropologe David Hunter beteiligt. Die gefundene Leiche kann wirklich als Opfer von Monk identifiziert werden, da die anderen jedoch nicht auffindbar sind, wird der Fall abgeschlossen. Acht Jahre später erhält David Hunter Besuch seines ehemaligen Freundes Terry Conners. Der Detective informiert ihn darüber, dass Monk aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und warnt ihn. Als er auch noch einen merkwürdigen Anruf von der Psychologin Sophie Keller erhält, die an den damaligen Untersuchungen auch beteiligt war, reist Hunter nach Dartmoor.

Gleich im Prolog ist man wieder mitten in einem David-Hunter-Thriller, denn hier beschreibt Simon Beckett in seiner typisch direkten und sachlichen Art ziemlich ausführlich die unterschiedlichen Verwesungsarten eines Menschen. Ein typischer Einstieg eben bei seinen Thrillern.

In der gewohnten Ich-Form lässt der Autor seinen Protagonisten wieder selbst seine Geschichte erzählen und diese gestaltet sich anfangs ungewohnt spannungsarm und unspektakulär, ist jedoch durchweg kurzweilig geschrieben. Allerdings erfährt man hierbei aber auch einiges über seine Frau Kara und seine kleine Tochter Alice und wie es zu dem Autounfall kam, bei dem Beide starben.

Nachdem die Story in die Gegenwart gewechselt ist, zieht auch die Spannung etwas an, ausschlaggebend ist hier aber auch der Ort des Geschehens. Simon Beckett beschreibt sehr anschaulich Dartmoor und das nahe liegende Moor und der Nebel und die Jahreszeit sorgen dafür, dass durchweg ein etwas beklemmendes Gefühl beim Lesen vorherrscht.
Die Story an sich fand ich jetzt nicht unbedingt ausgefallen oder ungewöhnlich, sondern sie ist in Teilen vorhersehbar und so war für mich der Schuldige schnell ausgemacht. Dennoch hat mich der Thriller gepackt und dies ist dem Schreibstil von Simon Beckett zu verdanken. Dieser ist durchweg flüssig, bildhaft, meist ruhig und unaufgeregt und trotzdem fesselnd.

Auch zeichnet er wieder hervorragende Charaktere, die man schnell klar vor Augen hat, deren Absichten teilweise jedoch im Dunkeln bleiben. So wirken einige etwas undurchsichtig, man ist sich nicht ganz so sicher, welches Ziel sie schlussendlich verfolgen. Und seinen Protagonisten David Hunter beschreibt Simon Beckett wieder sehr einfühlsam und in seinem Handeln nachvollziehbar.

Fazit: Dieses Mal ein eher vorhersehbarer Thriller, der jedoch dank Becketts fesselndem Schreibstil trotz allem packend und meist spannend umgesetzt ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verwesung, 20. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Nach dem ich die drei Vorgänger der David-Hunter-Reihe regelrecht verschlungen habe, stand bei mir fest: den vierten Teil muss ich auch ubedingt lesen!
Beckett entführt uns zu Anfang des Buches in die Sümpfe des Dartmoors, wo eine Leiche gefunden wird. Die Leiche entpuppt sich als die von Tina Williams, die die ganze Zeit lang vermisst wurde. Doch der angebliche Mörder, der gefasst wurde und gestand, wollte den Aufenthaltsort der Leichen nicht verraten. Mithilfe einer Profilerin und einem befreundeten Detektive versucht David Hunter die Leichen der anderen vermissten Mädchen zu finden. Doch die Suche im Moor endet in einer Katastrophe' Als acht Jahre später der damals verurteilte Mörder Jerome Monk aus dem Gefängnis ausbricht, scheit der Albtraum wieder von vorne loszugehen. Die an der damaligen Suche beteiligten Personen kommen plötzlich ums Leben oder werden angegriffen. Hat es viellecht etwas mit den vermissten Mädchen von vor acht Jahren zu tun? Hunter bleibt nichts anderes übrig, als Monk zu finden und vielleicht Licht in die vergangenen Ereignisse zu bringen. Mit der Entdeckung, die er dabei macht, hätte er nie gerechnet'

Das Cover des vierten Teils ist sehr schön gestaltet und passt optimal zu den drei Vorgängern. Ich finde es unheimlich toll, dass diese Reihe die Covergestaltung beibehalten hat, was auch für einen großen Wiedererkennungswert sorgt.

