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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kommunalpolitischer Thriller, spannend, aber unausgereift
Franzen erzählt in seinem 1988 verfassten Erstlingswerk das alltägliche Drama des „urban renewal" (Luxusmodernisierung, Flächensanierung, Immobilienspekulation, Verdrängung sozial schwacher Mieter etc.) auf nicht gerade alltägliche Art und Weise. St. Louis ist auf den unbedeutenden 27. Platz in der Rangfolge amerikanischer Städte...
Am 25. September 2003 veröffentlicht

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bemerkenswerter, noch unausgereifter Erstling
In seinem 1988 erschienenen Debut beschreibt Franzen vor dem Hintergrund typischer Motive der 80er Jahre wie Verschwörung, Überwachung und Verfall der Städte eine fiktive Verschwörung indischer Immigranten und deren Auswirkungen auf das Leben der führenden Familien in St. Louis.

Andere Leitmotive wie Terror und die Angst vor...
Veröffentlicht am 23. April 2007 von hartmutw


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8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das erste Buch eines der größten Gegenwartsautoren, 2. Oktober 2003
Von 
Bernhard Taschner "b_taschi" (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Gebundene Ausgabe)
Sicher, an seine Korrekturen, für die er mehrere Preise bekommen hat, kommt dieses Buch nicht ran. Aber die Korrekturen haben auch sieben Sterne verdient. Die 27ste Stadt ist sein Erstlingswerk. Und unter diesem Aspekt ist die Sprache Franzens schon zu so früher Zeit unheimlich perfekt, deutlich und klar. Er schaut in Bereiche, wo kein anderer Autor hineinschauen kann. Sicher ist dieses Werk auch kein Schlüsselroman, um so interessanter die Handlung, die zwar vor einigen Jahre spielt, aber bis in die Gegenwart fort wirkt: So ist sie, die amerikanische Gesellschaft, wie die Einwohner von St. Louis. Das Ende überrascht den Leser, ohne das es allzu dramatisch wirkt. Aber auch das liegt wieder in der Sprache des Autors und sicher auch an der des hervorragenden Übersetzers.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ungeliebte hauptfiguren?, 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Taschenbuch)
Natürlich sind die Erwartungen nach einem Buch wie die "Korrekturen" groß. Aber auch wenn das mit einbezogne wird, enttäuscht die 27. Stadt. Die Figuren scheinen dem Autor nicht viel zu bedeuten, so unklar wie sie beschrieben bleiben. Finden wir sie sympathisch, nehmen wir Anteil, verabscheuen sie? Um solche Gefühle hervorzurufen bleiben sie zu blass und der Leser eher unbeteiligt.
Besonders ärgelich ist das schlechte Lektorat des Buches. Derart viele Druckfehler führen zum Abzug eines weiteren Sterns, denn der Lesespass wird weiter getrübt.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die uninteressante Natur war uninteressant, 18. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Taschenbuch)
«Es stürmt zum Obdachlosenverrecken» - und ich bin froh, ein Buch aus der Hand legen zu können, das solche hirnrissigen Sätze enthält. Für diesen und manchen anderen sprachlichen Lapsus mag der Übersetzer verantwortlich sein, für den miserablen, total misslungenen Roman ist Jonathan Franzen allein verantwortlich. Sein Erstling von 1988 ist das Schlechteste zwischen zwei Buchdeckeln, was mir seit vielen Jahren in die Hände gekommen ist, und das war nicht wenig!

Interessant ist genau genommen eigentlich nur die Frage, warum dieser Roman fast unisono so verrissen wird! Sind wir alle, die wir dieses Buch als grottenschlecht bezeichnen, dem Autor auf den Leim gegangen? Ist das Ganze einfach nur surrealistisch? Oder ist es etwa ironisch gemeint, eine Satire, und wir haben es nicht gemerkt, haben Hinweise darauf übersehen? - Natürlich nicht! Er meint es ernst, der Autor!

Für mich das größte Ärgernis ist der absolut unglaubwürdige Plot, eine wahrlich aberwitzige Konstruktion. Eine junge Inderin wird Polizeichefin in St. Louis (sic!) und zettelt eine Verschwörung an, deren letztendliches Ziel ebenso rätselhaft wie ominös bleibt. Ihren hartnäckigsten Widersacher bekämpft sie, indem sie sein Familienglück komplett zerstört und ihn damit zermürbt. Sie scheitert aber am Ende, weil das Referendum über die von ihr betriebene Fusion von Stadt und Landkreis grandios misslingt. Was soll das alles, fragt man sich erstaunt, denn man wird derartig mit erzählerischen Details zugemüllt, dass man schnell jeden Überblick und erst recht jedes Interesse verliert. Franzen spinnt in seiner naiven Gut-Böse-Sicht immer wieder neue Erzählfäden, die irrationale Handlung mäandert noch üppiger als das Mississippi-Delta, und als Krönung baut er auch noch unlogische und völlig überzogene Thrillerelemente mit ein. Seine in Regimentsstärke aufmarschierenden, meist unsympathischen Protagonisten sind widersprüchliche Figuren, deren Absichten undurchschaubar bleiben.

Auch sprachlich ist der mit 670 Seiten recht dickleibige, geschwätzige US-Roman ein einziges Fiasko. «Die uninteressante Natur war uninteressant» erfahren wir verdutzten Leser vom tiefsinnigen Autor, wie gut, dass fünf Seiten später Franzen endlich fertig war mit seiner unsäglichen Geschichte!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hätte nicht übersetzt werden sollen, 4. Juni 2013
Von 
Michael Ludwig (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Taschenbuch)
Habe vor einigen Jahren »Die 27ste Stadt« und »Schweres Beben« geschenkt bekommen. Durch ersteres habe ich mich über mehrere Monate gequält, mehr oder weniger aus Pflichtgefühl, weil es doch die schöne gebundene Ausgabe war und mir die (späteren) »Korrekturen« in den höchsten Tönen (»fast wie die Rabbit-Romane von Updike«) gelobt wurden. Die Enttäuschung über den umständlichen, groß angelegten, von leblosen Protagonisten getragenen und unglaubwürdigen Plot, der bis zur letzten Seite nicht zünden wollte, war so groß, daß ich den (viel besseren) zweiten Roman gar nicht mehr anrühren mochte und ihn jahrelang (bis neulich) liegen lassen habe. Nun werde ich dann wohl mal die »Korrekturen« lesen, ohne welche »Die 27ste Stadt« wohl nicht übersetzt worden wäre, was auch besser gewesen wäre.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kaputt, 5. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Taschenbuch)
"Die Korrekturen" vom selben Autor hatten mich vor allem wegen der familiären Verflechtungen gefesselt, auch wenn eine gewisse Langatmigkeit und teilweise drastische Sexszenen Punktabzug bedeuteten. Mit guten Kritiken auf der Buchrückseite habe ich mir daraufhin die 27ste Stadt vorgenommen: Ich habe mich von Anfang bis Ende durchgequält! Ich habe keinen roten Faden gefunden, eine Familie geht kaputt, die Tochter verlässt das Haus, die Frau wird entführt, der Mann gibt seine langjährigen Prinzipien auf. Eingefädelt wird das Ganze durch eine machthungrige Frau und ihre Helfershelfer, wobei nicht wirklich klar wird, wer wen beherrscht. Die ehrgeizigsten Pläne dieser Frau aus Indien, die Macht in St. Louis und Umgebung vollständig zu übernehmen, scheitern zwar, aber sie hat erreicht, dass mehr als eine Familie zerstört wird. Die Charaktere werden für mich nicht greifbar, sie stehen eher allgemein für bestimmte Typen, als dass sie als Persönlichkeiten überzeugend wären.
Zwei Sterne vergebe ich für gute Sprache und einzelne gelungene Passagen.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bloß nicht durchhalten, es bleibt eine einzige Zumutung, 25. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Gebundene Ausgabe)
Langweiliges Buch mit zu vielen Handlungssträngen, völlig unwichtige Personen werden über viele Seiten detailliert beschrieben. Meine Hoffnung, fürs Durchhalten und Weiterlesen belohnt zu werden, wurde bitter enttäuscht. Das ganze Buch ist eine einzige Qual.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschte Erwartungen - fehlende Motive, 17. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Taschenbuch)
