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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Geheimnis der Templer
Wieder einmal ist der Templerorden und seine Geheimnisse (oder vielleicht auch nur DAS Geheimnis) in aller Munde. Der Autor Raymond Khoury beschreibt in seinem Hörbuch SCRIPTUM eine unscheinbare Chiffriermaschine aus dem 13. Jahrhundert, mit welcher sich das angebliche brisante Geheimnis um den Tempelritterorden entschlüsseln ließe - diese Maschine wird...
Veröffentlicht am 26. Mai 2006 von Thorsten Wiedau

versus
59 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Manchmal, aber nur manchmal .....
Eigentlich hat der Stoff der für das Erstlingswerk herangezogen wurden, das Potenzial zum absoluten Bestseller, aber manchmal kommt es anders, als vielleicht beabsichtig.
Zu offensichtlich, sind die Anleihen bei Dan Brown und anderen Schriftstellern, natürlich bemüht sich Raymond Khoury, seiner Story eine andere Wendung zu geben - aber das war es...
Am 1. Dezember 2005 veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Geheimnis der Templer, 26. Mai 2006
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Scriptum: Lesung (Audio CD)
Wieder einmal ist der Templerorden und seine Geheimnisse (oder vielleicht auch nur DAS Geheimnis) in aller Munde. Der Autor Raymond Khoury beschreibt in seinem Hörbuch SCRIPTUM eine unscheinbare Chiffriermaschine aus dem 13. Jahrhundert, mit welcher sich das angebliche brisante Geheimnis um den Tempelritterorden entschlüsseln ließe - diese Maschine wird gestohlen und zwar spektakulär, ein Wettlauf verschiedenster Mächte und Interessen beginnt...

Mord und Totschlag stehen am Anfang der Geschichte um den unscheinbaren Gegenstand eines Rotorchiffrierers aus dem 16. Jahrhundert, so die offizielle Darstellung. Doch das gerät gehörte den Tempelrittern und ist somit noch um vierhundert Jahre älter.

Die Polizei, der Vatikan und eine engagierte junge Archäologin möchten das gerät zurück bekommen und der Vatikan sendet zudem auch noch einen Killer aus, der Beteiligte aus dem Weg räumt. Diese Mischung ist sehr explosiv und deshalb erhält sich auch der Spannungsbogen durchgehend auf der ganzen Linie. Selbst nach drei gehörten CDs weiß der Zuhörer immer noch nicht was das eigentliche Geheimnis der Templer ist, in gut gemachten Rückblicken erfahren wir nur etwas zu den Umständen der Zerschlagung und der Niederlage des Ordens im Nahen Osten.

Die Geschichte ist spannend, thematisch sehr aktuell, kriminaltechnisch gut aufgebaut, verfügt über archäologischen Tiefgang und brilliert mit Zeitrückblicken um den thematischen Hintergrund zu erläutern.

Die Lesung ist spannend umgesetzt von Heiko Deutschmann, welcher es schafft die Stimmungen wie Neid, Verrat und Missgunst hörbar zu machen.

Man fiebert regelrecht dem Höhepunkt auf der letzten CD entgegen und will nun endlich wissen was es auf sich hat mit dem Gerät und dem Schatz. Das sich hier die katholische Kirche durch den gedungenen Mörder etwas rabiat aufführt gibt der Geschichte sogar noch einen entsprechenden Schubs zu mehr Spannung.

