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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...
Ich lese viel. Und alt bin ich auch noch nicht - ich befinde mich noch in den vorderen 20ern. Da liest man keine Bücher über Krankheit, außer, man hat sie selbst (die Krankheit). Oder ein naher Freund, ein Familienmitglied. Oder Sonstwer, der einem mehr bedeutet als ein oberflächliches HALLO, WIE GEHTs. Bei mir trifft (fast) nichts dergleichen zu und...
Am 24. April 2003 veröffentlicht

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Free Hospital
Es wird mir fehlen das Leben!
Ich habe mir dieses Buch mal ausgeliehen so als "Urlaubslektüre".
Ich erwartete mir wieder eins von diesen lahmen dramen wie ich schon soviele gelesen hab.
wenn man einsteigt dann findet man es so unheimlih stumpf und hat absolut keine ahnung wo man denn überhaupt ist,zeitlich gesehen...
vier seiten später...
Veröffentlicht am 12. November 2007 von M. Ott


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33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ..., 24. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Es wird mir fehlen, das Leben (Taschenbuch)
Ich lese viel. Und alt bin ich auch noch nicht - ich befinde mich noch in den vorderen 20ern. Da liest man keine Bücher über Krankheit, außer, man hat sie selbst (die Krankheit). Oder ein naher Freund, ein Familienmitglied. Oder Sonstwer, der einem mehr bedeutet als ein oberflächliches HALLO, WIE GEHTs. Bei mir trifft (fast) nichts dergleichen zu und trotzdem las ich das Buch dank einiger überschwenglicher Rezensionen von einer sehr guten Freundin. Und ich bin ihr dafür zu tiefsten Dank verpflichtet. Denn dieses Buch lässt einen nicht unverändert! Ruth hinterlässt durch ihre Worte; durch ihre ganze Art des Umganges mit Krebs mehr als nur einen tiefen Einblick in die Welt einer Erkrankten. Vielmehr fesselt Ruth durch ihren puren Sarkasmus. Zugleich ist sie sich nicht zu schade, ehrliche Gefühle zu ergründen. Beim Lesen lachte ich. Ich weinte (ja, auch junge Männer dürfen das!). Und ich verstand einiges mehr vom Leben und der Welt. Vielmehr möchte ich hier nicht preisgeben ... die Erkundungsarbeit sollte jeder Leser bitteschön selbst übernehmen. Nur so viel: ich schrieb einleitend, dass ich recht viel lese. Das war nicht gelogen. Und manchmal kommt es vor, dass mich ein Buch in einen Strudel reißt, der mich mein ganzes Leben lang begleitet. Darunter sind Bücher wie VIELLEICHT LIEBER MORGEN, PETER PAN oder DIE MITTE DER WELT. Seit heute gehört auch Ruths Geschichte zu diesen Büchern. Die Geschichte, die sich in Ruths eMail-Konversationen enfaltet, ist berührend/witzig/tragisch/ehrlich/wundervoll/geistreich ... und teilweise wirklich herlich boshaft. Ihr Buch hat mich ein klein wenig verändert; das Ergebnis: mehr Mut im Leben, mehr Spaß am Leben und endlich die Absolution für Sarkasmus. Danke Ruth.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes Buch über das Sterben einer jungen Frau, 5. Juli 1999
Von Ein Kunde
