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124 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutliche Steigerung im Vergleich zu "Chemie des Todes"
War an Chemie des Todes das Beste eigentlich der Umschlag, der als Todesanzeige gestaltet war und als Text die Beschreibung der zeitlichen Aufeinanderfolge der Verwesungsvorgänge des menschlichen Körpers trug, so ist Beckett mit "Kalte Asche" jetzt ein sehr guter Krimi gelungen.
Die Protagonisten finden sich allesamt auf einer kleinen Insel ein, die dann...
Veröffentlicht am 21. März 2008 von Ulrich Hagn

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Drei bis vier Sterne und somit ein bisschen besser als Band 1
Der erste Band der David-Hunter-Reihe war recht durchschnittlich, aber doch nett und las sich schnell runter. Also griff ich zu Band 2, als ich Lust auf eine entspannte und nicht so fordernde Lektüre hatte. Und bis kurz vor Schluss fand ich auch noch, dass "Kalte Asche" besser war als sein Vorgänger, doch dann hat Beckett es fast verpatzt.
Zu Beginn des...
Veröffentlicht am 21. April 2011 von Ailis


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124 von 138 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutliche Steigerung im Vergleich zu "Chemie des Todes", 21. März 2008
Von 
Ulrich Hagn (Forsbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche (Audio CD)
War an Chemie des Todes das Beste eigentlich der Umschlag, der als Todesanzeige gestaltet war und als Text die Beschreibung der zeitlichen Aufeinanderfolge der Verwesungsvorgänge des menschlichen Körpers trug, so ist Beckett mit "Kalte Asche" jetzt ein sehr guter Krimi gelungen.
Die Protagonisten finden sich allesamt auf einer kleinen Insel ein, die dann von der Außenwelt durch Unwetter abgeschottet wird, ein Ex-Polizist spielt mit, die schnüffelnde Reporterin fehlt auch nicht und der (zunächst) aalglatte, (erfolg)reiche, schöne und coole "Obermacker" darf auch auftreten.
Soviel zu den Klischees des Genres, die mit diesem Buch bedient sind.
Damit hat sich aber auch schon meine negative Kritik an diesem (Hör-)Buch.
Von Anfang an gelingt es Beckett knisternde Spannung aufzubauen. Zwischen den Ermittlern und den Dorfbewohnern, unter den Ermittlern selbst, aber auch unter den Inseleinwohnern selbst kommt es immer wieder zu Konflikten, die durch die im Verlauf steigende Zahl an Leichen eher anwachsen, als abgebaut werden.
Geschickt gelingt es Beckett dabei, immer wieder eine andere Person in Tatverdacht geraten zu lassen und selbst als am Ende der Fall auf spektakuläre Weise aufgeklärt scheint...kommt es ganz anders,... um im Epilog noch einmal eine andere - vollkommen verblüffende Wendung zu nehmen.
Mal schauen, ob es noch ein Buch mit Dr. David Hunter, dem forensischen Anthropologen, geben wird.
Wenn dies dann das Niveau von "Kalte Asche" hat, bin ich wieder dabei. Mit Sicherheit.
PS: Außerdem sehr gut gelesen und produziert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Drei bis vier Sterne und somit ein bisschen besser als Band 1, 21. April 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche: David Hunters 2. Fall (Taschenbuch)
Der erste Band der David-Hunter-Reihe war recht durchschnittlich, aber doch nett und las sich schnell runter. Also griff ich zu Band 2, als ich Lust auf eine entspannte und nicht so fordernde Lektüre hatte. Und bis kurz vor Schluss fand ich auch noch, dass "Kalte Asche" besser war als sein Vorgänger, doch dann hat Beckett es fast verpatzt.
Zu Beginn des Thrillers fielen mir zwei Personen direkt auf und ich dachte mir, wenn Beckett einen von ihnen als Täter nimmt, macht er es sich wieder sehr einfach. Ich will nicht zu viel verraten, aber eins kann ich sagen: er HAT es sich leicht gemacht! Und nun sitze ich hier, nachdem ich das Buch zugeklappt habe, und muss mich der Frage stellen, ob ich in meinem Leben schon zu viel gelesen habe und den Autoren daher schnell auf die Schliche komme, weil es für mich nichts Neues mehr zu entdecken gibt - dann wäre Beckett aus dem Schneider. Oder liegt es wirklich am Buch selbst, dass ich gleich den Durchblick hatte? Das wäre für Beckett weniger gut. Letztlich wird es wohl eine Mischung aus beidem sein, jedoch mit einer Tendenz zu der Antwort, die dem Autor weniger schmeichelt. Becketts Geschichten sind durchschaubar, seine Figuren stereotyp und sein Held sympathisch, aber letztlich doch farblos - dies ist mein Fazit nach zwei Bänden seiner David-Hunter-Reihe. Und dennoch ist da etwas, was einen an der Stange hält, was einen davon abhält, den Thriller zur Seite zu legen und ihn zu vergessen. In dem Punkt ist "Kalte Asche" besser als sein Vorgänger, denn die Geschichte war spannend bis zuletzt, wenn auch mir persönlich das Ende nicht gefiel. Simon Becketts Bücher haben dieses je ne sais quoi, dieses gewisse Etwas, was ich noch nicht zuordnen kann. Ist es der Sprachstil - unaufdringlich, schnörkellos und klar? Oder ist es doch sein Held David Hunter, der auch im zweiten Band so zurückhaltend und abgegrenzt wirkt, dass man immer denkt, da müsse es doch mehr zu entdecken und erfahren geben? Ich weiß es nicht, aber für mich war "Kalte Asche" ein wenig besser als der erste Band dieser Reihe - das lässt hoffen für "Leichenblässe", den dritten Teil der Serie, der auch schon in den Startlöchern steht, da Beckett "Kalte Asche" ein offenes Ende gegeben hat. Ich bin gespannt!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An einem Stück verschlungen, 20. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche: David Hunters 2. Fall (Taschenbuch)
Einige Monate nach den Ereignissen in "Die Chemie des Todes" ist David Hunter wieder als forensischer Anthropologe tätig und wird auf eine einsame Hebriden-Insel gerufen um eine verbrannte Leiche zu untersuchen. Als dann klar wird, dass es sich um ein Mordopfer handelt, wird die Insel durch schlechtes Wetter von der Außenwelt abgeschnitten und weitere Verbrechen geschehen.