Sehr spannend und damit absolut empfehlenswert!
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59 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Manchmal, aber nur manchmal ....., 1. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
Eigentlich hat der Stoff der für das Erstlingswerk herangezogen wurden, das Potenzial zum absoluten Bestseller, aber manchmal kommt es anders, als vielleicht beabsichtig.
Zu offensichtlich, sind die Anleihen bei Dan Brown und anderen Schriftstellern, natürlich bemüht sich Raymond Khoury, seiner Story eine andere Wendung zu geben - aber das war es eben.
Er packt eine Lovestory dazu - läßt in seiner Story nicht nach den Gral suchen, sondern bemüht die Tempelritter und vermixt das Ganze mit einer kirchlichen Verschörung.
Das Buch liest sich flott - hier scheinen die Übersetzerinnen und das Lektorat sehr gut zusammengearbeitet zu haben - für Dan Brown Fans, ein leichter Appetithappen - für Thrillerfans eher enttäuschend, denn manchmal erwartet der Leser etwas mehr als bloße Abkupferei bei Brown, Gifford und anderen.
Khoury, muss man zu Gute halten, dass er eigentlich nie versucht seine Anleihen zu verstecken, und manches (Gralstory ala Brown) geschickt in seinen Roman einbindet.
Insgesamt 3 Punkte - denn manchmal sollten auch Leser die Hoffnung haben, dass ein Nachfolgeroman (Raymond Khoury - schreibt anscheinend wieder ein Buch) nur besser werden kann, und für einen Erstling war es ok.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Geheimnis der Tempelritter, 27. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
Erstmal: Mir hat das Buch gefallen! Ich hatte es in wenigen Tagen ausgelesen. Und weil hier auch immer wieder der Vergleich mit Dan Brown auftaucht, möchte ich anmerken, daß mir auch "Sakrileg" sehr gefallen hat. Bei letzterem ist es allerdings schon ein paar Jahre her, seit ich es gelesen habe.
Nun aber zu "Scriptum": Raymond Khoury hat hier geschickt 2 Geschichten in einer verstrickt. Der Prolog beginnt 1291 in Akkon, wo die Tempelritter ihre letzte Schlacht verlieren. Doch zwei Templer flüchten mit einem geheimnisvollen Päckchen auf einem Schiff, daß sie nach Frankreich bringen soll...
Über 700 Jahre später tauchen bei einer Ausstellung über noch nie gezeigte Schätze des Vatikans im New Yorker Metropolitan Museum, vier Reiter auf- verkleidet als Tempelritter. Es kommt zu einem Blutbad im Museum. Die Archäologin Tess wird Augenzeugin, wie einer der Reiter es auf ein bestimmtes Entschlüsselungssystem abgesehen hat. Von ihrem archäologischen Ehrgeiz gepackt, verfolgt sie zusammen mit FBI-Agent Sean die Spur der Templer.
In Rückblenden in das 13./14. Jahrhundert verfolgt man gleichzeitig den Weg der beiden Templer, die mit ihrem geheimnisvollen Päckchen ín gefährliche Situationen geraten...

Die Grundsätze im Storyaufbau mögen sich mit "Sakrileg" ähneln, aber dennoch behandeln die Bücher zwei unterschiedliche Themen. Möchte hier auch nicht zuviel verraten, deshalb einfach selber lesen und eine eigene Meinung bilden.

Im übrigen wird "Scriptum" zur Zeit als 4-Stündige TV-Mini-Serie verfilmt, auf die man sicherlich gespannt sein darf. Vielleicht wäre das auch für "Sakrileg" die bessere Wahl gewesen, wo mir der 2 Stunden Kinofilm trotz Tom Hanks gar nicht gefallen hat. Aber das nur am Rande.

Mein Fazit: 4 Sterne für ordentliche Unterhaltung & Spannung mit einem gut recherchierten, geschichtlichen Hintergrund über die Templer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stark anfangen...., 7. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
...leider aber dann stark nachlassen ist leider das Motto dieses überbewerteten Thrillers.
Zum Thema: Metropolitan Museum in New York zeigt eine Ausstellung aus dem Geheimarchiv des Vatikans. Unter den wertvollen Gegenständen auch eine alte Chiffrier-Maschine, dessen Herkunft den Tempel- Rittern nach zu verfolgen ist. Natürlich geschieht ein Mord, verbunden mit dem wohl unglaublichsten Raubüberfall der New Yorker Geschichte. Wir es der Zufall will, ist genau zu diesem Zeitpunkt eine Archäologin im Museum und kann durch Ihr excellentes Wissen über die Templer, sowie als Augenzeuging des Ereignisses den Ermittlern hilfreiche Hinweise geben.
Fazit: Leider total überzogene Geschichte. Teilweise recht spannend, da man einfach nicht mit der Fantasie des Schriftstellers rechnen kann und sich somit die wundersamsten Wendungen ergeben.
Erwartet man jedoch einen Thriller mit Spannung und Hingabe à la Dan Brown sollte man sich den Kauf dieses Thrillers sicherlich sparen und wohl doch ehr auf die üblichen Klassiker zurück greifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorhersehbarste Handlung aller Zeiten!, 3. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
Ein verheißungsvoller Anfang, der leider das einzige ist was bleibt.
Charaktere wie aus dem Lehrbuch die mit Klischees nicht nur beladen, sondern darin auch einbetoniert wurden, quälen sich und den Leser durch eine vorhesehbare Handlung, der jegliche Spannungsbögen abhanden gekommen zu sein scheinen. Eine tiefgründige Recherche ist hier keinesfals zu finden, da vor allem die notwendigen Hintergrundinformationen einfach herunter geschrieben wurden, weil es den Autor einfach nicht gelungen ist, sie spannend zu verpacken, so dass der Leser es auch unbedingt erfahren möchte. Unnötige und viel zu viele Zeitsprünge die zum Überblättern verleiten endlich zum Schluß zu kommen.
Ein überaus mäßig spannendes Werk, das den Titel Thriller nicht verdient hat, wenngleich ich jedem Autor meinen Respekt entgegenbringe, weil ich weiß welche Arbeit dahinter steckt und Übung macht den Meister.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichneter Kirchenthriller!, 5. Juni 2008
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
In New York wird eine Ausstellung eröffnet, in der die kostbarsten Schätze des Vatikans gezeigt werden. Auch die Archäologin Tess ist anwesend, als vier Reiter in Tempelritterkostümen die Ausstellung überfallen und einen alten Verschlüsselungsapparat stehlen. Zusammen mit FBI-Agent Sean Reilly heftet sich Tess an die Fersen und folgt einer Spur nach Europa, wo sie hinter das älteste Geheimnis der Christenheit kommen.

