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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chronologische Reihenfolge
Hallo liebe Fans der historischen Romane,

macht Euch bereit für eine atemberaubende Zeitreise in die Vergangenheit der britischen Insel. Seit ein paar Jahren lese ich leidenschaftlich gerne historische Romane. Ich möchte Euch mit meiner Rezension eine kleine Hilfestellung geben, in welcher chronologischen Reihenfolge ich Euch das Lesen oder das...
Vor 22 Monaten von Mario Brennemann veröffentlicht

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der weiße Reiter
Hallo,

man hat immer mal wieder das Gefühl, daß bei Bernhard Cornwell die Handlung ziemlich schnell heruntergerissen wird.
Spannungsaufbau ist auch nicht unbedingt gelungen.
Man muss es mögen - nicht zu vergleichen mit einer Rebecca Gable und Ihren großen Erfolgen (u.a. "Das 2. Königreich" oder "Hüter der Rose"), da...
Veröffentlicht am 1. Mai 2009 von C. Höft


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chronologische Reihenfolge, 14. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: Buch 2 (Kindle Edition)
Hallo liebe Fans der historischen Romane,

macht Euch bereit für eine atemberaubende Zeitreise in die Vergangenheit der britischen Insel. Seit ein paar Jahren lese ich leidenschaftlich gerne historische Romane. Ich möchte Euch mit meiner Rezension eine kleine Hilfestellung geben, in welcher chronologischen Reihenfolge ich Euch das Lesen oder das Hören empfehlen würde.

1 Das letzte Königreich Bernard Cornwell
2 Der weiße Reiter Bernard Cornwell
3 Die Herren des Norden Bernard Cornwell
4 Schwertgesang Bernard Cornwell
5 Das brennende Land Bernard Cornwell
6 Das zweite Königreich Rebecca Gable
7 Hiobs Brüder Rebecca Gable
8 Die Säulen der Erde Ken Follett
9 Die Tore der Welt Ken Follett
10 Der König der purpurnen Stadt Rebecca Gable
11 Das Lächeln der Fortuna Rebecca Gable
12 Der Hüter der Rose Rebecca Gable
13 Das Spiel der Könige Rebecca Gable
14 Der dunkle Thron Rebecca Gable

Die Säulen der Erde und Hiobs Brüder überschneiden sich zeitlich.
Genauso wie Die Tore der Welt und der König der purpurnen Stadt

Viel Spaß beim Lesen oder Hören

Euer Mario Brennemann
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Saxon Chronicles Teil 2, 31. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Dieser Roman stellt den zweiten Teil der Saxon Chronicles, also der Reihe um Alfred den Großen, dar. Nachdem Uhtred am Ende des ersten Teils (The Last Kingdom / Das letzte Königreich) Ubba besiegt hat und von König Alfred enttäuscht ist, kehrt er in sein neues Heim zurück. Er trifft Leofric und schafft es ihn zu überreden mit ihm auf einen Raubzug in die Saefern-Sea (Bristolkanal) zu gehen. Bald nachdem er zurück ist überrennen die Dänen Cippanhamm (Chippenham), wo der Witan tagt und der König flüchtet. Uhtred, noch immer in Ungnade beim König, flüchtet ebenfalls; er wird Alfred noch das Leben retten und zu einem seiner Heerführer aufsteigen.

Auch der zweite Teil der Saga kann auf ganzer Linie überzeugen. Sprachlich und stilistisch habe ich Cornwell immer geschätzt, vor allem aber die Entwicklung der Charaktere und die Darstellung der Lebensumstände des Mittelalters sind genial. Mit dem Icherzähler Uhtred hat Cornwell eine außergewöhnliche Figur geschaffen, die durch Beziehungen zu den beiden Seiten (Sachsen und Dänen) beider Lebensweisen und -auffassung sehr interessant darstellt. Extrem gut gelungen auch die Zeichnung Alfreds und des Klerus, die ihren Krieg viel mehr als einen Religionskrieg denn einen Territorialkrieg verstehen.