Schwer kann man sich der düsteren Stimmung und der Spannung dieses geradezu klassisch gebauten Kriminalromans entziehen: Eine Insel, abgeschnitten von der Außenwelt, eine Dorfgemeinschaft, in der sich der Täter hinter einer scheinbar normalen Fassade verbirgt, Ermittlungen, die einem Wettlauf gleichen, um weitere Verbrechen zu verhindern und letztendlich des Rätsels Lösung und ein halb offenes Ende, das die Erwartung des nächsten Buches um David Hunter schürt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Tradition von Agatha Christie und Hercule Poirot, 30. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche (Gebundene Ausgabe)
Sehr schön, wie hier zum wiederholten Male die Geschichte von der isolierten Gesellschaft variiert wird, die von der Außenwelt abgeschnitten, einen Mörder aus ihrer Mitte heraus ermitteln muss. Beckett schafft es hier mühelos sich in die Tradition einer Agatha Christie und ihres Werkes einzureihen, sich zu behaupten und der Geschichte neue Seiten abzugewinnen. Sehr wohltuend auch, das die Geschichte nicht nur auf der Dummheit der handelnden Personen aufgebaut ist, oder auf den Fehlern des Täters, sondern auf den modernen wissenschaftlichen Methoden eines forensischen Anthropologen. Ein klassischer "Whodunit" - in einer geschlossenen (Insel-)Gesellschaft, in der die vom ungeliebten Festland kommenden Ermittler nicht willkommen sind und auch unter diesen Misstrauen herrscht - so kann jeder der Mörder sein. Nur nicht der, auf den alles hindeutet.
Klasse Lesespass für die, die das Schwermütige und Behäbige der deutschen und skandinavischen Krimis nicht brauchen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber zäher Aufbau, 22. Dezember 2008
Von 
Khonsari Hamid (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche: David Hunters 2. Fall (Taschenbuch)
Nachdem ich die Chemie des Todes gelesen hatte hab ich mir voller Euphorie dieses Buch gekauft.
Der Stil der gleiche Gute wie beim ersten Buch. Super und spannend geschrieben.
Was mich nur etwas verärgert hat ist dass bis zum Ende des Buches kaum eine richtig große Spannung aufgebaut wird sodass man das Buch nicht mehr aus den Händen lassen will. Manchmal viel es mir schwer weiterzulesen weil kaum etwas passierte was mich zum weiterlesen Zwang.
Dafür muss man aber sagen gibt es am Ende des Buches viele Überraschungen und einen großes Rätsel wird auf einen Schlag aufgelöst.

