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185 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jesus liebt mich? "HILFE", würde ich denken!
Der Autor von "Jesus liebt mich", David Safier, war mir bereits von seinem ersten Roman "Mieses Karma" bekannt und schon da liebte ich seinen Schreibstil und sein grandioses Ideenreichtum. Auch die TV-Serien, für die er die Drehbücher schrieb, wie etwa "Mein Leben und ich", haben mich immer zum Lachen gebracht.
Demetensprechend hoch waren nun meine...
Veröffentlicht am 11. November 2008 von Daniela Möhrke

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht so gelungen...
... wie Mieses Karma. Wieder ist die Hauptperson eine Frau, die aber, auch wenn sie noch so sympathisch ist, lange nicht so für ihre Geschichte begeistern kann, wie ihre Vorgängerin Kim. Teilweise sind die Gags ganz lustig, aber alles in allem eignet sich dieses Buch weder zum nochmal Lesen, noch zum verschenken.
Veröffentlicht am 2. Juni 2009 von alex.ub


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185 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jesus liebt mich? "HILFE", würde ich denken!, 11. November 2008
Von 
Daniela Möhrke (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Gebundene Ausgabe)
Der Autor von "Jesus liebt mich", David Safier, war mir bereits von seinem ersten Roman "Mieses Karma" bekannt und schon da liebte ich seinen Schreibstil und sein grandioses Ideenreichtum. Auch die TV-Serien, für die er die Drehbücher schrieb, wie etwa "Mein Leben und ich", haben mich immer zum Lachen gebracht.
Demetensprechend hoch waren nun meine Erwartungen an dieses neue Buch - ich hatte schon richtig auf das Erscheinen hingefiebert.
Natürlich wurde ich nicht enttäuscht.

Safiers Humor ist einfach unvergleichlich, seine Ideen brilliant! Was für eine Fantasie muss man doch haben, um sich einen so facettenreichen Plot zu überlegen?!

Marie, eine von allen (auch sich selbst) als recht durchschnittliche Frau mittleren Alters betrachtet, ist die Hauptfigur in diesem Roman. Alles beginnt damit, dass sie ihren langjährigen Freund Sven unbedingt in der Kirche heiraten möchte (Von einem wirklichen Glauben ist bei ihr eigentlich nichts zu erkennen, aber haben Kirchen nicht ein tolles Flair? Das denkt sich jedenfalls Marie!). Vorm Traualtar jedoch kommt ihr der Gedanke, dass dies wohl doch nicht das Wahre ist und so kommen ihr nicht die erwarteten Wörtchen "Ja ich will" über die Lippen. Die Hochzeit ist geplatzt und Marie zieht erstmal wieder bei ihrem Vater im alten Kinderzimmer ein. Zu allem Überfluss hat er neuerdings eine Freundin, die jünger als Marie selbst ist und zudem ist die Decke in Maries Zimmer undicht. Das hört sich schon alles nicht berauschend an. Noch am selben Tag kommt ein Mann vorbei, der die Decke reparieren soll und man mag es nicht glauben, aber Marie ist sofort von seiner Erscheinung gebannt. Nur stellt sich heraus, dass dieser Mann ein ziemlicher merkwürdiger Kerl ist, der auch noch behauptet Jesus zu sein. Stellt sich die Frage, wer verrückt ist: Marie oder er?

Daraus entspinnt der Autor eine köstliche Geschichte über Liebe und Freundschaft, Skurriles und alltägliche Probleme. Obwohl diese Geschichte eigentlich undenkbar ist, wirkt sie doch nie überzogen und man kann herrlich mit den Figuren mitfiebern. Ab und zu wird es sogar richtig gefühlvoll zwischen Marie und Jesus, aber auch zwischen ihr und Mitgliedern ihrer Familie (etwa ihrer kranken Schwester Kata, die trotzdem einen Humor für 10 Leute hat) oder ihren Eltern, mit denen sonst auch nicht immer alles glatt läuft. Da kann man sogar ein zwei Tränchen verdrücken, um dann auf der nächsten seite wieder einen Lachanfall zu bekommen. Besonders auf die Gespräche Jesus' mit Marie kann man sich auf jeden Fall sehr freuen, denn diese sind gespickt mit einem Humor, wie man ihn selten erlebt.

