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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als übliche Historienromane, aber besser
Zuerst konnte ich mich nicht mit dem Buch anfreunden. Nicht weil es ein "Männerbuch" ist (dies las ich oft in anderen Rezensionen) und ich nunmal eine Frau, sondern weil ich die Erzählweise etwas seltsam fand.
Distanziert.
Ich wurde von dem Schicksal Uthreds nicht so gefangen genommen wie bei Gablé oder Kinkel, es blieb ein Schleier zwischen mir...
Veröffentlicht am 21. September 2010 von Bibliophilia

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thematisch sehr spannend, literarisch eher langweilig
Insgesamt betrachtet war ich von dem Roman eher enttäuscht. Positiv hervorzuheben ist die historische Authentizität der Geschehnisse im damaligen England. Zudem war das Thema des Eroberungszuges der Wikinger an für sich sehr interessant und fesselnd.
Jetzt kommt leider das große ABER: für mich war die literarische Ausgestaltung der...
Vor 17 Monaten von Lumo veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anders als übliche Historienromane, aber besser, 21. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
Zuerst konnte ich mich nicht mit dem Buch anfreunden. Nicht weil es ein "Männerbuch" ist (dies las ich oft in anderen Rezensionen) und ich nunmal eine Frau, sondern weil ich die Erzählweise etwas seltsam fand.
Distanziert.
Ich wurde von dem Schicksal Uthreds nicht so gefangen genommen wie bei Gablé oder Kinkel, es blieb ein Schleier zwischen mir und der Figur; ich konnte nicht in ihren Kopf sehen, und das irritierte mich. Mir kam es wie eine bloße Beschreibung und Aneinanderreihung der Ereignisse vor.

Im 2. Durchgang las ich es ganz und war vollkommen begeistert.
Es ist mit Sicherheit eines der am besten recherchierten Bücher, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Und nachdem ich nicht unvorbereitet in diese Erzählweise geworfen wurde, konnte ich auch den subtilen Humor und die selbstironischen Kommentare zu schätzen wissen.

Was ich besonders gut an dem Buch fand, war die detailreiche Beschreibung der Schlachten, ohne sich im Splatterhaften zu verlieren. Normalerweise sind Beschreibungen von Kämpfen in Romanen gleich: "Ich duckte mich unter seinem Schwert, parierte, wich aus, da spürte ich einen Schmerz - ich war am Arm getroffen! Mit doppelter Kraft und Aufmerksamkeit focht ich zurück, unsere Truppen gewannen die Oberhand und dann hatten wir gewonnen und ich sah, wieviele Männer tot auf dem Schlachtfeld waren."
So in etwa - ist klar was ich meine? Um das Wesentlich drücken sich Autoren immer.
Hier dagegen schaut der Autor NICHT schamhaft weg, und es ist sehr faszinierend über die Unterschiede zwischen dänischer und englischer Kampfweise zu lesen.

Inzwischen habe ich alle 4 Bände gelesen und warte ungeduldig auf den 5.

Was mir bei erneutem lesen auffiel: der erste Band enthält eine Menge Anspielungen auf zukünftige Ereignisse, die man so gar nicht bemerkt - auch nach dem 2. Lesen findet man etwas Neues im 1. Band, oder wenn man die Reihe am Stück gelesen hat und zu Band 1 zurückkehrt...
Ein absolut geniales Buch!
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59 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Britannien + Mittelalter = Bernard Cornwell, 30. Dezember 2006
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
"Wyrd bið ful 'ræd..."

(Uthred Uthredson)

Im Jahre 865 taucht an der ostenglischen Küste eine bis dahin noch nie da gewesene Anzahl von Drachenbooten mit 2000 - 3000 Nordmännern auf. Die von den Chronisten als "Großes Heer" bezeichnete Streitmacht steht unter dem Oberbefehl der Söhne des legendären Wikingerhelden Ragnar Lodenhose, Ivar und Halfdan. Ihre Aktivitäten sollten sich jedoch nicht nur auf "Víkingr" (altnord.: Rauben, Plündern, Beutemachen) beschränken, sondern haben eine Invasion mit Landnahme zum Ziel. Nach der Eroberung von Eastanglia, Northumbria mit der Hauptstadt Eoferwic (Jorvik/York) und Mercia, greifen die dänischen Okkupanten schließlich mit Wessex das letzte verbliebene angelsächsische Königreich an.....