Raymond Khoury hat mit seinem Debütroman SCRIPTUM einen Weltbestseller gelandet. Das der Autor zuvor Drehbücher geschrieben hat, merkt man dem Thriller an fast jeder Zeile an – und das im positiven Sinne. Handlung, Figuren und historische Fakten hat Khoury so gekonnt vermischt, dass man sich dem Roman nicht entziehen kann. SCRIPTUM ist ein Pageturner erster Güte und kann ohne Übertreibung zu den besten Kirchenthrillern gezählt werden.
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57 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender und komplexer Thriller & historischer Roman, 2. November 2005
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
Nach sechswöchiger Belagerung wird am 18. Mai 1291 mit der Stadt Akko der letzte Stützpunkt des einstigen Königreiches Jerusalem von den Sarazenen erobert. Nachdem sein 20. Großmeister, Guillaume de Beaujeu, im Kampf gefallen ist, ziehen sich die überlebenden Rittermönche des Templerordens auf die Insel Zypern zurück........
.....soweit die historischen Fakten, an die Raymond Khoury seine Geschichte vom Templer Martin de Carmoux anknüpft, der mit einem reich verzierten Kästchen und dem großmeisterlichen Auftrag, dieses nach Paris zu bringen auf der Ordensgaleere "Faucon du Temple" der Katastrophe entkommen kann....
714 Jahre später verüben vier in Templerhabit gewandete Reiter in New York einen brutalen Überfall auf eine Ausstellung im Metropolitan Museum of Art, bei auch ein Rotorchiffrierer (Gerät zum Kryptographieren) aus dem 16. Jahrhundert geraubt wird. Sean Reilly vom FBI nimmt die kriminalistischen Ermittlungen auf, während die Archäologin Tess Chaykin sich mit ihren Nachforschungen in der Geschichte der Tempelritter begibt....
Neben Spekulationen über das Geheimnis (Wissen, Schatz pp.) der Tempelritter, die bereits in anderen Romanen thematisiert wurden, bietet "Scriptum" eine weitere, überaus bestechende, am Ende des Buches zudem verblüffende Version. Der sich mit den Ereignissen in der Gegenwart abwechselnde zweite, mittelalterliche Handlungsstrang, verleiht Khourys Thriller zusätzlich das Prädikat eines historischen Romans. Die in der Gegenwart spielende Haupthandlung ist im Vergleich zu "Sakrileg" und insbesondere "Illuminati" inclusive Liebesgeschichte ebenso spannend und actionreich, jedoch weitaus realistischer. Daneben weisen die historischen Passagen und Anmerkungen eine höhere Präzision auf, als jene in Dan Browns Werken. Neben einer Vielzahl von Details über Aufstieg und Fall des Templerordens, dem Glauben der Katharer und der Alchemie, erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Konsolidierung des frühen Christentums (Kanonisierung der Evangelien, Definition von Häresien pp.) in Verbindung mit der allmählichen Etablierung institutionalisierter kirchlicher Macht. Mit seinem im Juli 2005 unter dem englischen Originaltitel "The Last Templar" erschienenen Erstlingswerk ist es Raymond Khoury gelungen, seine Romanhandlung in einem Spannungsfeld der Dimensionen Macht von Dogma und Institution, historischer Wahrheit, Kraft persönlicher Spiritualität und Erfahrung, sowie der Frage nach Moral und dem heiligenden Zweck der Mittel einzubetten. Die kontroverse, komplexe und differenzierte Darstellung dieser sensiblen Thematik spiegelt sich in den Protagonisten des Romans und stimmt den Leser nachdenklich. Die dramaturgisch wohldosierte Portionierung der Handlung (Prolog, 86 Kapitel und Epilog) macht es zusätzlich schwer, das fesselnde Buch wieder aus der Hand zu legen. "Scriptum" besitzt das Potenzial zum Bestseller, der sich in die Phalanx der packenden Genreklassiker einreihen wird.
Besonders empfehlenswert und mit 5 Amazonsternen zu bewerten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut lesbar, 11. Dezember 2007
Von 
M. Hackl "lollypop23" (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
Ähnliches Thema wie bei Dan Browns Bestsellern. Am Anfang noch sehr spannend. lässt die Spannung im Verlauf des Buches aber leider nach.