"Es wird mir fehlen,das Leben" von Ruth Picardie ist kurz gesagt das bewegendste Buch, das ich je gelesen habe. Es ist ein Zusammenstellung der Kolumnen und E-Mails einer jungen britischen Journalistin (32), die kurz nach der Geburt ihrer Zwil-linge erfährt, daß sie an Brustkrebs im fortgeschrittenen Sta-dium erkrankt ist. Man durchlebt durch ihre Korrespondenz mit Freunden, unter anderem einem an Aids erkrankten Freund, und ihren im "Observer" veröffentlichen Artikeln, ihre Krankheit und dessen rapide schlechter werdenden Verlauf. Nach dieser Beschreibung erwartet man ja eigentlich, daß es in diesem Buch um eine ernsthafte und zu Tränen rührende Verarbeitung des nahenden Todes geht--- weit gefehlt!! Ruth Picardie zeigt einen starken und allzeit selbstironischen Kampfgeist, sich von der Situation und all den "ach-so-mitfühlenden" Bei-leidsbekundungen und "guten" Ratschlägen nicht unterkriegen zu lassen. Man spürt natürlich, daß hinter ihrer manchmal etwas aggressiven Ausdrucksweise der Angst vor dem Sterben und dem Tod stecken, denn Illusionen gibt sie sich nicht wirklich hin, wenn sie davon spricht, daß sie laut Statistik eine 18prozentige Chance hätte die nächsten 5 Jahre zu überleben. Lachen und weinen liegen sehr nahe beieinander in diesem Buch. In einem Moment habe ich noch über ihre sehr witzige und pointierte Kolumne gelacht, in der nächsten Minute weinte ich aber schon über die ebenfalls abgedruckten Leserbriefe, die sehr ehrlich von ähnliche Schicksalen erzählen, oder einfach nur Trost spenden wollen. Das Bewußtsein, daß es sich um ein reales Schicksal und nicht um eine Romanfigur handelt, hat mich persönlich sehr nachdenklich gestimmt, denn im einen Moment hielt sich auch Ruth Picardie für eine junge Frau, die eigentlich al-les hat im Leben, und nur ein paar Monate später lag sie be-reits im Sterben..... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles, wenn auch trauriges Buch, 24. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Es wird mir fehlen, das Leben (Taschenbuch)
Habe dieses Buch an einem Donnerstag morgen angefangen zu lesen und es erst abends, als ich es ausgelesen hatte, wieder beiseite gelegt. Zwischendurch viel geweint, aber auch immer wieder ein Lächeln im Gesicht gehabt. Es war, als wäre eine Freundin gestorben. Die Autorin gewährt dem Leser schonungslos tiefe Einblicke in ihr Seelenleben während des Verlauf ihrer Krebserkrankung und das allein macht das Buch lesenswert. Abgerundet wird es durch ein Nachwort ihres Mannes, der die andere Seite beleuchtet. Die der Angehörigen und deren hilfloses daneben stehen ohne helfen zu können. Sollte jeder gelesen haben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Free Hospital, 12. November 2007
Von 
M. Ott (auerbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Es wird mir fehlen, das Leben (Taschenbuch)
Es wird mir fehlen das Leben!
Ich habe mir dieses Buch mal ausgeliehen so als "Urlaubslektüre".
Ich erwartete mir wieder eins von diesen lahmen dramen wie ich schon soviele gelesen hab.
wenn man einsteigt dann findet man es so unheimlih stumpf und hat absolut keine ahnung wo man denn überhaupt ist,zeitlich gesehen...
vier seiten später weiß man es und würde sich wünschen nie angefangen zu haben mit dem lesen.
man lebt über einhundert seiten lang in einer frau, die weiß dass ihre chancen zu überleben 50 zu 50 stehen.
man lebt in einer frau die unglaublich viel schweiß und mut investiert,dem Krebs die Zähne zu zeigen.
eine frau die angst hat ihre kinder nicht aufwachsen zu sehen.eine sehr sarkastische frau...
doch ehe man sich versieht ist man durch die unzähligen bestrahlungen und sitzungen bei irgendwelchen "quacksalbern" hindurch und das buch nimmt ein schnelles und unerwartetes ende...
weil man sich erhofft endlich mal einen lichtblick am ende des tunnels zu sehen...
wenn man sich das nachwort von ihrem mann durchgelesen hat sind die beine schwer, der kopf auf eis gelegt, die finger kalt zu am zittern.
und erst dann fällt einem auf wie man sich die tränen aus dem gesicht wischt.

