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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein reales Rätsel
Der erfolgreiche Geschichtenerzähler Gabriel Noone hat Liebeskummer. Sein langjähriger Freund Jess ist aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Jess hat AIDS und möchte Abstand gewinnen. Obwohl Jess behauptet, nur für eine gewisse Zeit ausgezogen zu sein, befürchtet Gabriel eine endgültige Trennung. Sein Erfolg als Autor der legendären...
Veröffentlicht am 13. Mai 2002 von Ludger Menke

versus
3.0 von 5 Sternen der nächtliche Lauscher
kenne ja die Stadtgeschichten und Folgen von diesem Autor. Dieses Buch war zwar gut zu lesen, jedoch gefiel mir der inhalt nicht so gut, fand es war mehr ein Abwasch der bisherigen Themen
Vor 14 Monaten von Ute Eilers veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein reales Rätsel, 13. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Gebundene Ausgabe)
Der erfolgreiche Geschichtenerzähler Gabriel Noone hat Liebeskummer. Sein langjähriger Freund Jess ist aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Jess hat AIDS und möchte Abstand gewinnen. Obwohl Jess behauptet, nur für eine gewisse Zeit ausgezogen zu sein, befürchtet Gabriel eine endgültige Trennung. Sein Erfolg als Autor der legendären Radio-Lesungen „Nachts mit Noone" kann ihn darüber nicht hinweg trösten. Während er mit seinen Geschichten vielen Menschen Trost spendet, sieht sich Gabriel plötzlich allein gelassen.
Zu allem Ungemach stellt sich bei ihm auch noch eine Schreibhemmung ein. In dieser trüben Situation erreicht ihn das Manuskript eines jungen Autors. Zunächst widerwillig liest er die Fahnen des Buches. Es ist die grausame Geschichte des 13-jährigen Jungen Pete Lomax, der mit vier Jahren zum ersten Mal von seinen Eltern vergewaltigt wurde und von ihnen an Päderasten verkauft wurde.
Nach Jahren der Misshandlung schaffte es Pete schließlich, sich aus den brutalen Fängen seiner Eltern
Maupins Geschichte ist ein vielschichtiges und grandioses Portrait über das Wesen der Liebe. Gekonnt verknüpft er dabei verschiedene Aspekte: Die Liebe zwischen zwei Männern, die Liebe zu Eltern, Geschwistern und Freunden. Seine Fähigkeit, lebensnah, gefühlvoll und zugleich aufwühlend zu erzählen, bewahrt Maupin davor, in die Kitsch- oder Betroffenheitsecke abzurutschen. Zugleich schlägt er den Leser mit dem Rätsel um die wahre oder falsche Identität des Jungen Pete in den Bann, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag.
Besonders spannend wird "Der nächtliche Lauscher" aber durch den realen Hintergrund: Maupin hat Anfang der 90er-Jahre tatsächlich ein Buch mit dem Titel „A Rock and a Hard Place" gelesen. Es stammt angeblich von einem 14-jährigen Jungen namens Anthony Godby Johnson. Wie Pete soll er jahrelang missbraucht worden sein, bis ihn seine Pflegemutter, im realen Leben heißt sie Vicki Johnson, von den Qualen befreite. Als Maupins Freund Terry eines Abends mit Vicki telefoniert, tauchen Zweifel auf: Vicki und Anthony haben die gleiche Stimme. Maupin forscht nach - doch niemand hat den Jungen je gesehen. Das Rätsel um Anthony bzw. Pete bleibt ungelöst.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Fans der "Stadtgeschichten" ein Muß, 20. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Gebundene Ausgabe)
Gespannt wartete ich auf den neuesten Roman von Armistead Maupin, nachdem mich die "Stadtgeschichten" schon in ihren Band gezogen haben.
Und auch dieses Buch von ihm hat mir wieder restlos gut gefallen und animiert zum "Nochmal-Lesen".
Gabriel, ein berühmter schwuler Schriftsteller lebt in San Francisco und lernt über das Telefon seinen "größten Fan" kennen, einen 13jährigen Jungen, der an Aids erkrankt ist.
Es baut sich eine Freundschaft zu ihm auf, eine Vater-Sohn-Beziehung, die allerdings ins Wanken gerät, als sich für Gabriel immer mehr Fragen stellen: Gibt es den Jungen wirklich (nachdem er ihn nur vom Telefon her kennt)? Was hat es mit dem Telefonanschluß auf sich, der plötzlich nur noch "keinen Anschluß" meldet?
Gabriel macht sich auf den Weg um den Jungen zu suchen und erhält eine überraschende Antwort auf seine Fragen...
"Der nächtliche Lauscher" liest sich flüssig, schnell und macht (nicht nur schwulen Lesern) sehr viel Spaß.
Auch Leser der "Stadtgeschichten" stoßen auf eine Figur, die bereits in der sechsbändigen Barbary Lane 28-Reihe vorkam (es ist nicht Mary-Ann *lach*)
Ich kann das Buch allen Fans von Armistead Maupin nur wärmstens ans Herz legen und für alle, die die Stadtgeschichten noch nicht gelesen haben: überzeugt Euch mit diesem Buch von der schriftstellerischen Qualität des Autors.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Buch, 16. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Gebundene Ausgabe)
Sie sind berufstätig, müssen morgens früh raus und lesen gerne vor dem Einschlafen? Dann sollten Sie sich den nächtlichen Lauscher für das Wochenende aufheben. Einmal angefangen, werden Sie ihn erst nach der letzten der 350 Seiten aus der Hand legen wollen.
Die Geschichte ist - und auch das zeichnet sie aus - schnell erzählt. Der Schriftsteller Gabriel Noone schließt Freundschaft mit einem kranken Jungen, der er nur vom Telefon kennt. Langsam, genährt durch sein Umfeld, wächst in ihm der Zweifel, ob es diesen Jungen gibt oder ob sich jemand einen bösen Scherz mit ihm erlaubt. Er beschließt, es herauszufinden.
Ich weiß nicht, ob Maupin mit diesem Buch etwas verarbeiten wollte, ob er eine Botschaft unters Volk bringen will oder sonst irgendein Ziel verfolgt. Ich weiß nur, dass er ein schlicht geniales Buch geschrieben hat. Und was will man mehr?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht so traurig, wie es sich anhört., 28. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Taschenbuch)
Um ehrlich zu sein habe ich eine Weile gebraucht um mir dieses Buch zur Hand zu nehmen. Der Klappentext verhieß erstmal nichts Gutes.
Ein schwules Buch über einen Schriftsteller, der eine telefonische Beziehung zu einem AIDS Kranken, von Pädophilen herumgereichten Jungen aufbaut. Gewürzt mit Trennungsherzschmerz, einer aufoperungswilligen blinden Frau und Vater-Sohn-Problemen. Eigentlich überhaupt nicht mein Fall.
Umso verwunderlicher, dass Herr Maupin dann doch immer die Kuve bekommt und nicht auf die Tränendrüse drückt. Unglaublich, dass ich bei dieser unheilvollen Story sogar beim Lesen ab und zu Lachen musste. Dies mag an der unglaublich einfachen Sprache liegen. Oder am unverkrampften Umgang mit all den vielen Problemen auf der Welt. Aber das ist eigentlich auch egal. Bitte lassen Sie sich nicht abschrecken, denn die Geschichte ist eine der besten, die ich seit langem gelesen habe.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!, 7. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Taschenbuch)
Eines der wenigen Bücher, das sich mein Interesse nicht erst erarbeiten muss.
Ich bin auf der ersten Seite in die Geschichte eingetaucht und habe mir in den Stunden, in denen ich nicht lesen konnte, Gedanken gemacht, welche absurde Ecke der rote Faden noch umspannen würde.
Das Buch ist eine wohlgefallende Kost - leichte und doch gesuchte Sprache - gut beobachtete soziologische Zusammenhänge und Beziehungseigenarten, in denen sich jeder wieder finden kann (und über die man auch einmal für sich selbst nachdenken sollte) - gedankliche Konstrukte, die reizen sie zu verfolgen, weiterzuspinnen und sich durch den Ausgang überrraschen zu lassen.
Quintessenz: absolut lesenswert - ich verschenke es (erfolgreich) ständig! ;-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen like father and son, 12. Februar 2007
Von 
Peter Goebel (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Taschenbuch)
Armistead Maupin ist der Verfasser der tollen Stadtgeschichten, die in San Francisco spielen. "Der nächtliche Lauscher" ist ein Roman über einen 13-jährigen Jungen, der angeblich jahrelang sexuell missbraucht wurde von seinen Eltern und an andere Männer sexuell verkauft wurde. Nach Jahren zeigt er seine Eltern bei der Polizei an und findet in Donna eine neue Mutter,die ihn adoptiert und ihm hilft. Er schreibt seine bisherigen Lebensjahre auf und sein Verlag kontaktiert Gabriel Noone, einen berühmten Autoren, der eine mitternächtliche Radiosendung hat, da der Junge ein Fan von Noone ist. Noone soll einen Klappentext zu dem Buch schreiben. Es entsteht ein Telefonkontakt zu dem Jungen und seiner Mutter und Noone ist immer mehr begeistert und eingenommen von dem Jungen und seinem Schicksal. Doch was von dem Schicksal ist wirklich die Wahrheit? Um das herauszufinden macht sich Noone schliesslich auf, den Jungen zu besuchen, für den er eine Art Vaterrolle angenommen hat. Nebenbei erfährt man viel aus dem Leben des schwulen Protagonisten, sein Verhältnis zu seiner Familie, seinem Lebenspartner, der ihn gerade verlassen hat. Ein tolles Buch, man möchte unbedingt wissen was nun die Wahrheit ist und kann es kaum weglegen. Zudem schildert Maupin das Geschehen so plausibel und feinfühlig, das man meint, der Protagonist Noone ist vielleicht in Wirklichkeit Maupin. Toller Plot, der gerade verfilmt wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Suche nach dem Fan, der vielleicht nie war, 11. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Taschenbuch)
Maupin erzählt aus dem Leben eines schwulen amerikanischen Autoren, der seine Werke im Radio vorliest. Einer seiner Hörer ist der ans Bett gefesselte Teenager, von dem man bis zum Schluss nicht weiß, ob es ihn wirklich gibt.

