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Kundenrezensionen

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Noch eine Rezension? Es kann nicht schaden. Jede ist subjektiv und stellt jene Aspekte in den Vordergrund, die den Autor persönlich bewegen. Aus der Vielfalt der Meinungen ergibt sich einem Mosaik gleich ein optimales Gesamtbild, welches dem potentiellen Käufer die Entscheidung erleichtert.
Mein Anliegen ist es primär, die schriftstellerische Leistung von Andreas Schramek zu würdigen, ein opulentes Gemälde der lebhaften, auch widersprüchlichen Zeit der 18. Dynastie entworfen zu haben - bis hin zur detailreichen Schilderung von Bauwerken, ja, sogar Festen. Das hat mich fasziniert. Überzeugend gelingt es ihm, Lücken der Geschichte, die sich aus fehlenden Quellen ergeben, mit seiner lebhaften Phantasie auszufüllen. Für mich macht das den besonderen Reiz eines historischen Romans aus. Dabei ist es durchaus legitim, eigene Hypothesen einzubringen, auch auf die Gefahr hin, dass diese eines Tages durch neue Entdeckungen widerlegt werden. Die Wissenschaft macht es nicht anders. Man denke nur an die zahlreichen Theorien um den Tod von Tutanchamun.
Mit "Im Land des Falkengottes" gelang dem in Weimar lebenden Rechtsanwalt und Schriftsteller, Mitglied des Internationalen Ägyptologenverbandes, eine bemerkenswerte Trilogie von hoher Leserwirksamkeit, die auch im Ausland Interesse findet und nachgedruckt wird. Beurteilen kann man sie eigentlich nur, wenn man alle drei Bände gelesen hat.
Eingebunden in die Lebensbeichte des "Gottesvaters" Eje, eines der dienstältesten Hofbeamten und späterer Pharao, die wohl schillerndste Persönlichkeit dieses abenteuerlichen Zeitabschnittes, werden die Könige Amenophis III., Echnaton und Tutanchamun und mit ihnen viele der Großen lebendig.
Nachdem ich die ersten Seiten des ersten Teils ("Amenophis") geradezu "verschlungen" hatte, hörte ich erst bei der letzen des dritten ("Tutanchamun") auf. Vor meinem geistigen Auge enstanden immer neue Bilder, die mir suggerierten: So könnte es gewesen sein.
Was kann man von guter Unterhaltungsliteratur mehr erwarten?
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am 8. Juni 2004
Das Buch ist der Auftakt zu einer Reihe über drei konkrete Pharaonen des neuen Reiches. Erwartet hätte ich daher, dass die historische Rahmenhandlung sorgfältig recherchiert ist. Dies ist aber nicht der Fall. Der Autor scheint mir vielmehr oberflächliche Kentnisse aus einer Ägyptenreise verwertet zu haben. Größter Schnitzer ist, dass er die Ägypter 3000 Jahre vor Christoph Kolumbus Tomaten essen lässt. Auch größere Eisenlieferungen passen einfach nicht in die Bronzezeit. Der Autor hat eine gut zu lesende Geschichte aufgeschrieben. Atmosphärisch gelingt es ihm jedoch nicht wirklich, die Zeit der ägyptischen Pharonen einzufangen.
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am 10. Juli 2009
Schramek benutzt das Stilmittel einer Rückschau. Er läßt den alten, fast erblindeten Eje sein langes Leben im Dienste dreier Pharaonen erzählen, in dessen Verlauf er letzendlich selbst nach dem Ableben der drei Pharaonen zum gottgleichen Herrscher wurde.Jedes Buch ist einem Pharao gewidmet. In der Ich-Perspektive geht es von seiner Kindheit, die er als Sohn eines hochgestellten Lehrers des Thronfolgers über die entstehende Freundschaft zu Amenophis, über seine unwiderrufliche Verknüpfung seines Schicksals mit dem des Prinzen, bis hin zu eigenen diplomatischen Aufgaben beschreibt. Eje rückt als "einziger Freund seiner Majestät" ganz dicht neben den Pharao.
Das Buch schließt mit einer dragischen Wendung, die die Thronfolge entscheidend verändert.

Manche historische Ungenauigkeit wurde schon erwähnt; entscheidender für mich war das Sprachgewirr mit drei/vier Bezeichnungen für ein und dieselbe Person.Aber nicht genug, auch tragen verschiedene Personen den gleichen Namen.Z.B. Amenophis ist der Pharao, aber auch derBildhauer. Dann wird dazu die Götterwelt der Ägypter nur unzureichend erklärt.