....vor diesem historischen Hintergrund entwickelt Bernard Cornwell seine Geschichte um die zweite germanische Invasion Britanniens, das von der nach Wales und Cornwall abgedrängten keltisch-römischen Bevölkerung "Lloeggyr", verlorenes Land, genannt wird. Im Mittelpunkt des Romans steht das Schicksal des northumbrischen Adligen Uthred Uthredson, der mal ungewollt, mal gewollt Fronten und Loyalität zwischen seinen skandinavischen Freunden und angelsächsischen Verwandten wechselt, bzw. wechseln muss. Hierbei geraten seine Interessen häufig in Konflikt mit den Plänen und Absichten König Ælfreds von Wessex, dem später einmal (als einzigem Monarchen des Inselkönigreiches) der Beiname "der Große" verliehen werden sollte.

Nach den, in den 1990er Jahren veröffentlichten "Warlord Chronicles" um die angelsächsische Invasion Britanniens im "dunklen Zeitalter" (Ende des 5. Jahrhunderts), die in auch deutscher Sprache als Trilogie ("Der Winterkönig", "Der Schattenfürst" und "Arthurs letzter Schwur") erschienen sind, ist Bernard Cornwell mit "Das Letzte Königreich" der Einstieg in einen weiteren Romanzyklus gelungen. Ein zentrales Thema ist auch diesmal wieder der Konflikt zwischen den (mittlerweile) christianisierten "Einheimischen" und "heidnischen" Invasoren, die sich im Schildwall gegenüberstehen. Auch einige Nachkommen der einstigen angelsächsischen Eroberer sind jedoch bei der Verehrung der alten Götter geblieben. Aufgrund der zahlreichen Schlachten- und andrer rohen Szenen ist der Roman nicht für zarte Gemüter unter den Lesern zu empfehlen. Das gleiche gilt für den eigentümlichen Humor der Nordmänner, insbesondere dem Christentum und seinen Priestern gegenüber, der in seiner englischen Form sogar noch schwärzer daher kommt, dem historischen Hintergrund jedoch durchaus gerecht wird.

In seinem Nachwort zieht Bernard Cornwell eine klare Trennung zwischen historischen Tatsachen und der Freiheit literarischer Fiktion. Mit der "Angelsachenchronik" und "Asser's Leben König Alfreds" offenbart er seine wichtigsten Romanquellen. Als besonders interessante und hilfreiche Materialien gibt es bereits am Anfang des Buches eine Karte Britanniens zum Ende des 9. Jahrhunderts und ein Verzeichnis, das die angelsächsischen Ortsnamen ihren dänischen und heutigen Bezeichnungen gegenüberstellt. "Das letzte Königreich" hat das Attribut "historisch" zu Recht verdient. Der spannende und informative Roman ist mit 5 Amazonsternen zu bewerten und lässt seine Fortsetzung "Der weiße Reiter" mit Spannung erwarten....

Diejenigen Leser, die jedoch nicht bis Juli 2007 warten möchten, können bereits jetzt mit den englischen Ausgaben "The Pale Horseman" und sogar dem dritten Teil "The Lords of the North" den Fortgang der Geschichte erfahren.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chronologische Reihenfolge, 14. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo liebe Fans der historischen Romane,

macht Euch bereit für eine atemberaubende Zeitreise in die Vergangenheit der britischen Insel. Seit ein paar Jahren lese ich leidenschaftlich gerne historische Romane. Ich möchte Euch mit meiner Rezension eine kleine Hilfestellung geben, in welcher chronologischen Reihenfolge ich Euch das Lesen oder das Hören empfehlen würde.

1 Das letzte Königreich Bernard Cornwell
2 Der weiße Reiter Bernard Cornwell
3 Die Herren des Norden Bernard Cornwell
4 Schwertgesang Bernard Cornwell
5 Das brennende Land Bernard Cornwell
6 Das zweite Königreich Rebecca Gable
7 Hiobs Brüder Rebecca Gable
8 Die Säulen der Erde Ken Follett
9 Die Tore der Welt Ken Follett
10 Der König der purpurnen Stadt Rebecca Gable
11 Das Lächeln der Fortuna Rebecca Gable
12 Der Hüter der Rose Rebecca Gable
13 Das Spiel der Könige Rebecca Gable
14 Der dunkle Thron Rebecca Gable

Die Säulen der Erde und Hiobs Brüder überschneiden sich zeitlich.
Genauso wie Die Tore der Welt und der König der purpurnen Stadt

Viel Spaß beim Lesen oder Hören

Euer Mario Brennemann
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99 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stoppt die Wanderhuren!, 5. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
Keine Lust mehr auf weinerliche Rachegeschichten entehrter Jungfern?

