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183 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahrhaft wunderbare Trilogie
Ehe Bernard Cornwell diese Trilogie verfasste machte er sich einen Namen als BBC-Reporter. Die Notwendigkeit der sehr genauen Recherche hat er in dieser Trilogie mitgenommen. Wenn auch historisch belegbare Aufzeichnungen über Arthur selbst fehlen, so gibt es doch eine Menge geschichtliches Wissen das Cornwell wunderbar in dieses Werk einbaut.
Diese Trilogie...
Veröffentlicht am 8. August 2003 von R.S.

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas langweilig
Wenn ich an den Winterkönig zurückdenke, dann fällt mir als erstes ein Wort ein: Langatmig! Die Geschichte ist für meinen Geschmack viel zu sehr in die Länge gezogen, um interessant zu sein. Zudem blieben mir die Personen, bis auf einige Ausnahmen abgesehen, einfach zu blass und uninteressant. Dagegen werden Kämpfe und Kriegsszenen viel zu...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2011 von Krümel


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183 von 185 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahrhaft wunderbare Trilogie, 8. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Taschenbuch)
Ehe Bernard Cornwell diese Trilogie verfasste machte er sich einen Namen als BBC-Reporter. Die Notwendigkeit der sehr genauen Recherche hat er in dieser Trilogie mitgenommen. Wenn auch historisch belegbare Aufzeichnungen über Arthur selbst fehlen, so gibt es doch eine Menge geschichtliches Wissen das Cornwell wunderbar in dieses Werk einbaut.
Diese Trilogie erzählt die Geschichte Arthurs ganz anders als wir es aus der Legende kennen. Arthur hat seine Schwächen, Merlin ist "nur" ein Druide, Guinevere ist eine Frau mit überragender Intelligenz, die aus ihrer Rolle ausbrechen möchte und Lancelot ist ein narzisstischer Feigling. Die wichtigsten beiden Punkte bei den handelnden Personen jedoch sind, dass einerseits jede der Hauptfiguren mit einer schier unglaublichen Tiefe ausgestattet ist; und praktisch jede von ihnen eine Veränderung im Laufe ihres Lebens durchmacht. Bezogen auf die Charakterentwicklung ist Cornwell in Gebiete vorgestoßen, die selten erreicht werden. Keine der Figuren ist schwarz oder weiß, alle sind in Graubereichen angesiedelt - aber Cornwell liefert für fast jede Eigenschaft eine Begründung, er erläutert die Motivation die einen Charakter dazu werden lässt, was er ist.
Erzählt wird die Geschichte von einem alten Mönch mit Namen "Derfel". Er war als Kind einer druidischen Todesgrube entkommen, wurde von Merlin großgezogen und danach zum Krieger ausgebildet. Er wurde zu einem der großen Heerführer Arthurs und zu seinem Schwager. Er schreibt die Geschichte seines Lebens nieder, die Geschichte der Kriege gegen die Angeln und Sachsen, die Geschichte des Aufstieg und Falls Arthurs und des Aufstieg und Falls von Mordred und natürlich die Geschichte des Kampfes des Druidentums gegen das Christentum. Aber auch mit der ganzen Geschichte entfernt er sich weit vom Mythos. Der Name Camelot taucht nicht ein einziges Mal auf, und "Tafelrunde" wird als eine Verballhornung geschildert. All das hat seinen Mythos verloren, doch genau dadurch entsteht der Mythos neu; weniger glänzend zwar, dafür aber um so glaubwürdiger. Der Erzähler ("Derfel") ist ein Kind seiner Zeit und so erzählt er auch alles als mit den Augen seiner Zeit gesehen. Er spuckt permanent aus und berührt Eisen um das Böse abzuwenden. All das jedoch erzählt er in einer bildhaften, warmherzigen Weise. Zugegeben die Schlachtszenen sind alles andere als warmherzig dennoch sind sie sehr bildhaft. Nichts für schwache Nerven. Cornwell durchbricht die Grenze zwischen historischem und Phantasyroman. Wahrlich eine Meisterleistung.
Sprachlich muss man das Werk eindeutig als über dem Mittelmaß stehend beurteilen, wenngleich es bestimmt nicht als außergewöhnlich bezeichnet werden kann. Es ist aber so gut geschrieben und formuliert, dass sich die Mehrheit der Romanciers ein Beispiel nehmen können.
