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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Merkwürdige Übersetzung, 25. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
Dieses Buch ist die merkwürdigste Übersetzung eines Buches aus dem Englischen, die ich je in den Händen hielt. Das englische Original (ist es das?) hatte ich mit Genuss gelesen. Ihimaera ist ein Künstler des Wortes, die geschichte ist ebenso dicht wie spannend und anrührend erzählt (in den anderen Rezensionen ausreichend wiedergegeben). Das kleine Maori-Glosssar am Ende war hilfreich und interessant.

Und dann hielt ich die deutsche Ausgabe in Händen, in der der Text imemr wieder durch ganze Sätze in Maori unterbrochen/bereichert wird, die im Original(?) in Englisch stehen.

Staun!

Zuerst habe ich mich gewundert. Hat Ihimaera eine "Revision" von Whale Rider vorgenommen, liegt der deutschen Übersetzung ein "Director's cut" zugrunde, den ich noch nicht kenne?

Dann habe ich mich geärgert. Ständig muss man beim Lesen ans Ende des Buches blättern, wo ein sehr viel umfangreicheres Glossar zur verfügung steht als im Original (?).

Dann habe ich angefangen, mir diese Maori-Sprache näher anzusehen, fand sie faszinierend, beschaffte mir ein kleines Wörterbuch und bin nun in der Lage, anderen Lesern zu zu rufen: E aruaheka ana ahau ki tenei - das gefällt mir sehr gut! ;-)

In jedem Fall ein Buch - und eine Übersetzung -, das man sich merken wollte.
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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Maori-Parabel voller zarter Mystik, 10. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
„In alter Zeit, in den Jahren vor unserer Zeitrechnung, verspürten Land und Meer eine große Leere, eine Sehnsucht", mit diesen stimmungsvollen Worten lässt der Autor Witi Ihimaera seine Geschichte „Whalerider" ihren Anfang nehmen. Nach Äonen des Wartens wurde jene Leere allmählich gefüllt, als schaurig tätowierte Krieger in ihren Booten am östlichen Horizont erschienen. Das Volk der Maori hatten Aotearoa, das „Land der langen weißen Wolke" entdeckt; eine Doppelinsel, die uns heute unter dem Namen Neuseeland geläufig ist. Von Hawaiki waren sie aufgebrochen, um unbekannte Gebiete zu erschließen. Nun, da das einladende Eiland gefunden ward, sandten sie Kanus zurück in die alte Heimat, um neue Siedler zu holen. Doch das Warten schien kein Ende zu nehmen, bis schließlich ER kam: Paikea, die Wogen des Ozeans auf dem Rücken eines heiligen Wales brechend. Wie ein einziges unbezwingbares Fabelwesen wirkten Mann und Wal. Paikea schleuderte kleine Speere mit mauri, Lebenskraft, auf Land und Wasser. Daraus entstanden noch im Flug viele Tiere, wie Tauben oder Aale. Nur ein Speer wollte die Hand des Walreiters nicht verlassen, so sehr er es auch danach trachtete. Also sprach Paikea ein Gebet über den Holzspeer: „Möge dieser mauri gedeihen, wenn die Menschen in Not sind und die Lebenskraft am dringendsten gebraucht wird." Nach dieser Worten schoss der Speer - von Freude gepackt - aus seiner Hand in den Himmel, überwand flugs über 1000 Jahre.
Wo der segensreiche Speer hernach in den Boden fuhr, ergab es sich im Jetzt, daß die Nabelschnur eines Maori-Mädchens eingegraben wurde, ein Ritus, der die Verbundenheit von Land und Volk auf magische Weise bekräftigt. Dieses Mädchen sollte eigentlich ein Junge werden und einst die Häuptlingswürde in einer langen Familienreihe übernehmen, so hatte es zumindest ihr Großvater geplant. Doch das Schicksal spielte nicht mit, was den alten, engstirnigen Patriarchen verbittern ließ. Umso mehr Kahu sich bemühte, seine Anerkennung zu gewinnen, desto stärker lehnte er sie ab. Denn sie war nicht der ersehnte Krieger, der Retter der Maori vor der weißen, westlichen Zivilisation Neuseelands; nein, Kahu war „nur" ein Mädchen. Doch die Kleine gibt nicht auf, mit Ausdauer und Zähigkeit lernt sie traditionelle Kriegsgesänge, übt sich im Stockkampf und taucht nach dem magischen Talisman. Alles spitzt sich zu, als eine Walherde bei Kahus Wohnort strandet. Scheinbar will der riesige Walbulle seinen Clan bewusst in den Tod führen, getrieben von Sehnsucht und Leere. Bis Kahu sich ihm nähert, und die Lebensenergie von Paikeas letztem Speer ihre Kraft zu versprühen beginnt ...
Witi Ihimaera, selbst Maori, schrieb „Whalerider" nachdem er von seinem New Yorker Apartment beobachtete, wie Rettungsversuche unternommen worden waren, einen verirrten Wal aus dem Hudson River wieder zurück in den Ozean zu treiben. Nur drei Wochen benötigte er zu dieser mystisch-verwobenen Parabel im Spannungsfeld von Tradition und Moderne, Natur und Kultur, Tier und Mensch, die nicht zuletzt sehr viel Feinheit dem Problemen einer heranwachsenden Frau in patriachalen Strukturen widmet. Gleichzeitig setzte Ihimaera ein literarisches Statement für den Schutz der Wale: „Als die Welt älter wurde und der Mensch sich von seinem göttlichen Ursprung entfernte, verlor er allmählich die Gabe, mit den Walen zu sprechen", er verfolgte und tötete sie fortab. Erst wer zu kindlicher Liebe - wie das Mädchen Kahu - bereit ist, hat die Fähigkeit diese Barriere zu überwinden und in den alten Kreislauf wiedereinzutreten. „Whalerider" weckt Sehnsucht danach!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In diesem kleinen Buch steckt viel mehr,, 7. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
als mancher glauben mag. ...
Es geht um das Aufbrechen von Strukturen, das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Intuition meets Moderne, Weisheit & Liebe trifft auf Härte, Starrsinn, Unsicherheit und Angst und dennoch: Alles ist im Fluss und am Ende hat alles eine neue flexible Ordnung, die jedem seinen Raum läßt, den er für sich hat.
Verschmelzung des Männlichen mit dem Weiblichen, Heilung für alleS und Lebensfreude, durch ein balanciertes und seiner Selbst bewusstes Sein.
Mir wurden Film und Buch empfohlen, eine liebe Freundin sah in mir dieses "kleine Mädchen" - sie hat Recht und ich bin voll Freude, Film gesehen und Buch gelesen zu haben.
Unbedingt zu empfehlen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert, 20. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
Das Buch verbindet die mythische Welt der Maori mit den Problemen ihres Lebens in der heutigen Zeit. Es verdeutlicht, wie schwer es für die Maori (sinnbildlich für alle archaischen Kulturen) ist, ihren alten Glauben und ihre Gebräuche zu bewahren und doch das Leben mit seinen Anforderungen im 20./21. Jahrhundert zu meistern. (Das Buch ist bereits 1987 geschrieben worden). Bisher wusste ich nicht viel mehr als Klischees und ein paar wenige Fakten über die Kultur der (neuseeländischen) Maori, was sich durch dieses Buch deutlich verändert hat.