Das schwule Leben, die Beschreibung des schwulen Lebens wirkt nie aufgesetzt oder manieristisch sondern wird mit einem unerschütterlichen Selbstverständnis dargestellt.

Die langsame und schmerzhafte Trennung des Autoren von seinem Freund und sein Schritt ins Ungewisse, als er sich auf die Suche nach seinem jungen Fan macht, ist mit viel Gespür für Menschlichkeit erzählt, ohne dabei penetrant auf die Tränendrüse zu drücken.

Schön auch, dass es hier einmal um ältere Schwule geht, die nicht als alternde Diven beschrieben werden, die jungen Männern nachgieren.

Und auch schön, dass Maupin mit seiner Erzählerstimme das vage Verhältnis zwischen seinem erwachsenen Protagonisten und dem aidskranken Teenager, der in seiner Kindheit sexuell mißbraucht und vermietet wurde, nie ins bittersüß-ekelige abrutschen ließ. Moralisiert wird hier nicht, was mir sehr gut gefällt. Und Maupins Stimme ist so unaufdringlich und leise, dass man ihm einfach nicht widerstehen kann.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen traurig schön, 1. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Taschenbuch)
dieses buch ist unfassbar...unfassbar schön und traurig zugleich!
ich habe es innerhalb weniger stunden durchgelesen, ich konnte es einfach nicht weglegen!
an einer stelle liefen mir die tränen, weil es mich so berührt hat!
dieses buch ist einfach lesenswert...und der schluß erst...
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5.0 von 5 Sternen Über das einsame Altern, 8. August 2008
Von 
Solemna - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Taschenbuch)
Wieder einmal ein sehr interessantes Psychogramm um Einsamkeit, die Angst, nicht geliebt zu werden, und das Altern.
Gabriel Noone (Maupins Namensfindung ist für sich schon fünf Sterne wert!) begegnet in Donna einem extremeren Bild seiner selbst - jemandem, dessen Leben genauso wie seines nur aus Märchen und Geschichten besteht, und der sich in eine Scheinwirklichkeit flüchtet, sich daran festklammert, bis er es selbst für die Wahrheit hält. Beide Menschen sind unfähig, sich der Wirklichkeit zu stellen, wobei Donna psychotisch ist, Gabriel hingegen nur eine verletzte Seele hat.
Gabriel erkennt schließlich seine Situation und ist gewillt, etwas daran zu ändern. Donna hingegen macht vermutlich genauso weiter.
Für Leute, die Dramen um das Menschsein und die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit mögen, zu empfehlen.
Maupin scheint einiges autobiographisch verbraten zu haben, wie aus seiner Danksagung am Ende durchsickert, und ich hatte den Eindruck wegen der merkwürdigen Darstellung von Noones Familie. Der - übrigens empfehlenswerte und leider viel zu wenig beachtete - Film zeigt eine Realität und führt den Faden konsequent zum Ende. Das Buch hingegen ist unglaublich subtil, es macht uns weis, dass Noone uns seine wahre Geschichte erzählt, und dabei ist es genau dieselbe Fantasie, die er stets ins Radio geplaudert hat.
Maupins Stil ist dabei so locker und doch intensiv, wie man es von ihm gewohnt ist, mit pointierten Dialogen, die man sich auch gut im Theater vorstellen kann. Man merkt: Er liest sich seine Texte laut vor. The Night Listener ist ein sehr reifes, ernsthaftes Werk, ganz anders als die Stadtgeschichten, und doch ganz Maupin. Sehr schön auch die kleine Brücke zu den Stadtgeschichten mit dem Auftreten der Buchhalterin Anna, der einen Hälfte der "Chinesenzwillinge".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rätselhafte Vater-Sohn-Beziehung, 4. Oktober 2013
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der nächtliche Lauscher (Gebundene Ausgabe)
Daniel Noone ist landesweit bekannt, er ist der einfühlsame Geschichtenerzähler, welcher seine Zuhörer um Mitternacht herum übers Radio unterhält - offen bleibt für die anonyme Zuhörerschaft jedoch, wieviel Anteil das Privatleben von Noone an dessen Sendungen hat...

Armistead Maupin gewährt dem Leser Einblicke in das reale Leben seiner liebenswerten Hauptfigur, man lernt Noone und dessen Umfeld kennen, erfährt eine Menge über die Vergangenheit, Sorgen, Hoffnungen und Wünsche des homosexuellen Radiostars, dessen an AIDS erkrankter Lebensgefährte sich gerade aus der langjährigen Beziehung zurückzieht.

Die Beschreibung seiner sensiblen Hauptfigur verstärkt der Autor durch den sich fast schon mysteriös entwickelnden, telefonischen, Kontakt zu einem sterbenskranken 13jährigen, für dessen Buch Noone vom Verlag um eine Einschätzung gebeten wird...

"Der nächtliche Lauscher" ist sehr gefühlvoll, mit einer gehörigen Portion Galgenhumor und Charme erzählt - weist dabei gelegentlich Züge eines Thrillers auf - am Ende blieb ich jedoch ein wenig ratlos zurück, hätte mir durchaus einen anderen Schluss gewünscht - aus dem Grund auch 4 von 5 möglichen Sternen.
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Der nächtliche Lauscher
Der nächtliche Lauscher von Armistead Maupin (Taschenbuch - 1. April 2004)
EUR 9,90
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