Wie bereits den ersten Teil kann ich auch den zweiten uneingeschränkt empfehlen. Bernard Cornwell gehört ganz klar zu den besten seiner Zunft. Für Herbst 2007 hat Cornwell die Veröffentlichung des vierten Teils der Saga angekündigt, wie viele Teile diesem noch folgen werden ließ er aber offen.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Steigerung (!), 19. Oktober 2007
Von 
kamelin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Das Schicksal der Angelsachsen hängt an einem seidenen Faden, denn ganz England ist von den Dänen besetzt ... Ganz England? Nein! Ein von unbeugsamen Sachsen bevölkerter Sumpf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die dänischen Eindringlinge, die das Sumpfgebiet abriegeln, denn die Sachen wehren sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Alfred, König von Wessex (der später Alfred der Grosse heissen wird), setzt ganz auf seinen Glauben und die göttliche Hilfe, während Uhtred auf Schlangenhauch und Wespenstachel setzt - seine beiden Waffen. Uhtred ist mittlerweile ein kampferfahrener Krieger mit strategischem Verstand, der trotz seiner Sympathien für die Dänen, für König Alfred kämpft. Diese Kampfkraft braucht Alfred auch, denn die alles entscheidende Schlacht steht unmittelbar bevor, in der die Angelsachsen sich gegen eine feindliche Übermacht behaupten müssen.

Der 2. Teil war sogar noch spannender als der erste, und das Tempo wurde noch einmal angezogen. Uhtred ist nach wie vor ein Charakter mit scharfen Ecken und Kanten. Er hat kein Problem damit, einen Dieb zu ermorden oder Dorfbewohner in die Sklaverei zu schicken, weil sie zwischen ihm und einer Truhe Silber stehen. Doch gerade dadurch, dass Bernard Cornwell den Leser immer hautnah an Uhtreds Gedanken und Gefühlen teilnehmen lässt, machen selbst diese Züge ihn nicht weniger sympathisch. Im Gegenteil, denn die lebensnahen, lebendigen und farbenfrohen Schilderungen und Beschreibungen, machen den jungen Krieger streitbar, ohne ihn jedoch in eine Schublade zu stecken. Denn er kann grausam wie gleichermassen mitfühlend sein. Seine Entscheidungen waren für mich immer nachfühlbar, wenn ich auch selber vielleicht nicht so gehandelt hätte. Eben diese Nähe, die der Autor zu seinen Figuren schafft, macht auch einen grossen Teil der Spannung aus, die in diesem Band noch einmal gesteigert wird.
Um aber nicht für unnötige Verwirrung zu sorgen:
Der 2. Teil war für mich noch einmal eine Steigerung zu Teil 1, denn der Spannungsbogen blieb ungebrochen und die Geschichte hat noch einmal an Tempo zugenommen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn Uhtred hat so seine Probleme mit dem frömmelnden Alfred, und hält damit nicht hinter dem Berg, was mich oft zum Lachen brachte.

