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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen59
3,4 von 5 Sternen
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am 27. Juli 2008
Also, man nehme:
1 Helden
1 aufopferungefreudigen Freund des Helden
1 hübsche, anlehnungsbedürftige Wissenschafterin
ein paar Eiferer
ein paar doofe Mörder
1 legendäres, verschollenes Grabmal (gaaanz wichtig)

Nun zum Rezept:
Alle Zutaten irgendwie vermischen (vielleicht gibt es ja schon Software, die das kann), gut umrühren. Fertig! Und so schmeckt es schließlich auch.

Die gute Nachricht:
Jeder kann erfolgreicher Schriftsteller werden, wenn der Verlag einen weiteren "Bestseller" herausbringen möchte. Da das Buch praktisch in allen grossen westlichen Sprachen gleichzeitig herausgekommen ist, frage ich mich, wie es von Beginn an als "Bestseller" beworben werden konnte.

Wenn schon Archäologie-Thriller, dann empfehle ich einen Haubenkoch: Wilbur Smith ("Die Schwingen des Horus").
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am 7. Dezember 2007
DAS GOTTESGRAB ist genau das Richtige zur Überbrückung bis zum nächsten INDIANA JONES - Film, um die Entzugserscheinungen erträglich zu halten.

DIE STORY:

DANIEL KNOX ist eigentlich Archäologe mit Haut und Haar. Die "Umstände" zwingen ihn aber zur Zeit einen Job als Tauchlehrer im Roten Meer nachzugehen. Angeheuert hat er bei HASSAN AL ASSYUTI. HASSAN ist Schiffsmakler am Suezkanal und scheint in Ägypten soviel Einfluß zu haben, wie ein Mafiaboss auf Sizilien. Ausgerechnet ihm muß KNOX wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine junge Frau an Bord eine "Lehrstunde" im Faustkampf erteilen; er prügelt ihn richtig durch. Als KNOX die Konsequenzen seiner Impulsivität bewußt werden, ist es bereits zu spät. Ab jetzt befindet er sich auf der Flucht vor HASSANs Häschern, der fürchterliche Rache geschworen hat und ihn lebend sehen will (was bei ihm eine Ausnahme ist)...Soweit die Eröffnung á la "INDIE" oder "BOND".

Dann werden bei Bauarbeiten in Alexandria archäologische Funde gemacht. Die Stadt kann die Ausgrabungen ncht finanzieren. Man ist deshalb froh, die Archäologische Stiftung Makedoniens als Sponsor zu gewinnen. Hinter der Stiftung steht die DRAGOUMIS-Gruppe, die von PHILIPP (Vater) und NICOLAS (Sohn) DRAGOUMIS geführt wird. Sie haben als Makedonier ein vermeintlich historisch legitimiertes nationalistisches Interesse an den Ausgrabungen. Betörendes Ziel ist, das Grab Alexander des Großen - seinerseits Makedonier - zu finden. Unterdessen flieht KNOX vor HASSANs Leuten zu seinem alten Kumpel AUGUSTIN, einem Unterwasserarchäologen. Wie der Zufall es will, ist AUGUSTIN für die Ausgrabungen in Alexandria engagiert worden, weil ein Teil der Ausgrabungsstätte unter Wasser liegt. Er nimmt KNOX als Tauchpartner mit und schon wird eine actiongeladene Jagd um das Grab Alexander des Großen entfacht, bei der sich KNOX zusätzlich noch HASSANs Leuten erwehren muß ...

FAZIT:

Ein ausgezeichnetes Roman-Debüt von WILL ADAMS. Abenteuerlich, spannend, actiongeladen und mit historischen Fakten gespickt, so stellt sich DAS GOTTESGRAB dem Leser dar. Trotz der mannigfachen historischen Fakten und Daten ist die Geschichte glücklicherweise nicht damit überfrachtet, sodaß die Dramaturgie darunter nicht zu leiden hat und auf den Leser eine wirklich spannende Story wartet. Allein schon die außergewöhnliche Location (Ägypten und die Wüste) sowie das Thema (Archäologie und deren politischer "Mißbrauch") geben diesem Buch einen besonderen Stellenwert in der aktuellen Thrillerszene. Hinzu kommt der dankbare Nährboden aller entzugsgebeutelten INDIANA JONES - Fans. Eine starke Erfahrung!

