Kundenrezensionen

48
4,6 von 5 Sternen
Noch mehr Stadtgeschichten: Band 3
Format: TaschenbuchÄndern
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2005
Die 6 Bände von Maupins Stadtgeschichten sind so geschrieben, dass man jeden einzelnen unabhängig von den anderen versteht und genießen kann.
Jedoch wird man nach einem Band schwer süchtig und entwickelt große Entzugserscheinungen nach den anderen 5 Bänden.
Egal, ob man je in San Francisco war, ob man schwul oder hetero ist, oder ob man in den 70ern und 80ern schon zu alt, oder überhaupt schon auf der Welt war: Die Stadtgeschichten schildern die Szene von San Francisco so bildhaft und interessant, dass man das Gefühl hat, selbst dort gewesen zu sein!
Die Geschichten der einzelnen Personen verschmelzen auf sehr witzige Weise miteinander, ähnlich wie bei einer Seifenoper, nur irgendwie spannender, da das ganze in die aufregende Szene dieser einmaligen Stadt eingebettet ist.
Als ich den 6. und leider letzten Band ausgelesen hatte, konnte ich kaum glauben, dass es aus und vorbei ist. Da bleibt nur eines: die Stadtgeschichten alle paar Jahre lesen!!!!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein buntes Häufchen interessanter bis komischer Typen lebt unter dem Dach
der canabiszüchtenden und exzentrischen Anna Madrigal - und genau um die
Mitglieder dieser Hausgemeinschaft geht es in der Hauptsache - Band 1
dient zur Vorstellung der einzelnen Charaktere ...

Anna Madrigal - geheimnisvolle Vermieterin und ausgesprochen gute Seele der Barbary Lane 28

Mona Ramsey - ganz der Hippie mit bisexueller Neigung

Michael Tolliver - schwul, sympathisch und unglücklich verliebt

Brian Hawkins - immer auf der Jagd nach der nächsten Frau

Mary Ann Singleton - Neuzugang in San Francisco - Typ unbeholfenes Landei
in der fremden Großstadt

Die Handlung ist in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts
angesiedelt - erzählt wird durchgängig in der dritten Person - der Autor
beendet jedes der kurzen Kapitel so geschickt, dass man unbedingt wissen MUSS, wie sich die Dinge für die einzelnen Personen entwickeln...

Sie waren bereits in San Francisco und möchten unbedingt vermeiden, Salz in die seither klaffende Fernwehwunde zu streuen?

Sie hatten schon lange keinen Streit mehr mit Ihrem Partner, wegen der zur späten Stunde immer noch brennenden Nachttischlampe?

Sie sind absolut kein Freund von Buchserien, würden auch ganz sicher nie im Leben mit einer solchen Reihe Ihre kostbare und knappe Zeit
verbringen?

O.k. - Sie sollten die Finger von diesen "Stadtgeschichten" lassen, denn
dieser erste Band ist absolut geeignet, eine Phase in Ihrem Leben
einzuläuten, in der Sie an der Seite der Schlüsselcharaktere aus Ihrem
gewohnten Alltag verschwinden werden - und das schon zur Frühstückszeit -
für mindestens zwei Kapitel, versprochen!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2004
Das ist wie eine wunderbare Fernsehserie - nur als Buch. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und nehmen so sehr schnell im Kopf des Lesers Gestalt an.
Allen voran die wunderbare, schrullige Anna Madrigal, doch auch alle anderen z. B. Mary Ann, Brian, DeDe usw. stehen ihr in nichts nach. Die verrückten Geschichten lassen einen dieses Buch (und auch seine Forsetzungen) vor Neugier verschlingen und es macht immer ein wenig traurig, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat. Sehr empfehlenswert und auch die kritischen Themen sind immernoch aktuell.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. August 2007
Was als Kolumne im San Francisco Chronicle begann, wurde ein Kultbuch für die gay community, erst in den USA und dann im Rest der Welt. Der Anfang fällt vielleicht ein wenig schwer, bis man sich erst mit all den Charaktären vertraut gemacht hat. Aber dann sind es witzige und anrührende Geschichten aus dem Alltag dieser Menschen. Aus dem Leben gegriffen und dabei so herrlich realistisch, wie es nur das Leben schreiben kann.
Das ist der erste von sechs Bänden und der letzte Band ("Schluss mit lustig") ist wohl der bekannteste. Man bekommt im ersten Band noch einmal einen bunten Eindruck von den wilden 1980ern im Schwulen-Mekka San Franciso. Mit all den bekannten Problemen wie Sexabenteuern, Beziehungsdramen, neuen und alten Freundschaften, Alltagsproblemen einer Minderheit im damals noch prüden und bigotten Amerika ist dieses Buch ein lustiger Zeitvertreib. Nicht nur für gays geschrieben, aber die finden sich am ehesten darin wieder.

Angenehm in Kapitel unterteilt, liebevolle Detailbeschreibungen der handelnden Charaktäre, witzig die Dialoge, ideenreich die Handlung. Uneingeschränkt lesenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 1999
Dieses Buch ist der erste Band von sechs weiteren. Ursprünglich erschienen die hierin erzählten Geschichten im San Francisco Chronicle. Erzählt werden die Schicksale einer handvoll Personen. Jeder sucht auf seine Weise das Glück. Anknüpfungspunkt bzw. Treffpunkt aller ist immer wieder das Haus der Mrs. Madrigal einer schrulligen Person, die jeden neuen Mitbewohner mit einem Joint auf der Türklinke willkommen heißt. Leitmotiv des ersten Bandes dieser Serie ist die Ankunft einer gewissen Mary Ann Singleton in der großen Stadt. Aufgewachsen als "Landei" versucht sie Ihr Glück, ob es nun um Mänener oder um eine angemessene Arbeit geht. Dabei trifft sie dann auf die verschiedenen Charaktere, die später, mehr oder weniger wichtig in den folgenden Bänden wieder auftauchen. DA diese Geschichten ehemals für die Zeitung geschrieben wurden, ist jedes Kapitel, trotz des Gesamtzusammenhangs in sich abgeschlossen, so daß man das Buch gut in kleinen Stücken lesen kann. In den meisten Fällen wird man jedoch das Buch, hat man es einmal begonnen, nicht aus der Hand legen können, da die Schicksale der liebenswerten, skurrilen und liebenswerten Persönlichkeiten zu spannend geschrieben sind. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2003
"Kennst Du die Stadtgeschichten von Armistead Maupin?" Vor ungefähr anderthalb Jahren hat mir einer meiner mittlerweilen besten Freunde diese Frage gestellt, nachdem ich ihn vorgeschwärmt hatte, daß SF eine der schönsten Städte überhaupt ist. Zu meinem Leid mußte ich diese Frage verneinen. Aber neugierig wie ich nun mal bin, hab ich mich gleich auf die Suche nach den Stadtgeschichten gemacht und ich wurde wirklich postiv überrascht, sodaß ich alle sechs Bänder in nur einer Woche regelrecht verschlungen habe. Mittlerweile bekenne ich mich als barbaryphil.
Armistead Maupin zählt wirklich zu einem der hervorragendsten Schriftsteller, der es versteht das Lebensgefühl von San Francisco wiederzugeben. Wer dieses Buch nicht kennt, kennt die Stadt nicht. Ein Muß für alle San Francisco Reisende und allen daheimgebliebenen die von der Stadt träumen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 26. Dezember 2009
In Teil 3 der Stadtgeschichten entfernt sich das Geschehen etwas von der Barbary Lane und die Vermieterin Anna Madrigal hat nur eine Nebenrolle. Mona hat sich sogar nach Seattle abgesetzt. Im Zentrum stehen die Klatschkolumnistin Prue Giroux, die Halcyons und Mary Ann Singleton, die nun für das Fernsehen arbeitet. Besonders raffiniert und spannend ist, wie Armistead Maupin das Jonestown-Massaker in die Handlung einführt und die Geschichte um den berüchtigten Sektenführer Jim Jones thrillermässig um ein Kapitel weitererzählt. Teil 3 ist fast so gut wie die ersten beiden Teile und wiederum sehr lesenswert.
"Noch mehr Stadtgeschichten" ist das letzte Buch, das fürs Fernsehen verfilm worden ist. Diese Adaption ist allerdings nicht mehr ganz so gut wie die ersten beiden. Sie hält sich nicht mehr ganz genau an die literarische Vorlage. So ist Misses Madrigal mehr ihm Zentrum, sie hat eine Liebesgeschichte und Mother Mucca taucht noch auf. All dies kommt nicht im Buch vor.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2002
So lebensnah wie Rufus Beck kann kaum ein anderer deutscher Schauspieler vortragen. Nach wenigen Sätzen entsteht im Kopf bereits ein lebendiges Bild der jeweiligen Figur; spätestens nach einer CD führen sie ein Eigenleben, so gut behält man die unterschiedlichen Stimmlagen und Stimmungen in Erinnerung, die Beck hervorruft.

Die größte Leistung ist es aber, daß die Großstadtmenschen mit ihren aus heutiger Sicht teilweise antiquierten Problemen und Ansichten nie der Lächerlichkeit preisgegeben werden, sondern ihre Nöte und Motivationen ständig mitschwingen, so daß man sich auch für einem völlig fremde Fragestellungen zu interessieren beginnt.
Es ist so, als lausche man im Café einem interessanten Gespräch am Nebentisch. Die Natürlichkeit, die seinem präzisen und kunstvollen Vortrag jede Angestrengtheit nimmt, ist Rufus Becks größte Begabung
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2000
Ich habe die Stadtgeschichten-Bücher vor ungefähr einem Jahr gelesen und war selten so begeistert von einem Buch. Es ist tatsächlich - wie auf den Büchern angegeben - so, daß man die Menschen aus der Barbary-Lane einfach liebgewinnt. Es fiel mir wahnsinnig schwer, im Anschluß ein anderes Buch zu lesen; schade, daß die Geschichten nicht weitergehen werden. Ich habe erst jetzt gesehen, daß schon vor einiger Zeit Fragen bzgl. einer evtl. Verfilmung aufgetreten sind und kann hierzu sagen, daß bereits 4 Videokassetten mit dem Titel "Tales of the City" erschienen sind, allerdings nur in engl. Originalfassung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2003
Wer San Franzisco kennt, wer die Amerikaner erlebt hat, weiß, dass die von Maupin gezeichneten Charaktere schrill und abgedreht, aber durchaus der Realität entlehnt sind. Seine feine, aber manchmal auch schon ans Bösartige grenzende Ironie ist köstlich, eine kurzweilige Unterhaltung und ein interessanter Einblick in Welten, die dem Leser vielleicht noch nicht so bekannt waren. Auf jeden Fall empfehlenswert!
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