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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr bewegend
Petra Hammesfahr hat eine Art zu schreiben, die ich persönlich als sehr fließend und angenehm empfinde.
In einer dörflichen Gegend mit hunderten von familiären und sonstigen Beziehungen verschwinden im Laufe der Jahre mehrere junge Mädchen. Schnell wird ein Sündenbock gefunden. Ben, geistig zurück geblieben und des Nachts...
Veröffentlicht am 6. Juni 2006 von Steine 22

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles in allem ein lesenswertes Buch.
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich einen spannenden Psychothriller der klassichen Art erwartet habe. In dieser Hinsicht wurde ich ein wenig enttäuscht. M. E. handelt es sich bei diesem Buch mehr um einen Appell zum besseren Verständnis von und für geistig Behinderte und der Krimi gerät ein wenig in den Hintergrund. Dies bedeutet nicht,...
Am 6. März 2000 veröffentlicht


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr bewegend, 6. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Taschenbuch)
Petra Hammesfahr hat eine Art zu schreiben, die ich persönlich als sehr fließend und angenehm empfinde.
In einer dörflichen Gegend mit hunderten von familiären und sonstigen Beziehungen verschwinden im Laufe der Jahre mehrere junge Mädchen. Schnell wird ein Sündenbock gefunden. Ben, geistig zurück geblieben und des Nachts streunend, scheint er der Täter zu sein. Nur Trude, seine Mutter ist auf seiner Seite, obwohl sie einige schrecklich Entdeckungen macht, die auch sie zum Grübeln bringen. Sehr bewegt haben mich die Gedanken der Mutter, die mit aller Kraft leugnet, was doch so eindeutig zu sein scheint. War es wirklich Ben? Diese Frage stellte ich mir ständig neu. Klar war er es. Oder doch nicht?
Einen Punkt Abzug wegen der Fülle an Personen, die einem manchmal wirklich zum Verzweifeln gebracht hat, trotz der Liste am Anfang des Buches. Kurz: Nicht immer einfach zu lesen, aber mitreißend und spannend bis zum Schluss!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alles in allem ein lesenswertes Buch., 6. März 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich einen spannenden Psychothriller der klassichen Art erwartet habe. In dieser Hinsicht wurde ich ein wenig enttäuscht. M. E. handelt es sich bei diesem Buch mehr um einen Appell zum besseren Verständnis von und für geistig Behinderte und der Krimi gerät ein wenig in den Hintergrund. Dies bedeutet nicht, daß keine Spannung aufgebaut wird, vor allem zum Ende hin ist man gespannt wie ein Flitzebogen und das relativ überraschende Ende läßt auf eine gut durchdachte Story schließen. Besonders für die Beschreibung des Ben und der ihm nahestehenden Personen kann ich nur mein Lob an die Autorin weitergeben. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und hat in mir viele unterschiedliche Gefühle hervorgerufen. Etwas verwirrend waren die vielen Personen, die Verhältnisse untereinander und die häufigen Zeitprünge. Trotzdem empfehlenswert.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant geschrieben - ...., 11. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
... wie man es von Petra Hammesfahr kennt.
Die Geschichte des behinderten Ben, der durch das vermeintliche Beschützen seiner Mutter und die hilflosen Prügel seines Vaters kaum eine Chance auf ein erträgliches Leben bekommt und dann auch noch in den Verdacht gerät, ein Serienmörder zu sein...
Wie immer spannend von Anfang bis Ende. Ich habe dieses Buch 'verschlungen' und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Zum Schluß noch ein kleiner Tipp: Es gibt zwar eine Fortsetzung zu diesem Buch, aber solltet Ihr Euch entschließen, 'Der Puppengräber' zu kaufen, dann wartet mit dem Aufstöbern der Fortsetzung so lange, bis Ihr dieses Buch zu Ende gelesen habt, denn sonst ist die Spannung nicht mehr ganz so groß...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Ende, 27. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
Als ich den "gläsernen Himmel" von Petra Hammesfahr gelesen hatte, dachte ich, dass ich mit dieser Autorin nicht viel anfangen kann. Nur durch Zufall kam ich an den "Puppengräber". Dieser Buch fesselte mich von der ersten bis zur letzten Sekunde. Es ist ein Buch, das einen nachts wieder aus dem Bett aufstehen lässt, um es zu Ende lesen zu können!
Die einzelnen Beziehungen der Dorfbewohner untereinander sind für das Dorfleben realistisch und damit auch für den Leser nachvollziehbar. Durch die vielen "Internas" bekommt man zu jeder Person in der Handlung einen hautnahen Bezug. Es interessiert einen plötzlich, was aus den Personen wird. Und bis zum Schluss ist unklar, wer nun der Mörder ist und das ist für mich das wesentliche an einem Krimi.
Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, habe ich mir sofort "Lukkas Erbe" bestellt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superspannendes Buch mit Suchtgefahr!!!, 28. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
Ich habe das Buch quasi in eimem Rutsch' gelesen; das beste Buch seit Monaten für mich. Toll finde ich den steten Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Mit der Zeit bekommt man einen Einblick in die Strukturen des kleinen Dorfes, in welchem die Geschichte spielt.