Viel Spaß beim Nacherleben.
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am 23. August 2014
Das ist mein erstes und letztes Buch von Will Adams. Vielleicht liegt es ja auch nur an der Übersetzung von Andre Hesse. Der Schreibstil ist furchtbar. Beispiel von Seite 18: "Ihre Lampe begann zu flackern und ging dann ganz aus. Sie klopfte sie gegen die Wand, und die Lampe leuchtete wieder." Seite 20: "Wieder klopfte sie die Lampe gegen die Wand, bis sie aufleuchtete." Weiterhin werden die Persönlichkeiten nur oberflächlich beschrieben, bis auf auf die Freundin des "gefährlichen " Hassan! Die obere Körperhälfte dieser Freundin wird detailliert in T-Shirt, Tauchausrüstung usw. immer wieder beschrieben. Was für ein Abgrund ist dieses Buch?
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. März 2014
Vor einigen Jahren habe ich „Die Jagd am Nil“ von Will Adams gelesen. Es reiht sich als zweites in die Reihe über Daniel Knox ein. Es war kein anspruchsvolles Buch, aber trotzdem sehr unterhaltsam. Nun war mir wieder nach einer einfachen, aber guten Unterhaltung und ich bestellte mir „Das Gottesgrab“. Diesmal jedoch wurde ich enttäuscht. Die Geschichte ist extrem verworren, der Schreibstil eine Katastrophe. Natürlich gibt es eine gewisse Spannung und ich war neugierig, wie die Geschichte zu Ende geht, aber gefesselt war ich nicht. Ich war ein wenig an der Geschichte interessiert, aber der Schreibstil und die wirre Geschichte hat mir den Spaß am Lesen genommen. Ich hoffe, dass die weiteren Bücher über Daniel Knox wieder besser werden, denn „Die Jagd am Nil“ war sehr unterhaltsam und Will Adams scheint sich sehr gut mit Geschichte auszukennen und vorzubereiten.
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Das Buch startet in der Zeit von Alexander mit einer kurzen und sehr geheimnisvollen Episode, die der Leser vorerst nicht einzuordnen weiß. Also bleibt ihm nicht weiter übrig als weiterzulesen, wenn er wissen will, was es damit auf sich hat. Also nächstes erfährt der Leser etwas zu der Hauptperson des Buches, einem Archäologen mit dem Namen Daniel Knox, der sich als Tauchlehrer durchs Leben schlägt und weil Daniel Zeuge einer Vergewaltigung wird und den Peiniger niederschlägt muss er flüchten. Diese Flucht zieht sich fast durch gesamte Buch und findet zum Schluss des Buches ein überraschendes Ende.

Die Handlungen des Buches spielen an verschiedenen Schauplätzen und jede Handlung ist in sich abgeschlossen.Jede Handlung ist spannend und unterhaltsam beschrieben und bringt Überraschendes und neue Erkenntnisse hervor. So wird das Buch nie langweilig und löst bei seinem Leser fast schon einen Zwang aus, das Buch mit einem Mal zu Ende zu lesen. Auch schöne Frauen und amouröse Abenteuer der Hauptperson spielen in diesem Buch in wohl dosierter Menge eine Rolle.

In diesem Buch geht es um den Schatz von Alexander dem Großen. Weder sein Leichnam, noch sein Schatz wurden jemals gefunden. Der Leser erfährt von verschiedenen Ausgrabungen- sehr spannend beschrieben und lernt auch eine Menge über die Zeit Alexanders des Großen.

Der Leser lernt etwas über die Politik und die Unabhängigkeitsbestrebungen Makedoniens, die auch in der heutigen Zeit noch besteht.

Gut finde ich auch, dass dieses Buch etwas mit seinem Leser spielt. So zum Beispiel als die Halle mit den Sarkophagen der Leibwache Alexanders gefunden wird. Hier habe ich gedacht, fast schon am Ziel zu sein, dass sich in dieser Halle auch der Schatz und der Leichnam von Alexander befindet.

Das Buch ist eine Mischung aus moderner Indiana Jones- Geschichte und einem Krimi, die Handlungen sind Actionreich und spannend, es gab nur wenige Stellen in dem Buch bei denen ich mich gelangweilt habe.

