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46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kerrs Klassiker Berlin Noir
In Großbritannien ist die "Berlin Noir"-Trilogie seit langem ein Klassiker unter den Kriminalromanen. Seltsamerweise erreichte Philip Kerr mit dem Buch in Deutschland nicht die gleiche Popularität wie in seiner Heimat, obwohl die Geschichten in Deutschland spielen.

Allerdings im Deutschland der Nazi-Zeit und das könnte es sein, was einigen...
Veröffentlicht am 11. April 2007 von Dodo

versus
14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Engländer macht den Deutschen
Zweifellos sind die Romane spannnend, die Örtlichkeiten sind gut beschrieben, die Situationen sind sorgfältig recherschiert. Aber, was ist das für ein Detektiv ?! Die Sprüche wie "die Burschen von der Sipo", die Drinks (nicht Getränke) wie Gin-Fizz und die ständigen "witzig-zynischen" Vergleiche wie "ihre Brüste waren wie die...
Veröffentlicht am 22. Juli 2008 von Asproandres


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46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kerrs Klassiker Berlin Noir, 11. April 2007
Von 
Dodo (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
In Großbritannien ist die "Berlin Noir"-Trilogie seit langem ein Klassiker unter den Kriminalromanen. Seltsamerweise erreichte Philip Kerr mit dem Buch in Deutschland nicht die gleiche Popularität wie in seiner Heimat, obwohl die Geschichten in Deutschland spielen.

Allerdings im Deutschland der Nazi-Zeit und das könnte es sein, was einigen Lesern hier aufgestoßen sein mag. Denn Kerr beschreibt die Zeit des "Dritten Reiches" so düster, angsteinflößend und grausam, wie sie wahrscheinlich auch war, und das mit einem grimmigen Humor, der wieder eher britisch ist. Wenn z.B. sein "Held" Bernie Gunther zum wiederholten Male mitten in der Nacht von der Gestapo aus dem Bett gerissen wird, nachdem man ihm die Tür eingetreten hat und er lakonisch fragt, warum sie nicht zur Abwechslung mal einfach tagsüber vorbeikommen und klingeln.
Dies ist keine Coolness, sondern bitterer Sarkasmus eines Desillusionierten, der weiß, dass er noch etwas riskieren kann, solange "sie" ihn brauchen.
Denn immer wieder brauchen die "düsteren Mächte" (siehe Titel des zweiten Romans) die kriminalistischen Fähigkeiten Gunthers, dem es beim direkten Zusammentreffen mit Himmler oder Göring kalt über den Rücken läuft, denn er weiß, dass diese Leute ihn jederzeit töten (lassen) können.

Der erste Fall "Feuer in Berlin" um einen unerklärbaren Doppelmord ist etwas wirr, wird aber überraschenderweise doch zu einer letztlich tatsächlich stimmigen Auflösung geführt. In diesem ersten Teil überzeugt vor allem das verblüffend gut gezeichnete Berliner Lokalkolorit, dass die Vermutung nahe legt, dass Kerr einige Zeit in Berlin verbrachte und sehr gut Zeitzeugenberichte aus den 1930ern studiert haben muss.

Der zweite Fall "Im Sog der dunklen Mächte" um einen scheinbaren Serienmörder der nur blonde "arische" Mädchen umbringt, erschüttert durch die Perfidität der wirklichen Hintergründe.

Der letzte Teil "Alte Freunde - neue Feinde" spielt schließlich in der unmittelbaren Nachkriegszeit und behandelt das Thema der "Altlasten".