Im Großen und Ganzen ist das Buch super und auch weiterzuempfehln.

Khonsari H.
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55 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender als Die Chemie des Todes, 11. August 2008
Von 
Mariamar - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche: David Hunters 2. Fall (Taschenbuch)
Mir hat die Chemie des Todes schon sehr gut gefallen, am meisten eigentlich, weil mich die Figur des David Hunter in jeder Hinsicht überzeugt hat und mir sehr symphatisch ist. Deshalb habe ich mich auf Kalte Asche sehr gefreut. Das Buch gefällt mir eine Spur besser als Chemie des Todes. Da sich der Krimi auf der Insel Runa während eines schlimmen Wintersturmes ohne Verbindung zum britischen Festland abspielt, wirkt die ganze Atmosphäre sehr bedrückend und beklemmend. David Hunter, zwei Polizisten und ein Polizist im Ruhestand sind nun auf sich alleine gestellt und versuchen den Mörder, der sich noch auf der Insel befindet muss, zu entlarven.
Aufgrund meiner extremen persönlichen Angst vor Feuer fand ich die Morde, die durch das Feuer noch spektakulärer waren, viel unheimlicher und angsteinflössender.
Über die Handlung möchte ich nichts verraten, nur soviel sei gesagt, dass sie sehr spannend ist, man sehr neugierig auf die Auflösung des Falles ist und der Schreibstil des Autors sehr flüssig lesbar ist.
Was mir an dem Buch leider aufgestossen ist, ist der überraschende Schluss. Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war ich zunächst ziemlich platt. Ich hoffe, dass ich Antwort auf einige Fragen im nächsten Buch bekomme.
Aber trotz dem kann ich dem Buch 5 Sterne geben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auch unnötig, 6. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich kürzlich Becketts neuen Roman "Der Hof" auf Platz 1 der Bestsellerliste gesehen habe, beschloss ich aus Interesse die ersten zwei Romane der David Hunter Reihe zu lesen um mich eventuell "vorzuarbeiten". Nachdem ich "Chemie des Todes" schon als triviale Horrorstory empfunden habe, gilt das für diese Geschicht gleich noch mal.
Was hat der Autor bloss gegen Mobilephones? Wie in "C d T" ereilt Superdavid ausgerechnet in Momenten grösster Verzweiflung mit tödlicher Sicherheit das Schicksal per Funk oder Phone kein Kontakt zur Aussenwelt zu haben. Deswegen sollte das Buch auch "Der Sturm" heissen. Es gewittert am laufenden Band. Sintflutartiger Regen ausser wenn es brennt. Es wäre doch zu schade wenn so etwas banales wie Wasser von oben so ein dramatisches Feuer löschen würde. Natürlich: Am Morgen, nachdem der Fall gelöst wurde scheint dann wieder die Sonne.
Die vorkommenden Personen sind noch langweiliger als im ersten David Hunter Roman. Überdies muss ständig auf den Äusserlichkeiten und Eigenarten der Mitspieler herumgeritten werden. Die Akne des pubertären Jünglings springt einen irgendwann förmlich aus dem Buch an. Die Schönheit von Grace (haaach schmacht) wird über und über gepriesen. Die Kleidung die dezent die weiblichen Formen einer anderen Akteurin schmeichelt reizt zum gähnen und die Widerborstigkeit der Inselbewohner, also wirklich.
Wieder einmal findet die Story in klaustrophobischer Enge statt und David, unser Liebling, sieht sich mal wieder kaum verhohlener Aggression ausgesetzt.
Die Haken, welche die Geschichte am Schluss schlägt sind noch hanebüchener als im ersten Fall und das ganz dicke Ende setzt dann dem ganzen einen würdigen Schlusspunkt.
Fazit: Wer anspruchsvolle Krimilektüre sucht sollte die Finger von diesem Buch lassen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine rund geschliffene "Todeschemie", 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche: David Hunters 2. Fall (Taschenbuch)
Der Forensiker David Hunter hat sein Landarztdasein beendet, lebt in einer Beziehung und ist sogar verheiratet! Allerdings nicht mit seiner reizenden Freundin Jenny, die aus dem Vorgängerroman bekannt ist, sondern viel mehr mit seinem Beruf als Anthropologe. Diese Ehe bringt ihn auch auf die kleine, abgeschiedene Insel Runa, wo ein kauziger Ex-Polizist eine verbrannte Leiche entdeckt hat. Für David gilt es nun festzustellen, ob es sich hier um ein Mordopfer handelt, oder nicht. Während seiner Ermittlungen darf er sich nicht nur mit der eingeschworene Gemeinschaft der Inselbewohner rumschlagen, sondern auch Zeuge werden, wie reihum weitere Menschen verbrennen. Der Mörder ist also unter ihnen, und dank des aufziehenden Sturms mit ihnen auf der Insel gefangen.