ein einzigartig ehrliches, sarkastisches und doch liebevolles buch...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zynischer Krankheitsverlauf und menschliche Wärme, 9. November 1999
Von Ein Kunde
Als „abgeklärte postfeministische Braut" bezeichnet sie sich selbst. Für ihre nicht mal einjährigen Kinder ist sie wohl einfach der Mensch, der sich am meisten um sie kümmert, für ihre Kollegen eine gute Journalistin und für ihren Mann, die Frau seiner Träume. Doch es sind nicht nur seine Träume, die an dem Tag zerplatzen, an dem Ruth Picardie die Diagnose „Brustkrebs" mitgeteilt bekommt. Schon kurze Zeit später steht fest, dass ihr nur noch wenig Zeit bleibt. Und so sehr sie auch auf fünf Jahre Galgenfrist hofft, der Krebs, der sich rasend schnell in ihrem ganzen Körper ausbreitet, wird der 31-Jährigen selbst diese Zeit nicht mehr lassen. In einer Serie von Artikeln beschreibt die Journalistin im „Observer" den Verlauf ihrer Krankheit. Und so schonungslos und manchmal auch zynisch diese Texte klingen, wirklich ehrlich wird die junge Frau in den E-mails, mit denen sie Kontakt zu Freunden aufrechterhält: „Ich mag Cyberkrebs lieber als Telefonkrebs ­ macht mich nicht so anfällig für Heulen, Langeweile, Selbstmitleid usw." Doch so ironisch Ruth Picardie auch schreibt, ihre zunehmende Todesangst kann sie nicht verbergen. Ihre Abscheu gegen geheucheltes Mitleid aber auch nicht. Und mit den Ärzten, die sich weigern, die Wahrheit klar und undverblümt auszusprechen, geht sie hart ins Gericht. Und noch etwas offenbart die Autorin in ihrem einzigen Buch, die zunehmende Zerrüttung ihrer Ehe. Schonungslos beschreibt sie ihren Mann, der sich mehr und mehr zurückzieht, unfähig, mit seiner sich veränderten Frau, der Krankheit und den Kindern klar zu kommen. Und die Kinder sind es auch, die ihr den Abschied von dieser Welt besonders schwer machen. So schwer, dass sie anfängt Menschen zu beneiden, die erst mit 50 Jahren an Krebs erkranken: „Nachdem du aus dem Bekanntenkreis jetzt schon zum vierten Mal vom Brustkrebs irgendeiner Tante gehört hast, stellst du fest, daß sich dein Mitleid für Frauen, die diese Krankheit nach den Wechseljahren bekommen, in Grenzen hält. Die Fünfzig zu erleben ist doch kein schlechter Schnitt, besonders nicht, wenn man die Kinder großgezogen hat." Das Schusswort bleibt ihrem Mann vorbehalten, der mit Freunden das Buch „Es wird mir fehlen, das Leben" aus den E-Mails und Observer-Artikeln zusammengestellt hat. Dieses gelingt jedoch teilweise zur Rechtfertigung seiner eigenen Angst und auf jeden Fall zu lang.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ergreifend, 9. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Es wird mir fehlen, das Leben (Taschenbuch)
Ich muss sagen, die Schreibweise des Buches war nicht ganz einfach, d.h sie erschüttert einen zunächst, aber im Verlauf des Buches wird klar, dass Ruth auf ihre zynische Art versucht mit dem drohenden Tod fertigzuwerden. Das Buch ist aber so ehrlich und , man muss es wirklich so sagen, an manchen Stellen witzig(ich will nicht makaber sein) geschrieben das es einen total mitnimmt und zum Nachdenken anregt. Das Buch beschreibt auch nicht nur die Gefühle der Kranken selbst, sondern durch den E-mail Austausch werden auch die zwiespältigen Gefühle der Freunde klar, die zwar Mut machen wollen, aber gleichzeitig der Hoffnungslosigkeit ins Auge schauen und das verarbeiten müssen.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch wirklich sehr lesenswert!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswertes Buch für Betroffene, 14. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Es wird mir fehlen, das Leben (Taschenbuch)
Das Buch ist sehr interessant geschrieben, da man merkt, dass Frau Picardie ihr Leben nicht dem Selbstmitleid gewitmet hat. Sie hat gegen ihre schwere Krankheit gekämpft hat, denn Kampf jedoch verloren. Sie verfällt nicht in Selbstmitleid und versucht auch ihren Verwandten und Freunden ihren Lebensmut zu übermitteln. Ein sehr gutes Buch für Betroffene (sowohl Patienten als auch ihre Angehörigen und Freunde).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch wirft die Frage nach dem WARUM auf., 4. März 2000