Ich fand den 2. Teil grosse Klasse und warte nun mit Spannung auf den dritten Band.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus Lesenswert, 4. November 2009
Von 
Steffen Ruth (Reinheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Ich habe die drei Bände "Das letzte Königreich","Der weiße Reiter" und "Die Herren des Nordens" gelesen. Meine Kritik bezieht sich auf diese drei Romane.
Die Geschichte spielt zur Zeit der großen Wikingereinfälle in England. Im Jahr 866 erlebt der 10 jährige Uthred wie dänische Drachenschiffe in seiner Heimat einfallen, brandschatzen, plündern und zu guter letzt dort siedeln.
In der Schlacht um Eoferwick (York) stirbt Uthreds Vater, der Aldermann von Bebbanburg (Bamburgh Castle) im Schildwall.
Uthred, der durch seinen Mut die Aufmerksamkeit des ruhmreichen Schwert-Dänen Ragnar erregt, wird von diesem entführt. Fortan wächst Uthred unter dem Schutz Ragnars bei den Dänen auf, lernt deren Sitten, Gebräuche und Religion kennen und zu schätzen. Hier wird Uthred das, was das ganze Werk prägt. Er wird zum Krieger.
Denn die Handlung dreht sich immer wieder und sehr oft um Schlachten. Uthred ist eigentlich ständig am kämpfen und es ist gar nicht zu überschauen, wie viele Menschen er umgebracht hat. Zu Beginn kämpft er für die Dänen. Dann für Wessex. Schließlich für König Guthred in Northumbrien, wo er zwischenzeitlich sogar zum Sklaven wird.
Sein großes Ziel ist aber Bebbanburg. Uhtred ist der rechtmäßige Erbe, jedoch herrscht seit seiner Verschleppung sein Onkel über Bebbanburg. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das Schicksal Uthred dorthin führt.
Es hat Spaß gemacht, die Bücher zu lesen, überragend finde ich sie jedoch nicht. Für mich sind die Charaktere zu einfach, zu eindimensional dargestellt.
Die Handlung dreht sich eigentlich nur um Schlachten und um Kampf. Aber vielleicht war das zu dieser Zeit so.
Trotzdem war ich immer gespannt darauf, wie es mit Uthred weitergeht.
Alles in allem sind alle drei Bände lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Denn hier beginnt Krieg, Aasvögel singen und graue Wölfe heulen.", 25. Februar 2011
Von 
Heike Werner (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Wessex, Ende des 9. Jhd.: Dänische Eroberer haben alle nördlichen Königreiche Englands - wie Mercien und Northumbrien - unterjocht und gieren nach dem noch Widerstand leistenden Wessex, dessen fruchtbaren Boden sie gern unter sich aufteilen würden.
Den nun 21jährigen Uthred, als Kind von Dänen als Geisel genommen und viele Jahre bei ihnen aufgewachsen, hat das Schicksal wieder in den Umkreis des ständig frömmelnden Königs Alfred von Wessex gespült. Für ihn gewinnt er eine Schlacht und rettet damit für's erste Alfreds Thron, doch anstelle Dankbarkeit, Ruhm und Ehre erntet Uthred nur Schikanen.

Aber die dänischen Heiden haben wenig übrig für Alfred's Wünsche nach Bekehrung und friedlichem Miteinander: Trotz Geiseln und Waffenruhe-Abkommen brennen wieder Kirchen und Alfred's Palas - und der König selber muss mit wenigen verbliebenen Getreuen und seiner Familie in einem kleinen und schwer zugänglichen Sumpfgebiet Zuflucht suchen. Auch für Uthred geht das Leben weiter - mit einer neuen Liebe und der immer wiederkehrenden Sehnsucht nach seinem Zuhause, der Bebbanburg, die er niemals aufgeben wird.

Doch das Schicksal lässt sich nicht aufhalten und so werden auch Alfred und Uthred wieder zu Verbündeten - wenn auch gezwungenermaßen...

Und mein Fazit:
Auch dieser 2. Teil der Saxon Stories von Bernard Cornwell war wieder perfektes Lesefutter - detailreich, megaspannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Zeile.
Viele der handelnden Personen auf beiden Seiten sind historisch verbürgt und Uthred als fiktiver Held ein Sympathieträger pur, mit dem man einfach nur mitkämpfen, mitfiebern und mitlieben kann.

Einen kurzen Auszug zu diesem perfekten Kopfkino findet ihr in den Kommentaren.

Hier noch der kurze Überblick zur Reihe:
Das letzte Königreich: Buch 1 (Die Uhtred-Serie)
Der weiße Reiter
Die Herren des Nordens. Historischer Roman: Buch 3 (Die Uhtred-Serie)
Schwertgesang. historischer Roman
Das brennende Land: Historischer Roman
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch der 2. Teil wußte zu überzeugen, 3. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Wer den ersten Teil begeistert gelesen hat bzw. allgemein Bücher von Bernard Cornwell mag, wir auch vom 2. Teil der Trilogie nicht enttäuscht werden.

Konsequent wird das Schicksal von Uhtred vorrangetrieben. Dieses ist zu Uhtred's Leidwesen viel enger mit den Engländern, als mit den von ihm geliebten Dänen verbunden.