Klingt ein bisschen nach "Die Chemie des Todes", wo man das britische Dorf gegen die britische Insel und die detailliert beschriebenen Verwesungsprozesse durch nicht minder detailliert beschriebene Verbrennungen des menschlichen Körpers ausgetauscht hat? Nun, wenn man es auf diese Eigenschaften reduziert, ist es das auch. Und auch sonst gibt es etliche Elemente, die Simon Beckett bereits im Vorgänger verwendet hat, und die einem bekannt vorkommen mögen.

Dennoch, auch wenn Beckett seinen Protagonisten durch den -- zugegeben -- vorhersehbaren Plot jagt und dabei einige Dinge wiederverwendet, bleibt die Geschichte von der ersten Seite weg spannend und interessant. Alles wirkt im Vergleich zu "Chemie des Todes" runder, geschliffener und ausgefeilter. Auch scheint sich der Autor weniger mit dem Privatleben von David Hunter aufzuhalten, und lässt ihn an etlichen Stellen im Buch immer wieder für seine Arbeit entscheiden, was dem Plot meiner Meinung nach sehr zugute kommt.

Außerdem gelingt Beckett die Darstellung des Handlungsortes wieder einmal unglaublich gut. Die abgeschiedene Insel Runa wirkt mit all ihren "Sehenswürdigkeiten" und dem schrulligen Fischervolk noch um einiges interessanter als das Dörfchen Manham aus dem Vorgänger. Dazu kommt die wachsende Bedrohung durch den aufziehenden Sturm, die der Autor wunderbar in Worte gefasst hat.

Und auch wenn viele Thrillerprofis die Auflösung wohl schon vor Ende der Geschichte erraten, bekommen sie durch den überraschenden Epilog und die spannende Achterbahnfahrt im letzten Drittel des Buches sicherlich genug Aufregung und Action spendiert, um ihren Spaß an der Geschichte zu haben.

Insgesamt kann ich also sagen, dass mir "Kalte Asche" noch einen Tick mehr als das schon sehr gute "Die Chemie des Todes" gefallen hat, und bislang wohl mein Lieblingsbuch von Simon Beckett darstellt. Den Leser erwartet ein gut durchdachter Krimiplot, der an einem interessanten Schauplatz mit stereotypen, aber glaubwürdigen Charakteren spielt und viel Atmosphäre schafft. Wer darüber hinweg sehen kann, vielleicht das eine oder andere schon mal gelesen zu haben, wird mit einem runden und spannenden Abenteuer belohnt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Handwerklich gut gemachter Krimi, aber..., 13. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche: David Hunters 2. Fall (Taschenbuch)
...auch wenn ich dafür in die Ecke der Nörgler und Besserwisser gestellt werden sollte: Kalte Asche ist, meiner Meinung nach, ein klares Plagiat der Chemie des Todes. Das Beckett bei seinem erfolgreichen Ermittler David Hunter bleibt ist logisch und begrüßenswert. Die Figur des forensischen Anthropologen ist facettenreich und interessant. Beckett sucht sich ein völlig anderes Umfeld für die Story, übernimmt aber den Aufbau der Geschichte direkt von seinem erfolgreichen Vorgänger. Wer den gelesen hat, und auch sonst in der Krimiliteratur viel unterwegs ist, der wird nach knapp einem Drittel des Buches wissen, wer am Ende der Mörder ist. Nicht etwa, weil Beckett uns das ungeschickt verrät, sondern weil der Aufbau der Figuren nicht all zu viele Alternativen offen lässt.

