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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2005
Dieses Buch ist ein absolut gelungenes Erstlingswerk, bei dem es schwierig werden könnte, es zu toppen.
Natürlich geht es auch hier um DIE grosse Liebe und natürlich handelt es sich auch hier wieder mal um die wohlhabende Schicht
jener Zeit.
Aber dies ist schon das einzig kitschig Anmutende dieses Buches.
Hier wird glaubwürdig ein historischer Roman aus der Sicht einer Frau erzählt, die sich ihr Selbstbewußtsein erwirbt,Ängste hat,Verluste erleidet,sich um ihre Familie sorgt
und um ihre Beziehung kämpft.
Dieses Buch ist weder langatmig, langweilig oder zu dick aufgetragen und bildet nebenbei ein bisschen.
Mehr davon!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. September 2005
Ich kann mich der Rezensentin vom 10.06.2004 nur anschließen. Schlecht geschrieben, ohne Spannung. Ich selbst mußte mich regelrecht zwingen, dieses Buch zu Ende zu lesen. Die Autorin versucht soviel wie möglich in die Geschichte hineinzupacken und schafft es doch nicht, alle Themen etwas ausführlicher zu behandeln und eine spannende Geschichte aufzubauen.
Dabei ist die Geschichte am Anfang gar nicht so schlecht, da sie auch auf alltägliche Fragen einer Zeitreisenden eingeht, z. B. der erste Toilettenbesuch. :-)
Auch passen in dem Roman einige Sachen überhaupt nicht zusammen, die jedem Leser bzw. Lektor und eigentlich auch der Autorin selbst hätten auffallen müssen. So scheint sich z. B. Elens Großmutter nicht entscheiden zu können, ob sie nun die Großmutter väterlicher- oder mütterlicherseits ist. Einmal erklärt sie Elen, daß Elens Vater ihr einziges Kind gewesen sei - später schreibt sie in einem Brief an diese, daß sie eine Halskette zur Geburt ihrer Tochter bekommen habe - die Elens Mutter war. *??*
Die 25jährige Nell lebt im Jahre 1998, im Jahr 1198 ist sie 20 Jahre alt. Wie kommt es nur, daß Elen dann im Jahre 1213 39 Jahre alt ist, wenn Nell das Leben der Elen so angenommen hat und es eigentlich eher das Alter von Nell sein müßte?
Elen wird als starke Frau dargestellt, die (meist) alles im Griff hat, von Anfang an alles richtig macht, der so gut wie kein Fauxpas passiert und die sich ohne Probleme in ihr neues Leben im Mittelalter einfügt. Themen, die vielleicht interessant werden könnten, werden kurz angerissen und dann doch gleich wieder abgehandelt, wie z. B. das Problem mit der Nichte von Elens Mann, einem intriganten Biest, die Elen das Leben schwer machen will, von Elen aber mit ein paar passenden Worten zum Teufel gejagt wird und sich dieses Thema somit gleich wieder erledigt hat. Elen findet immer für alles und jeden in jeder erdenklichen Situation die richtigen Worte und scheint die absolut perfekte Frau zu sein!
Mich haben die vielen Absätze in dem Buch gestört und die großen Zeitsprünge. Die Autorin scheint sehr sprunghaft zu sein und sich mit keinem Thema ausführlicher beschäftigen zu wollen. Ich hatte das Gefühl, sie erzählt und erzählt (wie in einem Schulaufsatz) und kommt doch nicht richtig zum Punkt. Die Geschichte entwickelt keinen "Zauber" und vermag nicht, einen zu fesseln.
Bei den vielen walisischen Namen - was wohl unvermeidbar ist -, mußte man immer wieder die richte Aussprache in den Anmerkungen suchen, was ich persönlich ein wenig lästig fand. Aber das ist wohl Geschmackssache... ;-)
Wer Diana Gabaldon begeistert gelesen hat, kommt einfach nicht umhin, sämtliche Zeitreiseromane mit ihren Werken zu vergleichen, aber man sollte trotzdem keinem Buch Unrecht tun und es daran messen. Nur - hätte ich die Gabaldon-Reihe nicht gekannt, hätte mir "Die Herrin von Llyn" aus obigen Gründen schon nicht gefallen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2005
Zeitreise - mein Lieblingsgenre, hier mal wieder ganz ohne Wissenschaft, ganz romantisch und „einfach so" - der Zeitsprung - die Hauptdarstellerin fällt vom Pferd und findet sich im 12.Jahrhundert wieder.
Ähnlich wie in praktisch jedem Zeitreise-Roman, lebt sich auch Nell sehr rasch in die „neue alte Zeit" ein, was mich zwar immer etwas grinsen lässt, aber wohl einfach für den Fortgang der Geschichte notwendig ist. Das erste Drittel ist gut zu lesen, recht ähnlich gestrickt wie bei „Feuer und Stein", zumindest was das Grundmuster betrifft.
Dann jedoch ändert sich das Buch unmerklich, die Story entfaltet sich mehr und mehr und der eigentliche Zeitsprung rückt stetig weiter in den Hintergrund, bis er fast völlig die Bedeutung verliert.
Nell lebt und liebt inzwischen voll im 12.Jahrhundert, hat ihr „zuhause" gefunden und hat eine Familie gegründet. Es herrschen sehr unruhige Zeiten.
Der Leser erfährt viel über die Geschichte in dieser Zeit, über die Engländer und die Waliser. Etwas anstrengend sind die vielen walisischen Namen, aber okay, das muss eben sein.
Mich hat die Geschichte immer mehr in den Bann gezogen, je weiter sie sich entwickelte und die Story hat mich teilweise tatsächlich zum heulen gebracht. Es passiert selten bei mir, hier aber wurden die Worte so gewählt, dass es mir bei bestimmten Szenen fast das Herz zerriss. Das jedoch wird sicherlich jeder Leser anders empfinden.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Zeitreise ist praktisch nur zu Anfang wichtig, danach ist es eine eigenständige Geschichte im 12.Jahrhundert. Eine Story, die spannend und flüssig erzählt wird. Es lohnt sich, zu lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zum Buch:
Die 25-jährige Waliserin Nell lebt mit ihrem Mann Grant in Neuseeland. Da sie Heimweh nach ihrer Heimat und Familie hat, machen die beiden eine Reise nach Wales. Als sie ihre Familie besuchen, steht auch ein Besuch der Burg, in deren Nähe sie groß geworden ist, auf dem Programm. Schon als Kind fühlte sie sich als dort zugehörig und die Burg zog sie magisch an. So ist es auch bei diesem Besuch. Auf dem Burggelände hat sie eine Erscheinung, die nur ihr begegnet. Sie erinnert sich, dass sie solche Begegnungen bereits als Kind hatte, die aber nicht mehr vorkamen, nachdem sie aus Wales weggezogen war.
Als sie mit ihrem Mann am kommenden Tag zu Pferd unterwegs ist, fällt sie von diesem und landet prompt im 12. Jahrhundert.