Ein einziger Schwachpunkt ist Cornwell unterlaufen. Er teilte das Buch in drei Bände auf. Keiner dieser Bände kann ohne die anderen existieren - das ist das Wesen einer Trilogie, jedoch versucht Cornwell dies trotzdem zu ermöglichen, indem er die wichtigsten Fakten in jedem Band wieder anklingen lässt. Dies ruft zwar die Fakten erneut in Erinnerung, aber es ist manchmal (besonders am Anfang eines Bandes) eher enervierend denn hilfreich. Die extrem enge Verstrickung der Bücher miteinander, ist auch der Grund warum man nicht ein einzelnes Buch aus dieser Trilogie beurteilen oder rezensieren kann. Es ist ein Gesamtwerk und muss auch als solches gelesen werden. Stellen Sie sicher, dass sie alle drei Bücher (1. Der Winterkönig, 2. Der Schattenfürst und 3. Arthurs letzter Schwur) zur Hand haben, wenn Sie mit dem Lesen beginnen.
Dieses Buch hat so viele Pluspunkte, dass man Gefahr läuft einige zu übersehen. Ich möchte versuchen sie nochmals zusammenzufassen. Es hebt sich sprachlich vom Mittelmaß ab, es erzählt seine Geschichte in herrlichen Bildern, es zeichnet die meisten Personen mit einem ungeahnten Tiefgang, es liefert Charakterentwicklungen in selten gesehenem Umfang, es stellt die Sage um Arthur in einem neuen - sehr interessanten Bild dar, es ist historisch untermauert. Es ist eine Neuerzählung des Mythos, der weder den Vergleich mit den besten historischen Romanen scheuen muss, noch muss er sich fürchten wenn man ihn mit der besten Phantasyliteratur vergleicht. Der einzige Schwachpunkt - die Verteilung auf drei Bände - wiegt nur wie eine Feder auf der negativen Waagschale.
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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Anfang der besten Arthus-Trilogie!!!!, 19. Dezember 2002
Von 
Steffis Bücherkiste (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Taschenbuch)
Dieses Buch gehört erstens zu den besten "historischen" Romanen, die ich je gelesen habe und zweitens zu den allerbesten Arthus-Romanen, die je geschrieben wurden. Bernard Cornwell stößt mit diesem Buch sogar die Arthus-Queen Marion Zimmer Bradley vom Thron, denn sein Arthur ist realistischer, die Mythen und Traditionen überzeugender und Cornwell kann einfach wunderbar schreiben. Er läßt Arthurs Geschichte von einem seiner besten Freunde, dem Krieger Derfel erzählen, der später als Mönch in einem Kloster lebt und als einziger die tragische Geschichte um Britannien überlebt hat. Dabei zeichnet Cornwell so wahnsinnige Charaktere wie Nimue oder Morgan, liebenswerte Personen wie Arthur, Ceinwyn und Derfel selbst und auch gierige falsche Menschen wie Lancelot, Bischof Sansum und Arthus ewige Feinde die Sachsen. Nicht zu vergessen sei hier der wunderbar zynische Merlin.
Besonders beeindruckend ist jedoch Cornwells Gabe neueste historische Erkenntnisse in seinen Roman einzubauen, denn Arthur ist in diesem Roman nicht König, sondern "nur" der Protektor des Knaben Mordred, der zwar König ist, aber noch viel zu klein, um ein Königreich zu regieren. Arthur ist also in erster Linie ein Kriegsführer, genauso wie die meisten Historiker es mittlerweile glauben. Ein paar Hintergrundinformationen gibt es dazu übrigens im Nachwort.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich ein "historischer" Artus Roman, 2. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Artus-Chroniken. Der Winterkönig (Taschenbuch)
Der ehemalige Krieger Lord Derfel Cadard (der Mächtige), wird als Sohn einer sächsischen Sklavin geboren. Nach einem Überfall kommt das Waisenkind zu Merlin und gerät als heranwachsender in die Kämpfe der britischen Königreiche.
Auf seinem Weg zum Kriegsherren begegnet er allen bekannten Protagonisten der mystifizieten Artus Legende, doch hat der Autor Bernard Cornwell erzählt eine völlig andere Artus Geschichte, als der "bekannte" Fantasykitsch.

Es ist eine Geschichte der Kämpfe, der Liebe, des Hasses, des Mutes und der Feigheit. In einer dunklen Zeit.
Nach dem Abzug der Römer und dem Zusammenbruch der Ordnung, droht Britanien an inneren Konflikten und und an der Invasien der wilden Sachsen unter zu gehen.

Über diese kriegerische Zeit erzählt Derfel, als er im Alter in einem Kloster zuflucht findet. Dabei beschreibt er die bekannten Helden nicht nur als Edel. Die Religion nur als machtpolitisches Mittel und die wehrlose Bevölkerung betrachtet er durch die erbarmungslosen Augen des Kriegers.

Fazit: Als Fan der Uthred Saga, wollte ich mehr von Cornwell lesen und bin nicht enttäuscht worden. Ein gut recherierter historischer Roman, trotz der knappen Quellenlage. Packend und drastisch geschrieben und an die keltischen Namen wie Ceinwyn, Gorfyddyd, Hygwydd, Lwellwyn und ähnliche Zungenbrecher gewöhnt man sich sehr schnell.