Verrat, der Tod von Vertrauten und Geliebten sowie andere Schicksalsschläge lassen aus dem jungen wilden Krieger langsam einen Mann werden. Trotz seiner Erfolge, wird er durch seine "falsche" Religion und seine Direktheit gegenüber König und Kirche immer wieder in seinem großen Ziel, der Rückeroberung der väterlichen Burg, zurückgeworfen.

Gekämpft wird im zweiten Teil - für mein Gefühl - weniger als in Teil 1, dies hat auf das düstere Leseerlebnis jedoch keinen Einfluss.

Letztendlich kann ich diese Buch nur empfehlen und freue mich schon auf den 3. Teil
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4.0 von 5 Sternen schnell, leicht und nicht detailverliebt, 5. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Das Buch fällt nur geringfügig zum ersten Teil ab. Auch hier fehlt der Spannungsbogen. Die alles entscheidende Schlacht wird in diesem 500 Seiten-Roman auf ca 15 Seiten geschildert. Die Gefühle des Hauptdarstellers werden kaum beschrieben. Er ist entweder abgestumpft, schicksalsergeben oder zu wenig beschrieben. Da sich der Autor mit Nebensächlichkeiten nicht aufhält kommt man aber schnell zum nächsten Ereignis, so dass man sich darüber nicht viele Gedanken macht.
Am mittelalterlichen Christentum wird kein gutes Haar gelassen.
Zuvor habe ich die Tore der Welt, die Säulen der Erde, Die Wanderhure, die Päpstin usw. gelesen und muss sagen, dass mir diese Romane zwar etwas anspruchsvoller vorkamen, aber deshalb nicht weniger oder mehr lesenswert, als der weiße Reiter oder das letzte Königreich. Einfach gute Unterhaltung, mehr aber nicht!
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende und informative Erzählung über Alfred den Großen!, 7. Oktober 2007
Von 
Doris K. (Hamm NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Bernard Cornwell hat es wieder einmal geschafft, mich mit voller Begeisterung an dieses Buch zu fesseln. Nahtlos knüpft der Autor an den ersten Teil "Das letzte Königreich" an und so war ich ohne Probleme wieder voll und ganz in der Geschichte gefangen. Zwar stört mich hier wieder, dass Alfred und seine Frau Ælswith auch in diesem Buch so schlecht beschrieben werden, aber da ich dies schon vom ersten Teil kannte, kam ich diesmal besser damit klar. Uhtred mochte ich diesmal auch mehr, schlägt sein Herz zwar immer noch für die Dänen, blieb er doch Alfred treu und wechselt (bis auf einmal) nicht immer die Seiten. Das hat ihn für mich erheblich sympathischer und auch glaubwürdiger erscheinen lassen. Auch im zweiten Teil benutzt Cornwell die Ich-Form, in der aus der Sicht Uhtreds erzählt wird und so die Seiten der Dänen und Engländer gleichermaßen glaubwürdig und nachvollziehbar schildert.

Die historische Schlacht von Ethandun (heute Edington) wurde erschreckend brutal geschildert und kam deswegen sehr realistisch rüber, da zu so einer Schlacht nun mal der raue Ton dazugehört. Diese raue Sprache benutzt der Autor das ganze Buch über und dies passt richtig gut zu der Geschichte. Außerdem verknüpft Cornwell wieder wunderbar Historie und Fiktion, was auch im Anhang erläutert wird. In "Der weiße Reiter" kommen einige neue Personen vor, von denen ich zwei als besonders sympathisch empfand: Pyrlig, der mit seiner witzigen Art am besten heraus stach und Iseult, die geheimnisvoll und interessant wirkte. Auch alte Bekannte sind wieder dabei, so wie Leofric, der mir immer noch der liebste ist. Schade, dass der junge Ragner so selten vorkommt, von ihm habe ich mir eigentlich mehr erhofft.