Historisch fundiert, mit Zynismus durchsetzt und sprachlich eher "hart" und kernig (keine "Frauenkrimis" wie Elizabeth George) sind Kerrs Klassiker ein Fund für jeden ernsthaften Krimi- und Thrillerfan.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als Privatermittler im 3. Reich, 25. September 2004
Von Ein Kunde
Ähnlich wie Robert Harris in "Vaterland" nimmt auch Philip Kerr die Nazi-Zeit zum Hintergrund für seine Krimis, allerdings bleibt er im Gegensatz zu Harris in der Echtzeit. Sein Ermittler, der Ex-Polizist Gunther wird im Stil der Privatermittler beschrieben, trinkfester, einsamer Frauenfreund, eine ehrliche Haut bis an die Schmerzgrenze, der es mit dem Rest der Welt aufnimmt und natürlich eine Ermittlung weiterführt, selbst wenn er kein Geld mehr dafür bekommt. Bernhard Gunther ermittelt Verbrechen im Dickicht der Nazi-Behörden, reale Verbrechen, die immer einen historischen Hintergrund mit Personen aus der NS-Führungsriege haben und sich zum Teil auf nie aufgeklärte Ereignisse stützen. Die Triologie beginnt 1936 und endet 1947 in Wien, wo sie stark an "Der 3. Mann" von Graham Greene erinnert. Glaubwürdig, spannend und trotzdem zum Nachdenken anregend dieser Innenblick auf die Nazi-Zeit.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Sog des dunklen Deutschlands, 16. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
Die in einem Band zusammengefassten drei Kriminalromane um den Privatdetektiv Berhard Gunther führen zurück in die Vor- und Nachkriegszeit Deutschlands und geben historische und hautnahe Einblicke in das Leben verschiedener Gesellschaftsschichten dieser Zeit.

Im ersten Teil 'Feuer in Berlin' wird Gunter vom Industriemagnaten Hermann Six beauftragt, den Mord an Tochter und Schwiegersohn aufzuklären und die gestohlenen Juwelen im Wert von 750.000 Reichsmark wiederzubeschaffen. Im zweiten Teil wird der Privatdetektiv zunächst von einer Witwe angeheuert, die erpresst wird. Auf Anweisung von SS-Standartenführer Heydrich kehrt Gunther zurück in den aktiven Polizeidienst, um einen Serienmürder Dingfest zu machen, der mehrere junge Frauen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren vergewaltigt, umgebracht und verstümmelt hat. "Alte Freunde - neue Feinde" versetzt den Leser in die Nachkriegszeit, die von Hunger, Not, Zerstörung und einem blühenden Schwarzmarkt geprägt ist. Gunther erhält ein lukratives Angebot eines Sowjet-Oberst, das ihn nach Wien führt. Er soll den Fall um seinen ehemaligen Berliner Kollegen Emil Becker aufklären, der des Mordes an einen amerikanischen Major angeklagt ist.

Die drei Kriminalromane sind aus historischer Sicht in einer ereignisreichen und turbulenten Epoche angelegt. Allein diese Tatsache lässt einen spannenden und interessanten Plot erwarten. Auch Gunther bewegt sich als Protoganist jenseits vom Mitläufertum. Ein ehemaliger Kommissar im Berliner Polizeidienst, der nach der politischen Kursänderung 1933 den Polizeidienst quittierte, da er nicht die politischen und systemischen Anschauungen der neuen Epoche unterstützt. Die Triologie ist nicht hervorragend, aber unterhaltsam und lesenswert und alle drei Bände malen ein intensives Bild der Lebensumstände und 'bedingungen der einzelnen Gesellschaftsschichten in dieser Zeit.