Der Protagonist, der forensische Anthropologe David Hunter, ist sehr sympathisch und kompetent. Es macht unheimlich Spaß ihm bei seinen Arbeiten zu begleiten und dabei auch etwas über den menschlichen Körper zu lernen. Interessant war auch der Einblick in seine Vergangenheit, wobei ein Eindruck davon vermittelt wird, wie Hunter auf den Unfall seiner Frau und Tochter reagiert hat und warum er so geworden ist, wie man ihn in den anderen drei Teilen kennengelernt hat.

Beckett legt in seinem neuesten Werk ein rasantes Tempo vor, er versucht mit seinem Leser zu spielen, indem er Spuren legt und die Handlung spannend und rätselhaft gestaltet. Leider gelingt es ihn in diesem Buch nicht wirklich. Die Handlung ist vorhersehbar und teilweise langweilig. Der Sprachstil ist aber sehr flüssig und angenehm zu lesen. Super fand ich auch die kurzen Kapitel, die einen zum Lesen angeregt haben und mit welchen die Seiten nur so dahinflogen.
Insgesamt muss ich sagen, dass es Beckett dieses Mal nicht gelungen ist mich restlos zu begeistern. Verwesung kann ich zwar empfehlen, hoffe aber, dass das nächste Buch der Reihe (falls es eines geben wird) besser wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchschnitt - leider, 2. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Simon Beckett habe auf dem Thron des Krimikönigs Platz genommen, schreibt die "Welt". Das ist reichlich übertrieben. "Verwesung" ist leider nur Krimi-Durchschnitt, herkömmliche Krimikost, der Autor hat nachgelassen.

Drei Mädchen sind bereits verschwunden (irgendwo im Moor, wie könnte es anders sein) und ein Außenseiter wird beim Überfall auf ein viertes Opfer geschnappt. Der (völlig überzeichnete) monströse "Monk".
Dieser Jerome Monk ist leider nicht in der Lage, die Gräber seiner früheren Opfer im Moor wiederzufinden, eine Suchaktion endet mit einem Fluchtversuch. Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht und nun müssen sich anscheinend alle fürchten, die damals mit ihm zu tun hatten.
Natürlich ist auch David Hunter wieder mit von der Partie, doch auch er bleibt, wie übrigens in den Vorgängerbüchern auch, seltsam blutleer, eine beschriebene Gestalt ohne wahres Leben, er vermag den Leser nicht zu fesseln. War jedoch in den Vorgängerbüchern wenigstens die Handlung noch spannend und gab es am Ende immer eine Überraschung, sodass man die Bücher wegen ihres Geheimnisses schätzen kann, fehlt dies hier nun auch.
Und auch der Prolog wirkt mittlerweile seltsam manieriert, an den Haaren herbeigezogen, aufgesetzt.

Wer Beckett und sein Strickmuster kennt, ahnt sehr schnell, wo die falschen Fährten sind und was wirklich hinter der Sache steckt. Insgesamt bleibt das Täterbild sehr flach und auch seine Motive im Dunkeln. Die Spannung ist mäßig.
Noch ein Buch von Beckett brauche ich dann nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwächer als die Vorgänger......., 23. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Verwesung: David Hunters 4. Fall (Taschenbuch)
Da die Begeisterung über den 4. Fall von David Hunter eher verhalten war, habe ich auf die Taschenbuchausgabe gewartet und mir diese dann auch noch ausgeliehen.
Große Euphorie kam auch bei mir nicht auf, obwohl ich nicht sagen kann, daß mich "Verwesung" gelangweilt hat.
Allerdings wirft dieser Thriller einige Ungereimtheiten auf und gibt inhaltlich auch nicht wirklich viel her.
Das Buch beginnt vor acht Jahren. Der mutmaßliche Serienmörder Monk hat diverse Frauen auf dem Gewissen, doch die Leichen wurden nie gefunden und Monk weigert sich, preiszugeben, wo er diese verscharrt hat. Ein Opfer wird gefunden, doch die anderen bleiben verschwunden.
Nach acht Jahren bricht Monk aus dem Gefängnis aus. Hunter, der damals bei der Suche behilfich war, wird von zwei weiteren Personen, die seinerzeit dem Geschehen beiwohnten, kontaktiert. Ich frage mich jedoch im Nachhinein warum.
Es erscheint alles etwas zu konstruiert und ungereimt. Die Darstellung der Person Monk halte ich für recht mißlungen, man hat den Eindruck, als hätte man es nicht mit einem menschlichen Wesen, sondern eher mit einer Mischung aus Yeti, King Kong und dem Glöckner von Notre Dame zu tun.
Alles in allem recht unspektakulär und wenig raffiniert. Hoffentlich nur ein kleiner Ausrutscher, denn die Vorgänger zeigten, daß Beckett wesentlich mehr kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Laaaaaangweilig, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verwesung: David Hunters 4. Fall (Taschenbuch)
Ich habe bisher alle David Hunter Romane verschlungen und mich entsprechend auf den 4. Roman gefreut.
Aber was soll ich sagen. Das Buch ist von Anfang bis zum Ende langweilig. Die Hauptpersonen sind absolut nervend und
ich musste mich bis zum ende durchquälen. Sorry das war nix!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen naja, 10. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe bis jetzt alle David Hunter Bücher von Simon Beckett gelesen, allerdings war Verwesung eindeutig das schlechteste. Ich habe ziemlich schnell gewusst wer der Böse war und wie es ungefähr enden wird, ziemlich enttäuschend, wenn man Chemie des Todes und Kalte Asche gelesen hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von der Vergangenheit eingeholt!, 2. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Verwesung (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
**********