Die vielen handelnden Personen und deren Beziehungen zueinander finde ich zwar auch ein wenig anstrengend, aber auch sehr realistisch und somit auch wichtig für das Buch; aber keine Angst, man kapiert schon alles. Am Anfang des Buches steht ein ausführliches Personenregister, in welchem ich auch immer wieder nachgeschlagen habe.

Zur Story: Die Beschreibungen des geistig behinderten Ben und insbesondere seine Versuche, seinen Mitmenschen etwas mitzuteilen, sind schon recht bedrückend. Die Geschichte berührt wirklich, was m.E. eher selten ist. Hinzu kommen das Verschwinden mehrerer Mädchen, unausgesprochene Wahrheiten innerhalb der Dorfgemeinschaft, Missgunst und alles, was zu finden ist, wenn mehrere Menschen zusammen leben.

Super spannendes Buch bis zur letzten Seite; wärmstens zu empfehlen!!!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zuviel des Guten, 30. Mai 2003
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
Das Buch beginnt mit einer Auflistung der "Besetzung", die man während des Lesens auch bitter nötig hat. Ein kleines Dorf, in dem alle miteinander verwandt und verschwägert sind und jeder mit jedem mal was hatte. Fünfzig Jahre Geschichte, in denen heftig hin und her gesprungen wird und leicht die Übersicht verloren geht. Die Figuren sind auch nicht leicht auseinander zu halten, weil keine generationsbedingten Vornamenwechsel stattfinden - in den achtziger Jahren hieß kaum ein Jugendlicher mehr Dieter oder Albert mit Vornamen, da stelle ich mir einen Fünfzigjährigen vor. So viel zur Struktur.
In diesem besagten kleinen Dorf verschwinden Mädchen und junge Frauen. Mehrere Täter kommen in Frage, immer auch der geistig behinderte Ben, der aber harmlos ist. Oder vielleicht doch nicht? Ben macht alles nach, was ihm gezeigt wird. Seine Mutter tötet ein Huhn für die Suppe und er tut es ihr gleich. Für ihn ist richtig und falsch nicht zu verstehen, genausowenig dass er Dinge nicht tun darf, die allen anderen erlaubt sind. So könnte es sein, dass er einmal einen Mord beobachtet hat und nun einfach nachahmt. Es wird nicht näher darauf eingegangen, warum er das tun sollte.
Die eigentliche Familiengeschichte ist sehr gut beschrieben: Der innere Zwiespalt der Eltern, der sich bei der Mutter in einem verzweifelten Beschützermechanismus äußert und beim Vater in einem nicht minder verzweifelten und hilflosen Erziehungsversuch. Die Scham der Familie, einen behinderten Sohn zu haben, mit dem man sich nicht an die Öffentlichkeit traut. Die Gehässigkeit der Mitmenschen. Das ist aber auch schon der beste Teil des Buches. Die Frage mehrerer recht detailliert beschriebener geheimnisvolle Aspekte, wie z.B. die mit eingeritzten Zeichen versehenen Kartoffeln, wird nicht gelöst. Die Erzählperspektive der ermittelnden Kommissarin, die ihrer eigenen Aussage zufolge gar nicht so viele Details aus der Vergangenheit erfährt, ist nicht sehr glücklich gewählt. Man kann sich bereits in der Mitte des Romans denken, wer der wirkliche Mörder ist. Und ausserdem werden "so gerade rechtzeitig" noch ein paar Erklärungen eingeflochten, warum Ben so und nicht anders reagiert, dass die Autorin selbst den Überblick verloren zu haben scheint und nachträglich Ergänzungen und Korrekturen einbauen musste. Und dass in einem kleinen Dorf mit schätzungsweise 500 Einwohnern innerhalb einer überschaubaren Zeitspanne mehrere Mädchen spurlos verschwinden und damit niemand, nicht einmal die Eltern, zur Polizei geht, ist einfach unglaubwürdig. Zu viel Spekulation, zu ungenaue Einblicke in Bens Seelenleben und zu viele Charaktere kosten zwei Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss, 5. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
"Der Puppengräber" ist das erste Buch, das ich von Petra Hammesfahr gelesen habe - und seitdem habe ich jedes bisher von ihr veröffentlichte Buch gelesen. Es hat mich so gefesselt und neugierig auf ihre anderen Bücher gemacht, dass ich es absolut empfehlen kann. Die Verfilmung habe ich auch bereits gesehen, allerdings ist davon eher abzuraten. Zumindest, wenn man das Buch vorher gelesen hat. Aber das ist wahrscheinlich bei jeder Buchverfilmung so...