Sie findet sich wieder im Körper der 20-jährigen Elen, die gerade vor ein paar Tagen den Burgbesitzer Rhys geheiratet hat.
Es dauert ein Weilchen bis sie akzeptieren kann, dass sie wirklich in einem vergangenen Jahrhundert gestrandet ist und tut sich anfangs schwer, in der dortigen Realität zurechtzukommen.
Elen verliebt sich in ihren Ehemann Rhys und gründet mit ihm eine Familie. Sie lernt, die hausfraulichen Pflichten in einer Burg zu erfüllen und kommt mit fast allen Menschen sehr gut aus.

Die Zeit, in der Elen gestrandet ist, ist eine geschichtsträchtige Zeit. Es gibt Unstimmigkeiten und kriegerische Auseinandersetzungen zwischen England und Wales und auch mit Frankreich befinden sie sich im Krieg.
Einiges hat Elen noch vom Geschichtsunterricht behalten und das betraf u.a. die Auslieferung von Geiseln für König John. Sie weiß, dass die Geiseln nicht überleben werden und sie schmiedet einen Plan, um ihrem Sohn dieses Schicksal zu ersparen ...

Meine Meinung:
Jane Watt hat sich hier als Hintergrund dieses Romanes eine geschichtsträchtige Zeit ausgesucht. Sie ist erfüllt von kriegerischen Handlungen im eigenen Land und gegen Frankreich. Die Sieger der kriegerischen Handlungen wechseln.

In diese Zeit "fällt" Elen und obwohl sie im groben weiß, was passieren wird, liebt sie diese Zeit. Als Leser lernen wir Elen kennen und lieben. Sie versucht ihr Temperament unter Kontrolle zu halten, wir leben mit ihr, lieben mit ihr und leiden mit ihr. Ich hatte zeitweise Tränen in den Augen, weil ich mit ihr gelitten habe, Unvorstellbarem muss sie sich stellen.
Sie ist mit Rhys in Liebe verbunden, die vieles aushält und sie stark macht. Aber nach einem besonders schlimmen Schicksalsschlag scheint auch das nicht mehr zu halten.

Da ich Romane über Zeitreisen mag, kann ich nur bedauern, dass hier die Thematik der Zeitreise definitiv zu kurz kommt. Das hätte meiner Meinung nach noch etwas ausgebaut werden können.
Ansonsten hat das Buch mit gut gefallen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe mit Interesse die anderen Rezensionen zu diesem Buch gelesen. Komischerweise konnte ich sowohl dem höchsten Lob als auch der schärfsten Kritik zustimmen, was bei mir selten passiert.
Vielleicht bin ich ungerecht, aber ich denke, dass man grundsätzlich in den historischen Romanen dieser Art nicht nach Logik suchen darf. Bestenfalls ist der Roman klug genug, dass man beim Lesen den Verstand nicht immer ausschalten muss. Auch dieses Buch ist keine Ausnahme. Aber dennoch hat es mich berührt.
Zwei Pluspunkte gibt es in meinen Augen: detaillierte Beschreibungen des Alltagslebens im Mittelalter und die Idee, dass jeder einen bestimmten Ort in einem bestimmten Zeitalter hat, wo er sich besonders heimisch fühlt.
Zugegeben sind die meisten Einzelheiten aus dem mittealterlichen Leben fiktiv. Aber es ist einfach spannend zu lesen, wie man auch ohne unsere Technik gut auskommen könnte.
Die Idee mit der Seelenwanderung ist natürlich hoffnungslos romantisch, aber verführerisch. Soviele Menschen haben das Gefühl, sie wären nicht zu Hause, sie würden irgenswo in der Ferne ihr Glück finden, die Zufriedenheit mit sich und mit der Welt. In diesem Roman findet Nell ihren Platz in dem anderen Zeitalter quasi per Zauberstab. Fern von jeder Realität? Ja, aber was soll's.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2006
Der Anfang des Buches gestaltet sich zäh. Auch durch die ersten Jahre nach der "Zeitreise" liest man sich nur widerwillig und man hat Mühe den Faden nicht zu verlieren. Auch läuft das ganze etwas zu perfekt und ohne Mühe. Es geht auf die Nerven ständig zu lesen wie zufrieden sie eigentlich ist. Erst als die ersten Schicksalsschläge die Hauptprotagonistin treffen, wird das Buch interessant. Die letzten 200 Seiten habe ich dann ohne Unterbrechung gelesen.
Trotzdem ist mir die ganze Charakterrisierung der Personen zu Schwarz/Weiß. Die guten sind charakterlich und optisch ziemlich perfekt, die Bösen eben die Bösen. Irgendwie hätte man sich das differenzierter gewünscht. Aber zumindest waren die letzten 200 Seiten einigermaßen fesselnd, weil sich eben nicht alle Probleme in heiler Welt Manier aufgelöst haben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2004
Als begeisterter Fan von Büchern mit historischem Hintergrund habe ich mich begierig auf dieses Buch gestürzt, aber schon nach wenigen Seiten erinnerte mich der Aufbau der Story stark an die Romane von Diana Gabaldon, deren Protagonistin auch eine Reise in die Vergangenheit antritt und dort in die Wirren der schottisch-englischen Geschichte verwickelt wird. Hier hatte ich jetzt das Gefühl, daß nur Ort und Zeit (walisischer Unabhängigkeitskampf im 11.Jahrhundert) verändert wurden, ansonsten die Geschichte jedoch ohne großen Spannungsbogen dahin plätscherte, Personen und Geschehnisse etwas blass beschrieben wurden und es nicht schafften, mich in ihren Bann zu ziehen und zu überzeugen.
Leider war dies wieder einmal ein Buch, das nicht Fleisch und nicht Fisch war.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2007
Mich hat die Sprache und der Stil der Autorin leider gewaltig gestört - und ich habe mich bis zum Ende nicht daran gewöhnt.

Mal ganz davon abgesehen, dass die gesprochene Sprache sich überhaupt nicht zeitgemäß las. Sicher bin ich da kein Experte, aber es wurde mir die meiste Zeit zu lasch dahergeredet und hin und wieder halt mal ein Wort dazwischen geschoben, damit es "älter" klingt. Das fand ich regelrecht grauenhaft. (Ich glaube auch nicht das manche Redewendungen schon in die Zeit damals passten ... irgendjemand sprach z.b. davon, dass sich jemand anderes am Riemen reissen sollte)

Hinzu kommt, dass auf einer relativ "kurzen" Seitenzahl soviele Jahre behandelt werden.

Viele Situationen werden ohne viele Erklärungen einfach und lieblos herbeigeführt und genauso schnell wieder abgehandelt. Echte Spannung empfand ich dabei kaum bis überhaupt nicht.