David Hunter ist auf dem Heimflug. Da wird er abgerufen, um auf der kleinen Hebrideninsel Runa eine Brandleiche zu untersuchen. Der pensionierte Polizist Brody hat die Leiche bei einem Spaziergang gefunden. Hunter will ein Spezialistenteam anfordern, aber ein Sturm schottet die Insel von der Außenwelt ab. So sitzen David Hunter, Brody, der zuständige Polizist Fraser und dessen Gehilfe Duncan ganz auf sich allein gestellt mit der Inselbevölkerung auf dem kleinen Eiland fest. Unter ihnen befindet sich ein Mörder. Während der Sturm tobt, gehen die Morde weiter und mit jedem Schritt, der Hunter durch seine Ermittlungen in Richtung des Täters bringt, ist sein Leben mehr in Gefahr.

Es ist Simon Beckett nicht zu verübeln nach dem großen Erfolg seines letzten Romans in die gleiche Kerbe zu schreiben. Auch Kalte Asche hat ja eine begeisterte Leserschaft gefunden. Insofern hat Beckett nichts verkehrt gemacht. Der Roman ist gut geschrieben, spannend und interessant. Er lebt, wie sein Vorgänger, von Hunters forensischer Arbeit. Wer allerdings ein Krimi-Meisterwerk mit überraschendem Ausgang, Scharaden und Winkelzügen erwartet; auch wenn Beckett das mit einem Paukenschlag am Ende der Geschichte versucht, der dürfte ein klein wenig enttäuscht zurück bleiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Blick in die tiefsten menschlichen Abgründe, spannend und fesselnd, 11. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Kalte Asche: David Hunters 2. Fall (Taschenbuch)
Für mich war es das erste Buch von Simon Beckett. Sein Erzählstil ist mitreißend und faszinierend. Beckett muss ausgezeichnet recherchiert und die Psychologie des Verbrechens sehr gut studiert haben, um einen solchen Thriller schreiben zu können.

Die Ausgangssituation ist einfach und plausibel und somit findet man schnell in das Buch hinein. Die Geschichte ist im Ich-Erzählstil aus der Sicht des Forensikers David Hunter geschrieben. Dieser subjektive Stil bezieht den Leser von Anfang an in die Vergangenheit und in die Gedankenwelt dieses Kriminalexperten mit ein.
Die Geschichte bekommt gleich zu Beginn eine mysteriöse Facette als der Erzähler von seinen Vorgesetzten auf eine völlig abgelegene und - wie sich später bald herausstellen wird - auch leicht zu isolierende Insel vor der schottischen Küste geschickt wird, wo man vielleicht alles mögliche erwarten würde, aber keinen bestialisch grausamen Mord. Dann überschlagen sich die Ereignisse und man möchte einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Durch die Aufklärung der Ereignisse und ihrer Zusammenhänge erhält man als Leser einen Einblick in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Dabei wirkt die Geschichte aber zu keinem Zeitpunkt klischeehaft oder irreal. Auch wenn für den Erzählhintergrund eine sehr entfernte, aber dennoch real existierende Kulisse gewählt wurde, könnten sich alle Ereignisse tatsächlich so zugetragen haben. Dadurch wird der Grusel-Faktor der Geschichte nochmals gesteigert, und deshalb muss man Beckett dafür besonders loben.
Das besonders Faszinierende aber ist, dass genau in dem Augenblick als die Lösung des Falles quasi offensichtlich ist, sich alles wieder wendet und man sich als Leser schon fragt, wie es denn anders überhaupt noch weitergehen kann. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss oben. Das geht ohne Übertreibung bis zum letzten Satz des Buches.

Fazit: Die Geschichte ist komplex aber übersichtlich aufgebaut und die Abfolge der Ereignisse ist vollkommen unvorhersehbar und überraschend. Wahrlich alles andere als ein 08/15-Krimi. Für mich ist "Kalte Asche" ein absoluter Top-Thriller und sicher eines der 10 spannendsten Bücher, die ich bis heute gelesen habe.
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Kalte Asche: David Hunters 2. Fall
Kalte Asche: David Hunters 2. Fall von Simon Beckett (Taschenbuch - 1. August 2008)
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