Da gibt es auch wahrlich besseres (das nicht von Auftragsschreiberlingen runtergeschrieben wurde, die sonst SF-Romane am laufenden Band produzieren)...

Sicher haben schon viele den Teil des Schulgeschichtsunterrichts vergessen, in dem erklärt wurde, daß England im 8. und 9. Jahrhundert über Jahrzehnte hinweg dänisch beherrscht war ("Danelag"). Bernard Cornwell legt mit "Das letzte Königreich" einen griffigen Roman über diese Zeit vor.

Den groben Inhalt kennt der geneigte Leser schon aus dem Klappentext. Was hat mir nun besonders gefallen an diesem Buch?

Wikinger sind keine Monster

---------------------------

Es ist dankenswert, daß der Autor die Wikinger auch als Volk beschreibt, daß quasi keine andere Möglichkeit hatte, als zu erobern. Dänemark (und auch der ganze Rest Skandinaviens) war eine öde, matschige, unfruchtbare Landschaft. Wer nicht auf dem elterlichen Acker verrotten wollte, der musste losziehen.

Fast schon zärtlich beschreibt der Autor die Liebe der Dänen zu ihren Schiffen. Sie waren die topgepflegten Einode ihrer Herren. Dabei waren die Wikinger auch noch exzellente Seefahrer.

Daß die Wikinger nicht alles beherrschen, erkennt man einer hübschen kleine Szene: Der große Krieger und Uthreds Ziehvater Ragnar möchte einmal in der heimatlichen Kate vom Festtagsessen probieren, daß die Hausfrau für einen der nächsten Tage vorbereitet. Dafür gibt's von der Gattin einen Klapps auf die Finger, den der Hüne kommentarlos hinnimmt ;-)

Liebe für's historische Detail

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Kannten Sie bisher den genauen Grund dafür, daß es in den Heeren des 9. Jahrhunderts kaum Bogenschützen gab? Nun, bei B. Cornwell können Sie lernen, daß Bogenschützen selbst für reiche Herrscher ein fast unbezahlbarer Luxus waren. Sie verbreiteten zwar beim Gegner allein durch ihre Anwesenheit Angst und Schrecken. Aber: Um stetig und sicher im Kampf zu treffen, mussten Bogenschützen ganzjährig üben. Sie konnten also nicht wie 99% des Heeres sonst Bauern sein, sondern mussten als "Profi-Truppe" am Hof unterhalten werden.

Oder:

Auch schön beschrieben ist, daß England zu der beschriebenen Zeit allenfalls sporadisch christianisiert war. "Kathedralen" waren oft zugige Holzbauten mit undichten Strohdächern. Das spätere Weihnachten wurde von den Wikingern als "Julfest" (auch Wintersonnenwende) gefeiert.

Auch die grausamen Opferrituale der Wikinger beschreibt der Autor erschreckend detailliert. Überhaupt hatten die Dänen für den christlichen Glauben nur Spott über. Er galt als eine Art 'Memmenglaube' ("Man tötet keinen Gegner, indem man jammernd vor einem Altar rumrutscht.").

Es ist nach der Lektüre des Buches sonnenklar, daß heute mindestens jeder zweite Brite Wikingerblut in den Adern haben muß. Viele Dänen blieben für immer (sie hatten ja eigentlich auch 'nur' Land gesucht). Im englischen Heer kämpften auch Dänen und andersherum...

Jede Schlacht war ein schlachten

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Ich bin nie bei einer dabeigewesen, würde die Schlachtenbeschreibungen von Cornwell als verstörend realistisch einordnen wollen. Er zeigt, daß...

...töten ein Handwerk war, daß man lernen konnte.

...nur ca. 5% der Krieger in der schlacht wirklich kämpfen WOLLTEN. Der Rest bestand aus verängstigten Bauern, die eigentlich nur zurück zu ihren Feldern wollten, die abgeerntet werden mussten.

Natürlich ist die Hauptfigur Uthred eine etwas gewagte Kunstfigur. Allzuleicht und glücklich durchwandert er seine Zeit. Dieser Kniff sei dem Autor aber verziehen.

Niveau-Einordnung:

Deutlich über Wanderhure, Säulen der Erde u.ä.

Knapp unter z.B. "Q" von Luther Blisset
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erster Teil, 30. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
der Serie um Uthred von Bebbanburgh und dessen schwieriges Verhältnis zu "seinem König" Alfred (der Große) von Wessex.
Erzählt wird die Geschichte eines Kriegers von sächsischem Adel, der von den einfallenden Dänen aufgezogen wurde und obwohl selber Heide für den frömmelnden Sachsenkönig Alfred kämpft.