Positiv ist der Erzählstil, der den Leser zu fesseln versteht und eine spannende Geschichte erzählt. Insgesamt ein durchaus gelungenes Lesevergnügen mit den genannten Einschränkungen.
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am 7. Juli 2005
Es handelt sich um einen lesenswerten Roman zur Zeit von Amenophis III. Eje erzählt im hohen Alter rückwirkend seine Lebensgeschichte. Im ersten Teil wir die Zeit ab dem Knabenalter von Eje und seinen Freund Amenophis bis in die Zeit, wo der Sohn Tuthmosis stirbt, geschildert.
In dem Roman wird keine Hochspannung aufgebaut. Man darf auch nicht erwarten, dass in dem Roman immer die historischen Fakten 100%ig stimmen, es ist ja kein Sachbuch über Ägyptologie. Der Autor schafft es, den Leser durch seinen Schreibstiel in seinen Bann zu ziehen. Das Buch ist rundherum gelungen und kann nur weiter emfpohlen werden. Ich bin schon gespannt auf die beiden Fortsetzungsromane.
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am 2. November 2014
Eine der besten historischen Trilogien, die ich bisher gelesen habe!

Pharao - Sohn der Sonne
Uralt ist der Pharao Eje und fast blind, als er seine künftige Grabstätte im Tal der Könige aufsucht. Seinen Höflingen vertraut er nicht, darum lässt Eje sich auf dem Gang zu seinem letzten Ruheplatz nur von einem Jungen aus der nahe gelegenen Arbeitersiedlung begleiten. Dem staunenden Jüngling erzählt er sein wunderbares und abenteuerliches Leben als Weggefährte dreier Herrscher - ein Leben, das er als Jugendfreund des Prinzen Amenophis begann und das ihn am Ende selbst auf den ägyptischen Thron führen sollte.

Der Beginn einer großen historischen Trilogie über das Land am Nil

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Auf den ersten acht Seiten beschreibt der Autor, wie Eje sich auf den Weg zu seiner Grabstätte macht und den Jungen Nacht-Min kennenlernt. Er entscheidet sich, Nacht-Min in die Grabstätte mitzunehmen und ihm die Geschichte über sein Leben zu erzählen.

Ab dem ersten Kapitel erzählt der Autor dann in der Ich-Form Ejes Geschichte; wie er Prinz Amenophis in der Schule kennenlernt, wie Amenophis im Alter von 14 Jahren Pharao wird und er, Eje, zum "Einzigen Freund seiner Majestät" erhoben wird. Sehr anschaulich wird das Leben im alten Ägypten beschrieben, es werden im ganzen Roman nur alte Begriffe verwendet (Theben hieß damals noch Waset - Memphis hieß Men-efer). Die Paläste werden sehr anschaulich, bis ins kleinste Detail beschrieben.

25 Jahre "Amtszeit" des Amenophis sind so excellent beschrieben, dass man das Gefühl hat, man sei mitten im Geschehen. Solch eine Beschreibung kann nur abgeben, wer sich gründlich mit der Ägyptologie befasst - Schramek ist dies bestens gelungen.

Das eine oder andere Mal habe ich bei Google nachgesehen, um z.B. die Länge der ägyptischen Elle herauszufinden oder einige Namen und Begriffe zu erfragen. Das passierte aber nur am Anfang des Buches, denn man findet sich sehr schnell in alles rein. Während des Lesen der 526 Seiten kommt nicht einmal Langeweile auf; der Schreibstil ist sehr flüssig. Die Begegnung zwischen Eje und Nacht-Min wird nach der Einleitung nicht wieder erwähnt, so dass man nicht immer gedanklich pendeln muss. Das Zusammentreffen der beiden kommt dann erst wieder zu Beginn des zweiten Buches in einem Prolog zur Sprache (ich konnte nicht widerstehen, in der Nacht noch die ersten Seiten des zweiten Teils zu lesen).