Von Ein Kunde
Ruths Artikel, ihre e-mails und auch das Nachwort von Ruths Mann Matt sind grossartig geschrieben. Genau in dem unangestrengten Stil, der doch so viel Formulierungskunst erfordert.Die Geschicht ist mitreissend und tieftraurig. Und macht böse. Warum soll eine Frau mit 33 Jahren sterben? Warum so leiden? Wahrscheinlich irrelevante Fragen, weil sie von der falschen Prämisse ausgehen, dass das Leben a) gerecht ist b)einen Sinn hat c) sich nach den Gesetzen der Logik richtet. Trotzdem lande ich immer wieder bei dieser Frage nach dem warum. Ist etwas dran an Matts Theorie, dass der Krebs sich ausgebreitet hat, weil Ruth die Liebe fuer und das Vertrauen in ihren Körper in Zusammenhang mit ihrer komplizierten Schwangerschaft verloren hatte? Oder war Ruths Unfruchtbarkeit eine Vorsichtsmassnahme des Körpers zu einem Zeitpunkt, wo der Krebs schon in ihm steckte? Die kuenstliche Befruchtung also eine unzulässige Ueberlistung des Körpers? Aus meiner Sicht wird das Buch erst durch Matts Nachwort vollkommen. Sehr mutig von ihm, auszusprechen, dass seine Liebe zu Ruth vor ihr starb. Wie sollte es auch anders sein angesichts der enormen Persönlichkeitsveränderung eines krebskranken, sterbenden Menschen? Ich denke, Matts Ehrlichkeit kann Betroffen,sprich, sich schuldig fuehlenden Hinterbliebenen helfen, den kompakten Klumpen von zusammengesetzten Gefuehlen zu bearbeiten. Auch wenn ich mich grundsätzlichh kritisch zu Büchern dieses Genres stelle, hat Ruths Buch doch seine Aufgabe als literarisches Werk erfuellt, nämlich zur Diskussion existentieller Fragen inspiriert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das man sicherlich nie vergisst, 15. August 1999
Von Ein Kunde
Als ich "Es wird mir fehlen, das Leben" ausgelesen hatte, saß ich minutenlang wie benommen da und dachte:"Du wirst nie wieder ein Buch lesen, das an dieses heranreicht". Vor fast 2 Jahren starb meine beste Freundin im Alter von 38 Jahren an Krebs. Ihre Krankheit und ihr Leidensweg nahmen einen erschreckend identischen Verlauf mit dem der Ruth Picardie. Auch sie war eine ungeheuer tapfere und starke Frau. Ich konnte viele Parallelen ziehen und habe diese schlimme Zeit durch das Buch noch einmal- und diesmal viel bewusster aufgearbeitet. Matt Seaton, der sehr ergreifend Ruths letzte Tage schilderte, hat es meisterhaft verstanden, die Ohnmacht und Hilflosigkeit der der Kranken nahestehenden Personen darzustellen.Meine ohnehin schon große Hochachtung vor solchermaßen betroffenen Kranken und deren Angehörigen ist durch dieses bewegenden Buch noch um ein Vielfaches gestiegen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslos offen, sehr emotional, 5. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Es wird mir fehlen, das Leben (Taschenbuch)
An einem verregneten Sonntag begann ich, das Buch zu lesen und legte es erst wieder aus den Händen, als auch die allerletzten Zeilen durch meine verweinten Augen in mir aufgenommen waren. Gerne wäre ich Ruth's Freund gewesen in ihren letzten Stunden.
Die kaum zu überbietende Stärke einer totkranken Frau Anfang 30 hat mir gezeigt, wie kümmerlich wir (Männer) manchmal sein können. Die Gesellschaft sollte viel mehr finanzielle Mittel in die Krebsforschung stecken als in Munitionsdepots der Streitkräfte oder die ohnehin zu großen Taschen der Parteien, damit diese Schicksalsschläge der Ruth Picardie bald ein Ende haben mögen.
Das Buch ist empfehlenswert für jeden, dem das K-Wort schon einmal über die Lippen gekommen ist - und für alle anderen auch.
Das Nachwort ihres Mannes Matt empfand ich allerdings als unangebracht, da dies m.E. die gesamte Stimmung, die sich während des Lesens entwickelt, stark abschwächt.
Emotional das für mich beste Buch, das ich je gelesen habe. Danke Ruth.
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Es wird mir fehlen, das Leben
Es wird mir fehlen, das Leben von Ruth Picardie (Taschenbuch - 2. Januar 2007)
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