Vier Frauen hat Monk umgebracht und sie im Moor verschart, nur durch gute Polizeiarbeit konnte er gefunden werden. Die Leichen hatte man nicht entdeckt und nur durch einen Zufall konnte ein Grab gefunden werden. David Hunter wird zu dem Fall hinzugezogen. Terry, ein Bekannter und Leiter der Ermittlungen, hat David empfohlen. Bei den Ermittlungen lernt er die junge Psychologin Sophie Keller kennen, die versuchen will, Gräber ausfindig zu machen.
Als Monk mit dem Fund der ersten Leiche konfrontiert wird, will er sich plötzlich kooperativ zeigen und bietet der Polizei an, sie zu den Gräbern zu führen.
Wahllos streifen sie durch das Moor ohne einen entscheidenden Hinweis von Monk. Nachdem Monk einen Fluchtversuch unternimmt, wird die Suche abgeblasen.
Acht Jahre später bricht Monk aus dem Gefängnis aus. Terry informiert Hunter darüber und plötzlich meldet sich auch Sophie wieder, die ihn um Hilfe bittet.
Als Hunter bei Sophie ankommt, wurde bei ihr eingebrochen und er findet sie verletzt am Boden. Hunter will erst wieder abreisen, wenn er Sophie gut versorgt weiß. Ein Mitarbeiter der damaligen Ermittlung wird in seinem Haus tot aufgefunden und jeder glaubt, dass es Monk war. Mitten in der Nacht bekommt Sophie einen Anruf. Es ist Monk und er weiß, wo sie wohnt.

Meine Meinung:
******************

In diesem Buch geht es mehr um die Geschichte, als um die forensische Tätigkeit von David Hunter. Man erfährt, über den Tod seiner Familie und wie es genau geschehen ist. Damit ist für mich alles gesagt und muss in den nachfolgenden Büchern nicht mehr ausführlich thematisiert werden. Was mir ebenso aufgefallen ist, dass sich Hunter ständig an etwas erinnert fühlt, es aber nicht beschreiben kann und er auf ein Gefühl verweist, als würde es ihm bekannt vorkommen, er es aber nicht einordnen kann.
Dieses Gefühl habe ich jetzt schon in den drei Büchern zuvor gelesen und langsam wirkt diese Beschreibung auf mich langweilig und der Versuch spannend zu wirken schlägt bei mir also fehl.

Weitere zwei Punkte die einen Abzug in der B-Note bedeuten ist die störrische und mir unsympathische Sophie und, dass ich nicht so wirklich etwas mit der Geschichte anfangen konnte. Sie hat mich jetzt nicht so mitgerissen und Spannung ist auch nur bedingt aufgekommen. Dazu hat das Ende auf mich an den Haaren herbeigezogen gewirkt.

Dennoch war das Buch recht flüssig zu lesen und durch verschiedene Wendungen, hat man auch gerne weiter gelesen. Es sind halt die Kleinigkeiten, warum ich das Buch im Nachhinein als eher mittelmäßig betrachte.

So ganz ist der Funke nicht übergesprungen und ich betrachte das Buch als leichte Sommerlektüre ohne dauerhaft im Kopf verankert zu bleiben. Irgendwie hat mir die Spannung gefehlt und auch die paar Momente die actionreich waren, konnten mich ebenfalls nicht so richtig mitreißen. Einzig und allein etwas Mitgefühl hat sich zum Ende hin entwickelt. Mit wem ich es hatte, sag ich aber nicht!

Da ich aber neugierig bin, wie sich die Geschichte um Hunter entwickelt, werde ich dem nachfolgenden Band nochmals eine Chance geben, denn schreiben kann er ja gut der Autor, nur bei diesem Teil hat er mich nicht so in den Bann gezogen. Wir werden sehen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Verwesung: David Hunters 4. Fall
Verwesung: David Hunters 4. Fall von Simon Beckett (Taschenbuch - 1. August 2012)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen