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Kundenrezensionen

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am 13. Januar 2004
Nachdem mich "Middlesex" mehs als begeistert hat, war ich sehr gespannt auf "Air Mail". Alle drei Erzählungen in dem schmalen Band sind wirklich brillant - melancholischer als "Middlesex", aber ebenso fesselnd und überraschend. Ärgerlich ist allerdings, was nach der letzten Geschichte kommt: das Nachwort von Dennis Scheck. So amüsant, leicht lesbar, geradezu bescheiden und trotzdem raffiniert wie Eugenides' Sprache daherkommt, so fremdwörterlastig, öde und selbstverliebt ist dieser völlig unnötige Erguss des ARD-Literaturkritikers.
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Auf der Suche nach weiteren Büchern meines derzeitigen Favoriten Jeffrey Eugenides stieß ich auf ein kleines Bändchen mit gerade mal 118 Seiten und drei Kurzgeschichten - "Air Mail".

Sie lesen sich alle in gewohnter Eugenides-Manier - flüssig, voller Witz und Wortspiel und gleichzeitig großer Tragik. Und sie haben es - ebenfalls typisch Eugenides - "gewaltig in sich". Seine Worte wirken unheimlich nach. Sie haben enormen Tiefgang und erzeugen einen Nachhall/ein Echo, was einen "umhaut". Tiefensuggestion nennt man das oder philosophischer Tiefgang.

Wie macht dieser Mann das nur?

Jeffrey Eugenides ist nicht dieser typische amerikanische Bestseller-Schriftsteller, auf dessen Schreibweise die Adjektive "flott", zugänglich" oder "vergnüglich und unverkrampft" passen. Sein Stil ist kein intellektueller Verrat am Leser. Er interessiert sich für das Abgründige im Vertrauten genauso wie für das Vertraute im Abgründigen und vermischt dies kunstvoll. Und das lohnt einen genaueren Blick.

Bei diesen drei Erzählungen "Air Mail", "Die Bratenspritze" und "Timesharing" handelt es um eine Reise-, eine Liebes- und eine Vatergeschichte, jedoch keineswegs das gewöhnliche Klischee bedienend. Vielmehr geht es um "Samenspenden" in extremis, Durchfall in extenso und "die angenehme Absurdität Amerikas". In jeder Geschichte wird etwas Neues mit etwas Altem kombiniert und dadurch etwas Neues geschaffen.

Eugenides gelingt der Gebrauch der Worte, um die Einmaligkeit der Empfindungen zu kommunizieren. Dadurch wird sein Erzählen immer zu einer Feier der Einmaligkeit des Individuums.

Unbedingte Kaufempfehlung für all jene, die Eugenides lieben und sich einmal zwischendurch literarisch tiefgründig verzaubern lassen wollen.
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am 23. Juni 2005
wer weiß besser mit worten eine alltagsskurrilität besser zu umspülen als eugenides? auch wenn ich kein fan von kurzgeschichten bin, fand ich air mail ausgesprochen unterhaltsam. besonders die ersten beiden geschichten haben es in sich :-) nach middlesex absolut keine enttäuschung!
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am 8. November 2004
Mitreissend erzählte Geschichten voller Phantasie, die schmerzhafte Erfahrungen mit Witz wiedergeben und mitfühlend von verlorenen Träumen und enttäuschten Hoffnungen erzählen. Die Figuren werden mit einem untergründigen Schmunzeln, aber ohne sie zu denunzieren portraitiert und man fragt sich: Warum nur kann kein moderner deutscher Schriftsteller zu solch liebevoll-verspielter Leichtigkeit des Erzählens finden?
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am 14. Januar 2008
Kurzgeschichten müssen richtig gut sein, um auch nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Diese hier tun es, davon bin ich überzeugt. Und ich werde sie gerne auch wieder zur Hand nehmen, um mich an nur einem Abend oder während einer kleinen geklauten Stunde zwischen Verpflichtungen literarisch zu erfrischen.

Eugenides ist hier sprachlich brilliant, spritzig, bissig, aber auch mit Tiefgang zu erleben. Der wahre Kern seiner Grotesken trifft die amerikanische Gesellschaft in Bezug auf manche ihrer Verirrungen ins Mark.

Irgendwie muss man sich die Zeit vertreiben, bis Eugenides mit einem neuen Roman rauskommt. So kam ich zu diesen Kurzgeschichten. Schade, dass sie nicht gesammelt auf Englisch erschienen sind, um sie im Original zu lesen. Es wäre mühevoll, sich die einzelnen Geschichten aus den verschiedenen Ausgaben des New Yorker und verschiedener Literaturzeitschriften, in denen sie ursprünglich erschienen sind, zusammen zu suchen...
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TOP 500 REZENSENTam 30. September 2011
Ich kann mich der großen Begeisterung um dieses Buch leider nicht gänzlich anschließen, womit ich es aber niemandem vergällen möchte.