Das Buch ist für alle geeignet, die sich für Geschichte, Archäologie und geheimnisvolle Orte interessieren und sicher auch kein schlechtes Buch für Krimi-Fans. Ich habe es an 2 Tagen gelesen weil es mich nicht mehr losgelassen hat. Ich fand es spannend und vergebe deshalb 5 von 5 möglichen Sternen.
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am 10. Dezember 2007
Seit Dan Brown mit der in einen Roman verpackten Templer-Thematik in der Öffentlichkeit Stürme der Begeisterung wie Entrüstung ausgelöst hat, erfreuen sich in Romane verkleidete archäologische und religiöse Schlüsselthemen grosser Beliebtheit. Auch Will Adams erlag diesem Trend und nahm sich einem der grössten Rätsel der Geschichte wie der Archäologie an, nämlich die Suche nach dem bisher unbekannten Standort des Grabes von Alexander dem Grossen.
Das Thema fasziniert - einerseits, weil es geschickt eingebunden ist in politische, kriminelle und familiäre Beziehungsgeflechte, andererseits, weil es mit Überzeugung die Machenschaften, Intrigen und den Schwarzmarkthandel im Kreise der Archäologie erhellt. Diese packende Erzählung spielt mehrheitlich in Ägypten und weckt unweigerlich Erinnerungen an aktuelle Ereignisse und jüngst publizierte Sachbücher, die sich mit der wenig ethikreichen und wissenschaftswürdigen Seite der Ägyptologie befassen.
Nach über 400 Seiten findet der Autor einen unerwartet versöhnlichen Schluss. Warnung: nach wenigen Seiten wächst die Gefahr, dass der Leser bzw. die Leserin der Spannung erliegt und das Buch in einem Zuge liest!
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am 18. Dezember 2012
Das Gottesgrab passt gut in eine Reihe von Thrillern wie Goliath, Scriptum, Dogma, Dawn Brown-Reihe etc.
Allerdings schafft es der Autor nicht ganz an das schriftstellerische Talent eines Dawn Brown anzuknüpfen. Trotzdem war das Buch sehr unterhaltsam und flüssig zu lesen. Einige Haken und Wendungen der Story wirken etwas aus der Not geboren und die Ausarbeitung der meisten Charaktere ist mangelhaft. Aber zur leichten Lektüre während der wöchentlichen Zugfahrt durchaus geeignet. Ich hab es dann doch an einem Wochenende verschlungen...
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am 4. Juni 2013
Autor:
Will Adams hat bisher 5 Romane veröffentlicht, 4 davon in Deutsch, die komplette Daniel-Knox Reihe. Dies hier ist sein Erstlingswerk. Er stammt aus England und wurde scheinbar bei einer Ägyptenreise für das Buch inspiriert. Nach dem Erstling zu schließen, ein Autor mit Potenzial.

Serie:
"Das Gottesgrab" ist das erste Buch der 4-teiligen Daniel-Knox Reihe, um den jungen Ägyptologen Daniel Knox auf Schatzsuche. Es bietet damit den Auftakt und stellt auch die Hauptcharaktere vor. Die Bücher sind für sich aber abgeschlossen, in jedem Roman wird eine andere Schatzsuche beschrieben.

Inhalt:
Daniel Knox ist Ägyptologe, auch wenn er aktuell als Tauchlehrer arbeitet. Aufgrund von einem Streit mit dem Leiter der staatlichen Behörde für Ausgrabungen in Ägypten, ist es ihm aktuell nicht mehr möglich seinen eigentlichen Beruf auszuführen. Als er den reichen Geschäftsmann Hassan daran hindert eine Frau zu vergwaltigen, befindet er sich auf der Flucht denn Hassan ist mächtig, reich, einflussreich und mag es nicht sonderlich wenn man sich Ihm in die Quere stellt. Mehr zufällig landet er so in Alexandria bei einem befreundeten französischen Unterwasser-Archäelogen.

Dieser bietet ihn um Hilfe als er zu einer neuen frischen Ausgrabungsstätte in Alexandria gerufen wird. Eine alte Nekropole wurde bei Bauarbeiten freigelegt. Da ein Großteil unter Wasser steht, braucht man erfahrene Taucher und Unterwasser-Archäelogen. Knox kann dieser Versuchung nicht widerstehen. Vort Ort trifft er dabei auch auf die junge französiche Kryptologin Gaille Bonnard, welche zu dem Grabungsteam gehört, sowie ihre griechische Chefin Elena, die für eine dubiose Firmengruppe aus dem Norden Griechenland, dem Landesteil Makedonien, arbeitet. Zudem kennt er Sie von früher, da seine Eltern zu Lebzeiten Experten in makedonischer Archäelogie waren. Während er sich weiter vor Hassans Häschern verbergen muss, stößt man im Grab auf einen aufregenden Hinweis auf die letzte Ruhestätte von Alexander dem Großen. Sehr zur Freude von Elenas Bossen, die sich von dem Fund eine Stärkung der makedonischen Unabhängigkeitsbewegung erhoffen und alles daran setzen das Grab zu finden.