Das Buch deckt buchstäblich die komplette Palette an Gefühlen ab, die beim Leser ausgelöst werden können. Mal lacht man, dann trauert man mit, plötzlich wird es unglaublich spannend und dann kommt wieder so ein Wohlfühlmoment, zu dem man am liebsten die Zeit anhalten würde.

Mir hat dieses Buch unglaublich viel Freude bereitet. Es lässt sich sehr gut lesen und ist sprachlich trotzdem gekonnt umgesetzt. Dieser Autor muss unbedingt mehr schreiben, denn ich glaube, davon kann ich nie genug bekommen.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amen und Halleluja! ;-), 31. Oktober 2008
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Gebundene Ausgabe)
Marie glaubt ihren Ohren nicht, als ihr neuer Schwarm, der Zimmermann Joshua, ihr verkündet, dass er eigentlich Jesus ist und auf der Erde ist, um diese zu retten. Sie denkt, er wolle sie nur veräppeln und glaubt an Betrug, doch nach und nach zeigt Jesus ihr, dass er "echt" ist.

Es ist witzig, zu lesen, dass Marie mit Jesus Salsa tanzen geht, dass er nicht weiß, was gute Musik ist und dass er natürlich auch keine Schauspieler kennt. Obwohl Jesus ja der Bibel nach ein sehr intelligenter Mann war, würde er in der heutigen Zeit natürlich sehr "altertümlich" rüberkommen und sicher als etwas dümmlich zu bezeichnen sein. Logisch, denn mit der heutigen Technik und dem ganzen Kram hätte er ja nix am Hut. Und genau das macht viele Situationen in diesem Buch so urkomisch.

Aber kennt Jesus denn die Liebe? Und vor allem: Darf er diese leben?

Und was passiert auf der Welt, wenn das jüngste Gericht ansteht?

Zum Glück muss man nicht gerade bibelerfahren sein, um den Sinn hinter diesem Buch zu verstehen. Es reicht, ein wenig in sich selber hineinzuschauen um die Moral am Ende des Buches zu erkennen.

Wieder einmal hat David Safier es verstanden, ein lustiges Buch zu schreiben, in welchem mehr steckt als nur Slapstick. Erwähnenswert ist auch hier wieder die Empathie des Autors, mit der es ihm gelingt, in den Körper und vor allem in die Gedankenwelt einer Frau zu schlüpfen. Auch wunderschön sind die in dem Buch vorhandenen Comic-Zeichnungen von Ulf K., die in dem Buch von Kata, der Schwester von Marie, gezeichnet werden.

Von der Thematik her hat mir das "Miese Karma" des Autors allerdings einen klitzekleinen Tacken besser gefallen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jesus würde von ganzem herzen lachen, 26. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Gebundene Ausgabe)
wenn er dieses buch lesen würde. denn er hat humor. sicher ärgern sich sehr enge, fromme christen wieder an einem solchen buch. aber was soll's, es wäre eine gelegenheit ihre manchmal so angespannten gesichtszüge erlöster aussehen zu lassen.

das buch ist nicht nur lustig, denn im gegensatz zu "mieses karma", regt es die leserschaft an, sich gedanken über die eigene religiosität, über bestimmte (gottes)bilder zu machen. vielleicht diese einmal zu überarbeiten oder altes über bord zu werden. das eigene denken anzuregen und dabei nicht ins moralisieren zu kommen, das ist david safier mit diesem buch mit einer engelhaften leichtigkeit gelungen.

