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Kundenrezensionen

610
4,1 von 5 Sternen
Cupido
Format: TaschenbuchÄndern
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82 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 4. August 2008
Ich habe mir Cupido und Morpheus von Jilliane Hoffmann zusammen gekauft. Ich hatte so ein Gefühl, dass diese 2 Bücher zusammen gehören. Und mein Gefühl hat mich nicht getäuscht.
Cupido fängt eigentlich ganz harmlos an. Zunächst nur auf den ersten Seiten. Aber das ändert sich schnell, als eine brutale Vergewaltigung an einer jungen, schönen Jura Studentin Chloe im Jahre 1988 beschrieben wird.
Im zweiten Teil beginnt die Handlung im Jahre 2000 mit der Aufklärung der sogenannten Cupido Morden. C. J. Townsend, eine erfolgreiche Staatsanwältin in Miami, Special Agent Dominick Falconetti, der leitende Ermittler der Cupido Task-Force, einer Sonderkommission, sind mit der Aufklärung der bestialischen Morde an jungen Frauen beauftragt. Ein Mann, Bill Bantling, wird bei einer Fahrzeugkontrolle verhaftet, im Kofferraum liegt die Leiche der jungen Anna Prado. Ist Bill Bantling der Serienkiller Cupido?
In mehreren Handlungssträngen, die immer wieder zusammen laufen, erzählt Jilliane Hoffmann auf eine extrem spannende Art und Weise, wie die Staatsanwaltschaft versucht, Bantling der Morde zu überführen, wie man das Gesetz oft verdrehen kann, nach dem Motto, was nicht passt, wird passend gemacht, was die Vergewaltigung aus dem Jahre 1988 mit den Cupido Morden zu tun hat oder auch eben nicht. Nebenzu entwickelt sich eine zarte Liebesbande zwischen C. J. und Dominick, die das Buch wenigstens nicht allzu grausam rüber kommen lässt.
Was mich an diesem Buch so gefesselt hat, war die emotionsgeladene Atmosphäre von der ersten Seite an. Die Hauptprotagonisten sind absolut glaubwürdig und sehr authentisch dargestellt. Es wird nicht beschönigt, alles wird so gezeigt, wie es ist und nichts ist so, wie es scheint.
Das Buch ist absolut spannend geschrieben und für jeden zu empfehlen, der starke Nerven hat und einen guten Thriller zu schätzen weiss. Ich wünsche mir noch mehr solcher Bücher!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Chloe ist sauer. Sie steckt mitten in der Vorbereitung für ihr Jura-Examen und will nicht ausgehen. Michael aber ignoriert wie immer ihre Wünsche. Und dann schenkt er ihr auch noch eine Halskette. Kein Verlobungsring, kein Heiratsantrag. Sie ist so sauer, dass sie ihn nicht mit in ihre Wohnung lässt.
Kaum ist Chloe eingeschlafen, glaubt sie sich in einem furchtbaren Alptraum. Ein Maskierter ist in ihr Schlafzimmer eingedrungen und fesselt sie an die Bettpfosten. Nachdem er sich vor ihr entkleidet hat, nimmt er ein scharfes Messer zur Hand und schneidet ihren Schlafanzug entzwei. Verzweifelt versucht Chloe den Mann abzuschütteln. Sie ahnt, dass der Alptraum noch nicht zu Ende ist. Der Mann vergewaltigt sie nicht nur, er fügt ihr mit dem Messer und anderen Utensilien schreckliche Verletzungen zu.
Als Chloe erwacht, liegt sie in einem Krankenhauszimmer und ist an Armen und zahllosen weiteren Stellen bandagiert und verbunden. Der Arzt eröffnet ihr, dass man ihr wegen schlimmer innerer Verletzungen die Gebärmutter entfernen musste, sie ansonsten aber vollständig genesen wird.