Die 27. Stadt hätte mir wahrscheinlich besser gefallen, wenn der Klappentext nicht so völlig daneben wäre (wer schreibt so etwas eigentlich?). S. Jammu ist vieles, aber nicht die zarte, hilflose, exotische Frau, als der sie auf dem Klappentext erscheint und der Inhalt des Buchs ist auch kein Krimi, so wie man vermuten könnte. Und S. Jammu (wobei auf Seite 430 immer noch nicht klar ist, wofür das S. nun steht!) ist nicht im klassischen Sinne die Hauptfigur; sie zieht eher die Fäden im Hintergrund, wobei wiederum ihre dominante Mutter ganz im Hintergrund die Fäden zieht.
Gegen das Buch spricht die unübersichtliche Anzahl von Geschichten und Personen, die nirgendwohin führen, die fehlenden Motive der Handelnden. Worum geht es eigentlich? Um die indische Frau, die mit allen Mitteln Polizeichefin werden und bleiben will, die Honoratioren vor Ort, die sie unterstützen oder zu Fall bringen könnten? Das Zerbrechen einer „normalen Familie" unter Druck von außen? Viel wird angesprochen, wenig ausgesprochen und die Motive bleiben unklar, mir jedenfalls.
Bin ich zu „politisch korrekt", dass es mir dann doch unangenehm aufstößt, dass eine Inderin mit ihrem Gefolge in eine US-amerikanische Stadt kommt und mit Terror, Gewalt, Sex und Intrigen die Macht an sich zieht und dabei eine brave amerikanische Familie in den Abgrund reißt. Mag sein, dass Franzen hier sehr ironisch mit den Urängsten der Amerikanerinnen und Amerikaner spielt und dass diese Absicht im englischen Original deutlich wird - in der deutschen Übersetzung wirkt es tendenziell rassistisch.
Bisher kenne ich „Die Korrekturen" nicht, nein, stimmt so nicht, natürlich habe ich von ihnen gehört, aber sie noch nicht gelesen - nach der 27. Stadt werde ich das wohl auch noch etwas aufschieben!
Aber dennoch zwei Sterne, trotz der Längen und obwohl ich so etwa alle 30 Seiten ernsthaft versucht war, das Buch endgültig abzuschreiben, habe ich es zu Ende gelesen, was dann doch wieder für Franzen spricht!
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen gääääääääääääääääääähn, 12. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Gebundene Ausgabe)
60 seiten habe ich wieder durchgehalten. mehr ging dann aber wirklich nicht.hab mich gelangweilt, gefragt, wo soll dies hinführen, genervt von dem, was ich las. nein danke.
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Probst warf ihnen einen tadelnden Blick zu, 15. Juli 2005
Von 
Berthold Knoche (Waldsolms / Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Gebundene Ausgabe)
ich habe es fast bis zur Mitte geschafft, 283 Seiten des 670 Seiten langen Werkes habe ich gelesen, was für eine Zeitverschwendung. Die handelnden Personen werden nicht transparent, es passiert kaum was, die Sprache spricht mich nicht an, schade um den Platz im Regal.
Dennoch habe ich für die Überschrift wieder ein Zitat gewählt, Probst ist einer der Handlungsträger, er sitzt im Stadion und gleich, nachdem er den Blick geworfen hat, passiert dann doch mal was.
Finger weg, nicht kaufen, auf gar keinen Fall.
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5 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen gähnende Langeweile, 30. August 2006
Von 
Shiraz (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die 27ste Stadt (Taschenbuch)
Noch ein Buch, das ich nicht zu Ende lesen konnte. Die 27. Stadt hat einfach nichts, was sich lohnt: Keine interessanten Charaktere, keine spannende Handlung, keinen originellen oder sonstwie ausgefeilten Stil... mehr über dieses Nullwerk zu schreiben lohnt eigentlich auch nicht.
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Die 27ste Stadt
Die 27ste Stadt von Jonathan Franzen (Taschenbuch - 1. Februar 2005)
EUR 9,90
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