Die Serie besteht mitlerweile aus fünf Bänden:

- Das letzte Königreich
- Der weiße Reiter
- Die Herren des Nordens
- Schwertgesang
- Das brennende Land

Charakteristisch für die Serie, ist dass es keine schwarz weiss Malerei gibt, also die heidnischen Dänen sind nicht die Bösen, sondern die - manchmal hochgeachteten - Feinde. Weiterhin werden die Kämpfe und Schlachten sehr detailiert beschrieben, was keinem Autor dermaßen mitreißend gelingt wie Bernard Cornwell.

Die Bücher sind das was man früher alls "Jungensromane" bezeichnet hätte vom tapferen Held der den Kampf liebt, dabei sind sie sehr gut in die damalige Zeit eingebettet. Wobei der Autor zugibt sich die ein oder andere schriftstellerische Freiheit genommen zu haben.

Im ersten Teil der Serie wird erzählt wie Uthreds Vater gegen die Heiden fällt und Uthred als Kind von den Dänen gefangen genommen und aufgezogen wird.
Wie er in dem Dänen Ragnar eine neue Vaterfigur findet und wie er sich auch ansonsten Freunde und Feinde macht. Uthred wächst mehr und mehr zu einem Dänen herran.
Als der verräterische Kjartan Ragnar tötet und seinen Hof niederbrennt, zieht es Uthred zu den Sachsen und der unkriegerische und frömmelnde König Alfred hält mit Wessex das letzte sächsische Königreich, dass kurz vor dem Fall durch die einfallenden Wikinger ist...

Fazit: Eine fantastische und in ihrer Erbarmungslosigkeit auch realistische Serie über das Mittelalter. Cornwell hat einen Epos geschaffen, der sich am ehesten noch mit Frans Bengtssons "Die Abenteuer des Röde Orm" vergleichen läßt. Es ist einfach mitreissend und das Beste ist: es geht weiter!
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd, 27. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
Ich habe das Buch an einem Tag gleichsam verschlungen. Es morgens um 8 begonnen, nachts um 2 dann zuklappen können. Es hat mich richtig gepackt, weil es die Historie voller Spannung gestaltet. Der Protagonist ist fiktiv, wird aber in die geschichtliche Rahmenhandlung exzellent eingebaut. Man fiebert mit, wie er sich durchschlägt, durchschlagen muss, dabei durchaus, aber nicht immer vom Glück begünstigt wird, selbst auch nicht immer die klügsten Entscheidungen trifft, durchaus ausgenutzt wird, aber den Kopf immer oben behält, selbst wenn ihm die Tränen in den Augen stehen.
Den historischen Hintergrund bildet die englische Geschichte des ausgehenden 9. Jahrhunderts: die Raubzüge der Dänen, ihr Versuch, ein Königreich in England zu schaffen, und die angelsächsische Gegenwehr, die von Wessex ausgeht. Eben das letzte Königreich, nachdem Northumberland, Mercia usw. schon gefallen sind.
Uthred, der Hauptheld, ist Northumbrier, kommt aber zu den Dänen, um schließlich doch wieder auf englischer Seite zu landen.
Unbedingt lesenswert. Und ich freue mich schon auf die weiteren Bände.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warten aufs Christkind..., 10. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
Wer historische Bücher liebt, bei denen Liebesgeschichten mit Herzschmerz im Mittelpunkt stehen, sollte die Finger von diesem Roman lassen.
Also Rebecca Gable lesen, auch super.

Wer spannend erzählte und gut recherchierte historische Geschichten mag, bei denen frühmittelalterliche Schlachten eine wichtige Rolle spielen, ist bei Bernard Cornwell genau richtig.
Cornwell, behaupte ich einfach mal, ist der weltbeste "Schildwall-Erzähler".
Niemand beschreibt die Vorgänge während einer mittelalterlichen Schlacht besser als er.
Der Roman bietet eine interssante ambivalente Hauptfigur, lehrreichen Geschichtsunterricht, eine abwechslungsreiche Story, detailreiche spannende Schlachten und wie ich finde, einen tollen Erzählstil.
Was will man mehr?