Ihimaera bringt dem Leser die Welt der Mythen und Sitten der Maori näher, was mich in der Art der Darstellung allerdings nur bedingt in den Bann gezogen hat, vor allem die mythischen Textteile. Er zeigt, dass Mythen, Sitten und Gebräuche für Menschen wichtig sind, dass es sie zu bewahren gilt, um aus Ihnen Kraft zu schöpfen und durch sie Halt und Gemeinschaft zu finden. Ihimaera zeigt aber auch, dass ein starres Festhalten falsch ist, dass die Anpassungen der Sitten und Gebräuche an neue Erfordernisse überlebenswichtig sein können. Er verdeutlicht dadurch, dass es mehr schadet als hilft, wenn man sich nicht den Erfordernissen anpasst und akzeptiert, dass sich Dinge ändern (z.B. dass auch Mädchen/Frauen wichtige Rollen übernehmen können...). Dies verdeutlicht der Autor sehr ausdrucksstark an Kahu. Doch dass die Sachlage mit dem Patriarchat nicht so einfach ist zeigt sich an Nanny Flowers, die den Patriarchen (den Großvater) im Alltag beherrscht, auch wenn sie seine Patriarchenrolle als Mann und Häuptling akzeptiert. Zudem demonstriert sie ihm ihre Überlegenheit, wenn sie ihn ständig mit ihrer Herkunft von viel bedeutenderen Vorfahren als er konfrontiert.

Die Szene der ersten Walstrandung ist nicht ganz einfach zu ertragen, doch auch hier tritt der Konflikt zwischen Tradition und heutiger Zeit zutage. Früher war so eine Walstrandung vermutlich wie bei vielen Völkern ein Segen, weil sie Nahrungssicherung für viele Menschen bedeutete. Heute wird das Schlachten eines gestrandeten Wals als bestialischen Handeln betrachtet. Dabei stellt sich die Frage, wie weit ist es gut, wenn sich solche Sitten und Ansichten ändern, wenn der Wal nur noch zur Bereicherung dient und nicht mehr zur Überlebenssicherung?

Ein sehr empfehlenswertes und einfühlsam geschriebenes Buch, dass zum Nachdenken über die Bedeutung und den (notwendigen?) Wandel von Sitten und Gebräuchen anregt, sowie über die Anpassungsprobleme archaischer Kulturen an globale Einflüsse. Doch auch die Ablehnung und Überheblichkeit westlicher Menschen gegenüber den Ureinwohnern kommt zur Sprache. Zudem bringt das Buch dem Leser die Maori-Kultur näher.

Auf dem Buchumschlag steht, dass es eine "magische Geschichte" sei, was man wörtlich nehmen sollte, vor allem bei den Walszenen.

Ich gebe aber nur vier Punkte, da mich das Buch sehr bewegt aber nicht völlig gefesselt hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Buch, 13. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
Das Buch hat Suchtfaktor. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und geht tief unter die Haut. Das Buch ist nicht all zu dick und somit passt das in jedes Handgepäck hinein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes Buch, 7. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
Ich würde dieses Buch 100prozentig weiterempfehlen. Es ist eine Reise in die mystische Welt Neuseelands, wo ich selbst schon gewesen bin!!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Whalerider, 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
tolle Geschichte! eine neue ganz andere Geschichte, Einblick in eine fremde Sagen- und Märchenwelt.

Sehr zu empfehlen! auch für junge Leser
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10 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichte voller Magie, 31. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
Ein wundervolles Buch für einen Tag auf der Terrasse - voll Weisheit und Poesie!
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5 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Märchenhafte Erzählung über die Ureinwohner Australiens, 10. Januar 2005
Von 
Sophia Zichel (Berlin, Berlin Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt (Taschenbuch)
Poetisch und zugleich lyrisch wird hier eine märchenhafte Geschichte erzählt, die dem Leser einen Einblick in die Sitten und Bräuche der Ureinwohner Australiens gewährt. Zwar weist dieses Buch anfängliche Langatmigkeit auf, doch triumphiert der Autor mit einem überraschenden und schlichtweg grandiosen Schluss.
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Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt
Whalerider: Die magische Geschichte vom Mädchen, das den Wal ritt von Witi Ihimaera (Taschenbuch - 1. August 2003)
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