Fragwürdig ist allerdings der immer wieder auflebende Kontakt mit Nazigrößen wie Göring, Heydrich, Nebe oder Müller, der sich durch die gesamte Triologie zieht. Es ist zweifelhaft, ob Machtgrößen mit den entsprechenden Einflussbereichen auf einen kleinen Detektiv wie Bernhard Gunther zurückgreifen, während Gestapo und der Rest des Apparates im Dunkeln tappen.
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5.0 von 5 Sternen Spannend, unterhaltsam, interessant und etwas Zeitgeschichte, 4. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
Bernie Gunther ermittelt als Privatdetektiv im "Nazideutschland"; drei Bücher in einem Band sind günstiges Lesevergnügen.
Von einem britischen Autor so durch deutsche Zeitgeschichte geführt zu werden, ist beeindruckend. Schwer zu sagen, was Phantasie und was Wahrheit ist, glaubwürdig scheint es, und es ist sehr spannend geschrieben. Man mag Bernie, weil er bemüht ist, unter den damaligen Verhältnissen Ehre, Moral und Anstand zu bewahren. Mit ihm lernt man eine sonst so nicht bekannte oder beschriebene Seite deutschen Alltagsleben in der damaligen Zeit kennen. Die weiteren Bände werden Pflichtlektüre.
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5.0 von 5 Sternen Krimispannung mit geschichtlichem Hintergrund, 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
Nur zufällig stieß ich erst einmal auf "Mission Walhalla". Da mir der trocken-humorvolle Schreibstil gut gefiel, bestellte ich auch die Berlin-Trilogie. Besonders interessant finde ich die Verknüpfung von spannenden Geschichten eines Kriminalkommissars bzw. abwechselnd Privatdetektiv mit historischem Hintergrund der dreißiger und vierziger Jahre des Naziregimes. Philipp Kerr besticht durch hervorragende Kenntnisse, obwohl Schotte, der damaligen Zeit in Deutschland und durch kurzweilig-unterhaltsame Schreibweise. Kann ich wärmstens empfehlen.
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4.0 von 5 Sternen Philip Kerr, 11. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
Ich habe gerade alle Bewertungen gelesen. Ich kann sehr gut verstehen sowohl die positiven als auch die negativen Bewertungen. Was aber für mich persönlich ausschlaggebend war, dass ich anfing nach der Lektüre zu recherchieren. Mag sein, dass Kerr sich ständig wiederholt und etwas zu sehr im britischem Stil schreibt, aber meine Meinung nach, ein gutes Buch oder ein gelungener Film sind diejenigen, die einem zum Nachdenken, Nachforschungen motivieren und genau das tat ich nach dem ich die Bücher v. Kerr gelesen hatte.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Engländer macht den Deutschen, 22. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
Zweifellos sind die Romane spannnend, die Örtlichkeiten sind gut beschrieben, die Situationen sind sorgfältig recherschiert. Aber, was ist das für ein Detektiv ?! Die Sprüche wie "die Burschen von der Sipo", die Drinks (nicht Getränke) wie Gin-Fizz und die ständigen "witzig-zynischen" Vergleiche wie "ihre Brüste waren wie die Hinterteile zweier Zugpferde am Ende eines langen, harten Tages" sind so typisch britisch, daß ich das Buch immer auf der Suche nach ähnlichen Ausdruckweisen, die im damaligen Berlin garantiert kein Eingeborener verwendet hat, durchforstet habe und dabei fast die eigentliche Geschichte übersah.
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5.0 von 5 Sternen Eine Entdeckung für historisch Interessierte!, 19. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
Eine super Krimiserie für historisch Interessierte, die britischen Humor und drastische Vergleiche schätzen, dabei auch realen Personen aus der Nazizeit begegnen wollen. "Deutsche" Krimis von einem Schotten - aber erste Sahne!
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5.0 von 5 Sternen Exzellent., 20. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
Ich habe die Bücher bereits in Englisch gelesen und finde die Übersetzung ins Deutsche gut gelungen. Kerr benutzt viele deutsche Idiomen in die Englische Version die in Deutsch nicht auffallen.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen vielleicht ein wenig zu bemühter cooler schreibstil, 6. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Berlin-Trilogie: Feuer in Berlin. Im Sog der dunklen Mächte. Alte Freunde - neue Feinde (Taschenbuch)
Kerr kann mit Worten und Geschichten umgehen, das ist keine Frage, aber so manches nervt dann doch im Laufe der Romane: die andauernden Vergleiche, die selten erhellend sind (er fühlte sich wie...) und die betont coolen Sprüche des Protagonisten. Auch hier gilt wie bei so vielen Schriftstellern: Ein guter Lektor hätte ihm nahe gelegt, jeden seiner Romane um mindestens hundert Seiten zu kürzen. Außerdem ist Kerr ein Vielschreiber ,allein schon diese Tatsache sollte einen stutzigmachen.
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