ein gutes, wertvolles buch.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das jüngste Gericht naht, 3. November 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Gebundene Ausgabe)
Stellen Sie sich vor, dass das Jüngste Gericht naht und Gut (Gott) und Böse (Satan, zeitweilig in der Gestalt von George Clooney) nach vorheriger Absprache sich in Stellung zu bringen versuchen. Gott schickt wieder Jesus auf die Erde, der als Dachdecker auf Marie trifft und die sich auf der Stelle in ihn verliebt. Marie hat derzeit etwas Probleme mit ihrem Gewicht (kämpft gegen die "7"), ihrem Freund (sie antwortet auf die Frage aller Fragen vorm Altar mit "Nein"), ihrem Vater (hat sich via Internet in eine blutjunge Weißrussin mit Kind verliebt), ihrem Pfarrer (entpuppt sich als Mensch gewordener Erzengel Gabriel, der sich im Übrigen in Marie's Mutter verliebt hat) und ihrer Schwester (ist auch ihre beste Freundin und leidet an einem Gehirntumor). Und nun soll sie Jesus helfen, die Menschen auf das Jüngste Gericht vorzubereiten.

Wer David Safier's Erstlingsroman "Mieses Karma" gelesen hat, hat bereits eine Ahnung, was ihn in "Jesus liebt mich" erwartet, nämlich ein unglaubliches Feuerwerk an Skurilitäten sowie absurden und unglaublich komischen Situationen, jede Menge Wort- und Sprachwitz von platt bis feinsinnig. Ich jedenfalls musste immer wieder lauthals lachen, weil viele dieser Situationen, in die Marie rein- und auch wieder rausstolpert einfach so unglaublich abgefahren sind.

Und trotz allem ist das Buch nicht nur Slapstik, sondern spielt auf überaus amüsante Weise mit dem durchaus nachdenkenwerten Gedanken "Was wäre, wenn Jesus heute wieder auf Erden wandeln würde". So weicht das eine oder andere mal auch das Lachen einem nachdenklichen Grübeln - wie z.B. als Jesus in einer Pizzeria einen stadtbekannten Obdachlosen zum Brot- bzw. Pizzateilen einläd und diesen dazu bringt zu erzählen, wieso er obdachlos geworden ist.

Einen besonderen Reiz zieht "Jesus liebt mich" auch aus der Person der an einem Hirntumor leidenden Schwester von Marie, die als Cartoonzeichnerin viele Lebensweisheiten auf den Punkt bringt. Die Cartoons sind Bestandteil dieses Buches und für sich absolut liebenswert und gelungen.

Ich finde es schwer, dieses Buch mit "Mieses Karma" zu vergleichen - auch wenn beiden gemein ist, dass die Grundhandlung vollkommen absurd und skurril ist. Es ist schon ein etwas unterschiedlicher Stil, den David Safier in "Jesus liebt mich" gewählt hat und sicherlich wird die Handlung an sich die Rufe nach Blasphemie - ähnlich wie bei Monty Python's "Das Leben des Brian" - aufkommen lassen. Doch wer versteht, auch in religiösen Dingen, mit einem sehr eigenen und durchaus anarchischen Humor umzugehen, der wird aufs reichlichste entschädigt.