Wenn meines Erachtens die Fortsetzungen auch nicht ganz an diesen ersten Teil heranreichen, sind diese ebenfalls zu empfehlen.
Aus diesem Grund warte ich jedes Jahr aufs Christkind, dann erscheint mit Sicherheit wieder der nächste Teil der Saga (Nachtrag:falls kein anderer Roman dazwischen kommt).
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles ist dem Schicksal unterworfen, 12. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
Durch die Invasion der Dänen in England verändert sich alles. Was sich früher bewährt hat, gilt seit ihrer Ankunft nicht mehr. Doch Uhtred - ehemaliger Fürstensohn - zählt bereits zu den Bevorzugten, weil er von dem mächtigen Dänen Ragnar geschützt wird. Ohne ihn wäre Uhtred nicht mehr gewesen als ein Ausgestoßener oder Sklave. Die Dänen erziehen ihn und bringen ihm das Kämpfen bei. Und ums Überleben muss er wahrlich kämpfen. Er fasst Vertrauen zu den Dänen und beginnt seinen Beschützer zu lieben wie einen Vater. Doch seine Abstammung lässt ihn ständig zweifeln auf welcher Seite er kämpfen sollte.

Cornwells Augenmerk liegt in der Beschreibung der Schlachten: Wer kämpft wo gegen wen, wessen Taktiken sind die besseren und wie wird das Land unter den Eroberern aufgeteilt. Manch' Namenflut lässt den Leser straucheln. Die Schilderung eines Kampfes im Schildwall wird ausführlicher beschrieben als zwischenmenschliche Beziehungen. Aber wer überleben will, darf kein Weichei sein und sich keinen großen Emotionen hingeben. Aus diesem Grund hat Cornwell wohl weitestgehend darauf verzichtet.

Sehr eindringlich entwickelt Cornwell aus den historischen Fakten die Geschichte seiner Hauptfigur. Der Leser erhält so einen hautnahen Eindruck von dem, was die Menschen im 9. Jahrhundert in England erlebten.

Gut gemachte, sehr lehrreiche Unterhaltung. Erfreulich: Die Geschichte wird fortgesetzt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 6. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
Alle Bücher dieser Reihe sind spannend und realistisch geschrieben.
Man lebt richtig in den Ereignissen mit.
Sehr gut recherchiert.
Ich werde die gesamte Reihe noch mal kaufen, um sie zu verschenken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wo Männer noch richtige Kerle sein durften (mussten), 17. Februar 2012
Von 
islandbrunhilde (Halbinsel Hoeri, Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) (Taschenbuch)
und nach Schweiß, Blut, Pferd und Leder stinken ;)

Cornwell liefert mit der Uhtred-Reihe wieder ein farbenprächtiges Feuerwerk.
Hauptkern dieser Reihe ist die Eroberung Englands durch die Dänen im 9.Jahrh. und wie Alfred der Große (im ersten Teil noch ziemlich klein) versucht die Dänen abzuwehren.
Zwischen den Fronten steht Uhtred. Er wurde als 10 jähr.Kind von dem Dänenführer Graf Ragnar entführt und wie der eigene Sohn von ihm aufgezogen. Uhtred liebt die Dänen, hat er doch eine glückliche und behütete Kindheit bei ihnen verbracht. Er lernte bei ihnen kämpfen und wie man ein Drachenboot übers Meer lenkt. Leider zwingt ihm ein tragisches Ereignis (er ist 15) zurück in die Reihen der Engländer. Von nun an kämpft er -mit kleinen Abweichungen- für die Engländer gegen die Dänen. Er verachtet die Engländer und Alfred den frömmelnden König im besonderen und überlegt immer öfter, zu den Dänen zurück zu kehren. Aber er findet auch Freunde in den Reihen der Engländer und es fällt ihm immer schwerer einen klaren Standpunkt zu finden.

Cornwell schreibt wie immer sehr lebendig und historisch fast genau so, wie sich die Ereignisse damals zugetragen haben. Eine geschichtliche Anmerkung von ihm am Ende des Romanes klärt noch einmal auf.
Die Dänen kommen für mich richtig sympatisch rüber, trotz aller Gewalt. Die wollten doch nur besseres Land haben. Die Sachsen hatten doch das gleiche 400 Jahre früher auch getan und nun sind sie es die verdrängt werden. Aber wie der geschichtlich bewanderte Leser weiß, lässt Alfred der Große sich das nicht gefallen.

Kleiner Musik-Tipp um das Lesen stilecht zu begleiten. Die Musik der Viking Metal Band Turisas und ihr Hammeralbum "Stand up and Fight" nebenbei hören.

Bin erst vor ein paar Monaten auf Cornwell aufmerksam geworden. Seither habe ich schon die Arthus-Chroniken und anderes von ihm gelesen. Bin froh das ich jetzt sämtliche Uhtred Bücher hintereinander weg lesen kann.
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Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1)
Das letzte Königreich (Die Uhtred-Serie, Band 1) von Bernard Cornwell (Taschenbuch - 2. Januar 2007)
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