Zusammengefasst ist dies wieder ein spannender, interessanter und einfach wunderbar geschriebener Roman, den man richtig genießen kann. Dieser Teil bekommt von mir volle fünf Sterne, da ich mich mit Alfreds Darstellung abgefunden habe und ich sonst nichts an diesem Buch auszusetzen habe. Nun erwarte ich mit Vorfreude den dritten Teil "Die Herren des Nordens".
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5.0 von 5 Sternen genialer Historien-Roman, 15. Mai 2009
Von 
M. Boesen "Wireless" (Kaiserslautern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Der weiße Reiter ist der Nachfolgeroman zu Das letzte Königreich. Wie es sich für eine Serie gehört, führt Cornwell die Geschichte um Uthred den northumbrischen Aldermann gekonnt weiter.
Der große Verdienst von Cornwell ist dabei nicht unbedingt ein makelloser Plot, sondern vielmehr, dass er hier das Frühmittelalter unbeschönigt und unverschärft wiedergibt. Keine spiegelglänzenden Ritter die schöne Jungfrauen retten, aber auch keine Seuchenverheerten Killer die alles und jeden um die Ecke bringen.
Vielmehr wird duch Cornwell die kontemporären Gegebenheiten so dargestellt wie sie wirklich sein konnten. Darüberhinaus bleibt er, trotz weniger künstlerischer Freiheiten eng an die Anglo-Saxon Chronicle und Assers Werk angelehnt.
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, informativ - ein Knüller, 24. November 2007
Von 
Stephan Schwärter "Cherubian" (Rottenburg am Neckar) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der weiße Reiter: historischer Roman (Taschenbuch)
Hier ist es nun, das zweite Buch über Uhtred von Bebbanburg. Das erste Buch war ungemein fesselnd, ist der Nachfolger dies auch?
Ja, unbedingt. Nachdem Uhtred im ersten Buch am Ende mit den Wessexern gekämpft hat, führt er dies an der Seite von Alfred fort. Und obwohl er immer wieder zu den Dänen zurückkehren möchte, lässt das Schicksal ihm dazu keine Chance.
Es sieht schlecht aus für das Königreich Wessex. Fast alle Teile des Landes sind von den Dänen erobert worde. Aus diesem Grunde muss der König aus einem Sumpfgebiet heraus den Widerstand antreten. Doch auch wenn er schwächlich von Statur ist, seine Pläne sind groß. Außerdem hat er den erfahrenen Uhtred an seiner Seite.
Dieser ist ähnlich wie im ersten Buch zwischen seinen zwei Heimaten hin und her gerissen. Auch muss er sich gegen Ränkeleien wehren und um seine neue Liebschaft kämpfen. Erneut sehr wichtig sind die Nornen, denn sie alleine legen das Schicksal von Wessex und Uhtred fest.
"Der weiße Reiter" ist ein Buch, das gespickt ist von historischen Fakten. Neben Alfred und Ubba sind auch die beinahe Niederlage von Wessex, sowie die Finale Schlacht, wirklich passiert. Und genau diese Fakte lassen Cornwells Buch aus dem historischen Einheitsbrei heraus stechen. Wikinger werden nicht als wahllos brutal beschrieben, sondern als das, was sie waren. Fahrende Krieger zwar, aber nicht unbedingt auf Mord und Tod aus.
Besonders packend ist Cornwells Art zu schreiben. Es gelingt ihm, vor dem Auge des Lesers das Wessex des 9. Jahrhunderts auferstehen zu lassen. Man fühlt sich regelrecht in das kalte Moor gezogen, und fühlt mit Uhtred und seinen Gefährent mit.
Erneut hat Cornwell einen Roman aus der Ich-Perspektive geschrieben, der mit geschichtlichen Fakten gespickt ist, gleichzeitig aber hochspannend und niemals langweilig. Man will unbedingt weiterlesen, und kommt nicht zur Ruhe, bevor man das Buch ausgelesen hat. Bitte Herr Cornwell, schreiben sie schnell den dritten Roman. Ich kann es kaum erwarten!
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Der weiße Reiter: historischer Roman
Der weiße Reiter: historischer Roman von Bernard Cornwell (Taschenbuch - 2. Juli 2007)
EUR 9,99
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