Zur Story: Museum wird überfallen, viele Kunstgegenstände geraubt oder zerstört, darunter auch eine Chiffriermaschine aus der Zeit der Templer. FBI-Agent und Archäologin machen sich auf Spurensuche, verlieben sich ineinander. Am Ende finden sie, was sie suchen und alles wird gut.

Dieses Buch reißt einen nicht wirklich vom Hocker, deshalb auch nur 3 Sterne. Dan Browns "Sakrileg" hat mir weit besser gefallen. Hat man "Sakrileg" gelesen, kann man sich "Scriptum" eigentlich sparen.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kopf ab für Jesus, 22. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
"Scriptum" fängt ungemein faszinierend an. Man fragt sich nicht nur, wer diese Tempelritter sind, sondern auch, was sie eigentlich wollen. Leider flacht die Geschichte dann schnell ab. Das hat mehrere Gründe. Zum einen werden die Figuren mit Klischees beladen und brechen darunter fast zusammen. Wenn sich zum Beispiel die schwache Frau in den starken Agenten verknallt, dann ist das wirklich schon sehr grenzwertig. Hinzu kommt, dass man relativ schnell ahnt, wer hier der eigentliche Bösewicht ist. Das macht die ganze überraschende Wendung am Ende etwas lahm. Lahm ist eigentlich auch das Thema. Greift Khoury damit doch eine traditionell alte Diskussion auf: Welche Schätze verbergen sich wirklich im Geheimarchiv des Vatikan und dürfen Texte/Erkenntnisse zurückgehalten werden, damit die religöse Ordnung aufrecht erhalten werden kann. Dan Brown ist mit diesem Thema wesentlich besser umgegangen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Appetitanreger für den nächsten Dan Brown, 1. Februar 2006
Von 
Ulf Borkowski (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Scriptum (Taschenbuch)
"Scriptum" ist ein gut lesbarer, rasanter Thriller, der allerdings thematisch stark an "Illuminati" und "Sakrileg" erinnert.
Nach einem spektakulären Raub vatikanischer Schätze aus dem Metropolitan Museum in New York durch vier berittene Tempelritter, begibt sich die Archäologin Tess Chaykin zusammen mit dem FBI-Agenten Sean Reilly auf die abenteuerliche Jagd nach den gestohlenen Kunstgegenständen und stößt dabei auf eine von langer Hand geplante Verschwörung gegen die katholische Kirche.
Soviel kurz zu Handlung, die sich -wie man sieht- nahtlos in das Genre der Bestseller von Dan Brown u.a. einfügt.
Die Story ist rasant lässt sich gut lesen, weist aber auch diverse inhaltlich und stilistische Schwächen auf.
-Achtung hier kommen Details-
Besonders auffällig ist, wie leicht es der Protagonistin fällt, die Hintergründe des Raubes aufzuklären, wenn sie beispielsweise zufällig einen Experten für die Geschichte der TEmpler kennt, dessen Frau zufällig genau 5 Jahre vorher vertorben ist, der zufällig genau deswegen an deren Grab steht, um sich ohne Zwang unmittelbar als Haupttäter zu outen und die Protagonistin zu entführen. Unglaubwürdig ist auch der makellose Nachbau der Chiffriermaschine durch das FBI nur anhand eines Röntgenbildes vom Flughafen. Auch das schnelle Auffinden des "Astrolabiums" bzw. der "Faucon du Temple" nach 700 Jahren ist unglaubwürdig. Vor allem aber, dass am Ende sowohl Tess und Reilly, als auch Vance und die Gallionsfigur an ein und derselben kleinen griechischen Insel angespült werden, wirkt zu künstlich. Hier verschießt der Autor zu schnell sein Pulver. Die Spannungsbögen werden aufgebaut, aber zu schnell gelöst. Die Rätsel und Hintergründe werden dem Leser zu früh gewahr, hier hätte man sicherlich mehr daraus machen können.
Ein wenig holperig sind ausserdem die mehrmaligen Wiederholungen einzelner Ereignisse aus den unterschiedlichen Perspektiven der handelnden Personen, man hat das Gefühl zurückgeblättert zu haben oder etwas zwei Mal zu lesen.
Insgesamt ist Raymond Khoury's Erstling "Scriptum" ein durchaus spannender, gut und schnell lesbarer Thriller mit einigen Schwächen und deutlichen Anleihen an Dan Brown, reicht an diesen jedoch nicht heran und kann diesbezüglich eher als Appetitanreger durchgehen.
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Scriptum
Scriptum von Raymond Khoury (Taschenbuch - 10. Dezember 2005)
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