Nichts ist mehr so, wie es vor dieser Nacht war. Chloe trennt sich von Michael, der nur hofft, dass sie den "Vorfall" hinter sich lässt. Nachdem sie erkannt hat, dass sie in New York nicht mehr leben kann - hinter jeder Ecke vermutet sie dieses perverse Schwein - und zieht nach Miami. Sie macht ihr Examen und wird eine erfolgreiche Staatsanwältin.
Doch auch zwölf Jahre später, Chloe ist mittlerweile 36 Jahre alt, hat sie Alpträume, ist nervös, kann keine normale Beziehung eingehen und tarnt sich mit betont konservativem Äußeren, einem anderen Namen und abweisendem Verhalten. Sie kann weder diese eine Nacht, noch die Stimme des Mannes vergessen, der ihr Leben zerstört hat.
Sie ist beliebt bei ihren Kollegen und gefürchtet von Angeklagten und ihren Anwälten. Ihr wird die Ermittlung im Fall "Cupido" übertragen. Ein lang gesuchter Serienmörder, der elf Frauen auf bestialische Weise ermordet hat und keinerlei Spuren am Tatort hinterließ, ist durch einen Zufall gefasst worden. Doch während der ersten Anhörung erkennt sie in dem Mann, der verdächtigt wird, der Killer zu sein, ihren Peiniger. Sie hört seine Stimme, sieht eine Narbe an seinem Handgelenk und weiß, dass sie ihrem persönlichen Alptraum leibhaftig gegenübersteht.

Die tragische kleine Geschichte, die sich vor dem Hörer ausbreitet, wird schnell zu einem furchtbaren Alptraum. Mit schrecklichen Details, einer harten, kompromisslosen Darstellung, einer klaren, nichts beschönigenden Sprache ist der Debütroman von Jilliane Hoffman eine absolute Überraschung. Sie erreicht aus dem Stand heraus ein hohes Niveau. Das gesamte Buch - und in noch stärkerem Masse das leicht gekürzte Hörbuch - ist enorm spannend. Die Charaktere sind zwar leider eindimensional und wenig realistisch, die Hauptperson Chloe aber ist der Autorin so lebensnah und lebendig geraten, dass man sich mit ihr stark identifiziert. Dies ist vor allem ob der nervenzerfetzenden Gefahr, in die sich die Staatsanwältin offenen Auges begibt, fast schon eine Belastung. Dem Text ist oft schwer zu folgen, Emotionen lassen dem Hörer Schweiß auf die Stirn treten und teilweise unterbricht ein weniger hartgesottener Hörer gar die Lesung von Iris Böhm.
Zur Leistung der Schauspielerin Iris Böhm ist eine differenzierende Betrachtung erforderlich. Die Stimme und die Stimmungen von Chloe trifft Iris Böhm sehr gut. Die unterkühlte Staatsanwältin, die nur nach außen hin ihr Leben im Griff hat, die innerlich aber zerstört und gebrandmarkt ist, vermittelt sie gut, alle anderen Personen trifft sie nicht. Weder die Kollegen noch der Serienmörder "Cupido", ein neben Chloe zentraler Charakter des Hörbuchs, sind emotional verständlich und glaubhaft vermittelt. Ihre Präsenz wird durch die Art des Vortrags stark vermindert und ein wichtiges Spannungsmoment dadurch abgeschwächt. Da aber Sujet und Verlauf der Geschichte extrem spannend sind, mindert das den Gesamteindruck des Hörbuchs kaum - es bleibt ein grandioses Debüt einer Autorin, die mehr als nur ein Geheimtipp sein sollte. Zu beachten ist jedoch, dass man gute Nerven und einen stabilen Magen haben sollte - einige Details und Schilderungen sind mehr als nur eklig und grausam.

Fazit: Dieses grandiose Debüt der Staatsanwältin Jilliane Hoffman wird durch die Art der Interpretation von Iris Böhm in seiner Wirkung abgeschwächt. Neben der Hauptperson Chloe verblassen alle anderen Charaktere deutlich - dies ist im Buch nicht so. Doch die Gewichtung auf Chloe verstärkt die Wirkung der schrecklichen Vorgänge und des grausamen Schicksals, das die junge Frau durchleben muss. Das Hörbuch ist daher noch härter und schockierender als der Roman und zarten Gemütern nicht zu empfehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2007
Dieser Thriller ist ein MUSS für jeden Fan von Spannung und Nervenkitzel.

Die Story ist schonungslos und bis ins kleinste (auch abartigste) Detail erzählt. Von Anfang an wird der Zuhörer von den Ereignissen überrollt und ich konnte nur schwer eine "Hörpause" einlegen, da mich die Neugier richtig gefesselt hat. Das Frau Böhm nun die Topbesetzung für das Hörbuch ist, finde ich auch nicht. Der Lesestil ist sicher gewöhnungsbedürftig ( Atmung,Betonung,etc.), aber wie schon ein "Vorgänger" treffend bemerkte "Besser geht immer" - und der Geschichte selber, tut es keinen Abbruch.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2005
"Cupido" erzählt die Geschichte der Staatsanwältin C.J. Tonwnsend, die in der Stimme eines mutmaßlichen Serienkillers, ihren längst vergessenen Peiniger - als Studentin wurde sie vergewaltigt, der Täter wurde nie gefasst - wiedererkennt. Das Verbrechen, das er an ihr begangen hat ist längst verjährt, eine Strafe hierfür nicht mehr denkbar und so setzt die Titelheldin alles daran, die Bestie einer gerechten Strafe zuzuführen.
Sicher eine spannende Rahmenhandlung, die sich Jilliane Hoffman für ihr Erstlingswerk ausgedacht hat. Wenn auch ein Pressezitat auf dem Einband vorgibt, dass man Hannibal Lecter vergessen soll, muss man doch feststellen, dass dieser - zugegebenermaßen intelligente und spannende - Roman nicht mit einem derartigen Spitzenwerk mithalten kann.
Zwar beschreibt die Autorin vor allem ihre Titelheldin sehr anschaulich, so dass man das Leid welches C.J. widerfahren ist, nachvollziehen kann - ihr oftmals in die Tiefen ihrer Seele folgen kann - jedoch vermißt man dann eine ebenso intensive Darstellung der anderen Charaktere - insbesondere natürlich ihrer unmittelbaren Gegenparts (ohne zuviel von der Story zu verraten, kann man hier leider nicht genauer darauf eingehen - die Rahmenhandlung würde hierfür jedoch mehr hergeben). Wenn sich der Roman auch flüssig liest, spannend geschrieben ist und mitunter sogar für ein bisschen Gänsehaut sorgt, ist er am Schluß leider vorhersehbar und die - vom Leser zu diesem Zeitpunkt bereits längst erwartete - überraschende Wende erscheint nicht mehr wirklich so plötzlich, wie es die Autorin vielleicht wünscht.
Will man kleinlich sein, stört auch ein fortlaufender logischer Fehler das Gesamtbild. Verwendet doch die Autorin bei den Morden ein Muskelrelaxanz, welches auf den ganzen Körper wirkt, jedoch überaschenderweise keinen Einfluß auf die Atmung hat; letztlich also die Morde in dieser Art und Weise in ihrer Ausführung sehr unwahrscheinlich sind.
Eine lebendige Sprache und eine insgesamt interessante und auch spannende Story sorgen dennoch für ein angenehmes Thrillerfeeling. Wer durch die hohe Platzierung in den Bestsellerlisten hervorgerufene Erwartungen ein klein wenig zurückschraubt wird sicher nicht enttäuscht. Und eines ist klar - wenn das das Erstlingswerk von Frau Hoffman ist, haben wir noch einiges von dieser Autorin zu erwarten!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Januar 2006
So spannend, überzeugend und glaubwürdig sich die Geschichte präsentiert, so miserabel ist leider die Leistung der Sprecherin Iris Böhm. Die Schauspielerin, die manchem Hörer vermutlich aus „Zwei Asse und ein König“, „Eine Hand schmiert die andere“, der „Tatort“-Reihe oder der Serie „Die Sitte“ bekannt sein wird, spricht völlig emotions- und ausdruckslos und legt dem Hörer einen überaus langweilig gelesenen Thriller vor. Glücklicherweise kostet das die eigentliche Geschichte nur bedingt Spannung, bedauernswert ist es jedoch allemal. „Selten hat ein Thriller so spannend, so intensiv begonnen – die ersten Seiten sind eine Attacke, auch auf das Nervenkostüm des Lesers“, so schreibt der Focus über die Buchvorlage zu dieser Lesung. Auch während der Lesung ist dieser gelungene Einstieg zu erkennen, wird jedoch durch die Leistung der Sprecherin gedämpft. Durch eine einheitliche Stimmebene, die sich durch keine sonderlich gute Intonation auszeichnet, und nur wenigen Versuchen, den Figuren akustisch Leben einzuhauchen, lässt Iris Böhm das Hörbuch zu keiner sehr überzeugenden Lesung werden. Da bleibt dem Hörer eigentlich nur eines: zu versuchen, sich hauptsächlich auf die eigentlich spannende Geschichte zu konzentrieren.
Fazit:
Mit „Cupido“ legt die amerikanische Autorin Jilliane Hoffman einen Thriller vor, der äußerst spannend geschrieben ist und durch eine glaubwürdig präsentierte Protagonistin brilliert. Die Sprecherin Iris Böhm lässt die Geschichte durch ihre ausdruckslose und emotionsarme Lesung jedoch zu keiner überzeugenden Hörbuchumsetzung werden. – Interessierte sollten lieber auf das Buch zurückgreifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2005
„Cupido“ ist Jilliane Hoffmans Debütroman. Dass sie selbst als Staatsanwältin arbeitete, merkt man dem Buch an. Sie weiß, wovon sie schreibt, denn sowohl die Abläufe innerhalb der Gerichtssäle wie auch die Ermittlungen erscheinen stets glaubwürdig und relativ frei von Klischees. Auch mit der Protagonistin hat Hoffman eine überzeugende Figur kreiert. Handlungen und Emotionen, gerade in Bezug auf ihren mutmaßlichen Vergewaltiger, lassen C.J. umso menschlicher und fassbarer wirken. Vor allem die inneren Konflikte, mit denen C.J. sich konfrontiert sieht – auf der einen Seite ihre Arbeit, die sie ordentlich machen will, auf der anderen Seite ihr tief empfundenes Rachebedürfnis – sind schön herausgearbeitet.
Lobenswert ist vor allem, wie Hoffman mit dem gerade für Frauen prekären Thema Vergewaltigung umgeht. Die grauenvollen Taten stehen immer im Mittelpunkt, aber ihre Darstellung ist an keiner Stelle reißerisch. Manche grausigen Details müssen genannt werden, um dem Leser das Ausmaß der Schrecken, welche die Frauen erleben, vor Augen zu halten, was jedoch zumeist durch Unterhaltungen zwischen Personen geschieht; der Leser muss nicht selbst als Beobachter an den Untaten teilnehmen.
Eher schwach fällt dagegen die Ausarbeitung der übrigen Charaktere aus. Ob Dominicks bärbeißiger Partner, der einzelgängerische Gerichtsmediziner oder C.J.’s zickige Sekretärin, sie alle fügen sich nur zu schnell einem bestimmten Schema und agieren auch danach. Das trübt das Lesevergnügen nicht sehr, lässt den Roman sich aber auch nicht sehr stark von der Konkurrenz abheben. Ebenfalls weniger gut ausgefallen ist das Ende, das ein paar Fragen offen lässt, die den Leser nach einem solchen Buch noch beschäftigen. Alles in allem aber ein Krimi der besseren Sorte, der für den einen oder anderen wohligen Schauer sorgen wird.
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53 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2004
Ein Albtraum jeder Frau! Waehrend C.J. müde ist und zu Bett geht, steigt ihr Peiniger in ihre Wohnung ein und überrascht sie im Schlaf! Er foltert und vergewaltigt sie die ganze Nacht lang! Zwöoelf Jahre spaeter arbeitet C.J. in einem anderen Staat als Staatsanwaeltin. Sie gilt als eine der Besten ihres Faches. Waehrend sie versucht, ihr Leben trotz den psychischen und physischen Vernarbungen so gut wie moeöglich zu meistern, holt sie die Vergangenheit wieder ein. Bei einer zufaelligen Verkehrskontrolle geht der Polizei ein langgesuchter Serienmöoerder ins Netz. Als Anklaegerin kommt nur C.J. in Frage! Als sie Cupido, so wird der Serienmoeörder im Polzeijargon genannt, das erste Mal persoeönlich gegenübersitzt, erkennt sie in ihm ihren Peiniger, der sie vor zwoeölf Jahren eine ganze Nacht lang missbraucht und sterbend liegen gelassen hat! Sie spürt nur noch ein Gefühl: Rache! Dabei vergisst sie die Gefahr, die immer noch von Cupido ausgeht...
Das Buch hat mich dermassen gefesselt, dass ich es in zwei Naechten durchgelesen habe. Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen. Jilliane Hoffman hat ein Erstlingswerk geschrieben, dass von Anfang bis zum Ende zu fesseln vermag. Die Spannung bleibt die ganze Zeit erhalten und am Schluss des Buches ist man hin und her gerissen zwischen den Gefühlen von Rache und Gerechtigkeit sowie der Frage, wie haette ich mich entschieden! Ein tolles Buch für alle Fans von Thrillern und schlaflosen Naechten! Ich freue mich bereits auf ihr zweites Buch!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 19. Februar 2004
Erzählt wird der Roman aus der Sicht eines Opfers - Chloe, bzw. später C.J. - das von einem Unbekannten brutal vergewaltigt und gefoltert wurde. Zwölf Jahre später hat sie ihr Leben halbwegs im Griff und ist erfolgreiche Staatsanwältin in Miami. Dort jagt sie zusammen mit der Polizei einen Serienmörder, der junge, hübsche Frauen entführt und brutal umbringt. Der Täter wird gefasst und C.J. erkennt in ihm ihren Vergewaltiger. Als Staatsanwältin sitzt sie ihm nun im Gericht gegenüber.
Cupido (=triebhafte Begierde) wird aus der Sicht des Opfers geschildert und nimmt daher den Ermittlungsarbeiten ihre Nüchternheit. Dadurch, dass die Geschehnisse nicht aus Sicht einer Gerichtsmedizinerin oder eines Detectives geschildert werden, ist natürlich viel mehr Emotionalität mit den Ereignissen verbunden. Und das, obwohl Hoffman sich bei der Schilderung der Vergewaltigung nicht in detaillierten Beschreibungen der Grausamkeiten, die Chloe übersicht ergehen lassen muss, ergeht - was dem Buch meiner Meinung nach sehr gut tut.
Interessant ist außerdem der Aspekt, dass ein Opfer zum Ankläger wird - und zwar nicht indirekt als Belastungszeuge bei einer Gerichtsverhandlung, sondern aus der Position der Staatsanwältin heraus. Die Idee des Buches ist gut und durchweg solide umgesetzt. Die Handlung hält ein fast immer gleichmäßig hohes Spannungsniveau, ist immer im Fluss und der Leser muss nicht seitenlang auf neue Entwicklungen warten. Das Ende der Geschichte ist unbedingt als originell zu bezeichnen, dennoch bemüht sich Hoffman, der Handlung doch noch eine unerwartete Wendung zu geben. Und dies gelingt ihr durchaus, wenn sich auch eingefleischte Thriller-Leser den Ausgang bestimmt schon im letzten Viertel denken können.