Knox muss aber erstmal aus Alexandria fliehen als die Häscher Ihn entdeckt haben und gelangt über eine andere Grabungsstätte, von der er in Alexandria erfahren hat, schließlich auch auf die Spuren der letzten Ruhestätte von Alexander. Gemeisam mit einem guten Freund, macht er sich nun selbst auf die Suche, die letzte Ruhestätte des berühmten Königs zu finden.

Meinung:
Vorab, 4 von 5 Sternen. Es ist ein sehr spannendes Buch, in bester Tradition der klassischen Schatzjägerromane und Filme. Also geht eindeutig in die Richtung Indiana Jones, auch wenn ohne die mystischen Bedeutungen oder Erscheinungen. Jedoch ist Action garantiert. Zu Beginn als Daniel Knox seine eigenen Probleme hat, und vor den Häschern von Hassan fliehen muss, später dann als Mitglieder der makedonischen Unabhängigkeitsbewegung alles daran setzen das Grab zu finden und vor allem deren Inhalt zu sichern. Wer also Genuß an actiongeladener Abenteuerkost hat liegt hier richtig.

Allerdings beginnt die wahre Schatzsuche erst gegen Mitte des Buches. Zu Beginn werden logischerweise die Hauptpersonen eingeführt, allen voran Daniel Knox und Gaille Bonnard, aber auch wichtige Nebencharaktere wie Hassan, sein Sicherheitschef Nassim, Daniels Freunde Rick und Augustin, den ägyptischen Grabungsleiter Ibrahim, den Finder der Nekropole, Mohammed und die zwielichtigen Makedonier. Knox gerät auch eher zufällig an die Ausgrabung und ist nicht, wie man nach dem Klapptext denken kann, von Beginn an mit Gaille dahinter her. Nein, eher wird er am Ende von der Baustelle verbannt und hat erstmal genug Sorgen vor Hassan zu entkommen. So gehen erstmal Elena und Gaille auf Schatzsuche, Daniel kommt über Umwege auch auf die Spur, indem er eine andere Ausgrabungsstätte von Elena durchsucht und durch andere Hinweise auf den selben Ort kommt wie die beiden Frauen.

Wenn es dann aber erstmal mit der Schatzsuche losgeht, wenn man bei der Ausgrabung in Alexandria deutliche Fortschritte macht, wird das Tempo deutlich angezogen und die Suche nach dem Grab von Alexander geht richtig los. Wie es sich gehört sind korrupte Beamte, Gangster und eben politisch motivierte Rebellen mit von der Partie, die den möglichen Fund für ihre Zwecke ausnutzen wollen. Knox selbst ist zwar kein großer Kämpfer, sondern muss sich da eher menschlichen Möglichkeiten verschreiben, aber gerade das macht die Action dann so interessant und spannend. Auch die Charaktere sind in ihrem Handeln Glaubwürdig. Sie haben Stärken wie aber auch Schwächen und nicht Jeder benimmt sich gleich wie ein heroischer Held im Angesicht der Gefahr.

Zudem erfährt der Leser eine Menge Details zu Alexander dem Großen und gerade der Phase nach seinem Tod. Vieles entspricht wirklich Tatsachen oder wenigstens Vermutungen die von Wissenschaftlern vertreten werden, wobei dies natürlich auch mit Fiktion gemischt wird, damit es eine logische Geschichte gibt, aber man kann durchaus sagen das es eine mögliche Version von vielen ist, was wirklich passiert sein könnte. Auch mögliche politische Folgen einer Entdeckung des Grabes in der heutigen Zeit sind gut beschrieben. Neben der Action kommt auch ein Schuß Erotik nicht zu kurz, auch wenn natürlich nur in leichten Formen, nicht zu vergleichen mit einem entsprechenden Buch, aber im Vergleich zu anderen Romanen der Kategorie, scheinen die Chars doch über eine ausreichend vorhandene Libido zu verfügen.