Da ich diese Trilogie nur aus der Bibliothek ausgeliehen habe, also wieder zurückgeben muss, befasse ich mich schon mit dem Gedanken, mir die Bücher zu kaufen ... Das ist etwas, was man gut und gerne später nochmals lesen kann.
Hier kann ich jetzt ergänzen, dass ich seit einigen Monaten Besitzer aller drei Ausgaben bin!!!
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am 16. Februar 2004
Pharao Eje erzählt einem kleinem Jungen auf dem Weg zu seiner Ruhestätte seine wunderbare und aufregende Lebensgeschichte.In ganz jungen Jahren lernt Eje den Prinzen Amenophis im gemeinsamen Unterricht kennen.Ab da an verbindet sie eine ganz tiefe Freundschaft und Eje wird einziger Freund des Prinzen und später Pharao Amenis(Amenophis).Sie erleben eine fantastische und aufregende Jugendzeit und sie verbindet so manche Geheimnisse.So verhilft zum Beispiel Eje dem Prinzen Amenophis zu seiner ersten Liebeserfahrung.Diese intensive Beziehung wird sehr lebensnah aus Ejes Augen beschrieben und hat einen wunderbaren geschichtlichen Hintergrund.Ihre ganze Umwelt ist für den Leser sehr schön beschrieben, so dass man sich den Ort und die Zeit sehr gut vorstellen kann, man hat das Gefühl man steht direkt daneben als stiller und unsichtbarer Zuhörer.
Ein fantastisches und sehr empfehlenswertes Buch...
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am 4. Juni 2008
Dieses Buch ist der Auftakt einer super Ägypten-Reihe. Es ist alles sehr genau und ausführlich beschrieben, sodass man sich die Tempel, Paläste, Städte und Personen sehr genau vorstellen und mit den Personen mitfühlen kann.
Auch hat der Autor eine Interessante Version der Geschichte von Echnaton und Nofretete aufgestellt (von der man in Wirklichkeit nicht viel weiß und eben nur spekulieren kann).
Ich empfehle diese drei Bücher jedem, der sich für ägyptische Geschichte interessiert. Spitzen Bücher!!!
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am 24. Januar 2005
Excellenter Schreibstil - ein guter Lektor hätte auch noch die letzten "Unebenheiten" ausmerzen können. - Zum Inhalt: Was ist Aussage und Absicht des Autors - außer langatmiger und (für mich) langweiliger Unterhaltung (trotz der Freude am genialen Schreibstil)??? Das Bewußtsein und Denken, das die altägyptische Kultur für uns heute erst interessant und vor allem wichtig macht und das diese Kultur überhaupt erst ausmacht, kommt nicht herüber, bleibt auf der Strecke. Wenn die Namen der Protagonisten und die Schauplätze ihres Wirkens lediglich ausgetauscht werden, dann könnte der Roman ebenso zu jeder anderen Zeit und in jedem anderen Land spielen. Schade, hier wurden Chancen vertan. - Der Leser, der mit diesem Buch den Einstieg in die ägypt. Geschichte wagt, sollte ein Lexikon daneben liegen haben, das Schauplätze, Personen, Sitten, Kleidung usw. erklärt, denn es wird anscheinend stillschweigend vorausgesetzt, daß der Leser dies alles kennt und Bescheid weiß. Ein Schriftsteller sollte den Personen und ihrer Zeit, die er beschreibt, gerecht werden, auch wenn es sich um Fiktion handelt - bzw. dann erst recht. Das ist hier nicht geschehen.
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am 22. März 2005
Eigentlich eine spannende Rahmenhandlung bitet die Freundschaft zwischen Eje und Pharao Amenophis. Die Story erlaubt viele Einblicke in die Welt der ägyptischen Herrscher. Mir fehlt leider nur die Einordnung in die tatsächliche Historie und vielleicht eine kleine Einführung in die Alt-ägyptischen Ortsnamen, mehr als Zusammenreimen welche Städte heute wie heißen könnten, ist nicht drin. Ich hatte mir erhofft, mehr Einblick in mythologie oder wenigstens Historie zu bekommen.
Ansonsten aber gut geschrieben, Buch liest sich ohne Ecken und Kanten, schöne Lektüre.
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am 27. Mai 2010
Hallo!

Ich kann das Buch auch nur weiter empfehlen, da es richtig Spass macht die Geschichte von Eje zu verfolgen. Es ist sehr liebevoll geschrieben und lädt richtig zum träumen ein. Vor allem wenn man im Schwimmbad sitzt ;O) Um so besser das es eine Triologie ist. Kleiner Dank an meine Schwester die mir das Buch geschenkt hat... war ein Glückstreffer ;O)
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