Jemand schrieb diese Kurzgeschichten seien originell. Was die erste angeht, da kann ich zustimmen und diese erste hat mir sogar ausgesprochen zugesagt. Sie ist in sich gefangen; sie zeichnet ein ganz eigenes, halb mythisches, halb reales Bild von Lebenssucht und -suche, von fremder Faszination und ist gerade so kurzweilig, dass sie intensiv ist.

Leider kann man das von den folgenden beiden nicht sagen. Insgesamt sind drei Erzählungen auch etwas wenig für einen Band. Das kreide ich jetzt nicht wirklich als Minus an, immerhin gibt es dem Band einen übersichtlichen Geschmack; aber dennoch bleibt gerade dieser Geschmack unausgewogen.

Die zweite Erzählung vermag der Versuch sein, unerwiderte (unmögliche, unerreichte) Liebe zu schildern, und das auf originelle Weise, es beginnt auch ganz gut, aber bald entgleitet der Erzählung selbst der Wille zur Farce - sie wird geschmacklos, sie wird am Ende sogar geradezu offensichtlich, verliert den eigenen Ton.
Und die dritte Erzählung... sie ist nicht schlecht. Und gewiss will ich sie nicht dadurch herabmindern, aber: gleiches oder ähnliches habe ich schon ähnlich (das zum Thema originell) und auch besser bei Updike, Carver oder Richard Ford gelesen. Das soll nicht heißen, dass sie überflüssig ist. Aber sie ist keineswegs herausragend.

Insgesamt ist Eugenides erstmal ein famoser Stilist. Und er kann erzählen. Zum Punkt originell bleibt die Frage zu stellen: Was meint man mit originell: amerikanisch, eigenwillig oder (wirklich) originell?
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am 1. Mai 2013
Bei Jeffrey Eugenides kommt oft vieles zusammen: gleich 5 Todesfälle in "Die Selbstmordschwestern" oder 50 Jahre US- und Familiengeschichte in "Middlesex". Auch die Kurzgeschichten in der Sammlung "Air Mail" klingen geradezu unglaublich. In "Die Bratenspritze" geht eine 40-jährige Karrierefrau in New York auf Samenjagd - feierliche Befruchtungsparty inklusive. Und in "Timesharing" betreibt ein Rentnerpaar ein Strandhotel, das ähnlich reparaturbedürftig ist, wie es selbst. Auf wenigen Seiten lässt Pulitzer-Preisträger Eugenides seiner Kunst freien Lauf - eine Stunde abschalten und staunen.
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am 4. März 2011
Entflammt von "Middlesex", glomm mein Interesse auch noch bei seinem Erstling "Die Selbstmordschwestern", wo seine liebenswürdige, unaufdringliche Art, über recht schwierige Themen zu schreiben, schon sichtbar wird. Ich war dermaßen von seinem Schreibstil bestochen, dass ich mir "Air mail" schon blind kaufte und erst beim Lesen feststellte, dass es sich hier nur um eine magere Zusammenstellung dreier Erzählungen handelt, von welchen für mich nur die erste eine gewisse, Eugenidesische Spannung enthielt. Ich war sehr enttäuscht nach der Lektüre. Weniger von Jeffrey Eugenides als mehr vom Verlag, der hier billig geködert zu haben schien. Hat ja auch geklappt. Das Nachwort habe ich mir geschenkt, denn ich empfand allein seine Existenz als Anmaßung bzw. Füllmaterial. So was ist mir noch nicht unter gekommen.
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am 2. Oktober 2008
also erstmal,ja!!! es ist ein "Eugenides"!!
Die 3 erzählungen sind toll,aber insgesamt kommt dieses Buch auf nur 118 Seiten,es sieht eher aus wie eine Broschüre.....es ist mir in Rätsel warum sowas in der Form verlegt wird ??!!??
..und diess Nachwort ist auch ziemlich überflüssig,reines Füllmaterial....
Insgesamt hats 1 std gedauert dieses buch durchzulesen....
das ganze kommt wie ein "Appetizer" daher,ich finde es ein bischen mager,aber wer "Eugenides" liebt,wird auch dieses heftchen lieben....und nochmal Ja!!,die stories sind toll,es hätte aber gerne noch mehr sein dürfen,darum nur 3 sterne......
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