Für mich ist "Jesus liebt mich" ein absolutes Lesehighlight und mindestens 5 Sterne wert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoher Unterhaltungswert, 3. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch eigentlich nur lesen wollen, weil ich selbst seit 20 Jahren mit einem Zimmermann verheiratet bin, ich allerdings noch niemals auch nur annähernd auf die Idee gakommen bin, eben dieser könnte gar der Messias sein. - Allerdings sind sie schon eine ganz besondere Sorte Mensch, diese Zimmermänner!
Das Buch hat meine Bedürfnisse gut unterhalten zu werden, mehr als erfüllt. Der Autor Safier hat in einer herrlich humorigen Art die Vorstellung von der Rückkehr Jesu auf die Erde geschildert und sie phantastisch der heutigen Zeit angepasst.
Obwohl ich kein tief religiöser Mensch bin, würde es mich erfreuen, wenn möglichst vielen Menschen mit dem Buch sogar der Zugang zur Bibel, mit ihren sehr sehr interessanten Geschichten gegeben würde. Auch ein durchaus immer noch zeitgemäßes Buch, mit hohem Unterhaltungswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Hörbuch ist absolut empfehlenswert, 21. April 2011
Von 
Mario (Heroldsberg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Audio CD)
Selten hab ich ein so gut gesprochenes Hörbuch im CD-Spieler gehabt. Die Stimme von Anna Thalbach passt extrem gut auf Marie und man möchte die Sprecherin zwischendrin einfach nur drücken, so nett kommt das rüber. Zwischendrin spricht die dt. Syncronstimme von Georg Cloney - das passt irgendwie auch gut dazu. Die Story selbst ist sehr humorvoll, kurzweilig und durchaus auch ungewöhnlich, wie man es von Safier ja kennt. Mein wirklich einziger und heftiger Kritikpunkt ist, dass nach vier CDs schon Schluss war. Anna Thalbach könnte man irgendwie ewig zuhören....
Wer Humor mag und gerne im Auto hört, dem sei Jesus liebt mich wärmstens ans Herz gelegt!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht so gelungen..., 2. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Gebundene Ausgabe)
... wie Mieses Karma. Wieder ist die Hauptperson eine Frau, die aber, auch wenn sie noch so sympathisch ist, lange nicht so für ihre Geschichte begeistern kann, wie ihre Vorgängerin Kim. Teilweise sind die Gags ganz lustig, aber alles in allem eignet sich dieses Buch weder zum nochmal Lesen, noch zum verschenken.
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33 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Apokalypse oder die Tortenschlacht der abgedroschenen Klischees, 2. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Gebundene Ausgabe)
Mit einem ähnlichen Background ausgestattet wie Tommy Jaud, bestellt Gabriel Safier den gleichen literarischen Acker wie dieser. Nachdem er sich für seinen Erstling in die okkulte Welt der Karmen und Pseudowissenschaften verstieg, lässt er in "Jesus liebt mich" alles Obskure hinter sich und holt sich höchstgöttliche Hilfe an den Schreibtisch. Die ersten paar Kapitel lesen sich flockig weg und fallen ob der (beinahe schon übertrieben...) hohen Gagdichte auf, beinahe jede Situation, jedes gesprochene Wort präsentiert sich originell bis lustig. Und das obwohl weder der Ausgangsplot noch die Konzeption der Hauptfiguren aufregend neu sind, der Autor versteht es einfach seine auch "alten Hüte" schmissig, kurzweilig, ja gut zu verkaufen.

So geht Gabriel Safier auch bei weitem nicht so früh und schnell die Puste aus wie Tommy Jaud aber ab dem zweiten Drittel wird das Pulver bedenklich prohibitioniert... das Tempo versandet, die Gags werden rar, die Handlung verflacht, ja blutet aus. Das liegt vor allem daran, dass Safier, um nicht den Zorn so facettenreicher Sittenwächter wie kirchlicher Würdenträger & Co. auf sich zu ziehen, damit beginnt einen politisch korrekten Hürdenlauf, um nicht zu sagen Eiertanz, aufzuführen. Zwar lässt er keine der brisanten und bisher ungelösten, da unbeantwortbaren Glaubensfragen unbenannt. Doch statt, wie zu Anfang seines Buches, mit Kodderschnauze und relativ wenig Respekt diese einfach ebenso mutig wie unbekümmert zu beantworten, umschifft er genau diese Antworten mal recht logisch, mal relativ elegant, in der Summe aber feige und ab einem gewissen Punkt vorherseh- und sagbar. Dieser Umstand führt unweigerlich dazu, dass der Autor seinem höchsteigen erdachten Plot wie einem wackeligen Eselskarren auf Schleuderkurs im Gefälle die Handbremse ein paar Raster zu fest anzieht, und diesen von nun an hinter sich herziehen muss, mit Maulkorb, Scheuklappen und handbremslichen Fussfesseln versehen zur Unkenntlichkeit wie Unbeweglichkeit verdammt. Zwischenzeitlich wechselt Safier dann auch komplett den Stil ganz weg vom satirisch Humoresken hin zum versachlichten Erzählen, nur um keineswegs anzuecken. Da ja nicht stattfindet was nicht sein darf ist das finale letzte Drittel nur noch schales Abwasser. In wenigen, erschreckend uninspiriert ausgeschmückten Sätzen wird die Apokalyse abgehandelt um nicht zu sagen abgekanzelt, es passiert nichts Unerwartetes mehr, Biss, Witz und Würze hat die Erzählung da längst schon eingebüßt. Kurz vor Ende greift der Autor zwar noch einmal ein paar seiner erfrischenden sprachlichen Stilelemente vom Beginn der Geschichte auf, so dass Esprit und Witz nochmals aufflackern, doch am faden Beigeschmack ändert das dann auch nichts mehr.

