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am 15. Juli 2015
Dass dieses Buch schon vor 30 Jahren geschrieben wurde, ist eine Marginalie. Und zwar deswegen, weil es in seiner schriftstellerischen Qualität hervorragt. Horst Stern gelingt nicht nur eine Reise in das 13.Jahrhundert, sondern eine unvergleichlich tiefgründige Immersion in die geistige und kulturelle Welt eines Menschen, der auch uns heute noch etwas zu sagen hat. Friedrich war ein Suchender, ein Zweifelnder, ein Interessierter. Als solcher sprengte er Grenzen. Vor allem die seiner Zeitgenossen - und manche unserer Zeit. Stupor Mundi, das Staunen der Welt, nannten sie ihn, die ihn gleichwohl nicht verstanden - stattdessen als Antichristen verteufelten. Selten das ein Buch eine Geschichte aus der Geschichte so einfühlsam, authentisch und ehrlich widergibt. Mann aus Apulien sollte zum Kanon der Bücher im Geschichtsunterricht unserer Schulen zählen. Das würde zum (Nach)Denken anregen und sichtbar machen, dass wir uns sozio-kulturell nicht viel weiter entwickelt haben, als es die Menschen vor achthundert Jahren hatten. Lesenswert? Viel mehr als das: staunenswert!
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am 28. Juni 2008
Ein wunderbarer Blick ins Mittelalter, der zeigt, wie nahe diese Zeit an unserer heutigen ist. Bildung, Macht, Wissen, Reichtum, Armut, der Mensch im Alter, Christentum und Islam; sicherlich hier und da historisch nicht ganz korrekt geschildert, aber dafuer mit wunderbaren Bildern. Ein gutes Buch!
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am 12. März 2010
Ein historischer Roman, der scheinbar alle gängigen Regeln sprengt: zu dünn, zu wenig "action", keine weibliche Heldin - und dann auch noch von einem Kerl geschrieben.
Aber: Horst Stern hat wie kein anderer das Wesen und die Regierungskust von Friedrich II. beschrieben - und lässt uns daran teilhaben.
Einfach nur wunderbar!
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am 3. Januar 2012
Ich war gefesselt vom Anfang bis zum Ende, konnte das Buch kaum weglegen. Es begleitete mich auf einer Reise durch Apulien im letzten Herbst. Es war ein besonderes Gefühl, auf der Mauer von Lucera oder im Dom von Trani zu sitzen und dabei die Worte des apulischen Staufers zu lesen. Toll, wie der Wissenschaftsjournalist Horst Stern das Lebensgefühl dieser Zeit und die Besonderheit dieses ersten Renaissencefürsten lebendig werden lässt.
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am 28. März 2013
Für historisch und ornithologisch interessierte Leser ein Leckerbissen.

Horst Stern, der für sein zoologisches Engagement berühmt war, schrieb hier ein Werk, in dem sein Spezialwissen über Falknerei mit dem über den letzten Staufferköig Friedrich II zu einem spannenden und lehrreichen Roman verschmilzt.
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am 5. September 2011
Über den letzten Stauferkaiser ist viel geschrieben worden, meist schwärmerisch verklärt. Was in diesem ungewöhnlichen Menschen wiklich steckte, hat Horst Stern anhand der eigenen Schriften des Kaisers aus seinen letzten Lebensjahren in absolut eindrucksvoller Weise dargestellt. Die Überführung der alten Manuskripte in ein lesbares Deutsch mag für den Historiker zu sehr "nachempfunden" sein, mag sein, aber das Lesen dieses Werkes macht nach einer kurzen "Einlesezeit" richtig Spaß (vor allem die letzten Kapitel) und vermittelt einen grandiosen Eindruck in die Umbruchszeit zu Beginn der Renaissance .
Im Gegensatz zu einem anderen hochgelobten historischen Roman über den Staufenkaiser findet man in diesem Werk nichts Reißerisches; klar dominiert das philosophisch kontemplative, eine Wohltat!

Werner Müller
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am 19. Juni 2016
Es ist schon spannend, was ein politischer Mann vor 1000 Jahren gesehen, gedacht, worüber er sich gefreut und geärgert hat. Eigentlich ein "modernes" Buch mit heute notwendigen Stellungnahmen zu Christentum und Islam. Aufklärung pur.
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am 16. Oktober 2002
Warum soll Geschichte nicht mal abseits vom Lehrbuchformat veranschaulicht werden? Horst Stern erfindet hierfür die private Lebensabrechnung des Staufers Friedrich II.
Die mit Bildern vollkommen überladene Sprache läßt häufig einfache Sachverhalte unnötig kompliziert erscheinen, auch wenn manche Vergleiche -zugegebenermaßen- recht originell sind. Man findet viele Exkurse über die "drängenden" intellektuellen Themen des 13. Jahrhunderts, leider oftmals ermüdend und verworren dargestellt. Interessant hingegen ist, wie neuartig Friedrich's experimentelle Herangehensweise an offene Fragen für seine Zeit war, und wie brutal die Konsequenzen. Ach ja, in einem Drittel des Buches geht's um Frauen und Sex; selbstverständlich sind die privaten Papiere hier nicht weniger bildhaft...
Man rauscht wie im (Falken)Flug durch Friedrichs Innenleben und hofft, dass man keine Bruchlandung erleidet. Gibt es wohl Leser, die am Ende des Buches noch genau wissen, was in der Mitte gestanden hat?
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am 23. November 2010
obgleich der Autor dieses Buch schon vor 30 Jahren geschrieben hat, ist es auch heute noch von größter Spannung, unschätzbarem geschichtlichen Wert und tiefem Einblick in das 13.Jahrhundert, das von dem Staufer-Geschlecht beherrscht wurde. Horst Stern ist es gelungen, ein wunderbares Werk zu schaffen, das man nur empfehlen kann.
Vinazzer
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am 13. April 2015
Aufgrund der vielen begeisterten Rezensionen mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Leider eine große Enttäuschungen: Kein roter Faden, verquaste, manierierte Sprache, langatmig, schwülstige Altmännerphantasien,...Schwer zu ertragen. Halte das Buch für völlig überbewertet. Um über Friedrich II mehr zu erfahren gibt es Besseres.
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