Genauso lieblos wurde die ganze Geschichte abgehandelt. Mag ja sein, dass das historisch korrekt war, aber die Autorin hätte das ein bisschen netter verpacken können finde ich. Zudem fühlte ich mich mit den ganzen walisischen Namen und Beziehungen irgendwann überfordert und alleine gelassen, was dazu führte, dass ich entsprechende Passagen irgendwann nur noch überflogen habe.

Und die Charaktere ... ich verstehe sie nicht. Ich verstehe nicht warum Nell/Elen sich in Rhys verliebt und er sich in sie. Sie sind einfach verliebt. Patsch. Hingehauen, das wars ... findet euch damit ab. So kam es mir vor ... genauso wie die Tatsachen, dass Nell/Elen anscheinend überall gut aufgenommen wird. Ständig wird erzählt, dass sie auch mit der und der befreundet war. Immer ist es einfach so. Mir fehlten in vielerlei Dingen mal mehr Beschreibungen, nicht nur bei den Charakteren. Die erschienen mir die meiste Zeit leblos. Ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren ... und wie gesagt - verstanden habe ich sie nicht wirklich.

Für mich war das Buch eine ziemliche Enttäuschung. Wegen der wenigen Stellen, wo mal ein wenig Spannung, Tragik (Stichwort: Geiseln ... was aber auch relativ kurz abgehandelt wurde) oder schönere Sprache aufblitzte bekommt das Buch trotzdem noch ein kleines Pünktchen dazu. Mit viel gutem Willen bringe ich es auf 2 Sterne für dieses Buch.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2006
Ich mag Zeitreiseromane sehr gern, und hatte große Hoffnungen auf dieses Buch gesetzt; leider wurde ich ziemlich enttäuscht.

Als Zeitreiseroman funktioniert dieses Buch meiner Meinung nach überhaupt nicht : Nell findet sich plötzlich in Wales wieder, 800 Jahre vor ihrer Zeit. Soweit, so gut; man erwartet dann, dass sie irgendwelche Schwierigkeiten kriegt, dass sie um die Familie trauert, die sie zurückgelassen hat, irgendetwas... schließlich hat sich manches geändert in der Welt in den letzten 800 Jahren! Aber Nell meistert alles mühelos, kann ohne Weiteres eine Burg verwalten, verliert kaum Gedanken an die Familie, die sie im 20. Jahrhundert zurückgelassen hat, und verliebt sich dann sofort in ihren walisischen Ehemann. Ab diesem Punkt spielt ihr früheres Leben keine Rolle mehr. Warum wurde dann am Anfang des Buches seitenlang ihre Familie beschrieben, wo sie doch allesamt verschwinden und nie wieder auftauchen? Eigentlich war die Zeitreise total überflüssig; die Autorin hätte ihre Geschichte ohne den Zeitreiseköder schreiben können und sie hätte NICHTS eingebüßt.

Die Liebesgeschichte ist auch extrem langweilig. Die beiden Hauptakteure verlieben sich schlicht sofort ineinander und man erfährt nie, was sie so verliebt gemacht hat. Es war einfach so, als wäre ihre Liebe prädestiniert; keine Spannung, kaum Leidenschaft. Gähn. Zum Ende des Buches gibt es den ersten richtigen Konflikt zwischen den beiden, aber da war es für mich zu wenig, zu spät.

Die geschichtlichen Ereignisse werden auch ziemlich lieblos dahinerzählt. Im letzten Viertel des Buches werden die Jahre einfach nur so überflogen; in einem Satz spricht sie von den Ereignissen im September 2013, und zwei Sätze später ist es schon 2014 oder 2015.

Ich gebe dem Buch zwei Sterne nur deswegen, weil es sich trotz der lieblosen und lahmen Erzählweise einigermaßen schnell liest und deshalb auch schnell zu Ende ist.
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am 24. Mai 2005
den ich eigentlich nur ausgewählt hatte, weil es sehr wenig Literatur um und über John Ohneland in deutscher Sprache gibt. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte um Nells Reise in das 12. Jahrhundert fügt sich phantastisch in die historisch belegten Ereignisse ein. Die Handlung ist spannend und zugleich romantisch. Der Leser wird mit Details aus dem Mittelalter versorgt, die interessant und manchmal auch amüsant sind. Für alle Fans von S. Kearsley (Mariana) oder B. Erskine (Die Herrin von Hay) absolut zu empfehlen. Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Und was die kleinen inhaltlichen Ungereimtheiten angeht, so sollte man bei diesem tollen Erstlingswerk noch großzügig darüber hinwegsehen, die Lektoren taten dies offensichtlich auch ;-)
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