Wie so häufig vermochte auch Safier es nicht, seine recht gute Ausgangsidee in der zunächst umgesetzten Form konsequent zu Ende zu bringen. Wenn Jesus liebt, dann dieses Buch sicher nicht vorbehaltlos- AMEN!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Idee, 6. November 2008
Von 
C. Steger "Chriz" (Erlangen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Gebundene Ausgabe)
Derjenige, der erwartet, sich auf jeder Seite mindestens einmal "schlapp zu lachen", ist nicht im richtigen Genre. Das Buch ist meiner Meinung nach durchschnittlich witzig, enthält allerdings doch einige "Brüller".
Weniger der Witz, sonder eher die geniale Idee, die realistische und durchdachte Betrachtung der Handlung sind genial. Sehr oft habe ich mich dann doch beim Philosophieren erwischt. Deshalb von mir 4 Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinlich und platt, 3. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jesus liebt mich (Audio CD)
Nachdem mir unzählige Menschen erzählt haben, wie toll doch David Safier und vor allem wie unglaublich lustig doch sein Buch "Jesus liebt mich" sei, habe ich mich für den Kauf des Hörbuches entschlossen. Ein Fehler, wie ich recht rasch merken musste, da mein Humor offenbar anders gelagert ist als bei den vielen Safier-Fans. Zu Beginn habe ich wenigstens nur die Augenbrauen hochgezogen und mir des öfteren ein "hää?!" gedacht. Desto länger ich jedoch in das Hörbuch hinein gehört habe, desto fassungsloser und kopfschüttelnder wurde ich. Platte Wortspiele, eine dahinplätschernde Handlung, ständig ein gekünsteltes "ich-will-jetzt-mal-voll-witzig-sein" - kurz: eine nichtssagende, banale, krampfhaft aufgesetzte Geschichte. Ich empfand dieses Buch nicht als Unterhaltungsroman, sondern als platt und seicht.

--
Nachtrag:
Safiers erstes Buch - Mieses Karma - wurde mir von Bekannten über Monate hinweg regelrecht aufgezwungen. Da ich von "Jesus liebt mich" trotz der weit verbreiteten Lobeshymnen vorsichtig formuliert nicht gerade begeistert war, bedurfte es außerordentlich vieler "na, hast du Mieses Karma jetzt endlich gelesen?!"-Nachfragen, bis ich mich wirklich durchringen konnte, "Mieses Karma" zur Hand zu nehmen. Sehr zu meiner eigenen Überraschung ist "Mieses Karma" im Gegensatz zu "Jesus liebt mich" wirklich sehr schräg, originell, meist lustig sowie flott und eingängig zu lesen. Selbstironie inklusive.
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Jesus liebt mich
Jesus liebt mich von David Safier (Taschenbuch - 2. November 2009)
EUR 8,99
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