Alles in allem ein lesenswerter Thriller mit einer interessanten Grundidee, die gut umgesetzt wurde.
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Februar 2004
Chloe Larson, eine blonde Schönheit, wird 1988 während ihres Jura-Studiums in New York von einem Mann mit einer Clownmaske vergewaltigt. Sie trägt von der Vergewaltigung schwerste innere und äußere Verletzungen davon, ganz zu schweigen von den aus dem schrecklichen Verbrechen resultierenden seelischen Wunden und Narben.
Um mit dem Leben nach der Vergewaltigung fertig zu werden, verlässt Chloe New York und wird jemand anderes: C.J. Townsend, stellvertretende Staatsanwältin in Miami/Dade-County und eine vermeintlich graue Maus.
Während einer Verkehrskontrolle wird zufällig ein Mann festgenommen, der als der Verdächtige in den „Cupido-Morden" gilt. Während seiner Anhörung vor Gericht erkennt C.J. an seiner Stimme und an einer Narbe an seinem Unterarm, dass er der Mann ist, der sie 1988 in New York vergewaltigt hat. Eigentlich müsste C.J. den Fall an einen anderen Staatsanwalt abgeben, weil ihre Unvoreingenommenheit gegenüber dem Verdächtigen nicht gewährleistet ist. Sie ficht einen inneren Kampf mit sich aus und als sie erfährt, dass ihre Vergewaltigung schon längst verjährt ist und Robert William Bantling im Staat New York deswegen nicht mehr belangt werden kann, entschließt sie sich, den Fall nicht abzugeben. Fraglich ist nur, ob sie Gerechtigkeit oder Rache sucht......
Jilliane Hoffman hat mich mit ihrem Erstlingswerk total begeistert, ich konnte „Cupido" kaum aus der Hand legen. Sie hat C.J.'s zwölfjährigen Albtraum so realistisch geschildert, als ob ihr selbst zumindest etwas Ähnliches passiert wäre. Die Charaktere in diesem hervorragenden Thriller sind sehr realistisch, die Spannung steigert sich nahezu ins Unendliche, atmosphärisch dichter könnte ein Roman kaum sein. Einige der äußerst graphischen Schilderungen der Morde/Mordopfer gehen allerdings ganz schon an die Nerven bzw. auf den Magen. Fach- und sachkundig, was Polizei- und Procedere im Gerichtssaal angeht. Besser könnte es kaum sein! Freue mich und bin sehr gespannt auf den zweiten Roman um C.J. Townsend.
Fazit: Unbedingt lesen und nicht auf die Taschenbuchausgabe warten!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2004
Neugierig geworden durch eine Beststeller-Liste erstand ich dieses Buch. Was ich gelesen hab: geschändete hübsche blonde Anwältin, überwindet sich selbst, bevor sie der Liebe nachgibt; grausamer sadistischer Täter grinst und bleibt für immer ein ganz hundsgemeiner Kerl; diverse bekannte Charaktere; überraschende, aber eigentlich vorhersehbare Auflösung; extrem blutrünstige im Detail beschriebene Greul-Taten, die an Thomas Harris erinnern; einige ausgebig detailierte Sex-Szenen.
Typisch US-amerikanisches Buch mit dem ewigen Happy-End. Und obwohl ich mich von Anfang an fragte, ob ich dieses Buch nicht schon mal als Film gesehen hab, zumindestens teilweise, ist die Geschichte spannend. Aber auch leider zugleich langweilig und trivial. Daher nach meiner Meinung nur bedingt empfehlenswert.
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