Das Buch ist absolut empfehlenswert!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine interessante Variante der Artussage, 12. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Gebundene Ausgabe)
Keine Frage! Der Winterkönig ist sehr gut erzählt, sehr spannend und - wie ein anderer Rezensent schrieb: interessant, dass der Roman ohne die sonst zur Artussage gehörenden magischen Momente auskommt. Und das, obgleich der Erzähler Derfel mehrmals betont, an Magie zu glauben. Dennoch - und das muss erlaubt sein - gefallen mir persönlich die Figuren Marion Zimmer Bradleys besser. Ich kann nicht gut damit leben, dass Merlin so ein komischer Kauz ist, der irgendwelche verschrobenen "Kleinodien Britanniens" zusammen sammelt und Morgan eine körperlich verunstaltete Hintergrundfigur. Auch die Konstellation, dass mehrere Könige einem Kindkönig (Mordred) über Jahre die Treue und den Trohn warm halten, finde ich irgendwie unrealistisch. Mir gefällt allerdings, dass Lancelot hier extrem unsympatisch rüber kommt - in der Tat: mal was anderes.

Den Stern Abzug erteile ich also für die Figurenzeichnung. Der Plot, die Perspektive des Autors und der Versuch, die Artussage historisch zu erhälen, verdient aber echtes Lob! Ich bin gespannt auf die Folgebände.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schöne Triologie der Artussaga, 5. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Taschenbuch)
Wer den erste Band von Cornwells Artussaga gelesen hat, wird auch die zwei anderen Teile lesen wollten...
Derfel Cadarn, ein ehemaliger heidnischer Krieger Arthurs und Mitglied des Kronrats - jetzt alter christlicher Mönch - beschreibt aus seiner Sicht die Geschehen der damaligen Zeit. Eindrucksvoll und detailiert beschreibt er eine sehr weltliche Welt um den Artusclan. Sorgen und Nöte der Bauern, die langsam und kläglich untergehenden heidnischen Kulte, die ständigen Überfälle der Sachsen und Arthurs Kampf um ein gesichertes Britannien, Intriegen, Mißgunst und Hass und um seine große Liebe Guinevere. *** Es scheint mir ein Fehler, den Roman ( bzw. die Triologie ) immer wieder mit der Marion Zimmer Bradleys zu vergleichen! Cornwell schreibt etwas nüchterner. Die Magie und die Druiden und Prister der alten Götter werden hier nicht so glorifiziert, wie bei M.Z.-B.. Auch gibt es keine glänzende Tafelrunde. Wer viel Mystik und Zauber erwartet, der wird hier eher enttäuscht sein, denn bei B. Cornwell tritt die Rettung Britanniens durch Kämpfe und blutige Schlachten in den Vordergrund, sowie das Beziehungsgeflecht zwischen Arthur und Derfel und anderen Arthur nahestehenden Personen und auch die vielfältige Beschreibung der Örtlichkeiten und des Alltags.
Mir gefallen sowohl M. Zimmer Bradleys Version, sowie die von B. Cornwell.
Cornwell hat einen ganz anderen Stil, der jedoch genauso spannend ist. Seine Triologie beschreibt die Artussage aus einer ganz anderen Perspektive. Rauher, brutaler und vermutlich auch dem Original näher, als die Geschichten um einen strahlenden Artus, eine markellose Guinivere, einem verzauberten Avalon mit einem allmächtigen Merlin und der schönen Fee Morgan, einem ehrenvollen Arthur treustens ergebenen Lancelot, einem prächtigen und glanzvollem Camelot, der Suche nach dem heiligen Grahl und saubere Blitzkriege gegen die Seis.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Artusromane, die ich je gelesen habe, 23. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Taschenbuch)
Auch wenn Sie glauben, Sie kennen die Geschichte um König Artus, Merlin und den Rittern der Tafelrunde schon bis in jedes Detail, werden Sie von diesem Buch (und den anderen beiden Büchern der Trilogie) mehr als begeistert sein. Bernard Cornwell erschafft erstaunlich lebendige Charaktere; besonders der Ich-Erzähler Derfel wird schon nach kurzem Lesen zu einem richtigen "Freund". Das Schöne an diesen Büchern ist allerdings auch, dass die Personen Merlin, Guinevere und Lancelot mal in einem ganz anderen Licht gezeigt werden, als man es von den "gewöhnlichen" Artusromanen gewohnt ist. Desweiteren ist es wirklich bebeindruckend, wie lebendig, teilweise brutal, aber auch brutal ehrlich hier die Zeit des frühen Mittelalters aufgezeichnet wird. (Oder des frühen Mittelalters, wie Cornwell es sich vorstellt). Dem Leser wird es sehr einfach gemacht, sich in diese Zeit hineinzuversetzen, nicht nur allein wegen der ausführlichen Beschreibungen im Buch, sondern auch wegen der Landkarten und Verzeichnisse, die in jedem Buch zu sehen sind.
Zusammendfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch für jeden, der die Artusliteratur mag, ein einfaches Muss ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein muss für Fans historischer Romane !, 21. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Taschenbuch)
Natürlich ist der Begriff "historisch" hier evtl. fehl am Platze, jedoch liest es sich genau wie ein Roman dieser Machart.
Wer schon immer mal wissen wollte, wie dieser Mythos evtl. entstanden sein könnte, der bekommt hier eine durchdachte Theorie geliefert. Das Ganze eingebettet in eine britannisch-sächsische Umgebung um 500 n.Chr.
Im Übrigen solide recherchiert (Stichwort Bräuche oder z.B. Kessel(Grals-)Geschichten.
Von Romantik fehlt jede Spur, im Gegenteil, man sieht wie hart das Leben im (frühen) Mittelalter sein konnte...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Unterhaltung!, 1. Juni 2001
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Taschenbuch)
Nach all der negativen Kritik über historische Unkorrektheiten oder gewöhnungsbedürftigen Schreibstil dieser Trilogie-Reihe der Arthur-Saga befinde ich diesen ROMAN (und die anderen Teile natürlich auch) für wirklich sehr unterhaltsam. Daß diese Geschichten keine historische Aufzeichnung darstellen soll beweißt auch Cornwell in seinen Anhängen. Es ist und bleibt schießlich nur ein ROMAN oder FIKTION mit historichem Hintergrund. J.A. Michener kann auch nicht alle Wahrheiten wissen. Gelungen ist auch die Perpektive sowohl des Lesers als auch des Erzählers der Geschichte. Es hat mir viel Spannung und Gefühl vermittelt. Die Schlachtszenen werden wahrlich detailiert und brutal beschrieben. Sie sind aber sicherlich zeitgemäß. Alles im allem eine wunderbare Trilogie, die mich von Anfang bis Ende begleitet hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen FANTASTISCH. EINE REISE IN DIE ZEIT..., 13. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Taschenbuch)
Ich persönlich habe sowohl die englische Originalausgabe als auch die deutsche Übersetzung gelesen; und das Original schlägt die deutsche Übersetzung um Klassen. Obwohl dieses Werk ein Roman und kein Sachbuch ist, so ist es doch erheblich näher an der Realität als die "klassische" Artus Sage. Wie üblich ist Cornwells Erzählstil (besonders wenn es um die Darstellung von Schlachten geht) ergreifend. Schon nach ein paar Zeilen glaubt man förmlich selbst in dem Schildwall zu stehen. Man hört das Klirren der Schwerter und "riecht" förmlich das Blut und den Schweiss. Ich persönlich habe alle Werke Cornwells gelesen und betrachte den Autor als den Großmeister der historischen Fiktion. Einfach fantastisch!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist den das für ein Titelbild???, 4. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Winterkönig (Taschenbuch)
Cornwell versetzt den Leser in die Völkerwanderungszeit. Die keltische Bevölkerung versucht immer verzweifelter, sich gegen die germanischen Eroberer Britanniens zur Wehr zu setzten.
Artus ist ein "Warlord", der die keltischen Königreiche gegen diesen Feind vereinen will. Er selbst ist kein König. Merlin ist ein Druide, der sich der Verbreitung des Christentums in den Weg stellen will. Derfel, der Held des Romans ist ein Krieger und Gefolgsmann von Artus. Er ist kein Ritter! Er trägt einen wilden Bart und langes Haar. Bewaffnet ist er mit Schwert und Speer. Eine Rüstung trägt er nicht; Rüstungen gibt es nur vereinzelt, soweit die Römer sie zurückgelassen haben. Artus hat eine. Derfel findet sie schwer und hinderlich. Derfel schmückt sich mit sogenannten Kriegerringen, die aus den Waffen seiner besiegten Feinde geschmiedet sind. Er wäscht sich nie.
Ritter gibt es in diesem Roman nicht. Dieser Roman geht in eine völlig andere Richtung als die üblichen Artusgeschichten, in denen es um Ritterromantik und Tafelrunden geht. Der Author unternimmt den Versuch, den Leser in das unglaublich brutale Zeitalter, in dem Artus möglicherweise gelebt hat, zurückzuversetzten. Er stellt die Dinge so dar, wie sie noch am ehesten tatsächlich gewesen sein könnten.
Das Titelbild der deutschen Ausgabe kann demnach nur jemand ausgesucht haben, der noch nicht einmal die erste Seite gelesen hat.
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Die Artus-Chroniken. Der Winterkönig
Die Artus-Chroniken. Der Winterkönig von Bernard Cornwell (Taschenbuch - 1. September 2008)
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