Es gab 2 Gründe die dazu geführt haben dass ich nicht die volle Punktzahl gab. Zum einen das es eben doch ein Stück braucht ehe es wirklich auf Schatzsuche geht, zwar ist es durchaus interessant das Knox zum Schatzjäger durch Zufall wird auch wenn er durchaus schon immer Interesse an Alexander hatte, aber es dauert eben doch eine Zeit bis es wirklich spannend im Sinne von Schatzjagd, Ausgrabungen und Deutung von Funden wird. Der zweite Punkt ist die Verstrickung der Chars untereinander. Es ist ja durchaus möglich und die Welt ist manchmal klein, vor allem in einem so speziellen Feld wie der Archäologie und der Autor führt die Beziehungen am Ende auch spannend und ausführlich aus, aber während der Ausgrabung kommt es eben dazu das innerhalb von 50 Seiten gleich 3 Nebencharaktere auf einmal alle eine Vergangenheit mit Knox haben und Ihn deswegen nicht leiden können. Elenas Mann starb beim selben Unfall bei dem auch Knox Eltern und Schwester umkamen. Deren Auftraggeber macht er für deren Tod verantwortlich und hat in der Vergangenheit diesen ordentlich Probleme bereitet und Gaille ist zudem noch die Tochter seines Mentors, die auch erstmal nicht gut auf Ihn zu sprechen ist, weil Sie Ihn dafür verantwortlich macht das sie sich von ihrem Vater entfremdet hatte. Wie gesagt, die Beziehungen werden im weiteren Verlauf interessant verwoben und aufgelöst, aber meiner Meinung nach wäre auch genug Spannung gewesen wenn 1-2 direkte Beziehungen weniger vorgekommen wären. Es hat manchmal den Anschein das alle alten Bekannten und Feinde von Knox zur gleichen Zeit in der Stadt sind, sowas kennt man sonst nur von Hollywood.

Trotz allem ein extrem spannendes und vor allem flüßig zu lesendes Buch, der Autor kann gut beschreiben und lässt einen in Ägypten eintauchen und man merkt durchaus seine Leidenschaft für dieses Land. Freue mich auf das nächste Abenteuer von Knox.
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am 1. Januar 2015
Will Adams mag Indiana Jones. Und er hat als Rucksacktourist Ägypten schätzen und lieben gelernt. Er setzte beides zusamemn und fasste den Entschluss, ab sofort Schatzsucherromane zu schreiben.

Er erfand den Protagonisten Daniel Knox und lässt ihn von Schauplatz zu Schauplatz jagen. Ich muss zugeben, das hat in der Tat etwas von den Indian Jones Filmen. Aber leider eben von den Filmen. Er lässt Autos auf Sandwegen quietschen und nutzt auch ansonsten viel zu viele stereotype Elemente. Will Adams liefert dem Leser eine Story die zwar wirklich spannend ist und auch ein wenig geschichtlichen Hintergrund mitliefert; leider so farblos ist, wie ein schwarz/weiß-Film.

Das beschreibende Element ist nicht Adams Angelegenheit. In des Lesers geistigem Auge entsteht weder eine Kulisse Ägyptens, noch bekommen seine Charaktere irgendein Aussehen. Will Adams schreibt mehr oder weniger im Sachbuchstil und vergisst den Leser in seine Welt mitzunehmen bzw. zu entführen.

Hinzu kommt, dass Will Adams konsequent zwischen den Handlungssträngen hin und her schreibt. Jedes neue Kapitel wird der Handlungsstrang verlassen. Und immer in der gleichen Reihenfolge. Das ist sehr voraussehbar.

Am Ende hatte ich zwar ein kurzweiliges, weil spannendes, Buch gelesen, doch fühlte ich mich auch irgendwie hintergangen und betrogen. Betrogen um die schöne Erfahrung beim Lesen eine andere Welt zu betreten.

Schade, denn so viel literarisches Talent sollte gerade ein Abenteuerautor mitbringen.

Stil: ***
Charaktere: **
Story: ****
Spannung: ****
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am 23. Januar 2008
Diverse Werbe-Anzeigen haben mich auf diesen Titel aufmerksam gemacht und ich habe das Buch "blind" gekauft. Ich wurde nicht enttäuscht - das Buch liest sich sehr gut, ist spannend geschrieben trotz oder gerade wg. der vielen Szenewechsel, regt zum recherchieren an wie z.B. bei Wikipedia, der Leser erfährt viele Informationen rund um "Alexander dem Großen", die Örtlichkeiten darum herum und auch der Schluß ist versöhnlich. Was mich jedoch immer wieder beim lesen von Büchern stutzig macht sind die Übersetzungs bzw. Schlampigkeitsfehler. Wenn ich ca. 15 oder mehr mal "Sauerstoffflasche" statt "Pressluftflasche" lese bekomme ich einen am Knispel. Das müßte sich jetzt wirklich mal herumgesprochen haben. Man taucht nicht mit Sauerstoffflaschen sondern mit Pressluft oder eben Nitrox. Auch diverse Schreibfehler stören mich und reißen mich mehr oder weniger etwas aus der Welt, die sich beim lesen aufbaut. Hier wünsche ich mir mehr Sorgfalt seitens der Verlage! Abgesehen davon empfehle ich dieses Buch, da es mich mehr oder weniger einige Stunden meines Schlafes gekostet hat.
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