Zum Inhalt: Es ist traurig, aber auch leider wahr, dass Behinderte schnell in die Schußlinie geraten.
War es Ben? Oder sind das nur böse Vorurteile? Ja, das müßt Ihr selbst herausfinden. Deshalb: Unbedingt lesen und mit der Fortsetzung "Lukkas Erbe" die Geschichte "rund machen"!
Für den Punkt (wie es bei einer anderen Rezession bereits geschrieben wurde), dass soviele Personen zur Sprache kommen und man öfter mal einen Blick auf die Personenauflistung am Anfang des Buches werfen muss, einen Stern Abzug.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein rundum gelungenes Werk, 8. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
Das Buch "Der Puppengräber" hält der gesamten Erzählung über einen roten Spannungsfaden, der es unmöglich macht, das Buch ungelesen beiseite zu legen; Fragen wie: Wann schlägt der Kinderschänder wieder zu, inwieweit ist der geistig behinderte Ben in die Ereignisse involviert..... Ben`s Wesen wird detailiert ergründet: vom sanften Lamm bis zum, seinem Körperbau entsprechend, gewaltig monströsen Wesen,werden alle Facetten seines doch auch irgendwie unergründbaren Wesens dargestellt. Die Autorin hält sich aber immer noch einen Bereich bei Ben offen, der für den Leser im Dunkeln bleibt; das macht auch Ben`s Behinderung aus und für diese "Rolle" so interessant: Er kann nicht verbal zum Ausdruck bringen was er sieht und empfindet. Er äußert sich durch seine Verhaltensweisen. Der Leser wird angeregt, diese für sich zu interpretieren. Fazit: Ein Teil Ben`s bleibt für alle im verborgegenen. In diesem Punkt kann der Leser sich in den Roman eindenken, da es ihm genauso ergeht wie den anderen Romanfiguren. Der Roman verbindet auf sehr eindruckvolle Weise Schicksal, Krimi und Psychothriller. Beim Lesen steht man unter Dauerspannung.Daher spricht dieser Roman auch ein breites Leserspektrum an.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu viel gegraben, 8. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
Ich war hin- und hergerissen, was ich nun von dem Roman halten soll. Auf der einen Seite konnte ich irgendwie nicht aufhören zu lesen, auf der anderen Seite verursachte es mir Qualen, weil es sich schwer liest. Die handelnden Personen sind entschieden zu viel, da hilft auch die Personenliste nicht mehr. Wahrscheinlich waren alle mehr oder weniger miteinander versippt und verschwägert, wie das auf dem Dorfe halt so ist. Mit Vorurteilen bombardiert wird auch der geistig behinderte Ben und seine Familie. Ich muss zugeben, dass ich Ben unheimlich fand und ihm irgendwann durchaus die Morde zutraute. Ermordet gefunden wurden nämlich Mädchen und da liegt es natürlich am nächsten, den Behinderten zu verdächtigen. Wenn man Hammesfahrs verschlungenen Wegen folgt, erhält man ein großes Sittengemälde der letzten fünfzig Jahre in Deutschland, schon deshalb lohnt es sich. Aber es ist nicht einfacher Stoff zum nebenher lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannendes Buch mit "Open - End", 24. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Puppengräber (Allemand) (Taschenbuch)
Petra Hammesfahr schafft es , den Leser förmlich an dieses Buch zu fesseln.Der Spannungsbogen ist vorhanden und zwingt zum Weiterlesen.Die einzelnen Charaktere werden von ihr hervorragend herausgearbeitet,besonders der von Ben.Man fiebert dem Ende und der Auflösung entgegen- nur leider vergeblich.Das Ende ist insofern entäuschend, dass viele Fragen offen bleiben und nicht eindeutig aufgeklärt werden.Ein Trost ist der an dieses Werk anknüpfende Roman "Lukkas Erbe" von Hammesfahr,der sich mit diesen offenen Fragen beschäftigt.Vielleicht hätte die Autorin aus diesen 2 Romanen besser einen plausiblen gemacht.
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Der Puppengräber / Lukkas Erbe
Der Puppengräber / Lukkas Erbe von Petra Hammesfahr (Taschenbuch - 2. Januar 2008)
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